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		<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 17:54:39 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mindestens 90 Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen</title>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sanaa (dpa) - Verheerender Selbstmordanschlag im Zentrum von Sanaa: Mindestens 90 Soldaten starben, als sich in der jemenitischen Hauptstadt ein Attentäter in die Luft sprengte. 200 weitere seien verletzt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Soldaten hatten für eine Parade zum morgigen Nationalfeiertag geprobt. Die Terrorgruppe Ansar al-Scharia bekannte sich zu der Bluttat. Das berichtete die jemenitische Webseite «Al-Taghier». Die Gruppe ist eine Unterorganisation des Terrornetzes Al-Kaida.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:54:39 +0200</pubDate>
			
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			<title>Biedermann holt EM-Gold über 400 Meter Freistil</title>
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			<description>Debrecen (dpa) - Paul Biedermann hat den deutschen Schwimmern bei der EM in Debrecen gleich im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Debrecen (dpa) - Paul Biedermann hat den deutschen Schwimmern bei der EM in Debrecen gleich im ersten Rennen die erste Goldmedaille beschert. Der WM-Dritte gewann in Ungarn die 400 Meter Freistil.<p>In 3:47,84 Minuten verwies er den Ungar Gergo Kis (3:48,09) auf Platz zwei, verpasste aber wie bei den deutschen Meisterschaften die Olympia-Norm von 3:47,26 Minuten. «Ich bin viel zu verhalten angeschwommen, habe das nicht gemacht, was mein Trainer vorher mit mir besprochen hat», sagte der Weltrekordler, der sich dennoch über den Sieg freute: «Ein Titel ist immer schön.»<p>Als Medaillengewinner von der WM in Shanghai war Biedermann aber ohnehin für London qualifiziert. «Jetzt muss ich doch leider auf mein Freilos zurückgreifen», sagte der Weltrekordler, der in Berlin bei den deutschen Meisterschaften über 200 Meter die Norm unterboten hatte. Trainer Frank Embacher konnte das Rennen seines Schützlings nicht am Beckenrand verfolgen, weil ihm ein Ordner mit Hinweis auf die Enge den Zutritt zur Halle verweigerte.<p>EM-Dritter wurde der Italiener Samuel Pizzetti (3:48,66). Ein Großteil der europäischen Konkurrenz wie auch Titelverteidiger Yannick Agnel aus Frankreich war in der Vorbereitung auf Olympia beim Rennen in Ungarn nicht am Start.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:52:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Nato-Gipfel: Milliarden für Afghanistan</title>
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			<description>Chicago (dpa) - Mit Milliarden-Zahlungen und Tausenden Ausbildern wird die Nato nach dem Abzug der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Chicago (dpa) - Mit Milliarden-Zahlungen und Tausenden Ausbildern wird die Nato nach dem Abzug der Kampftruppen Ende 2014 Sicherheit und demokratischen Wiederaufbau in Afghanistan garantieren. Schon Mitte 2013 sollen die afghanischen Sicherheitskräfte in der Lage sein, die Führungsrolle bei Kampfeinsätze zu übernehmen. Zum Abschluss des Nato-Gipfels in Chicago lag den 28 Staats- und Regierungschefs eine entsprechende Beschlussvorlage zu den Hilfen vor. Umstritten war zuletzt nur noch der Schlüssel, nach dem die Kosten aufgeteilt werden.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:49:11 +0200</pubDate>
			
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			<title>Streit um Eurobonds - Deutschland sperrt sich</title>
