Aktuell
Home | Lokales | lokale Wirtschaft | Das Netz und das Einkaufsnetz
3196906.jpg

Das Netz und das Einkaufsnetz

red Lüneburg. Wie ist der Lüneburger Handel sortiert? In welchen Straßen und Vierteln findet sich welche Geschäftsstruktur? Welche großen Veränderungen wie den Umzug von P&C von der Grapengießerstraße an den Marktplatz hat der Handel erlebt? All das erläuterten am Montag LCM-Chef Heiko Meyer und Citymanager Martin Zießnitz den Leuphana-Studenten, die in den nächsten Wochen den Handel und den Wandel durch Internet und E-Commerce untersuchen. Dazu gehört auch die neue Lüneburger Service-App „LZplus“.

Für die Studenten, die zumeist aus Hamburg kommen, war es eine Tour dHorizon durch die Lüneburger Geschäftswelt. Fürs Marketing sollen sie speziell folgende Fragen beantworten:

Ergänzt oder verdrängt Online-Shopping den Einkauf in der Innenstadt? Welche Konsequenzen hat das veränderte Kaufverhalten junger Konsumenten für den Lüneburger Handel? Die Studenten sollen Rankings aufstellen, was für junge Kunden wie sie Mehrwert beim Einkauf in Lüneburg bedeutet, zum Beispiel durch Info-Stelen, durch Gastronomie-Angebote etc. Und sie erstellen einen Lüneburger Shoppingmonitor, ein Umfrage-Instrument, um langfristig Kunden- und Händlerzufriedenheit im Kaufhaus Lüneburg zu erfassen.

Eine von vier Gruppen beschäftigt sich mit der Service-App der Landeszeitung: LZplus. Die Studenteninnen untersuchen den Zuschnitt der Applikation, die bei Apple und Google kostenlos schon mehr als 3500 Mal heruntergeladen wurde. Und sie wollen Antworten darauf geben, welche Funktionen die App aus Sicht von Kunden und Händlern noch attraktiver machen. Schon in Kürze wird die LZ-App den ersten Relaunch erleben mit neuen Angeboten wie: Kino, Videos und einer Schnittstelle zur App der Sparkasse Lüneburg, die für Privileg-Kunden mit weiteren Sparangeboten aufwartet. Die Ergebnisse der Studenten-Gruppen werden im Sommer präsentiert.