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		<title>Landeszeitung.de - Lokales</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 13:37:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Gefahr der Wiederholung</title>
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			<description>jz Lüneburg. Ist Axel H. (37) ein wahrer Christ oder von Wahnideen besessen? Verschleppte er seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">jz Lüneburg. Ist Axel H. (37) ein wahrer Christ oder von Wahnideen besessen? Verschleppte er seine vier Kinder aus Liebe in den Sudan und nach Ägypten oder weil er die Trennung von seiner Frau nicht verwand? Am vorletzten Verhandlungstag des spektakulären Entführungsfalles stand die Psyche des angeklagten Hermannsburgers im Mittelpunkt. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Keine leichte Aufgabe für den Gutachter, Dr. Reiner Friedrich (59). Der Psychiater schilderte in Saal 121 des Lüneburger Landgerichtes, wie sich Axel H. ihm gegenüber verschloss. Nur ein längeres Gespräch, das auch noch mitgeschnitten werden musste, ließ der Angeklagte zu. Misstrauisch fürchtete er, &quot;dass man mich als bekloppt verkaufen will&quot;. Eine unnötige Sorge. Dr. Friedrich erkannte keine Anzeichen für eine eingeschränkte Steuerungs- oder Schuldfähigkeit. Zwar habe der Angeklagte &quot;sehr rigide Haltungen entwickelt, die schon in Richtung Fanatismus gehen&quot;, doch der Psychiater konnte keine Anzeichen für Wahnideen erkennen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dass Axel H. seine Frau gegenüber den Kindern als &quot;Ehebrecherin&quot; bezeichnete, zeuge von einer &quot;egozentrischen Haltung&quot; und sei &quot;Teil eines Machtkampfes&quot;. Zwar schwanke der Angeklagte zwischen Größenfantasien, denen er sich mit seiner vermeintlichen Deutungshoheit in Glaubensfragen hingebe, und vermindertem Selbstwertgefühl nach Rückschlägen im realen Leben. Doch eine Persönlichkeitsstörung mochte Dr. Friedrich nicht diagnostizieren: &quot;Dafür müsste ein Beginn in der Jugend beweisbar sein.&quot; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ungünstig fiel die Prognose des Fachmannes aus: Da Axel H. keine Reue zeigte, sondern sich wegen seines Glaubens an ein höherwertiges Recht über das Gesetz stellt, sieht der Psychiater eine erhöhte Wiederholungsgefahr. Auch, weil das Korrektiv von Freunden oder einer Arbeit fehle.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine Angst, die bei Katja H. (31), der Mutter der Kinder, am vergangenen Donnerstag noch mal angefacht wurde. Durch Zufall bekam sie mit, dass ihre Söhne auf dem Heimweg von der Schule von zwei unbekannten Männern einen Brief ihres Mannes zugesteckt bekommen hatten, den dieser aus der Haftanstalt geschmuggelt hatte. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dass die Kontakte zu den Kindern zwar liebevoll waren, aber nach den &quot;engstirnigen Vorstellungen&quot; des Vaters abzulaufen hatten, schilderte Dietmar L. (55) im Zeugenstand. Der Sozialarbeiter hatte während des Sorgerechtsstreites vor der Entführung die Kontakte beaufsichtigt. Bei Fußballspielen seiner Söhne zuzugucken, lehnte Axel H. ab. Fernsehen und Autofahren waren tabu, in der Wohnung lief eine Bibel-CD. Am &quot;krassesten&quot; sei aber die Aussage des Angeklagten gewesen, die Scharia fände er nicht so falsch, weil Ehebrecherinnen gesteinigt werden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sofort begehrte Axel H. auf, bestritt vehement, dass er als Christ so etwas gesagt habe. Weil christliche Toleranz den Angeklagten während des Prozesstages mehrmals nicht hinderte, anderen ins Wort zu fallen, bekam er Bibel-Exegese-Nachhilfe vom Vorsitzenden Richter Thomas Wolter: &quot;Heißt es nicht bei Jakobus: Ein jeglicher Mensch sei schnell, zu hören, langsam aber, zu reden? Sie schweigen jetzt mal.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das eigene, geschlossene Weltbild erlaubt Axel H. keinen Selbstzweifel. Auf die Mahnung des Sozialarbeiters, er könnte die Kontakte zu den Kindern verlieren, weil er so engstirnig sei, habe er entgegnet: Ich geh meinen Weg, zur Not auch ins Gefängnis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ob sein Weg dorthin führt, entscheidet sich am Donnerstag, dann soll das Urteil fallen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:37:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Ein Zentrum fürs Hanseviertel</title>