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			<description>Berlin/Brüssel (dpa) - Auf dem EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise droht am Mittwoch ein schwerer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin/Brüssel (dpa) - Auf dem EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise droht am Mittwoch ein schwerer Streit um Eurobonds. Frankreich und Italien wollen diese gemeinsamen Anleihen einführen - Deutschland sperrt sich weiterhin.<p>«Eurobonds zum jetzigen Zeitpunkt signalisieren zu niedrige Zinsen und nehmen den Druck auf die Anpassung der europäischen Volkswirtschaften», sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), im «Deutschlandfunk». Eurobonds seien ein «Rezept zur falschen Zeit».<p>Der neue französische Staatspräsident François Hollande und der italienische Ministerpräsident Mario Monti wollen das heikle Thema nach Angaben aus Diplomatenkreisen auf die Agenda heben. Unklar bleibt, was Hollande im Detail vorschwebt. Bisherigen Aussagen zufolge will sich der Sozialist im Elysée-Palast für solche Anleihen zur Finanzierung von Wachstumsprojekten für die konjunkturell weithin angeschlagenen EU-Länder einsetzen.<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt gemeinsame Anleihen der Euroländer bisher strikt ab. Da sich Deutschland zu sehr günstigen Konditionen an den Kapitalmärkten finanzieren kann, würden laut Experten zusätzliche Milliardenkosten anfallen, falls Berlin Schulden mit anderen Staaten zusammen aufnehmen würden. Berlin ist auch deshalb gegen Eurobonds, weil sie zu nachlassener Budgetdisziplin in der Eurozone führen könnten. Höhere Zinsen auf Staatsanleihen gelten vielen Ökonomen als die einzigen Daumenschrauben, die Regierungen dazu zwingen können, ihre Schulden abzubauen.<p>Kampeter betonte, solange es keine gemeinsame Fiskalpolitik in Europa gebe, lehne Deutschland eine Gemeinschaftsfinanzierung über Euro-Staatsanleihen ab. «Wir brauchen den Fiskalpakt, wir brauchen Haushaltsdisziplin, wir brauchen Zukunftsinvestitionen, wir brauchen eine gemeinsam abgestimmte Politik für Angebotsreformen», sagte Kampeter.<p>«Eine gemeinsame Verschuldung und ein gemeinsames Zinsniveau wären schädlich», unterstrich auch FDP-Generalsekretär Patrick Döring. Deshalb sei er sicher, dass die Bundesregierung ihre Position durchhalten und auch durchsetzen werde. Eine klare Absage an Euro-Bonds kam erneut aus der CSU. «Euro-Bonds sind nicht die Lösung des Problems, sondern sie verschlimmern das Problem nur», sagte Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe im EU-Parlament, der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (Dienstag). «Wenn der französische Staatspräsident meint, seine Wahlversprechen über Euro-Bonds finanzieren zu können, kann es nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler dafür geradezustehen hat», sagte Ferber.<p>Offen bleibt am Mittwoch voraussichtlich noch, wer Luxemburgs Jean-Claude Juncker als Eurogruppenchef folgen wird. Medienberichten zufolge macht Hollande Front gegen eine Berufung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Kampeter betonte, dass die Entscheidung über die Nachfolge Jean-Claude Junckers nicht schon am Mittwoch getroffen werde.<p>Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, warnte vor Neuverhandlungen über den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin. Die Vereinbarung müsse unverändert und rasch mindestens von allen 17 Euro-Ländern umgesetzt werden, sagte er in Berlin. Der von 25 der 27 EU-Staaten vereinbarte Fiskalpakt könne um ein Wachstumspaket ergänzt werden. Dies sei kein Widerspruch zum Sparkurs in den Euro-Krisenländern. «Wir brauchen beides», sagte Asmussen auf einer Konferenz der Zeitungsgruppe «Die Welt» und der Stiftung Familienunternehmen.<p>Noch vor dem regulären EU-Gipfel im Juni will Italiens Regierungschef Mario Monti angesichts des wieder aufflammenden Streits um Eurobonds Deutschland, Spanien und Frankreich an einen Tisch bringen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa hat er Merkel, Hollande und den spanischen Regierungschef Mariano Rajoy nach Rom eingeladen. Dabei sollen die Regierungschefs eine gemeinsame Position abstecken, schreibt die italienische Agentur unter Berufung auf Teilnehmer des G8-Gipfels in Camp David.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:43:16 +0200</pubDate>
			
