Der aktuelle Stand zum Coronavirus – Teil 1

+ + Update, 18. September, 12.20 Uhr:

Ein neuer Fall im Landkreis Lüneburg. Die Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 225, davon sind inzwischen 214 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es elf akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 4,36 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

Um die schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, ist es auch weiterhin wichtig, bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben. Wer beispielsweise Fieber oder Halsschmerzen hat, geht nicht zur Arbeit, Schule oder zum Kindergarten, sondern stattdessen für einen Corona-Test zum Arzt. „Wir stellen leider immer wieder fest, dass Menschen trotz vorhandener Krankheitssymptome weiterhin unterwegs waren und später dann positiv getestet wurden“, sagt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. „Dadurch wiederum wurden weitere Personen angesteckt und die Übertragungsketten unnötig verlängert.“ Wie die Menschen im Fall von Erkältungssymptomen vorgehen sollen, ist auf einem Info-Leitfaden beschrieben. Er richtet sich an Kinder, ist aber auf Erwachsene ebenso übertragbar.

+ + Update, 18. September, 10.20 Uhr:

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat bundesweit den höchsten Tageswert seit April erreicht. Nach offizieller Zählung des Robert-Koch-Instituts waren es am Donnerstag 2194 (Vortag: 1901). „Das, was man im Moment sieht, also zum Beispiel 2200 neue Fälle, das ist schon nicht so eine beliebige Schwankung. Sondern wir sind jetzt wieder im Anstieg“, sagte der Virologe Christian Drosten. Die Situation sei aber nicht mit der im März vergleichbar.

+ + Update, 17. September, 12.30 Uhr:

Vier weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Das teilt der Landkreis mit. Die Personen befinden sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 224, davon sind inzwischen 214 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es zehn akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 4,36 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

Mehr Informationen zum Corona-Virus gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

+ + Update, 17. September, 11.30 Uhr:

Der Martinimarkt in Dahlenburg findet dieses Jahr nicht statt. Das haben die Mitglieder des Tourismus-, Kultur- und Entwicklungsausschuss der Samtgemeinde Dahlenburg einstimmig entschieden.

+ + Update, 17. September, 9.40 Uhr:

Niedersachsen will seine strengen Corona-Regelungen ab 1. Oktober deutlich lockern. So sollen Großveranstaltungen teilweise wieder zugelassen werden. Diskotheken und Clubs können unter Bedingungen öffnen. Für Weihnachtsmärkte soll noch eine Regelung gefunden werden. Die Landesregierung will zudem eine Corona-Ampel einführen, um die jeweils aktuelle Lage zu veranschaulichen. Das geht aus dem Entwurf der sogenannten Herbststrategie der Landesregierung hervor.

+ + Update, 16. September, 14.50 Uhr:

Seit heute gibt es eine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 94; 88 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 79 Personen, davon handelt es sich bei 6 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 16. September, 14 Uhr:

Die Kassenärztliche Vereinigung hat das durch sie betriebene Corona-Testzentrum in Rosche am Dienstag, 15. September 2020, bis auf Weiteres geschlossen. Das teilt der Landkreis Uelzen mit. In dem Testzentrum waren zuletzt ausschließlich Reiserückkehrer auf eine Infektion mit dem Coronavirus untersucht worden. Grund für die Schließung ist die zum 15. September 2020 ausgelaufene Bundesverordnung, nach der in den Testzentren nur noch Reiserückkehrer auf das Coronavirus getestet wurden. Ab sofort werden Testungen auf das Coronavirus ausschließlich durch den jeweiligen Haus- oder Kinderarzt durchgeführt. Diese sollten zuvor telefonisch kontaktiert werden. Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume appelliert vor diesem Hintergrund an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger: „Jeder, der bei sich oder bei Schutzbefohlenen Symptome einer möglichen Corona-Erkrankung befürchtet, ist aufgefordert, den Haus- oder Kinderarzt anzurufen und dort weitere Schritte abzuklären.“ In diesem Zusammenhang weist der Landkreis nochmals darauf hin, dass es für den allgemeinen Reiserückkehrer ohne Symptome aus einem Nicht-Risikogebiet seit dem 15. September 2020 keine kostenlose Testung mehr gibt.

+ + Update, 16. September, 10.25 Uhr:

Zwei neue Fälle im Landkreis Lüneburg: Die Personen befinden sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 220, davon sind inzwischen 212 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es acht akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 2,73 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 15. September, 11 Uhr:

Aktuell gibt es im Landkreis Lüneburg eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion. Die Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 218, davon sind inzwischen 211 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es sieben akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 2,73 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 15. September, 9.15 Uhr:

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat für den Oktober weitere Lockerungen der Corona-Regelungen ins Spiel gebracht. So prüfe die Landesregierung gegenwärtig, unter welchen Bedingungen Weihnachtsmärkte wie auch Fußballspiele mit Publikum möglich sein werden. „Wir werden voraussichtlich den Saalbetrieb in Gaststätten wieder möglich machen“, sagte Weil in einer Regierungserklärung vor dem Landtag in Hannover. Auch für die Kinos werde es erweiterte Möglichkeiten geben. Voraussetzung dafür seien allerdings gleichbleibende oder sinkende Infektionszahlen.

+ + Update, 14. September, 14.45 Uhr:

Seit Samstag gibt es drei weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 93; 87 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 74 Personen, davon handelt es sich bei 6 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Freitag, 11.09.2020, am Samstag, 12.09.2020 sowie am Sonntag, 13.09.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 65 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 30 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 2 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 28 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 3 Personen aus dem Landkreis Harburg. Zwei weitere Person stammen aus einer anderen Region. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

Bei einer der neuinfizierten Personen handelt es sich um ein Kind, das Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte und sich deshalb bereits in Quarantäne befand. Da das Kind zuvor den DRK-Kindergarten Groß Liedern besucht hat bzw. dort betreut wurde, wurden die Kinder der betreffenden Kita-Gruppe sowie mehrere Erzieherinnen unmittelbar nach Vorliegen des positiven Testergebnisses unter Quarantäne gestellt. Darüber hinaus befinden sich in diesem Zusammenhang auch Kinder aus dem DRK-Kindergarten in Wrestedt in Quarantäne, da das betroffene Kind Anfang vergangener Woche mit einigen der dort betreuten Kinder Kontakt hatte. Beide Einrichtungen bleiben in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zunächst weiterhin geöffnet. Die ca. 50 Testungen der durch das Gesundheitsamt Uelzen-Lüchow-Dannenberg diesbezüglich bisher ermittelten möglichen Kontaktpersonen sind am heutigen Vormittag erfolgt. Das Ergebnis wird voraussichtlich morgen vorliegen. Das Gesundheitsamt Uelzen-Lüchow-Dannenberg steht mit den beiden Kitas in Kontakt. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes nach möglichen weiteren Kontaktpersonen sind noch nicht abgeschlossen.

+ + Update, 14. September, 13.45 Uhr:

Aktuell gibt es im Landkreis Lüneburg eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion. Die Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 217, davon sind inzwischen 211 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 6 akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 2,18 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

Im Landkreis Lüneburg sind seit Ausbruch der Pandemie mit etwa 54 Prozent mehr Männer als Frauen infiziert. Am häufigsten tritt das Corona-Virus bei Menschen im Alter zwischen 15 und 59 Jahren (49,32 Prozent) am seltensten im Alter zwischen null und vier beziehungsweise 80 und älter (1,83 Prozent) auf.

