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Industriegebiet soll wachsen

ca Volkstorf. Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Ausbau des Industriegebiets in Volkstorf begonnen. Politik und Verwaltung hoffen, dass sich auf dem 23 Hektar großen Gelände mittelständische Betriebe ansiedeln. Wirtschaftsförderer Gerhard Voigts hält das Areal, das zwischen Kreisel und der Bahnlinie nach Dannenberg liegt, für attraktiv: Verschiedene Branchen können dort Platz finden und dort auf eine Produktion rund um die Uhr setzen.

Ostheides Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer, Vastorfs Bürgermeister Christopher Scharnhop, Gemeindedirektor Dennis Neumann und die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock ließen die Entwicklung der vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren: 1998 war das Gewerbegebiet ausgewiesen worden. Zunächst siedelten sich Unternehmen eher schleppend an, doch in den vergangenen Jahren sei das Interesse gestiegen.

Ursprünglich wollten die Akteure für das Gebiet einen Gleisanschluss schaffen. Doch diese Pläne seien gescheitert. Denn die Bahn wollte keine zusätzlichen Züge auf die eingleisige Strecke lassen, sofern die nicht mit entsprechenden Signalanlagen und einer Elektrifizierung ausgestattet würde. „Das wären zusätzliche Kosten von einer Million Euro gewesen“, sagt Scharnhop: „Indiskutabel.“

Damit war die Förderkonstruktion über die niedersächsische NBank in Gefahr. Die Abgeordnete Bertholdes-Sandrock setzte sich gemeinsam mit Gemeindevertretern in Hannover dafür ein, dass trotzdem Zuschüsse nach Volkstorf fließen können. Mit Erfolg. Laut Meyer liegen die Kosten für die Erschließung der Flächen bei 1,2 Millionen Euro, die Förderquote liege bei 62,5 Prozent. Und die Option, später doch noch ein Bahngleis zu legen, bestehe weiter.

Nun rücken Arbeiter mit Maschinen an und hoffen, dass sich Schnee und Eis verabschieden und sie endlich loslegen können. Im Juli oder August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.