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		<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 13:30:43 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mitgefühl und Missgunst - Kampusch liest ihr Schicksal vor</title>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wien (dpa) - Es wirkt ein wenig wie eine Gruppentherapie mit sehr, sehr vielen Teilnehmern. Rund 800 Menschen hören dem österreichischen Entführungsopfer Natascha Kampusch bei der Lesung ihrer Biografie «3096 Tage» in einer Wiener Buchhandlung gebannt zu.<p>Vielen treten Tränen in die Augen, während die hochnervöse junge Frau leise und mit zunehmend starker Stimme Passagen ihres Martyriums verliest.<p>Doch so mitfühlend ist nicht das ganze Land: Viele nehmen der 22-Jährigen die öffentliche Aufarbeitung übel, und manche Medien reagieren mit Häme auf das Buch. «Geldmacherei», «So schlimm kann's ja nicht gewesen sein» und «mediengeil» sind noch die harmlosesten Kommentare, die in Online-Foren zum Schicksal des Entführungsopfers zu finden sind, das achteinhalb Jahre von ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil in einem Kellerverlies eingesperrt wurde. Manche Zeitungen charakterisieren das Buch bereits als Flop, basierend auf Aussagen einzelner Buchhändler.<p>«Wenn man sich in der Licht der Öffentlichkeit begibt, dann muss man damit rechnen, dass man hinterfragt und bewertet wird», sagt die Medienwissenschaftlerin Julia Wippersberg von der Universität Wien. Statt hilfloses Opfer zu sein, habe Kampusch versucht, ihre Medienpräsenz zu steuern und nicht alle intimen Details preisgegeben. «Das hat man ihr übelgenommen - im Sinne von: &quot;Da wird eine Sensation vergeudet&quot;», sagt die Expertin.<p>Kampusch selbst fühlt sich von den negativen Kommentaren tief getroffen und weiter in ihrer Freiheit eingeschränkt, sagt sie im dpa-Gespräch: «Das ist so, wie wenn man jemandem, der am Boden liegt, noch mal einen Tritt gibt, damit er da auch bloß liegen bleibt.» Bei ihrer Lesung führt sie auf dem Podium ein kurzes Gespräch mit ORF-Moderator Christoph Feuerstein. Fotografieren und Fragen des Publikums sind verboten, auch eine Signierstunde gibt es nicht. Dutzende Sicherheitskräfte regeln den Massenandrang.<p>«Sie kommt einem für das, was passiert ist, ziemlich ruhig und erwachsen vor», sagt die 14-jährige Zuhörerin Flora. Die Wiener Schülerin und ihre Freundin Theresa sind mit dem Entführungsfall aufgewachsen und wollen Kampusch endlich live sehen. «Als das rausgekommen ist, waren wir total schockiert. Wir waren damals genau in dem Alter, in dem sie entführt wurde», erinnert sich Theresa.<p>Kampuschs Aufarbeitung ist nach wenigen Tagen im Handel beim Online-Buchhändler Amazon bereits hinter Thilo Sarrazin auf Verkaufsrang Zwei. Die erste Auflage liegt bei 50 000, weitere sind geplant. Sie habe das Buch aber nicht gemacht, um primär Kapital zu schlagen, sagt Kampusch bei der Lesung: «Ich wollte ein neues Leben beginnen.» Endlich mit der Vergangenheit abschließen.<p>Das wird der jungen Frau nach Einschätzung der Medienwissenschaftlerin aber in Österreich nie gelingen. Sie habe sich wie eine «traurige Marke» tief in das gesellschaftliche Bewusstsein eingebrannt: «Man hört den Namen Kampusch und die ganze Geschichte ist wieder präsent.» Für ein erneutes Aufflammen öffentlichen Interesses reichten schon Kleinigkeiten wie Fotos einer Männerbekanntschaft oder vom Besuch des Hauses ihres Entführers.<p>Da Kampusch sich weigert, ihre Identität zu wechseln, will sie nun lernen, mit der Kritik besser umzugehen. «Ich denke, viele Leute nehmen ihr übel, dass sie eine hübsche junge Frau ist und sich gut ausdrücken kann», sagt die Burgenländerin Brigitta Ressl bei der Lesung. Wenn sie permanent weinen würde, schlüge ihr wahrscheinlich mehr Mitleid entgegen, meint die 54-jährige Bankangestellte. Kampuschs Buch und ihre Medienpräsenz stören die sichtlich ergriffene Frau nicht: «Es ist ihr gutes Recht sich zu Wort zu melden, wenn sie schon so viele Jahre nichts zu melden hatte.»<p>Natascha Kampusch<p>3096 Tage<p>Verlag List<p>284 Seiten, 19,95 Euro<p>ISBN 978-3-471-35040-9<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:30:43 +0200</pubDate>
			
