- Lüneburg
Krümmel-Klage von Meihsies
Richter setzen der Atomaufsicht Frist
jz Lüneburg. Die Stilllegung von Krümmel abzulehnen, fällt der Kieler Atomaufsicht viel leichter als die Gründe dafür nachzuliefern. Diese Erfahrung machte jetzt Andreas Meihsies. Der Grüne hatte im Januar eine Abfuhr erhalten für seinen Antrag, den Atommeiler wegen der Gefahr eines terroristischen Anschlags mit Düsenjets vom Netz zu nehmen (LZ berichtete). Eine detaillierte Risikoabschätzung blieb das für Krümmel zuständige Schleswig-Holsteinische Sozialministerium schuldig. Jetzt drückt das Schleswiger Oberverwaltungsgericht aufs Tempo. Es setzte der Atomaufsicht eine Frist von vier Wochen, die Akten zu übergeben.
"Kiel spielt vor der Bundestagswahl auf Zeit", meint Kernkraftgegner Meihsies. Er hat am OVG Klage gegen das Sozialministerium eingereicht. Die Atomaufsicht soll dem Betreiber die Betriebsgenehmigung für Krümmel entziehen. Meihsies sieht Chancen: "Nach den jüngsten Urteilen von Bundesverfassungs- und Bundesverwaltungsgericht können sich die Betreiber in puncto Sicherheit gegen Terror nicht mehr hinter dem Staat verstecken." Ärgerlich sei nur, "dass nicht der Staat Druck auf die Konzerne ausübt, sondern dass dies der Bürger Meihsies machen muss, der sich 17 Kilometer von Krümmel entfernt nicht sicher fühlt".
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Kommentare
Rathaus-Melker
(Gast) pfeifen_butzer
Wir sind ja doch nicht allein, die gemolken...
mehr 01.09.2010--17:00
Zum Titel reicht es nicht
(Gast) Bauer-Ohlberg
Wenn von 164 Städten und 804 Kommunen...
mehr 31.08.2010--11:24
@Jürgen Schneider
(Gast) Der Redakteur
Ich bin jeden Tag mit dem Fahhrad in Lüneburg...
mehr 31.08.2010--08:55
Der Redakteur/In dürfte wohl selber kaum in Lüneburg Fahrrad fahren
(Gast) Jürgen Schneider
Man kann all den bisherigen Kommentaren ohne...
mehr 28.08.2010--18:54

