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Für strahlende Kinderaugen sorgen jeder Jahr die zwölf Märchenhütten, die über die Innenstadt verteilt sind.
Für strahlende Kinderaugen sorgen jeder Jahr die zwölf Märchenhütten, die über die Innenstadt verteilt sind.

Kunsthandwerk, Karussells und Co. – Lüneburg wird wieder weihnachtlich

red Lüneburg. Vor dem historischen Lüneburger Rathaus eröffnet am 25. November der traditionelle Weihnachtsmarkt. Um 17.30 Uhr stoßen geladende Gäste beim offiziellen Start mit einem Glühwein an. Bis einschließlich 23. Dezember zaubern Kunsthandwerk, Karussells und Co. weihnachtliches Flair in die Innenstadt. Der Markt ist Kern der Weihnachtsstadt Lüneburg, die aber noch mehr zu bieten hat. Die LZ gibt einen Überblick:

Weihnachtsmarkt am Rathaus

Die kleine Budenstadt ist täglich von 10 bis 20 Uhr (sonntags von 11 bis 20 Uhr) geöffnet. Weihnachtlicher Schmuck, Holzspielzeug und Lüneburger Salzlampen sind dort neben allerlei kulinarischen Angeboten zu finden. Täglich um 16 Uhr kommt der Weihnachtsmann vorbei, um die Kinder mit Naschereien zu überraschen. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Musikprogramm: Täglich um 16.45 Uhr spielt Trompeter Siegfried Knoop vom Rathausbalkon, jeweils um 17 Uhr geben Chöre und Orchester aus der Region Kostproben ihres Könnens. Eine Dependance gibt es am Platz Am Sande vor der IHK, wo ebenfalls einige Buden stehen.
Weihnachtsmarkt St. Johannis
Wer das Eingangstor des Weihnachtsmarkts an der St. Johanniskirche durchschreitet, wird empfangen vom aromatischen Geruch aus dampfenden Kupferkesseln, gefüllt mit schmackhaftem Glühwein und Feuerzangenbowle. Im Zentrum des Platzes vor der Kirche aus dem 14. Jahrhundert steht eine urige Holzhütte in einem kleinen Tannenwald. Kleine Holzbuden locken mit Lebkuchen, Glühwein und weihnachtlichen Geschenkideen. Hier ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Mini-Weihnachtsmarkt

Im Innenhof des Café News an der Schröderstraße zeigt sich ein kleiner, feiner und sehr uriger Weihnachtsmarkt. Er hat seit dem 19. November und bis zum 30. Dezember täglich außerm am 24. und 25. Dezember, ab 12 Uhr geöffnet, am Wochenende jeweils ab 11 Uhr.

Märchenhütten

Für strahlende Kinderaugen sorgen jeder Jahr die zwölf Märchenhütten, die über die Innenstadt verteilt sind. Rotkäppchen, Dornröschen und andere Figuren bewegen sich in den liebevoll dekorierten Hütten, während auf Knopfdruck die dazu passenden Grimmschen Märchen vom Band ertönen.

Wichernkranz

Der Wichernkranz auf dem Wasserturm mit einem Durchmesser von 13 Metern leuchtet wieder für einen guten Zweck. Jeder kann den Kranz per SMS mit dem Wort „Licht“ an % 8 30 90 oder per Telefonanruf unter % (0900) 39 42 43 76 in der Zeit vom 29. November bis zum 6. Januar täglich zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 24 Uhr (sonnabends bis 1 Uhr) zum Leuchten bringen. Jede SMS und jeder Anruf aus dem Festnetz kostet 1,99 Euro, der Großteil des Geldes kommt dem Aktivspielplatz in Kaltenmoor zugute.

Kino im Rathausgarten

Der Programmpunkt aus früheren Jahren kehrt zurück. Am ersten Dezemberwochenende wird im winterlichen Rathausgarten von 13 bis 18 Uhr Familienkino für Groß und Klein geboten. Gezeigt werden an beiden Tagen nacheinander ab 16 Uhr die Kinderfilme „Petterson bekommt Weihnachtsbesuch“, ein Überraschungsfilm sowie der Weihnachtsklassiker „Die Feuerzangenbowle“ ab 18 Uhr. Am Sonntag, 6. Dezember gibt es von 15 bis 16 Uhr das Weihnachtsmärchen „Als der Teufel die Schneeflocken entführte“ mit Schauspieler Burkhard Schmeer. Abgerundet wird das Weihnachtskino durch Aktionen wie Kinderbasteln sowie weihnachtliche Getränke und Verpflegung. Der Eintritt ist frei.