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			<title>Abservierter Röttgen will nicht nachkarten</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Der scheidende Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will vorerst nicht gegen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der scheidende Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will vorerst nicht gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen seiner Entlassung nachkarten.<p>«Es gibt keine Stellungnahme zu den Vorgängen und auch keine Ankündigung - außer, dass Herr Röttgen im nächsten Jahr, 2013, wieder für den Bundestag kandidieren wird», sagte eine Ministeriumssprecherin am Montag in Berlin.<p>Röttgen erhält am Dienstag von Bundespräsident Joachim Gauck seine Entlassungspapiere - der bisherige Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier (CDU) soll zu seinem Nachfolger ernannt werden. Die Amtsübergabe im Ministerium soll intern erfolgen, am Abend wird Altmaier bei einer Windenergie-Konferenz in Berlin seine erste Rede halten. Grünen-Chefin Claudia Roth äußerte Vorbehalte gegen den neuen Bundesumweltminister. Altmaier sei kein «leidenschaftlicher Vorkämpfer für umweltpolitische Fragen» und auch kein Experte für die Energiewende, sagte Roth am Montag in Berlin. «Da muss jemand ran, der wirklich Ahnung hat vom Geschäft. Da wundere ich mich, dass Frau Merkel auf Herrn Altmaier zurückgreift.»<p>Merkel hatte den CDU-Vize Röttgen nach dem Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen entlassen, wo er als Spitzenkandidat nur 26,3 Prozent geholt hatte. Die Kanzlerin will einen Neuanfang für die Energiewende. Unionsfraktionschef Volker Kauder warnte Röttgen vor einer Abrechnung mit Kanzlerin Merkel. «In der Union kann jeder seine Meinung sagen. Vor allem für uns, die wir Verantwortung tragen, muss aber gelten: Zuerst kommt das Land und die Menschen, dann erst die Partei und ganz zum Schluss komme ich», sagte er der «Bild».<p>Ausweichend antwortete Kauder auf die Frage, ob Röttgen seinen CDU-Vizeposten aufgeben solle: «Das ist seine Entscheidung - und er ist ja manch gutem Rat vor der Landtagswahl nicht gefolgt», sagte Kauder mit Blick darauf, dass Röttgen sich nicht unabhängig vom Wahlausgang zum Wechsel nach Düsseldorf bereiterklärt hatte.<p>Wirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler will mit Röttgens Nachfolger Altmaier bei der Energiewende Tempo machen. Rösler kündigte im FDP-Präsidium an, dass es jetzt schnell Lösungen beim Atom-Endlager-Suchgesetz und der Kürzung der Solarförderung geben soll. Bei beiden Themen müssen aber Opposition und Länder mitziehen.<p>Bei der von den Ländern zunächst gestoppten Solar-Reform müsse nun der erste Entwurf mit härteren Einschnitten wieder auf den Tisch kommen, forderte FDP-Generalsekretär Patrick Döring in Berlin. Der drohende Anstieg der Ökostromumlage (EEG) auf über vier Cent je Kilowattstunde sei den Verbrauchern nicht zuzumuten.<p>Die Bürger zahlen die Solarförderkosten über den Strompreis, daher soll eine Kürzung dafür sorgen, die Kosten im Preis zu halten. Rösler und Röttgen wollten Kürzungen von bis zu 30 Prozent, besonders die ostdeutschen Länder sind wegen ihrer Solarfirmen dagegen.<p>Regierungssprecher Georg Streiter rechtfertigte am Montag erneut den Rauswurf Röttgens. Der Schritt sei das Ergebnis eines Prozesses gewesen. «Die Bundeskanzlerin wünscht sich einen Neuanfang, und den wird sie dann auch bekommen.» Auf Fragen, ob es wie kolportiert in der Energiewirtschaft tatsächlich Unzufriedenheit über Röttgens Kurs bei der Energiewende gegeben habe, ging Streiter nicht näher ein. Merkel hatte sich vor der Entlassung Röttgens öffentlich nicht unzufrieden gezeigt mit dessen Umsetzung der Energiewende.