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Lüneburgs großer Theoretiker

Am 8. Dezember 1927 wurde Niklas Luhmann in der Lüner Straße geboren. Noch heute steht sein Geburtshaus direkt gegenüber dem Stint, dort, wo inzwischen das Pons beheimatet ist. Von 1937 bis 1944 besuchte Niklas Luhmann das Johanneum. Später folgte ein Jura-Studium und und acht Jahre als Verwaltungsjurist für das Land Niedersachsen. Zur Soziologie kam Niklas Luhmann erst später. Während eines Studienjahres an der Harvard-Universität begegnete er dem berühmten Soziologen Talcott Parsons. Mit seinen Thesen begeisterte Parsons Luhmann für die Sozialtheorie, der, zurück in Deutschland, im Fachbereich der Sozialwissenschaften promovierte und habilitierte. Bald wurde Niklas Luhmann zu einem der namhaftesten Vertreter der strukturell-funktionalen Theorie. Er verstand die Gesellschaft als eine Vielfalt sozialer Systeme, die alle einer eigenen Logik folgen. Die Theorie der Teilsysteme wie Religion, Recht und Wirtschaft machte Niklas Luhmann berühmt. Am 6. November 1998 starb Niklas Luhmann in Bielefeld. Seine Systemtheorie gehört bis heute Klassikern soziologischer Erklärungsansätze.

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