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			<title>Berliner Ex-CDU-Politiker kündigt neue Partei an</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Der Berliner Ex-CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz will bis Ende des Jahres mit zwei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der Berliner Ex-CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz will bis Ende des Jahres mit zwei Mitstreitern eine neue Partei «Die Freiheit» gründen.<p>Der 45-Jährige begründete diesen Schritt mit seinem Ausschluss aus der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und der «Hetzjagd» auf Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD) wegen abweichender Meinungen.<p>«Das Volk will den erhobenen Zeigefinger der Politik nicht mehr», sagte der radikale Islamkritiker am Freitag auf einer völlig überfüllten Pressekonferenz in Berlin. Sein Ziel sei es, mit der Partei bei der Abgeordnetenhauswahl 2011 anzutreten und «mindestens die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken». Später soll die Partei bundesweit agieren.<p>Lebenslauf Stadtkewitz<p>Website «Die Freiheit»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:23:31 +0200</pubDate>
			
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			<title>DAX: Kurse im XETRA-Handel am 10.09.2010 um 13:05 Uhr</title>
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			<description>Frankfurt/Main (dpa) - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frankfurt/Main (dpa) - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 10.09.2010 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten).<p>Quelle: Reuters/oraise Stand: 10.09.2010 13:05 Uhr<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:19:51 +0200</pubDate>
			
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			<title>Report: Sarrazin dankt ab, liest und begeistert</title>
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			<description>Potsdam (dpa) ­ Polizeischutz für den Autor. Nur weil bewaffnete Beamten und Bodyguards ihn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Potsdam (dpa) ­ Polizeischutz für den Autor. Nur weil bewaffnete Beamten und Bodyguards ihn schützen, kann Thilo Sarrazin (SPD) den Potsdamer Nikolaisaal am Donnerstagabend überhaupt betreten. Zu aufgebracht ist die Menge, die vor dem Gebäude zum Auftakt seiner bundesweiten Lesereise protestiert.<p>Unter ihnen sind viele Migranten. Im Saal angekommen, schwappt dem 65-Jährigen eine warme Welle der Sympathie entgegen. Viele der rund 700 Zuhörer scheinen Sarrazins umstrittene Thesen über integrationsunwillige Einwanderer zu unterstützen. Er bekommt viel Applaus - auch als er überraschend seinen Rücktritt als Bundesbankvorstand bestätigt.<p>Draußen hagelt es Pfiffe und Buh-Rufe. «Ich und meine Kollegen haben Wut im Bauch», sagt ein erboster Familienvater aus Berlin-Schöneberg, der vor 25 Jahren als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kam und seitdem bei Siemens arbeitet. «Ich bin niemals schwarzgefahren, habe immer meine Steuern bezahlt.» Sein Freund aus Charlottenburg nennt Sarrazins Buch «Deutschland schafft sich ab» eine Provokation für alle Migranten. «Der Mann führt nicht zusammen, der spaltet.» Auf der gegenüberliegenden Straßenseite formieren sich mehrere Neonazis. Die Polizei erteilt ihnen rasch Platzverweise.