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			<title>Personal statt Automaten</title>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ahe Lüneburg. Das Lüneburger City-Parkhaus an der Neuen Sülze hat einen neuen Pächter: Die Gesellschaft Q-Park übernimmt die Bewirtschaftung. Damit verbunden sind auch einige Veränderungen. Das in Düsseldorf beheimatete Unternehmen will nach eigenen Angaben in den nächsten Monaten rund eine halbe Million Euro am Standort Lüneburg investieren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Q-Park gehört zu Europas drei führenden Anbietern von eigenen, verwalteten oder gepachteten Parkhäusern, die Firma ist verantwortlich für mehr als 800 000 Parkplätze sowie für Büroräume in Deutschland, Irland, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und den Niederlanden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In den nächsten Monaten werde Q-Park - gemeinsam mit dem Eigentümer - in Lüneburg notwendige Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen umsetzen. Schon Ende Februar, Anfang März soll es losgehen. Neben baulichen Veränderungen, die während des laufenden Betriebes erfolgen sollen, wird es auch strukturelle Neuerungen geben. So soll im Parkhaus künftig auch Personal anzutreffen sein, nicht bloß Automaten. Q-Park-Geschäftsführer Thomas Grüttner kündigt darüber hinaus &quot;ein breites Angebot an kostenlosen Serviceprodukten wie eine Schuhputzmaschine, den Verleih von Regenschirmen und Kinderbuggies, das Bereithalten von Starthilfesets sowie einen Defibrillator für Erste-Hilfe-Maßnahmen&quot; an. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Lüneburger City-Parkhaus verfügt insgesamt über 266 Stellplätze auf Ober- und Unterdeck. Die Einfahrt zum Oberdeck von der Neuen Sülze aus ist montags bis sonntags von 8 bis 23 Uhr möglich, die Ausfahrt an allen Tagen bis 24 Uhr. Das Unterdeck steht Kunden montags bis sonnabends von 8 bis 23 Uhr zur Verfügung und ist über &quot;Auf der Altstadt&quot; zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:40:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Rabatt-Website Groupon verliert weiter Millionen</title>
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			<description>Chicago (dpa) - Die mit viel Vorschusslorbeeren an die Börse gegangene Rabatt-Website Groupon...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Chicago (dpa) - Die mit viel Vorschusslorbeeren an die Börse gegangene Rabatt-Website Groupon schreibt weiterhin tiefrote Zahlen. Im Gesamtjahr fiel angesichts hoher Kosten ein Verlust von unterm Strich 351 Millionen Dollar an (265 Mio Euro).<p>Selbst im Schlussquartal, für das Analysten mit einem Gewinn gerechnet hatten, verlor Groupon 43 Millionen Dollar. Es war der erste Quartalsbericht, seit Groupon an die Börse gegangen ist.<p>Die Aktie brach nachbörslich um 14 Prozent auf gut 21 Dollar ein. Das ist nur knapp über dem Ausgabepreis beim Börsengang von 20 Dollar. Zwischenzeitlich hatte das Papier auch schon unter der Marke notiert. Groupon ist Marktführer in dem Rabattgeschäft, wird aber von Rivalen wie LivingSocial bedrängt.<p>Zugleich wächst Groupon weiterhin schnell. Der Quartalsumsatz sprang binnen eines Jahres von 172,2 auf 506,2 Millionen Dollar hoch. Auf die schnelle Expansion führt das Unternehmen auch die Höhe des Verlusts zurück. Durch den Ausbau des internationalen Geschäfts und den Aufbau eines neuen Verwaltungs-Standorts in der Schweiz sei die Steuerzahlung mit 34,8 Millionen Dollar deutlich höher als erwartet ausgefallen, erläuterte Finanzchef Jason Child.