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Mauer-Sanierung für 200 000 Euro

ca Lüneburg. Die Ilmenau-Mauer in Höhe des neuen Museums sieht schon auf den ersten Blick marode aus, nun will die Stadt einen Teil sanieren. Oberbürgermeister Ulrich Mädge sagte jüngst im Bauausschuss, dass der Bereich um die Treppe saniert werden soll. Dafür soll Mauerwerk abgetragen und wieder hochgezogen werden. Die Arbeiten, mit rund 200 000 Euro kalkuliert, beziehen sich nur auf einen relativ schmalen Streifen. Der Grund liegt auch darin, dass für das Areal die strenge Umweltschutzrichtlinie Flora Fauna Habitat (FFH) gilt. Laut Mädge sollen rechts und links Bäume und Buschwerk aus ökologischen Gründen weiter wuchern können.

Die Stadt will sich auch einen weiteren Teil des Flussufers anschauen. Dabei geht es um den Flusslauf von der Altenbrückertorstraße bis zur ehemaligen Bezirksregierung. Auch hier sind Teile der Ufereinfassung baufällig. Im vergangenen Jahr war in Höhe des Kinderheims, also kurz hinter der Brücke an der Altenbrückertorstraße, ein Teil der Mauer eingestürzt. Laut Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier will die Verwaltung ein Fachbüro beauftragen, das den Zustand der Mauern rechts und links der Ilmenau aufnimmt und die Standfestigkeit der Einfassungen begutachtet. Je nach Ergebnis und Haushaltslage könnten eventuell notwendige Reparaturen dann im Jahr 2014 starten.