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		<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 18:54:37 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Hertha trudelt Absturz entgegen: 0:1 gegen Hannover</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Drittes Spiel, dritte Pleite: Unter dem neuen Trainer Michael Skibbe kann Hertha BSC...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Drittes Spiel, dritte Pleite: Unter dem neuen Trainer Michael Skibbe kann Hertha BSC weiter nicht gewinnen und bewegt sich gefährlich nah am Abstiegs-Abgrund.<p>«Die erste Halbzeit hat leider nicht den Ertrag gebracht, den wir verdient hatten», kommentierte Skibbe das aus Berliner Sicht unglückliche 0:1 (0:0) gegen Hannover 96. Hertha hat in der Fußball-Bundesliga nun bereits zum neunten Mal nacheinander einen Sieg verpasst.<p>Mohammed Abdellaoue machte vor 36 997 Fans mit einem Superschuss den erst zweiten Auswärtssieg der Niedersachsen in dieser Saison perfekt. 2012 ist 96 noch ungeschlagen und ohne Gegentor. «Wir machen ein wunderschönes Tor aus dem Nichts, da kann man den Ball nicht besser treffen», beschrieb Hannover-Chefcoach Mirko Slomka die Entscheidung in der 68. Minute. «Die Enttäuschung ist riesig groß. Lange Zeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und wenig zugelassen - und Hannover gewinnt mit einem Sonntagsschuss», sagte Hertha-Profi Peter Niemeyer.<p>Im eiskalten Olympiastadion lief am 20. Spieltag alles gegen Hertha. U 21-Auswahlspieler Sebastian Neumann, der zum ersten Mal überhaupt in der Bundesliga ran durfte, musste nach 74 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. «Bei der zweite Verwarnung muss der Schiedsrichter nicht zwangsläufig die Karte zücken. Bis auf das Foul in der ersten Halbzeit und die unglückliche Situation hat er ein sehr gutes Spiel gemacht», verteidigte Skibbe den Debütanten Neumann.<p>Hannover greift mit nun 30 Punkten Platz sechs an, der am Saisonende wieder die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb sichern würde. «Es war kein besonders tolles Fußballspiel und wir sind der glückliche Sieger», meinte Slomka.<p>Skibbe hatte sein Team nach den Ausfällen von Kapitän Mijatovic, Lell, Janker, Raffael und Franz vor allem defensiv neu ausgerichtet. Der 21 Jahre alte Alfredo Morales, der von Jürgen Klinsmann schon in den Kader der USA-Nationalmannschaft berufen worden war, gab neben dem unglücklichen Neumann sein Startelf-Debüt in der Liga.<p>Das schwächste Heimteam der Liga übernahm anders als beim jüngsten 1:2 gegen den HSV weitgehend die Initiative und spielte sich gleich vier Superchancen heraus. Einen Kopfball von Niemeyer wehrte Ron-Robert Zieler ab (12.), Patrick Ebert schoss einen Freistoß knapp neben das 96er Tor (29.) und köpfte danach um Zentimeter vorbei (34.). Nach dem schönsten Hertha-Angriff rettete der zeitig eingewechselte Christopher Avevor gegen Pierre-Michel Lasogga noch auf der Torlinie (41.).<p>Bei Hannover verteidigte der gerade von einem Muskelfaserriss genesene Christian Schulz innen, musste aber nach 36 Minuten schon wieder verletzt raus. Ansonsten mühten sich in Berlin jene Stammkräfte, die seit nun sieben Bundesligaspielen ungeschlagen sind. Fast hätte Sergio Pinto schon kurz vor der Pause überraschend die Führung für die lange Zeit nur auf Konter spielenden Gäste geschafft.<p>Neuzugang Mame Diouf, kurzfristig für 1,8 Millionen Euro von Manchester United zum Europa-League-Club gekommen, kam nach der Pause zu seinem ersten Bundesligaauftritt. Und Hannover wurde mutiger. Mit der ersten Aktion hatte der 24-jährige Diouf schon seine erste Kopfball-Möglichkeit. Dann steckte er den Ball zum Matchwinner Abdellaoue durch, der sich mit dem wunderschönen 1:0 bedankte.<p>Spieldaten:<p>Ballbesitz in %: 47,5 - 52,5<p>Torschüsse: 15 - 9<p>gew. Zweikämpfe in %: 56,7 - 43,3<p>Fouls: 16 - 24<p>Ecken: 4 - 1<p>Quelle: optasports.com<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:54:37 +0100</pubDate>
			
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			<title>BH und Muppets: Hasty-Pudding-Preis für Jason Segel</title>