<p>Mitgründer und Firmenchef Andrew Mason zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden. Groupon habe seinen inzwischen mehr als 33 Millionen Nutzern «Milliarden Dollar gespart» und das Geschäft von 250 000 lokalen Firmen in 47 Ländern angekurbelt. Das Unternehmen mit Sitz in Chicago ist auch in Deutschland aktiv. Erst jüngst hatte Groupon die Telekom als Partner für mobile Angebote gewonnen.<p>Groupon war Anfang November mit großen Erwartungen an die Börse gegangen. Bei Groupon können Unternehmen Rabatt-Coupons für ihr Geschäft anbieten. Der Deal kommt zustande, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten zuschlägt. Die Website selbst behält eine Kommission, typischerweise rund die Hälfte des Gutschein-Werts. Doch wie sich zeigt, reichen die Einnahmen immer noch nicht aus, um die Kosten zu decken.<p>Gegenüber dem Vorjahr konnte Groupon seinen Jahresverlust immerhin etwas eindämmen. 2010 hatte das junge Unternehmen noch 456 Millionen Dollar verloren. Allerdings stiegen zuletzt auch die Nutzerzahlen nicht mehr so rasant an wie noch in der Anfangszeit. Einige Kritiker zweifeln sogar daran, dass das Geschäftsmodell überhaupt funktionieren kann.<p>Groupon-Mitteilung<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:18 +0100</pubDate>
			
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			<title>Einsame Stunden in der Kälte</title>
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			<description>ahe Lüneburg. Wenn andere längst schlafen, beginnt für ihn die Arbeit. Während sich die Lüneburger,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ahe Lüneburg. Wenn andere längst schlafen, beginnt für ihn die Arbeit. Während sich die Lüneburger, eingemümmelt unter einer dicken Decke, noch viele Male umdrehen und die wohlige Wärme in ihrem warmen Bett genießen, ist Hans-Joachim Jendrian in der Eiseskälte unterwegs. Bei Temperaturen von 16 Grad unter Null sorgt er dafür, dass mehrere Hundert Familien unmittelbar nach dem Aufstehen mit den aktuellsten Neuigkeiten aus der Region versorgt werden. Der 63-Jährige bringt die Landeszeitung zu den Abonnenten. Er gehört zu den rund 250 Frauen und Männern, die sich derzeit jeden Morgen tapfer durch die arktische Witterung kämpfen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jendrians Arbeitstag beginnt gegen 2.45 Uhr in der Nacht. Eigentlich - momentan aber geht er stets eine halbe Stunde früher los, denn in der Kälte braucht er für seine Tour etwas mehr Zeit. Und diese Tour hat es in sich, denn der Lüneburger legt täglich rund 26 Kilometer zurück, trägt in der Woche 400 Zeitungen aus, sonnabends sogar 450. Angefangen hat er 2005 mit einem Bezirk. Inzwischen hat er vier, trägt er in der Innenstadt, Auf der Hude, an der Schützenstraße und an der Stöteroggestraße aus. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">An &quot;normalen Tagen&quot; ist Jendrian dreieinhalb Stunden unterwegs. &quot;Wenn es richtig dicke kommt, so wie im letzten Winter mit dem ganzen Schnee, sind es auch schon mal sechs oder sieben Stunden&quot;, erzählt er. Um sich gegen die Kälte zu schützen, kleidet sich der Frühaufsteher nach dem Zwiebelprinzip - eine Schicht über der anderen. &quot;Derzeit habe ich zwei T-Shirts, ein Shirt mit langen Armen, einen Pullover und eine Jacke mit dickem Futter an, zwei Paar Socken, Stiefelschoner, eine lange Unterhose, eine Mütze, Ohrenschützer und zwei Paar Handschuhe, eines davon ist beheizbar.&quot; Nur die &quot;guten Winterschuhe&quot;, die er sich eigentlich kaufen wollte, es dann aber wieder verworfen hatte, vermisst er in diesen Tagen. &quot;Die Füße sind neben den Händen mein Schwachpunkt.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Doch als wandelnde Zwiebel machen ihm Temperaturen bis minus 10 Grad Celcius wenig aus. &quot;Aber ab dann wird's ungemütlich, dann heißt es nur noch durchkommen.