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			<description>as Lüneburg. Das Hanseviertel, in dem 1500 Menschen ein neues Zuhause finden sollen, soll ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">as Lüneburg. Das Hanseviertel, in dem 1500 Menschen ein neues Zuhause finden sollen, soll ein eigenes kleines Stadtteilzentrum mit Geschäften und Büros bekommen. Dafür hat die Sparkassentochter idb, die die Flächen für das Viertel von Land und Bund gekauft hatte, sich nun neue Ideen von einem Planungsbüro konzipieren lassen. &quot;Die Stadt steht dem positiv gegenüber&quot;, sagt Stadtbaurätin Heike Gundermann. Für das geplante Quartierszentrum muss ein Teilbereich des Bebauungsplanes geändert werden. Das wird Thema sein im Bauausschuss am Montag, 13. Februar, 15 Uhr, im Traubensaal.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im ersten Bauabschnitt des Hanseviertels Richtung Meisterweg läuft die Bebauung auf Hochtouren. &quot;Dort entstehen Einzelhäuser und Stadtvillen auf großzügigen Grundstücken&quot;, erläutert Matthias Eberhard, Bereichsleiter Stadtentwicklung. Auch für den zweiten Bauabschnitt laufe der Verkauf von Grundstücken. Im März des vergangenen Jahres hatte die idb schließlich den Zuschlag vom Bundesvermögensamt für die Flächen hin zum Behördenzentrum erhalten. &quot;Dort waren bereits überwiegend mehrgeschossige Häuser geplant. Nun soll die Bebauung dahingehend verdichtet werden, dass im Zentrum Büros, Läden und Gastronomie Platz finden&quot;, sagt Eberhard. Außerdem solle an der Grenze zum Behördenzentrum eine höhere und dichtere Bebauung mit Geschosswohnungen entstehen, &quot;um so die Mitte des Quartiers zu stärken&quot;, erläutert die Stadtbaurätin.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Von dem Geschäftszentrum verspricht sich die Stadt, dass mehr Leben ins Viertel einzieht. Mit der Verdichtung folgt sie aber auch der von der Politik vorgegebenen Marschrichtung: Innenentwicklung hat Vorrang.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Zuge der neuen Planungen nimmt die Stadt auch den grünen Stadtplatz ins Visier, der in Richtung Meisterweg liegt. Einst war er Übungsplatz der Bundeswehr, dort wächst unter anderem Magerrasen. Das Grün könnte intensiver von Anwohnern genutzt werden - aufgrund von mehr Wohneinheiten. Für den schützenswerten Magerrasen müssten Ausgleichsflächen gefunden werden, erklärt Eberhard. &quot;Wir prüfen, ob das woanders möglich ist.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Formel lautet 300 x 300</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/die-formel-lautet-300-x-300/</link>
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			<description>oc Lüneburg. Deutschlands Theater sind beliebt, die Säle voll, die Kunst ist gut, aber das Geld...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">oc Lüneburg. Deutschlands Theater sind beliebt, die Säle voll, die Kunst ist gut, aber das Geld knapp. In Schwerin geht es zurzeit erneut ums Ganze, in Erfurt wird der Etat sechsstellig gekürzt, um nur zwei aktuelle Fälle zu nennen. Hart gerungen wird auch in Niedersachsen. Das Theater Lüneburg muss jeden Cent hin- und herdrehen, mittelfristig droht dennoch ein Minus im Etat. Unterstützung gibt es von den kommunalen Trägern Stadt und Kreis, vom Freundeskreis, von den Samtgemeinden, und das Land Niedersachsen lockt mit Anreizsystemen. Dabei wird jeder Euro, der aus bürgerschaftlichem Engagement gegeben wird, verdoppelt. Eine Idee, davon in Lüneburg zu profitieren, heißt kurz &quot;300 x 300&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dabei gelingt es im Idealfall, 300 Unterstützer zu finden, die das Theater mit 300 Euro im Jahr unterstützen. Intendant Hajo Fouquet skizzierte die Idee jetzt bei einem Abend, zu dem das Theater und die Lüneburger Handwerkskammer eingeladen hatten. 230 Gäste aus Reihen der Kreishandwerkerschaft bekamen von Fouquet und seinem Vertreter Friedrich von Mansberg vor allem aber einen Einblick in die Theaterarbeit - im T.3 und auf der Bühne direkt vor einer &quot;Ladies Night&quot;-Aufführung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Exklusiv gab es außerdem Auszüge aus dem Lüneburg-Musical &quot;Tod im Turm&quot;, das aus Anlass des Hansetages entsteht und am 5. Mai Premiere hat. Elisabeth Sikora, die bereits bei &quot;Chess&quot; in Lüneburg sang, gab daraus eine Kostprobe. Gleich mehrfach zeigte auch Kaspar Holmboe sein Können. Er war bereits &quot;Jekyll  Hyde&quot; in Lüneburg, sang in Hamburg die Titelrolle im Udo-Jürgens-Musical und feierte gerade in Aachen Erfolge als &quot;Mann von La Mancha&quot;. Neben Liedern aus dem Musical, das zur Zeit des Prälatenkrieges im 15. Jahrhundert spielt, sang Holmboe Lieder aus seinem Album mit eingedeutschten Tom-Jones-Titeln, die ihm auf die Kehle geschrieben zu sein scheinen. Urs-Michael Theus begleitete die Solisten am Klavier. Friedrich von Mansberg und Nilufar Münzing lieferten Hintergründe zu Idee und Geschichte des Musicals.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Dieses Theater versucht, mit wenig Personal viel zu schaffen&quot;, sagte Hajo Fouquet. Das Theater kann dabei mit starken Zahlen punkten. Mehr als 400 Veranstaltungen bietet die Bühne im Jahr, knapp 100 000 Besucher strömten in der vergangenen Spielzeit ins Haus. &quot;Wir wollen die magische Linie 100 000 durchbrechen&quot;, meinte von Mansberg.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Projekt &quot;300 x 300&quot; richtet sich an Einzelpersonen wie Unternehmen. Wer Mitglied im Club der Dreihundert wird, soll unter anderem auf einer Unterstützertafel verewigt werden, Einladungen zu besonderen Veranstaltungen des Theaters bekommen und mehr. Und wenn es weniger werden als 300, sei das auch nicht schlimm, machte Fouquet deutlich - werden es mehr, ist es umso schöner.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"> Wer sich an dem Förderprojekt beteiligen möchte, kann sich im Theater unter der Telefonnummer 04131-752-0 (Zentrale) an Friedrich von Mansberg oder Volker Degen-Feldmann wenden. Kontakt über e-Mail: mansberg@theater-lueneburg.de beziehungsweise volker.degen-feldmann@theater-lueneburg.de.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:40 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kost und Logis auf Staatskosten</title>
