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HVL will in Hollenstedt endlich einmal ein Spitzenspiel gewinnen
Eine Frage des Prinzips
so Lüneburg. Jörg Ruschmeyer bedient sich vor diesem Spiel eines Bildes aus der Bahnszene: "Der Zug ist noch auf dem Bahnsteig, setzt sich gerade langsam in Bewegung. Wenn wir diesmal nicht gewinnen, dann ist er endgültig abgefahren." Gemeint sind der Meisterschaftszug und das Spitzenspiel des HV Lüneburg in der Handball-Landesliga der Männer bei Spitzenreiter TuS Hollenstedt am heutigen Sonnabend (19.30 Uhr).
Vor drei Wochen erst trafen der HVL und Hollenstedt aufeinander. Seinerzeit unterlagen die Lüneburger in Oedeme mit 29:31, gaben ihre Tabellenführung ab. "Aus eigener Kraft können wir eh nicht mehr Meister werden", sagt Trainer Ruschmeyer, "aber darum geht es jetzt auch gar nicht mehr so sehr. Es geht darum, auch mal so eine Partie zu gewinnen." Ruschmeyer spielt darauf an, dass der HVL in dieser Saison bislang alle drei Vergleiche mit Hollenstedt und Wietzendorf verloren hat. Und darauf, dass sein Team in den vergangenen Jahren gegen Hollenstedt gerade einmal zwei Remis gelungen sind.
Beim Hinspiel vor drei Wochen fehlte dem HVL Spielmacher Christian Fleßner wegen seines Bänderrisses an allen Ecken und Enden. Ob er diesmal spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. "Er ist noch nicht schmerzfrei, aber es gibt eine minimale Chance, dass er dabei ist", so Ruschmeyer, der noch einen Belastungstest abwarten will und dann eine Entscheidung trifft.
Bis auf Milan Uhe sind alle Mann an Bord. Auch Marjan Bode ist wieder zurück. Ruschmeyer hat das Gefühl, dass sein Team hoch motiviert ist, endlich den Bock umzustoßen: "Bei solchen Spielen muss man doch einfach brennen. Sonst sollte man vielleicht nicht Handball spielen, sondern etwas anderes machen."
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Kommentare
Falschinformation
(Gast) Gast
"alle kamen heil wieder ins Ziel" stimmt so ja...
mehr 22.05.2012--13:58
Judith Fischer??
(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...
mehr 15.11.2011--15:09


