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			<title>Finale beim Nato-Gipfel in Chicago</title>
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			<description>Chicago (dpa) - Mit Milliarden-Zahlungen und Tausenden Ausbildern wird die Nato nach dem Abzug der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Chicago (dpa) - Mit Milliarden-Zahlungen und Tausenden Ausbildern wird die Nato nach dem Abzug der Kampftruppen Ende 2014 Sicherheit und demokratischen Wiederaufbau in Afghanistan garantieren.<p>Schon Mitte 2013 sollen die afghanischen Sicherheitskräfte in der Lage sein, die Führungsrolle bei Kampfeinsätze zu übernehmen.<p>Zum Abschluss ihres Gipfels in Chicago lag den 28 Staats- und Regierungschef der Allianz am Montag ein entsprechende Beschlussvorlage zu den Hilfen vor. Umstritten war zuletzt nur noch der Schlüssel, nach dem die Kosten aufgeteilt werden.<p>US-Präsident Barack Obama demonstrierte zum Auftakt des zweiten Tages in Chicago Zuversicht: «Wir setzen uns zum Ziel, dass die afghanischen Sicherheitskräfte Mitte 2013 die Führungsrolle für die Wahrung der Sicherheit im ganzen Land übernehmen.» Er versprach dem Land, dass es in Zukunft nicht alleine dastehen werde.<p>Den Löwenanteil der geschätzt jährlich 4,1 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) übernehmen die USA, Deutschland will 150 Millionen Euro beitragen. Die USA stellen rund 90 000 Soldaten für die Schutztruppe Isaf, die derzeit etwa 130 000 Soldaten im Einsatz hat.<p>Die Proteste gegen den größten Gipfel in der 63-jährigen Geschichte des Bündnisses gingen am Montag weiter. Demonstranten zogen zur Zentrale des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Boeing. Nach den Ausschreitungen am Vortag und mindestens 45 Festnahmen blieb es zunächst weitgehend ruhig.<p>Die 28 Alliierten stellten bei ihrem Treffen außerdem die Weichen für milliardenschwere Rüstungsprojekte und eine engere Zusammenarbeit bei Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern.<p>Die Nato kam bei der Raketen-Abwehr einen wichtigen Schritt voran: Das System, welches das Bündnis vor Angriffen sogenannter Schurkenstaaten wie dem Iran und Nordkorea schützen soll, ist in Teilen einsatzbereit. Das stellten die Staats- und Regierungschefs zum Auftakt des Gipfels in Chicago fest. Damit dürfte die Konfrontation mit Russland, das sich von dem Abwehrschild bedroht fühlt, in eine neue Runde gehen.<p>Für Ärger bei den Partnern sorgte das Ausscheren Frankreichs aus der Bündnissolidarität: Präsident François Hollande will die französischen Kampftruppen schon Ende 2012 nach Hause holen - zwei Jahre früher als in der Allianz vereinbart.<p>Hollande spielte die Wirkung seiner Entscheidung demonstrativ herunter. «Wir haben eine gemeinsame Abmachung gefunden», sagte er am Rande des Gipfels. 2013 sollten französische Ausbilder für afghanischen Polizei und Armee verbleiben.<p>Zwischen den Zeilen ließ Merkel Unverständnis durchblicken: «Wir sind gemeinsam nach Afghanistan gegangen, und wir wollen auch gemeinsam aus Afghanistan wieder abziehen.» Deutlicher wurde Westerwelle: «Ein Abzugswettlauf gießt nur Wasser auf die Mühlen derer, die Unsicherheit säen wollen.»<p>Obama beschwor die Verbündeten, den Einsatz gemeinsam fortzusetzen: «Genau so, wie wir zusammen Opfer gebracht haben, werden wir jetzt auch entschlossen zusammenstehen, um diese Mission zu vollenden.»<p>Russland hatte nur Stunden vor dem Beschluss zur Raketenabwehr erneut seine Ablehnung deutlich gemacht. Vize-Verteidigungsminister Anatoli Antonow sagte in Moskau, das System könne das strategische Gleichgewicht stören, weil es in der letzten Ausbaustufe in Lage wäre, auch russische Raketen abzufangen.