<p>Der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) kritisierte den Umgang mit Röttgen scharf. «Das entspricht nicht meinen Vorstellungen, wie man miteinander umgeht», sagte er dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Drei Tage vor der Wahl gilt Röttgen als großer Hoffnungsträger, der gemeinsam mit der Bundeskanzlerin gefeiert wird. Und drei Tage nach der Wahl wird er in die Wüste geschickt. Das ist nicht gut für eine christlich-demokratische Partei.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:39:50 +0200</pubDate>
			
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			<title>DFB weist Einspruch ab - Hertha geht in Berufung</title>
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			<description>Frankfurt/Main (dpa) - Ein Skandalspiel und immer noch kein Abpfiff: Der juristische Streit um die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frankfurt/Main (dpa) - Ein Skandalspiel und immer noch kein Abpfiff: Der juristische Streit um die chaotische Relegationsbegegnung zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC geht in eine weitere Nachspielzeit. Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch der Berliner gegen die Wertung abgelehnt.<p>Der Bundesliga-16. kämpft aber weiter um eine Wiederholung und legte Berufung ein. Das erklärte Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt wenige Minuten nach der Urteilsverkündung in Frankfurt/Main. «Das ist kein Urteil, das wir akzeptieren können, was die sportinteressierte Öffentlichkeit zu akzeptieren hat. Ich kann das Urteil nicht verstehen», sagte Schickhardt und beklagte, dass der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz von einem «positiv belegten Platzsturm» sprach. Schickhardt fragte: «Muss es denn Verletzte geben? Die, die als Erste über den Zaun geklettert sind, waren keine Kinder.»<p>Nächsthöhere Instanz ist nun das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dieses soll nach dpa-Informationen am Mittwoch oder Donnerstag tagen. «Wir gehen davon aus, dass das Verfahren diese Woche abgeschlossen wird», meinte Schickhardt.<p>Damit ist die Aufstiegsfrage weiter nicht endgültig geklärt. Sportlich hatten sich die Rheinländer am vergangenen Dienstag erstmals seit 15 Jahren wieder den Sprung in die Bundesliga gesichert. Die Partie (2:2) war nach Fan-Tumulten unter chaotischen Umständen zu Ende gegangen, Schiedsrichter Wolfgang Stark konnte die Nachspielzeit erst nach einer 21-minütigen Unterbrechung zu Ende spielen lassen.<p>Das DFB-Sportgericht bezeichnete den Hertha-Einspruch als unbegründet, Stark habe sich auch keiner Regelverstöße schuldig gemacht. Für Lorenz war es nach eigenen Angaben das schwierigste Urteil als DFB-Richter. Er habe dies nicht «husch, husch» nach der sechseinhalbstündigen Verhandlung am Freitag mit seinen Beisitzern entscheiden wollen.<p>Die Fortuna-Fans seien zu mehreren Hunderten auf den Platz gestürmt - «aber nicht in feindseliger Absicht, nicht um Gewalt auszuüben, sondern um übermütige Siegesgefühle auszuleben». Der Nachweis der psychischen Beeinträchtigung der Hertha-Mannschaft sei nicht erbracht worden. «Es ging eher in die andere Richtung», sagte Lorenz in Anspielung darauf, dass einige Berliner Spieler nach Schilderung von Schiedsrichter Stark nach dem Schlusspfiff eine «Hetzjagd» auf ihn veranstaltet hätten.<p>Lorenz beschrieb auch, was passieren könnte, wenn künftig wegen einer psychischen Beeinträchtigung Spielergebnisse für ungültig erklärt würden: «Was, wenn ein dunkelhäutiger Spieler beleidigt wird und in der Folge keinen Ball mehr trifft?» Ausdrücklich betonte der 60-Jährige: «Auch wenn der Einspruch keinen Erfolg hatte, sagen wir ausdrücklich, dass wir Verständnis haben, dass der Verein nach diesem Strohhalm gegriffen hat.»