<p>Im vollen Nikolaisaal tritt Sarrazin derweil an ein gläsernes Rednerpult und startet konzentriert. In 20 Minuten stellte er die Hauptthesen aus seinem 460 Seiten starken Buch vor, das das «Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung, jahrzehntelangen Nachdenkens» sei. Der Autor spricht über Geburtenrückgang, das «deutsche Volk» und «bildungsferne Gruppen aus muslimischen Ländern». Im Publikum ist immer wieder ein «Bravo» zu hören.<p>Nach dem Vortrag geht Moderator Ralf Schuler, Leiter der Politikredaktion der «Märkischen Allgemeinen Zeitung», direkt zur Diskussion mit dem Autor über. Er stellt Sarrazin die Fragen, die in den vergangenen Wochen schon viele andere formuliert haben. Dann aber reicht man Schuler ein kleines Zettelchen. Und er fragt er den Gast, ob es denn stimme, was da vermeldet werde. Sarrazin zögert kurz und bestätigt dann, dass er sich zum 30. September aus der Bundesbank zurückzieht. Es gibt Applaus - durchaus anerkennend.<p>Seit 14 Tagen sehe er sich einem «massiven Druck» ausgesetzt, sagt der ehemalige Berliner Finanzsenator. «Diese Situation hält auf Dauer keiner aus.» Mit dem Rückzug hoffe er, dass eine Diskussion über seine Thesen nun «vernünftig» geführt werde.<p>Aber einige im Publikum erwarten offensichtlich mehr als eine Debatte. «Herr Sarrazin: Wann gründen Sie die Partei der aufrechten Deutschen? Ich möchte Mitglied werden», fragt ein Mann enthusiastisch. Sarrazin antwortet: «Ich bin aufrechter Demokrat innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.» Freiwillig will er die SPD nicht verlassen. Spekulationen, er könne eine neue Partei gründen, erteilt er damit eine Absage.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:16:01 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Nadal zieht nach: Traumfinale gegen Federer winkt</title>
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			<description>New York (dpa) - «Rafa gegen Roger» - der ersehnte Showdown der Tennis-Giganten bei den US Open ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York (dpa) - «Rafa gegen Roger» - der ersehnte Showdown der Tennis-Giganten bei den US Open ist zum Greifen nah. Für das Traum-Endspiel von New York müssen Rafael Nadal und Roger Federer aber noch hohe Halbfinalhürden überwinden.<p>Bislang konnte dem Sturmlauf der beiden Branchenführer im «Big Apple» niemand etwas entgegensetzen. Der Weltranglisten-Erste Nadal buchte mit dem überzeugenden 7:5, 6:3, 6:4-Erfolg gegen seinen spanischen Landsmann Fernando Verdasco das Halbfinale gegen den Russen Michail Juschni. Der fünfmalige US-Open-Champion Federer war bereits am Tag davor leicht und locker in die Vorschlussrunde marschiert. Dort trifft der Schweizer auf den Serben Novak Djokovic, gegen den er zehn von 15 Duellen gewann. Weder Nadal noch Federer haben in ihren fünf bisherigen Spielen in New York einen Satz abgegeben - das hungrige Publikum wittert schon das Wunschfinale.<p>Zumindest Juschni aber will gegen Nadal den Spielverderber geben. «Ich bin bereit, ein böser Mensch zu sein. In diesem Fall liebe ich diese Rolle», betonte der 28-Jährige. Selbstvertrauen tankte der Moskauer mit seinem Viertelfinal-Sieg im 3:59 Stunden langen Fünfsatz-Krimi gegen Stanislas Wawrinka aus der Schweiz, den er 3:6, 7:6 (9:7), 3:6, 6:3, 6:3 gewann. «Ich will mehr», sagte Juschni.