<p>Die Raketenabwehr beruht auf der Verbindung von Radarstationen und Abfangraketen zu Lande und zu Wasser. Bis 2020 soll es komplett installiert sein.<p>Wegweisend für eine neue Ausrichtung der Nato waren vor allem Beschlüsse zu Rüstungsprojekten. «Sie werden militärische Fähigkeiten, die wir brauchen, zu einem Preis schaffen, den wir uns leisten können», sagte Rasmussen.<p>Es ist eine enge Kooperation bei mehr als 20 Projekten geplant, um angesichts knapper Verteidigungsbudgets dennoch militärisch und technologisch immer auf letzten Stand zu sein. Viele Entwicklungen können einzelne Staaten finanziell nicht mehr allein stemmen.<p>Zu solchen Projekten der sogenannten «Smart Defence» (Kluge Verteidigung) gehören beispielsweise ein System zur Bodenaufklärung durch unbemannte Flugkörper oder zur Betankung von Flugzeugen ebenso wie Einrichtungen zur medizinischen Versorgung von Soldaten.<p>Für die deutschen Steuerzahler könnte das «Jahrhundertprojekt» AGS - Bodenüberwachung aus der Luft - durch fünf unbemannte Flugzeuge kostspielig werden. Die Anschaffung der Flugzeuge durch 13 Staaten, darunter Deutschland, kostet eine Milliarde Euro. Deutschland stimmte unter Vorbehalt zu, weil der Haushaltsausschuss des Bundestags noch entscheiden muss.<p>Der Betrieb des Systems kostet nach Diplomatenangaben weitere zwei Milliarden Euro - die allerdings auf alle 28 Mitglieder verteilt werden.<p>Der Gipfel beschloss auch eine Erklärung, wonach Atomwaffen weiter nötig sind. Atomwaffen werden als «Kernkomponente» der Abschreckung der Nato bezeichnet. Russland soll ein Angebot zur Abrüstung vorgelegt werden.<p>Nato zum Gipfel<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:10:37 +0200</pubDate>
			
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			<title>Künstler ersteigert französisches Dorf für halbe Million</title>
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			<description>Paris (dpa) - Ein Künstler aus Südkorea hat ein verlassenes Dorf in Frankreich ersteigert. Er habe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Paris (dpa) - Ein Künstler aus Südkorea hat ein verlassenes Dorf in Frankreich ersteigert. Er habe den Ort Courbefy in Westfrankreich für 520 000 Euro gekauft, sagte der Anwalt Paul Gérardin, der im Namen einer Gläubigerbank für den Verkauf zuständig ist. Der Ort im Süden des Zentralmassivs bei Limoges hat nur 21 Häuser und liegt seit Jahren brach. Der frühere Eigentümer hatte den Weiler 2003 gekauft, um ihn in eine Ferienanlage mit Swimmingpool, Tennisplatz und Pferdeställen zu verwandeln. Er machte aber 2008 Pleite. Was der Künstler mit dem Dorf anstellen will, war unklar.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:08:19 +0200</pubDate>
			
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			<title>Devisen: Euro sinkt wieder unter 1,28 Dollar</title>
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			<description>FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich zu Wochenbeginn nur zeitweise von seinem am Freitag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich zu Wochenbeginn nur zeitweise von seinem am Freitag erreichten Vier-Monats-Tief erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung im frühen Handel auf bis zu 1,2812 Dollar gestiegen war, kostete sie am späten Nachmittag noch 1,2760 Dollar. Zum Wochenausklang war der Euro mit 1,2641 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mitte Januar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2750 (Freitag: 1,2721) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7843 (0,7861) Euro.