<p>Fortuna reagierte mit großer Zufriedenheit auf das Urteil. «Ich bin erleichtert und froh, dass die Spielwertung, so wie ausgetragen, bestehenbleibt», sagte der Düsseldorfer Vorstandsvorsitzende Peter Frymuth, «für mich war für das Urteil die Klarheit der Schiedsrichteraussagen entscheidend. Aus unserer Sicht ist dieses Urteil gerecht.»<p>Hertha-Anwalt Schickhardt und die als Zeugen geladenen Berliner Profis hatten versucht zu beweisen, dass die restlichen 1:33 Minuten unter irregulären Bedingungen stattfanden und die Spieler Angst hatten. «Hertha hat den Anspruch auf ein ganzes faires Spiel», sagte er auch zur Begründung für den Einspruch.<p>Gegen die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic ermittelt der DFB-Kontrollausschuss. Diese Fälle werden zu einem späteren Zeitpunkt behandelt. Auch auf beide Vereine warten noch Strafen, kündigte Lorenz an. So muss Hertha mit einer Geldstrafe rechnen, weil Fans Bengalos gezündet und auch aufs Spielfeld geworfen hatten. Düsseldorf droht wegen des Platzsturms im schlimmsten Fall sogar ein Geisterspiel oder eine Platzsperre. «Wir hatten es mit drei Unterbrechungen zu tun gehabt, von denen zwei von Hertha BSC zu verantworten sind. Die Rhythmusstörung hat beide Mannschaften gleichzeitig beeinträchtigt», sagte Lorenz.<p>Hertha-Profi Kobiaschwili soll den Referee nach Aussagen Starks sogar in den Katakomben geschlagen haben. Nach der Strafanzeige von Stark droht dem 34-jährigen Georgier nun das Karriereende. Bei Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter sind Sperren von sechs Monaten bis zwei Jahren vorgesehen. Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz muss mit einer Strafe rechnen, weil er im Innenraum ein Bengalisches Feuer in der Hand hielt. Hertha hatte sich für das Verhalten seiner Spieler am Wochenende öffentlich entschuldigt.<p>Beide Mannschaften hatten angesichts eines möglichen Wiederholungsspiels wieder das Training aufgenommen, die Düsseldorfer sagten nach der ausgefallenen Aufstiegsfeier am Samstag auch ihre viertägige Mallorca-Reise ab.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:37:37 +0200</pubDate>
			
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			<title>Nachbeben erschüttern Norditalien</title>
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			<description>Rom/Ferrara/Modena (dpa) - Schwere Nachbeben haben viele Menschen in Norditalien auch am Montag in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rom/Ferrara/Modena (dpa) - Schwere Nachbeben haben viele Menschen in Norditalien auch am Montag in Angst und Schrecken versetzt. Die Zahl derjenigen, die kein Dach mehr über dem Kopf haben, stieg nach Angaben des Zivilschutzes seit den ersten Erdstößen am Sonntagmorgen auf 4500.<p>Es ist jedoch offenbar für alle gesorgt: Insgesamt könnten 5500 Plätze bereitgestellt werden.<p>Regierungschef Mario Monti reiste vorzeitig vom Nato-Gipfel in Chicago zurück in die Heimat. Am Dienstag will die Regierung über Finanzhilfen beraten. Bisher gibt es keine Schätzung der Gesamtschäden. Allein der Verband der italienischen Landwirte sprach von 150 Millionen Euro Schaden an zerstörten Gebäuden und Anlagen.<p>Die zwei schwersten Nachbeben schreckten die Menschen am frühen Montagmorgen auf. Sie erreichten nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa eine Stärke von 3,7 und 3,6. Insgesamt gab es dem Internetportal «corriere.it» zufolge mehr als hundert kleinere Beben.