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Die Nachhaltigskeitsforschung der Leuphana Universität Lüneburg wird vom Land und der VolkswagenStiftung mit 4,5 Millionen Euro gefördert. Foto: nh
Die Nachhaltigskeitsforschung der Leuphana Universität Lüneburg wird vom Land und der VolkswagenStiftung mit 4,5 Millionen Euro gefördert. Foto: nh

Geldregen für die Leuphana

lz Lüneburg. Die Lüneburger Uni kann sich über Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro für die Nachhaltigkeitsforschung freuen. Das Geld wird für vier Forschungsprojekte an der Leuphana vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung bereitgestellt. Dahinter steht das Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ innerhalb der VolkswagenStiftung.

Die Uni setzte sich im Bewerbungsverfahren gegen eine starke Konkurrenz durch. 66 Förderanträge standen zur Wahl, acht bewilligte eine Gutachterkommission. Die Fördersumme beträgt insgesamt 12,1 Millionen Euro. Mehr als ein Drittel entfällt auf die Leuphana. „Die Auswahl von gleich vier Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit ist ein großer Erfolg, über den wir uns riesig freuen“, sagt Universitätspräsident Sascha Spoun.

Das meiste Geld, nämlich 2,6 Millionen Euro, erhält ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie schon kleine Änderungen zu einem fundamentalen Wandel in einem Gesamtsystem führen können. Sogenannte Leverage Points oder Stellschrauben können Menschen, Institutionen oder neue Erkenntnisse der Gesellschaft sein. Das Verhältnis Mensch-Umwelt wird im Projekt mit Hilfe europäischer Fallstudien verglichen: Transsilvanien in Rumänien mit Niedersachsen in Deutschland. Der Fokus liegt auf der nachhaltigen Nutzung von Energie und Ernährung.

Die weiteren Projekte beschäftigen sich mit Stadtentwicklung im Sinne alternativer Bewegungen, der Frage, ob nachhaltige Entwicklung allein durch Steuerungs- und Kontrollvorhaben erreicht werden und auch wie ein nachhaltiger Konsum von Informations- und Kommunikationstechnologien gelingen kann.