<p>Unterstützung erhielt der Euro im Vormittagshandel seitens der asiatischen Börsen, die überwiegend fest tendierten. Dort sorgten Äußerungen von Chinas Premierminister Wen Jiabao für gute Stimmung, der sachte Hinweise auf konjunkturstützende Maßnahmen gab. &quot;Darüber hinaus wurde der Euro durch Solidaritätsbekundungen der G8 für Griechenland gestützt&quot;, sagte Marc Burgheim, Leiter des Devisenhandels bei der BayernLB. Am Wochenende hatten sich die acht größten Industrienationen der Welt, darunter Deutschland, für einen Verbleib Athens im Euroraum ausgesprochen.<p>Hauptthema am Devisenmarkt ist nach wie vor die Schuldenkrise, insbesondere die Frage nach der Zukunft Griechenlands. &quot;Sollte Athen tatsächlich den Euroraum verlassen, sind die Marktreaktionen überhaupt nicht vorhersehbar&quot;, sagte Experte Burgheim. Er verglich das Szenario mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 - dem Höhepunkt der Finanzkrise. &quot;Auch seinerzeit dachte man, die Auswirkungen seien begrenzt und vorhersehbar - was sich aber als fataler Irrtum herausgestellt hat.&quot; Die Zukunft Griechenlands hängt derzeit am seidenen Faden. Mitte Juni finden dort abermals Neuwahlen statt, von deren Ausgang der Verbleib Athens im Währungsraum abhängt.<p>Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80750 (0,80420 britische Pfund &lt;GBPVS.FX1&gt;, 101,06 (100,95) japanische Yen &lt;JPYVS.FX1&gt; und 1,2011 (1,2012) Schweizer Franken &lt;CHFVS.FX1&gt; festgesetzt. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.592,50 (Vortag: 1.589,50) gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.330,00 (Freitag: 39.570,00) Euro.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:08:10 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DFB weist Hertha-Einspruch ab - Streit um Skandalspiel geht weiter</title>
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			<description>Frankfurt/Main (dpa) - Der juristische Streit um das Chaosspiel zwischen Hertha BSC und Fortuna...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frankfurt/Main (dpa) - Der juristische Streit um das Chaosspiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf geht in die nächste Runde. Das DFB-Sportgericht wies den Einspruch der Berliner gegen die Wertung der Relegationspartie ab. Die Berliner kämpfen aber weiter um eine Wiederholung - sie legten Berufung gegen das Urteil ein. Nächsthöhere Instanz ist nun das DFB-Bundesgericht. Damit ist die Aufstiegsfrage weiter nicht endgültig geklärt. Sportlich hatten sich die Rheinländer den Sprung in die Bundesliga gesichert. Das Spiel war nach Fan-Tumulten unter chaotischen Umständen zu Ende gegangen.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:03:33 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Islamisten in fünf Bundesländern</title>
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			<description>München (dpa) - Islamisten in fünf Bundesländern sind ins Visier der Ermittler geraten. Eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Islamisten in fünf Bundesländern sind ins Visier der Ermittler geraten. Eine «einstellige Zahl von Personen» stehe im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereiten zu wollen. Das sagte der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft und bestätigte damit einen Bericht des ARD-Politikmagazins «Report Mainz». Bei Durchsuchungen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hessen und dem Saarland seien umfangreiche Beweise sichergestellt worden. Die Beschuldigten stünden im Verdacht, den sogenannten Heiligen Krieg zu unterstützen.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:54:20 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>ESC zwischen Show und Kritik von Menschenrechtlern</title>
