<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Landeszeitung.de - Kultur</title>
		<link>http://www.landeszeitung.de/</link>
		<description>Zeitung für die Lüneburger Heide und Umgebung</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Landeszeitung.de - Kultur</title>
			<url>http://www.landeszeitung.de/fileadmin/landeszeitung/templates/images/exchange/vb.gif</url>
			<link>http://www.landeszeitung.de/</link>
			<width>140</width>
			<height>33</height>
			<description>Zeitung für die Lüneburger Heide und Umgebung</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://www.landeszeitung.de/rss.xml" />				
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 09:54:24 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Die Formel lautet 300 x 300</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/die-formel-lautet-300-x-300/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/die-formel-lautet-300-x-300/</guid>
			<description>oc Lüneburg. Deutschlands Theater sind beliebt, die Säle voll, die Kunst ist gut, aber das Geld...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Lüneburg. Deutschlands Theater sind beliebt, die Säle voll, die Kunst ist gut, aber das Geld knapp. In Schwerin geht es zurzeit erneut ums Ganze, in Erfurt wird der Etat sechsstellig gekürzt, um nur zwei aktuelle Fälle zu nennen. Hart gerungen wird auch in Niedersachsen. Das Theater Lüneburg muss jeden Cent hin- und herdrehen, mittelfristig droht dennoch ein Minus im Etat. Unterstützung gibt es von den kommunalen Trägern Stadt und Kreis, vom Freundeskreis, von den Samtgemeinden, und das Land Niedersachsen lockt mit Anreizsystemen. Dabei wird jeder Euro, der aus bürgerschaftlichem Engagement gegeben wird, verdoppelt. Eine Idee, davon in Lüneburg zu profitieren, heißt kurz &quot;300 x 300&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dabei gelingt es im Idealfall, 300 Unterstützer zu finden, die das Theater mit 300 Euro im Jahr unterstützen. Intendant Hajo Fouquet skizzierte die Idee jetzt bei einem Abend, zu dem das Theater und die Lüneburger Handwerkskammer eingeladen hatten. 230 Gäste aus Reihen der Kreishandwerkerschaft bekamen von Fouquet und seinem Vertreter Friedrich von Mansberg vor allem aber einen Einblick in die Theaterarbeit - im T.3 und auf der Bühne direkt vor einer &quot;Ladies Night&quot;-Aufführung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Exklusiv gab es außerdem Auszüge aus dem Lüneburg-Musical &quot;Tod im Turm&quot;, das aus Anlass des Hansetages entsteht und am 5. Mai Premiere hat. Elisabeth Sikora, die bereits bei &quot;Chess&quot; in Lüneburg sang, gab daraus eine Kostprobe. Gleich mehrfach zeigte auch Kaspar Holmboe sein Können. Er war bereits &quot;Jekyll  Hyde&quot; in Lüneburg, sang in Hamburg die Titelrolle im Udo-Jürgens-Musical und feierte gerade in Aachen Erfolge als &quot;Mann von La Mancha&quot;. Neben Liedern aus dem Musical, das zur Zeit des Prälatenkrieges im 15. Jahrhundert spielt, sang Holmboe Lieder aus seinem Album mit eingedeutschten Tom-Jones-Titeln, die ihm auf die Kehle geschrieben zu sein scheinen. Urs-Michael Theus begleitete die Solisten am Klavier. Friedrich von Mansberg und Nilufar Münzing lieferten Hintergründe zu Idee und Geschichte des Musicals.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Dieses Theater versucht, mit wenig Personal viel zu schaffen&quot;, sagte Hajo Fouquet. Das Theater kann dabei mit starken Zahlen punkten. Mehr als 400 Veranstaltungen bietet die Bühne im Jahr, knapp 100 000 Besucher strömten in der vergangenen Spielzeit ins Haus. &quot;Wir wollen die magische Linie 100 000 durchbrechen&quot;, meinte von Mansberg.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Projekt &quot;300 x 300&quot; richtet sich an Einzelpersonen wie Unternehmen. Wer Mitglied im Club der Dreihundert wird, soll unter anderem auf einer Unterstützertafel verewigt werden, Einladungen zu besonderen Veranstaltungen des Theaters bekommen und mehr. Und wenn es weniger werden als 300, sei das auch nicht schlimm, machte Fouquet deutlich - werden es mehr, ist es umso schöner.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"> Wer sich an dem Förderprojekt beteiligen möchte, kann sich im Theater unter der Telefonnummer 04131-752-0 (Zentrale) an Friedrich von Mansberg oder Volker Degen-Feldmann wenden. Kontakt über e-Mail: mansberg@theater-lueneburg.de beziehungsweise volker.degen-feldmann@theater-lueneburg.de.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:40 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klaras bunte Welt der Träume</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/klaras-bunte-welt-der-traeume/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/klaras-bunte-welt-der-traeume/</guid>
