<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Landeszeitung.de - Politik</title>
		<link>http://www.landeszeitung.de/</link>
		<description>Zeitung für die Lüneburger Heide und Umgebung</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Landeszeitung.de - Politik</title>
			<url>http://www.landeszeitung.de/fileadmin/landeszeitung/templates/images/exchange/vb.gif</url>
			<link>http://www.landeszeitung.de/</link>
			<width>140</width>
			<height>33</height>
			<description>Zeitung für die Lüneburger Heide und Umgebung</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://www.landeszeitung.de/rss.xml" />				
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 00:56:29 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-fuer-parteivorsitz-1/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-fuer-parteivorsitz-1/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Dramatische Wende im Machtkampf der Linken: Der frühere Partei-Chef Oskar Lafontaine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Dramatische Wende im Machtkampf der Linken: Der frühere Partei-Chef Oskar Lafontaine erklärte seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz. Zuvor hatte ihm Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi seine Unterstützung entzogen. Damit steigen zwar die Chancen für den Vize-Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze. Bereits morgen wollen die Vize-Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 22:01:27 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Linke-Frauen schalten sich in Machtkampf ein</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/linke-frauen-schalten-sich-in-machtkampf-ein-2/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/linke-frauen-schalten-sich-in-machtkampf-ein-2/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Im Machtkampf bei der Linken ergreifen nun die Frauen die Initiative: Nach dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Im Machtkampf bei der Linken ergreifen nun die Frauen die Initiative: Nach dem Vorpreschen der sächsischen Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hat auch die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen Interesse an einer Kandidatur erkennen lassen.<p>Zuvor war eine Einigung zwischen den beiden männlichen Kontrahenten - Ex-Parteichef Oskar Lafontaine und Fraktionsvize Dietmar Bartsch - gescheitert.<p>Der neue Bundesvorstand soll in knapp zwei Wochen auf einem Parteitag in Göttingen gewählt werden. Der neuen Doppelspitze muss laut Satzung mindestens eine Frau angehören. Die bisherige Parteivorsitzende Gesine Lötzsch ist aus privaten Gründen zurückgetreten. Zimmermann hatte als erste am Montag ihre Kandidatur für die Nachfolge erklärt. Schwabedissen schloss am Dienstag in der «Mitteldeutschen Zeitung» eine Kandidatur nicht aus. Sie müsse sich aber noch mit ihrem Landesvorstand und ihren Söhnen besprechen. «Wir Frauen wollen nicht mehr nur Beiwerk sein. Das muss endlich mal aufhören», sagte sie.<p>In der Diskussion ist auch eine Doppelkandidatur zweier Frauen als Alternative zu einer Parteispitze mit Bartsch. Lafontaine hat seine Kandidatur inzwischen zurückgezogen. Fraktionsgeschäftsführerin Dagmar Enkelmann zeigte sich skeptisch zu einem solchen Vorschlag. «Ich halte davon nicht allzuviel», sagte sie vor Journalisten. Die Abgeordnete aus Brandenburg glaubt auch nicht, dass Bartsch und Lafontaine das Feld räumen. «Ich kann gegenwärtig nicht erkennen, dass beide zurückziehen.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:36 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Linke-Chef Ernst bringt weibliche Doppelspitze ins Gespräch</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/linke-chef-ernst-bringt-weibliche-doppelspitze-ins-gespraech-1/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/linke-chef-ernst-bringt-weibliche-doppelspitze-ins-gespraech-1/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Nach dem Verzicht von Oskar Lafontaine auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Nach dem Verzicht von Oskar Lafontaine auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz hat Linke-Chef Klaus Ernst ein weibliches Führungstandem ins Gespräch gebracht. Möglicherweise brauche die Linke nun eine Frauenspitze, sagte Ernst am Dienstag auf einer Regionalkonferenz in Berlin.<p>«Zwei Männer haben wir ja schon gehabt.» Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.