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Karsten Eschment (l.), Sohn Jannis und dessen Kumpel Erik gehören am Sonnabend zu den vielen fleißigen Helfern, die in einem anerkannten Roteichen-Saatgutbestand in Barendorf Eicheln für den guten Zweck sammeln.
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Karsten Eschment (l.), Sohn Jannis und dessen Kumpel Erik gehören am Sonnabend zu den vielen fleißigen Helfern, die in einem anerkannten Roteichen-Saatgutbestand in Barendorf Eicheln für den guten Zweck sammeln. Foto: kre

Eicheln sammeln für guten Zweck

kre Barendorf. Anderen Menschen zu helfen, kann zuweilen ganz schön mühsam sein. Trotzdem hatten der siebenjährige Erik und die vielen anderen Freiwilligen am Sonnabend nur ein einziges Ziel: Möglichst viele Eicheln in einem Roteichenbestand der Barendorfer Revierförsterei zu sammeln. Denn jedes Kilo, dass die fleißigen Sammler bei Revierförster Oliver Christmann ablieferten, ist bares Geld wert. Dieses Mal wurde der Sammellohn aber nicht an die Helfer ausgezahlt, sondern das Geld geht an eine Hilfsorganisation, die sich um die Flüchtlingsopfer auf Lampedusa kümmert.

Der gute Zweck motivierte offenbar: Innerhalb weniger Stunden hatten gut zwei Dutzend Helfer knapp 400 Kilogramm Eicheln vom Boden aufgelesen – „792 Euro kommen somit den Flüchtlingsopfern zugute“, freut sich Oliver Christmann.

Auch wenn noch viele Eicheln in dem Roteichenbestand weiter darauf warten, aufgelesen zu werden, ist der Barendorfer Revierförster mit der Resonanz auf seinen Aufruf zufrieden.

Und auch so manch‘ kleiner Helfer durfte sich am Ende des Tages dann doch noch über eine Taschengeld-Aufbesserung freuen: Jannis etwa: Exakt 5,6 Kilogramm des wertvollen Saatgutes hatte der Siebenjährige gesammelt. „Dafür bekommt er von mir sechs Euro als kleine Anerkennung“, sagt Papa Karsten Eschment schmunzelnd.

Doch auch ohne diesen zusätzlichen Anreiz hatten vor allem die Kinder ihren Spaß: „Die Aktion war für sie der perfekte Abschluss der Herbstferien“, findet Karsten Eschment.