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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 23:27:29 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>«Forbes»: Jennifer Lopez ist die «mächtigste Berühmtheit»</title>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Los Angeles (dpa) - Jennifer Lopez ist laut «Forbes» die einflussreichste Prominente im Unterhaltungsgeschäft. Das US-Wirtschaftsmagazin führt die Sängerin auf Platz eins seiner neuen «Celebrity 100»-Liste. Lopez verdrängte damit Lady Gaga vom Spitzenplatz. Sie fällt auf Rang fünf. Den zweiten Platz belegt die Talkmasterin Oprah Winfrey, gefolgt von Teenie-Star Justin Bieber auf Rang drei. «Forbes» erstellt das Ranking nach dem Einkommen der Stars und ihrer Popularität in den Medien.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:27:29 +0200</pubDate>
			
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			<title>Dow beendet wechselhaften Handel erneut im Minus</title>
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			<description>New York (dpa) - Die US-Börsen haben auch den vierten Tag in Folge im Minus geschlossen. Der Dow...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York (dpa) - Die US-Börsen haben auch den vierten Tag in Folge im Minus geschlossen. Der Dow Jones ging nach einem wechselhaften Verlauf 0,26 Prozent tiefer bei 12 598,55 Punkten aus dem Handel. Der Euro hat sich von seinem frühen Fall unter 1,27 US-Dollar erholt und stand zuletzt in New York bei 1,2705 Dollar.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:08:27 +0200</pubDate>
			
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			<title>Energiewende: Herkulesaufgabe für Röttgens Nachfolger</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Norbert Röttgen hinterlässt seinem Nachfolger Peter Altmaier als Umweltminister die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Norbert Röttgen hinterlässt seinem Nachfolger Peter Altmaier als Umweltminister die Riesenaufgabe der Energiewende. Ein Jahr nach dem Beschluss zum Atomausstieg gibt es bei dem Großprojekt jede Menge Baustellen.<p>- Bei der umstrittenen Solar-Reform muss die Regierung im Vermittlungsausschuss wohl ihre Pläne für die Kürzung der Förderung abmildern. Die Opposition dringt darauf, den Solarexportstandort Deutschland zu schonen. Zunächst droht dadurch ein höherer Strompreis.<p>- Beim Energiesparen passiert bisher zu wenig. Röttgen hoffte auf eine Einigung zwischen Bund und Ländern für einen milliardenschweren Steuerbonus bei der Gebäudesanierung. EU-Vorschläge für mehr Energieeffizienz wurden auf Druck von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) aufgeweicht.<p>- Wie sollen Sonnen- und Windenergie ausgebaut werden, ohne neue Gaskraftwerke zu blockieren? Diese lohnen sich wegen des Einspeisevorrangs für Wind- und Sonnenstrom kaum noch. Man braucht sie aber. Und bisher gibt es kein tragfähiges Modell, Ökoenergien aus sich heraus wettbewerbsfähig zu machen.<p>- Auch bei Speichern und Netzen ist viel zu tun. Die Regierung investiert in Forschung zur Speicherung von Ökostrom. Die Netze halten dem rasanten Ausbau der Erneuerbaren - Stromanteil rund 20 Prozent - kaum stand. Tausende Kilometer neuer Leitungen sind nötig.<p>- Trotz des Fahrplans zum Atomausstieg gibt es kaum Pläne für den Rückbau der stillgelegten Meiler. Bei den Verhandlungen über ein Endlager für den strahlenden Müll ist laut Röttgen nur noch ein Treffen zum Startschuss für eine neue Suche nötig. Doch was aus dem Standort Gorleben wird, ist zwischen Regierung und Opposition umstritten.<p>- Nicht zuletzt setzte sich Röttgen für ambitioniertere Klimaziele in der Europäischen Union ein. Damit die Einnahmen aus dem EU-Handel mit Verschmutzungsrechten wieder anziehen, wäre eine Anhebung des EU-Klimaziels auf 30 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 notwendig. Hier blockiert Polen.