<p>Prominente Linke-Politiker haben für diesen Mittwoch zu einer Pressekonferenz in Hannover eingeladen, auf der möglicherweise weitere Kandidaturen für die Vorstandswahlen Anfang Juni bekanntgegeben werden. Teilnehmen werden die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen, Parteivize Katja Kipping, Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, Vorstandsmitglied Brigitte Ostmeyer und die Bundestagsabgeordneten Jan van Aken und Thomas Nord.<p>Schwabedissen hat bereits ihr grundsätzliches Interesse an einer Kandidatur signalisiert. Kipping hatte letzte Woche einen neuen Personalvorschlag für den Fall angekündigt, dass es zu keiner einvernehmlichen Lösung zwischen Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch kommen sollte. Der frühere Parteivorsitzende Lafontaine hatte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur erklärt. Einzige Kandidaten für die neue Doppelspitze mit mindestens einer Frau sind damit derzeit Fraktionsvize Bartsch und die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:35 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Porträt: Karriere in zwei Parteien</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/portraet-karriere-in-zwei-parteien-1/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/portraet-karriere-in-zwei-parteien-1/</guid>
			<description>Saarbrücken (dpa) - Der «Napoleon von der Saar» ist immer für eine Überraschung gut: Oskar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Saarbrücken (dpa) - Der «Napoleon von der Saar» ist immer für eine Überraschung gut: Oskar Lafontaine hat mit seinem Verzicht auf eine Kandidatur für den Bundesvorsitz der Linken für einen neuen Paukenschlag gesorgt.<p>Damit macht der 68-Jährige den Weg frei für einen Neuanfang, sorgt aber auch für gehörigen Wirbel in seiner Partei.<p>Im Saarland ist «Oskar» ein Star. Die Landtagswahl brachte der Linken 16,1 Prozent - Fraktionschef Lafontaine hatte mehr erhofft. Danach hielt er sich bedeckt, ob er wieder ein Spitzenamt in Berlin übernehmen will. «Hier diskutiere ich nicht jetzt morgens, ob ich wieder an den Start gehe.» Einige Wochen später machte er klar, dass er wieder oben mitspielen will - und knüpfte das an Bedingungen.<p>Lafontaine hat eine der schillerndsten politischen Karrieren in Deutschland hingelegt - Saarbrücker Oberbürgermeister, Saar-Ministerpräsident, SPD-Chef, Kanzlerkandidat, Bundesfinanzminister und Fraktions- sowie Parteichef der Linkspartei. Der Sohn eines Bäckers wurde in Saarlouis geboren. Noch während seines Physik-Studiums trat er 1966 in die SPD ein. 1976 war Lafontaine mit 32 Jahren Oberbürgermeister von Saarbrücken, als bundesweit Jüngster in diesem Amt.<p>Bei der Landtagswahl 1985 holte Lafontaine die absolute Mehrheit und wurde Ministerpräsident (bis 1998). 1990 trat er gegen Helmut Kohl (CDU) als Kanzlerkandidat der SPD an, unterlag aber, nicht zuletzt wegen seiner kritischen Haltung zur Wiedervereinigung. Bei einem Wahlkampfauftritt wurde er lebensgefährlich verletzt.<p>Fünf Jahre später setzte sich der Hoffnungsträger in einer Kampfkandidatur gegen Rudolf Scharping durch und wurde neuer SPD-Vorsitzender. Spektakulär war sein Rückzug 1999 - im Streit mit Kanzler Gerhard Schröder schmiss er den SPD-Vorsitz und das Amt des Bundesfinanzministers hin. Das verzieh ihm die SPD nie.<p>In der WASG fand Lafontaine 2005 eine neue politische Heimat. Er übernahm mit Gregor Gysi den Vorsitz der Linksfraktion im Bundestag und wirkte maßgeblich an der Fusion mit der Linkspartei mit. Von 2007 bis 2010 war Lafontaine neben Lothar Bisky Bundesvorsitzender. Eine Krebserkrankung führte zu seinem Rücktritt, inzwischen ist er genesen.<p>Er gilt als Stratege, aber auch als Populist und gibt sich gern als Anwalt kleiner Leute. Kritiker werfen ihm Arroganz vor. Der Vater von zwei Kindern ist in dritter Ehe mit der Politikerin Christa Müller verheiratet, ist inzwischen aber mit Parteigenossin Sahra Wagenknecht liiert.<p>Homepage Oskar Lafontaine<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:35 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erklärung Lafontaines im Wortlaut</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/erklaerung-lafontaines-im-wortlaut-1/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/erklaerung-lafontaines-im-wortlaut-1/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für den Parteivorsitz zurückgezogen. Tagelang hatte er sich einen Machtkampf mit dem zum Realo-Flügel gehörenden Fraktionsvize Dietmar Bartsch und den hinter diesem stehenden Ostverbänden geliefert.