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			<title>Analyse: Vor UN-Sitzung schlägt Regime brutal zu</title>
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			<description>Kairo/Beirut (dpa) - Kurz vor der Sitzung des zerstrittenen Weltsicherheitsrats schlug Syriens...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kairo/Beirut (dpa) - Kurz vor der Sitzung des zerstrittenen Weltsicherheitsrats schlug Syriens Regime noch einmal brutal zu.<p>«Mehr als 350 Mörsergranaten wurden auf den Stadtteil Al-Chalidija gefeuert», beschrieb Oppositionsaktivist Omar Idlibi den nächtlichen Angriff auf die seit Monaten umkämpfte Protesthochburg Homs. Ein mehrstöckiges Gebäude sei dem Erdboden gleich gemacht worden, zwei weitere massiv beschädigt. Es wurde mit mindestens 300 Toten und mehr als 1000 Verletzten die blutigste Nacht seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Baschar al-Assad.<p>Am Morgen hörte der Dauerbeschuss auf, doch die Bedrohung blieb. Bewohner berichteten, dass sich nun Heckenschützen auf den Dächern postiert hätten. Noch immer seien Menschen verschüttet, unter den Trümmern ihrer Wohnhäuser begraben. Doch Rettungsarbeiten - beinahe unmöglich. «Sie schießen auf alles, was sich bewegt», sagte Idlibi. Die Ärzte in den Krankenhäusern seien mit der Versorgung der Verletzten überfordert, Blutkonserven fehlten, auch Medikamente und Verbandsmaterial. Assad-Milizen stürmten nach Angaben von lokalen Oppositionsgruppen ein Krankenhaus und nahmen Dutzende Verletzte mit.<p>Seit März geht Syriens Regime immer brutaler gegen seine Gegner vor. Mindestens 5600 Menschen kamen nach Schätzungen der Vereinten Nationen ums Leben. Doch die Zahl der Todesopfer dürfte inzwischen deutlich höher liegen.<p>Der UN-Sicherheitsrat und die Arabische Liga schauten der Gewalt bislang hilflos zu: Eine scharfe Resolution gegen die Assad-Regierung wurde bisher von Russland und China verhindert, die arabischen Staaten konnten sich gerade einmal auf wenige Wirtschaftssanktionen und den Einsatz von Beobachtern einigen. Doch auch diese Mission wurde wegen der andauernden Gewalt abgebrochen.<p>Die staatlichen syrischen Medien wollten von einem Blutbad in Homs indes nichts wissen. Der Alltag der Menschen im Umland von Damaskus, Hama und Homs sei völlig normal, berichteten Korrespondenten der Agentur Sana aus den Krisengebieten. Die Berichte, die die Welt schockierten nichts als «aufhetzende Medienkampagnen», um den UN-Sicherheitsrat vor der Abstimmung über eine Syrien-Resolution zu beeinflussen.<p>Die Gewalt in dem Land gehe allein von «bewaffneten terroristischen Gruppen» aus, schrieb die Agentur. Ein Video, das die Opposition ins Internet stellte und das nach Angaben der Aktivisten einige bei dem Bombardement getötete Bewohner von Homs zeigt, wurde als Fälschung kritisiert. Es handele sich bei den Toten um die Leichen von Zivilisten, die von den «Terroristen entführt, gefoltert und ermordet» worden seien.<p>Berichte aus Syrien sind wegen der andauernden Medienblockade und der Gewalt vor Ort nur schwer zu überprüfen. Die wenigen Journalisten, die im Land arbeiten, sind ständigen Angriffen ausgesetzt. Nach Angaben von Reportern ohne Grenzen gehört Syrien zu den fünf Ländern der Welt, die die Pressefreiheit am meisten einschränkt haben - gemeinsam mit dem Iran und Nordkorea. Allein seit Jahreswechsel seien dort bereits zwei Journalisten bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen.<p>Sicher scheint jedoch, dass die neue Eskalation nur zu einem weiteren Gewaltausbruch führen wird. Die oppositionelle syrische Muslimbruderschaft verbreitete über den Mitteilungsdienst Twitter Äußerungen eines desertierten Offiziers, der drohte: «Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten.» Die Antwort auf die Offensive in Homs werde ein Angriff der Deserteure in Damaskus sein.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:08:48 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Syrien-Resolution geplatzt</title>