<p>«Es wird wahrscheinlich noch mehrere Nachbeben geben, aber ich habe keine Angst - auch wenn mein Haus ganz schön gewackelt hat», sagte der ehemalige Geologie-Professor Carlo Elmi aus Modena der Nachrichtenagentur dpa. In Modena hielten sich die Schäden in Grenzen, schlimmer sei die Lage in Sant'Agostino oder Finale Emilia. Ein Erdbeben in der Region sei nichts ungewöhnliches, viele Häuser seien aber nicht entsprechend der geologischen Beschaffenheit der Region gebaut. «Alte Häuser, aber auch Fabrikgebäude sind zu labil», sagte Elmi.<p>Sieben Menschen starben bei dem Beben, das die Region am frühen Sonntagmorgen mit einer Stärke von 6,0 erschüttert hatte. Vier Arbeiter und eine über hundertjährige Seniorin wurden von Trümmern erschlagen. Eine 37-jährige Deutsche und eine 86-Jährige starben nach dem Beben, möglicherweise infolge des Schrecks. Die Zahl der Verletzten wurde zuletzt mit etwa 50 angegeben.<p>Aus den umliegenden Regionen Lombardei, Venetien, der Toskana und Latium reisten Helfer ins Erdbebengebiet. Laut Innenministerium sind es insgesamt 650 Helfer. Aus dem Gefängnis von Ferrara wurden nach einem Bericht des Portals «repubblica.it» 500 Häftlinge vorsorglich in andere Gebäude gebracht.<p>Viele Schulen im Erdbebengebiet blieben am Montag geschlossen. Auch am Dienstag wird dort der Unterricht ausfallen. Zahlreiche Häuser in der Erdbebenregion sind unbewohnbar, Fabrikhallen und landwirtschaftliche Gebäude stürzten ein. Straßen waren zeitweise unpassierbar.<p>In der gesamten Region gibt es auch Schäden an wertvollen Kulturschätzen und Denkmälern, unter anderem in der Renaissancestadt Ferrara, deren Stadtkern zum Weltkulturerbe gehört. In Bologna und Ferrara sowie einer Reihe von kleineren Orten wurden Kirchen gesperrt, weil sie Risse bekommen hatten. In San Felice stürzte ein Turm aus dem 14. Jahrhundert ein. «Die Schäden an dem kulturellen Erbe sind nach ersten Erkenntnissen beachtlich», sagte der Minister für Kulturgüter, Lorenzo Ornaghi.<p>Mitteilung Innenministerium, italienisch<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:37:13 +0200</pubDate>
			
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			<title>Syrien-Konflikt schwappt auf Beirut über</title>
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			<description>Beirut (dpa) - Der blutige Konflikt in Syrien ist erstmals auch nach Beirut übergeschwappt: Bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Beirut (dpa) - Der blutige Konflikt in Syrien ist erstmals auch nach Beirut übergeschwappt: Bei Straßenkämpfen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wurden in der libanesischen Hauptstadt zwei Menschen getötet und 18 weitere verletzt.<p>Panzer und Soldaten patrouillierten am Montag in der ganzen Stadt, vor allem aber in dem Viertel Tarik al-Dschadida, wo es in der Nacht zuvor zu den Ausschreitungen gekommen war.<p>Am Sonntag hatten Soldaten an einem Militär-Kontrollpunkt nahe der nördlichen Hafenstadt Tripoli den sunnitischen Geistlichen Ahmed Abdel Wahid erschossen. Der Scheich war ein erklärter Gegner des Assad-Regimes. Auch ein Begleiter des Mannes kam ums Leben. In der Folge kam es zu Protesten von Anhängern des Geistlichen in Beirut sowie im nördlichen und östlichen Libanon. Im sunnitischen Beiruter Viertel Tarik al-Dschadida lieferten sich bewaffnete Unterstützer und Gegner des syrische Regimes heftige Kämpfe, bei denen sogar Maschinengewehre und Panzerfäuste eingesetzt wurden.<p>Auch das Begräbnis des Geistlichen in dessen Geburtsort Bireh im Nordlibanon verlief am Montag in einer äußerst gespannten Atmosphäre. Tausende Anhänger des in der Lokalpolitik aktiven und beliebten Scheichs gaben ihm das letzte Geleit. Einige Trauergäste schossen mit halbautomatischen Waffen in die Luft, andere skandierten gegen Assad gerichtete Sprüche wie «Nieder mit Baschar!».<p>Die Umstände des tödlichen Zwischenfalls bei Tripoli waren am Montag immer noch nicht klar. Ein Militärgericht ordnete die Festnahme von drei Offizieren und 19 Soldaten an, die den Kontrollpunkt bemannt hatten, an dem der Geistliche und sein Begleiter erschossen wurden.