<p>Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die persönliche Erklärung des Saarländers, die am Dienstag von der Bundestagsfraktion verteilt wurde:<p>«Nachdem ich seit über einem Jahr von vielen immer wieder öffentlich aufgefordert worden bin, noch einmal für Spitzenfunktionen der Partei Die Linke zu kandidieren, habe ich am vergangenen Montag dem geschäftsführenden Parteivorstand und den Landesvorsitzenden meine Bereitschaft erklärt, wieder die Aufgabe des Parteivorsitzenden und des Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl zu übernehmen.<p>Mein Beweggrund war, Die Linke in einer für sie sehr schwierigen Situation nicht im Stich zu lassen. Ich habe für dieses Angebot aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten, für die ich dankbar bin. Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.<p>Das ist kein Umfeld, in dem ich mich in der Lage sehe dazu beizutragen, dass Die Linke wieder eine starke bundespolitische Kraft wird. Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden kann. Ich ziehe daher mein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, zurück, um einen solchen Neuanfang zu ermöglichen.»<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:34 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lafontaine wirft das Handtuch</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-wirft-das-handtuch-2/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-wirft-das-handtuch-2/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der 68-jährige Saarländer erklärte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz - nachdem Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi ihm am Montag seine Unterstützung entzogen hatte.<p>Damit steigen zwar die Chancen für den stellvertretenden Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze.<p>Bereits an diesem Mittwoch wollen die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten. Das bestätigte der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord am Dienstagabend in Berlin. Auch Parteichef Klaus Ernst brachte ein weibliches Spitzentandem ins Gespräch. «Zwei Männer haben wir ja schon gehabt», sagte er auf einer Regionalkonferenz in Berlin. Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.<p>Neben Kipping und Schwabedissen will auch die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann antreten. Sie hat sich bislang nicht auf einen Partner festgelegt und könnte somit auch eine Doppelspitze mit Bartsch bilden. Lafontaines Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht sprach von der schwersten Krise in der Geschichte der Partei, äußerte sich aber nicht zu ihren eigenen Ambitionen.<p>Lafontaine erklärte, er habe für sein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten. «Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.» Er ziehe daher sein Angebot zurück. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden könne, erklärte Lafontaine.<p>Am Montag hatte sich Gysi von Lafontaine distanziert und Verständnis für die Position von Bartsch gezeigt. Dieser hatte als erster offiziell seine Kandidatur erklärt. Auch Lafontaine hatte sich grundsätzlich zu einer Kandidatur bereiterklärt - aber unter Bedingungen. So verlangte er, dass kein anderer gegen ihn antritt. Zudem wollte der Saarländer nur dann für die Bundestagswahl 2013 als Spitzenkandidat der Linken antreten, wenn er auch Parteichef ist.<p>Diese Haltung Lafontaines sorgte zunehmend für Unmut in der Partei. Vor allem Ost-Linke, die dem pragmatischen Flügel um Bartsch zuzurechnen sind, bezeichneten das Verhalten als undemokratisch.<p>Parteichef Ernst sagte nach Lafontaines Rückzug, die Linke verliere auch ihren besten Wahlkämpfer. «Da ist eine sehr ernste Lage für die Partei entstanden.» Gysi erklärte, er habe für die Lafontaines Entscheidung Verständnis. «Sie sollte Anlass sein, dass die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher, aber wichtiger Teile der Partei aufeinander zugehen.»<p>Die Auseinandersetzung um die künftige Führung war auch ein Richtungsstreit: Bartsch wird vor allem von den Ostverbänden unterstützt, die einen gemäßigten Kurs Richtung Regierungsbeteiligung fahren wollen. Lafontaine steht hingegen für einen harten Oppositionskurs und wurde primär von den Westverbänden gestützt. Bis 2009 hatte der Saarländer die Linke schon einmal als Parteichef geführt. Er war dann aber wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten.<p>Wegen des Machtkampfes um die Führung erlebte die Linke eine Zerreißprobe - so warnte Gysi vor einer Spaltung, falls es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung in der Führungsfrage kommen sollte. Der Partei, die vor fünf Jahren aus der westdeutschen WASG und der ostdeutschen Linkspartei hervorgegangen war, drohte ein Showdown bei der Neuwahl des Parteivorstandes. Unklar blieb am Dienstag, ob Ernst noch einmal für den Chefposten antritt. Seine Co-Vorsitzende Gesine Lötzsch war bereits aus privaten Gründen zurückgetreten.