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			<description>New York(dpa) - Die Toten von Homs haben keinen Umschwung gebracht: Russland und China haben im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York(dpa) - Die Toten von Homs haben keinen Umschwung gebracht: Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat mit ihrem Veto die Syrien-Resolution blockiert. Die Mehrheit des Sicherheitsrates ist entsetzt, will aber weitermachen.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:06:47 +0100</pubDate>
			
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			<title>Russland und China lassen Syrien-Resolution platzen</title>
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			<description>New York (dpa) - Trotz blutiger Unruhen in Syrien mit Hunderten Toten haben Russland und China eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York (dpa) - Trotz blutiger Unruhen in Syrien mit Hunderten Toten haben Russland und China eine breit unterstützte Resolution zur Syrien-Krise im Weltsicherheitsrat blockiert. Beide Länder stimmten am Samstag in New York gegen einen Entwurf, der die Zustimmung aller anderen 13 Mitglieder fand.<p>Die Araber und Europäer im Rat zeigten sich entsetzt - wollen aber weitermachen. «Wir haben so viel versucht, um einen Kompromiss zu finden», sagte Marokkos UN-Botschafter Mohammed Loulichki. Sein Land hatte den von Arabern und Europäern unterstützen Entwurf vorgelegt und auf russisches Drängen immer wieder abgeschwächt. «Wir fühlen furchtbaren Schmerz über die Ereignisse in Syrien», sagte Loulichki. «Gott möge die Opfer segnen. ... Wir bedauern, dass der Rat stumm geblieben ist.»<p>«Wir haben die Menschen in Syrien schon wieder im Stich gelassen», sagte der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig. «Das ist eine schreiende Schande.» Das Veto sei nach den hunderten Toten in Homs in der Nacht zuvor und am Jahrestag des Massakers von Hama 1982 mit Zehntausenden Toten eingelegt worden. «Das ist der eigentliche Skandal.»<p>Sein französischer Amtskollege Gerard Araud sagte: «Das ist ein trauriger Tag für diesen Rat. Das ist ein trauriger Tag für Syrien und es ist ein trauriger Tag für die Anhänger der Demokratie.» Präsident Baschar al-Assad morde wie 30 Jahre zuvor sein Vater. «Aber wir werden nicht aufhören. Wir haben nicht das Recht, das syrische Volk im Stich zu lassen.» Londons Botschafter Mark Lyall Grant warf Russland und China falsches Spiel vor: «Sie sagen, Sie wollten ein militärisches Eingreifen verhindern. Das hat aber nie jemand gefordert und stand auch nie in irgendeinem Entwurf.»<p>Die deutlichsten Worte kamen von US-Botschafterin Susan Rice: «Wir sind angewidert, dass einige Mitglieder uns davon abhalten, unsere Pflicht zu tun.» Russland und China erwähnte sie mit nicht einem Wort, sagte aber: «Dieser Rat wird seit Monaten in Geiselhaft gehalten von zwei Ländern, die nur an ihre eigenen Interessen denken.» Der Text sei ganz einfach gewesen, Sanktionen seien nicht einmal erwähnt worden. «Und besonders schändlich ist es, dann auch noch Waffen zu liefern.»<p>«Wir bedauern diesen Ausgang», sagte Russlands Botschafter Witali Tschurkin. «Aber dieser Entwurf war unausgewogen.» Er habe sich zu sehr gegen die Regierung in Damaskus gerichtet. Russland habe einen Kompromiss finden wollen. «Aber diese Versuche wurden von Ländern unterlaufen, die zu viel wollten, sogar einen Regimewechsel.»