&quot; Zwischen den Bezirken nimmt er das Auto, hinten drin sein Fahrrad, mit dem er dann die Zeitungen zu den Abonnenten bringt. &quot;So lange kein Schnee liegt, ist alles in Ordnung&quot;, findet der 63-Jährige. Doch auch die Glätte macht ihm immer mal wieder zu schaffen. &quot;Ich bin schon oft auf die Nase gefallen, zuletzt vor Weihnachten, da habe ich heute noch was von. Die gefährlichen Stellen sieht man im Dunkeln ja nicht, aber mittlerweile kenne ich meine Routen und kann einigermaßen einschätzen, wo Gefahren lauern.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Viel Schlaf brauche er nicht. Zwei, drei Stunden legt er sich nach seiner Tour und einem Frühstück aufs Ohr, manchmal auch zwei, drei Stunden vor der Arbeit - das reiche zum Auftanken. Und trotz aller Widrigkeiten, die Arbeit bereite ihm viel Spaß. &quot;Ich sehe das Ganze auch sportlich, bleibe dadurch ja fit. Mein Arzt lobt mich immer, weil ich bei Untersuchungen so gute Werte habe&quot;, verrät Jendrian. Und auch die Leser wüssten seine Mühen gerade im Winter zu schätzen. &quot;Da gibt es schon viele, denen bewusst wird, dass da jemand in der Kälte unterwegs ist, während sie noch im warmen Bett bleiben können. Da gibt es oft ein nettes Dankeschön - und das geht dann runter wie Öl.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kritische Tage im Dutzend</title>
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			<description>ahe Lüneburg. Bundesweit ist die Feinstaubbelastung gestiegen, die zulässigen Grenzwerte wurden im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ahe Lüneburg. Bundesweit ist die Feinstaubbelastung gestiegen, die zulässigen Grenzwerte wurden im vergangenen Jahr häufiger überschritten (LZ berichtete). Lüneburg bildet da keine Ausnahme, wenn auch auf niedrigem Niveau. An zwölf Tagen wurde in der Hansestadt 2011 ein höherer Wert als die zulässigen 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Das sind zwei Tage mehr als 2010. Allerdings ist das auch der niedrigste Wert in der gesamten Region, nur Uelzen hat ebensowenige Tage über dem Grenzwert. Auch der gemessene Jahresmittelwert ist mit 18 Mikrogramm pro Kubikmeter der geringste.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Grenzwert darf an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Wird er häufiger überschritten, verlangt der Gesetzgeber Maßnahmen, zum Beispiel partielle Fahrverbote für Autos, die zu viel Schadstoffe ausstoßen, oder Tempolimits. In Deutschland haben deswegen bereits 54 Kommunen sogenannte Umweltzonen eingerichtet, in denen meist ältere Autos nicht mehr fahren dürfen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Davon ist Lüneburg weit entfernt. Während nach Zahlen des Umweltbundesamtes 2011 an jeder fünften Messstation in Deutschland der Grenzwert an mehr als 35 Tagen überschritten wurde - mit Stuttgart an der Spitze (89 Tage), bewegt sich die Hansestadt stets deutlich darunter. So gab es zum Beispiel 2005 elf Tage, 2008 vier und 2009 sogar nur zwei Tage mit Messergebnissen über dem Grenzwert. Gerissen wurde die Messlatte der 35 Tage in der Region 2011 bei zwei Stationen, beide stehen in Hamburg.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Zahlen geben wenig Anlass zur Sorge, doch oft gab es in der Vergangenheit auch Kritik am Standort der Lüneburger Messstation nahe dem Flugplatz im Industriegebiet Hafen. Weil sich die Station außerhalb der Innenstadt und weitab vielbefahrener Straßen befindet, hatten die Grünen schon vor Jahren eine Verlegung gefordert. Sie scheiterten mit dem Anliegen ebenso wie Umweltverbände, die sich in der Angelegenheit an den Petitionsausschuss des Landtages gewandt hatten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In diesem Jahr wurde der Grenzwert in Lüneburg bislang an zwei Tagen überschritten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Molda AG trennt sich von Vorstand Dr. Voß</title>
