Donnerstag , 29. September 2016
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Die Straße Auf der Höhe im Stadtteil Mittelfeld sollte längst gemacht sein, nun hat sich die Stadt für 2015 eine neue Fahrbahnoberfläche für einen Teilabschnitt zum Ziel gesetzt. Foto: A./t&w
Die Straße Auf der Höhe im Stadtteil Mittelfeld sollte längst gemacht sein, nun hat sich die Stadt für 2015 eine neue Fahrbahnoberfläche für einen Teilabschnitt zum Ziel gesetzt. Foto: A./t&w

Auf geradem Weg durchs Mittelfeld

as Lüneburg. Ursprünglich war die Querung an der Altenbrückertorstraße eine Bogenbrücke aus massivem Ziegelmauerwerk, die etwa 1870 erbaut wurde. Die angehängten Gehwegbrücken sind von 1969. „An der südlichen Seite hin zum neuen Museum gibt es inzwischen Probleme mit der Aufhängung“, erläuterte Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, im Bauausschuss. Die Stadt wird nun die nächste Brückenprüfung abwarten, um dann zu entscheiden, was zur Instandsetzung geschehen muss. Rund 100000 Euro sind im Etatentwurf 2015 für dieses Projekt eingestellt. Uta Hesebeck stellte darüber hinaus weitere Tiefbauprojekte vor, für die im kommenden Jahr Haushaltsmittel fließen sollen.

Die Arbeiten für die Neugestaltung der Großen Bäckerstraße zwischen der Kleinen Bäckerstraße und Apothekenstraße laufen auf Hochtouren. Möglichst schon zu Beginn des nächsten Jahren soll mit dem zweiten Bauabschnitt zwischen Apothekenstraße und Marktplatz begonnen werden, „damit wir bis zum Stadtfest am 19. Juni mit den Arbeiten fertig sind“, sagte Hesebeck. Kosten: rund 400000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beträgt 255000 Euro.

Seit vielen Jahren wird über den Ausbau beziehungsweise die Erneuerung der Straße Auf der Höhe diskutiert. Doch passiert ist bisher nichts, unter anderem, weil Fördergeld nicht freigegeben wurde. Bereits im Etatentwurf 2014 hatte die Stadt 120000 Euro für die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche in einem ersten Teilabschnitt eingestellt. Im kommenden Jahr soll es nun endlich mit der Deckensanierung klappen.

Auch die Planungen für den Bau einer Kreuzung Horst-Nickel-Straße/Bleckeder Landstraße hatte die Stadt bereits für dieses Jahr geplant. Notwendig wird die neue Kreuzung mit Ampel, weil darüber der Verkehr aus dem Neubaugebiet Hanseviertel fließen wird. „Ende 2015 soll die Ausschreibung auf den Markt kommen, um 2016 die Umsetzung zu realisieren“, machte Uta Hesebeck deutlich. Kosten: 200000 Euro..

Angehen will die Stadt auch den Einmündungsbereich Habichtsweg/Spechtsweg in Wilschenbruch, da es dort „starke Versackungen“ gibt. Ausgaben in Höhe von 125000 Euro schlagen dafür zu Buche.

Die Wohnanlage auf dem Gelände der ehemaligen St.-Ursula-Schule wächst. Künftig soll der Zaun dort weichen und der Gehweg an der Roten Straße neu gestaltet werden, Fahrradständer und Motorradparkplätze werden neu geordnet. Kosten: rund 50000 Euro.

Das Parkleitsystem lotst Autofahrer zu den Parkhäusern und -plätzen, die insgesamt 2686 Stellflächen bieten. Für die Erneuerung des Steuerungssystems und die Einrichtung auf dem stadtinternen Verkehrsleitrechner sind 160000 Euro veranschlagt.

Städtebauförderung

Für die Sanierungsgebiete Kaltenmoor, östliches und westliches Wasserviertel sowie die ehemalige Standortverwaltung (STOV) erhält Lüneburg Städtebaufördermittel aus verschiedenen Töpfen. Sandra Burghardt, Ansprechpartnerin für Stadtsanierung bei der Verwaltung, stellte verschiedene Projekte für 2015 vor. So sind unter anderem in Kaltenmoor die Neustrukturierung des Einkaufszentrums sowie Gebäudemodernisierungen geplant. In Angriff genommen werden soll auch die Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße. Die doppelspurige Straße soll zurückgebaut, Gehwege sowie Querungshilfe angelegt werden. Für Voruntersuchungen und Modernisierungszuschüsse im Sanierungsgebiet westliche Altstadt sind Ausgaben in Höhe von rund einer Million Euro geplant. Unter anderem sollen Städtebaufördermittel ins ehemalige Lösecke-Haus fließen, das bei einem Feuer zerstört wurde und nun wieder aufgebaut wird. Die Kulturbäckerei im Sanierungsgebiet STOV wurde gerade eingeweiht. Mit Haushaltsresten soll der Vorplatz 2015 hergestellt werden.