<p>Die Linke befindet sich in einer desolaten Lage: Seit Monaten beschäftigt sie sich mit parteiinternen Streitereien. Zudem kämpft sie gegen sinkende Umfragewerte und schlechte Wahlergebnisse. So scheiterte die ursprünglich angestrebte West-Ausdehnung der Partei. Zuletzt verfehlte die Linke den Wiedereinzug in die Landesparlamente von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.<p>Linke-Konferenz<p>Oskar Lafontaine<p>Dietmar Bartsch<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:34 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lafontaine verzichtet auf Kandidatur</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-1/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-1/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für den Parteivorsitz zurückgezogen. Tagelang hatte er sich einen Machtkampf mit Fraktionsvize Dietmar Bartsch geliefert. Er wollte zu viel und hat alles verloren. Gegen Ende seiner schillernden politischen Karriere muss Lafontaine eine bittere Niederlage einstecken.<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:48:19 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Analyse: Lafontaine gibt sich geschlagen</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/analyse-lafontaine-gibt-sich-geschlagen/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/analyse-lafontaine-gibt-sich-geschlagen/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Oskar Lafontaine hat überreizt. Im Machtkampf mit Fraktionsvize Dietmar Bartsch um...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Oskar Lafontaine hat überreizt. Im Machtkampf mit Fraktionsvize Dietmar Bartsch um den Vorsitz der Linken hat er sich überschätzt und muss sich nun geschlagen geben.<p>Am Dienstag erklärte der 68-Jährige seinen Verzicht auf die Kandidatur für den Parteivorsitz auf dem Göttinger Parteitag Anfang Juni - gut eine Woche, nachdem er seinen Hut in den Ring geworfen hatte.<p>Die Ausgangslage für Lafontaine war zunächst gar nicht schlecht gewesen. Der Gründungsvater der gesamtdeutschen Linken gilt immer noch als Zugpferd der Partei. In seiner Amtszeit als Parteichef zwischen 2007 und 2009 führte er die Linke auf den Höhepunkt des Erfolges. Als er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgab, hatte die Partei bei der Bundestagswahl gerade das Rekordergebnis von 11,9 Prozent eingefahren.<p>Im Ringen um den Parteivorsitz war auch die Riege seiner Unterstützer groß und prominent. Der amtierende Vorsitzende Klaus Ernst schlug ihn für den Posten vor, Fraktionschef Gregor Gysi stand fest hinter ihm, und in den westdeutschen Landesverbänden hatte er breiten Rückhalt. Parteiintern gingen die meisten davon aus, dass er bei einer Kampfkandidatur knapp gegen Bartsch gewinnen würde, dessen Unterstützer vor allem im Osten zu finden sind.<p>Lafontaine wollte aber zu viel. Den Parteivorsitz wollte er nur übernehmen, wenn er dazu auch die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl 2013 bekommt. Entscheidend für seinen Rückzug war aber, dass er dem anderen Lager keinen Schritt entgegen kommen wollte. Ein Kompromissvorschlag Gysis, nach dem er Vorsitzender und Bartsch Bundesgeschäftsführer werden sollte, schmetterte Lafontaine am Sonntag ab. Gysi wechselte daraufhin das Lager und sagte Bartsch seine Unterstützung zu. Das war's dann.<p>Besonders bitter für Lafontaine dürfte sein, dass er sich ausgerechnet Bartsch geschlagen geben muss. Vor gut zwei Jahren hatte der Saarländer als Parteichef seinen Bundesgeschäftsführer Bartsch zum Rücktritt gedrängt, weil er eine gezielte Intrige witterte. Das Verhältnis der beiden hat sich seither nicht wieder normalisiert.<p>Doch ob der Weg für Bartsch jetzt frei ist, ist fraglich. Denn jetzt drängen die Frauen nach vorn. Bereits an diesem Mittwoch wollen Parteivize Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihren Hut in den Ring werfen. Sie wollen als weibliche Doppelspitze antreten, wie ihr Parteifreund Thomas Nord bestätigt. Und auch Parteichef Klaus Ernst setzt nun auf Frauenpower: «Zwei Männer haben wir ja schon gehabt.»<p>Dass der glücklose Ernst noch einmal antritt, gilt als höchst unwahrscheinlich. Völlig unklar ist noch, welche Frau mit Bartsch eine Doppelspitze bilden könnte. Mit dem Rückzug Lafontaines wäre theoretisch ein Führungsduo mit der Lebensgefährtin des 68-Jährigen, Sahra Wagenknecht, denkbar. Auch Wagenknecht dürfte aber weder persönlich noch politisch mit Bartsch harmonieren. Bleibt bisher nur die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann, die ebenfalls kandidieren will, sich aber bislang nicht auf einen Partner festgelegt hat.