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			<description>ca Lüneburg. Mit den Mietzahlungen nahmen es die Eheleute nicht so genau, mal zahlten sie nur einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ca Lüneburg. Mit den Mietzahlungen nahmen es die Eheleute nicht so genau, mal zahlten sie nur einen Teil, dann gar nichts. Künftig müssen sich die Lüneburger um eine feste Unterkunft keine Gedanken machen: Das Landgericht verwarf gestern eine Berufung, die das Paar gegen ein Urteil des Amtsgerichts eingelegt hatte. Die Folge: Der Mann muss eine Freiheitsstrafe von elf, seine Frau von acht Monaten verbüßen. Es kann aber für jeden noch jeweils ein halbes Jahr obendrauf kommen, wenn die Bewährung für Strafen aus einem anderen Verfahren widerrufen wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für das Gericht war die Lage eindeutig: Es handle sich um Betrug und &quot;übelstes Mietnomadentum&quot;. Damit folgten der Richter und die beiden Schöffen dem Antrag der Staatsanwältin. Die Verteidiger hatten vergeblich um Milde und eine neue Chance für ihre Mandanten gebeten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das angeklagte Paar hatte in Reppenstedt und später in Deutsch Evern gewohnt. Der Eigentümer der Räume in Deutsch Evern schilderte in der Verhandlung, dass er die Wohnung im Sommer 2009 an die Familie vermietet habe. Der Mieter habe einen guten Eindruck gemacht, seinen Auskünften hätten er und seine Frau vertraut: &quot;Wir sind noch nie hereingelegt worden.&quot; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der erste Schreck folgte bald: Schon damals seien die Kaution und die erste Miete nicht vollständig gewesen. &quot;Es kamen unregelmäßige Zahlungen in bar&quot;, berichtete der Rentner. Von Mitte 2010 an sei gar kein Geld mehr eingegangen. Kündigungen seien erfolglos gewesen, im Januar 2011 habe er die Wohnung räumen lassen: &quot;Es war eklig.&quot; In der Küche hätten sich abgelaufene Lebensmittel gefunden, &quot;drei Mülltonnen voll&quot;, zudem 160 leere Bier-, Wein- und Schnapsflaschen. &quot;Vier Leute haben drei Tage zum Aufräumen gebraucht.&quot; Durch ausstehende Mieten und eine notwendige Renovierung sei ihm ein Schaden von rund 19 000 Euro entstanden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Offenbar kam es zum Zerwürfnis zwischen dem Paar. Denn beide suchten sich eigene Wohnungen. Sie blieb unauffällig. Der Angeklagte zog an die Kalandstraße in Lüneburg. Über diesen Fall hatte die LZ bereits berichtet, Vermieter Peter Kleinoth hatte geschildert, wie er auf den &quot;guten Eindruck&quot; des Mannes hereingefallen sei. Mietzahlungen seien schleppend gekommen, die angebliche Vita des Mannes stellte sich als falsch heraus. Journalist Kleinoth recherchierte schnell: Der Mann hatte weder - wie behauptet - in Hamburg gewohnt, noch hatte er eine feste Arbeit, dafür gab es geschädigte Vermieter. Bei ihm, Kleinoth, seien aktuell rund 500 Euro offen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Schon in dem Fall in Reppenstedt habe sich das Paar die Miete nicht leisten können, stellte der Richter fest, und er rechnete weiter: Als das Paar nach Deutsch Evern zog, hätte es knapp 780 Euro Miete zahlen sollen, bei einem Einkommen inklusive Kindergeld von weniger als 1400 Euro. &quot;Ihnen war klar, dass Sie die Wohnung nicht bezahlen können&quot;, sagte der Richter. Verschärfend komme hinzu, dass die Mieter den Vertrag nur vier Monate nach ihrer Verurteilung wegen Mietbetruges unterzeichnet hätten. Denn das Amtsgericht hatte das Paar im April 2009 wegen Betrugs zu je sechs Monaten Freiheitsstrafe verdonnert, die zur Bewährung ausgesetzt worden waren. Im Oktober 2011 folgte ein zweiter Richterspruch des Amtsgerichts, da wurde der Mann zu elf, seine Partnerin zu acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Richter fand das Urteil seines Kollegen angemessen. Zudem habe zumindest der Mann keine Einsicht gezeigt, denn auch in seiner neuen Wohnung an der Kalandstraße habe er Schwierigkeiten, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Obendrein gebe es Vorstrafen unter anderem wegen Betruges. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Argumentation des Angeklagten, er würde neue Wege gehen, sich bemühen und sich um seine 18-jährige Tochter kümmern, beeindruckten das Gericht nicht: &quot;Das haben Sie alles vorher gewusst.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Demnächst dürften die beiden keine Probleme mit der Unterkunft mehr haben, es stehen Kost und Logis auf Staatskosten an - hinter Gittern.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:39 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Ein starkes Team&quot;</title>