+ + Update, 13. September, 14.30 Uhr:

Mit 50 000 Euro will die Hansestadt Lüneburg freischaffenden Künstlern helfen, denen die Pandemie die Existenzgrundlage entzogen hat. Mehr dazu hier.

+ + Update, 13. September, 14 Uhr:

Niedersachsen stellt sich wegen der Corona-Krise weiter auf einen drastischen Einbruch der Steuereinnahmen ein. Für dieses Jahr wird mit rund zehn Prozent weniger Einkünften gerechnet, als vor Beginn der Pandemie geschätzt worden war. Insgesamt erwartet das Finanzministerium 2020 Einnahmen von 27,1 Milliarden Euro, hieß es aus Hannover. I

+ + Update, 11. September, 12.30 Uhr:

Von Montag (14. September) an können Vereine wieder das Lehrschwimmbecken Oedeme nutzen. In Abstimmung mit dem Kreissportbund hat die Kreisverwaltung ein Hygienekonzept erstellt. Dieses ist angesichts der aktuellen Corona-Situation so gestaltet, dass sich zum Schutz vor Ansteckung die einzelnen Gruppen in den Räumlichkeiten nicht begegnen. Über die Details werden die Vereine durch den Kreissportbund informiert. Für die kreiseigenen Schulen und Grundschulen ist das Lehrschwimmbecken bereits wieder geöffnet.

+ + Update, 11. September, 12.30 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg hat eine weitere Corona-Virus-Infektion bestätigt. Die Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 216, davon sind inzwischen 206 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es zehn akute Fälle. Wegen COVID-19 stationär behandelt wird derzeit niemand. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 2,73 – das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 10. September, 15 Uhr:

Seit heute gibt es eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 90;

84 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 84 Personen, davon handelt es sich bei 5 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Mittwoch, 09.09.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 18 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 5 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 4 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 7 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 1 Person aus dem Landkreis Harburg. Eine weitere Person stammt aus einer anderen Region. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 9. September, 10.39 Uhr:

Zwei neue Fälle im Landkreis Lüneburg, davon ist eine Person Reiserückkehrer aus Malta. Beide Infizierte befinden sich in Quarantäne, die Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Fälle liegt nun bei 215, davon sind inzwischen 206 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 9 akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 2,73 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 9. September, 10.30 Uhr:

#Corona erforderte fast überall ein Umdenken. Wie flexibel reagierten #Behörden? Ein Besuch bei der Lüneburger Kfz-Zulassungstelle. Mehr dazu hier.

+ + Update, 8. September, 11 Uhr:

Neue Schilder weisen seit einigen Tagen darauf hin, dass nicht nur in Bussen und Zügen, sondern auch an den Haltestellen und Bahnsteigen Masken getragen werden müssen. Die Schilder hat die KVG am vergangenen Mittwoch aufgehängt. Genau an dem Tag, an dem Polizei und Verkehrsbetriebe landesweit die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert haben. Auch in Stadt und Landkreis Lüneburg. Nach Anfragen überraschter Leser hat die LZ bei der KVG nachgehakt. Unternehmenssprecher Oliver Blau erklärte, dass die Maskenpflicht auch an Haltestellen nicht neu sei, aber viele Kunden diese Vorschrift offenbar nicht kennen würden. Deshalb habe man jetzt die Hinweisschilder angebracht. Eine gewisse Unsicherheit über die aktuelle Rechtslage hat es aber wohl auch bei der KVG gegeben. Zwei Wochen zuvor hatte Blau gegenüber der LZ noch erklärt, dass Masken auch im Bereich der Haltestellen nur ein Empfehlung seien. Nun sind sie aber Pflicht.

+ + Update, 7. September, 12.40 Uhr:

Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Fälle muss nach dem Wochenende nach unten korrigiert werden. Die beiden am vergangenen Freitag (4. September 2020) gemeldeten Neuinfektionen konnten nach erneuten Untersuchungen nicht bestätigt werden. Das dafür zuständige Labor begründet die falschen Ergebnisse mit Verunreinigungen der Proben. Aus diesem Grund werden diese beiden Fälle aus der Statistik wieder herausgenommen.

Gleichzeitig gibt es aktuell (Montag, 7. September 2020) im Landkreis Lüneburg eine neue bestätigte Corona-Virus-Infektion. Die Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 213, davon sind inzwischen 203 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 10 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 3,82 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 7. September, 9.30 Uhr:

Der mehrwöchige Lockdown im März und April sowie die Schließung von Schulen haben die Besetzung von Lehrstellen in Niedersachsen verzögert – mehr als vier Wochen nach Beginn des Ausbildungsjahres gibt es noch 14500 freie Ausbildungsplätze. „Der Endspurt in den Ausbildungsmarkt ist um bis zu acht Wochen verschoben“, schätzt Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN). Wie eine Umfrage der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ bei Arbeitsmarktexperten sowie Handwerkskammern und Unternehmerverbänden ergab, kommt es derzeit aber zu einem deutlichen Nachholeffekt.

+ + Update, 5. September, 16.15 Uhr:

Gut eine Woche nach Beginn des neuen Schuljahres in Niedersachsen sind landesweit 32 Schulen von Corona-Einschränkungen betroffen. Wegen festgestellter Infektionen seien 43 Klassen und zehn Jahrgänge in den Heimunterricht geschickt worden, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Ganze Schulschließungen gab es aber nicht.

+ + Update, 4. September, 10.45 Uhr:

Zwei neue Fälle im Landkreis Lüneburg: Die Personen befinden sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 214, davon sind inzwischen 200 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 14 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 4,91 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 3. September, 15.15 Uhr:

Zwei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Es handelt sich um Reiserückkehrer aus Spanien und Kroatien. Die Personen befinden sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen im Kreisgebiet liegt nun bei 212, davon sind inzwischen 197 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 15 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt.

+ + Update, 3. September, 15 Uhr:

Seit gestern gibt es keine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 89; 80 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 101 Personen, davon handelt es sich bei 5 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Mittwoch, 2. September, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 29 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 4 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 0 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 20 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 0 Personen aus dem Landkreis Harburg. Weitere 5 Personen stammen aus einer anderen Region. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 2. September, 15 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg meldet am Mittwoch keine weiteren Corona-Virus-Infektionen. Insgesamt haben sich 210 Personen mit Covid-19 infiziert, davon sind 192 wieder genesen.

+ + Update, 2. September, 14.45 Uhr: 

Seit heute gibt es eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, teilte Kreissprecher Martin Theine am Mittwoch mit. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 89; 80 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Dienstag, 01.09.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 38 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 8 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 6 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 8 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 13 Personen aus dem Landkreis Harburg. Weitere 3 Personen stammen aus einer anderen Region.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 1. September, 16.25 Uhr:

Im Landkreis Uelzen gibt es drei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen.  Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 88; 80 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich 47 Personen, davon handelt es sich bei drei Personen um Reiserückkehrer. Eine der drei seit heute bekannten neuinfizierten Personen ist ein junger Mann aus Uelzen, der vor seiner Quarantäne am 27. und 28. August die Berufsbildenden Schulen II (BBS II) in Uelzen besucht hat. Die Schüler und Lehrer der betroffenen Klasse wurden unter häusliche Quarantäne gestellt. Bei ihnen soll kurzfristig eine Testung durchgeführt werden.