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			<description>Boston/Los Angeles (dpa) - Mit blonder Miss-Piggy-Perücke hat der US-Komiker Jason Segel (32) eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Boston/Los Angeles (dpa) - Mit blonder Miss-Piggy-Perücke hat der US-Komiker Jason Segel (32) eine besondere Ehrung der renommierten Harvard-Universität in Empfang genommen.<p>Der Schauspieler und Drehbuchautor wurde am Freitagabend (Ortszeit) in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts mit dem «Hasty Pudding»-Preis gekürt. Die Auszeichnung - in Form einer goldglänzenden Puddingschüssel - wird seit den 1950er Jahren von der Theatergruppe der Universität für «bleibende und beeindruckende Beiträge in der Welt des Entertainments» verliehen - mit einem deutlichen Augenzwinkern.<p>Der Schauspieler aus dem aktuellen «Muppets»-Kinofilm ließ sich von den Studenten einen rosafarbenen BH anlegen, der mit kleinen Muppets-Puppen ausgestopft wurde. Der «Mann des Jahres» hat seinen Humor in den letzten Jahren mit Filmen wie «Nie wieder Sex mit der Ex», «Trauzeuge gesucht!» und «Männertrip» unter Beweis gestellt.<p>Als «Frau des Jahres» hatte sich Claire Danes («Les Misérables», «Terminator 3») bereits Ende Januar die Witz-Trophäe abgeholt. Im vergangenen Jahr ging die lustige Ehrung an Julianne Moore («Crazy, Stupid, Love») und Talkmaster Jay Leno, im Jahr zuvor an Sänger Justin Timberlake und Anne Hathaway. Zu früheren prominenten Gewinnern zählen Meryl Streep, Katharine Hepburn, Julia Roberts, Clint Eastwood, Tom Cruise, Steven Spielberg und Richard Gere.<p>Die «Hasty Puddings» im Netz<p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:49:34 +0100</pubDate>
			
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			<title>Sicherheitskonferenz: Streit über Nato-Raketenabwehr</title>
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			<description>München (dpa) - Russland lässt den Westen auf der Münchener Sicherheitskonferenz abblitzen: Moskau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Russland lässt den Westen auf der Münchener Sicherheitskonferenz abblitzen: Moskau sagt weiter Nein zu einer Raketenabwehr mit der Nato, weiter Nein zu spürbaren Strafen der Weltgemeinschaft gegen Syriens Gewaltherrschaft.<p>Russlands Außenminister Sergej Lawrow verteidigte am Samstag mit Härte den Kurs des Kremls, wo nach Wahlen im Frühjahr Premierminister Wladimir Putin wohl ein zweites Mal als Präsident einziehen wird.<p>Angesichts der Konfrontation versicherten zwei Top-Kräfte aus der Regierung von Präsident Barack Obama, Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Leon Panetta, Europa des uneingeschränkten Beistands der USA. Sie wollen allerdings aus Kostengründen und mit Blick auf wachsende Interessen im asiatisch-pazifischen Raum massiv Truppen aus Europa abziehen - vor allem aus Deutschland.<p>Die mehr als 350 Teilnehmer bei der 48. Sicherheitskonferenz debattierten auch, wie angesichts leerer Staatskassen in Zukunft Verteidigung und Sicherheit finanziert werden können. An diesem Sonntag geht das dreitägige Treffen, das informellen Austausch abseits der Scheinwerfer ermöglicht, zu Ende.<p>Rund 2000 Menschen demonstrierten friedlich gegen die Konferenz - unter dem Motto: «Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft»<p>Die zentrale Klage Russlands ist, nicht ausreichend ernst genommen zu werden. Lawrow warnte eindringlich vor einem Alleingang beim Thema Raketenabwehr. Das lasse in Russland die Alarmglocken läuten. «Bündnisse zu schaffen, die gegen andere gerichtet sind, ist ein Modell der Vergangenheit», sagte Lawrow. «Das könnte zu einer globalen Katastrophe führen.»<p>Die Nato will das Raketenabwehrsystem bis 2020 aufbauen. Es soll vom pfälzischen Ramstein aus gesteuert werden, die Komponenten werden über den ganzen Kontinent verteilt. Das System soll vor Angriffen unberechenbarer Staaten wie dem Iran schützen.<p>Russland befürchtet aber, dass das System gegen seine eigenen Raketen gerichtet werden könnte. Moskaus Forderung nach Mitentscheidung beim Einsatz wird von der Nato abgelehnt.<p>Die Nato strebt dennoch eine Einigung bis zum Nato-Gipfel in Chicago im Mai an, auch wenn Clinton und Panetta keinerlei Entgegenkommen andeuteten.<p>Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) schob den Stillstand auf den bis März dauernden Präsidentschaftswahlkampf in Russland. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) will den Aufbau der Raketenabwehr für eine Verbannung der Atomwaffen aus Europa nutzen.<p>Unbeweglichkeit demonstrierte Lawrow auch im Fall Syrien, wo Regierungstruppen erneut ein Blutbad unter Aufständischen gegen Präsident Baschar al Assad angerichtet haben sollen.