Aktuell
Home | Lokales | lokale Wirtschaft | Fuller setzt auf Erweiterung
3189490.JPG

Fuller setzt auf Erweiterung

as Lüneburg. Der weltweit agiernde Klebstoffproduzent H.B. Fuller will seinen Lüneburger Standort An der Roten Bleiche um ein Verwaltungs-, Kunden- und Forschungszentrum erweitern. Das Baufeld an der Willy-Brandt-Straße wurde zwar jetzt schon aufgrund der einsetzenden Brut- und Setzzeit freigelegt, mit dem Erweiterungsbau soll aber erst im Spätsommer/Anfang Herbst begonnen werden, sagt Stadtbaurätin Heike Gundermann. Denn das Verfahren für den Bebauungsplan muss noch die letzten Etappen nehmen.

Der Bauausschuss der Stadt wird bei seiner Sitzung am Freitag, 26. April, 17 Uhr, im Traubensaal zur Auslegung des Entwurfs beraten. „Bürger und Träger öffentlicher Belange können dann noch einmal Anregungen und Bedenken einbringen, die in die endgültige Planung eingebracht werden“, erläutert die Stadtbaurätin. Im Sommer soll der Bebauungsplan vom Rat verabschiedet werden.

Große Zustimmung seitens Politik und Verwaltung fanden die Erweiterungspläne von H.B. Fuller schon bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Ende des vergangenen Jahres. Denn das international tätige Unternehmen mit derzeit rund 200 Beschäftigten am Lüneburger Standort ist ein wichtiger Arbeitgeber. Das Vorhaben diene somit auch der Stabilisierung des lokalen Arbeitsmarktes, heißt es. Eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden erfolgte bereits Anfang des Jahres, die Ergebnisse wurden in den Entwurf eingearbeitet, der jetzt noch einmal zur Auslegung kommt.

Laut Stadtbaurätin Heike Gundermann ist ein Komplex aus drei Gebäudeteilen geplant. Im westlichen Riegel mit drei Geschossen sollen vorwiegend Büros und Laborräume untergebracht werden, im eingeschossigen Mittelbau Kantine, Besprechungsräume sowie Haustechnik, der östliche Teil soll für Forschungszwecke genutzt werden.

Antje Gerber, Transformationsdirektorin bei H.B. Fuller, sagte gestern zur LZ: „Wir möchten den Standort Lüneburg stärken.“ Wenn alles gut laufe, hoffe man, den Erweiterungsbau im 1. Quartal 2014 beziehen zu können. Die Planungen seien in enger Zusammenarbeit mit der Stadt, Umweltverbänden und Organisationen gelaufen.

Entstehen soll auch eine neue Zufahrt mit Ampel von der Willy-Brandt-Straße, die zwischen dem Erweiterungsbau und dem Discounter Lidl liegen wird. Diese wird die bestehende Zufahrt zu Lidl ersetzen.