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Aktionstag AKW Krümmel - mit Einfallsreichtum und Fantasie gegen Atomenergie
27.04.09, veröffentlicht von LauenburgvonUnten in Politik
Bei bestem Frühlingswetter und lachender Anti-AKW-Sonne gab es am gestrigen Jahrestag des Tschernobyl-Knalls viele Infos, Kultur und trotz ernstem Hintergrund eine bunte Demonstration bei der der Spass nicht zu kurz kam. Die Teilnehmerzahl war in diesem Jahr um ein vielfaches höher als bei der letztjährigen Veranstaltung. Ein Sprecher schätzte 1500 Personen. Auch Lauenburger und Lüneburger Bürger, die sich gegen die Atomkraft stellen, nahmen teil. Sie starteten gegen Sonntagmittag Fahrradkorsos nach Krümmel. Diese Veranstaltung blieb bis auf einen kleinen Disput am Ende friedlich. Lt. Aussagen von Beteiligten soll ein Polizist auf einen der abfahrenden Trecker aus dem Wendland gesprungen sein, weil dieser den Polizeikräften wohl zu nahe gekommen sein soll. Nach einigen Minuten ging es dann weiter


beinahe Tschernobyl Katastrophe
der Schrott-Atomreaktor Krümmel war mal wieder kurz vor einer Tschernobyl Katastrophe ! Vattenfall hat den zweiten Trafo im Kernkraftwerk gar nicht mit ausgewechselt..(dies hätte jede Fuschwerkstatt gemacht).. aber klagt noch gegen die Einrichtung einer BlackBox vor Gericht.. Unsere Sicherheit ist Glücksache…
Alternativen ..
Beim besten Willen, wie sieht denn die Alternative zu Atomkraft aus? Es ist schier unmöglich, die gesamte Bevölkerung mit Solarr-, Wind- oder Wasserenergie zu versorgen. Auch wenn wir in Deutschland die Atomkraftwerke abbauen, so kaufen wir immernoch Atomstrom aus anderen Ländern ein - ohne konkrete Vorschläge ist das Unterfangen zum Absetzen der Atomkraft sinnfrei. Das amüsante an der Geschichte: 99 % der Atomkraftgegner beziehen "billigen" Atomstrom, anstatt den "teureren" Grünen-Strom zu beziehen.