<p>Chinas Botschafter Li Baodong forderte ein sofortiges Ende der Gewalt, sagte aber auch: «Die Ordnung in Syrien muss so schnell wie möglich wieder hergestellt werden.» China verstehe die Sorge der internationalen Gemeinschaft. «Aber die Souveränität Syriens muss unangetastet bleiben.»<p>Verbittert zeigte sich Human Rights Watch: «Das Veto vor vier Monaten war unverantwortlich», sagte Philippe Bolopion von der Menschenrechtsorganisation. «Das Veto diesmal war schlicht Brandstiftung.» Amnesty International nannte das Doppelveto «einen schockierend kaltschnäuzigen Verrat an den Demonstranten».<p>Russland und China haben bislang jede Kritik des Sicherheitsrats an seinem Verbündeten und Waffenkunden Syrien unterdrückt. Genau vier Monate zuvor hatten Moskau und Peking schon einmal ihr Veto eingelegt, hatten aber noch Unterstützung von Indien, Brasilien, Südafrika und anderen Staaten. Diesmal stimmten alle Staaten für die Resolution, Enthaltungen gab es keine.<p>In Syrien sollen inzwischen etwa 6000 Menschen getötet worden sein. Erst in der Nacht vor der Abstimmung waren nach Angaben von Aktivisten in der Stadt Homs 300 Menschen getötet worden. Das Regime geht mit militärischer Gewalt gegen alle Kritiker vor - sowohl gegen bewaffnete Aufständische als auch gegen friedliche Demonstranten und Dissidenten. Etwa 400 der Todesopfer sollen Kinder sein.<p>Human Rights Watch zu Syrien<p>Amnesty International zu Syrien<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:06:10 +0100</pubDate>
			
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			<title>Fehlschuss von Reus - Favre: Kann damit leben</title>
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			<description>Wolfsburg (dpa) - Ein Fehlschuss von Marco Reus hat Borussia Mönchengladbach um einen Auswärtssieg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wolfsburg (dpa) - Ein Fehlschuss von Marco Reus hat Borussia Mönchengladbach um einen Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg gebracht. Der zuletzt überzeugende Jungstar vergab beim 0:0 die beste Chance, als er in der 69. Minute allein auf VfL-Keeper Diego Benaglio zulief, den Ball aber nicht richtig traf.<p>«Das habe ich richtig schlecht gemacht», sagte der Fußball-Nationalspieler und wirkte dabei ziemlich zerknirscht. Nach zwei furiosen Rückrunden-Spielen kam das Gladbacher Angriffsspiel bei Temperaturen unter -10 Grad nicht wie erhofft auf Touren. Durch das 0:0 bleiben die Borussen, die in der ersten Halbzeit ihre Überlegenheit nicht nutzen konnten, mit nun 40 Zählern auf Platz vier. Über einem «Rückschlag» im Titelkampf wollte Gladbachs Trainer Lucien Favre nicht sprechen. «Sind Sie verrückt», antwortete er auf eine entsprechende Frage.<p>«Das war ein sehr, sehr schweres Spiel. Wir haben nicht viele Lücken gefunden. Unser Gegner war sehr gut organisiert», kommentierte Favre die Nullnummmer. Die Borussia wartet damit weiterhin auf den ersten Sieg seit fast 14 Jahren in der VW-Stadt, doch der Ärger des Schweizer Trainers hielt sich in Grenzen. «Nach 90 Minuten kann ich mit dem Punkt sehr gut leben», sagte Favre. Seine Mannschaft geriet vor allem in der zweiten Halbzeit stark unter Druck, als der VfL den anfänglichen Respekt ablegte und die Partie dominierte.<p>«Auch ich kann mit dem Punkt gut leben. Das war ein Schritt nach vorn», sagte VfL-Trainer Felix Magath. Vor 30 000 Zuschauern waren die im Winter mit acht Spielern wieder einmal neu formierten Wolfsburger ihrem siebten Heimsieg in Serie gegen Gladbach ziemlich nahe. Doch gegen die stärkste Abwehr der Liga gab es kaum einmal ein Durchkommen.