+ + Update, 1. September, 16.15 Uhr: 

Der Landkreis Lüneburg pocht weiter auf ein Corona-Testzentrum in der näheren Umgebung von Lüneburg. Der müssen die Menschen aus der Region zum Testzentrum Rosche bei Uelzen fahren. „Der Kreisausschuss hat mich deshalb beauftragt, mich noch einmal nachdrücklich an die Kassenärztliche Vereinigung als Betreiber dieser Einrichtung zu wenden“, erklärte Landrat Jens Böther nach der Sitzung am Montag. „Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger, die möglicherweise Corona-infiziert sind, das Testzentrum für Reiserückkehrer nur schwer erreichen“, kritisierte der Landrat. Das Diagnosezentrum in Lüneburg war Mitte Juli geschlossen worden. Der Landkreis Harburg hatte den Standort Winsen angeboten, der für die Menschen im Landkreis Lüneburg wesentlich besser erreichbar wäre. Diese Möglichkeit wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) allerdings bisher nicht genutzt. Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der LZ.

+ + Update, 1. September, 12 Uhr: 

Vier weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen meldet der Landkreis Lüneburg am Dienstag. "Darunter ist ein Reiserückkehrer aus Spanien", sagt Kreissprecherin Urte Modlich. Alle Personen befänden sich in Quarantäne, die Kontakte seien bereits ermittelt worden und ebenfalls häuslich isoliert.

Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 210, davon sind inzwischen 192 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 18 akute Fälle, keine Person wird wegen Covid-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 4,91 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 31. August, 17.31 Uhr:

Seit Samstag, 29. August 2020, gibt es eine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, teilte Kreissprecher Martin Theine am Montag mit. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 85; 80 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Freitag, 28.08.2020, am Samstag, 29.08.2020 sowie am Sonntag, 30.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 108 Abstriche vorgenommen.

Davon stammen 34 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 7 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 45 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 6 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 16 Personen stammen aus anderen Regionen.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 31. August, 13.23 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg meldet heute eine weitere bestätigte Corona-Infektion. Die betroffene Person befindet sich in Quarantäne, alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert, hieß es. Damit gibt es derzeit 20 akute Fälle, von denen aber keiner wegen COVID-19 stationär behandelt wird. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 31. August, 11 Uhr:

Das Land Niedersachsen meldet heute 40 neue bestätigte Corona-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz (neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) ist von 6,5 auf 7,4 gestiegen.

+ + Update, 28. August, 13.30 Uhr:

Seit heute gibt es eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 84; 78 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Donnerstag, 27.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 83 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 19 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 10 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 32 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 19 Personen aus dem Landkreis Harburg. Weitere 3 Personen stammen aus einer anderen Region.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 28. August, 11.20 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg meldet heute keine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nach wie vor bei 205, davon sind inzwischen 186 Personen wieder gesund, das ist eine mehr als noch am Vortag. Das heißt: Derzeit gibt es 19 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 27. August, 15.10 Uhr: 

Auch heute meldet der Landkreis Uelzen keine weitere Coronavirus-Infektion.  Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle dort weiterhin bei 83;
76 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Mittwoch, 26.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 112 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 24 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 4 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 65 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 10 Personen aus dem Landkreis Harburg. 9 Personen stammen aus einer anderen Region.  Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 27. August, 14.05 Uhr: 

Angesichts der aktuellen Infektionslage soll nach den Vorstellungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorerst auf weitere Öffnungsschritte verzichtet werden. Eine Vorlage sieht sogar strengere Maßnahmen vor: mindestens 50 Euro Bußgeld bei Verstoß gegen die Maskenpflicht und keine Großveranstaltungen mehr in 2020.

+ + Update, 27. August, 11.20 Uhr:

Auch heute meldet der Landkreis Lüneburg zwei weitere, bestätigte Corona-Neuinfektionen auf dem Kreisgebiet. Bei den Infizierten handele es sich um Reiserückkehrer aus Kroatien. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 205, davon sind inzwischen 185 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 20 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 26. August, 16.20 Uhr:

Seit gestern gibt es keine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Uelzen, teil Sprecher Martin Theine mit. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 83; 76 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Dienstag, 25.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 118 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 30 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 5 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 73 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 9 Personen aus dem Landkreis Harburg. 1 Person stammt aus einer anderen Region.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ +Update, 26. August, 10.30 Uhr: 

Zwei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg: Eine der betreffenden Personen ist Reiserückkehrer aus Kroatien. Alle Corona-Infizierten befinden sich in Quarantäne, die Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 203, davon sind inzwischen 183 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 20 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 25. August, 17.08 Uhr: 

Stephan Bothe hatte im Namen seiner Kinder, die eine Grundschule besuchen, geklagt. Er sieht durch die Schutzmaske auf dem Pausenhof und in den Gängen auch eine Gesundheitsgefährdung. Das OVG wies jetzt die Klage sowohl formell als auch inhaltlich zurück.

+ + Update, 25. August, 14.45 Uhr: 

Seit heute gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 83; 75 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 41 Personen, davon handelt es sich bei 7 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer. Am Montag, 24. August, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 113 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 37 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 15 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 57 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 0 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 4 Personen stammen aus anderen Regionen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 25. August, 10.45 Uhr: 

Sechs neue Fälle im Landkreis Lüneburg. Fünf der betreffenden Personen sind Reiserückkehrer aus Ungarn, Frankreich und Kroatien. Sie befindet sich in Quarantäne. Das teilt der Landkreis Lüneburg mit. Alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 201, davon sind inzwischen 182 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 19 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt.  Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 5,45 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 25. August, 9.50 Uhr: 

Nach fünf Monaten coronabedingter Schließung der Elbphilharmonie hat jetzt der erste Testlauf vor Livepublikum stattgefunden. Um die Hygienemaßnahmen umzusetzen, dürfen statt 2100 lediglich 628 Besucher in den Großen Saal. Die Konzerte dauern nur etwa eine Stunde und es gibt keine Pausen mehr. An den Wänden hängen Spender mit Desinfektionsmittel. Ab 1. September soll der Spielbetrieb in der „Elphi“ wieder aufgenommen werden.

+ + Update, 24. August, 15.05 Uhr: 

Zwei neue bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 81; 75 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit wird keine Person wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 40 Personen, davon handelt es sich bei 8 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Freitag, 21. August, am Sonnabend, 22., sowie am Sonntag, 23., wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 331 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 89 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 44 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 137 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 18 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 43 Personen stammen aus anderen Regionen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 24. August, 13.50 Uhr: 

Ein neuer Fall im Landkreis Lüneburg: Die betreffende Person ist Reiserückkehrer aus Dänemark und befindet sich in Quarantäne. Alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 195, davon sind inzwischen 180 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 15 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 5,45 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 24. August, 12.20 Uhr: 

Angesichts steigender Corona-Zahlen rücken mögliche strengere Maskenvorschriften etwa im Berufsleben und in Schulen in den Blickpunkt. CDU Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer fordert eine bundesweite Maskenpflicht in Büros und Betrieben, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Widerspruch kam aus der Wirtschaft und von Gewerkschaften

+ + Update, 23. August, 15.36 Uhr: 

Die deutsche Corona-Warn-App wurde bereits mehr als 17 Millionen mal heruntergeladen. Doch die Nutzerzahlen müssten sich laut Experten mindesten verdoppeln, damit ein Erfolg in der Pandemie-Bekämpfung erzielt werden kann.