			<description>oc Lüneburg. Viele Jahre haben sie die Kunst des Tanzens auf der Bühne des Theaters Lüneburg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Lüneburg. Viele Jahre haben sie die Kunst des Tanzens auf der Bühne des Theaters Lüneburg gezeigt. Christina Wojtasik war von 1982 bis 1999 als Tänzerin und Solistin eine feste Größe: erst bei Edith Barna, später bei Ingrid Burmeister. Seit 2002 arbeitete sie als Trainingsleiterin am Theater. Artur Wojtasik tanzte von 1991 bis 1996 als Solist in Lüneburg, ging dann zum &quot;Phantom der Oper&quot; nach Hamburg. Vor einem Jahr haben die Wojtasiks die Lüneburger Ballettschule von Edith Barna-Kecsek übernommen, und so lange basteln sie auch schon an der ersten Aufführung ihrer Schützlinge. Am kommenden Wochenende werden mehr als 100 Ballettschüler den &quot;Nussknacker&quot; aufführen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Kein Ballett dürfte so oft aufgeführt worden sein wie der vor 120 Jahren in St. Petersburg erstmalig auf die Bühne gebrachte &quot;Nussknacker&quot; mit der Musik von Tschaikowsky. Die Traumwelt des Mädchens Klara, in der sich der Nussknacker in einen Prinzen verwandelt, zieht kleine und große Ballettfreunde geradezu magisch an, nicht nur zur Weihnachtszeit. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit langem wird fast täglich für die Lüneburger Aufführung geprobt. Der Aufwand ist enorm: Mehr als 120 Bühnenkleider wurden in den USA, England und Russland für die Produktion gefertigt. Profi-Gast der Produktion ist Matthew Sly vom aktuellen Ballett des Theaters Lüneburg.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die beiden &quot;Nussknacker&quot;-Aufführungen finden in der Rudolf Steiner Schule an der Walter-Bötcher-Straße statt und zwar am Sonnabend, 11. Februar, um 18 Uhr und am Sonntag, 12. Februar, um 16 Uhr. Der Vorverkauf läuft an der Veranstaltungskasse der Landeszeitung, Am Sande.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:26:26 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jung, mutig und talentiert</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/jung-mutig-und-talentiert/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/jung-mutig-und-talentiert/</guid>
			<description>aat Bleckede. Wer am Wettbewerb &quot;Jugend musiziert&quot; teilnimmt, gehört grundsätzlich zu den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">aat Bleckede. Wer am Wettbewerb &quot;Jugend musiziert&quot; teilnimmt, gehört grundsätzlich zu den Gewinnern. Denn dazu gehört nicht nur eine gründliche musikalische Vorbereitung inklusive fleißigen Übens, sondern vor allem auch viel Mut. Denn vor einer Jury zu spielen ist etwas ganz Besonderes und kostet die meisten Kinder und Jugendlichen Überwindung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dafür gebührt sämtlichen Teilnehmern und den 15 (von insgesamt 94) Preisträgern des traditionellen Abschlusskonzertes im Bleckeder Schloss höchster Respekt und Dank. Darin waren sich Gerd Baumgarten, Vorsitzender des Wettbewerb-Regionalausschusses Lüneburg, und Landrat Manfred Nahrstedt, der am Ende die Urkunden überreichte, einig. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Baumgarten versprach den zwischen zehn und 17 Jahre jungen Musikern von ihrem derzeitigen musikalischen Lernen einen erheblichen Nutzen, der sich erwiesenermaßen auf ein leichteres Erlernen von Fremdsprachen erstrecke und für das ganze spätere Leben auszahlen werde. Ihren Musiklehrern, Klavierbegleitern, ihren Eltern, Geschwistern und vielen Helfern boten die Instrumentalisten aus Bleckede, Lüneburg, Südergellersen, Deutsch Evern und Wendisch Evern ein buntes Programm mit alter und neuer Musik unterschiedlicher Stilrichtungen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach dem vierhändig von Timo Bodendorf (geb. 2003) und Moritz Menke (2002) vorgetragenen Stück &quot;Schnell fährt meine Eisenbahn&quot; von István Szelényi eröffnete Peer Zander (2002) die Reihe der Bläser-Solovorträge: Seinem &quot;What a Thrill&quot; für Trompete von Rik Elings folgten der Klarinettist Johannes Hassenstein (1998) mit &quot;Begin Sweet World - Andante&quot; von B. Douglas, der Hornist Lukas Obeck (2001) mit &quot;Ancient Towers&quot; von Alan Craig und der Posaunist Constantin Stöckle (2000) mit der &quot;Arietta&quot; aus einer Suite von Johann Adolf Hasse. Als Flötistinnen dabei waren Elly Schmidt (1996, Altblockflöte, Becken) mit Gerhard Brauns meditativen &quot;Schattenbildern&quot;, Lea Wantikow (1999, Sopranino) mit der Barocksonate in D von Giovanni Paolo Cima und Caroline Gomell (1994, Altblockflöte) mit Matthias Mautes &quot;It's Summertime&quot;, pizzicato-begleitet auf dem Cello von Lisa Marie von Mansberg (1996).