<p>Die Borussen steckten einen kurzfristigen Ausfall in der Defensive zunächst gut weg. Innenverteidiger Martin Stranzl musste mit Grippe und Schüttelfrost im Hotel bleiben, wurde durch Roel Brouwers indes gewohnt solide ersetzt. Das zuletzt so gefürchtete Angriffsspektakel der Borussia blieb gegen eine ebenfalls solide Wolfsburger Abwehr aber aus. Zudem wurde ein Tor von Mike Hanke wegen vermeintlichen Abseits nicht gegeben (36.). «Ich kann dem Linienrichter keinen Vorwurf machen, auch wenn man im Zweifel für den Angreifer entscheiden sollte», sagte Hanke.<p>Trotz der von Gladbach überlegen geführten erste Hälfte zeigten auch die Niedersachsen eines ihrer besseren Spiele. Überraschend gab Wolfsburgs Trainer Felix Magath Youngster Sebastian Polter den Vorzug vor seinem Top-Torjäger Mario Mandzukic. Ibrahim Sissoko von der Elfenbeinküste verhalf er zudem zum Bundesligadebüt. Der Angreifer war bereits der 36. Spieler, der in dieser Saison das VfL-Trikot trug: Ligarekord.<p>Gefährlicher wurde Wolfsburg aber erst nach der Pause, als Magath Sissoko wieder gegen Mandzukic austauschte. Der Kroate sorgte für frischen Wind. «Sein Auftritt war besser als in der Vorwoche», urteilte Magath. Felipe Lopes köpfte zunächst knapp über das Tor (53.), kurz darauf rettete Gladbach-Keeper Marc-André ter Stegen gegen Josué (54.).<p>Spieldaten:<p>Ballbesitz in %: 38,9 - 61,1<p>Torschüsse: 11 - 5<p>gew. Zweikämpfe in %: 45,6 - 54,4<p>Fouls: 16 - 8<p>Ecken: 8 - 3<p>Quelle: optasports.com<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:05:38 +0100</pubDate>
			
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			<title>Westerwelle hofft auf neuen Anlauf im Sicherheitsrat</title>
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			<description>München (dpa) - Nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat hofft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat hofft Bundesaußenminister Guido Westerwelle auf einen neuen Anlauf.<p>Die Bemühungen um eine Verurteilung der Gewalt müssten gemeinsam mit den Partnern im Sicherheitsrat und der Arabischen Liga fortgesetzt werden, sagte der FDP-Politiker am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. «Es ist ganz entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft jetzt nicht aufgibt.»<p>Russland und China hatten zuvor erneut eine UN-Resolution abgelehnt, die die Gewalt in Syrien verurteilt. Westerwelle bezeichnete das Veto als eine Entscheidung gegen die Menschen in Syrien.<p>«Russland und China nehmen sehr viel Verantwortung auf sich», sagte er. Er hoffe darauf, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow bei seiner für Dienstag angekündigten Reise nach Damaskus klare Botschaften an das Regime des Präsidenten Baschar al-Assad richten werde. «Präsident Assad hat nach all diesen Grausamkeiten keine Zukunft», sagte Westerwelle. «Er muss den Weg frei machen für einen friedlichen Übergang.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:02:40 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Syrische Opposition: Veto ist enttäuschend</title>
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			<description>Beirut (dpa) - Die syrische Opposition hat das Veto Russlands und Chinas gegen eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Beirut (dpa) - Die syrische Opposition hat das Veto Russlands und Chinas gegen eine Syrien-Resolution im Weltsicherheitsrat als enttäuschend bezeichnet. «Dieses Veto geht auf Kosten des syrischen Volkes und seines Blutes», sagte Nadschi Taijara vom Syrischen Nationalrat der Deutschen Presse-Agentur.<p>Er gehe davon aus, dass die Regierung von Präsident Baschar al-Assad sich des Vetos habe sicher sein können. «Deshalb hat das Regime das Massaker in Homs verübt», sagte Tajara.<p>Nach Angaben syrischer Oppositioneller waren in der Nacht zum Samstag bei dem Beschuss der Protesthochburg Homs durch Regierungstruppen 300 Menschen getötet worden.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:00:53 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bayer verspielt 300. Heimsieg: 2:2 gegen Stuttgart</title>