<p>Unmittelbar vor der Sondersitzung des UN-Sicherheitsratin New York versuchten die USA und Russland am Rande der Konferenz, doch noch Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Aber Russland - ebenso wie China - blockierte schließlich eine schon abgeschwächte Resolution gegen Syrien mit einem Veto.<p>Für Clinton ein völlig unverständlicher Zug: «Es ist schwer vorstellbar, dass es nach dem bisher blutigsten Tag in Syrien immer noch jene gibt, die die internationale Gemeinschaft daran hindern wollen, diese Gewalt zu verurteilen.» Sie habe Lawrow vom Veto abzubringen versucht: «Das war nicht möglich.»<p>Russland will, dass auch die Gewalt der Aufständischen von der Staatengemeinschaft verurteilt wird und jede Möglichkeit eines Eingreifens in Syrien von außen - wie in Libyen - ausgeschlossen wird. Syrien ist ein alter Verbündeter Russlands im Nahen Osten und ein guter Waffenkunde.<p>Vor dem Hintergrund dieser russischen Sicherheitspolitik beschworen Clinton und Panetta den Schulterschluss mit Europa.<p>«Europa ist und bleibt für uns der Partner der ersten Wahl», betonte Clinton. Panetta versicherte, der Abzug von US-Truppen vor bedeute nicht, dass Europa an Bedeutung verliere. «Unser militärischer Fußabdruck in Europa wird auch in Zukunft größer sein als in allen anderen Teilen der Welt.»<p>Clinton mahnte: «Amerika und Europa brauchen eine nach vorne gerichtete Agenda, um den Herausforderungen, vor denen wir stehen, gerecht zu werden.» Dazu gehöre auch die Schuldenkrise, mit der sich Europa beschäftige. Sicherheit und Wohlstand seien untrennbar.<p>Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann warnte vor einer Insolvenz Griechenlands und einem Auseinanderbrechen der Eurozone. In einem solchen Fall würde es zu kaum vorstellbaren wirtschaftlichen Schäden kommen. «Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um Europa.»<p>Die USA nutzten die Münchner Konferenz, um Irritationen zur Zukunft des Afghanistan-Einsatzes auszuräumen. Die USA, bei weitem größter Truppensteller, wollen nun doch nicht aus der Nato-Planung ausscheren. Panetta stellte klar, dass die US-Truppen wie vereinbart bis Ende 2014 kampfbereit bleiben werden. Kurz vor dem Treffen hatte er den Eindruck vermittelt, das Ende des Kampfeinsatzes auf 2013 vorziehen zu wollen.<p>Sicherheitskonferenz MSC<p>Protestaufruf und Gegenveranstaltungen<p>Route der Hauptdemonstration<p>Polizeimitteilung<p>Verkehrssperrungen<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:48:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Schalke verpasst beim 1:1 Clubrekord</title>
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			<description>Gelsenkirchen (dpa) - Durch eine schwache erste Spielhälfte hat Schalke 04 im Kampf um einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gelsenkirchen (dpa) - Durch eine schwache erste Spielhälfte hat Schalke 04 im Kampf um einen Champions-League-Platz leichtfertig zwei Punkte liegen lassen. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens kam schwer in die Gänge und am Ende nicht über ein 1:1 (0:1) im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 hinaus.<p>Damit verlor Schalke zwei Punkte auf die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Vor 60 557 Zuschauern in der Arena brachte Winter-Neuzugang Mohamed Zidan die mutig mitspielenden Gäste in der 15. Spielminute sogar in Front und feierte ein tolles Saison-Debüt bei seinem Ex-Club. «Ich hab mich richtig gefreut, dass ich mein erstes Saisontor geschossen habe», sagte der Ägypter, der erst vor wenigen Tagen von Borussia Dortmund nach Mainz zurückgekehrt war, dem TV-Sender Sky.<p>Mit dem ersten Treffer im dritten Spiel für Schalke rettete Chinedu Obasi (59.) den «Königsblauen» zumindest noch einen Zähler. Allerdings wurde die Einstellung des Clubrekordes von sechs Siegen in Serie verpasst. «In der ersten Halbzeit haben wir nicht das gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Aber Mainz ist eine sehr gut organisierte Mannschaft und arbeitet sehr gut gegen den Ball», analysierte Stevens.<p>Nach dem 4:1 in Köln hatte der Coach sein Team umgestellt. Innenverteidiger Benedikt Höwedes lief nach seinem gegen Stuttgart erlittenen Jochbeinbruch erstmals mit einer Spezialmaske auf. Auch Raúl meldete sich fit, wurde später zur Vorsicht wegen erneuter Wadenprobleme aber ausgewechselt. Bei den Rheinhessen zerschlug sich die Hoffnung auf ein Comeback von Andreas Ivanschitz, so dass Eugen Polanski in die Spielmacherrolle schlüpfte und Zidan in die Spitze rückte.