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20. Niedersächsische Frauenmusiktage in Lüneburg

nh Lüneburg. Der Spaß beim gemeinsamen Musizieren begeistert jedes Jahr wieder die Teilnehmerinnen der Niedersächsischen Frauenmusiktage. Doch auch das Erlernen neuer Spielarten eines Instruments oder das Weiterentwickeln der Gesangsstimme machen einen großen Teil des Programms aus. In diesem Jahr finden die Niedersächsischen Frauenmusiktage vom 31. Juli bis 4. August in der Musikschule Lüneburg statt. Anfängerinnen und Fortgeschrittene können sich bis zum 1. Juli über die Internetseite www.lagrock.de oder die E-Mail-Adresse luedeck@lagrock.de für die Bandworkshops und Instrumentalkurse anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro (ermäßigt 175 Euro) inklusive Verpflegung und Unterkunft in einer Turnhalle.

Das Angebot der diesjährigen Niedersächsischen Frauenmusiktage erstreckt sich über sieben nach Jahrzehnten aufgeteilten Bandworkshops, vier Instrumentalkurse, einem Kurs für Bandsängerinnen bis hin zu einer Einführung in Tontechnik. Angeleitet werden die Übungsstunden von erfahrenen Dozentinnen mit viel musikalischer Praxiserfahrung.

Nicht nur das Singen an sich, sondern auch gezielte Körperübungen und das richtige Atmen stehen beim „30er Jahre A-cappella-Chor“ auf dem Programm. Einfache bis mittelschwere Chorsätze werden Ton für Ton mit Anna Schwemmer erarbeitet, bis sich der Klang des Chores herausbildet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmerinnen Noten lesen können. Die Mezzosopranistin Anna Schwemmer ist neben ihren Engagements als Schauspielerin, Sängerin und Sprecherin freiberufliche Gesangslehrerin für Musical und Rock/Pop an der Musikschule Lüneburg. Darüber hinaus leitet sie mehrere Chöre, Chor- und Musical-AGs sowie einen Kinderchor.

Die 40er Jahre standen ganz im Zeichen des Swing, der durch seine Tanzbarkeit populär wurde und es bis heute ist. Im Bandworkshop „40er Jahre“ unter Leitung von Annett Becker-Edert werden die Teilnehmerinnen Hits zum Beispiel von Count Basie, Benny Goodman und Glenn Miller nicht nur nachspielen, sondern auch je nach instrumentaler Besetzung modernisieren. Annett Becker-Edert studierte Querflöte und Saxophon mit Schwerpunkt Jazz in Hannover, aber ihr stilistisches Spektrum reicht auch von Bossa Nova, Funk und Soul bis zu Klassik. Sie ist Big-Band-Leiterin, Instrumentallehrerin und Dozentin bei verschiedenen Jazz- und Rockworkshops in Niedersachsen sowie künstlerische Leiterin des Delmenhorster Jazzfestes.

Beim Percussionensemble „Let the sunshine in“ mit Frauke Hohberger treffen Latin-, Funk- und Afrobeats auf die Songs der 60er-Jahre. Mit Congas, Basstrommeln, Cajon, Snaredrum, Toms und Small Percussion erarbeiten die Teilnehmerinnen mehrstimmige dynamische Grooves unter anderem im Samba, Mambo, Reggae und Congo. Ein Workshop für alle, die Lust auf kraftvolle Rhythmen haben und auch gerne mal ein Lied singen. Als freie Musikpädagogin unterrichtet Frauke Hohberger Afro- und Brazilpercussion sowie kreatives Rhythmustraining und spielt Congas in verschiedenen Bands. Außerdem schreibt sie Musik für Kinder und gibt Workshops und Konzerte für den Musikernachwuchs.

Zum Programm der 20. Niedersächsischen Frauenmusiktage gehören auch die „Female Drum Parade“, die am Samstag, 3. August, ab 10:30 Uhr durch die Lüneburger Innenstadt zieht, und das öffentliche Abschlusskonzert am selben Tag um 20 Uhr in der Musikschule Lüneburg.

Die Niedersächsischen Frauenmusiktage werden von der Sparkassenstiftung Lüneburg und vom Lüneburgischen Landschaftsverband gefördert. Kooperationspartner sind die Landeszeitung und die Musikschule Lüneburg.