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MTV schlägt DSK nach Verlängerung mit 5:2

Sensationelle Soderstorfer

upo Reppenstedt. Was für ein verrücktes Fußballspiel - da sieht der Dahlenburger SK bis zur 75. Minute im ersten Relegationsspiel zur Bezirksliga gegen den MTV Soderstorf wie der sichere Sieger aus, führt 2:0 und muss das Spiel nur noch nach Hause bringen. Doch dann fällt der Anschlusstreffer und die Partie kippt total. Der Kreisliga-Vize schießt in der Nachspielzeit das 2:2, nach Verlängerung heißt es 5:2. Die große MTV-Fanschar unter den 500 Zuschauern in Reppenstedt singt: "So sehen Sieger aus". Die Mannschaft kann ihr Glück kaum fassen, kam sie doch direkt zur Partie per Reisebus von der Mannschaftsfahrt aus dem Sauerland. Viele schienen nicht wirklich fit geschweige denn nüchtern.

 

"Das ist Wahnsinn, wie die Jungs hier spielen", sagte schon während des Spiels ein mit schwarzer Sonnenbrille ausgestatteter MTV-Trainer Marko Ziech, dessen Stimme dem spannnenden Treiben auf dem Rasen am Ende nicht immer standhielt. Bei dieser Dramaturgie nur verständlich.

 

Schon in Halbzeit eins der regulären Spielzeit war Soderstorf gleichwertig, wenngleich der DSK die besseren Chancen hatte. Doch Dahlenburgs Angreifer Rodin hatte an diesem Tag kein Zielwasser getrunken, scheiterte zweimal aussichtsreich, einmal am stark reagierenden MTV-Keeper Ludolph.

 

Neben dem sicheren Keeper überzeugte bei den Soderstorfern vor allem das starke Mittelfeld mit dem überragenden Wollitz, dem schussstarken Petersen und dem nimmermüden Schrader, der in der Luft eine Klasse für sich war.

 

Doch nach dem Wechsel war Dahlenburg 20 Minuten besser, führte in der Zeit 2:0, was vor allem an Thomas Gnida lag. Der DSK-Stürmer, der angeschlagen ins Spiel ging, bereitete das 1:0 durch seinen Bruder Adam vor, der Rodins Ball, der nur an den Pfosten prallte, über die Linie drückte (51.) und dann Ludolph tunnelte (58.). 2:0 - der Drops schien gelutscht. DSK-Trainer Jens Kaske nahm nach 72 Minuten T. Gnida raus, wollte ihn für das zweite Relegationsspiel schonen. "Klar, im Nachhinein war das ein Fehler. Aber die anderen dürfen das Spiel nicht so aus der Hand geben."

 

Denn in der 75. Minute pfiff der gute Referee Jürgs aus Seevetal Elfmeter. M. Schröder hatte Schrader im Strafraum gehalten. "Klarer Elfer. Er klammert mich", so Schrader. Schmidt verwandelte sicher und danach nahm der Wahnsinn seinen Lauf. Erst scheiterten Gebhardt und Wollitz noch am glänzend reagierenden DSK-Keeper Gutzeit, dann traf Joker Less in der Nachspielzeit zum umjubelten Ausgleich.

 

In der Verlängerung schien beiden Teams die Kraft auszugehen, doch dann kam Petersens Hammer. Der zimmerte eine schöne Hereingabe von Stegen in den Giebel (105.+3). Danach gab Dahlenburg auf, Soderstorf gelang alles. Bezeichnend: Wollitz ging in der 103. Minute mit einem Krampf raus, biss aber auf die Zähne, kam ein paar Minuten später wieder rein, um noch das 5:2 aus 25 Metern zu erzielen. Der Rest war Jubel . . .

 

Am nächsten Sonntag nun spielt Soderstorf in Rätzlingen (zwischen Uelzen und Rosche) um 15 Uhr gegen den SV Lemgow (3:1-Sieger gegen Eddelstorf) um den Aufstieg in die Bezirksliga.

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07.06.2010
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  • Kommentare 1

Elli Wollitz Fußballgott

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Kommentare

Judith Fischer??

(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...

mehr 15.11.2011--15:09

Cool

(Gast) ???
Ja das ist wirklich toll

mehr 27.08.2011--12:41

Respekt

(Gast) Saltcityrider
Super Ingo!! Wir gratulieren dir und wünschen uns...

mehr 10.08.2011--21:37

Rope Skipping EM in Ungarn

(Gast) Ex-CoTurner
Wir wünschen Anja und Uwe mit ihrem Team alles...

mehr 27.07.2011--10:53

wow Dennis;)

(Gast) laura
Das ist ja mal was!;) echt toll:D♥

mehr 30.06.2011--19:03