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Besonderer Tag für Ex-Lüneburger

Hoyah fiebert doppelt mit

re Lüneburg. Bis zum Sommer 2008 gehörte Dennis Hoyah zu den herausragenden Mittelfeldspielern im Fußball-Kreis Lüneburg. Der hier geborene Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen spielte von 2002 bis 2006 beim TuS Neetze, danach bei Eintracht Lüneburg, jeweils in der Landesliga (Bezirksoberliga), ehe es den heute 27-Jährigen zum Studium nach Wilhelmshaven verschlug. Derzeit hält sich Hoyah in Australien auf. Deutschland, Ghana, Australien: drei Teams, die jetzt bei der WM Gruppengegner sind. Da liegt es nahe, ihn zu seiner Einschätzung zu befragen - die heutige moderne Kommunikation per E-Mail macht es möglich.

 

Vor zwei Jahren entschied sich Hoyah zu einem Studium im Bereich Tourismuswirtschaft, brach deshalb seine Zelte in Lüneburg ab und zog nach Wilhelmshaven um. "Ich bin jetzt im fünften Semester, wobei ich von März bis Ende September ein Urlaubssemester in Australien eingelegt habe, um wichtige Auslandserfahrungen zu sammeln. Dabei ist auch die Vertiefung der englischen Sprache von großer Bedeutung. Nach der Rückkehr nach Deutschland folgen noch zwei weitere Semester, bevor ich meine Bachelor-Arbeit schreibe", berichtet er.

 

Die ersten sechs Wochen verbrachte "Magic", so sein Spitzname seit eh und je, in Sydney. "Eine Stadt mit wunderschöner Architektur wie zum Beispiel die Oper, aber auch mit wunderschönen Stränden wie Manly Beach oder Bondi Beach." Aber auch mit sehr hohen Kosten für Unterkunft und Lebensunterhalt. So entschloss er sich, nach Townsville an der Ostküste weiterzuziehen, um dort als Erntehelfer zu arbeiten. "Stand der Dinge ist derzeit, dass ich vier Wochen hier als Ananas-Pflücker arbeite, um meine weitere Reise finanzieren zu können. Den Endspurt der WM will ich in Cairns noch weiter nördlich verfolgen und dann an der Ostküste zurück nach Sydney."

 

Sein Vater Jesse Hoyah, der seit 1962 in Lüneburg lebt, freut sich, dass er auf diesem Weg mal wieder von Dennis hört: "Kontakt gibt es im Moment leider nur, wenn er mal anruft - und das ist ja manchmal nicht ganz einfach und auch nicht billig. Zum letzten Mal hat er sich Ende Mai gemeldet. Da hat er mich aus dem Bett geworfen - es war hier Mitternacht." Er bedauert ein wenig, dass Dennis wegen seines Studiums das Fußballspielen aufgeben musste, "denn er ist ein guter Spieler - wie früher sein Onkel, Dribbelkönig Detlef Olaidotter".

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23.06.2010
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  • Kommentare 1

hey reisender, wünsche dir noch viel spaß auf deinem trip !!! ich entschuldige mich jetzt schon einmal dafür, dass es dir nach dem heutigen fussballspiel nicht gut gehen wird ;) mein tipp 2:0 für germany !!!! lg benni

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Kommentare

Falschinformation

(Gast) Gast
"alle kamen heil wieder ins Ziel" stimmt so ja...

mehr 22.05.2012--13:58

spitze

(Gast) ehemalige
hätte mich über eine direkte - war doch schon...

mehr 22.02.2012--21:46

Judith Fischer??

(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...

mehr 15.11.2011--15:09

Cool

(Gast) ???
Ja das ist wirklich toll

mehr 27.08.2011--12:41

Respekt

(Gast) Saltcityrider
Super Ingo!! Wir gratulieren dir und wünschen uns...

mehr 10.08.2011--21:37