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			<description>kre Dahlenburg. &quot;Dr. Torsten Voß, Vorsitzender des Vorstands, hat die Molda AG Ende Januar 2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">kre Dahlenburg. &quot;Dr. Torsten Voß, Vorsitzender des Vorstands, hat die Molda AG Ende Januar 2012 verlassen. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens haben sich der Aufsichtsrat und Dr. Voß darauf verständigt, ihre Zusammenarbeit zu beenden ...&quot;<br /></p>
<p class="bodytext">Die Pressemitteilung des Dahlenburger Unternehmens ist bewusst sachlich knapp gehalten. Für Außenstehende kommt die Nachricht überraschend. Doch Negativ-Schlagzeilen und Spekulationen über die Zukunft des Unternehmens sind jetzt das Letzte, was Aufsichtsratsvorsitzender Jens Uffmann gebrauchen kann. Denn Dr. Voß ist nach Norbert Drave der zweite Vorstand, von dem sich die Molda AG innerhalb nur weniger Monate getrennt hat. <br /></p>
<p class="bodytext">Dabei waren die beiden Spitzenmanager vor gut vier Jahren in Dahlenburg angetreten, um das wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen nach heftigen Turbulenzen wieder auf Kurs zu bringen. Jetzt obliegt diese Aufgabe Martin Schmidt-Unverfehrt, der Anfang Dezember als Nachfolger für Norbert Drave in den Vorstand geholt worden war und zunächst für die Aufgabenfelder Rechnungswesen und Personal zuständig war. Mit der Abberufung von Dr. Voß ist Diplom-Kaufmann Martin Schmidt-Unverfehrt nun also alleinverantwortlicher Vorstand des rund 400 Mitarbeiter zählenden Betriebes.<br /></p>
<p class="bodytext">In der offiziellen Pressemitteilung heißt es denn auch: &quot;Das Management der Molda AG unter der Leitung des Vorstands Martin Schmidt-Unverfehrt erarbeitet derzeit Lösungen im Rahmen eines Restrukturierungskonzepts zur Stabilisierung der Molda AG. Die Umsetzung der daraus abgeleiteten strategischen Maßnahmen ist für die Zeit ab März dieses Jahres vorgesehen. . .&quot;<br /></p>
<p class="bodytext">Noch Anfang des Jahres war Dr. Voß zuversichtlich, mit zur langfristigen Gesundung der Molda beitragen zu können. Doch jetzt sagt Uffmann: &quot;Es gab Differenzen mit Dr. Voß über die strategische Ausrichtung.&quot; So habe der abberufene Firmenchef etwa die Joint-Venture-Lösung favorisiert - im Gegensatz zu seinem Vorstands-Kollegen Martin Schmidt-Unverfehrt und dem Aufsichtsrat. Deren Devise: Erst das Unternehmen aus eigener Kraft auf solide Füße stellen - und dann an der einen oder anderen Stelle schauen, wo Partnerschaften möglich sind. &quot;Die vor uns liegenden Aufgaben sind vielschichtig, ein Schwarz-Weiß gibt es nicht&quot;, sagt Uffmann. <br /></p>
<p class="bodytext">Dennoch scheidet Dr. Voß nicht im Streit aus dem Unternehmen aus - &quot;die Trennung erfolgte einvernehmlich&quot;, betont der Aufsichtsratsvorsitzende. Auf einer Betriebsversammlung hatte sich Dr. Voß von seinen bisherigen Mitarbeitern verabschiedet. &quot;Ohne böse Worte&quot;, berichtet ein Teilnehmer der Veranstaltung. Als Berater wird Dr. Voß dem Unternehmen auch weiterhin zur Verfügung stehen. <br /></p>
<p class="bodytext">Wie geht es weiter mit der Molda AG? &quot;Wir sehen Licht am Horizont&quot;, verbreitet Uffmann vorsichtigen Optimismus.</p>]]></content:encoded>
			<category>Landkreis</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trauring, aber wahr</title>