+ + Update, 23. August, 13.30 Uhr:

In Niedersachsen liegt die Kennzahl der 7-Tages-Inzidenz derzeit bei 7,7. Das heißt, in den vergangenen Tagen sind 7,7 neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Am Samstag lag dieser Wert gar bei 7,8. Dies ist der höchste Wert seit dem 28. April.

+ + Update, 22. August, 15.50 Uhr:

Lüneburger berichten in der heutigen Ausgabe der LZ über ihre Coronaregeln-Erfahrungen im Urlaub: Der Wangenkuss hat in Frankreich überlebt, Gelächter über Masken im Van-Gogh-Museum und Mallorquiner, die für undisziplinierte Touristen nun büßen müssen.

Mehr lest ihr heute in der Landeszeitung - gedruckt oder digital als E-Paper: https://buff.ly/2WZQNfH

+ + Update, 21. August, 14.40 Uhr: 

Seit gestern gibt es keine neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, teilte am Freitag Kreissprecher Martin Theine mit. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 79; 72 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Am Donnerstag, 20.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 100 Abstriche vorgenommen.

Davon stammen 29 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 9 Person aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 45 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 6 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 11 Personen stammen aus anderen Regionen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 21. August, 11.10 Uhr: 

Der Landkreis Lüneburg meldet aktuell keine weitere bestätigte Corona-Infektion auf dem Kreisgebiet. Damit liegt die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle nach wie vor bei 194, die Zahl der Genesenen liegt bei 180, also gibt es derzeit vierzehn akute Fälle. Die betroffenen Personen sind in Quarantäne.

Erstmals seit Wochen wird derzeit auch eine Person wegen Covid-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,54.

„Alle neu-infizierten Personen der zurückliegenden Woche sind Reiserückkehrer“, fasst Christopher Schäfer vom Fachbereich Soziales zusammen. „Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, ist es wichtig, dass die festgelegten Wege eingehalten werden.“ Wie sich Bürgerinnen und Bürger, die aus dem Auslandsurlaub zurückkommen, verhalten müssen, ist folgendermaßen geregelt:

Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten: Für sie sind die Corona-Tests freiwillig, das heißt: Die Urlauber können selbst entscheiden, ob sie einen Abstrich machen lassen wollen. Die Corona-Tests sind innerhalb der ersten drei Tage nach Rückreise kostenfrei, Abstriche nimmt das Diagnosezentrum Rosche im Landkreis Uelzen vor.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Sie sind zu mehreren Schritten verpflichtet. Um der Meldepflicht nachzukommen, gibt es verschiedene Wege, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. „Wer mit dem Flugzeug einreist, kann sich noch im Flieger über sogenannte Aussteigerkarten beim Gesundheitsamt melden.“ Alternativ – zum Beispiel für Auto- oder Bahnreisende - gibt es auf der Internetseite des Kreises ein entsprechendes Formular, das die Reiserückkehrer online ausfüllen müssen. Ebenfalls gilt für Urlauber aus Risikogebieten die Corona-Testpflicht, das heißt: Ein Abstrich muss durchgeführt werden. Einige Länder bieten das noch vor Ort an. Allerdings akzeptiert das Gesundheitsamt nur Abstriche, die maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sind. In der Region führt das Diagnosezentrum Rosche die Corona-Tests durch, auch diese sind innerhalb der ersten drei Tage nach Rückreise kostenfrei.

Eine schnelle Terminvergabe ist über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen möglich. Absolut wichtig ist es gleichermaßen, die Quarantänepflicht einzuhalten. Diese darf nur für den Zeitraum des Abstrichs unterbrochen werden. Wer aus einem Risikoland zurück in den Landkreis kommt, begibt sich auf direktem Weg nach Hause. Wird das Virus bei der betroffenen Person nachgewiesen, gilt die Quarantäne für zwei Wochen, fällt das Ergebnis negativ aus, wird die Quarantäne aufgehoben.

+ + Update, 20. August 14.58 Uhr: 

Der Landkreis Uelzen meldet eine weitere Corona-Virus-Infektion. Damit liege laut Kreissprecher Martin Theine die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 79; 72 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt.

Am Mittwoch, 19.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 83 Abstriche vorgenommen, davon stammen 8 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 1 Person aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 49 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 18 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 7 Personen stammen aus anderen Regionen.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 20. August, 11.36 Uhr: 

Der Landkreis Lüneburg meldet am Donnerstag zwei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen. "Die betreffenden Personen sind Reiserückkehrer aus Spanien und dem Kosovo und befinden sich in Quarantäne", sagt Sprecher William Laing. Alle Kontakte seien bereits ermittelt und häuslich isoliert worden.

Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 194, davon sind inzwischen 180 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es 14 akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 7,09 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 19. August, 15.00 Uhr:

Zwei neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 78; 71 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 38 Personen, davon handelt es sich bei 2 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Dienstag, 18. August, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 124 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 37 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 4 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 45 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 13 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 25 Personen stammen aus anderen Regionen.

+ + Update, 19. August, 12.10 Uhr:

Aktuell gibt es im Landkreis Lüneburg eine weitere bestätigte Corona-Virus-Infektion. Die betreffende Person ist ein Reiserückkehrer aus Griechenland und befindet sich in Quarantäne. Alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 192, davon sind inzwischen 180 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es zwölf akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 6,54 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 19. August, 10.10 Uhr:

Am 24. August tritt die angekündigte Änderung der HVV-Beförderungsbedingungen in Kraft. Die entsprechenden behördlichen Genehmigungen wurden jetzt erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung der Hamburger Verkehrsverbund GmbH. Wer ab dem kommenden Montag ohne korrekt sitzende, Mund und Nase bedeckende Maske in den HVV-Verkehrsmitteln oder im fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen angetroffen wird, muss 40 Euro zahlen.Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sieben Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nachweislich von der Pflicht befreit sind.

+ + Update, 18. August, 14.50 Uhr:

Seit heute gibt es 3 weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, meldet Martin Theine, Pressesprecher des Kreises. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 76; 71 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt.

In häuslicher Quarantäne befinden sich 32 Personen, davon handelt es sich bei 6 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer. Am Montag, 17.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 127 Abstriche vorgenommen. Davon stammen 37 Personen aus dem Landkreis Uelzen, 6 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, 42 Personen aus dem Landkreis Lüneburg sowie 5 Personen aus dem Landkreis Harburg. Die restlichen 37 Personen stammen aus anderen Regionen.

Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 18. August, 12 Uhr:

Aktuell gibt es im Landkreis Lüneburg sechs weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen. Die betreffenden Personen sind Reiserückkehrer aus Kroatien und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Alle Kontakte wurden bereits ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Corona-Infektionen liegt nun bei 191, davon sind inzwischen 180 Personen wieder gesund. Das heißt: Derzeit gibt es elf akute Fälle, keine Person wird wegen COVID-19 stationär behandelt.

„Das Ende der Urlaubszeit wird mit den steigenden Zahlen sichtbar“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Damit wir auch weiterhin die Situation so gut im Griff behalten, ist es wichtig, dass sich die Menschen im Landkreis Lüneburg auf das Virus testen lassen.“ Das gelte nicht nur für Reiserückkehrer, sondern bei Krankheitssymptomen auch für diejenigen, die zu Hause geblieben sind. „Wer sich krank fühlt, Husten oder Schnupfen hat, meldet sich wegen eines Abstrichs bitte bei seinem Hausarzt“, betont Dr. Marion Wunderlich.