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			<description>hgst Luhmühlen. An ihren knallgelben T-Shirts mit der Aufschrift &quot;Luhmühlener...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">hgst Luhmühlen. An ihren knallgelben T-Shirts mit der Aufschrift &quot;Luhmühlener Jungzüchter&quot;, den gekreuzten hannoverschen Pferdeköpfen und dem Luhmühlener Hufeisen sind sie sofort zu erkennen. Bei züchterischen Wettbewerben und den traditionellen Fohlenauktionen der Lüneburger Pferdezüchter ebenso wie bei Verdener Auktionen und vielen anderen Veranstaltungen, wo sie überall emsig mithelfen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Wir sind ein starkes Team&quot; erklärt die 23-jährige Johanna Frederike Stuhtmann aus Bahlburg stolz den 23 Mädchen und Jungen zwischen sieben und 25 Jahren, die den Pferdezucht- und Reitverein Luhmühlen (PZRV) als Jungzüchter repräsentieren. Sie selber war bereits fünfmal Landesmeisterin und dreimal Deutsche Meisterin.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Unsere Jugendarbeit ist ein Luhmühlener Aushängeschild, denn wir mischen in der deutschen Spitze mit&quot; bestätigt ihr als hannoverscher Züchter erfolgreicher Vater Jürgen Stuhtmann, Abteilungsleiter Zucht im Vorstand des PZRV.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jürgen Stuhtmann (56) besaß bereits mit 14 Jahren seine erste eigene Zuchtstute, gehörte vor 22 Jahren zu den Gründern der Jungzüchtergruppe im PZRV und war überdies lange Verbandsjugendsprecher sowie 13 Jahre Verbandstrainer der Jungzüchter. Inzwischen wird die züchterische Jugendarbeit in 15 der 17 Pferdezuchtvereine des Bezirksverbands Lüneburg gepflegt. Dabei sind die Luhmühlener Spitze und konnten neben vielen anderen Titeln siebenmal Deutsche Meister und 18-mal Landesmeister feiern. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch bei der Weltmeisterschaft 2011 in Frankreich mit 20 Teams aus zwölf Nationen waren wieder Luhmühlener und auch Winsener dabei. Jan Peter Kopp aus Embsen, der in Lüneburg Volkswirtschaft studiert, gehörte in der Altersklasse II (20 bis 25 Jahre) zum hannoverschen Zehner-Team, das in der Gesamtwertung, die vom Holsteiner Zuchtverband gewonnen wurde, auf den siebten Rang kam. Als weitere Vertreterin des PZRV zählte Nina Purwins aus Garstedt zu den Hannoveranern.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wurden früher in ländlichen Züchterfamilien die Kenntnisse vom Vater an den Nachwuchs weitergegeben, so lernen die Jugendlichen nun viel bei den Jungzüchtern. Sie vertiefen hier ihr Fachwissen über Zucht, Haltung, Fütterung und die Exterieurbeurteilung ebenso wie ihre Grundkenntnisse über die Blutlinien der Stutenstämme. &quot;Diese züchterische Fachkompetenz soll sich so bei den Jungzüchtern fortsetzen, denn die Landwirtschaft ist rückläufig und die Zahl der landwirtschaftlichen Züchter ging auf rund 26 Prozent zurück&quot;, erläutert Jürgen Stuhtmann.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei nationalen und internationalen Jungzüchter-Wettbewerben werden neben Theorie insbesondere das Beurteilen von Manier, Vermögen und Galopp im Freispringen und Freilaufen, die Exterieurbeurteilung der Pferde sowie das Fertigmachen der Pferde, Vormustern genannt, mit Punkten bewertet. &quot;Das Vormustern macht am meisten Spaß&quot;, erklären die Luhmühlener Jungzüchter einhellig, &quot;denn da sind wir mit den Pferden zusammen.&quot; Dabei werden die Pferde von der Weide oder aus dem Stall geholt und müssen in 90 Minuten &quot;verkaufsfertig auf Vordermann gebracht werden&quot;, wozu insbesondere Putzen, Aufzäumen und Mähnenflechten gehören.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"> Um die Bewegungsabläufe auch vom Anatomischen her besser zu verstehen, besuchte Jürgen Stuhtmann mit seinem Team auch das Deutsche Pferdemuseum in Verden, wo er am präparierten Skelett des berühmten Vererberhengstes &quot;Der Löwe&quot; die Zusammenhänge erläuterte. &quot;Das vertieft die züchterischen Erfahrungen&quot;, meint Stuthmann dazu.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Neben seinen &quot;Routiniers&quot; wie Jan Peter Kopp und Tochter Johanna ist Jürgen Stuhtmann besonders stolz, Jüngere wie Clara Heine und Johanna Marloh, &quot;Jungzüchter mit großer Perspektive&quot;, in seiner Gruppe zu haben. Mit der siebenjährigen Hanna Sollböhmer sind auch schon die ganz Jungen eifrig dabei. Sie meint strahlend: &quot;Vormustern ist prima, und Reiten macht mehr Spaß als die Schule.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Landkreis</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:39 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Land ohne Krippen-Konzept</title>