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			<description>Leverkusen (dpa) - Der späte Ausgleich des Stuttgarters Martin Harnik hat Bayer Leverkusens Trainer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Leverkusen (dpa) - Der späte Ausgleich des Stuttgarters Martin Harnik hat Bayer Leverkusens Trainer doppelt geärgert. «So ein Stochertor noch hinnehmen zu müssen, ist besonders enttäuschend», ärgerte sich Robin Dutt über das 2:2 in der 89. Minute.<p>Damit verspielte die Werkself nicht nur den 300. Heimsieg, sondern gerät im Kampf um einen Europacup-Platz in der Fußball-Bundesliga immer stärker unter Druck. Denn Hannover 96 rückte mit dem Sieg bei Hertha BSC bis auf einen Punkt heran.<p>«Natürlich ist immer ein Druck da. Doch die Mannschaft ist mental sehr stark», sagte Dutt. Und sie war bis wenige Sekunden vor Schluss auf dem Weg zum neunten Saisonsieg. Vor 27 929 Zuschauern schoss Stefan Kießling (11. Minute) die Führung, die Julian Schieber (23.) mit einem Freistoß aus 18 Metern ausgleichen konnte. Kurz nach dem Wiederanpfiff bekam Bayer 04 nach einem eher harmlosen Schubser von Serdar Tasci - mit dem er Bayer-Profi Lars Bender ins Straucheln brachte - einen Elfmeter zugesprochen. Kapitän Simon Rolfes ließ sich die Chance in der 47. Minute zum 2:1 nicht entgehen.<p>«Das war ein harter Schlag», sagte VfB-Chefcoach Bruno Labbadia zu dem umstrittenen Strafstoß. «Joker» Harnik nannte ihn «fragwürdig», konnte dem Remis aber dennoch etwas abgewinnen: «Das Spiel war gut für den Kopf und die Moral.» Stuttgarts Manager Fredi Bobic wertete nach einem schwachen Start in die Rückrunde das Unentschieden als «Schritt nach vorn».<p>Allerdings blieben die Schwaben auch im siebten Bundesligaspiel in Serie ohne Sieg. Dabei musste Leverkusen nach gelb-roter Karte für Michal Kadlec von der 63. Minute an mit zehn Mann spielen. «Gegen zehn Mann zu spielen war fast schwerer», befand Harnik, «doch wir haben Geduld gehabt und wurden dafür belohnt.» Bestraft wurde am Ende auch noch der Stuttgarter Cristian Molinaro, der in der 92. Minute wegen groben Fouls vom Platz flog.<p>Der in der Bayer-Chefetage in Ungnade gefallene ehemalige Nationalspieler Michael Ballack musste wie schon in Bremen (1:1) das ganze Spiel auf der Ersatzplatz ausharren. «Ich entscheide nach sportlichen Gründen», erklärte Dutt dazu. Ein ordentliches Debüt hatte bei Leverkusen der kroatische Neuzugang Vedran Corluka, der die Vorarbeit zum 1:0 leistete.<p>Pech hatten dagegen zwei andere Bayer-Profis: Sidney Sam musste kurz nach seiner Einwechslung in 72. Minute wieder aus dem Spiel genommen werden, weil seine alte Muskelverletzung aufgebrochen war. Bender musste mit einer Sprunggelenksverletzung vom Platz. «Bei Sidney dürfte es keine kurzfristige Geschichte sein», meinte Dutt.<p>Spieldaten:<p>Ballbesitz in %: 54,8 - 45,2<p>Torschüsse: 13 - 14<p>gew. Zweikämpfe in %: 52,5 - 47,5<p>Fouls: 19 - 29<p>Ecken: 3 - 3<p>Quelle: optasports.com<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:59:28 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hertha trudelt Absturz entgegen: 0:1 gegen Hannover</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Drittes Spiel, dritte Pleite: Unter dem neuen Trainer Michael Skibbe kann Hertha BSC...