Mehr Informationen zum Corona-Virus gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

+ + Update, 18. August, 10.45 Uhr:

In Niedersachsen wird es vorerst keine weiteren Corona-Lockerungen geben. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen, Fußballstadien ohne Zuschauer. Treffen im öffentlichen Raum sind auch weiterhin auf bis zu zehn Personen oder zwei Hausstände beschränkt. Darauf hat sich der Koalitionsausschuss der beiden Regierungsparteien SPD und CDU geeinigt. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bestätigte am Montag den Kurs. „Wir sind vorsichtig, und wir bleiben vorsichtig“, erklärte Weil. rnd

+ + Update, 17. August, 15.15 Uhr: 

Seit dem 15. August 2020 gibt es eine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, teilte am Montag Kreissprecher Martin Theine mit. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 73; 71 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 32 Personen, davon handelt es sich bei 8 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 17. August, 13 Uhr: 

Das Gesundheitsamt meldet drei neue Corona-Fälle in Stadt und Kreis Lüneburg. Bei zwei Betroffenen handele es sich um Reiserückkehrer aus Risikogebieten, teilte der Landkreis mit. Wo die Infizierten ihren Urlaub verbrachten, wollte der Kreis nicht bekannt geben. Damit sind aktuell kreisweit fünf Menschen mit dem Virus infiziert, bei vier davon handelt es sich um Urlaubsreisende. In den neuen Fällen habe das Gesundheitsamt bereits alle Kontaktpersonen ermittelt und diese ebenfalls unter Quarantäne gestellt, erklärte eine Kreissprecherin. Die Zahl der insgesamt kreisweit Erkrankten liegt somit nun bei 185, davon sind 180 wieder gesund. tm

+ + Update, 16. August, 16 Uhr: 

Die LZ möchte wissen: Wie waren Ihre Erfahrungen mit dem Sommerurlaub im Seuchenmodus im Ausland? Mehr dazu hier.

+ + Update, 15. August, 14 Uhr: 

Trotz steigender Infektionszahlen und Rückschlägen in anderen Bundesländern hält Niedersachsen an seinen Plänen für einen Schulneustart fest. Nach den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder in voller Klassenstärke gemeinsam unterrichtet werden, Mindestabstand und eine Maskenpflicht im Klassenzimmer soll es nicht geben. Das teilte Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius allen Schulleitern in einem Brief mit.

+ + Update, 14. August, 15.45 Uhr: 

Reiserückkehrer aus dem Ausland können sich jetzt übers Internet direkt für einen Corona-Test in Rosche anmelden. 

+ + Update, 14. August, 13 Uhr: 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist laut Landkreis Lüneburg in der zurückliegenden Woche leicht gestiegen: Seit Montag (10. August 2020) sind drei Meldungen dazu gekommen, damit gibt es kreisweit insgesamt 182 registrierte Fälle. Die betroffenen Personen sind isoliert, im Landkreis Lüneburg waren keine weiteren Quarantäne-Anordnungen notwendig. Die Zahl der Genesenen liegt aktuell bei 178, also gibt es derzeit vier akute Fälle. Keine der betroffenen Personen wird wegen COVID-19 stationär behandelt.

+ + Update, 14. August, 10.45 Uhr: 

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht mit Sitz in Lüneburg hat am Donnerstag geurteilt, dass eine Beschränkung von Hochzeitsfeiern auf 50 Teilnehmer in Niedersachsen weiterhin rechtmäßig ist.

+ + Update, 13. August, 12.20 Uhr:

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie müssen auch in den Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises Lüneburg weiterhin die Vorgaben zur Einhaltung des Infektionsschutzes beachtet werden. Dies hat zur Folge, dass ausschließlich Kundinnen und Kunden, die zuvor einen Termin vereinbart haben, bedient werden können. Die Terminvergabe erfolgt über die Vergabesysteme auf der Webseite des Landkreises (www.landkreis-lueneburg.de/kfz) und für die Außenstellen jeweils auf der Webseite der Samtgemeinde Amelinghausen (www.samtgemeinde-amelinghausen.de) oder der Stadt Bleckede (www.bleckede.de).

Kundinnen und Kunden, die einen reservierten Termin nicht wahrnehmen können, werden gebeten, diesen über das jeweilige Vergabesystem kostenlos zu stornieren. Sven Bretthauer von der Kfz-Zulassungsstelle in Lüneburg erklärt: „Nur dadurch erhalten andere Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dieses Zeitfenster zu nutzen. Wer seinen Termin storniert, kann zu einem reibungsloseren Ablauf in den Zulassungsstellen beitragen.“

Weitere Informationen gibt ebenfalls es unter www.landkreis-lueneburg.de/kfz.

+ + Update, 13. August, 11.30 Uhr:

Eine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 181. Das bestätigt der Landkreis Lüneburg. Bei der Person handele es sich um einen Reiserückkehrer. "Die Person ist häuslich isoliert, weitere Quarantäne-Anordnungen mussten im Landkreis Lüneburg nicht ausgesprochen werden", hieß es weiter.

+ + Update, 13. August, 10.45 Uhr:

Etliche kleinere Firmen in Niedersachsen kommen nach den ersten Monaten der Corona-Krise wieder besser zurecht und haben Teile der staatlichen Soforthilfen inzwischen zurückgezahlt. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Krediten zur Überbrückung von Geschäftseinbußen allerdings hoch, vor allem im Mittelstand. Nach Angaben der landeseigenen NBank flossen mittlerweile etwa 20 Millionen Euro aus den Programmen zur akuten Unterstützung zurück. Diese Summe verteile sich auf gut 3500 niedersächsische Betriebe, hieß es am Dienstag aus dem Institut in Hannover. Es handelt sich bei dieser Hilfskategorie zwar prinzipiell um Zuschüsse – diese sind jedoch an die Dauer der tatsächlichen Bedürftigkeit gebunden. „Jeder frühere Antragsteller muss seine Einnahmen- und Kostenentwicklung im Blick haben, sodass er Hilfen zurückerstatten kann, wenn sie nicht mehr nötig sind“, erklärte die Bank. Die insgesamt ausgezahlten Corona-Zuschüsse bewegten sich im Land seit Ende Juni bei etwas mehr als 900 Millionen Euro – es sind keine Anträge mehr möglich. rnd

+ + Update, 12. August, 19 Uhr:

Der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) teilt mit, dass der Historische Christmarkt rund um die Michaeliskirche 2020 nicht stattfinden wird. Das bunte Treiben, das Besucher einlädt auf eine Zeitreise ins Lüneburg des Mittelalters, lockt im Dezember stets Tausende Besucher an, die es zu schätzen wissen, wenn Märkte in der Adventszeit mehr zu bieten haben als Glühwein, gebrannte Mandeln und Karussells. Doch in den engen Gassen der Altstadt sind solche Menschenmassen derzeit nicht vorstellbar. Das haben die Organisatoren einsehen müssen, die sich auch über abgespeckte Varianten an anderer Stelle wie im Rathausgarten oder im Bürgergarten der Landkreisverwaltung Gedanken gemacht hatten, aber aus Gründen der Haftung dann wieder Abstand von diesen Ideen genommen hatten.

