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Mal gucken, was es werden soll

ca Lüneburg. Selbst Architekt Wolfgang Dimke reißt inzwischen einen Witz über eine Dauerbaustelle auf den Sülzwiesen: Wo vis-È-vis zum „Adlerhorst“ aktuell ein Bagger arbeitet, könnte eine Frackingstation entstehen oder der Eingang für einen neuen Atomschutz-Bunker der Bundesregierung unter dem Kalkberg. Der Galgenhumor hat damit zu tun, dass seit mehr als zweieinhalb Jahren um die Zukunft des abgerissenen Kiosks gerungen wird. Lange tat sich gar nichts. Nun sollen ein Keller und ein Rohbau entstehen. Doch wie der genutzt wird und vor allem ab wann, das sei weiter offen.

Als die LZ Dimke im Mai nach Plänen für das 120 Quadratmeter große Areal gefragt hatte, war von einem „Schnellrestaurant mit internationaler Küche“ die Rede. Also vermutlich eine Mischung aus Gyros, Pizza und Sushi. Wichtig sei es, dass der „Schandfleck“ verschwinde, sagt Dimke. Das sei auch eine Forderung der Stadt gewesen.

Jahrzehnte war dort ein Kiosk zu Hause, der Bier, Brause, Schnaps und Zeitungen angeboten hatte. Am Ende dürfte es für den Bauherrn wohl auf ein ähnliches Angebot zwischen exotischem Gaumenkitzel und Büdchen hinauslaufen.