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Lucas E. v. Corvin-Wiersbitzki (2001) als jüngster Klavierbegleiter musizierte zusammen mit dem Geiger Johann Stöckle (2003) Bertold Hummels &quot;Maestoso&quot; aus op. 35a. Fünf Gitarristen rundeten das Programm ab: Rico Naeder (2001) zeigte mit einem &quot;Moderato&quot; aus Bruno Szordikowskis &quot;5 Impromptus&quot; sein Können, Luca Lange (2000) mit den charakterlich verschiedenen Sätzen &quot;Moriola&quot; und &quot;Lento&quot; aus den &quot;Etudes Simples I&quot; von Leo Brouwer. Robert Werner (1998) hatte sich den &quot;Tango&quot; aus der 1. Suite del Plata von Maximo Diego Pujol ausgesucht, Frederik Novotny (1996) Sätze aus den &quot;Six Préludes&quot; von Pierre Lerich und Anna Luisa Snaidr (1996) &quot;Alman&quot; von Robert Johnson.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einzelne wegen ihrer hervorragenden Leistungen hervorzuheben, wäre ungerecht, denn alle jungen Teilnehmer hatten sich den Applaus des Publikums mehr als verdient.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:20:33 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Unheil hält keiner auf</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/das-unheil-haelt-keiner-auf/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/das-unheil-haelt-keiner-auf/</guid>
			<description>Von H.-M. KochLüneburg. Zwei Väter stehen auf der Bühne. Auf der rechten Seite: Präsident von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Von H.-M. Koch<br />Lüneburg. Zwei Väter stehen auf der Bühne. Auf der rechten Seite: Präsident von Walter. Er hält seinen Sohn im Arm. Links Stadtmusikant Miller, den Arm auf den Schultern seiner Tochter. Die Kinder aber winden sich leise aus der Umklammerung und lieben sich, dass es bunte Blätter regnet. Ein wunderbares Bild voller Hoffnungen eröffnet Mark Zurmühles Inszenierung von Friedrich Schillers &quot;Kabale und Liebe&quot; im Theater Lüneburg.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Blätter sind immer dann bunt, wenn ihre Zeit abläuft. Doch was kümmert sowas jetzt und hier Ferdi und Luise, da doch gerade die Liebe stürmt und drängt und blüht. Nur zu schnell vergeht diese stille Schönheit des poetischen Beginns. Das System schlägt zurück, das Band zwischen Adelsspross und Bürgerstochter muss zerreißen. Die Geschichte rast in ein Desaster, die Tragödie reißt ihre Figuren in einen Strudel, der stärker ist als alle Vernunft.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit einem klugen und mutigen Konzept fordern Zurmühle und sein Team die Akteure und auch die Zuschauer. Die Bühne bleibt leer, nur eine leuchtend blaue Mauer mit einem Tor darin lässt sich frei verschieben, trennt Welten und wirbelt sie durcheinander. Ein gutes, sinniges, griffiges Bühnenbild hat Eleonore Bircher entworfen. Ebenso klar gezeichnet und die Charaktere bezeichnend sind die Kostüme von Frauke Ollmann. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine Welt aus Intrige und Verrat, aus Gier und Neugier umhüllt die zwei Liebenden, die der Standesordnung trotzen. Wer ohne Text ist, lauert und lauscht, verharrt am Rand, pirscht sich heran oder davon. Zurmühle hält fast ständig alle Figuren des Stücks auf der Bühne. Das verlangt einen fast choreographischen Plan, um jederzeit den Kern der Szenen zu fokussieren. Das gelingt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mehrere Geschichten laufen in Schillers bürgerlichem Trauerspiel parallel: die Liebesgeschichte, die nicht sein darf. Die Geschichte von Vätern, die meinen, das Beste für ihre Kinder zu wollen, sie aber längst nicht mehr verstehen. Die Geschichte vom Wahren des äußeren Scheins. Dahinter grummelt eine Geschichte von den krummen Wegen zur Macht und eine von noch krummeren Geschäften zum Machterhalt - mitsamt den dazu benötigten und doch verachteten Gehilfen der Mächtigen. Das kommt einem irgendwie vertraut vor.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zurmühle hat den Text auf eine Stunde 50 Minuten kondensiert. Die offene Struktur erleichtert Übergänge, gespielt wird ohne Pause mit durchgängig verschärftem Tempo. Es macht den Sog des Verderbens, in den sie alle in dem Stück geraten, kenntlicher, und ebenso ihre außer Rand und Band geratenden Emotionen. Das schlüssige Konzept, erarbeitet mit Dramaturgin Katja Stoppa, hat aber einen Preis. Weil sehr schnell gesprochen wird, bekommt Schillers keineswegs leichte Sprache wenig Atem, um in die Tiefe wirken zu können. Es sind oft die Sounds von Jan Exner, die dem rastlos hetzenden Geschehen Brüche und eine ganz wichtige nachdenkliche Ebene hinzufügen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gespielt wird leidenschaftlich. Gregor Müller verkörpert mit bewundernswerter Energie den Ferdinand - hochtourig, permanent bis zum Platzen erregt, im Protest gegen den Vater, im Überschwang der Liebe und in zerstörerischer Raserei aus Eifersucht. Claudia Grottke als Luise geht das Tempo mit, auch sie spielt sehr physisch und spiegelt doch zugleich so etwas wie ein dunkles Ahnen von dem, was kommt. Burkhard Heim wächst schnell in die Rolle des Stadtmusikanten Miller hinein und zeigt einen Mann, der seinen Stolz hat, sein Kind aufrichtig liebt und doch Angst um das Zerbrechen der vertrauten Ordnung hat. Matthias Herrmann steht als Präsident von Walter schon zu Beginn mit leicht emporgerecktem Kinn auf der Bühne, verkörpert Macht und Arroganz, doch zeigt Herrmann auch, wie es in dem Mann aussieht. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Auflockerung sorgt Heiner Junghans in der Partie eines wunderbar durchgeknallten Hofmarschalls, dekadent, durchtrieben und irre. Gefährlicher erscheint in der Darstellung von Thorsten Dara der Sekretär Wurm, der sich durchs Intrigantenleben schlängelt. Schön gewichtet schließlich Isabel Arlt die Zerrissenheit einer verbitterten Lady Milford.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es gibt starken Applaus. &quot;Kabale und Liebe&quot; steht bis zum 18. März auf dem Spielplan.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:20:33 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herzerwärmendes aus dem Norden</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/herzerwaermendes-aus-dem-norden/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/herzerwaermendes-aus-dem-norden/</guid>
			<description>oc Lüneburg. Es gibt in Skandinavien die gefühlt weltweit höchste Dichte an Jazzsängerinnen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Lüneburg. Es gibt in Skandinavien die gefühlt weltweit höchste Dichte an Jazzsängerinnen. Filigrane Frauen mit filigranen Stimmen, die filigrane Lieder singen - sehr atmosphärisch und sehr kunstvoll, gern melancholisch und gelegentlich auf schmalem Grat zwischen Kunst und Kitsch. Aber zum Glück gibt es Viktoria Tolstoy. Ihre Stimme klingt im Kreis der Kolleginnen wie ein Orkan. Das Hauchen, das Wispern - sicher, das kann sie auch, aber die Schwedin mit berühmtem russischem Vorfahr Leo nimmt sich keinen Moment mehr zurück als nötig. Sie hat und zeigt Stimme und präsentiert mit ihrem Quartett Jazz einer Klasse, wie sie in Lüneburg nur sehr, sehr selten zu erleben ist. Das war ein großartiger Abend in der nicht ausverkauften Ritterakademie.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Letters To Herbie&quot; heißt das aktuelle Album der 37-Jährigen. Die zwölf gesungenen &quot;Briefe&quot; sind als Huldigung an den Pianisten und Komponisten Herbie Hancock adressiert. Um Hancocks Musik kreist folgerichtig weitgehend das Konzert. Das heißt, es fließt eine Menge Funk und ab und an ein kräftiger Schuss Jazzrock in die Musik. Dazu kommen Titel früherer Alben, etwa aus dem &quot;Russian Soul&quot;-Projekt, bei dem Tolstoy auch mal Tschaikowsky zitiert. Älter noch sind ihr Peter-Gabriel-Cover &quot;Kiss The Frog&quot; und die wunderbare, beflügelnde Zugabe &quot;Shining On You&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Viktoria Tolstoy hat um sich grandiose Musiker geschart, die alle ihren Raum erhalten. Doch prägend bleibt ihre große, warme Stimme, die sich in der klassischen Ballade wohlfühlt und ebenso im dramatischen Zuschnitt (&quot;Aftermath&quot;) zu Hause ist. Viktoria Tolstoy hat nach eigener Aussage nie eine Gesangsstunde gehabt, aber ihre Technik ist bestechend gut, die Schwedin weiß genau, was sie in welchem Moment geben kann und schwingt sich im Laufe des Abends zu enormen Höhen auf. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wichtigster Mann der Band ist Pianist Jacop Karlzon, ein Vertrauter seit vielen Jahren. Er bringt mit perlenden Läufen Soli ein, die moderat das Songgefüge sprengen. Weiter treibt es in einigen Ausflügen Gitarrist Krister Johnsson, er bricht zu waghalsigen Ritten auf, dabei kann er auch trocken klingen wie George Benson, Rockappeal einbringen, und er beherrscht die verzerrten Sounds eines Terje Rypdal, um einen skandinavischen Kollegen zu nennen. Solide an den Drums baut Rasmus Kihlberg Fundamentales, Matthias Svensson am Bass besticht mit lässigen, aber niemals nachlässigen Parts. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Publikum reagiert hingerissen, und wenn es nicht erst Februar wäre, dann war das schon so etwas wie das Konzert des Jahres.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:13:06 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dann ist es Kunst</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/dann-ist-es-kunst/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/dann-ist-es-kunst/</guid>