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			<description>ben Lüneburg. Die Zukunft von integrativ arbeitenden Krippen ist ungewiss. Nur noch bis Ende Juli...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ben Lüneburg. Die Zukunft von integrativ arbeitenden Krippen ist ungewiss. Nur noch bis Ende Juli sichert in Niedersachsen ein auf zweieinhalb Jahre angelegtes Modellprojekt der Landesregierung die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung. In Lüneburg beteiligen sich daran die Lebenshilfe-Krippen &quot;Farbklexe&quot; und &quot;Campinis&quot;, die jeweils zwei Plätze für Kinder mit Behinderung eingerichtet haben. &quot;Wie und ob es ab August weitergeht, wissen wir noch nicht&quot;, sagt Claus Amelung, bei der Lebenshilfe zuständig für die Kindertagesstätten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es hapert wie so oft am Geld: Landesweit umfasst das Projekt 185 Plätze. Für jedes aufgenommene Kind mit Behinderung erhalten die Krippen-Träger, also zum Beispiel die Lebenshilfe 1400 Euro monatlich, der erhöhte Personalbedarf für die intensivere Betreuung wird zudem aus Mitteln der Jugendhilfe finanziert. Einer Anfrage der Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Grüne) zufolge sichert die Landesregierung zwar zu, auch ab August Betriebsgenehmigungen für integrative Krippen zu erteilen. &quot;Nicht geklärt ist allerdings, wer künftig die Kosten dafür tragen soll und welche Rahmenbedingungen nach Auslaufen des Modellversuchs gelten sollen&quot;, sagt Miriam Staudte. In der Antwort der Landesregierung auf ihre Anfrage zum Thema heißt es lediglich: Man beabsichtige die &quot;gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern . . . unter drei Jahren abzusichern&quot;. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Details dazu, wann die Absicht in konkrete Vorgaben münden wird, nennt die Landesregierung nicht. Auch das Kultusministerium sah sich auf eine entsprechende LZ-Anfrage vom Montag bisher nicht in der Lage, Stellung zu nehmen. Die Mühlen der Behörde mahlen langsam, doch die Zeit drängt: &quot;Ohne eine gesicherte Finanzierung können die Einrichtungen den betroffenen Eltern keine Zusage für einen Krippenplatz machen&quot;, sagt Staudte. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auswirkungen hat das zögerliche Verhalten der Landesregierung auch auf die Träger. Für die Krippen der Lebenshilfe befürchtet Claus Amelung, dass sich Mitarbeiterinnen aus dem Experten-Team beruflich umorientieren könnten, weil nicht klar sei, ob ihre Stelle ab August erhalten bleibe: &quot;Wir alle brauchen endlich Planungssicherheit.&quot; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Und noch ein weiterer Aspekt erhöht den Druck auf das Kultusministerium: Ab 2013 muss das Land für 35 Prozent der Ein- bis Dreijährigen einen Krippenplatz anbieten. Noch im März 2011 aber zählte Niedersachsen mit einer Betreuungsquote von 19,1 Prozent zu den Schlusslichtern in Deutschland, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Die integrativ arbeitenden Krippen könnten den Betreuungsmangel verschärfen, denn die Gruppen sind kleiner, der Personalbedarf dagegen größer. Ein Beispiel: Während eine reguläre Krippengruppe mit zwei Erziehern für 15 Kinder auskommt, ist für eine Krippengruppe mit nur 12 Kindern bei zwei Integrationsplätzen zusätzlich eine heilpädagogische Fachkraft vorgeschrieben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Miriam Staudte sieht den generellen Mangel an Krippenplätzen sogar als Ursache für die Verzögerungen der Finanzierungszusagen: &quot;Die Familien mit dem größten Unterstützungsbedarf müssen ausbaden, was die Landesregierung durch ihre Schlafmützigkeit beim Ausbau der Krippenplätze für unter Dreijährige in den vergangenen Jahren verbockt hat.&quot; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Behörden hinken der Entwicklung hinterher. Denn während sie noch an Regelungen für Integrationskrippen feilen, gilt deren Konzept unter Experten inzwischen als überholt, Inklusion lautet das Schlagwort der Zukunft (siehe Kasten). Eike Reinfelder vom Projekt &quot;FAIR - Starke Kinder&quot; des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft in Lüneburg erklärt: &quot;Inklusion verlangt danach, dass alle Kinder aufgenommen und individuell, also ohne gesetzlich festgelegten Betreuungsschlüssel gefördert werden können - und zwar wohnortsnah.&quot; Im Prinzip fordere der Ansatz, dass es keine Unterscheidung mehr gibt zwischen inklusiven und nicht-inklusiven Einrichtungen, weil alle Krippen jeweils individuell den Bedürfnissen der Kinder angepasst arbeiten. Die Landtagsabgeordnete Miriam Staudte kritisiert: &quot;Inklusion ist das allseits erklärte Ziel, aber diese Landesregierung gewährt nicht einmal die Voraussetzungen für schlichte Integration.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:39 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einsatz am Bardowicker Herd</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg/news/artikel/einsatz-am-bardowicker-herd/</link>