<p>Bereits eine Woche zuvor waren bei Kämpfen zwischen sunnitischen Assad-Gegnern und alawitischen Anhängern des syrischen Regimes in Tripoli mehrere Menschen getötet oder verletzt worden.<p>Das Schicksal des Libanon ist eng mit dem Syriens verwoben. Nach dem libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) war Syrien bis zum Abzug seiner Truppen 2005 gleichermaßen Schutzmacht für den Libanon. Der Einfluss des Assad-Regimes reicht auch heute hinein in Politik, Sicherheitskräfte und Wirtschaft. Die schiitische Hisbollah-Bewegung, die die Regierung dominiert, ist mit dem Regime in Damaskus eng verbündet. Die libanesische Opposition sympathisiert wiederum mit dem Widerstand in Syrien.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:32:52 +0200</pubDate>
			
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			<title>Carrie Underwood liebt Waschsalons</title>
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			<description>New York (dpa) - US-Musikerin Carrie Underwood (29) lässt sich eines nicht nehmen: ihre Wäsche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York (dpa) - US-Musikerin Carrie Underwood (29) lässt sich eines nicht nehmen: ihre Wäsche selbst zu waschen.<p>«Auf Tour gibt es Dinge, die ein bisschen schwierig sind, weil ich keine Zeit dazu habe. Deshalb mache ich das an meinem freien Tagen. Wir gehen in einem Waschsalon. Ich hole mir meine Vierteldollar-Stücke und wir machen unsere Wäsche. Ich mag es nicht, wenn andere Leute das für mich tun. Da flippe ich aus», sagte die fünffache Grammy-Gewinnerin in einem US-Fernsehinterview mit Starmoderatorin Oprah Winfrey (58). Underwood ist seit zwei Jahren mit dem Hockey-Spieler Mike Fisher (31) verheiratet.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:24:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gerüchte über massiven Stellenabbau bei Air France</title>
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			<description>Paris (dpa) - Beim Lufthansa-Konkurrenten Air France sorgen Gerüchte über den Abbau von bis 5000...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Paris (dpa) - Beim Lufthansa-Konkurrenten Air France sorgen Gerüchte über den Abbau von bis 5000 Arbeitsplätzen für Unruhe.<p>Das krisengeschüttelte Unternehmen wollte Medienberichte über geplante Stellenstreichungen in dieser Höhe am Montag zwar nicht bestätigen, verwies aber auf die noch laufenden Arbeiten am bereits angekündigte Sparprogramm. Ende Juni, Anfang Juli werde sich die Geschäftsführung zu Strukturänderungen äußern, sagte ein Sprecherin am Montag.<p>Die Tageszeitung «Le Figaro» hatte am Morgen unter Berufung auf ungenannte Quellen über den Abbau von 5000 Stellen bis 2015 berichtet. Dieser solle allein über die natürliche Fluktuation und freiwillige Abschiede erfolgen. Das Internet-Wirtschaftsportal latribune.fr schrieb von einem Abfindungsprogramm für 2500 bis 3000 Beschäftigte. Die natürliche Fluktuation pro Jahr liegt nach Angaben des «Figaro» bei rund 800 Mitarbeitern.<p>Allein im vergangenen Jahr hatte der französisch-niederländische Mutterkonzern Air France-KLM unter dem Strich mehr als 800 Millionen Euro verloren. Ein konzernweites Sparprogramm soll nun die Kosten bis Ende 2014 um rund zwei Milliarden Euro senken helfen. Bereits Anfang April erhöhte Air-France-Chef Alexandre de Juniac den Druck auf die Beschäftigten. Das Unternehmen werde Kurz- und Mittelstreckenflüge unter der Marke Air France künftig nur noch anbieten, wenn die Kosten kräftig sinken, teilte der Lufthansa-Konkurrent mit. Nun sollen die Mitarbeiter «drastischen Einschnitten» zustimmen, damit das Geschäft in die schwarzen Zahlen kommt.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:22:04 +0200</pubDate>
			
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