<p>Gesetzentwurf zu Solarkürzung<p>Zahlen, Daten, Fakten zu Ökoenergie<p>Aktuelle Prognose zu Ausbauentwicklung<p>Studie zu Kosten und Nutzen der Ökoenergie<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:49 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wortlaut: Merkels Erklärung zu Röttgens Entlassung</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Entlassung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen im Wortlaut:<p>«Ich habe heute Vormittag mit dem Herrn Bundespräsidenten gesprochen. Und ich habe ihm gemäß Artikel 64 des Grundgesetzes vorgeschlagen, Norbert Röttgen von seinen Aufgaben als Bundesumweltminister zu entbinden, um so in diesem Amt einen personellen Neuanfang möglich zu machen.<p>Die Energiewende ist ein zentrales Vorhaben dieser Legislaturperiode. Es sind die Grundlagen dafür gelegt worden, aber wir haben noch ein Stück Arbeit vor uns. Norbert Röttgen hat als Umweltminister an der Schaffung der Grundlagen für diese Energiewende entscheidend mitgewirkt. Für diese Arbeit danke ich ihm. Ich danke ihm genauso für sein großes klimapolitisches Engagement, gerade auch im internationalen Bereich.<p>Es ist offensichtlich, dass die Umsetzung der Energiewende noch große Anstrengungen erfordert. Und deshalb hat das Bundesumweltministerium in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu spielen. Und als personellen Neuanfang für diese Aufgabe schlage ich den ersten parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, vor.<p>Peter Altmaier kenne ich sehr lange, ich schätze seine bisherige Arbeit, und ich bin mir ganz sicher, dass er mit voller Kraft sich der neuen Aufgabe zuwenden wird und es eine gute Zusammenarbeit geben wird.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:48 +0200</pubDate>
			
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			<title>Merkel feuert Umweltminister Röttgen</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Paukenschlag in Berlin: Kanzlerin Merkel hat ihren Umweltminister Norbert Röttgen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Paukenschlag in Berlin: Kanzlerin Merkel hat ihren Umweltminister Norbert Röttgen nach dem CDU-Debakel bei der NRW-Wahl entlassen. Nachfolger soll CDU-Spitzenmann Peter Altmaier werden. Sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinen Aufgaben zu entbinden, sagte die CDU-Chefin in Berlin. Es ist das erste Mal, dass sie einen Minister feuert.<p>Lebenslauf Röttgen<p>Positionen Röttgens/NRW-CDU<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:48 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Grüne: «Diese Regierung kann es nicht»</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Nach Ansicht der Grünen markiert die Entlassung von Umweltminister Norbert Röttgen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Nach Ansicht der Grünen markiert die Entlassung von Umweltminister Norbert Röttgen einen neuen Höhepunkt in der Dauerkrise von Schwarz-Gelb. «Diese Regierung kann es nicht», erklärten die beiden Bundestagsfraktionschefs Renate Künast und Jürgen Trittin am Mittwoch in Berlin.<p>Schwarz-Gelb sei in zentralen Feldern der Politik handlungsunfähig - von der Energiewende bis zu Bildung und Haushalt. Von dieser Regierung habe das Land nichts mehr zu erwarten. Ausgerechnet Röttgens Nachfolger Peter Altmaier als einen Neuanfang zu verkaufen, sei ein «schlechter Scherz», meinten Trittin und Künast.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>SPD: Rücktritt Röttgens folgerichtig</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Die SPD hat den Rückzug von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) als folgerichtig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Die SPD hat den Rückzug von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) als folgerichtig bezeichnet. Röttgen habe nach seiner Niederlage in NRW den letzten Rest an Durchsetzungsfähigkeit in Berlin verloren, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Mittwoch in Berlin.<p>«Wir werden nun vermutlich erleben, wie Schwarz-Gelb Röttgen auf billigste Art die Schuld an der total verkorksten Energiepolitik zuschiebt», fügte der SPD-Umweltexperte hinzu.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Peter Altmaier: Schwergewicht an Merkels Seite</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Unionsfraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier ist seit Jahren einer der wichtigsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Unionsfraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier ist seit Jahren einer der wichtigsten Männer an der Seite der Kanzlerin. Jetzt rückt das Schwergewicht ins Kabinett.