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			<description>ff Lüneburg. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung stehen ein Pole, ein Ossi und ein Wessi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ff Lüneburg. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung stehen ein Pole, ein Ossi und ein Wessi beieinander. Kommt eine Fee vorbei: &quot;Jeder von Ihnen hat einen Wunsch frei&quot;. Der Pole wünscht sich einen Mercedes. Der Ossi möchte, dass die Mauer wieder errichtet wird. Der Wessi fragt: Hat jeder Pole einen Mercedes bekommen? Jawohl. Steht die Mauer wieder? Tatsächlich, der Eiserne Vorhang ist wieder da. &quot;Dann&quot;, sagt der Wessi, &quot;hätte ich gern einen Cappucino&quot;.<br /></p>
<p class="bodytext">So geht einer der populärsten Witze, die nach 1989 erzählt wurden, es ist der Lieblingswitz von Hellmuth Karasek über jene Zeit. Der promovierte Philologe, seit 1992 Professor für Theaterwissenschaften in Hamburg, eröffnete nun im vollbesetzten Vortragssaal der Industrie- und Handelskammer die jährliche Vortragsreihe des Clubs von Lüneburg. Im Mittelpunkt stand Karaseks Buch &quot;Soll das ein Witz sein?&quot;, eine Sammlung und Analyse von Jokes aller Art<br /></p>
<p class="bodytext">Leser kennen Hellmuth Karasek wohl vor allem als Kunstkritiker, als Feuilleton-Chef des Spiegel und als Buch-Autor. Den meisten TV-Zuschauern ist er als Talk-Gast und als Kollege von Marcel Reich-Ranicki im &quot;Literarischen Quartett&quot; bekannt. Viele Witze, vor allem die frivolen, hat ihm &quot;MRR&quot; erzählt, der seinerseits immer betont, dass Erotik und Sex ein wichtiger Bestandteil guter Literatur sei.<br /></p>
<p class="bodytext">Als kürzeste und präziseste Form erzählter Literatur bezeichnet Karasek den Witz, als Spiegel seiner Zeit und seines gesellschaftlichen und/oder politischen Umfeldes. Damit spiele der Witz die gleiche Rolle wie Volkslieder und Märchen. Der &quot;Struwwelpeter&quot; beispielsweise, der heute eher als schrecklich empfunden wird, dokumentiert den Beginn einer Zeit, in der Pädagogik als Wissenschaft noch in den Kinderschuhen steckte. Der Autor des &quot;Daumenlutscher-Bubs&quot; und des &quot;Suppenkaspers&quot; war immerhin Betreiber der ersten Praxis für Kinderpsychologie.<br /></p>
<p class="bodytext">Als lustiger wird heute sicher diese Geschichte empfunden, die ein vielsagendes Bild auf das Leben und Arbeiten in Hierarchien wirft: Ein Firmenchef und sein Prokurist sind auf Dienstreise, nach erfolgreichem Geschäftsabschluss lädt der Chef seinen Untergebenen zu einem Bordellbesuch ein. Am nächsten Morgen sagt der Chef: &quot;Also, meine Frau ist besser&quot;. Beflissen antwortet der Mitarbeiter: &quot;Jawohl, viel besser.&quot;<br /></p>
<p class="bodytext">Die Zuhörer genossen Karaseks knapp anderthalbstündigen Vortrag, der eher kurz über das Analytische, über Freudsche Versprecher (&quot;Trauring, aber wahr&quot;), Glossen und die Funktion der Schadenfreude sprach. Im Grunde bot er eine intellektuell veredelte Fips-Asmussen-Revue -- dem Publikum war es recht. Natürlich gab es eine Zugabe. Also:<br /></p>
<p class="bodytext">Bundeskanzler Helmut Schmidt ist als Zeuge wegen eines Verkehrsunfalls vor Gericht geladen. Zu seiner Identität befragt, antwortet er den Richtern: &quot;Ich bin der größte Weltökonom und bedeutendste deutsche Regierungschef aller Zeiten.&quot; Nach der Vernehmung fragt er den Regierungsprecher Klaus Bölling, ob sein Auftritt in Ordnung gewesen war. Nun, druckst Bölling herum, ein bisschen problematisch sei das mit dem Weltökonomen und dem unfehlbaren Regierungschef schon gewesen. &quot;Was soll ich machen?&quot;, antwortet Schmidt, &quot;ich habe doch unter Eid gestanden!&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ein bodenständiges Urteil</title>
