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Hamoureis und Uelzenerin Boe-Lange gewinnen souverän in Amelinghausen
Topfit auch im Ramadan
saf Amelinghausen. Fast jeder der 243 Aktiven freute sich nach dem Lauf um den Heideköniginnenpokal auf eine Erfrischung. Nur Abdellah Hamoureis, Sieger des Laufs in Amelinghausen über 8,7 Kilometer, durfte sich keinen Becher Wasser nehmen. "Während des Ramadan darf ich nichts essen und nichts trinken, solange die Sonne nicht untergegangen ist", erklärte der gebürtige Marokkaner, der mit dem Fahrrad von Lüneburg angereist war. "Aber ich bin gut drauf." Am letzten Berg verabschiedete er sich von Lokalmatador Dennis Lauterschlag, gewann in 30:49 Minuten vor Lauterschlag (31:12) und dem Ochtmisser Dennis Ulbrich (32:53).
Bei den Frauen setzte sich Martina Boe-Lange vom Post SV Uelzen (33:53) klar vor den Adendorferinnen Julia Moysich (35:51) und Regina Krüger (37:44) durch. "Das war ein sehr anspruchsvoller Lauf", befand die amtierende Landesmeisterin im Halbmarathon, die mitten im Training für den Berlin-Marathon steckt und ihr Debüt in Amelinghausen als schnelle Einheit mitnahm. Aber die Uelzenerin lobte: "Das war eine tolle Atmosphäre hier."
Tausende feuerten die insgesamt 243 Läufer auf dem letzten halben Kilometer quer durch den Ort an. Organisator Dr. Rüdiger Carlberg freute sich nicht nur über den neuen Melderekord, sondern auch über die Reaktionen auf die neue Streckenführung mit einer großen Runde statt fünf kleinen: "Top-Leute wie auch normale Läufer meinten, dass es eine sehr schöne, aber durchaus anspruchsvolle Strecke ist." Gellersens Routinier Hans-Hermann Saß sah es wie viele Kollegen: "Fünfmal den Berg hoch wie früher, da lach' ich doch drüber. Aber so anstrengend wie diesmal war es in Amelinghausen noch nie. Man musste gleich von Beginn an volle Möhre gehen, das war nicht so mein Ding."
Begeistert vom knackigen Kurs durch die Wälder östlich des Ortes war Thorsten Boknecht vom TriTeam Lüneburg, der in 33:04 starker Vierter wurde. "Man konnte zwischendurch frische Luft schnappen und zum Schluss lief es wie geölt", freute sich der Triathlet. Das Duo vor ihm sah das anders. "Die alte Strecke war reizvoller, schon allein wegen der Zuschauer-Unterstützung", meinte Lauterschlag. Und Ulbrich ergänzte: "Auf der alten Strecke hast du deinen Rhythmus. Da weißt du, wann der Berg kommt."
Auf welcher Strecke im kommenden Jahr der Heideköniginnenpokal ausgelaufen wird, lässt Carlberg noch offen, zumal das letzte Wort bei der Planung ohnehin der Heideblütenfestverein hat. Carlberg: "In zwei Monaten wissen wir mehr."
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Kommentare
Falschinformation
(Gast) Gast
"alle kamen heil wieder ins Ziel" stimmt so ja...
mehr 22.05.2012--13:58
Judith Fischer??
(Gast) Sven
Heißt bitte schön Judith Fuchs; ansonsten aber...
mehr 15.11.2011--15:09


