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		<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 22:37:22 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>FC Bayern besiegt Oranje-Team mit 3:2</title>
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			<description>München (dpa) - Knapp 70 Stunden nach dem Final-K.o. in der Champions League hat sich der FC Bayern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Knapp 70 Stunden nach dem Final-K.o. in der Champions League hat sich der FC Bayern München mit einem 3:2 (2:2) im Testkick gegen die Niederlande versöhnlich in die Sommerpause verabschiedet.<p>Toni Kroos (17. Minute), Nils Petersen (28.) und Mario Gomez (87.) trafen im lange Zeit tristen Kompensationsspiel für die Verletzung von Arjen Robben aufseiten des deutschen Rekordmeisters. Klaas Jan Huntelaar (18.) und Luciano Narsingh (20.) hielten vor nur 33 000 Zuschauern für den EM-Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft dagegen.<p>Das jähe Ende des Königsklassen-Traums war allen Münchnern noch anzumerken. «Ich denke, dass wir das bis zu der EM wieder hinbekommen werden. Aber so etwas begleitet einen das ganze Leben», meinte Torschütze Kroos nach der Partie. «Bei mir ist es so, es wird mit jedem Tag schlimmer», meinte Bayern-Trainer Jupp Heynckes zur Verarbeitung der Finalniederlage gegen den FC Chelsea.<p>Das Publikum munterte Robben beim Warmlaufen mit Applaus auf, bei seiner Einwechslung in der 76. Minute wurde er mit Sprechchören, aber auch Pfiffen empfangen. Vor dem Einzug in das Trainingslager der Niederländer in Lausanne darf er in einem kurzen Heimaturlaub bis Freitag weiter regenerieren. «Er kann zur Familie, und ich glaube, er braucht das auch», sagte Bondscoach Bert van Marwijk über seinen Schützling, der sich gegen die Londoner einen fatalen Fehlschuss vom Elfmeterpunkt geleistet hatte.<p>In Bastian Schweinsteiger fehlte die zweite tragische Figur des Königsklassen-Finals. Der angeschlagene Nationalspieler, der gegen Chelsea den entscheidenden Versuch im Elfmeterschießen an den Pfosten gesetzt hatte, ließ das Bayern-Training vor der Partie ebenfalls aus. Zumindest konnte der Mittelfeldregisseur auf der Ersatzbank aber schon wieder über die Späße seiner Kollegen lächeln.<p>Mit Freude dürfte Bundestrainer Joachim Löw im DFB-Trainingslager vernommen haben, dass sich in dem überflüssigen Testkick augenscheinlich keiner seiner Bayern-Nationalspieler - die bis auf Schweinsteiger und Manuel Neuer alle im Einsatz waren - verletzte. Die acht Münchner Profis im erweiterten EM-Kader werden nach dem Länderspiel gegen die Schweiz am Samstagabend im deutschen Quartier in Südfrankreich erwartet.<p>Mit der Partie zogen die Bayern und der «Koninklijke Nederlandse Voetbalbond» den Schlussstrich unter den langwierigen Streit wegen der Verletzung von Robben bei der WM 2010. Bayerns Flügelflitzer war ein halbes Jahr nach dem Südafrika-Trip ausgefallen, worauf sich Club und Nationalverband gegenseitig mit Vorwürfen überzogen.<p>Auf dem Rasen ging es freundschaftlich zu. Zu Beginn zeigten beide Teams noch ein recht munteres Spiel, das allerdings eklatant verflachte und sich zum befürchteten Langweiler entwickelte. Mit einem Knaller aus mehr als 20 Metern überraschte Kroos den niederländischen Keeper Michel Vorm, der den Ball mit einer unglücklichen Abwehr nicht vor der Linie halten konnte.<p>Auf der anderen Seite offenbarten Münchens Verteidiger Geschwindigkeitsdefizite. Zunächst lief Schalke-Stürmer Huntelaar seinem Gegenspieler Anatoli Timoschtschuk davon und verwandelte eiskalt in die kurze Ecke. Nur zwei Minuten tauchte Narsingh völlig allein vor Jörg Butt auf und überlupfte den Torwart bei dessen letztem Auftritt im Münchner Trikot.<p>Auch als Petersen per Kopf zum 2:2 traf, wollte keine großer Jubel in der Arena aufkommen. «Heute gehts mir auch nicht viel besser, aber es bringt ja nichts, ewig Trübsal zu blasen», meinte auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Erst kurz vor der Entscheidung durch Gomez schwappte die La Ola durch die Arena.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:37:22 +0200</pubDate>
			