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			<description>st Lüneburg. Der Heißluftballon ist schon gelandet, da erfasst ihn eine Windböe. Die Hülle wirkt ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">st Lüneburg. Der Heißluftballon ist schon gelandet, da erfasst ihn eine Windböe. Die Hülle wirkt  wie ein riesiges Segel. Der Wind schleift den Korb über eine Hecke, er stößt gegen einen Schuppen, kollidiert mit einem Stahlzaun und bleibt schließlich an einer Garage hängen. Das Ergebnis: 13 zum Teil schwer verletzte Passagiere. So schilderte die Berichterstatterin des Verwaltungsgerichts Lüneburg den Unfall in Gifhorn aus dem September 2010, der jetzt Auslöser für einen Prozess war. Die Streitfrage: Darf die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dem Ballon-Unternehmen die Betriebsgenehmigung entziehen?<br /></p>
<p class="bodytext">Denn nach dem Unfall stellte sich heraus: Der Pilot, ein damals 69-jähriger Südafrikaner, hätte nach deutschen Gesetzen nie Passagiere mitnehmen dürfen. Er hatte auf jeden Fall die Altersgrenze von 65 Jahren überschritten, bis zu der Piloten in Deutschland Personen gewerblich befördern dürfen. Nach Ansicht der Behörde fehlte ihm außerdem die erforderliche Lizenz, das Unternehmen hatte ihn nicht als Piloten gemeldet und es gab keine Bescheinigung der medizinischen Tauglichkeit. Den Einsatz des Südafrikaners wertete die Behörde als Beweis für die Unzuverlässigkeit der Firma. Der Prozessbevollmächtigte der Behörde brachte noch viele weitere, mehr und weniger gut belegte Indizien dafür vor - unter anderem einen Vorfall mit einem Ballon der Firma im Mai 2010, als angeblich ein Schwein durch einen tieffliegenden Ballon einen Herzanfall erlitt und starb. Der Pilot und auch die Firma hätten versäumt, den Vorfall zu melden: Das sei Fahrerflucht gewesen, die über Monate gedeckt wurde, und Teil eines Gesamtbildes: &quot;Da geht es um charakterliche Dinge. Beachtet der Betreiber Vorschriften und Gesetze oder bricht er sie zu seinem eigenen Vorteil?&quot;<br /></p>
<p class="bodytext">Das Beispiel zeigt: Zwischen der Behörde und der Firma herrscht Kleinkrieg. &quot;Hier wird ein großer Kübel Unrat über mir ausgekippt&quot;, meinte Karsten Funk, Geschäftsführer der beklagten Firma. Er fühle sich von der Behörde verfolgt. Den Unfall-Piloten von Gifhorn habe er nicht geplant eingesetzt. Eigentlich sei er selbst am Unglückstag als Pilot des Ballons eingeplant gewesen, sei aber zu einem Einsatz nach Berlin gefahren. Eine Aushilfe im Büro habe dann leichtfertig dem Südafrikaner die Tour gegeben. Sein Unternehmen sei aber grundsätzlich zuverlässig, außerdem habe er einen neuen Fahrdienstleiter eingestellt. <br /></p>
<p class="bodytext">Die fünfte Kammer des Verwaltungsgerichts beeindruckte das nicht: Sie urteilte, die Betriebsgenehmigung sei zu Recht entzogen worden, und sah &quot;erhebliche, nicht nur vorübergehende Pflichtwidrigkeiten&quot;. Eine Berufung ist möglich. <br /></p>
<p class="bodytext">Endgültig war aber das Fazit des Vorsitzenden Richters Hennig von Alten: &quot;Eine Werbeveranstaltung fürs Ballonfahren war das heute nicht.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neuer Hinweis zur Einbruchserie</title>
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			<description>ca Lüneburg. Die Polizei kann dem mutmaßlichen Serieneinbrecher wahrscheinlich eine weitere Tat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ca Lüneburg. Die Polizei kann dem mutmaßlichen Serieneinbrecher wahrscheinlich eine weitere Tat nachweisen: Wie berichtet, hatten die Ermittler bei dem 37-Jährigen ein Handy gefunden, das er gestohlen haben soll. Gestern meldete sich die Eigentümerin, der Verdächtige soll es ihr in einem Geschäft an der Rosenstraße entwendet haben. Der Mann war nach einem Einbruch an der Altenbrückertorstraße gestellt worden, er sitzt in Untersuchungshaft. Der Drogenabhängige soll für 14, eventuell mehr Taten verantwortlich sein.