			<description>oc Tosterglope. Dr. Nils Jockel hält einen Hut in der Hand, aber nicht um ihn aufzusetzen und als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Tosterglope. Dr. Nils Jockel hält einen Hut in der Hand, aber nicht um ihn aufzusetzen und als Joseph-Beuys-Imitat &quot;jeder Mensch ein Künstler&quot; zu propagieren. Der Hut geht rum, um Spenden einzusammeln. Dabei hätte der Vorsitzende des Vereins Kunstraum Tosterglope mit dem viel genutzten und gern wie hier aus dem Zusammenhang gerissenen Beuys-Zitat durchaus einen passenden Einstieg basteln können für die erste Mitgliederausstellung des Kunstraums. Denn quer durch alle Räume ist nun ein meist fröhliches Miteinander zu sehen, gestaltet von Profis und Laien.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Rund 90 Mitglieder hat der Kunstraum, eine stattliche Zahl für einen Kunstverein auf dem Lande. Rund 30 Aussteller aus dem Verein haben etwas zu der Präsentation beigetragen. Sie steht unter dem Titel &quot;um zu finden&quot;. Zu sehen ist ein künstlerisches Sammelsurium, es geht dabei fast ausschließlich um das von der zeitgenössischen Diskurs-Kunst gern zu den Akten gelegte Bild. Das Gemalte, Fotografierte, Gedruckte wird in allen denkbaren Varianten vorgeführt, als Landschafts-Aquarell und als Porträt, als reine Malerei und pure Auseinandersetzung mit der Farbe, als formales Experiment mit der Beschaffenheit von Materialien, als Ergebnis von Installationen. . . </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dass der von Stephanie Schmoeckel und Johannes Kimstedt betriebene Kunstraum eine Einrichtung ist, die auf Anspruch setzt, macht ein Ausspuch deutlich, der in fast allen Räumen hängt: &quot;Ist das Ergebnis neu und bedeutend? Dann ist es Kunst&quot;, heißt es da. Den Satz hat Prof. Dr. Burkhard Lischke aus Tosterglope siebenfach in die Ausstellung gesetzt. Nimmt man die These zum Maßstab, dann würde die Werkschau zweifellos schrumpfen. Wo genau aber fängt das Neue, das Bedeutende an und für wen gilt das in welcher Form? Die Debatte ist so reizvoll wie endlos. Da einige der Aussteller auch gleich einen Preis für ihr Werk in die Liste geschrieben haben, lässt sich die Diskussion erweitern: Was ist Kunst (mir) wert?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zur Eröffnung wurde auch gemeinsam musiziert, ein geglücktes Experiment im Geist von John Cage, dessen 100. Geburts- und 20. Todestag in dieses Jahr fällt. Zur Musik nahm die stellvertretende Landrätin Steffi Brockmann-Wittich Stellung. Sie nannte als Ziel, dass jedes Kind die Möglichkeit bekommen sollte, ein Instrument zu lernen - jeder Mensch ein Musiker.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Ausstellung &quot;um zu finden&quot; läuft noch bis zum 19. Februar, sie öffnet jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:12:19 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Winter an den Sommer denken</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/im-winter-an-den-sommer-denken/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/im-winter-an-den-sommer-denken/</guid>
			<description>oc Bleckede. Es gab Irritationen, Diskussionen. Gibt es das Festival überhaupt noch? Auch in diesem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Bleckede. Es gab Irritationen, Diskussionen. Gibt es das Festival überhaupt noch? Auch in diesem Jahr? &quot;Wir wollen ein Zeichen setzen&quot;, sagt Bleckedes Bürgermeister Jens Böther im Schloss an der Elbe. &quot;Ja, das Festival gibt es. Das Programm steht, und es ist klasse.&quot; Das Elbschloss-Festival 2012 wird am ersten Juni-Wochenende stattfinden, mit den Zutaten des vergangenen Jahres und kleinen Änderungen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Stadt Bleckede sorgt mit einem Team um Anke Borchhardt für die Organisation. Der Kultur- und Heimatkreis um Dr. Matthias Heckerodt kümmert sich ums Programm. Zum Konzept gehört eigentlich ein Serenadenkonzert als Orchesterabend im Schlosshof. &quot;Das gibt es in diesem Jahr nicht, weil die Finanzierungszusage zu spät kam und kein Orchester mehr zu buchen war&quot;, sagt Dr. Heckerodt. Trotzdem habe man ein Programm, das die Forderung aus dem politischen Raum nach einem vollen Schlosshof erfüllen dürfte und zugleich künstlerisch anspruchsvoll sei. Denn zugesagt hat Pianist Justus Frantz. Er wird mit seiner Frau, der Geigerin Ksenia Dubrovskaya, am Sonnabend, 2. Juni, um 19 Uhr Musik von Mozart bis César Franck spielen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wiederkommen wird - am Sonntag, 3. Juni, um 11.15 Uhr - das Pindakaas Saxophon Quartett mit Martin Heim. Sie werden für Kinder ab sechs Jahren &quot;Die Abenteuer des Monsieur Sax&quot; erzählen. Zu diesem Konzert rollt der Heide-Elbe-Express, ab 9.38 Uhr von Lüneburg, zurück ab 15.05 Uhr. Ebenfalls am 3. Juni steigt ab 16 Uhr im Schlosshof das Preisträgerkonzert des Schüler-Wettbewerbs, den der Landkreis ausrichtet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Konzentriert auf den Schlosshof wird am Vorabend des Festivals das Mittsommernachtsfest. Das Fest findet also am Freitag, 1. Juni, statt, komplett auf dem Schlosshof. Ab 20 Uhr spielt die Lüneburger Rhythm  Blues Showband Boney Moroney.