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			<title>New Yorker Schlusskurse am 22.05.2012</title>
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			<description>Hamburg (dpa) - Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 22.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hamburg (dpa) - Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 22.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf.<p>(Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten).<p>Quelle: Reuters/oraise Stand: 22.05.2012 22:25 Uhr<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:34:33 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bayern mit tristem Testkick in Sommerpause - 3:2 gegen Niederlande</title>
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			<description>München (dpa) - Knapp 70 Stunden nach dem Final-K.o. in der Champions League hat sich der FC Bayern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - Knapp 70 Stunden nach dem Final-K.o. in der Champions League hat sich der FC Bayern München mit einem 3:2 im Testkick gegen die Niederlande versöhnlich in die Sommerpause verabschiedet. Toni Kroos, Nils Petersen und Mario Gomez trafen im lange Zeit tristen Kompensationsspiel für die Verletzung von Arjen Robben aufseiten der Münchner. Klaas Jan Huntelaar und Luciano Narsingh hielten für den EM-Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft dagegen.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:27:38 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Gerd Müllers Finaltrikot von 1974 zurück in Deutschland</title>
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			<description>München (dpa) - 38 Jahre nach dem deutschen Sieg im WM-Endspiel gegen die Niederlande hat Gerd...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">München (dpa) - 38 Jahre nach dem deutschen Sieg im WM-Endspiel gegen die Niederlande hat Gerd Müller sein Finaltrikot wieder in Empfang genommen.<p>Der frühere Weltklasse-Stürmer erhielt das Jersey vor der Partie des FC Bayern gegen die niederländische Nationalmannschaft von einer holländischen Delegation.<p>Müller hatte 1974 beim 2:1 in München den Siegtreffer erzielt und sein Trikot nach der Partie an seinen damaligen Gegenspieler Wim Rijsbergen gegeben. Der ehemalige Verteidiger hatte es dem niederländischen Fußballmuseum in Middelburg zur Verfügung gestellt. Nach der Eröffnung des Museums des Deutschen Fußball-Bundes in Dortmund soll das Trikot als Dauerleihgabe von 2014 bis mindestens 2019 in Deutschland bleiben.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:14:32 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Dramatische Wende im Machtkampf der Linken: Der frühere Partei-Chef Oskar Lafontaine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Dramatische Wende im Machtkampf der Linken: Der frühere Partei-Chef Oskar Lafontaine erklärte seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz. Zuvor hatte ihm Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi seine Unterstützung entzogen. Damit steigen zwar die Chancen für den Vize-Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze. Bereits morgen wollen die Vize-Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:01:27 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Amokalarm an Schule: 14-Jähriger auf Sportplatz festgenommen</title>
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			<description>Memmingen (dpa) - Angst in Memmingen: Ein 14-Jähriger hat an seiner Schule mit zwei Schusswaffen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Memmingen (dpa) - Angst in Memmingen: Ein 14-Jähriger hat an seiner Schule mit zwei Schusswaffen für Entsetzen gesorgt und sich anschließend auf einem Sportplatz verschanzt. Mehrfach schoss der Junge. Verletzt wurde niemand. Nach mehrstündigen Verhandlungen mit der Polizei konnten Beamte den bewaffneten Jugendlichen am Abend unverletzt festnehmen. Der Achtklässler hatte mittags, vermutlich nach einem Streit mit Mitschülern, am Eingang der Schule einen Schuss abgegeben und war geflüchtet. Ein Großaufgebot von Polizisten entdeckte den Jugendlichen dann am Nachmittag auf dem Sportplatz.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bunte Welt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:50:28 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Linke-Frauen schalten sich in Machtkampf ein</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/linke-frauen-schalten-sich-in-machtkampf-ein-2/</link>