<p>Wie auch immer die Vorstandswahlen am 2. und 3. Juni ausgehen, die neuen Vorsitzenden werden einiges zu kitten haben. Die Gräben zwischen Ost und West, Reformern und Dogmatikern sind tiefer denn je. Bartsch steht für einen pragmatischen Kurs, der eine Öffnung zu SPD und Grünen zum Ziel hat. In erster Linie wird das neue Spitzenduo aber Integrationsarbeit in der eigenen Partei leisten müssen.<p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:46:51 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-fuer-parteivorsitz/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-fuer-parteivorsitz/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der 68-jährige Saarländer erklärte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz - nachdem Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi ihm am Montag seine Unterstützung entzogen hatte.<p>Damit steigen zwar die Chancen für den stellvertretenden Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze.<p>Bereits an diesem Mittwoch wollen die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten. Das bestätigte der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord am Dienstagabend in Berlin. Auch Parteichef Klaus Ernst brachte ein weibliches Spitzentandem ins Gespräch. «Zwei Männer haben wir ja schon gehabt», sagte er auf einer Regionalkonferenz in Berlin. Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.<p>Neben Kipping und Schwabedissen will auch die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann antreten. Sie hat sich bislang nicht auf einen Partner festgelegt und könnte somit auch eine Doppelspitze mit Bartsch bilden. Lafontaines Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht sprach von der schwersten Krise in der Geschichte der Partei, äußerte sich aber nicht zu ihren eigenen Ambitionen.<p>Lafontaine erklärte, er habe für sein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten. «Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.» Er ziehe daher sein Angebot zurück. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden könne, erklärte Lafontaine.<p>Am Montag hatte sich Gysi von Lafontaine distanziert und Verständnis für die Position von Bartsch gezeigt. Dieser hatte als erster offiziell seine Kandidatur erklärt. Auch Lafontaine hatte sich grundsätzlich zu einer Kandidatur bereiterklärt - aber unter Bedingungen. So verlangte er, dass kein anderer gegen ihn antritt. Zudem wollte der Saarländer nur dann für die Bundestagswahl 2013 als Spitzenkandidat der Linken antreten, wenn er auch Parteichef ist.<p>Diese Haltung Lafontaines sorgte zunehmend für Unmut in der Partei. Vor allem Ost-Linke, die dem pragmatischen Flügel um Bartsch zuzurechnen sind, bezeichneten das Verhalten als undemokratisch.<p>Parteichef Ernst sagte nach Lafontaines Rückzug, die Linke verliere auch ihren besten Wahlkämpfer. «Da ist eine sehr ernste Lage für die Partei entstanden.» Gysi erklärte, er habe für die Lafontaines Entscheidung Verständnis. «Sie sollte Anlass sein, dass die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher, aber wichtiger Teile der Partei aufeinander zugehen.»<p>Die Auseinandersetzung um die künftige Führung war auch ein Richtungsstreit: Bartsch wird vor allem von den Ostverbänden unterstützt, die einen gemäßigten Kurs Richtung Regierungsbeteiligung fahren wollen. Lafontaine steht hingegen für einen harten Oppositionskurs und wurde primär von den Westverbänden gestützt. Bis 2009 hatte der Saarländer die Linke schon einmal als Parteichef geführt. Er war dann aber wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten.<p>Wegen des Machtkampfes um die Führung erlebte die Linke eine Zerreißprobe - so warnte Gysi vor einer Spaltung, falls es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung in der Führungsfrage kommen sollte. Der Partei, die vor fünf Jahren aus der westdeutschen WASG und der ostdeutschen Linkspartei hervorgegangen war, drohte ein Showdown bei der Neuwahl des Parteivorstandes. Unklar blieb am Dienstag, ob Ernst noch einmal für den Chefposten antritt. Seine Co-Vorsitzende Gesine Lötzsch war bereits aus privaten Gründen zurückgetreten.<p>Die Linke befindet sich in einer desolaten Lage: Seit Monaten beschäftigt sie sich mit parteiinternen Streitereien. Zudem kämpft sie gegen sinkende Umfragewerte und schlechte Wahlergebnisse. So scheiterte die ursprünglich angestrebte West-Ausdehnung der Partei. Zuletzt verfehlte die Linke den Wiedereinzug in die Landesparlamente von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.<p>Linke-Konferenz<p>Oskar Lafontaine<p>Dietmar Bartsch<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:20:14 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lafontaine wirft das Handtuch</title>