<p>Schon 2006 hatte er Nadals New-York-Titeltraum im Viertelfinale in vier Sätzen beendet und für schlechte Laune beim Linkshänder gesorgt. «Das tat weh. Ich glaube, ich habe verloren, weil ich damals zu ängstlich war», bekannte der Spanier.<p>In diesem Spätsommer jedoch spielt der Mann aus Mallorca auf dem schnellen blauen Boden von Flushing Meadows so gut wie noch nie. Gegen Verdasco musste er im ersten Durchgang beim Stand von 1:1 sein erstes Break des Turniers hinnehmen - nach zuvor 62 erfolgreichen Aufschlagspielen in Serie.<p>Seit dem 26. Januar hat Nadal kein Grand-Slam-Match mehr verloren, ist 19 Spiele auf der ganz großen Bühne unbesiegt. «Dieses Jahr war es wichtig, ausgeruht zu den US Open zu kommen, wenn ich die Chance auf ein gutes Ergebnis haben wollte. Und das hat geklappt. Ich bin im Halbfinale, habe keine Probleme. Das ist sehr positiv», so Nadal.<p>Und es ist eine neue Situation für ihn. 2008 trat er nach dem Triumph bei den French Open, seinem ersten Sieg in Wimbledon und der Goldmedaille von Peking ausgelaugt in New York an, unterlag im Halbfinale Andy Murray. Im Vorjahr war Nadal an gleicher Stelle gegen einen wie entfesselt aufspielenden späteren Gesamtsieger Juan Martin del Potro überfordert - auch weil er sich mit einer schmerzhaften Bauchmuskelzerrung herumplagte. Jetzt hingegen, seien Kopf und Körper «frischer als sonst.»<p>Es stört ihn auch nicht, dass er trotz der Führung in der Weltrangliste nicht als Topfavorit im New Yorker Tennis-Tempel gilt. Selbst sein Kumpel Verdasco meinte nach der klaren Niederlage gegen Nadal: «Wenn ich wetten müsste, würde ich im Finale auf Roger setzen. Er hat fünfmal hier gewonnen und mag die Bedingungen.»<p><p><p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:09:31 +0200</pubDate>
			
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			<title>VW-Absatz wächst zweistellig</title>
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			<description>Wolfsburg (dpa) - Europas größter Autobauer Volkswagen hat auch im August zweistellige Zuwachsraten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wolfsburg (dpa) - Europas größter Autobauer Volkswagen hat auch im August zweistellige Zuwachsraten bei den Auslieferungen verzeichnet. Der Absatz nahm um 11,2 Prozent auf 545 500 Autos zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Von Januar bis August hat der Konzern damit 4,7 Millionen Autos ausgeliefert, ein Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<p>«Wir sind mit dem Verlauf der ersten acht Monate dieses Jahres sehr zufrieden», sagte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. Allerdings berge die Lage der Weltwirtschaft und der internationalen Automärkte noch immer Risiken.<p>Erneut überdurchschnittlich gut lief vor allem das Geschäft in China. Dort verkaufte VW seit Jahresbeginn 1,29 Millionen Autos - ein Plus von 41 Prozent. In Indien verdoppelten sich die Auslieferungen auf insgesamt 26 000 Autos. Auch in den USA profitiert VW von der anziehenden Nachfrage und steigerte seine Verkäufe um 22,1 Prozent auf 239 300 Fahrzeuge. Auf dem russischen Markt ziehen die Verkäufe ebenfalls wieder an - der VW-Konzern lieferte dort in den ersten acht Monaten 79 800 Autos aus, 21,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.<p>Auf dem insgesamt rückläufigen europäischen Markt erreichte Volkswagen von Januar bis August noch ein leichtes Wachstum von 1,4 Prozent auf 2,2 Millionen Auslieferungen. Für den deutschen Automarkt sei aber noch keine Erholung in Sicht: VW verkaufte in Deutschland 678 600 Autos, 19,4 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten des allerdings von der Abwrackprämie für Altautos geprägten Vorjahres.