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			<description>Berlin (dpa) - Im Machtkampf bei der Linken ergreifen nun die Frauen die Initiative: Nach dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Im Machtkampf bei der Linken ergreifen nun die Frauen die Initiative: Nach dem Vorpreschen der sächsischen Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hat auch die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen Interesse an einer Kandidatur erkennen lassen.<p>Zuvor war eine Einigung zwischen den beiden männlichen Kontrahenten - Ex-Parteichef Oskar Lafontaine und Fraktionsvize Dietmar Bartsch - gescheitert.<p>Der neue Bundesvorstand soll in knapp zwei Wochen auf einem Parteitag in Göttingen gewählt werden. Der neuen Doppelspitze muss laut Satzung mindestens eine Frau angehören. Die bisherige Parteivorsitzende Gesine Lötzsch ist aus privaten Gründen zurückgetreten. Zimmermann hatte als erste am Montag ihre Kandidatur für die Nachfolge erklärt. Schwabedissen schloss am Dienstag in der «Mitteldeutschen Zeitung» eine Kandidatur nicht aus. Sie müsse sich aber noch mit ihrem Landesvorstand und ihren Söhnen besprechen. «Wir Frauen wollen nicht mehr nur Beiwerk sein. Das muss endlich mal aufhören», sagte sie.<p>In der Diskussion ist auch eine Doppelkandidatur zweier Frauen als Alternative zu einer Parteispitze mit Bartsch. Lafontaine hat seine Kandidatur inzwischen zurückgezogen. Fraktionsgeschäftsführerin Dagmar Enkelmann zeigte sich skeptisch zu einem solchen Vorschlag. «Ich halte davon nicht allzuviel», sagte sie vor Journalisten. Die Abgeordnete aus Brandenburg glaubt auch nicht, dass Bartsch und Lafontaine das Feld räumen. «Ich kann gegenwärtig nicht erkennen, dass beide zurückziehen.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:36 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Linke-Chef Ernst bringt weibliche Doppelspitze ins Gespräch</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Nach dem Verzicht von Oskar Lafontaine auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Nach dem Verzicht von Oskar Lafontaine auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz hat Linke-Chef Klaus Ernst ein weibliches Führungstandem ins Gespräch gebracht. Möglicherweise brauche die Linke nun eine Frauenspitze, sagte Ernst am Dienstag auf einer Regionalkonferenz in Berlin.<p>«Zwei Männer haben wir ja schon gehabt.» Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.<p>Prominente Linke-Politiker haben für diesen Mittwoch zu einer Pressekonferenz in Hannover eingeladen, auf der möglicherweise weitere Kandidaturen für die Vorstandswahlen Anfang Juni bekanntgegeben werden. Teilnehmen werden die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen, Parteivize Katja Kipping, Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, Vorstandsmitglied Brigitte Ostmeyer und die Bundestagsabgeordneten Jan van Aken und Thomas Nord.<p>Schwabedissen hat bereits ihr grundsätzliches Interesse an einer Kandidatur signalisiert. Kipping hatte letzte Woche einen neuen Personalvorschlag für den Fall angekündigt, dass es zu keiner einvernehmlichen Lösung zwischen Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch kommen sollte. Der frühere Parteivorsitzende Lafontaine hatte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur erklärt. Einzige Kandidaten für die neue Doppelspitze mit mindestens einer Frau sind damit derzeit Fraktionsvize Bartsch und die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:35 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Porträt: Karriere in zwei Parteien</title>