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			<description>Baku (dpa) - Vor dem ersten Halbfinale beim Eurovision Song Contest (ESC) im autoritär regierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Baku (dpa) - Vor dem ersten Halbfinale beim Eurovision Song Contest (ESC) im autoritär regierten Aserbaidschan sind in Baku mindestens 41 Regierungsgegner festgenommen worden.<p>Einem Bericht des Internetportals «contact.az» zufolge wurden die Aktivisten von der Polizei verprügelt und 60 Kilometer entfernt ausgesetzt. Erst am Vorabend hatten aserbaidschanische Musiker mit einem Konzert gegen Menschenrechtsverstöße in ihrem Land protestiert.<p>Bei dem Konzert des Bürgerrechtsprojekts «Sing for Democracy» (Singen für Demokratie) traten mehrere Bands in dem Lokal Marshalls im Stadtzentrum auf. Unter den einigen Dutzend Gästen waren auch der deutsche Botschafter Herbert Quelle sowie Vertreter der deutschen ESC-Delegation.<p>In Baku kam es am Montag an mehreren Stellen zu Protesten. Sicherheitskräfte gingen massiv gegen mehrere hundert Regierungsgegner vor, die bei einem nicht genehmigten Marsch durch das Stadtzentrum «Freiheit» und «keine Korruption» forderten. Bei einem weiteren Polizeieinsatz sei eine Frau gestürzt und habe das Bewusstsein verloren, berichtete «contact.az».<p>Die prominente Bürgerrechtlerin Lejla Junus sagte am Rande von «Sing for Democracy» am Sonntagabend: «Der ESC ist für die Mehrheit der Bürger in Aserbaidschan kein Glück.» Junus warf Präsident Ilcham Alijew Methoden eines «mafiösen Clans» vor.<p>«Unser Star für Baku», Roman Lob (21, «Standing Still»), besuchte unterdessen - nach einer Partynacht - einen früheren Feuertempel rund 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. 18 ESC-Teilnehmer bereiteten sich derweil auf das erste Halbfinale an diesem Dienstag (21.00 Uhr) vor und fieberten ihrem möglichen Einzug ins Große Finale am 26. Mai entgegen, das für mehr als 100 Millionen Fernsehzuschauer weltweit übertragen werden soll. Von den insgesamt 42 Teilnehmerstaaten stehen am Ende 26 im Finale.<p>Als heiße Anwärter für den Einzug ins Finale gelten die stimmgewaltige Rona Nishliu mit ihrer Ballade «Suus» für Albanien und sechs skurrile Omis aus dem russischen Dorf Buranowo. Die Buranowskije Babuschki mit der Ethno-Pop-Nummer «Party for Everybody» werden hoch gehandelt. Die Omas zwischen 43 bis 76 Jahren mit ihren Bastschuhen, dicken leuchtenden Trachtenkostümen und Kopftüchern der Wolga-Region Udmurtien sind längst Publikumslieblinge.<p>Nicht weniger schrill tritt die österreichische Combo Trackshittaz mit der Gaudinummer «Woki mit deim Popo» auf. Zum zweiten Mal hintereinander wollen auch die Jedward-Zwillinge aus Irland den Sprung in die Samstagshow schaffen - diesmal mit ihrem Gute-Laune-Hit «Waterline». Und auch der deutsche Dauer-ESC-Gast Ralph Siegel, der am Sonntag seine Fans in Baku zu einer Party eingeladen hatte, hofft auf einen Einzug ins Finale. Sein Lied «The Social Network Song» singt Valentina Monetta für San Marino.<p>Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt in der von Deutschen gebauten neuen Crystal Hall am Meeresufer haben an diesem Dienstag außerdem die ESC-Teilnehmer aus den EU-Staaten Rumänien, Lettland, Ungarn, Griechenland, Zypern, Finnland, Dänemark und Belgien. Im Rennen sind zudem die Schweiz, Israel, Moldau, Montenegro und Island.<p>Doch auch das üppige Showprogramm konnte die Kritik von Menschenrechtlern an der autoritären aserbaidschanischen Führung nicht übertönen. Senioren seien die Renten gekürzt worden mit der Begründung, es werde mehr Geld für die Eurovision gebraucht, sagte Junus. Dutzende Menschen seien unter Polizeigewalt zwangsenteignet worden, um Platz für Neubauten für den ESC zu schaffen. Und Schuldirektoren würden als Staatsbedienstete etwa gezwungen, Tickets für die ESC-Show zu kaufen, um den Absatz anzukurbeln. Aserbaidschan steht international unter anderem wegen der Unterdrückung der Opposition und Einschränkungen bei der Presse- und Meinungsfreiheit in der Kritik.