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Exotische Giftspinne krabbelt in Lüneburger Supermarkt aus Karton

Lüneburg Ein gefährlicher blinder Passagier in einem Karton sorgte in Lüneburg für einen Schrecken. Die Polizei: Im Lager eines Lüneburger Supermarktes wurde eine etwa 3 Zentimeter große Spinne entdeckt.

Das Tier krabbelte aus einem Bananenkarton und konnte nach Rücksprache mit einem Spinnensachverständigen eindeutig als einzelgängerische Bananenspinne aus Südamerika identifiziert werden. Die Spinne konnte unversehrt eingefangen und dem Tierheim übergeben werden.

Ein Lüneburger Polizist: Ein Biss ist ohne Gegenmittel nach 17 Stunden tödlich.

Laut Wikipedia heißt sie eigentlich Brasilianischen Wanderspinne (Phoneutria spp.), wird aber auch Bananenspinnen oder Armadeira genannt (von portugiesisch aranhas armadeiras ‚bewaffnete Spinne‘). Es ist eine acht Arten umfassende Gattung innerhalb der Familie der Kammspinnen (Ctenidae). Alle Arten gelten als sehr aggressiv und hochgiftig.

Wikipedia: Der Name Wanderspinne rührt daher, dass diese Gattung nicht wie viele andere Spinnen auf Beute lauert, sondern nachts aktiv auf Jagd geht. Tagsüber versteckt sie sich an dunklen, feuchten Orten, des Öfteren auch in menschlichen Behausungen. Fühlt sie sich gestört, stellt sie ein besonderes Drohverhalten zur Schau, bei dem sie den vorderen Teil des Körpers aufrichtet und die beiden vorderen Beinpaare nach oben streckt. Da sie in dieser Position ein wenig aussieht, als würde sie Pistolen in die Luft strecken, erklärt sich hieraus der in Brasilien gebräuchliche Name ‚bewaffnete Spinne‘. In dieser Haltung wiegt sich die Spinne dann in charakteristischer Weise ruckartig von Seite zu Seite. Phoneutria gelten als sehr aggressiv und beißen häufig auch ohne Vorwarnung zu, verabreichen jedoch nicht immer Gift in die Bisswunde.
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