<p>Und der Ägypter feierte ein tollen Einstand. Nach einer weiten Flanke von Radoslav Zabavnik nahm Zidan den Ball volley und versenkte ihn im kurzen Eck zur Führung des Außenseiters. Sofort lief der Stürmer, der zuletzt am 12. Mai 2007 für Mainz getroffen hatte, in die Kurve und feierte mit den Anhängern. Noch lange nach dem Schlusspfiff strahlte Zidan, dessen Einsatz noch wenige Stunden vor der Partie wegen Magen-Darm-Problemen fraglich gewesen war. «Er hat in der Nacht kaum geschlafen und sich mehrmals übergeben», berichtete Trainer Thomas Tuchel, der mit dem Punkt «gut leben» konnte. «Ich freue mich, wieder zu Hause zu sein», sagte Zidan, der das Tor den Opfern der Stadion-Katastrophe von Port Said widmete.<p>Am Spiel ihrer Elf konnten sich die Schalker Fans, die auf Plakaten dem an Alzheimer erkrankten Ex-Manager Rudi Assauer Mut machten, bei frostigen Temperaturen zunächst nicht erwärmen. Im Spielaufbau haperte es gewaltig. Der dicht gestaffelten 05-Defensive drohte bis zur Pause keinerlei Gefahr, weil Raul und Co. viele Fehlpässe produzierten. Mit der Hereinnahme des lange verletzten Jefferson Farfán und José Manuel Jurado entfachte Schalke erst nach dem Wechsel mehr Druck. Doch hätte Zidan (50.) mit einem Freistoß nicht knapp das Tor von Lars Unnerstall verfehlt, wäre Schalkes zweite Heimpleite gegen Mainz wohl besiegelt gewesen. So wurde es noch einmal spannend, als Obasi der Ausgleich gelang.<p>Der Nigerianer tanzte Zdenek Pospech auf der linken Seite aus und düpierte 05-Keeper Christian Wetklo mit einem Schuss ins kurze Eck. In der Schlussphase drehte der Revierclub mächtig auf. Doch weder Joel Matip (65.) noch Klaas-Jan Huntelaar (68.), dessen Schuss Nikolce Noveski fast ins eigene Tor lenkte, gelang der Siegtreffer. Das Tuchel-Team verdiente sich den wichtigen Zähler redlich.<p>Spieldaten:<p>Ballbesitz in %: 61,8 - 38,2<p>Torschüsse: 10 - 15<p>gew. Zweikämpfe in %: 46,9 - 53,1<p>Fouls: 19 - 18<p>Ecken: 13 - 2<p>Quelle: optasports.com<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:47:14 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DLRG warnt vor dünnem Eis auf Seen</title>
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			<description>Limburgerhof (dpa) - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat davor gewarnt, Eisflächen auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Limburgerhof (dpa) - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat davor gewarnt, Eisflächen auf Seen zu betreten. Das Eis sei viel zu dünn, teilte die DLRG Vorderpfalz in Limburgerhof mit. Hinzu komme, dass häufig eine Rauhreifschicht die Stärke des Eises nicht erkenne lasse. Strömungen könnten wärmeres Wasser aus tieferen Schichten nach oben befördern. Diese sogenannten Wasserlinsen knabberten das Eis von unten an.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:44:48 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russland räumt Probleme bei Gasexport in die EU ein</title>
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			<description>Moskau (dpa) - Russland hat nach Klagen von europäischen Energieversorgern erstmals Probleme bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Moskau (dpa) - Russland hat nach Klagen von europäischen Energieversorgern erstmals Probleme bei Gaslieferungen an den Westen eingeräumt. Vorrangige Aufgabe des staatlichen Energieriesen Gazprom sei es, den wegen der Extremkälte gestiegenen Bedarf in Russland zu befriedigen.<p>Das sagte Regierungschef Wladimir Putin am Samstag bei einem Treffen mit der Konzernspitze. Zugleich müsse Gazprom maximale Anstrengungen unternehmen, den Bedarf der europäischen Partner sicherzustellen, betonte er.<p>Die EU hatte zuvor von Lieferkürzungen bei russischem Gas bis zu 30 Prozent bei einzelnen Energieunternehmen berichtet. Die Energiegroßmacht Russland gilt als wichtigster Gaslieferant für Europa. Die stellvertretenden Gazprom-Chefs Alexander Medwedew und Andrej Kruglow sagten bei dem Treffen mit Putin, dass der Westen deutlich mehr Gas von Russland anfordere, als das Unternehmen derzeit liefern könne.<p>Kruglow räumte dabei nach Angaben von Interfax ein, dass der Konzern in den vergangenen Tagen etwa zehn Prozent weniger Gas in den Export gepumpt habe als vertraglich mit den Kunden vereinbart. Die Liefermengen seien allerdings inzwischen wieder auf dem Vertragsniveau. Über Tage hatte Gazprom Angaben von Kunden über geringere Lieferungen zurückgewiesen.