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vielleicht bekommt das Festival ab 2013 einen Partner. Landrat Manfred Nahrstedt hat, wie im Kreis-Kulturausschuss zugesagt, eine Verbindung zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern hergestellt. In 14 Tagen gibt es ein Gespräch mit dem Festivalgründer Matthias von Hülsen über eine mögliche Gastspiel-Partnerschaft, ähnlich wie sie in Lüneburg, auch in diesem Sommer, mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival besteht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Vorverkauf für das Bleckede-Festival beginnt im März, bis dahin wird sicher die Homepage aktualisiert sein: www. elbschloss-festival.de.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:35:37 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schreiben mit der Kamera</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/schreiben-mit-der-kamera/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/schreiben-mit-der-kamera/</guid>
			<description>ff Lüneburg. Henning hat es geschafft, jedenfalls fast: Sein erstes eigenes Comic-Album liegt in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ff Lüneburg. Henning hat es geschafft, jedenfalls fast: Sein erstes eigenes Comic-Album liegt in den Buchhandlungen. Leider bleibt es da auch liegen, und nun muss Henning einen hohntriefenden Verriss lesen, den irgend ein Schnösel in der Zeitung untergebracht hat. Hennings Freundin Martha, die sich auf ihr gemeinsames Kind freut, erleidet eine Fehlgeburt. Sein Kumpel Jon, der sonst immer nur Leichen spielte, endlich eine richtige Fernseh-Rolle ergattert hat, fliegt achtkantig aus der Produktion. Und dessen cholerische Partnerin Betty musste sich auch schon vom Set verabschieden. &quot;Ich habe Freunde mitgebracht&quot; heißt diese Geschichte von den gescheiterten Lebensträumen, geschrieben hat sie die Lüneburger Literatur-Stipendiatin Lucy Fricke.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Erst knapp zwei Wochen lebt die Schriftstellerin im Heine-Haus, in der Zeit hat sie bereits drei Filme in der Scala gesehen: &quot;The Artist&quot;, &quot;Faust&quot; sowie &quot;Und dann der Regen&quot;. Lucy Fricke, 1974 in Hamburg geboren, steht dem Film nahe. Als Scriptgirl für Continuity achtete sie bei Dreharbeiten darauf, dass die Details stimmten und beispielsweise nicht etwa eine glimmende Zigarette von einer Kameraeinstellung zur nächsten plötzlich heruntergebrannt war.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Besonders kreativ, so Lucy Fricke, sei diese Arbeit aber nicht gewesen, auf Dauer eher ein bisschen nervig. Drei Jahre Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig brachten sie ihrem Traum, als professionelle Autorin zu arbeiten, erheblich näher -- zumal sie in dieser Zeit mit einer Kurzgeschichte den Literaturwettbewerb &quot;open mike&quot; gewann, der so ähnlich wie der Ingeborg-Bachmann-Preis organisiert ist. &quot;Plötzlich hatte ich jede Menge Visitenkarten von Lektoren und Agenten in der Tasche&quot;, so Lucy Fricke.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei Piper erschien dann ihr erster Roman &quot;Durst ist schlimmer als Heimweh&quot;, der mit einer Reihe von Stipendien ausgezeichnet wurde: eine verstörende Geschichte über eine junge Frau, die in einer betreuten Wohngemeinschaft lebt, sämtliche Gruppendynmaik hasst und zugrunde geht. In ihrem zweiten Roman, immerhin bei Rowohlt publiziert, ist Lucy Fricke mit ihren Protagonisten, mit Betty und Martha, Henning und Jon, freundlicher umgegangen, ein bisschen wenigstens. Es gibt jedenfalls ein verblüffendes, märchenhaftes Ende: Die vier Freunde machen sich mit einem geschenkten Wohnmobil auf und davon. Der Straßenverkehrsordnung entkommen sie allerdings nicht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein knapper, kompakter Roman, lakonisch und mit trockenem Humor. Hat die Erfahrung mit Dreharbeiten ihr Schreiben beeinflusst? &quot;Das höre ich oft&quot;, sagt Lucy Fricke. &quot;Das Denken in Bildern, Montage- und Schnitt-Technik, die Überlegungen, wie der Anschluss von einer Szene zur nächsten funktioniert, das hat schon viel mit den Dreharbeiten zu tun.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aktuell arbeitet sie an einem Roman, der in Japan spielt, eine Reise nach Kyoto im Anschluss an die Lüneburg-Zeit im Mai ist geplant. Dringender allerdings sind die Vorbereitungen für das Musik-und-Literatur-Festival &quot;ham.lit&quot; (2. Februar), das sie, gewissermaßen als Ausgleichsübung zum Schreibtisch, seit 2010 in Hamburg organisiert, mit 15 Autoren an drei Orten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Ich schreibe relativ langsam und bedächtig&quot;, sagt Lucy Fricke. Um so spannender wird für sie die Aufgabe sein, über die Berlinale (ab 9. Februar) jeden Tag eine Kolumne für die Morgenpost zu verfassen -- da ist sie dann doch wieder beim Film. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am Freitag, 28. Februar, 20 Uhr, stellt sich Lucy Fricke in ihrer Antrittslesung im Heine-Haus dem Publikum vor.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:38:41 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ganz im Geist von Gündling</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/ganz-im-geist-von-guendling/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/ganz-im-geist-von-guendling/</guid>