<br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Lüneburg. Erneut musste die Feuerwehr zu einem &quot;nassen Einsatz&quot; ausrücken: Am späten Dienstag war in einem Haus Am Sande ein Wasserrohr gebrochen. Die Helfer drehten das Wasser ab.<br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Scharnebeck. Eine Handtasche haben Autoknacker am Dienstagnachmittag aus einem nahe dem Inselsee abgestellten Auto gestohlen. Hinweise unter Tel.: (0 41 36) 91 23 90.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stunde der jungen Sportler</title>
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			<description>so Lüneburg. Es ist wieder so weit: Am morgigen Freitag schlägt im Sportpark Kreideberg die große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">so Lüneburg. Es ist wieder so weit: Am morgigen Freitag schlägt im Sportpark Kreideberg die große Stunde der jungen Sportlerinnen und Sportler. Von 18 Uhr an geht dort die Jugendsportlerehrung von Hansestadt und Landkreis Lüneburg über die Bühne.<br /></p>
<p class="bodytext">Fast 300 junge Aktive aus 25 Vereinen (siehe auch rechts) sind eingeladen. Der jüngste Teilnehmer ist der siebenjährigte Ringer Artemiy Winschuh. Die Organisatoren rechnen mit etwa 600 Gästen. Neben den vielen Ehrungen wird dann auch das Geheimnis gelüftet, wer Lüneburgs Jugendsportlerin, Jugendsportler und Jugendmannschaft des Jahres 2011 ist. Wer also sind die Nachfolger von Lisa-Marie Heinemann (Ju-Jutsu), Jannis Stielow (Basketball) und dem Faustball-Nachwuchs des TSV Bardowick?<br /></p>
<p class="bodytext">Gute Tradition bei der Jugendsportlerehrung, die zum vierten Mal in Folge im Sportpark Kreideberg am Wienebütteler Weg ausgerichtet wird, sind die Showeinlagen. Diesmal sorgen die Hummingbirds, die Cheerleader der SVG Lüneburg (vormals TSV Bardowick) und die Tricking-Gruppe des MTV Treubund für Stimmung. Die Moderation liegt in den bewährten Händen von Dirk Böge (NDR).<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:40:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prinz Harry schließt Piloten-Ausbildung ab</title>
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			<description>London (dpa) - Prinz Harry (27) hat seine Ausbildung zum Militär-Hubschrauberpiloten mit einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">London (dpa) - Prinz Harry (27) hat seine Ausbildung zum Militär-Hubschrauberpiloten mit einer Auszeichnung abgeschlossen. Harry wurde zum besten Schützen und Co-Piloten seines Jahrgangs in den bewaffneten Apache-Helikoptern ernannt, teilte der Palast mit.<p>Insgesamt absolvierten den Kurs mehr als 20 Kollegen. Nach 18 Monaten erfolgreichen Trainings sei der Prinz ein vollwertiger Apache-Pilot, es folgten nun weitere Übungen, bei denen er zusätzliche Erfahrung für den Ernstfall sammeln solle. Das Training war den Angaben zufolge in zwei Bereiche gesplittet, in jedem gibt es jeweils einen Preis für den Jahrgangsbesten: Zum einen hatte Harry gelernt, wie man den Hubschrauber als Pilot fliegt. Die zweite Rolle ist die des Co-Piloten, der im Cockpit vor dem eigentlichen Piloten sitzt. Dieser bedient die Waffen der Maschine und übernimmt im Notfall auch die Steuerung - hier war Harry Spitzenreiter.<p>Harry hatte im Rahmen der Ausbildung einige Zeit in den USA verbracht. Dabei mussten er und seine Kollegen beweisen, dass sie den Hubschrauber auch in schwierigen Situationen wie etwa in den Bergen, in der Wüste oder im Dunkeln im Griff haben.<p>Offizielle Seite Harry<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:25:18 +0100</pubDate>
			
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