<p>Der Hip-Hopper Thomas D von den Fantastischen Vier sprach sich in Baku gegen eine zwanghafte Politisierung des Wettbewerbs aus. «Wenn nicht der Künstler selber sagt, ich bin ein politischer Musiker, dann soll er auch nicht zum Instrument werden der Politik», sagte der 43-Jährige der Nachrichtenagentur dpa in der aserbaidschanischen Hauptstadt. «Musik ist viel mehr. Auch die Kunst ist frei - und das muss sie bleiben.» Thomas D war Jurypräsident bei der deutschen Vorentscheidungsshow «Unser Star für Baku» und begleitet Roman Lob, der mit seiner Ballade auf Startnummer 20 antritt.<p>Institut für Frieden und Demokratie<p>Eurovision in Baku<p>ESC-Seite, international<p>Informationen des Auswärtigen Amtes über Aserbaidschan<p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:53:15 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grosse-Brömer wird neuer Parlamentsgeschäftsführer der Union</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/grosse-broemer-wird-neuer-parlamentsgeschaeftsfuehrer-der-union/</link>
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			<description>Berlin (dpa) - Der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer soll Nachfolger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer soll Nachfolger von Peter Altmaier als Parlamentsgeschäftsführer von CDU und CSU im Bundestag werden. Fraktionschef Volker Kauder werde den Abgeordneten den bisherigen Fraktions-Justiziar vorschlagen, sagte ein Sprecher. Der 51-Jährige soll schon morgen von der Unionsfraktion gewählt werden. Altmaier löst den von Kanzlerin Angela Merkel gefeuerten Bundesumweltminister Norbert Röttgen ab. Er bekommt morgen von Bundespräsident Joachim Gauck die Ernennungsurkunde, Röttgen die Entlassungsurkunde.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:47:32 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Facebook-Aktie bricht am zweiten Handelstag ein</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/wirtschaft/news/artikel/facebook-aktie-bricht-am-zweiten-handelstag-ein/</link>
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			<description>New York (dpa) - Für die hochgejubelte Facebook-Aktie geht es gnadenlos abwärts: Der zweite...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York (dpa) - Für die hochgejubelte Facebook-Aktie geht es gnadenlos abwärts: Der zweite Handelstag hat für das Soziale Netzwerk mit einem Desaster an der Börse begonnen.<p>Minus 6 Prozent, minus 8 Prozent, eine kurze Verschnaufpause - dann fiel das Papier am Montagmorgen zwischenzeitlich sogar um mehr als 13 Prozent. Für Gründer und Chef Mark Zuckerberg ist das Votum der Anleger wie eine Ohrfeige.<p>Nach rund einer Stunde Handel in New York pendelte sich die Facebook-Aktie bei einem Minus von 11-12 Prozent ein. Das Papier kostete damit um die 34 Dollar. Der Ausgabepreis hatte bei 38 Dollar gelegen. Mehr als 11 Milliarden Dollar Börsenwert lösten sich binnen kürzester Zeit in Luft auf. Facebook war an der Börse zuletzt noch 93 Milliarden Dollar wert.<p>Am Freitag hatte das Papier denkbar knapp um 23 Cent über dem Ausgabekurs von 38 Dollar geschlossen - es war ein mauer Abschluss eines nervenaufreibenden ersten Handelstags. Die am Börsengang beteiligten Banken hatten mehrfach mit eigenen Käufen den Kurs stützen müssen. Erschwerend hinzu kamen Computerpannen beim Börsenbetreiber Nasdaq.