+ + Update, 11. August, 16 Uhr:

Auch der Landkreis Lüneburg bestätigt die neue Coronavirus-Infektion im Kreisgebiet.  Bei der Person handele es sich um einen Reiserückkehrer.  "Die Person ist häuslich isoliert, weitere Quarantäne-Anordnungen mussten im Landkreis Lüneburg nicht ausgesprochen werden", heißt es vom Landkreis. Akut mit dem neuartigen Coronavirus infiziert seien derzeit insgesamt drei Personen. 

+ + Update, 11. August, 13.30 Uhr:

niedersachsen.de meldet eine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 180.

+ + Update, 10. August, 14.20 Uhr:

Anlässlich der seit Samstag geltenden Bundes-Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten weist das Niedersächsische Gesundheitsministerium darauf hin, dass eine kostenfreie Testung für Einreisende auch aus Risikogebieten ausschließlich in den ersten 72 Stunden nach der Einreise gilt. Erfolgt ein entsprechender Abstrich erst nach diesem Zeitraum, müssen Reisende die Testung selbst zahlen.

Für alle Einreisenden aus Risikogebieten gelte weiterhin grundsätzlich eine Meldepflicht beim jeweiligen Gesundheitsamt und eine Quarantäneverpflichtung bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses, sonst eine Quarantäneverpflichtung von 14 Tagen.

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium macht auf folgende Punkte aufmerksam:

  • Einreisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, eine PCR-Testung (Abstrichnahme und molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2) zu dulden
  • Einreisende aus Risikogebieten haben auf Anforderung des Gesundheitsamtes ein ärztliches Zeugnis (Testergebnis) vorzulegen
  • Die Aufforderung des Gesundheitsamtes kann innerhalb von 14 Tagen erfolgen
  • Das Testergebnis muss in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt sein, darf nicht älter sein als 48 Stunden vor der Einreise und muss sich auf einen PCR-Test stützen
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines Testergebnisses gilt nicht für Personen, die sich im Risikogebiet nur auf der Durchreise befunden haben oder nach Landesrecht keiner Quarantäneanordnung (Durchreisende durch Niedersachsen) unterliegen.

+ + Update, 9. August, 14.50 Uhr:

Seit dem 1. August 2020 gibt es keine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen, meldet Kreissprecher Martin Theine. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 72; 66 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

In häuslicher Quarantäne befinden sich 36 Personen, davon handelt es sich bei 16 Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

Am Freitag, 07.08.2020, sowie am Samstag, 08.08.2020, wurden im Testzentrum Rosche insgesamt 26 Abstriche vorgenommen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 7. August, 20.30 Uhr:

Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Lüneburg wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Zu dieser Einschätzung kommt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). „Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auf die leichte Schulter. Das ist fatal“, sagt der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft. Immer häufiger werde wieder „im alten Trott“ gearbeitet – wie vor der Corona-Pandemie. Viele Bauunternehmen blendeten die Gefahr einer Infektion mit dem Covid-19-Virus inzwischen einfach aus. Oft sei nicht einmal das Händewaschen möglich, beklagt die Gewerkschaft und appelliert an Bauunternehmen, hier schnell nachzubessern. lz

+ + Update, 6. August, 14.30 Uhr:

Im Landkreis Lüneburg wurde das Corona-Virus bei zwei weiteren Personen nachgewiesen. Das Gesundheitsamt hat bereits alle Kontakte ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Mit den neuen Fällen liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Kreis nun bei 179, davon sind noch zwei Fälle akut. Aktuell wird niemand wegen COVID-19 stationär behandelt.

+ + Update, 6. August, 12.30 Uhr:

Erstmals seit Mai ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder auf mehr als 1000 angestiegen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Vormittag über die aktuelle Lage informiert. Und er verkündet: Die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelte ab Samstag.

+ + Update, 5. August, 18 Uhr:

Das Land Niedersachsen plant, das Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bus und Bahn von 20 Euro auf 150 Euro zu erhöhen. Grund dafür seien die steigenden Infektionszahlen in dem Bundesland.

+ + Update, 5. August, 15.30 Uhr: 

"Bridgen" bleibt bis Ende September verboten: Zusammenkünfte auf der Stintbrücke an Wochenendnächten bleiben bis Ende September verboten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat der Landkreis jetzt verlängert. Dies ergab am Mittwoch ein Gespräch zwischen Polizei und Kreis. Das Instrument, mit einem Sicherheitsdienst das Versammlungsverbot durchzusetzen habe sich bewährt, erklärt Kreissprecherin Katrin Holzmann. Die Verfügung biete die rechtliche Grundlage. Auf der Brücke waren zuvor Abstandsregeln nicht eingehalten worden, sie diente vor allem jungen Leuten als Treffpunkt.

+ + Update, 5. August, 13.30 Uhr:

Das aufgrund der Corona-Pandemie eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises Uelzen unter der Rufnummer 0581/82-3040 ist auch am bevorstehenden Wochenende wieder erreichbar. Im Gegensatz zur Vorwoche nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstag, 8., sowie am Sonntag, 9. August 2020, entsprechende Anrufe jeweils in der Zeit von 9 bis 11 Uhr entgegen. Am Freitag, 7. August 2020, ist das Bürgertelefon lediglich von 8 bis 13 Uhr und nicht – wie sonst üblich – von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Der Grund sind Wartungsarbeiten an der
Serveranlage.

Die Hotline ist außerdem weiterhin auch per Mail unter der Adresse buergertelefon@landkreis-uelzen.de erreichbar. Eingehende Mails werden schnellstmöglich beantwortet. Wichtig ist, dass die Absender der Mails grundsätzlich ihre Rufnummer angeben, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch antworten können.

+ + Update, 5. August, 8.30 Uhr:

Die Polizeiinspektion Lüneburg weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Corona-bedingt das Tragen einer Maske über Mund und Nase auch in den Vorräumen der Polizeidienststellen vorgeschrieben ist. Weiterhin wird gebeten die bestehenden Abstandsregeln zu beachten. In einigen Polizeidienststellen in den drei Landkreisen wurde in der jüngsten Vergangenheit festgestellt, dass einige Bürger, wenn sie ein Polizeidienstgebäude betreten, keine Gesichtsmaske tragen.

+ + Update, 4. August, 18 Uhr:

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen hat am Dienstagabend bestätigt, dass für den KV-Bezirk Lüneburg das Diagnosezentrum in Rosche (Kreis Uelzen) reaktiviert werden soll. 

Landrat Jens Böther sieht die Entscheidung kritisch:

"Grundsätzlich begrüße ich es, dass die Kassenärztliche Vereinigung die Testzentren reaktivieren will. Ob Rosche für den gesamten Bezirk Lüneburg der richtige Standort ist, was die Erreichbarkeit für große Teile der Bevölkerung angeht, wage ich arg zu bezweifeln. Für uns als Landkreis waren die Kriterien für das Diagnosezentrum in Lüneburg, dass es zentral gelegen und auch mit dem ÖPNV gut erreichbar ist. Ich denke, diese Kriterien gelten auch heute noch, wenn viele Menschen getestet werden sollen. Hier in Lüneburg hatten wir gut funktionierende Strukturen, die schnell wieder hochgefahren werden könnten."