<p>Medwedew hatte zuletzt indirekt der Ukraine, dem wichtigsten Transitland für russische Gaslieferungen in die EU, die Schuld an dem Engpass gegeben. Die verarmte Ex-Sowjetrepublik wird von Russland immer wieder verdächtigt, Gas illegal für den Eigenbedarf abzuzapfen. Beide Länder streiten über Preise und Verträge für Gaslieferungen.<p>In Russland selbst stieg der Verbrauch nach Angaben von Analysten wegen der hartnäckigen sibirischen Extremkälte auf den Rekordwert von zwei Milliarden Kubikmetern Gas am Tag. Das sei so viel wie etwa EU-Mitglied Bulgarien in einem ganzen Jahr verbrauche, hieß es. Von den russischen Liefereinschränkungen waren unter anderem deutsche, österreichische und italienische Versorger betroffen.<p>Allerdings betonten die Energieunternehmen in den Ländern, dass die Speicher gefüllt seien und keine Notlage bestehe. Erst im vergangenen Herbst hatten Politik und Wirtschaft nach Inbetriebnahme des ersten Strangs der Ostseepipeline Nord Stream von mehr Energiesicherheit gesprochen.<p>Nach der Fertigstellung der zweiten Nord-Stream-Leitung sollen vom Herbst dieses Jahres an insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter zusätzlich direkt von Russland nach Deutschland strömen. Damit können rund 26 Millionen Haushalte versorgt werden. Russland gilt mit 637 Milliarden Kubikmetern pro Jahr als größter Erdgas-Produzent und -Exporteur der Welt. Das Land will bei Bedarf seinen Gasexport in die EU von derzeit 125 Milliarden Kubikmeter bis 2020 auf 200 Milliarden erhöhen können.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:38:52 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Dämpfer für Schalke und Gladbach im Titelkampf</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach haben im Vierkampf um die Tabellenführung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach haben im Vierkampf um die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga einen Dämpfer erhalten.<p>Während Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg 0:0 spielte, musste sich die Schalker Elf von Trainer Huub Stevens zu Hause gegen den FSV Mainz 05 mit einem 1:1 begnügen. Nach dem 20. Spieltag hat Gladbach nun drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund, der am Freitagabend bereits 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen hatte. Schalke liegt zwei Punkte hinter dem BVB. Mit einem Sieg gegen den Hamburger SV am Abend (18.30 Uhr) kann Rekordmeister Bayern München die Spitzenposition wieder übernehmen.<p>Bayer Leverkusen erreichte gegen den VfB Stuttgart ein 2:2 und steht zumindest bis zum Sonntag auf Platz fünf der Tabelle. Der FC Augsburg verpasste beim 2:2 in Hoffenheim einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Hannover 96 gewann bei Hertha BSC 1:0.<p>In Gelsenkirchen sorgte ausgerechnet Rückkehrer Mohamed Zidan bei seinem ersten Bundesligaspiel für Mainz nach über viereinhalb Jahren für das Führungstor nach 15 Minuten. Beim Comeback von Jefferson Farfan sicherte Winter-Neuzugang Chinedu Obasi Schalke mit einem herrlichen Außenristtor (59.) den Punkt. Den Vereinsrekord von sechs Siegen in Serie verpasste Königsblau allerdings.<p>Gladbach steht nach dem 0:0 gegen Wolfsburg auf Rang vier. Ein Treffer von Mike Hanke in der ersten Halbzeit wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt. Reus vergab in Durchgang zwei die Riesenchance zum Sieg. VfL-Alleinherrscher Felix Magath sorgte unterdessen für einen Bundesliga-Rekord: Noch nie hat ein Verein 36 Spieler in einer Saison eingesetzt.<p>Julian Schiebers erstes Tor für den VfB (23.) nach seiner Rückkehr reichte, um den Schwaben gegen Leverkusen einen Punkt zu bringen. Stefan Kießling mit seinem neunten Tor in den vergangenen sechs Spielen gegen Stuttgart (11.) und Simon Rolfes Treffer per Foulelfmeter (47.) hatten für die Elf von Robin Dutt getroffen, aber Martin Harnik sicherte dem VfB einen Punkt (89.). Beide Teams beendeten die Partie nach der gelb-roten Karte für Michal Kadlec (63.) und dem Platzverweis für Cristian Molinaro (92.) zu zehnt. Mit einem Sieg in Freiburg kann Werder Bremen an der Werkself wieder vorbeiziehen.<p>Die Hoffnungen des FC Augsburg auf den vierten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte erfüllten sich nicht. Für sein engagiertes Spiel gegen Hoffenheim belohnte sich der Aufsteiger aber mit einem Punkt. Die Führung durch Sascha Mölders (31.) hatten Peniel Mlapa (38.) und Sejad Salihovic mit einem Strafstoß (51.) zwar gekontert, Sebastian Langkamp erzielte aber sein erstes Bundesligator (72.).