<p>Mit dem Kursverlust können sich nun all jene bestätigt fühlen, die Facebook für total überbewertet halten. Zwar besitzt das Netzwerk gut 900 Millionen Mitglieder, doch die Geschäftszahlen fallen bislang eher bescheiden aus: Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen 3,7 Milliarden Dollar Umsatz und 1 Milliarde Dollar Gewinn. Die Haupt-Einnahmequelle ist Werbung.<p>Bereits im Vorfeld des Börsengangs waren die kritischen Stimmen immer lauter geworden. So wurde bekannt, dass der Autoriese General Motors seine Anzeigenkampagne auf Facebook stoppt, weil die Kunden schlicht nicht erreicht würden. Überdies muss Facebook eine Lösung für das Problem finden, das immer mehr Nutzer per Smartphone mit ihren Facebook-Freunden kommunizieren - ein Handy-Bildschirm bietet aber viel weniger Platz für Werbung.<p>Besonders stark machen sich die Ausschläge beim frisch verheirateten Gründer Mark Zuckerberg bemerkbar. Er ist mit 503,6 Millionen Aktien der größte Facebook-Anteilseigner. Damit macht eine Kursveränderung von einem Dollar in seinem Fall jeweils rund eine halbe Milliarde Dollar aus. Insgesamt war er zuletzt rund 17 Milliarden Dollar schwer.<p>Facebook und die Alteigentümer hatten Ende vergangener Woche 421 Millionen Aktien verkauft und damit 16 Milliarden Dollar eingenommen - es war der größte Internet-Börsengang aller Zeiten und einer der größten überhaupt. Die schwächer als gedacht ausgefallene Nachfrage nach den Facebook-Aktien hatte am Freitag den gesamten Markt und vor allem andere Internetaktien mit runtergezogen.<p>Hinzu kamen noch die Computerpannen bei der Nasdaq. Deren Systeme waren mit dem größten Internet-Börsengang aller Zeiten überfordert. «Das war nicht unsere Sternstunde», räumte Nasdaq-Chef Robert Greifeld am Sonntag in einer Telefonkonferenz ein. Er hatte zwei Tage zuvor noch gemeinsam mit Zuckerberg die Eröffnungsglocke der Börse geläutet.<p>Nach Greifelds Worten lag das Problem in der Stornierung von Aufträgen. Auch ausführliche Tests im Vorfeld hätten die Fehlfunktionen nicht aufgedeckt. Die Software habe sich aufgehängt, Mitarbeiter hätten manuell eingreifen müssen. Der Handel mit den Facebook-Papieren begann am Freitag mit einer halben Stunde Verspätung und lief auch danach nicht fehlerfrei. Die Börsenaufsicht SEC untersucht die Pannen.<p>Facebook-Mitteilung mit Ausgabepreis<p>Endgültiger Börsenprospekt<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:46:55 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spaniens Bankia braucht zusätzliche Milliarden</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/wirtschaft/news/artikel/spaniens-bankia-braucht-zusaetzliche-milliarden/</link>
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			<description>Madrid (dpa) - Die teilverstaatlichte spanische Großbank Bankia braucht zusätzliche 7 bis 7,5...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Madrid (dpa) - Die teilverstaatlichte spanische Großbank Bankia braucht zusätzliche 7 bis 7,5 Milliarden Euro, um die neuen Auflagen der spanischen Regierung zur Bekämpfung der Branchenkrise zu erfüllen.<p>Die viertgrößte Bank müsse in dieser Höhe ihre Rücklagen für faule Immobilienkredite auffüllen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Montag bei einem Forum in Madrid. Angesichts ihres Kapitalmangels wird sich Bankia nach Angaben der Zeitung «El País» gezwungen sehen, erneut staatliche Finanzhilfe zu beantragen.<p>Bankia hatte bereits 2010 Hilfe aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB in Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro erhalten. De Guindos versicherte dennoch, Bankia sei ein lebensfähiges Geldhaus mit einer hohen Liquidität. Die Bank gehört zu den vier großen Geldinstituten in Spanien und war aus einer Fusion von sieben Sparkassen hervorgegangen. Diese hatten sich Ende 2010 unter der Führung der Caja Madrid zur BFA (Banco Financiero y de Ahorros) zusammengeschlossen.