Mittwoch , 28. September 2016
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Lüneburgs neue Modemeile komplett

rast Lüneburg. An vielen Ecken und Enden sind die Handwerker noch zugange, während Angestellte von Peek & Cloppenburg schon Modepuppen ankleiden, Ständer bestücken und Regale einräumen. Am morgigen Mittwoch eröffnet P & C das laut Pressprecherin Katja Hünnekens modernste Haus seiner bundesweit 34 Standorte – und komplettiert so Lüneburgs neue Modemeile am Markt. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Mitarbeiterzahl stark hochgefahren, von knapp 60 Stellen am alten Standort Grapengießerstraße auf nun 120 Voll- und Teilzeitangestellte.

Mit dem Umbau des denkmalgeschützten Komplexes, der der Sparkasse gehört, zwischen Markt, An der Münze und Apothekenstraße wurde im Sommer 2011 begonnen, die Fertigstellung war für Mitte 2012 geplant. Dann gab’s böse Überraschungen: Das Fundament war derart marode, dass neue Stahlträger eingebaut werden mussten, dann ging das Generalunternehmen für Lüneburgs größte innerstädtische Baustelle im Mai 2012 in Insolvenz.

Nach solch schlechten Nachrichten wartet Katja Hünnekens nur noch mit Positivem auf: „Auf mehr als 4500 Quadratmetern – rund 50 Prozent mehr Fläche gegenüber unserem alten Lüneburger Standort – bietet unser neues Haus auf zwei Etagen mehr als 200 Marken für Damen, Herren und Kinder an.“ Darunter zahlreiche neue Marken, mit denen das Sortiment aufgestockt wird. Stolz sagt Frank-Peter Jahns, seit 2003 P & C-Geschäftsführer in Lüneburg: „Durch das deutlich erweiterte, moderne Shopumfeld können wir unseren treuen Kunden jetzt ein neuartiges Kauferlebnis in zentraler Lage bieten.“ Katja Hünnekens lobt bei der Kernsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Komplexes das Zusammenspiel zwischen dem Modeunternehmen, der Sparkasse als Eigentümer und der Stadt Lüneburg: „Zehn Jahre lang haben wir in Lüneburg nach einem solchen Objekt gesucht.“

Der Haupteingang führt vom Markt aus ins Modehaus, einen zweiten Eingang gibt’s An der Münze. Durch den dritten gelangen die Kunden von der Apothekenstraße aus in die Kinderabteilung, Hünnekens: „Sie hat die Atmosphäre eines eigenen Geschäfts, wurde ebenso wie die anderen Abteilungen deutlich ausgeweitet.“

Bei der Innenausstattung grenzen natürliche Elemente wie verschieden gemusterte Echtholzparkette und Natursteinfußböden zusammen mit kräftigen Farben die modischen Themenbereiche voneinander ab. Wer eine Einkaufs-Pause einlegen will, hat dazu in vier Ruhezonen mit Designer-Möbeln die Möglichkeit. Als „technische Innovation“ sieht Katja Hünnekens eine Multimediawand im Schaufenster: „Aneinander grenzende Hightech-Bildschirme ergeben ein großes Bild, das durch Bewegungen – etwa von Passanten – aktiviert und gesteuert wird.“ Moderne Technik für ein modernes Haus, das von der 1 b-Lage in die 1 a-Lage umgezogen ist.