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Wieder zwei Langzeitverletzte beim Tabellenschlusslicht - HVL selbstbewusst nach Hannover
Embsen wird Verletzungsfluch nicht los
upo Lüneburg. Der MTV Embsen ist in der Handball-Oberliga der Frauen nicht zu beneiden. Als Schlusslicht ist er Prügelknabe der Liga, und personell erleidet er immer wieder Rückschläge. Nun fallen mit Claudia Lühr und Jana Kunz zwei weitere Spielerinnen langfristig aus. "Das Verletzungspech bleibt uns die ganze Saison über treu", weiß MTV-Coach Marcus Krause, der immer wieder Optimismus verbreitete, nun aber sagt: "Irgendwann bist du nur noch machtlos." Da gilt vor der Partie bei der heimstarken HSG Heidmark (Sbd., 19.30 Uhr, Dorfmark) nur das Motto Schadensbegrenzung. Der HV Lüneburg muss beim Hannoverschen SC antreten (Stg., 16 Uhr).
Sieben Heimspiele, sieben Siege - die Embsenerinnen fahren ohne große Erwartungen nach Dorfmark. "Die Sterne stehen nicht so gut." Zumal erneut zwei Hiobsbotschaften nach dem eigentlich guten Auftritt gegen Celle hinzukamen. Jana Kunz zog sich wahrscheinlich einen Kreuzbandriss zu, fällt lange aus. "Sie weiß es noch nicht definitiv, muss noch in die Röhre. Aber vom Gefühl her war es so wie bei ihrem ersten Kreuzbandriss", berichtet Krause. Danach machte der Außen schon ein Jahr Pause, ob sie überhaupt wieder zurückkommt, bleibt unklar. Die gleiche Verletzung hatte sich vor der Saison schon Kerstin Sartisohn zugezogen, auch Freda Block leidet noch an den Folgen dieser für Handballer oft auftretenden Verletzung.
Zudem zog sich Claudia Lühr einen Bänderriss im Fußgelenk zu, fällt auch monatelang aus. Da bleiben mit Stephanie Ebert, Iris Kruse-Wulf und Nadine Gutknecht nur noch drei Außen über, wobei Letztgenannte wie auch Freda Block und Wiebke Schmidt privat verhindert ist. "Mir bleiben acht Feldspielerinnen", so Krause. "Fredi Schütt wird auch im Feld spielen."
Da sind die Chancen des HVL auf einen Punktgewinn in Hannover deutlich höher, wobei es im Hinspiel nur einen glücklichen 25:24-Sieg gegen den HSC gab. Doch die zwei Siege in Folge zuletzt haben das Selbstvertrauen bei den Lüneburgerinnen erhöht, zumal der Kader viele Variationen hergibt. So zeigte Katja Fischer beim 35:32-Sieg gegen Heidmark am vergangenen Sonnabend ihre Stärke in der Abwehr, wurde Kristin Clausen am Ende des Spiels nur im Angriff eingesetzt - das war siegbringend.
Die Gastgeberinnen verlängerten gerade mit dem Trainerteam Katrin Scherlau, Kerstin Wagner und Michael Spichala. Beim MTV sowie beim HVL müssen da noch ein paar klärende Gespräche geführt werden.
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Kommentare
Judith Fischer??
(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...
mehr 15.11.2011--15:09
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(Gast) Saltcityrider
Super Ingo!! Wir gratulieren dir und wünschen uns...
mehr 10.08.2011--21:37
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Wir wünschen Anja und Uwe mit ihrem Team alles...
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