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			<description>Saarbrücken (dpa) - Der «Napoleon von der Saar» ist immer für eine Überraschung gut: Oskar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Saarbrücken (dpa) - Der «Napoleon von der Saar» ist immer für eine Überraschung gut: Oskar Lafontaine hat mit seinem Verzicht auf eine Kandidatur für den Bundesvorsitz der Linken für einen neuen Paukenschlag gesorgt.<p>Damit macht der 68-Jährige den Weg frei für einen Neuanfang, sorgt aber auch für gehörigen Wirbel in seiner Partei.<p>Im Saarland ist «Oskar» ein Star. Die Landtagswahl brachte der Linken 16,1 Prozent - Fraktionschef Lafontaine hatte mehr erhofft. Danach hielt er sich bedeckt, ob er wieder ein Spitzenamt in Berlin übernehmen will. «Hier diskutiere ich nicht jetzt morgens, ob ich wieder an den Start gehe.» Einige Wochen später machte er klar, dass er wieder oben mitspielen will - und knüpfte das an Bedingungen.<p>Lafontaine hat eine der schillerndsten politischen Karrieren in Deutschland hingelegt - Saarbrücker Oberbürgermeister, Saar-Ministerpräsident, SPD-Chef, Kanzlerkandidat, Bundesfinanzminister und Fraktions- sowie Parteichef der Linkspartei. Der Sohn eines Bäckers wurde in Saarlouis geboren. Noch während seines Physik-Studiums trat er 1966 in die SPD ein. 1976 war Lafontaine mit 32 Jahren Oberbürgermeister von Saarbrücken, als bundesweit Jüngster in diesem Amt.<p>Bei der Landtagswahl 1985 holte Lafontaine die absolute Mehrheit und wurde Ministerpräsident (bis 1998). 1990 trat er gegen Helmut Kohl (CDU) als Kanzlerkandidat der SPD an, unterlag aber, nicht zuletzt wegen seiner kritischen Haltung zur Wiedervereinigung. Bei einem Wahlkampfauftritt wurde er lebensgefährlich verletzt.<p>Fünf Jahre später setzte sich der Hoffnungsträger in einer Kampfkandidatur gegen Rudolf Scharping durch und wurde neuer SPD-Vorsitzender. Spektakulär war sein Rückzug 1999 - im Streit mit Kanzler Gerhard Schröder schmiss er den SPD-Vorsitz und das Amt des Bundesfinanzministers hin. Das verzieh ihm die SPD nie.<p>In der WASG fand Lafontaine 2005 eine neue politische Heimat. Er übernahm mit Gregor Gysi den Vorsitz der Linksfraktion im Bundestag und wirkte maßgeblich an der Fusion mit der Linkspartei mit. Von 2007 bis 2010 war Lafontaine neben Lothar Bisky Bundesvorsitzender. Eine Krebserkrankung führte zu seinem Rücktritt, inzwischen ist er genesen.<p>Er gilt als Stratege, aber auch als Populist und gibt sich gern als Anwalt kleiner Leute. Kritiker werfen ihm Arroganz vor. Der Vater von zwei Kindern ist in dritter Ehe mit der Politikerin Christa Müller verheiratet, ist inzwischen aber mit Parteigenossin Sahra Wagenknecht liiert.<p>Homepage Oskar Lafontaine<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:35 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erklärung Lafontaines im Wortlaut</title>
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			<description>Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für den Parteivorsitz zurückgezogen. Tagelang hatte er sich einen Machtkampf mit dem zum Realo-Flügel gehörenden Fraktionsvize Dietmar Bartsch und den hinter diesem stehenden Ostverbänden geliefert.<p>Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die persönliche Erklärung des Saarländers, die am Dienstag von der Bundestagsfraktion verteilt wurde:<p>«Nachdem ich seit über einem Jahr von vielen immer wieder öffentlich aufgefordert worden bin, noch einmal für Spitzenfunktionen der Partei Die Linke zu kandidieren, habe ich am vergangenen Montag dem geschäftsführenden Parteivorstand und den Landesvorsitzenden meine Bereitschaft erklärt, wieder die Aufgabe des Parteivorsitzenden und des Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl zu übernehmen.<p>Mein Beweggrund war, Die Linke in einer für sie sehr schwierigen Situation nicht im Stich zu lassen. Ich habe für dieses Angebot aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten, für die ich dankbar bin. Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.<p>Das ist kein Umfeld, in dem ich mich in der Lage sehe dazu beizutragen, dass Die Linke wieder eine starke bundespolitische Kraft wird. Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden kann. Ich ziehe daher mein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, zurück, um einen solchen Neuanfang zu ermöglichen.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:34 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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