<p>Hannover 96 klopft unterdessen wieder an die Europapokal-Plätze. Mohammed Abdellaoue (68.) traf für die Niedersachsen. Hertha-Verteidiger Sebastian Neumann flog mit Gelb-Rot vom Platz (75.) Hertha ist unter dem neuen Trainer Michael Skibbe auch nach drei Spielen ohne Punktgewinn und in aktuer Abstiegsgefahr.<p><p><p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:24:57 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freund nervenstark: Zweiter bei WM-Generalprobe</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/sport/news/artikel/freund-nervenstark-zweiter-bei-wm-generalprobe/</link>
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			<description>Predazzo (dpa) - Ein Severin Freund darf nicht vorschnell abgeschrieben werden. Nachdem der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Predazzo (dpa) - Ein Severin Freund darf nicht vorschnell abgeschrieben werden. Nachdem der Skispringer aus Rastbüchl vor einer Woche in Sapporo erstmals ohne Weltcup-Punkte geblieben war, meldete er sich auf der WM-Schanze von 2013 in Predazzo eindrucksvoll zurück.<p>Platz zwei war umso bemerkenswerter, weil reihenweise die Favoriten an den komplizierten Windbedingungen scheiterten. Lediglich Gregor Schlierenzauer aus Österreich war wieder eine Klasse für sich. Zweimal 134 Meter bedeuteten 249,8 Punkte und damit 15,1 Zähler mehr als Freund, der bei 131 und 130,5 Meter landete. Es war Schlierenzauers 40. Weltcup-Erfolg, womit er in der Bestenliste Platz zwei hinter Matti Nykänen (Finnland/46) übernahm. Dritter wurde sein Teamkollege Thomas Morgenstern (227,5/123,5/130)<p>«Wenn man so zurückkommt, ist das besonders schön», sagte Freund. Er hatte sich nach dem guten Saisonstart vorgenommen, in allen Wettbewerben zu punkten. Das hatte sich nach dem verpassten Finale von Sapporo erledigt. «Diesmal passte bei mir der Absprung und schon kommt man ins Fliegen», bemerkte der Bayer, der in den vergangenen Tagen in Oberstdorf auf der kleinen Schanze trainiert und damit seine Selbstsicherheit zurückgewonnen hatte.<p>«Er ist in einer sehr guten Position angefahren. Das hat er toll hinbekommen und dann natürlich einen ganz anderen Absprung. Das sah sehr ästhetisch aus», lobte Bundestrainer Werner Schuster. Er verwies auf die besondere mentale Stärke von Freund. «Er kann mit etwas Abstand schwächere Sprünge ausblenden und sofort von vorn beginnen. Severin ist sehr gut, in diesem Jahr vielleicht nicht ganz so stabil wie in der vorigen Saison. Aber er sucht immer wieder neu die Herausforderung und bietet Leistung an», resümierte der Coach.<p>Ein Opfer des Windes, aber auch eines nicht so sauberen Absprungs war Richard Freitag. Nach sehr guten Trainingsleistungen in Predazzo hatte Schuster ihn am ehesten in der Lage gesehen, Schlierenzauer Paroli zu bieten. «Aber ich bin im ersten Durchgang zu früh vom Tisch weg, hatte dann auch keine Windunterstützung», berichtete der Sachse, der sich nur auf Rang 19 wiederfand. Im Finale zeigte er dann sein können und verbesserte sich auf Platz neun. «Richie kann immer in der Nähe von Schlierenzauer sein», sagte Schuster über das Potenzial von Freitag.<p>Der Bundestrainer hatte allen Grund zufrieden zu sein. Denn auch Andreas Wank (Oberhof) war endlich stabil und wurde mit Platz zehn belohnt. Da auch Maximilian Mechler (Isny/16.) und Michael Neumayer (Berchtesgaden/24.) das Finale erreichten und sich dort steigerten, gab es ein starkes Mannschaftsergebnis.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:21:41 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russen fordern bei Massenprotesten freie Wahlen</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/russen-fordern-bei-massenprotesten-freie-wahlen-1/</link>