Historischer Christmarkt

Der „Historische Christmarkt“ in der Lüneburger Altstadt findet am Sonnabend, 5. Dezember, von 12 bis 19 Uhr, und am Sonntag, 6. Dezember, von 11 bis 17 Uhr statt. Der vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) organisierte Markt zieht mit seiner authentischen Renaissance-Kulisse rund um die St. Michaeliskirche Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Händler bieten Strohsterne, Töpferwaren und Seifen feil, heiße Fliederbeersuppe, Wildbratwurst und andere Leckereien sorgen für Gaumenfreuden. Schmiede, Seilmacher und Weber zeigen, wie vor Jahrhunderten gearbeitet wurde. Ausschließlich Kerzen und Fackeln werden die weihnachtliche Szenerie erhellen, in der St. Michaeliskirche gibt es kleine Konzerte und Adventssingen.
Weihnachtliche Stadtführung

Während der Weihnachtszeit bietet die Lüneburg Marketing GmbH wieder besondere Stadtführungen an. Neu ist dabei die Weihnachtsführung „Hansespuren und Lichterglanz“, bei der eine edel gekleidete Stadtführerin in der Rolle einer hansischen Bürgerin die Gäste durch das weihnachtlich geschmückte Lüneburg führt. Die Führung findet für Einzelpersonen an den Adventssonnabenden um 17 Uhr statt (Kosten: 8 Euro pro Person). Gruppen können die 90minütige Führung individuell buchen. Mehr Informationen und Buchungen in der Tourist-Info am Rathaus.

Einkaufsservice

An den vier Sonnabenden im Advent (28. November, 5., 12. und 19. Dezember) steht jeweils von 10 bis 18 Uhr auf dem Platz Am Sande ein Paketbus der Busgesellschaften KVG und VOG. Wer auf Shoppingtour ist, kann dort kostenfrei Einkaufstüten und Pakete zur Aufbewahrung abgeben, um sich nicht die ganze Zeit herumschleppen zu müssen.

 

Auswirkungen auf den Verkehr

Wenn der Weihnachtsmarkt den Marktplatz beherrscht, bedeutet das für Passanten, Bus- und Taxikunden einige Veränderungen und Einschränkungen. Die Änderungen in der Adventszeit auf einen Blick:

Wochenmarkt: Die Händler weichen wieder in die umliegenden Straßen aus, und zwar in die Straßenzüge Am Markt, Am Ochsenmarkt, An der Münze, Waagestraße, Große Bäckerstraße, Bardowicker Straße und An den Brodbänken.

Verkehrsberuhigt: Kein Fahrzeugverkehr, keine Liefer- und Ladetätigkeit – das gilt bis Weihnachten sowohl sonnabends als auch mittwochs in der Zeit des Wochenmarktes und zwar in den Geschäftsbereichen Bardowicker Straße, Am Markt und Am Ochsenmarkt, Rosenstraße und An den Brodbänken.

Busse: Die Linienbusse weichen im Advent sonnabends und mittwochs auf den Stadtring aus und umfahren die sonst üblichen Straßenzüge in der Innenstadt. Die Haltestellen in der Bardowicker Straße und Am Ochsenmarkt stadtein- und -auswärts sowie Am Graalwall stadtauswärts werden nicht angefahren. Die Linien 5002, 5005, 5009, 5013, 5014 und 5200 bedienen ersatzweise den Reichenbachplatz, die Linien 5009, 5013 und 5200 die Haltestelle „Am Springintgut“ für „Am Graalwall“. Die Haltestelle „Am Kreideberg“ der Linie 5014 entfällt stadteinwärts ersatzlos. Die genannten Buslinien werden an den Adventssonnabenden und mittwochs als innerstädtischen Halt ebenfalls den Reichenbachplatz und nicht wie üblich den Platz Am Sande (Abfahrtsbereich B) nutzen.

Taxen: Der Taxenstand Am Markt (vor dem Geschäft Tom Tailor) wird an den Wochenmarkttagen in den Straßenzug Am Ochsenmarkt, Höhe Amtsgericht, verlegt.
Parken: Die in der Waagestraße, Am Markt und An der Münze vorhandenen Sonderparkplätze für Schwerbehinderte entfallen. Ersatzweise stehen zwei Plätze am Ende der Fußgängerzone Waagestraße/Ecke Neue Sülze und vier Plätze in der Reitenden-Diener-Straße zur Verfügung. Weiterhin vorhanden sind die Plätze auf dem Marienparkplatz. Die abends Am Markt/Am Ochsenmarkt zum Parken freigegebenen Flächen stehen in der Zeit des Weihnachtsmarktes nur von 19 bis längstens 1 Uhr morgens zur Verfügung. Fahrzeuge, die außerhalb dieser Zeiten dort parken, können abgeschleppt werden.