			<description>ff Lüneburg/Amelinghausen. Plattdeutsches Theater gespielt hat Beate Meyer bereits als lütte Deern,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ff Lüneburg/Amelinghausen. Plattdeutsches Theater gespielt hat Beate Meyer bereits als lütte Deern, also eigentlich schon immer. Im Ensemble der Niederdeutschen Bühne Sülfmeister wurde sie in unzähligen Aufführungen zu einer festen Größe. In der neuen Produktion aber, in der Komödie &quot;Wenn de Hahn kreiht&quot;, spielt Beate Meyer nicht mit, da führt sie zum ersten Mal Regie: &quot;Ich habe mich oft gefragt: Wie hätte Hans Jürgen Gündling das jetzt gemacht?&quot; Die erfahrene Amateur-Schauspielerin, Bankkauffrau im bürgerlichen Leben, ist für ihren Profi-Kollegen eingesprungen, der die Leitung übernommen hatte und Ende vergangenen Jahres in der Folge einer Operation starb.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Wenn de Hahn kreiht&quot;, dann ist das Malheur schon passiert: Gemeindevorsteher Kreyenborg hat in der Nacht versucht, bei der als &quot;leichtsinnig&quot; bekannten Tochter des Schneidermeisters Witt einzusteigen. Aber er wurde verjagt und verlor auf der Flucht einen Stiefel und einen Knopf. Als sich ein neuer schneidiger Amtshauptmann des Falles annimmt, versucht Kreyenborg unbeholfen, die Spuren zu verwischen und lässt sogar die Feuerwehr anrücken, um die ganze Gegend nach Spuren des &quot;geflohenen Einbrechers&quot; abzusuchen. Es spielen Georg Becker, Regina Stahn, Rolf Schreckenbach, Anne Schollmann, Tanja Scheele, Johannes Möddel, Klaus-Dieter Bossow, Olaf Sander, Clara Dunker und Michael Wieghardt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Die Proben laufen prima&quot;, sagt Beate Meyer. &quot;Wichtig ist es uns, die verschiedenen Typen in dem Stücks herauszuarbeiten, jeder soll seinen Charakter, seine Nische finden, das ist natürlich auch Teamarbeit.&quot; Und: &quot;Ich möchte Passagen dabei haben, die etwas ernster sind, das war Hans Jürgen Gündling auch wichtig. Außerdem muss nicht jede witzige Szene wirklich zum Lachen sein, ein Schmunzeln ist da manchmal schöner.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Beate Meyer wurde in Raven geboren und wuchs auf einem Hof in Amelinghausen auf -- und zwar mit der hochdeutschen Sprache: &quot;Da haben meine Eltern sehr drauf geachtet. Niederdeutsch musste ich selbst erst lernen. Bei den Sülfmeistern haben wir Resi Kuhnt als Platt-Coach. Es ist bei uns im Ensemble also auch jeder willkommen, der da noch keine Vorkenntnisse hat.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ihre eigene Sülfmeister-Premiere war der &quot;Hahn in't Korb&quot;, Ende der 80er-Jahre. Oft gab sie in den Komödien das hübsche junge Mädel, das am Ende zu seinem Geliebten fand. Für &quot;O sole mio&quot; musste Beate Meyer auch mal italienisch sprechen, zuletzt spielte sie in &quot;Cili Cohrs&quot; von Gorch Fock eine ernste Rolle.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Wenn de Hahn kreiht&quot; von August Hinrichs feiert am Freitag, 3. Februar, um 20 Uhr im T.NT-Studio des Lüneburger Theaters Premiere. Weitere Aufführungen sind über den gesamten Februar hinweg bis in den März hinein geplant.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:25:34 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hier gibt es keine Verlierer</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/hier-gibt-es-keine-verlierer/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/hier-gibt-es-keine-verlierer/</guid>
			<description>oc Lüneburg/Lüchow. Auf Wanderschaft geht der Wettbewerb &quot;Jugend musiziert&quot;. Nicht mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Lüneburg/Lüchow. Auf Wanderschaft geht der Wettbewerb &quot;Jugend musiziert&quot;. Nicht mehr wie in den Vorjahren in der Musikschule Lüneburg, sondern in Lüchow-Dannenberg wurde am Sonnabend der Regionalwettbewerb ausgetragen. Auch die anderen Regionen (Uelzen, Kreis Harburg) werden künftig in die Ausrichtung einbezogen. Da weder die traditionell starken Fächer Klavier noch Violine solo in diesem Jahr auf dem Programm standen, ließ sich der Regionalwettbewerb an einem Tag durchführen. Auffallend ist, dass es unter den 94 Teilnehmern besonders viele im Fach Horn gab, aber da gibt es seit Jahren eine starke Nachwuchsförderung im Raum Bienenbüttel. Schwach war die Beteiligung bei Fagott und Oboe, wo jeweils nur eine Teilnehmerin antrat, auch bei den Schlagzeugensembles stellte sich in Lüchow lediglich eine Gruppe der Jury, eine andere war in Hannover aktiv.