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			<description>ca Bardowick. Eine zu heiße Pfanne sorgte gestern für einen Feuerwehreinsatz an der Wallstraße....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ca <b>Bardowick</b>. Eine zu heiße Pfanne sorgte gestern für einen Feuerwehreinsatz an der Wallstraße. Laut Polizei hatte eine Frau das Essen auf dem Ofen vergessen, es fing Feuer, Flammen griffen auf die Abzughaube über. Geistesgegenwärtig habe der Ehemann (65) die Pfanne aus dem offenen Fenster geworfen und den Brand mit einem Feuerlöscher erstickt. Die Feuerwehr habe nur noch zu lüften brauchen. Schaden: 2500 Euro.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Embsen. </b>War es Brandstiftung? Das vermutet die Polizei, nachdem am Montag gegen 20.45 Uhr in einer Sandkuhle nahe der Osterwiese ein älterer Wohnwagen in Flammen aufgegangen ist. Er sei als Lagermöglichkeit genutzt worden. Zeugen hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Es wurde niemand verletzt. Schaden: einige Hundert Euro.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Lüneburg.</b> Noch immer ist der Polizei nicht klar, für wie viele Einbrüche ein 37-Jähriger verantwortlich sein könnte. Wie berichtet, hatten Beamte den Mann auf frischer Tat ertappt, als er an der Altenbrückertorstraße zugeschlagen hatte. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Drogenabhängige für eine Serie von Straftaten infrage kommt. Allerdings schweigt der inzwischen in Untersuchungshaft sitzende Verdächtige. Aktuell hoffen die Beamten, dass sie ihm eine weitere Tat nachweisen können und bitten um Hilfe: Wer vermisst ein weißes LG-Handy mit einer &quot;Glitzerkette&quot;? Hinweise: Tel.: 29 22 15.</p>
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<p class="bodytext"><b>Lüneburg. </b>Erst beschimpfte er am Montagabend in einer Wohnung an der Wilhelm-Leuschner-Straße zwei junge Frauen, schubste sie und jagte sie nach draußen, dann ging der 21-Jährige auf die alarmierten Polizisten los und trat einen Beamten gegen das Bein. Die Ordnungshüter brachten den Randalierer zur Räson und sperrten ihn in die Ausnüchterungszelle. Der junge Mann hatte gut 1,9 Promille intus.</p>
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<p class="bodytext"><b>Lüneburg. </b>Unbekannte haben in der Nacht zu gestern die Scheibe der Eingangstür eines Friseursalons an der Lüner Straße beschädigt.</p>
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<p class="bodytext"><b>Salem. </b>Mehrere Werkzeuge haben Einbrecher in der Nacht zu gestern aus einem Gebäude des Kinderheims gestohlen. Hinweise: Tel.: (0 58 51) 16 11.</p>
<p class="bodytext"><b><br /></b></p>
<p class="bodytext"><b>Südergellersen.</b> Aus einem Carport Am Schlehbusch haben Diebe in der Nacht zu gestern den Kehrbesen einer Schneefräse gestohlen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:37:39 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachbar kommt zum Streuen</title>
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			<description>dth Reppenstedt/Lüneburg. Rund 50 Prozent aller Schüler des Schulzentrums Oedeme kommen aus den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">dth Reppenstedt/Lüneburg. Rund 50 Prozent aller Schüler des Schulzentrums Oedeme kommen aus den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gellersen, begründet Verwaltungschef Josef Röttgers auf LZ-Nachfrage die Motivation, den Winterdienst der Samtgemeinde jetzt bis ins Lüneburger Stadtgebiet fahren zu lassen. Dass die Gellerser dort räumen und streuen dürfen, haben Stadt und Samtgemeinde in einem Kontrakt festgehalten, der zunächst auf fünf Jahre bis zum April 2017 befristet ist und sich bei Stillschweigen jeweils um zwei Jahre verlängert.</p>
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<p class="bodytext">Es geht um einen Radweg, der Teil eines Gellerser Gemeindeverbindungsweges ist und schließlich am Gut Schnellenberg entlang führt zum rückwärtigen Teil des Oedemer Schulzentrums. Lüneburgs Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier sagt: &quot;Wir haben uns das angeguckt. Das ist keine unserer Hauptstrecken im Winterdienst. Wir hätten das nur mit zusätzlichen Maschinen und Personal umsetzen können.&quot; Röttgers erklärt für Gellersen: &quot;Wir lassen in dem Bereich ohnehin auf Reppenstedter Gemeindegebiet im Winter streuen und räumen und lassen nun unseren Auftragsunternehmer mit seinem Fahrzeug lediglich 1,2 Kilometer weiterfahren.&quot; Und zwar am Gut Schnellenberg entlang bis hin zur Straße Schaperdrift und dort vorbei an Kapelle und Sportplatz, &quot;fast bis ran an den Oedemer Weg&quot;, sagt Röttgers. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zwar weist die Stadt darauf hin, dass &quot;ein gefahrloses Erreichen&quot; des Schulzentrums im Winter auch auf anderen Wegen, etwa über Volgershall, oder durch Nutzung des Busses möglich sei. Aber Röttgers meint: &quot;Ich finde es gut, wenn junge Menschen auch im Winter das Fahrrad benutzen. Und dann müssen wir zum Wohle unserer Schüler auch auf diesem Radweg, der der kürzere Weg ist, einen sicheren Schulweg gewährleisten.&quot; </p>