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			<description>Moskau (dpa) - Eiskaltes Demonstrations-Duell: Vier Wochen vor der Präsidentenwahl in Russland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Moskau (dpa) - Eiskaltes Demonstrations-Duell: Vier Wochen vor der Präsidentenwahl in Russland haben Gegner und Anhänger von Kandidat Wladimir Putin bei Protesten insgesamt 230 000 Menschen mobilisiert.<p>Bei Minustemperaturen von fast 20 Grad Celsius lag die Zahl der Putin-Kritiker laut Polizei am Samstag noch einmal höher als bei den bislang größten Anti-Regierungsprotesten seit 20 Jahren im Dezember.<p>Demnach versammelten sich etwa 36 000 Putin-Gegner in Moskau, rund 7000 mehr als am 24. Dezember. Die Opposition selbst sprach sogar von 120 000 Teilnehmern, die eine ehrliche Präsidentenwahl am 4. März sowie mehr politische Freiheiten und einen demokratischen Wandel forderten. In der zweitgrößten Stadt St. Petersburg gingen nach Angaben der Organisatoren 30 000 Menschen gegen Putin auf die Straße.<p>Das Lager von Putin (59), der nach zwei Amtszeiten von 2000 bis 2008 zum dritten Mal in den Kreml einziehen will, brachte in Moskau 138 000 Unterstützer auf die Straße, wie die Polizei nach Angaben der Agentur Interfax mitteilte. Unabhängige Angaben lagen nicht vor. Der Radiosender Echo Moskwy sprach von einem «Zahlenkrieg».<p>«Putin ist super!» und «Chaos - nein, Putin - ja!» war auf Transparenten bei der Regierungskundgebung zu lesen. Mehrere unabhängige Medien hatten zuvor von Druck auf Lehrer und Beschäftigte von Staatsbetrieben berichtet, die zur Teilnahme an der Pro-Putin-Kundgebung verpflichtet worden seien. Putin hielt es für möglich, dass Staatsbeamte zu einer Teilnahme gezwungen wurden. «Aber bei so vielen Menschen können unmöglich alle gezwungen worden sein», sagte der Kandidat bei einem Wahlkampftermin in der Stadt Tscheljabinsk rund 1900 Kilometer östlich von Moskau.<p>Dagegen forderten Anhänger der Opposition ein Macht-Ende für den seit zwölf Jahren in verschiedenen Ämtern regierenden Putin. «Putin, hau ab!» hatten viele Regierungsgegner auf ihre Plakate geschrieben. An der Kundgebung nahm auch Multimilliardär und Präsidentenkandidat Michail Prochorow teil, der Putin in eine Stichwahl zwingen will.<p>Die Präsidentenkandidaten Gennadi Sjuganow von den Kommunisten sowie Sergej Mironow von der linkskonservativen Partei Gerechtes Russland nahmen nicht an der Demonstration teil. Zu einer Kundgebung des ultranationalistischen Bewerbers Wladimir Schirinowski von der Liberaldemokratischen Partei kamen in Moskau etwa 1000 Menschen.<p>Die Pro-Putin-Aktion stand nach Angaben der Organisatoren von der kremltreuen Partei der Patrioten im Zeichen der Stabilität. Das Lager des Regierungschefs hatte nach Bekanntwerden der Oppositionspläne für neue Massenproteste erstmals die Initiative ergriffen, um nicht nur den Gegnern die Straße zu überlassen.<p>Falls die Organisatoren der Pro-Putin-Demonstration eine Strafe dafür zahlen müssten, dass mehr Unterstützer kamen als die angemeldeten 15 000, sei er bereit, Geld beizusteuern, sagte Putin. Die Organisatoren kündigten für den 25. oder 26. Februar eine weitere Unterstützer-Demonstration an. Den Kritikern des Regierungschefs dürfe nicht das Feld überlassen werden.<p>Die Behörden hatten zum ersten Mal überhaupt einen Protestzug der Opposition mit angemeldeten 50 000 Demonstranten durch das Zentrum der russischen Hauptstadt zugelassen. Die Gegner Putins fürchten, dass nach der von Fälschungsvorwürfen überschatteten Parlamentswahl vom 4. Dezember 2011 Putin nun aufgrund einer manipulierten Präsidentenwahl zum dritten Mal in den Kreml einzieht. Allerdings gilt Putin als der mit Abstand beliebteste Politiker.<p>Allein in Moskau waren 9000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Die Proteste seien friedlich abgelaufen, hieß es. In Berlin solidarisierten sich etwa 200 Menschen mit den Anti-Putin-Protesten und demonstrierten für freie Wahlen und Demokratie in Russland.<p>Der Europa-Abgeordnete Werner Schulz von den Grünen rief Putin auf, mehr Demokratie in Russland zuzulassen. Statt in Moskau einen Runden Tisch über den Syrien-Konflikt zu organisieren, sollte der Regierungschef lieber den Kontakt zur Opposition im eigenen Land suchen, betonte Schulz in einer Mitteilung.<p>Aufruf zu Massenprotesten<p><p><p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:15:57 +0100</pubDate>
			
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			<title>Griechenland verhandelt über sein Schicksal</title>