<p>Zweistellige Zuwachsraten bei den Auslieferungen erreichten vor allem die Kernmarke Volkswagen Pkw, die Premiumtochter Audi und die tschechische Marke Skoda. Das Sorgenkind Seat erreichte immerhin ein Absatzplus von 1,0 Prozent und kam vor allem auf dem spanischen Heimatmarkt mit einem Zuwachs von 26,5 Prozent gut voran. Auch Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielte in den ersten acht Monaten ein Plus von 14,8 Prozent und verkaufte 269 800 Einheiten.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:09:04 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Schumacher: Tifosi haben ihren Michele nicht vergessen</title>
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			<description>Monza (dpa) - Michael Schumacher kehrt mit ganz besonderen Gefühlen nach Monza zurück. Beim Großen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Monza (dpa) - Michael Schumacher kehrt mit ganz besonderen Gefühlen nach Monza zurück. Beim Großen Preis von Italien feierte der Rekord-Weltmeister 2006 seinen 90. und damit vorletzten Grand-Prix-Sieg. Frenetisch feierten die Ferraristi damals ihren «Michele» für dieses ganz besondere Abschiedsgeschenk.<p>«Das war ein sehr spezieller Sieg mit sehr speziellen Emotionen», sagte Schumacher jetzt vor seinem Comeback im Königlichen Park nach vier Jahren. «Monza ist mit sehr viel Emotionen und schönen Momenten verbunden. Man merkt, dass die Tifosi ihren Michele nicht vergessen haben.»<p>«Passione e amore», also Leidenschaft und Liebe wie in seinen elf äußerst erfolgreichen Jahren mit Ferrari wird Schumacher beim 14. Saisonlauf zur Formel-1-WM sicher nicht mehr erleben. «Jetzt ist ein neues Zeitalter in anderen Farben», wies der inzwischen 41 Jahre alte Routinier auf seinen Wechsel von den «Roten» zu den «Silbernen» hin. Trotzdem genießt Schumacher bei den Italienern noch immer viele Sympathien und einen hohen Stellenwert. Spruchbänder wie «Michael, wir lieben dich» zeugen davon.<p>Schumacher muss aber nicht nur in Sachen Fan-Zuneigung deutliche Abstriche gegenüber seiner Ferrari-Ära machen. Dies gilt auch bezüglich Konkurrenzfähigkeit. Siege und Pole Positionen sind für den Rekordhalter derzeit außer Reichweite, wie der bisherige Saisonverlauf schmerzhaft bewiesen hat. Vom Titel ganz zu schweigen. «Bei der Meisterschaft sprechen wir leider kein großes Wort mit, es geht um Punkte. Wir wollen den vierten Platz in der Teamwertung halten», beschrieb Schumacher das Ziel.<p>Norbert Haug macht sich nach dem bislang ernüchternden Abschneiden ebenfalls keine Illusionen, dass Mercedes GP (146 Punkte) die deutlich vorne liegenden Red Bull (330), McLaren-Mercedes (329) und Ferrari (250) noch abfangen könnte. «Das Loch nach vorne ist zu groß», räumte der Mercedes-Motorsportchef ein. «Wir geben nicht auf, aber es ist klar, dass wir von der Tendenz her nicht die Nummer 4 sondern eher die Nummer 5 sind.»<p>Haug stellt aber auch klar, dass nicht Schumacher und sein Teamkollege Nico Rosberg die Schuld am Mittelmaß tragen. Der MGP W01 ist in Sachen Technik und Tempo einfach nicht auf dem Niveau der Top-Konkurrenten. Nächstes Jahr soll sich das radikal anders darstellen. «Wir arbeiten schon seit langem am neuen Auto», sagte der Mercedes-Mann. «Wir versuchen in jedem Detail, jeder Schraube, jedem Gramm alles so zu bündeln, dass wir den bestmöglichen Job machen.»<p>Der Mercedes-Motorsportchef kann die Kritik am siebenmaligen Champion nicht nachvollziehen, der als WM-Zehnter mit mageren 44 Punkten deutlich im Schatten des Gesamtachten Rosberg (102) steht. «Die Hälfte der Rennen war zwischen den beiden ausgeglichen», sagte Haug, obwohl der knapp 17 Jahre jüngere Rosberg im direkten Vergleich sowohl im Rennen als auch in der Qualifikation deutlich besser abschneidet. «Nach drei Jahren Pause, neuen Reifen und neuem Reglement ist das nicht so schlecht», stellte er Schumacher ein gutes Zeugnis aus.