<p>Die spanischen Geldinstitute mit den faulen Immobilienkrediten in ihren Bilanzen waren in letzter Zeit immer stärker in den Mittelpunkt der Schuldenkrise gerückt. Aufgrund der heiklen Lage mehrerer Banken ist das Vertrauen der Anleger in die spanische Finanzwirtschaft immer mehr geschwunden. Mit zwei Reformen in nur drei Monaten hat die Regierung den Geldhäusern aufgetragen, insgesamt 84 Milliarden Euro zur Absicherung sowohl fauler als auch nicht problematischer Kredite zurückzulegen.<p>Das Wirtschaftsministerium teilte am Montag mit, dass die Beratungsfirmen Roland Berger (München) und Oliver Wyman (USA) den Auftrag erhalten hätten, die Bilanzen der spanischen Banken zu prüfen. Diese Arbeit solle dazu beitragen, «die Transparenz zu erhöhen und definitiv Zweifel über die Bewertung der Aktiva der Banken in Spanien auszuräumen».<p>Vortrag des Wirtschaftsministers<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:45:15 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seltenes Waldrind bleibt weiter ein Rätsel</title>
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			<description>Gland/Frankfurt (dpa) - Das äußerst seltene vietnamesische Waldrind bleibt auch 20 Jahre nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gland/Frankfurt (dpa) - Das äußerst seltene vietnamesische Waldrind bleibt auch 20 Jahre nach seiner spektakulären Entdeckung ein Rätsel für die Forschung. Bis heute habe noch kein Biologe das Tier in freier Wildbahn entdecken können, teilte die Weltnaturschutzunion (IUCN) mit.<p>Die wenigen gefangenen Exemplare seien jeweils nach kurzer Zeit gestorben. Die Umweltstiftung WWF geht davon aus, dass nur noch rund 200 Exemplare der in Vietnam als Saola bekannten Huftiere existieren. Es sei aber fast unmöglich, die Größe des Bestands sicher zu schätzen, sagte Stefan Ziegler vom WWF.<p>Das äußerst scheue Saola (Pseudoryx nghetinhensis) hat etwa die Ausmaße des mitteleuropäischen Rehs und ist rund 100 Kilogramm schwer. Das Tier ist in Zentralvietnam und dem benachbarten Laos beheimatet und äußerst scheu. Es hat zwei lange, gerade nach hinten gerichtete Hörner. Weil das Waldrind aber so geheimnisvoll ist, wurde es bereits mit dem sagenumwobenen «Einhorn» in Verbindung gebracht.<p>Die Entdeckung des vietnamesischen Waldrinds war 1992 eine Sensation. Wissenschaftler hatten es nicht für möglich gehalten, auf der Welt noch einmal eine so große neue Säugetierart zu finden. Zunächst hatte man nur die Hörner des Tieres gefunden, bis erst einige Jahre später ein lebendes Tier gefangen werden konnte. Zuletzt gelang das Dorfbewohnern in der Provinz Bolikhamsai in Zentral-Laos im August 2010. Das Saola starb jedoch wenige Tage später. Angereiste Forscher konnten noch Fotos von dem lebenden Tier machen. 2011 richtete die Forstbehörde in Vietnam in der Provinz Quang Nam einen eigenen Schutzpark für das Waldrind ein.<p>Das Saola ist akut vom Aussterben bedroht. In Vietnam mache dem Tier vor allem die Wilderei zu schaffen, erläuterte Ziegler. In Laos sei die Population verstärkt durch die Abholzung der Wälder gefährdet. «Die Wilderei in Vietnam ist stärker geworden.» Aufgrund des begrenzten Verbreitungsgebiets habe es vermutlich ohnehin nie viele Exemplare gegeben. Der stärkste Rückgang des Bestands sei wahrscheinlich - noch vor der wissenschaftlichen Entdeckung - durch die Folgeschäden des Vietnamkriegs verursacht worden.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:42:30 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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