- Sport
Doris Diekmann in der zweiten Mannschaft gemeldet - Gitta Decker nicht mehr bei DSK I
Kulturschock beim ESV . . .
so Lüneburg/Dahlenburg. Es gibt gewisse Konstanten im Sport, die scheinen unverrückbar zementiert. So als gäbe es sie schon immer und als würde es sie auch immer weiter geben. In der Tischtennis-Abteilung des ESV Lüneburg beispielsweise ist diese Konstellation fest verknüpft mit dem Namen Doris Diekmann. Seit Jahrzehnten spielt die heute 70-Jährige bei den Eisenbahnern in der ersten Damenmannschaft. Insofern darf man die ESV-Aufstellung zur Rückrunde der laufenden Saison geradezu als historisch bezeichnen: Denn da taucht Doris Diekmann plötzlich an Position eins in der zweiten Mannschaft (Bezirksoberliga) auf. Was ist passiert?
"Ich hätte vom Ergebnis her noch nicht in die zweite Mannschaft gehen müssen", erklärt Doris Diekmann, "aber so kann ich der Zweiten vielleicht noch in ein paar Spielen helfen, ehe ich mich dann in der Ersten wieder festspiele." Hintergrund: Der ESV I war bislang mit fünf Spielerinnen in der Verbandsliga gemeldet. Sabine Eichhorst aber steht aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung. So wird Doris Diekmann auch weiterhin ihre Einsätze in der ersten Mannschaft haben und sich wohl bald wieder dort "festgespielt" haben. Spätestens nach dem vierten Einsatz dort in der Rückrunde ist sie wieder fester Bestandteil des Teams.
"Wenn wir wirklich vier stärkere Spielerinnen hätten, dann würde ich kürzertreten. Aber ganz so weit ist es noch nicht", sagt Doris Diekmann, die in Lüneburg als Tischtennis-Institution gilt. Auch in Zukunft plant sie viele Teilnahmen an nationalen und internationalen Senioren-Meisterschaften.
Auch der Dahlenburger SK hat eine umwälzende Personalentwicklung seiner Mannschaften zur Rückrunde hinter sich. Gitta Decker, ebenfalls seit vielen Jahren fester Bestandteil des DSK I, spielt jetzt offiziell sogar in der dritten Mannschaft. Merle Subei wechselte an Position eins der zweiten Vertretung, dafür rückte Sabine Hedder gleich an Zwei in der Ersten, auch Ira Feiler spielt wieder im Team von Trainer Martin Dyzmann. Der DSK war aufgrund der Ergebnisse von Gitta Decker und Sabine Hedder nach dem Reglement gezwungen, zu wechseln. Zu weit lagen die Einzelbilanzen auseinander. "Wäre ich in der Ersten geblieben, hätte die gesamte zweite Mannschaft ein Ersatzspielverbot bekommen. Und das können wir uns nicht leisten", erläutert Gitta Decker.
Die 37-Jährige betrachtet die Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Erst ist es mir schon schwer gefallen. Auch, weil ich nicht mehr mit meiner Schwester Katja zusammen spielen kann. Aber ich habe in den letzten ein, zwei Jahren relativ schlecht abgeschnitten. Jetzt bin ich froh, dass mir der Druck genommen ist. Ich bin nämlich ein Typ, der sich gern selber Druck macht." Auch Gitta Decker wird einige Spiele in der zweiten Mannschaft (Landesliga) machen. "In jedem Fall werde ich jetzt erstmal das Training reduzieren. Wichtig ist, dass ich den Spaß am Tischtennis wiederfinde."
- Kommentare (0)
Heute
15 - 25
Morgen
17 - 27
Suche
Anzeige
Magazine der Landeszeitung
- Flash ist Pflicht!
Kommentare
Judith Fischer??
(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...
mehr 15.11.2011--15:09
Respekt
(Gast) Saltcityrider
Super Ingo!! Wir gratulieren dir und wünschen uns...
mehr 10.08.2011--21:37
Rope Skipping EM in Ungarn
(Gast) Ex-CoTurner
Wir wünschen Anja und Uwe mit ihrem Team alles...
mehr 27.07.2011--10:53