<p>Schumacher ist von der aktuellen Lage zwar nicht begeistert, entmutigen lässt sich der siebenmalige Champion und 91-malige Grand-Prix-Gewinner deshalb nicht. «Die Motivation ist selbstverständlich da», versicherte er. «Wir wollen in Zukunft wieder um Siege fahren. Wenn wir jetzt die Zügel schleifen lassen würden, kämen wir nicht weiter.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:06:10 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Flammeninferno nach Gasexplosion bei San Francisco</title>
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			<description>San Francisco (dpa) - Ein lodernder Feuerball hat mitten in einem Vorort von San Francisco tödliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">San Francisco (dpa) - Ein lodernder Feuerball hat mitten in einem Vorort von San Francisco tödliche Verwüstung angerichtet. Eine unterirdische Gasleitung war am Donnerstagabend (Ortszeit) in der Ortschaft San Bruno nahe des Flughafens explodiert und setzte ein ganzes Wohnviertel in Brand gesetzt.<p>Die erste Bilanz: Mindestens ein Toter, Dutzende Verletzte, 53 Häuser zerstört, weitere 123 Gebäude beschädigt.<p>Schockierte Augenzeugen verglichen das flammende Inferno mit der Zerstörung wie nach einem Bombenanschlag. Fernsehbilder zeigten den rotgelben Feuerball, der in dem dicht besiedelten Gebiet hoch in den Himmel schoss. Die gespenstische Feuerwalze war noch lange nach Anbruch der Dunkelheit zu sehen. Dazu das Blaulicht und die Scheinwerfer der Rettungswagen.<p>Nach dem ersten Schock wurden bereits wütende Stimmen über mögliche Versäumnisse des Stromversorgers PG&amp;E laut. Firmenchef Chris Jones sprach von einer «Tragödie», deren Ursache gründlich nachgegangen werde. Die Explosion der unterirdischen Pipeline war so heftig, dass sie ein riesiges Loch in den Boden riss. Medienberichten zufolge hatten Anwohner schon Tage zuvor Gasgeruch vernommen und den Behörden gemeldet. Ein Mann schimpfte am Donnerstag vor den schwelenden Überresten seiner Nachbarschaft, dass der Energiekonzern auf die Beschwerden nicht reagiert habe.<p>In den schwelenden Trümmern wurde die Suche nach möglichen weiteren Opfern in der Nacht fortgesetzt. «Es wird Tote geben, aber wir haben noch keine Zahlen», sagte die Leichenbeschauerin April Florent dem «San Francisco Chronicle». Sie müssten nach und nach die abgebrannten Häuser durchsuchen. Stunden nach der Explosion schlugen aus einigen Gebäuden noch Flammen. Dichter Rauch und Hitze erschwerten die Arbeit.<p>«Erst haben wir einen lauten Knall gehört, dann wackelte das ganze Haus», erzählten die Brüder Bob und Ed Pellegrini dem örtlichen Sender ABC. Sie dachten erst an ein Erdbeben, spürten dann aber die starke Hitze. «Plötzlich sahen wir die Flammen gleich vor dem Fenster», schilderte Bob die Situation. «Es sah aus wie die Hölle auf Erden». Sie konnten nur durch den Garten entkommen, denn vorne zur Straße hin war es zu heiß. «Das Haus ist zerstört. Ich habe nichts mehr, alles ist weg», sagte Ed.<p>Die Hausbewohner ergriffen sofort die Flucht, es blieb keine Zeit, um Habseligkeiten zu packen. Rund 100 Menschen fanden in Notunterkünften Zuflucht. In dem Bezirk wurde der Notstand ausgerufen. Alle Anwohner sollten sich am Freitag melden, um den Behörden bei der Ermittlung der Opferzahlen zu helfen.<p>San Bruno liegt in der Nähe des Flughafens von San Francisco. Einige Anwohner befürchteten zunächst den Absturz eines Flugzeugs, als sie den ohrenbetäubenden Knall der Explosion hörten.