<p>Der Christdemokrat ist in diesen aufgeheizten Zeiten für die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel einer der wichtigsten Männer. Der Saarländer ist Vermittler, Brandlöscher und Sprachrohr - er ist der Mann, der die eigenen Reihen schließen muss.<p>Mit dem Riesenthema Energiewende, der Suche nach einem Endlager oder hoch komplizierten Verfahren um Stromtrassen und Solar-Gesetze muss Altmaier nun ein zentrales Themenfeld der Union vor der Bundestagswahl 2013 beackern.<p>Die «Peitsche» müsse er nie herausholen, hat der gesellige und gemütliche Saarländer einmal gesagt. Lieber versucht er es mit Gesprächen bei gutem Wein und Essen. Selbstironisch stellt sich der füllige Gourmet dann Altbekannten erneut namentlich vor, falls diese ihn nach einer neuen Diät mit einem Verlust von drei Kilo nicht mehr erkennen könnten.<p>Altmaier gab sich nach außen stets zuversichtlich, dass die Union mit der FDP im Bundestag auch bei besonders komplizierten Themen eine eigene Mehrheit zustande bringen wird. Altmaier ist nun seit gut 17 Jahren im Bundestag.<p>Der Saarländer ist selten sprachlos. Englisch, Französisch oder Niederländisch und schon gar nicht auf Deutsch. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion muss kein Mikrofon scheuen. Eine besondere Verbindung pflegt der passionierte Twitterer Altmaier zur Piratenpartei: Von deren Umgang mit dem Internet, so glaubt er, könne auch die Union für ihre Politik einiges lernen.<p>Altmaier war Justiziar der Fraktion, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium unter dem heutigen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und arbeitete vor seiner Parlamentszeit mehrere Jahre in Brüssel für die Europäische Kommission.<p>Auch im Herzen ist Altmaier Europäer - und er ist ein Altmeister im Argumentieren. Ein Beispiel: Die eigenen Leuten soll er gewarnt haben, dass sie mit einem Nein zum EFSF auch das Euro-Werk von Altkanzler Helmut Kohl und Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel gefährden würden. Mit einem Ja hingegen könnte die Koalition die Krise in den Griff bekommen und ihre Aussichten für die Bundestagswahl 2013 verbessern. Also vielleicht doch ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Hintergrund: Wie die Minister-Entlassung geregelt ist</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/hintergrund-wie-die-minister-entlassung-geregelt-ist-1/</link>
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			<description>Berlin (dpa) - Ernennung und Entlassung von Bundesministern sind im Grundgesetz sowie im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Ernennung und Entlassung von Bundesministern sind im Grundgesetz sowie im Bundesministergesetz geregelt. Dabei wird formaljuristisch kein Unterschied zwischen einem freiwilligen Rücktritt und einer Entlassung gemacht. Für einen Rücktritt können Minister lediglich um ihre Entlassung bitten.<p>In Artikel 64 des Grundgesetzes heißt es:<p>«(1) Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen. (2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amtsübernahme vor dem Bundestag den in Artikel 56 vorgesehenen Eid.»<p>Dazu auch Paragraf 9 des Bundesministergesetzes:<p>«Das Amtsverhältnis der einzelnen Bundesminister endet außerdem mit ihrer Entlassung. Die Bundesminister können jederzeit entlassen werden und ihre Entlassung jederzeit verlangen.»<p>Paragraf 15 des Bundesministergesetzes regelt das Ruhegehalt:<p>«Ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung hat von dem Zeitpunkt an, in dem die Amtsbezüge aufhören, Anspruch auf Ruhegehalt, wenn es der Bundesregierung mindestens vier Jahre angehört hat.» Röttgen war erst seit Oktober 2009 Minister - gut zweieinhalb Jahre.<p>Bundesministerium der Justiz<p>Bundesministergesetz im Internet<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:46 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Porträt: Hochbegabter Musterschüler vor dem Aus</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/portraet-hochbegabter-musterschueler-vor-dem-aus-1/</link>