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			<description>Athen/München (dpa) - In Griechenland sind die seit Wochen andauernden Gespräche über einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Athen/München (dpa) - In Griechenland sind die seit Wochen andauernden Gespräche über einen Schuldenschnitt und weitere Milliardenhilfen der internationalen Kreditgeber am Wochenende in eine weitere Runde gegangen.<p>Finanzministers Evangelos Venizelos verhandelte bis in die frühen Morgenstunden und am Samstagnachmittag mit Experten der sogenannten Troika aus Vertretern der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Anschließend wollte er Ministerpräsident Lucas Papademos über den Stand informieren.<p>Es sei «die Stunde der Entscheidungen» für das hochverschuldete Euro-Land, sagte Venizelos in Athen. Alles sei «auf Messers Schneide», hieß es. Die Gespräche mit der Troika sollten nach dpa-Informationen am Abend diesmal mit Ministerpräsident Lucas Papademos fortgesetzt werden.<p>Am Nachmittag hatte der Finanzminister seine Amtskollegen in der Eurogruppe über die laufenden Gespräche informiert. Die Experten der Troika beurteilen die Fortschritte Griechenlands bei den Reformbemühungen als Voraussetzung für das geplante zweite Rettungspaket im Volumen von mindestens 130 Milliarden Euro. Die Gespräche seien nach Angaben von Venizelos schwierig verlaufen.<p>Die Verhandlungen müssten bis Sonntagabend abgeschlossen sein, erklärte Venizelos erneut - schon seit Tagen nennt er dieses Datum. Eine Frist laufe zwar nicht ab, die Verhandlungen könnten auch in den kommenden Tagen abgeschossen werden, es sei aber sehr wichtig, dass es eine Einigung gibt, verlautete aus dem Finanzministerium. «Je schneller, desto besser», hieß es.<p>Ein für Samstagnachmittag geplantes Treffen von Ministerpräsident Papademos mit den Vorsitzenden der Parteien, die seine Regierung unterstützen - Sozialisten, Konservative und eine kleine rechtsgerichtete Partei - wurde um 24 Stunden verschoben, teilte Papademos' Büro mit. Bei der Zusammenkunft sollen weitere harte Sparmaßnahmen beschlossen werden, die hauptsächlich den privaten Sektor betreffen. Die Einschnitte sollen nach Schätzungen der Gewerkschaften bis zu 25 Prozent weniger Lohn mit sich bringen. Zudem sollen bis 2015 etwa 150 000 Staatsbedienstete entlassen werden.<p>Rund 5000 Autonome und außerparlamentarische Linke protestierten am Samstag im Zentrum Athens friedlich gegen die Sparpolitik.<p>Auch die Verhandlungen mit dem Internationalen Bankenverband IIF über einen Schuldenerlass sollten am Wochenende fortgesetzt werden. Nach dpa-Informationen wurde dazu am Sonntag und Montag auch dessen Vorsitzender, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, in Athen erwartet. Eine Einigung auf einen freiwilligen Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern, darunter Banken und Hedge-Fonds, ist auch Voraussetzung für weitere Hilfen der Troika.<p>Ackermann warnte am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einer Insolvenz Griechenlands und einem Auseinanderbrechen der Eurozone. In einem solchen Fall würde es zu kaum vorstellbaren Kollateralschäden kommen. Eine besondere Gefahr sei die der Ansteckung anderer Krisenländer. «Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um Europa.»<p>Athen benötigt eine Art Gesamtlösung mit Troika-Hilfen, Banken-Schuldenschnitt und innenpolitischer Zustimmung. Dass dies noch am Wochenende gelingt, gilt als unwahrscheinlich. Selbst eine Einigung mit dem IIF hätte zudem nur begrenzte Aussagekraft, da abgewartet werden müsste, wie viele private Investoren dann auch tatsächlich mitziehen. Parallel war in den vergangenen Tagen eine Debatte über eine mögliche Beteiligung der EZB entfacht, die Schätzungen zufolge der größte Gläubiger Athens ist.<p>Nach einem Bericht der griechische Zeitung «Ta Nea» könnte das Volumen des Schuldenschnitts unter anderem mit EZB-Beteiligung von 100 auf 170 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Demnach würden 147 Milliarden Euro auf die privaten Gläubiger und 23 Milliarden Euro auf öffentliche wie die Notenbank entfallen. Dies wollte das Finanzministerium in Athen am Samstag nicht kommentieren.<p>Für eine EZB-Beteiligung warb auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin. «Wir wollen nicht, dass die öffentlichen Gläubiger an Griechenland verdienen. Das wäre aber der Fall, wenn sie beim Schuldenschnitt nicht mitmachen würden», sagte er der «Rheinischen Post» (Samstag).<p>FDP-Generalsekretär Patrick Döring forderte Athen in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag) zu mehr Sparanstrengungen auf. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Peter Altmaier (CDU), sagte dem «Tagesspiegel am Sonntag»: «Aus Griechenland haben wir häufig Erklärungen des guten Willens gehört.» Es seien aber nur wenige Reformen unter Dach und Fach.<p>Zeitung «Ta Nea»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:10:55 +0100</pubDate>
			
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