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Wir haben wieder ein Leistungsniveau angetroffen, das trotz vermehrter schulischer Belastung sehr hoch war. Die Jury war begeistert, wie attraktiv das Musizieren bei den Jugendlichen nach wie vor ist, und nicht zuletzt die brillanten Beiträge aus den Ensemblekategorien haben gezeigt, dass die Zielsetzung des gemeinsamen Musizierens die Richtige ist&quot;, sagte Organisator Gerd Baumgarten. Stolze 33 Weiterleitungen gab es zum Landeswettbewerb, der vom 8. bis 11. März in Wolfenbüttel sowie vom 16. bis 18. März in Hannover stattfindet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aus den von Gerd Baumgarten zusammengestellten Ergebnissen des Lüchow-Wettbewerbs folgen hier die gewerteten Teilnehmer aus dem Raum Lüneburg (ohne Altersklassenangabe). Die jüngsten Teilnehmer werden nicht zum Landeswettbewerb geschickt, auch wenn sie die erforderliche Punktzahl erreichen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Blockflöte:</b></p>
<p class="bodytext">  Milan Hahnemann (Lüneburg), 24 Punkte, 1. Preis.  Lea Wantikow (Südergellersen), 21 Punkte, 1. Preis.  Elly Schmidt (Lüneburg), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Caroline Gomell (Deutsch Evern), 22 Punkte, 1. Preis. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Duo Klavier und ein Streichinstrument:</b></p>
<p class="bodytext">  Adrian Fritz (Bienenbüttel), Klavier, 20 Punkte, 2. Preis; mit Lisa-Sophie Schliekau (Bad Bevensen), Violine.  Lucas E. von Corvin-Wiersbitzki (Lüneburg), Klavier, 22 Punkte, 1. Preis; mit Johann Stöckle (Lüneburg), Violine. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Gitarre:</b></p>
<p class="bodytext">  Rico Naeder (Lüneburg), 18 Punkte, 2. Preis.  Luca Lange (Lüneburg), 19 Punkte, 2. Preis.  Robert Werner (Deutsch Evern), 25 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Frederik Novotny (Lüneburg), 19 Punkte, 2. Preis.  Anna Luisa Snaidr (Lüneburg), 20 Punkte, 2. Preis. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Horn:</b></p>
<p class="bodytext">  Anne Gümmer (Lüneburg), 21 Punkte, 1. Preis.  Max Frederick Knobelsdorf (Bienenbüttel), 22 Punkte, 1. Preis.  Stina Knobloch (Bienenbüttel), 24 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Lukas Obeck (Lüneburg), 22 Punkte, 1. Preis.  Enno Thomsen (Natendorf), 22 Punkte, 1. Preis.  Joana Plank (Bienenbüttel), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Geertje Kuke (Bad Bevensen), 20 Punkte, 2. Preis.  Timmo Mahlke (Bienenbüttel), 21 Punkte, 1. Preis.  Malin Günther (Rullstorf), 20 Punkte, 2. Preis.  Finn Vesper (Bienenbüttel), 24 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb. Birte Knobling (Ebstorf), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Karin Knobloch (Bienenbüttel), 25 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Klavier vierhändig oder an zwei Klavieren</b></p>
<p class="bodytext">  Timo Bodendorf (Bleckede), 22 Punkte, 1. Preis; mit Moritz Menke (Bleckede).  Leonie Kim Appl (Winsen/Luhe), 16 Punkte, 3. Preis; mit John-William Boer (Stelle).  Marius Khoury (Vierhöfen), 20 Punkte, 2. Preis; mit Manuel Khoury (Vierhöfen).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Trompete/Flügelhorn:</b></p>
<p class="bodytext">  Adrian Fritz (Bienenbüttel), 24 Punkte, 1. Preis.  Jannes Genzel (Bienenbüttel), 21 Punkte, 1. Preis.  Janne Lina Mahlke (Bienenbüttel), 23 Punkte, 1. Preis.  Peer Zander (Lüneburg), 22 Punkte, 1. Preis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Klarinette:</b></p>
<p class="bodytext">  Johannes Hassenstein (Lüneburg), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Nadine Khoury (Vierhöfen), 14 Punkte, 3. Preis. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Posaune:</b></p>
<p class="bodytext">  Constantin Stöckle (Lüneburg), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Ken Dombrowski (Bienenbüttel), 20 Punkte, 2. Preis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Querflöte:</b></p>
<p class="bodytext">  Suhela Pyka (Nahrendorf), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb.  Jola Schlüsselburg (Lüneburg), 22 Punkte, 1. Preis.  Hannah Neitzke (Wendisch Evern), 19 Punkte, 2. Preis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Begleiter:</b></p>
<p class="bodytext">  Adrian Fritz (Bienenbüttel), Klavier, 23 Punkte, 1. Preis.   Michael Fritz (Bienenbüttel), Klavier, 20 Punkte, 2. Preis. Christin Knobloch (Bargdorf), Klavier, 22 Punkte, 1. Preis.  Pauline Bade (Bienenbüttel), Klavier, 22 Punkte, 1. Preis.  Lisa Marie von Mansberg (Lüneburg), Violoncello, 23 Punkte, 1. Preis - und für ein zweites Vorspiel 22 Punkte, 1. Preis.  Anja Schmidt (Lüneburg), Viola da Gamba, 23 Punkte, 1. Preis.  Carina Bormann (Bienenbüttel), Klavier, 18 Punkte, 2. Preis.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:31:53 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
