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GRÜNKOHL - DAS GRÜNE LEBENSELIXIER


Jetzt ist die Zeit gekommen, um Norddeutschlands Nationalgemüse Nummer Eins - den Grünkohl - genussvoll zu verspeisen! Je eisiger die Temperaturen, desto größer der Appetit auf das grüne Lebenselixier. Gesammelt werden vom Grünkohl die Blätter, deren zartes Grün man anschließend von den harten Blattrippen zupft. Ob Grün- oder Braunkohl gesund ist er allemal:

Gesammelt werden vom Grünkohl die Blätter, deren zartes Grün man anschließend von den harten Blattrippen zupft.
Foto: nh

Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthält der Kohl mehrere Substanzen, die helfen können, Krebserkrankungen vorzubeugen und den Cholesterinspiegel zu senken. Der Unterschied zwischen Braun- und Grünkohl hat mit der Sorte zu tun. Gattungen, deren Blätter farblich eher ins Rötliche gehen, werden beim Kochen bräunlich. Daher hat sich wohl der Name, je nach Sorte, in den Regionen anders festgesetzt.





 


KURIOSITÄTEN RUND UM DEN GRÜNKOHL


- Schon vor mehr als 200 Jahren wurde ein Vorläufer des heutigen Grünkohls im östlichen Mittelmeerraum angebaut. Heute sind die Hauptanbaugebiete des "Brassica oleracea acephala", so der botanische Name des Grünkohls, in Mittel- und Westeuropa, Nordamerika sowie West- und Ostafrika.

- Etwa ein Drittel der deutschen Grünkohlproduktion stammt aus Niedersachsen.

- Grünkohl ist unter verschiedenen Namen bekannt, auch als Braunkohl, Krauskohl, Winterkohl oder auch „Oldenburger Palme“.

- Grünkohl wurde im Jahr 2012 in Niedersachsen auf 451 Hektar angebaut und erbrachte eine Erntemenge von 7800 Tonnen. Insgesamt produzierten 1174 niedersächsische Betriebe auf 22801 Hektar Anbaufläche 587 000 Tonnen Gemüse (einschließlich Erdbeeren).

- Immer beliebter wird Grünkohl in den USA, wo er auf 2500 Hektar angebaut wird. Gern wird Grünkohl dort als Smoothie getrunken, roh und etwa mit Apfel oder Banane, fein püriert im Glas. Grünkohlblätter werden auch als Salat serviert oder auch als Chips gegessen.

- Eine der niedersächsischen Grünkohlmetropolen ist Oldenburg. Die Stadt hat sich sogar selbst zur Grünkohl-Metropole erklärt und nennt sich "Kohltourhauptstadt". Fans der "Oldenburger Palme" können auf der Grünkohl-Akademie sogar ein Diplom erlangen.

- In Oldenburg wurde auch eine Grünkohl-Praline kreiert. Bestandteile: Sahne, verschiedene Schokoladen, Spinat und eine alte italienische Grünkohlart, garniert mit einer Prise rosa Pfeffer.



DAS KLASSISCHE REZEPT


Foto: t&w
Foto: t&w

Zutaten:
1 kg Grünkohl
1,5 1 Brühe
2 große Zwiebeln
1 Msp. Zucker
1 Tl Senf
1 El Hafergrütze oder auch grobe Haferflocken
Salz, Pfeffer nach Geschmack
500 g Kasslerbauch
Bregenwurst
kleine Röstkartoffeln

Zubereitung:

Den Grünkohl waschen und in kleinere Stücke rupfen. Blanchieren, danach mit kaltem Wasser abspülen und zwei Stunden in der Brühe auf leichter Flamme köcheln. Kurz vor dem Servieren den gekochten Kasslerbauch bzw. die heiße Bregenwurst zum Grünkohl geben. Die kleinen Röstkartoffeln salzen, mit etwas Butter braun rösten.





REZEPT GRÜNKOHLSALAT


Grünkohl-Salat, ein Rezept von Carina Weber, Projektleiterin der Aktion "Lüneburg is(s)t 30 Tage vegan". Foto: t&w
Grünkohl-Salat, ein Rezept von Carina Weber, Projektleiterin der Aktion "Lüneburg is(s)t 30 Tage vegan". Foto: t&w


Zutaten:
frischer Grünkohl
Granatapfelkerne
Süßkartoffel mit Chiliflocken
Avocado
Kürbiskerne
Zitrone

Zubereitung:

Avocado und Süßkartoffel kleinschneiden, mit Grünkohl vermengen.
Dressing aus Tamari (glutenfreie Sojasauce), Tahin-Paste aus fein gemahlenen Sesamkörnern und frischer Zitronensaft zubereiten, über Salat geben.
Granatapfelkerne und Kürbiskerne untermischen.





REZEPTE AUS DEN 60er-, 70er- und 80er-JAHREN

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