+ + Update, 4. August, 8.45 Uhr:

Um die Lüneburger Hausärzte bei den Corona-Tests zu entlasten, will die Kassenärztliche Vereinigung pro Bezirk ein Diagnosezentrum reaktivieren. Für den KV-Bezirk Lüneburg soll dies nach LZ-Informationen in Rosche im Landkreis Uelzen sein. Hintergrund ist der erwartete Ansturm von Urlaubsrückkehrern. Wenn Urlauber auf das Virus getestet werden wollen , müssen sie sich zunächst an ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt wenden. Weitere Infos soll es im Laufe des Tages geben. tm

+ + Update, 3. August, 15 Uhr:

Seit dem 1. August 2020 gibt es keine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 72; 62 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen.

Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 48 Personen, davon handelt es sich bei 12 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer.

Seit Samstag, 1. August 2020 ist das Testzentrum Rosche (bis auf Weiteres) geschlossen.

+ + Update, 2. August, 15.15 Uhr:

Seit dem 31. Juli gibt es keine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 72.

+ + Update, 2. August, 12 Uhr:

Durch Kurzarbeit haben viele Menschen finanzielle Probleme. Eine Schuldnerberaterin zeigt die Wege aus der Krise auf. Mehr dazu hier.

+ + Update, 1. August, 18 Uhr:

Auszubildende starten heute ins Berufsleben – angesichts von Corona aber unter völlig anderen Voraussetzungen. Mehr dazu hier.

+ + Update, 31. Juli, 14.30 Uhr:

Seit heute gibt es fünf weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 72; 57 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 68 Personen, davon handelt es sich bei 9 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 31. Juli, 10.45 Uhr:

Die Corona-Diagnosezentren an den Krankenhäusern Winsen/Luhe und Buchholz stellen heute, 31. Juli, ihren Betrieb ein. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat entschieden, die beiden Diagnosezentren zu schließen. Die KVN setzt künftig auf die Durchführung von Corona-Tests durch die Hausärzte oder mit Überweisung der Hausärzte in nun festgelegten Infektionspraxen im Landkreis Harburg. Die Kosten für die Tests tragen die Krankenkassen.  Dem Kreisgesundheitsamt werden weiterhin alle positiven Corona-Befunde gemeldet. Die Erkrankten werden so schnell wie möglich angerufen.

+ + Update, 30. Juli, 13.35 Uhr:

Es gibt eine weitere Corona-Virus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Das bestätigte soeben der Landkreis Lüneburg. Das Gesundheitsamt hat bereits alle Kontakte ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Die Gesamtzahl liegt nun bei 177, davon sind sieben Fälle akut. Insgesamt 170 Menschen haben die Corona-Infektion bereits überwunden.

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg berät unter der Nummer 04131 26-1000 von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr zu gesundheitlichen Fragen rund um die Corona-Pandemie. Testtermine werden über die Hotline nicht vergeben, da die Kassenärztliche Vereinigung das Diagnosezentrum Mitte Juli 2020 geschlossen hat. Abstrichtermine in den Schwerpunktpraxen werden über die niedergelassenen Ärzte vermittelt. Rechtliche Fragen, etwa zu Veranstaltungen, können Bürgerinnen und Bürger per Mail an den Fachdienst Ordnung des Landkreises Lüneburg schicken: ordnung@landkreis-lueneburg.de. Die Landkreis-Hotline zu Rechtsfragen wird aufgrund der geringen Nachfrage zum 1. August 2020 vorläufig eingestellt: Zuletzt gab es dazu nur noch rund ein Dutzend Anrufe am Tag.

+ + Update, 29. Juli, 19.15 Uhr:

Die Corona-Diagnosezentren an den Krankenhäusern Buchholz und Winsen stellen am Freitag, 31. Juli 2020, wie im Kreis Lüneburg bereits geschehen, ihren Betrieb ein. Das hat zuständige Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) entschieden. Die KVN setzt künftig auf die Durchführung von Corona-Tests durch die Hausärzte oder mit Überweisung der Hausärzte in nun festgelegten Infektionspraxen im Landkreis Harburg. Die Kosten für die Tests tragen die Krankenkassen.

+ + Update, 29. Juli, 15.20 Uhr:

Seit heute gibt es zwei weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 67; 57 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 72 Personen, davon handelt es sich bei 10 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer.  Am Mittwoch, 29. Juli, wurden im Testzentrum Rosche 29 Abstriche vorgenommen. Die Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 29. Juli, 15 Uhr:

Das aufgrund der Corona-Pandemie eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises Uelzen unter der Rufnummer 0581/82-3040 ist auch am kommenden Wochenende (Sbd./So. 11-13 Uhr) wieder erreichbar. Darüber hinaus kann man sich weiterhin auch per Mail unter der Adresse buergertelefon@landkreis-uelzen.de melden. Wichtig ist, dass die Absender der jeweiligen Mails grundsätzlich ihre Rufnummer angeben, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch antworten können.

+ + Update, 28. Juli, 15.25 Uhr:

Shisha-Bars dürfen wieder öffnen. Mehr dazu hier. 

+ + Update, 28. Juli, 11 Uhr:

Die Sülfmeistertage fallen dieses Jahr aus. Das teilt die Lüneburg Marketing GmbH mit. Hintergrund sind die weiterhin geltenden Auflagen zur Corona-Pandemie der Bundesregierung. „Bis Ende Oktober sind Veranstaltungen, wie Volksfeste, Festivals sowie Straßen- und Stadtfeste und Ansammlungen von mehr als 1000 Menschen verboten. So auch die Sülfmeistertage, die jedes Jahr mehrere tausend Besucher zählen“, begründet Lars Werkmeister, Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH. Für den aktuellen Sülfmeister Gerd I. verlängert sich die Amtszeit für ein weiteres Jahr. Er hatte mit dem Team der Marktbeschickter 2019 den Titel erkämpft.

Auch die für den 7. November geplante "Nacht der Clubs" wird sehr wahrscheinlich ausfallen, sagt Julia Steinberg-Böthig, Pressesprecherin der Marketing GmbH. Denn die Abstandsregelungen in den kleinen Clubs seien nicht anzuhalten.

+ + Update, 28. Juli, 9.30 Uhr:

Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten sollen sich künftig auf das Virus testenlassen müssen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Montag, er werde „eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen“. Dies diene dem Schutz aller Bürger. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, betonte der CDU-Politiker. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein. Eine entsprechende Verordnung soll in der kommenden Woche in Kraft treten.

+ + Update, 27. Juli, 15 Uhr:

Seit gestern gibt es keine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 64. 48 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 75 Personen, davon handelt es sich bei 9 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 26. Juli, 15 Uhr:

Der Landkreis Uelzen meldet vier neue bestätigte Coronavirus-Infektion. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 64. Davon gelten 44 Menschen als wieder genesen. Stationär behandelt wird derzeit keiner der Covid-19-Patienten. 80 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Davon handelt es sich bei zehn Personen um im Landkreis Uelzen lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 24. Juli, 12.23 Uhr:

Die Tests des Gesundheitsamtes in Uelzen ergeben keine weiteren Infektionen.

+ + Update, 24. Juli, 11.30 Uhr:

Nach den insgesamt fünf neuen Corona-Fällen von Mitte der Woche wurde das Corona-Virus jetzt bei drei weiteren Personen aus dem Familienkreis nachgewiesen. Alle Infizierten mit ihren Familien befinden sich in häuslicher Quarantäne, stationär behandelt wird keiner von ihnen. Alle Kontakte sind ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Mit den neuen Fällen liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Kreis nun bei 176, davon sind acht Fälle akut. Insgesamt 168 Menschen haben die Corona-Infektion bereits überwunden.