<p>Die Bilder der Zerstörung weckten bei vielen Erinnerungen an den tödlichen Großbrand in den Hügeln der Nachbarstadt Oakland im Oktober 1991. Damals hatte ein Buschfeuer die exklusiven Außenbezirke der Großstadt überrannt und Anwohnern den Fluchtweg abgeschnitten. 14 Menschen kamen ums Leben, über Hundert wurden verletzt, mehr als 2000 Häuser und Wohnungen brannten ab. Das Feuer verwandelte die Villengegend in eine Mondlandschaft, der Sachschaden ging in die Milliarden.<p><p><p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:02:44 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gabriel: Regierung hat Öffentlichkeit belogen</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Im Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke hat SPD-Chef Siegmar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Im Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke hat SPD-Chef Siegmar Gabriel der Bundesregierung vorgeworfen, «die Öffentlichkeit belogen zu haben».<p>Der unter Druck nunmehr veröffentlichte Vertrag mit der Atomwirtschaft offenbare, dass die alten Meiler entgegen den früheren Aussagen keinesfalls sicherer würden, sagte Gabriel am Freitag in Berlin. Durch die Deckelung der Investitionen in die Sicherheit müsse letztlich der Steuerzahler für die notwendigen Verbesserungen aufkommen. Damit werde zugleich auch das Atomgesetz unterlaufen.<p>Gabriel: «Der Vertrags-Deal der Regierung mit der Energiewirtschaft ist das Gegenteil von Parlamentarismus.» Es sei schon schlimm genug, dass die Bundesregierung den Bundesrat umgehen wolle. Dass nun aber auch noch mit den vertraglichen Abmachungen der Bundestag als gesetzgebendes Organ außer Acht gelassen werde, sei ein politischer Skandal. Gabriel bekräftigte, dass die SPD gegen das Übergehen des Bundesrates alle rechtlichen Schritte einleiten werde.<p>Derweil will die Regierung ihr umstrittenes Atompaket dem Parlament vorlegen. Die dafür vorgesehenen Gesetze sowie der Vertrag zur Abschöpfung der Laufzeitgewinne würden dem Bundestag zur Kenntnis gegeben, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag. Es sei zum Beispiel auch bei Verträgen der Bundeswehr mit der Rüstungsindustrie üblich, dass diese im Haushaltsausschuss des Bundestages beraten würden.<p>Nach Angaben des Ministeriums sind «theoretisch möglicherweise Nachverhandlungen» beim Atomvertrag denkbar. In der Vereinbarung heißt es dazu: «Paraphierung des Vertrages bis Ende September 2010; Unterzeichnung mit Abschluss der parlamentarischen Beratung.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:00:58 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Siebenjähriger nackt im Keller eingesperrt</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/aus-aller-welt/news/artikel/siebenjaehriger-nackt-im-keller-eingesperrt/</link>
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			<description>Hamminkeln (dpa) - Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen einen Siebenjährigen aus einem Keller...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hamminkeln (dpa) - Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen einen Siebenjährigen aus einem Keller befreit. Seine Eltern hatten ihn nackt dort eingesperrt, als sie am vergangenen Wochenende zu einer Einkaufstour aufbrachen. Das wurde erst heute bekannt. Die beiden jüngeren Geschwister nahm das Paar mit. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert. Gegen die Mutter und den Stiefvater wird wegen Misshandlung Schutzbefohlener ermittelt.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 12:59:37 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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