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Drittes Spiel, dritte Pleite: Unter dem neuen Trainer Michael Skibbe kann Hertha BSC weiter nicht gewinnen und bewegt sich gefährlich nah am Abstiegs-Abgrund.<p>«Die erste Halbzeit hat leider nicht den Ertrag gebracht, den wir verdient hatten», kommentierte Skibbe das aus Berliner Sicht unglückliche 0:1 (0:0) gegen Hannover 96. Hertha hat in der Fußball-Bundesliga nun bereits zum neunten Mal nacheinander einen Sieg verpasst.<p>Mohammed Abdellaoue machte vor 36 997 Fans mit einem Superschuss den erst zweiten Auswärtssieg der Niedersachsen in dieser Saison perfekt. 2012 ist 96 noch ungeschlagen und ohne Gegentor. «Wir machen ein wunderschönes Tor aus dem Nichts, da kann man den Ball nicht besser treffen», beschrieb Hannover-Chefcoach Mirko Slomka die Entscheidung in der 68. Minute. «Die Enttäuschung ist riesig groß. Lange Zeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und wenig zugelassen - und Hannover gewinnt mit einem Sonntagsschuss», sagte Hertha-Profi Peter Niemeyer.<p>Im eiskalten Olympiastadion lief am 20. Spieltag alles gegen Hertha. U 21-Auswahlspieler Sebastian Neumann, der zum ersten Mal überhaupt in der Bundesliga ran durfte, musste nach 74 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. «Bei der zweite Verwarnung muss der Schiedsrichter nicht zwangsläufig die Karte zücken. Bis auf das Foul in der ersten Halbzeit und die unglückliche Situation hat er ein sehr gutes Spiel gemacht», verteidigte Skibbe den Debütanten Neumann.<p>Hannover greift mit nun 30 Punkten Platz sechs an, der am Saisonende wieder die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb sichern würde. «Es war kein besonders tolles Fußballspiel und wir sind der glückliche Sieger», meinte Slomka.<p>Skibbe hatte sein Team nach den Ausfällen von Kapitän Mijatovic, Lell, Janker, Raffael und Franz vor allem defensiv neu ausgerichtet. Der 21 Jahre alte Alfredo Morales, der von Jürgen Klinsmann schon in den Kader der USA-Nationalmannschaft berufen worden war, gab neben dem unglücklichen Neumann sein Startelf-Debüt in der Liga.<p>Das schwächste Heimteam der Liga übernahm anders als beim jüngsten 1:2 gegen den HSV weitgehend die Initiative und spielte sich gleich vier Superchancen heraus. Einen Kopfball von Niemeyer wehrte Ron-Robert Zieler ab (12.), Patrick Ebert schoss einen Freistoß knapp neben das 96er Tor (29.) und köpfte danach um Zentimeter vorbei (34.). Nach dem schönsten Hertha-Angriff rettete der zeitig eingewechselte Christopher Avevor gegen Pierre-Michel Lasogga noch auf der Torlinie (41.).<p>Bei Hannover verteidigte der gerade von einem Muskelfaserriss genesene Christian Schulz innen, musste aber nach 36 Minuten schon wieder verletzt raus. Ansonsten mühten sich in Berlin jene Stammkräfte, die seit nun sieben Bundesligaspielen ungeschlagen sind. Fast hätte Sergio Pinto schon kurz vor der Pause überraschend die Führung für die lange Zeit nur auf Konter spielenden Gäste geschafft.<p>Neuzugang Mame Diouf, kurzfristig für 1,8 Millionen Euro von Manchester United zum Europa-League-Club gekommen, kam nach der Pause zu seinem ersten Bundesligaauftritt. Und Hannover wurde mutiger. Mit der ersten Aktion hatte der 24-jährige Diouf schon seine erste Kopfball-Möglichkeit. Dann steckte er den Ball zum Matchwinner Abdellaoue durch, der sich mit dem wunderschönen 1:0 bedankte.<p>Spieldaten:<p>Ballbesitz in %: 47,5 - 52,5<p>Torschüsse: 15 - 9<p>gew. Zweikämpfe in %: 56,7 - 43,3<p>Fouls: 16 - 24<p>Ecken: 4 - 1<p>Quelle: optasports.com<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:54:37 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BH und Muppets: Hasty-Pudding-Preis für Jason Segel</title>