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<p class="bodytext">Und er habe Verständnis für die Stadt. &quot;Das war ein Abwägungsprozess, und auch die Stadt muss sparsam mit ihren Haushaltsmitteln umgehen.&quot; Für Gellersen sei der Mehraufwand hingegen überschaubar. Dabei entstünden pro Einsatz Zusatzkosten in Höhe von 21 Euro fürs Streuen bei Eisglätte beziehungsweise 26 Euro fürs Schneeräumen und Streuen. </p>
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<p class="bodytext">Ein Lapsus ist der Stadt beim Verfassen der Vorbemerkung des Vertrages unterlaufen, dort ist von der &quot;Samtgemeinde Reppenstedt&quot; die Rede. Darauf angesprochen, sagt Röttgers: &quot;Da schmunzele ich nur drüber. Schließlich wissen wir ja, dass wir die Samtgemeinde Gellersen sind.&quot; Außerdem sei die Nennung der Vertragsparteien wieder korrekt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Landkreis</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:26:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Buch und Computer verschmelzen</title>
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			<description>st Lüneburg. Torsten Ahlers legt im Lesesaal der Uni-Bibliothek ein Buch auf den Scanner. Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">st Lüneburg. Torsten Ahlers legt im Lesesaal der Uni-Bibliothek ein Buch auf den Scanner. Ein Lichtstrahl tastet die Seite ab, wenige Sekunden später erscheint der Inhalt als Datei auf dem angeschlossenen Speicherstick. Die Grenze zwischen dem gedruckten Wort und dem Digitalen ist überschritten. Und sie verschwimmt immer mehr. &quot;In den vergangenen fünf Jahren hat es einen Riesenwandel gegeben&quot;, sagt er. Es hat seinen Job verändert: Er ist jetzt Direktor des &quot;Medien- und Informationszentrums&quot;. Seit August hat die Uni ihre Bibliothek mit dem Rechen- und Medienzentrum verschmolzen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ahlers verspricht sich vom Zusammenwachsen der Organisationen ein &quot;Plus an Service für die Nutzer, für Studenten und Wissenschaftler&quot;. Rund 80 Mitarbeiter zählt die neue Verwaltungseinheit. Nach dem Umzug des Medienzentrums ins Gebäude 7 wird dort ein &quot;Haus der Technik&quot; entstehen, das zweite Standbein ist die Bibliothek mit ihren Außenstellen. </p>
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<p class="bodytext">Mit der Umstrukturierung reagiert die Uni auf einen tiefgreifenden Wandel. In der Bibliothek der Leuphana können die Benutzer in 1200 regelmäßig erscheinenden, gedruckten Zeitschriften blättern. Setzen sie sich an den Rechner, haben sie Zugriff auf 25 000 elektronisch erscheinende Journale. Medien wie Computer, Buch und Handy wachsen auch in der Wissenschaft zusammen. In den Lesesälen haben schon lange die Laptops Einzug gehalten, über die Datenbank können auch die 50 000 Videos aus dem Medienzentrum ausgeliehen werden, bald gibt es eine Handy-Anwendung (&quot;App&quot;) für die Bibliothek, die ihren Nutzern auf ihrer Facebook-Seite unter anderem das Magazin vorstellt. &quot;Auch die Lehre ist zunehmend digitalisiert, Skripte verteilen die Dozenten heute fast ausschließlich als PDF-Datei&quot;, weiß der Direktor. </p>
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<p class="bodytext">Schleppend verläuft hingegen die Entwicklung der elektronischen Bücher. Nur 20 000 der 650 000 Bände in Lüneburg liegen auf einer Festplatte. &quot;Die Mehrzahl der Bücher ist nicht zu vertretbaren Konditionen zu bekommen&quot;, erklärt Ahlers. Lehrbücher machen die Verlage teuer: Während sie davon etwa 20 gedruckte Exemplare an eine Bibliothek verkaufen, werden sie vielleicht nur eine elektronische Kopie los.</p>
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<p class="bodytext">Die Besetzung der Stellvertreter des Direktors orientiert sich an den Vorgänger-Institutionen. Anne Christensen steht in der Bibliotheks-Tradition. Aber sie weiß: &quot;Wer heute bei uns den Suchbegriff 'James Bond' eingibt, findet Filme, Dokumentationen, eine Doktorarbeit oder einen Roman.&quot; Der Wandel ist eine Herausforderung für die Bibliothek: &quot;Wir haben das Monopol auf wissenschaftliche Information verloren.&quot; Im Vergleich zu Google oder Wikipedia erscheine das Info-System eher schwerfällig, seine Nutzung erfordere außerdem Schulung und Wissen: &quot;Wir müssen Land zurückgewinnen.&quot; Ein neues Katalogsystem soll helfen.</p>
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<p class="bodytext">Das Beispiel zeigt: Wer heute eine Bibliothek verbessern will, muss sich über Datenbanken oder Netzzugänge Gedanken machen. &quot;Wir betreiben 150 Server, bieten außerdem zum Beispiel den Dienst 'EduRome' an, mit dem man aus 200 wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland direkt aufs Lüneburger Netz zugreifen kann&quot;, erklärt der zweite Stellvertreter des Direktors, Martin Schreiber, zuständig fürs Rechenzentrum. Nicht nur für die Uni-Verwaltung gilt: Computer und Buch sind untrennbar verschmolzen.</p>
