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foto:Michael Behns Doppelmord in Kalltenmoor Adolf Reichweinstr

Mutmaßlicher Mörder von Lüneburg unter falschem Namen auf der Flucht?

lz Lüneburg. Ist der Messerstecher von Lüneburg, der Sonntag im Stadtteil Kaltenmoor in einem Mehrfamilienhaus zwei Frauen umgebracht hat, unter falschem Namen auf der Flucht? Die Polizei hat entsprechende Hinweise.

Der dringend tatverdächtige Ziad Karnous, geb. Rascho, wird europaweit gesucht: „Dringend tatverdächtig ist weiterhin Ziad Karnous, der Ehemann eines der Opfer, welcher seit der Tat auf der Flucht ist. Gegen ihn wird wegen vollendenten Mordes in zwei Fällen ermittelt.“ In einer einer aktuellen Pressemitteilung schreibt die Polizei, dass offiziell eine Mordkommission eingerichtet worden sei, die mit mehr als ein Dutzend Beamten sowie weiterem Personal die Ermittlungen vorantreibt.

Nach Ermittlungen auch in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ausländeramt bestehen für den dringend Tatverdächtigen weitere Alias-Personalien. Demnach könnte sich Karnous auch als Ziad Haji Rascho ausgeben, stehe statt 1984 im Pass das Geburtsjahr 1977. Möglicherweise verfügt er über einen entsprechenden irakischen Pass, der den deutschen Behörden bisher nicht vorgelegt wurde.

Die „Schengen“- (Europa-) weiten Fahndungsmaßnahmen auch nach dem blauen VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen LG-KA 102 dauern an.

Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131-29-2215, entgegen.

17 Kommentare

  1. Soso , der Ehemann , eines der Opfer , ist auf der Flucht… Dann kann es ihn ja nicht so doll erwischt haben , oder?

  2. Also diese dummen Kommentare auf Facebook und jetzt auch hier sind ja nicht zu ertragen. Hier sind zwei Menschen getötet worden. Und wichtig ist den Gesuchten zu finden. Jetzt geht die Äusländerhetze wieder los. Da werden Straftaten und Nationalitäten durcheinander geworfen. Als ob deutschstämmige keine Straftaten begehen. Hat die Polizei daran gedacht die umliegenden Waldgebiete zu durchsuchen vielleicht hat der sich des Autos dort schon entledigt. Einfach nur furchtbar was in letzter Zeit in meiner Heimatstadt passiert. Mein Mitgefühl den Hinterbliebenen Familienangehörigen.

    • Hilde , so ist es nun mal, dumme menschen tun sowas . statt sich zu informieren , wird gern gehetzt. hauptsache, sein einfaches weltbild wird befriedigt.

  3. Danke LZ für das Nachschauen. Ich weiß viel zu tun. Ging ja wieder richtig ab auf eurer Facebook Seite.

  4. Heinz, kannst du nicht lesen?

  5. http://www.taz.de/!94738/
    Von den 313 Frauen, die im vergangenen Jahr in Deutschland getötet wurden, wurden 154, also rund die Hälfte, vom eigenen aktuellen oder ehemaligen Lebenspartner ermordet.
    „Das ist sehr viel“, sagt Birte Rohles, Referentin für Häusliche Gewalt bei TdF. Etwa alle zweieinhalb Tage wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner getötet. Diese Zahl sei erschreckend, sagt Rohles, aber nicht überraschend: „Experten sind von einer solchen Größe ausgegangen.“
    Die Täter kommen aus allen sozialen Schichten, sagt sie. Der Arbeitslose kann genauso brutal werden wie der Professor. Man vermute aber, dass ein höherer finanzieller Druck eher zu einer schwierigen Situation führen könne, sagt Rohles. Statistiken darüber gibt es nicht. Auch die vielfach geäußerte Vermutung, dass häusliche Gewalt und Morde eher im migrantischen Milieu stattfinden, kann die TdF-Mitarbeiterin nicht bestätigen.