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			<description>Boston/Los Angeles (dpa) - Mit blonder Miss-Piggy-Perücke hat der US-Komiker Jason Segel (32) eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Boston/Los Angeles (dpa) - Mit blonder Miss-Piggy-Perücke hat der US-Komiker Jason Segel (32) eine besondere Ehrung der renommierten Harvard-Universität in Empfang genommen.<p>Der Schauspieler und Drehbuchautor wurde am Freitagabend (Ortszeit) in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts mit dem «Hasty Pudding»-Preis gekürt. Die Auszeichnung - in Form einer goldglänzenden Puddingschüssel - wird seit den 1950er Jahren von der Theatergruppe der Universität für «bleibende und beeindruckende Beiträge in der Welt des Entertainments» verliehen - mit einem deutlichen Augenzwinkern.<p>Der Schauspieler aus dem aktuellen «Muppets»-Kinofilm ließ sich von den Studenten einen rosafarbenen BH anlegen, der mit kleinen Muppets-Puppen ausgestopft wurde. Der «Mann des Jahres» hat seinen Humor in den letzten Jahren mit Filmen wie «Nie wieder Sex mit der Ex», «Trauzeuge gesucht!» und «Männertrip» unter Beweis gestellt.<p>Als «Frau des Jahres» hatte sich Claire Danes («Les Misérables», «Terminator 3») bereits Ende Januar die Witz-Trophäe abgeholt. Im vergangenen Jahr ging die lustige Ehrung an Julianne Moore («Crazy, Stupid, Love») und Talkmaster Jay Leno, im Jahr zuvor an Sänger Justin Timberlake und Anne Hathaway. Zu früheren prominenten Gewinnern zählen Meryl Streep, Katharine Hepburn, Julia Roberts, Clint Eastwood, Tom Cruise, Steven Spielberg und Richard Gere.<p>Die «Hasty Puddings» im Netz<p><p><p><p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:49:34 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sicherheitskonferenz: Streit über Nato-Raketenabwehr</title>
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			<description>München (dpa) - Russland lässt den Westen auf der Münchener Sicherheitskonferenz abblitzen: Moskau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Russland lässt den Westen auf der Münchener Sicherheitskonferenz abblitzen: Moskau sagt weiter Nein zu einer Raketenabwehr mit der Nato, weiter Nein zu spürbaren Strafen der Weltgemeinschaft gegen Syriens Gewaltherrschaft.<p>Russlands Außenminister Sergej Lawrow verteidigte am Samstag mit Härte den Kurs des Kremls, wo nach Wahlen im Frühjahr Premierminister Wladimir Putin wohl ein zweites Mal als Präsident einziehen wird.<p>Angesichts der Konfrontation versicherten zwei Top-Kräfte aus der Regierung von Präsident Barack Obama, Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Leon Panetta, Europa des uneingeschränkten Beistands der USA. Sie wollen allerdings aus Kostengründen und mit Blick auf wachsende Interessen im asiatisch-pazifischen Raum massiv Truppen aus Europa abziehen - vor allem aus Deutschland.<p>Die mehr als 350 Teilnehmer bei der 48. Sicherheitskonferenz debattierten auch, wie angesichts leerer Staatskassen in Zukunft Verteidigung und Sicherheit finanziert werden können. An diesem Sonntag geht das dreitägige Treffen, das informellen Austausch abseits der Scheinwerfer ermöglicht, zu Ende.<p>Rund 2000 Menschen demonstrierten friedlich gegen die Konferenz - unter dem Motto: «Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft»<p>Die zentrale Klage Russlands ist, nicht ausreichend ernst genommen zu werden. Lawrow warnte eindringlich vor einem Alleingang beim Thema Raketenabwehr. Das lasse in Russland die Alarmglocken läuten. «Bündnisse zu schaffen, die gegen andere gerichtet sind, ist ein Modell der Vergangenheit», sagte Lawrow. «Das könnte zu einer globalen Katastrophe führen.»