			<link>http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-wirft-das-handtuch/</link>
			<guid isPermaLink="false">http://www.landeszeitung.de/nachrichten/politik/news/artikel/lafontaine-wirft-das-handtuch/</guid>
			<description>Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin (dpa) - Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert. Der 68-jährige Saarländer erklärte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz - nachdem Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi ihm am Montag seine Unterstützung entzogen hatte.<p>Damit steigen zwar die Chancen für den stellvertretenden Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze.<p>Bereits an diesem Mittwoch wollen die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten. Das bestätigte der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord am Dienstagabend in Berlin. Auch Parteichef Klaus Ernst brachte ein weibliches Spitzentandem ins Gespräch. «Zwei Männer haben wir ja schon gehabt», sagte er auf einer Regionalkonferenz in Berlin. Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.<p>Neben Kipping und Schwabedissen will auch die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann antreten. Sie hat sich bislang nicht auf einen Partner festgelegt und könnte somit auch eine Doppelspitze mit Bartsch bilden. Lafontaines Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht sprach von der schwersten Krise in der Geschichte der Partei, äußerte sich aber nicht zu ihren eigenen Ambitionen.<p>Lafontaine erklärte, er habe für sein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten. «Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.» Er ziehe daher sein Angebot zurück. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden könne, erklärte Lafontaine.<p>Am Montag hatte sich Gysi von Lafontaine distanziert und Verständnis für die Position von Bartsch gezeigt. Dieser hatte als erster offiziell seine Kandidatur erklärt. Auch Lafontaine hatte sich grundsätzlich zu einer Kandidatur bereiterklärt - aber unter Bedingungen. So verlangte er, dass kein anderer gegen ihn antritt. Zudem wollte der Saarländer nur dann für die Bundestagswahl 2013 als Spitzenkandidat der Linken antreten, wenn er auch Parteichef ist.<p>Diese Haltung Lafontaines sorgte zunehmend für Unmut in der Partei. Vor allem Ost-Linke, die dem pragmatischen Flügel um Bartsch zuzurechnen sind, bezeichneten das Verhalten als undemokratisch.<p>Parteichef Ernst sagte nach Lafontaines Rückzug, die Linke verliere auch ihren besten Wahlkämpfer. «Da ist eine sehr ernste Lage für die Partei entstanden.» Gysi erklärte, er habe für die Lafontaines Entscheidung Verständnis. «Sie sollte Anlass sein, dass die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher, aber wichtiger Teile der Partei aufeinander zugehen.»<p>Die Auseinandersetzung um die künftige Führung war auch ein Richtungsstreit: Bartsch wird vor allem von den Ostverbänden unterstützt, die einen gemäßigten Kurs Richtung Regierungsbeteiligung fahren wollen. Lafontaine steht hingegen für einen harten Oppositionskurs und wurde primär von den Westverbänden gestützt. Bis 2009 hatte der Saarländer die Linke schon einmal als Parteichef geführt. Er war dann aber wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten.<p>Wegen des Machtkampfes um die Führung erlebte die Linke eine Zerreißprobe - so warnte Gysi vor einer Spaltung, falls es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung in der Führungsfrage kommen sollte. Der Partei, die vor fünf Jahren aus der westdeutschen WASG und der ostdeutschen Linkspartei hervorgegangen war, drohte ein Showdown bei der Neuwahl des Parteivorstandes. Unklar blieb am Dienstag, ob Ernst noch einmal für den Chefposten antritt. Seine Co-Vorsitzende Gesine Lötzsch war bereits aus privaten Gründen zurückgetreten.<p>Die Linke befindet sich in einer desolaten Lage: Seit Monaten beschäftigt sie sich mit parteiinternen Streitereien. Zudem kämpft sie gegen sinkende Umfragewerte und schlechte Wahlergebnisse. So scheiterte die ursprünglich angestrebte West-Ausdehnung der Partei. Zuletzt verfehlte die Linke den Wiedereinzug in die Landesparlamente von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.<p>Linke-Konferenz<p>Oskar Lafontaine<p>Dietmar Bartsch<p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 21:19:45 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 0ms -->