  6. für die pegida-fans. so ändern sich die zeiten.
    Die Deutschen versuchten im vierten Jahr des Zweiten Weltkriegs, sich in Nordafrika als Befreier vom britischen Joch darzustellen und den ägyptischen Widerstand anzustacheln. Bereits seit einiger Zeit liefen Kontakte zu den Muslimbrüdern. Historiker berichten, dass die Nationalsozialisten schon vor dem Krieg Scheich Hassan al-Banna, der 1928 die Bruderschaft gegründet hatte, unterstützten. Die Gruppe, die damals rund 60.000 Mitglieder und eine eigene geheime militärische Organisation hatte, erhielt über das Deutschen Nachrichtenbüro (DNB) in Kairo finanzielle Hilfen.

  7. Auch wenn es nach Stammtisch klingt: Ist der Mann schon vorher aufgefallen? Wenn ja, warum wurde er nicht abgeschoben? Warum spricht er nach zwei Jahren hier kaum Deutsch?

    Ich bin selbst Ausländer und kann nicht verstehen warum Deutschland sich das gefallen lässt? Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Ausländer hält sich an das Grundgesetz und bemüht sich redlich um Integration. Diejenigen die die z.B. Rechte der Frauen nicht anerkennen haben hier nichts zu suchen.
    Solche Menschen sind die Basis der Vorurteile gegen Migranten. Als Flüchtling sollte man dankbar für jede Hilfe sein. Ich kann die PEGIDA Bewegung zum Teil schon verstehen, wenn sich das Land von solchen Krimenellen an der Nase herumführen lässt.

    • zum teil verstehe ich die pegida bewegung auch. nur, wenn man die dortigen spaziergänger fragt und man kann 100 fragen :,,warum sie eigentlich mit den anderen spazieren gehen?“, bekommt man 100 verschiedene gründe genannt. solche sammelbecken sind gefährlich. von denen ist keiner zu sehen gewesen, als man hartz iv eingeführt hat. niemand ist zu sehen, die gegen die oberen 10 % ,die bei uns mehr als 60% ihr eigen nennen demonstrieren. niemand demonstriert gegen die altersarmut, die vielen droht, niemand demonstriert gegen die zustände in alten und pflegeheime usw. es gibt genügend gründe , warum man gegen, oder für etwas demonstriert, aber ausgerechnet gegen eine angebliche überfremdung, die ,,bekanntlich,, ja gerade in sachsen droht, zu demonstrieren , zeigt mir nur, welche kleingeister dort unterwegs sind.

    • Wirft man einen Blick auf Wikipedias »Liste von Serienmördern«, stößt man darin auf Gestalten wie den »Sunday Morning Slasher«, das »Monster vom Niederrhein«, die »Bestie vom Schlesischen Bahnhof«, den »Boston Strangler«, die »Menschenfresserin aus der Goutte d’Or« und den »Todespfleger von Luzern«. Ich bin kein Kriminalist, aber: Könnte man nicht Hunderte von schrecklichen Morden verhindern, wenn man hin und wieder Personen mit solchen Spitznamen genauer unter die Lupe nähme?

      • tja, namen muss man sich erst verdienen. in diesem fall, gibt es dann schon eine menge tote.

  8. drei kinder die jetzt leiden müssen, weil der vater ihre mutter umgebracht hat. er war als gewalttätig bekannt, warum wurde mal wieder nicht rechtzeitig eingegriffen? die kinder wurden weggebracht und zwar zu verwandten. wie wird denen wohl zumute gewesen sein, als sie erfahren mussten, was passiert ist?

  9. Es sind wohl insgesamt 5 Kinder die ohne Mütter aufwachsen müssen. Die Freundin der Frau deren Mann jetzt auf der Flucht ist, hatte wohl 2 Kinder.

  10. Also ich finds sehr schrecklich was da passiert ist. Der Mann hatte mit seiner Frau drei Kinder die andere Frau hat zwei. Ich hab sie öfters auf denn Tupper-Partys gesehen. Waren sehr nette Frauen und sie sind zwar Ausländischer Herkunft aber in Deutschland geboren. Das hat doch alles nix zu sagen selbst Deutsche Männer sind so. Es sagt doch nich weil einer so ist das alle so sind. Der Mann wird bestimmt schon längst in seiner Heimat sein, wenn er mehrer Pässe hat ist es ja nicht so schwer weg zu kommen. Vor allem wenn es der Polizei nicht von Anfang an bekannt war. Es ist sehr Traurig was der Mann seiner Frau und Schwägerin angetan hat und deren Kinder.

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