<p>Die Nato will das Raketenabwehrsystem bis 2020 aufbauen. Es soll vom pfälzischen Ramstein aus gesteuert werden, die Komponenten werden über den ganzen Kontinent verteilt. Das System soll vor Angriffen unberechenbarer Staaten wie dem Iran schützen.<p>Russland befürchtet aber, dass das System gegen seine eigenen Raketen gerichtet werden könnte. Moskaus Forderung nach Mitentscheidung beim Einsatz wird von der Nato abgelehnt.<p>Die Nato strebt dennoch eine Einigung bis zum Nato-Gipfel in Chicago im Mai an, auch wenn Clinton und Panetta keinerlei Entgegenkommen andeuteten.<p>Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) schob den Stillstand auf den bis März dauernden Präsidentschaftswahlkampf in Russland. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) will den Aufbau der Raketenabwehr für eine Verbannung der Atomwaffen aus Europa nutzen.<p>Unbeweglichkeit demonstrierte Lawrow auch im Fall Syrien, wo Regierungstruppen erneut ein Blutbad unter Aufständischen gegen Präsident Baschar al Assad angerichtet haben sollen.<p>Unmittelbar vor der Sondersitzung des UN-Sicherheitsratin New York versuchten die USA und Russland am Rande der Konferenz, doch noch Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Aber Russland - ebenso wie China - blockierte schließlich eine schon abgeschwächte Resolution gegen Syrien mit einem Veto.<p>Für Clinton ein völlig unverständlicher Zug: «Es ist schwer vorstellbar, dass es nach dem bisher blutigsten Tag in Syrien immer noch jene gibt, die die internationale Gemeinschaft daran hindern wollen, diese Gewalt zu verurteilen.» Sie habe Lawrow vom Veto abzubringen versucht: «Das war nicht möglich.»<p>Russland will, dass auch die Gewalt der Aufständischen von der Staatengemeinschaft verurteilt wird und jede Möglichkeit eines Eingreifens in Syrien von außen - wie in Libyen - ausgeschlossen wird. Syrien ist ein alter Verbündeter Russlands im Nahen Osten und ein guter Waffenkunde.<p>Vor dem Hintergrund dieser russischen Sicherheitspolitik beschworen Clinton und Panetta den Schulterschluss mit Europa.<p>«Europa ist und bleibt für uns der Partner der ersten Wahl», betonte Clinton. Panetta versicherte, der Abzug von US-Truppen vor bedeute nicht, dass Europa an Bedeutung verliere. «Unser militärischer Fußabdruck in Europa wird auch in Zukunft größer sein als in allen anderen Teilen der Welt.»<p>Clinton mahnte: «Amerika und Europa brauchen eine nach vorne gerichtete Agenda, um den Herausforderungen, vor denen wir stehen, gerecht zu werden.» Dazu gehöre auch die Schuldenkrise, mit der sich Europa beschäftige. Sicherheit und Wohlstand seien untrennbar.<p>Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann warnte vor einer Insolvenz Griechenlands und einem Auseinanderbrechen der Eurozone. In einem solchen Fall würde es zu kaum vorstellbaren wirtschaftlichen Schäden kommen. «Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um Europa.»<p>Die USA nutzten die Münchner Konferenz, um Irritationen zur Zukunft des Afghanistan-Einsatzes auszuräumen. Die USA, bei weitem größter Truppensteller, wollen nun doch nicht aus der Nato-Planung ausscheren. Panetta stellte klar, dass die US-Truppen wie vereinbart bis Ende 2014 kampfbereit bleiben werden. Kurz vor dem Treffen hatte er den Eindruck vermittelt, das Ende des Kampfeinsatzes auf 2013 vorziehen zu wollen.<p>Sicherheitskonferenz MSC<p>Protestaufruf und Gegenveranstaltungen<p>Route der Hauptdemonstration<p>Polizeimitteilung<p>Verkehrssperrungen<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:48:49 +0100</pubDate>
			
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