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			<description>Berlin (dpa) - Am Ende war Norbert Röttgen stumm. Kühl verkündete die Kanzlerin seinen Rauswurf....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Am Ende war Norbert Röttgen stumm. Kühl verkündete die Kanzlerin seinen Rauswurf. «Muttis Klügster» wurde zum Ungeliebten, zum kompletten Verlierer. Sein Widerstand - zwecklos.<p>Lange galt der Intellektuelle in der Führungsriege der CDU als Mann der Zukunft, als Kopf für die Öffnung der Partei hin zu neuen Wählern und neuen Themen. Seit seinem persönlichen Super-GAU am nordrhein-westfälischen Wahlsonntag ist Röttgen ein Mann der zerstörten Hoffnungen. In den Tagen danach war der 46-Jährige die personifizierte Demut - doch es half nichts.<p>Sein Rauswurf, den Kanzlerin Angela Merkel in allergrößter Nüchternheit bekanntgab, macht Röttgen zum großen Verlierer, zum Gefallenen. Angeblich wehrte sich Röttgen am Mittwoch gegen ein Ausscheiden - es hat ihm nichts genutzt.<p>Schon wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale gelang Röttgen, was er viele lange Wahltage zuvor vergeblich versucht hatte - eine klare Sprache. «Die Niederlage der CDU und von mir ist eindeutig, sie ist umfassend, sie ist klar», sagte der katastrophal gescheiterte Kandidat. Er sollte es so oder ähnlich öfter wiederholen. Doch es war zu spät - wie vor allem die anhaltenden Attacken von CSU-Chef Horst Seehofer zeigten.<p>Besonders bitter für Röttgen muss es sein, dass Merkel Röttgens Rauswurf ebenso mit der Wichtigkeit der Energiewende begründete, wie sie zunächst seinen Verbleib im Ministeramt damit erklärte. Hatte sich Röttgen doch das Image des Vorkämpfers im Kabinett für den Atomausstieg und ambitionierten Klimaschutz erworben.<p>2010 musste der Bundesumweltminister noch den beschlossenen Ausstieg vom Ausstieg als Ausdruck moderner Energiepolitik verkaufen. Er litt - das sah man ihm an. Nach der Katastrophe von Fukushima verkündete Merkel am 14. März 2011 die Aussetzung der Laufzeitverlängerung. Röttgen sah seine Stunde gekommen. Damals traf er in eher technischem Tonfall einen Nerv: «Die Erfahrung von Japan bedeutet, dass die Verlängerung der Laufzeiten eine Verlängerung von Restrisiko ist. Und Restrisiko ist seit Japan nicht mehr nur eine statistische Größe, sondern eine schreckliche Lebenserfahrung.»<p>Das Dozierende in vielen seinen Äußerungen brachte Röttgen über die Jahre auch Feinde und Neider ein. Als er 2010 den NRW-Landesvorsitz erkämpfte, meinten viele, für Röttgen gehe es nur um eine Etappe auf dem Weg ins Kanzleramt. Doch als er dann durch die vorgezogene Neuwahl in den Wahlkampf schlitterte, ohne auf seinen Posten im Ministerium am Potsdamer Platz in Berlin zu verzichten, wirkte er oft linkisch, nicht recht bei der Sache. Und wie in einem Strudel wurde es immer schlimmer - etwa als er sich im Fernsehen auf den letzten Metern den Ausrutscher erlaubte, leider entschieden ja nun die Wähler eine Wahl - und nicht die Partei.<p>Mit seinem Nachfolger Peter Altmaier hat Röttgen einiges gemeinsam. Beide neigen zum facettenreichen Denken jenseits ideologischer Mauern. Beide gehörten der so genannten Pizza-Connection an, die die Gräben von CDU und Grünen zuschütten wollen. Und bereits nach der Bundestagswahl 2009 folgte Altmaier auf Röttgens Stuhl - als Parlamentarischer Geschäftsführer.<p>Röttgen machte immer den Eindruck, mehr zu wollen - stolperte aber schon bisher manchmal über seinen Ehrgeiz: 2006 wollte er Hauptgeschäftsführer für den Bundesverband der Deutschen Industrie werden und gleichzeitig sein Bundestagsmandat behalten. Seine Frau Ebba hatte ihn vergeblich vor dem Irrweg gewarnt.<p>Politik, so einer seiner Leitsprüche, müsse «aus den Augen unserer Kinder» gestaltet werden. Umso mehr Hohn zog er auf sich, als die Kluft zwischen Bewahrung der Schöpfung und Bewahrung des persönlichen Ansehens in einem Landtagswahlkampf immer größer wurde. Gegen Kritik am vermeintlichen Karrieristen sagte Röttgen: «Ich habe immer mit Leidenschaft Politik gemacht.» Am Ende überwogen negative Gefühle.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:43:46 +0200</pubDate>
			
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