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Sieg in der Dressur mit EM-Rekord - Ingrid Klimke im Einzelwettbewerb und mit dem Team in Führung
Deutsche Reiter einfach traumhaft
dub/so Luhmühlen. Hans Melzer brachte es knapp auf den Punkt: "Traumhaft!" Aber gleichzeitig warnte der Bundestrainer davor, das Dressur-Ergebnis bei der 30. Europameisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen überzubewerten. "Glänzender Start, Vorteil Deutschland", kommentierte er die doppelte Führung in Einzel- und Mannschaftswertung im spannungsgeladenen Duell mit den Titelverteidigern aus Großbritannien. Ingrid Klimke war mit Butts Abraxxas das Maß der Dinge, setzte sich mit 3 Minuspunkten an die Spitze des 70-köpfigen Teilnehmerfeldes aus 14 Nationen, noch vor Weltmeister Michael Jung mit Sam (33,30). Und im Teamwettbewerb führt die Equipe des EM-Gastgebers mit 23,20 Punkten vor den Favoriten von der Insel.
Doch nicht nur Melzer weiß um die Tücken des Geländerittes an diesem Sonnabend. "Tomorrow is a new day", erinnerte er an die alte Military-Weisheit - und zerriss damit symbolisch das Blatt mit den Dressurergebnissen. Die Unberechenbarkeit ihres Sports erlebten seine Schützlinge zuletzt bei der EM 2009 in Frankreich - gleich drei Reiter schieden im Gelände aus.
Melzer, die EM-Starter und mehr als 4000 Zuschauer erlebten bei Königswetter einen traumhaften Dressurtag. Zunächst unterbot Frank Ostholt mit Little Paint den Top-Score des Vortages von Sandra Auffarth (35,40), ließ mit 34,00 Punkten auch seine für Schweden startende Ehefrau Sara hinter sich. Ein Ergebnis, an dem sich selbst die britischen Stars Mary King und William Fox-Pitt die Zähne ausbissen. Und das schließlich nur von Ingrid Klimke und Michael Jung als letztem Starter noch unterboten wurde.
Was für die deutsche Equipe dann am Ende unterm Strich stand (98,70), bedeutete sogar einen "Europa-Rekord": Noch nie hatte in der EM-Historie ein Team nach der Dressur mit weniger als 100 Minuspunkten geführt: Hinter Klimke, Jung und Auffarth lieferte Andreas Dibowski/Fantasia als 20. das Streichergebnis (43,80). Damit nicht genug: Auch die deutschen Einzelreiter, ob Frank und Andreas Ostholt oder Dirk Schrade, liegen im Titelkampf immer noch aussichtsreich in Schlagdistanz.
Dass seine Mannschaft in der Dressur mehr als 20 Punkte Vorsprung herausritt, bezeichnete Melzer als "unvorstellbar", das hätte er sich nicht träumen lassen. Abheben wird deshalb keiner, denn der Respekt vor der gut 5800 Meter langen Geländestrecke (29 Hindernisse, 40 Sprünge, 10:05 Minuten Richtzeit) ist groß, insbesonde vor den teilweise spektakulären Komplexen auf dem Schlussdrittel.
Immerhin: "In Führung liegend müssen wir nicht auf die Fehler der anderen warten", sagt Melzer. "Wir haben den Vorteil, dass unsere Verfolger jeweils vor uns starten. Der Vorsprung lässt uns taktisch einige Optionen offen."
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Kommentare
Judith Fischer??
(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...
mehr 15.11.2011--15:09
Respekt
(Gast) Saltcityrider
Super Ingo!! Wir gratulieren dir und wünschen uns...
mehr 10.08.2011--21:37
Rope Skipping EM in Ungarn
(Gast) Ex-CoTurner
Wir wünschen Anja und Uwe mit ihrem Team alles...
mehr 27.07.2011--10:53



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Ja das ist wirklich toll