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<p class="bodytext">Einig ist sich das Führungs-Trio, dass die Fusion Früchte trägt. Weniger einmütig sind die drei Experten in ihrer Prognose: Werden das Buch und die Bibliothek ihren Rang als Informationsträger Nummer 1 verteidigen? </p>
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<p class="bodytext"> Der Informatiker Martin Schreiber glaubt: &quot;Im wissenschaftlichen Bereich wird es starke Verschiebungen geben. Informatiker und Mathematiker veröffentlichen ihre Ergebnisse schon heute fast ausschließlich elektronisch. Es ist viel einfacher, digital zu publizieren.&quot;</p>
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<p class="bodytext"> Anne Christensen verweist auf einen anderen Aspekt: &quot;Unsere Ausleihzahlen stagnieren zwar. Aber was wächst, ist die Nutzung der Bibliothek als Lernort. Die Menschen wissen die Kulisse und die Präsenz der Büchermeter zu schätzen. Die Bibliothek als Ort ist mitnichten am Ende.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"> Direktor Torsten Ahlers meint: &quot;Bisher war es immer so: Das Neue hat das Alte nie ersetzt. Aber was in fünf oder zehn Jahren sein wird, ist schwer zu prognostizieren.&quot; Unabhängig davon gelte: &quot;Wir sind jetzt in Lüneburg sehr gut für die Entwicklungen der Zukunft gerüstet.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Lüneburg</category>
			<category>Hochschule</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:26:26 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Die Parkplatz-Odyssee</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/lokales/landkreis/news/artikel/die-parkplatz-odyssee/</link>
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			<description>dax/mbo Bienenbüttel. Rollt ein großer Lastwagen über die Ladestraße von hinten auf das Gelände der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">dax/mbo Bienenbüttel. Rollt ein großer Lastwagen über die Ladestraße von hinten auf das Gelände der Fleischerei Graefke in Bienenbüttel, wird es eng. &quot;Mitarbeiter müssen ihre Autos umparken, damit der Lieferant ausreichend Platz zum Rangieren hat&quot;, sagt Geschäftsführerin Christiane Harms auf LZ-Anfrage. Grund für den Platzmangel sind neue Parkplätze - insgesamt 14 Stellplätze sind bis Mitte vergangenen Jahres entstanden, davon acht an der Stichstraße zur Firma Graefke, in Richtung des Fuß- und Radweges zur Bahnhofstraße. Doch vier von ihnen liegen so, dass sie jetzt zurückgebaut werden müssen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Entstehen sollten eigentlich neun Parkplätze an der Stichstraße bei Graefke. Während der Bauarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass es mit den fünf östlich gelegenen Stellflächen zu eng für den Lieferverkehr wird. Alle Beteiligten entschlossen sich schließlich dazu, stattdessen nur vier Parkplätze zu bauen. Auf der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses machte Geschäftsführerin Christiane Harms jedoch deutlich, dass auch diese Situation nicht befriedigend sei und dringend Platz für den Lieferverkehr mit großen Lastwagen benötigt werde. Bürgermeister Heinz-Günter Waltje erklärte, dass bei der Planung die unterschiedlichen Interessen der Anlieger berücksichtigt werden mussten, Kompromisse seien nötig gewesen. &quot;Es war nicht zu erkennen, dass es diese Schwierigkeiten geben wird.&quot;</p>
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<p class="bodytext">Beim gemeinsamen Ortstermin einigten sich die Beteiligten jetzt auf eine Lösung des Zufahrtsproblems: Die östlich der Stichstraße zur Firma Graefke gelegenen vier Parkplätze sollen zurückgebaut werden, stattdessen wird die Zufahrt in diesem Bereich erweitert, zudem wird eine Straßenlaterne umgesetzt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die zurückgebaute Fläche von 20 bis 25 Quadratmetern erwirbt die Firma Graefke zum Preis von 44,60 Euro pro Quadratmeter. Als Ersatz entstehen vier neue Stellplätze auf der anderen Straßenseite. Sie würden zwar im Kurvenbereich liegen, seien aber trotzdem gut einsehbar, erklärt die Verwaltung. Von Vorteil sei, dass sie noch näher am Bahnhof liegen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für alle nachträglichen Baumaßnahmen muss jetzt die Firma Graefke aufkommen, etwa für den Rückbau und die Verlegung der Parkplätze. Über die Höhe der Kosten möchte Christiane Harms keine Auskunft geben. In der Ausschusssitzung sagte sie: &quot;Es ist sehr schade, dass es im Vorfeld nicht möglich gewesen ist, die Parkplätze so zu legen, dass die Fahrzeuge den Betrieb problemlos erreichen können. Jetzt entstehen uns immense Kosten.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Landkreis</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:26:26 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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