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg berät unter der Nummer 04131 26-1000 von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr zu gesundheitlichen und rechtlichen Fragen rund um die Corona-Pandemie. Testtermine werden über die Hotline zur Zeit nicht vergeben, da die Kassenärztliche Vereinigung das Diagnosezentrum Mitte Juli 2020 geschlossen hat. Abstrichtermine in den Schwerpunktpraxen werden über die niedergelassenen Ärzten vermittelt.

+ + Update, 23. Juli, 14.30 Uhr:

Seit gestern gibt es keine weitere neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 60; 44 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 91 Personen, davon handelt es sich bei 10 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer. Am Mittwoch, 22. Juli, wurden im Testzentrum Rosche 30 Abstriche vorgenommen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 23. Juli, 14.10 Uhr:

Nach 16 neuen Corona-Infektionen in Uelzen und fünf in Lüneburg fährt das Klinikum Lüneburg seine Vorsichtsmaßnahmen wieder hoch: Ab Sonnabend, 25. Juli, werden die Besuchszeiten und -bedingungen wieder eingeschränkt. Besuche sind dann nur noch nachmittags von 15 bis 19 Uhr möglich, auch ist pro Tag und Patient nur ein Besucher zugelassen. Zuletzt hatte es diesbezüglich geringe Einschränkungen gegeben. Mund-Nasen-Schutz ist für Besucher des Krankenhauses ohnehin Pflicht. Außerdem werden alle neu aufgenommenen Patienten ab kommenden Montag auf das Corona-Virus getestet. Mehr dazu am Freitag in der LZ.

+ + Update, 23. Juli, 9.15 Uhr:

Im Herbst müssen die Niedersachsen weiterhin mit starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie rechnen. Die Landesregierung will an den Verboten für Großveranstaltungen, Feste und Märkte zumindest noch im September festhalten, plant aber – abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens – bereits den Ausstieg aus den Corona-Regelungen. Daran arbeitet eine so genannte Exit-Arbeitsgruppe der beteiligten Ministerien.

+ + Update, 22. Juli, 19.12 Uhr:

Nachdem erst gestern zwei neue Corona-Infektionen in Lüneburg bestätigt worden sind, meldet der Landkreis heute drei weitere Fälle. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in der Hansestadt auf fünf. Was wir bisher über die neuen Covid-19-Fälle wissen, lesen Sie hier.

+ + Update, 22. Juli, 16.10 Uhr:

Im Landkreis Uelzen hat sich ein weiteres Kind mit dem Covid-19-Virus infiziert. Der neue Infektionsfall steht nach bisherigen Erkenntnissen nicht im Zusammenhang mit den jüngst im Landkreis Uelzen aufgetretenen 15 Neuinfektionen. Mehr Infos HIER.

+ + Update, 22. Juli, 11.20 Uhr:

Die ersten Test-Ergebnisse für die Kita in Uelzen liegen vor. Nach Angaben des Landkreises seien alle Tests negativ. Mehr Infos HIER.

+ + Update, 22. Juli, 9 Uhr:

Wenn die Schulen nach den Sommerferien in einen weitgehenden Normalbetrieb starten, müssen Schüler in Gängen, Fluren und auch auf dem Pausenhof eine Maske tragen. Jedenfalls dann, wenn es eng wird. Darauf hat jetzt das Kultusministerium hingewiesen. Im Unterricht gilt die Maskenpflicht nicht; damit der Unterricht überhaupt wieder mit der ganzen Klasse und nicht mehr nur mit halben Lerngruppen stattfinden kann, wird das Abstandsgebot zwischen den Schülern aufgehoben.

+ + Update, 21. Juli, 19.43 Uhr:

In der Stadt Lüneburg sind zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Angesteckt haben sich nach Informationen des Landkreises ein Kind und dessen Mutter. Weil das Kind die Kita Stadtmitte besucht, wurden die Kinder der entsprechenden Gruppe, deren Eltern sowie die Erzieherinnen der Gruppe unter Quarantäne gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 21. Juli, 15.10 Uhr:

Seit dem 20. Juli 2020 gibt es 2 neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 59; 44 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 68 Personen, davon handelt es sich bei 10 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer. Am Montag, 20.07.2020, wurden im Testzentrum Rosche 61 Abstriche vorgenommen. Die entsprechenden Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 21. Juli, 11.30 Uhr:

Nach dem Corona-Ausbruch an zwei Uelzener Schulen weiten die Behörden ihre Corona-Tests jetzt auch auf einen Sprachheilkindergarten aus. Ein Kind, das diese Einrichtung besucht, und dessen Mutter sind gestern positiv auf Corona getestet worden. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 21. Juli, 9.30 Uhr:

Bund und Land haben in den vergangenen Monaten milliardenschwere Corona-Förderprogramme und Hilfen für Unternehmen auf die Beine gestellt. Doch welche Programme sind noch aktuell? Worauf müssen Unternehmen achten, und wie können sie die Förderung beantragen? Um diese und andere Fragen geht es auf einer OnlineVeranstaltung des Arbeitgeberverbandes Nordostniedersachsen mit dem Leiter der NBank Lüneburg, Stephen Struwe-Ramoth, am Freitag, 31. Juli, von 11 bis 12 Uhr. Zur Sprache kommen Stichworte wie Corona-Soforthilfen des Landes und Überbrückungshilfen des Bundes, Niedersachsen Digitalbonus, Niedersachsen Liquiditätskredit, Kreditangebote der Hausbanken und der KfW-Bank sowie Fördermöglichkeiten über Beteiligungskapital. Anmeldungen bis 27. Juli über die Homepage arbeitgeberverbandlueneburg.de

+ + Update, 20. Juli, 16 Uhr:

Seit dem 19. Juli 2020 gibt es keine neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle weiterhin bei 57. 44 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 49 Personen, davon handelt es sich bei 7 Personen um im Landkreis lebende Reiserückkehrer.

+ + Update, 20. Juli, 9.30 Uhr:

Kitas und Schulen in Niedersachsen sollen zum 1. August wieder in den Normalbetrieb zurückkehren. Die Landesregierung hält das Corona-Risiko wegen des geringen Infektionsgeschehens in Niedersachsen für überschaubar. In den Kindergärten will das Kultusministerium etwa die bislang strikte Trennung der Gruppen ab August wieder abschaffen. In den Schulen sollen Ganztagsunterricht und Arbeitsgemeinschaften wieder möglich sein. Die CoronaVerordnung des Landes soll vor dem 1. August entsprechend geändert werden.

+ + Update, 19. Juli, 17.30 Uhr:

Seit dem 19. Juni 2020 gibt es zwölf neue bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Uelzen. Damit liegt die Anzahl der insgesamt bestätigten Fälle nunmehr bei 57.

44 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden und sind genesen. 13 Personen sind akut erkrankt. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Zusätzlich befinden sich weitere 25 diesbezüglich ermittelte Kontaktpersonen aus dem Landkreis Uelzen in häuslicher Quarantäne.

Derzeit werden keine Personen wegen COVID-19 im Helios-Klinikum Uelzen behandelt.

+ + Update, 19. Juli, 16.45 Uhr:

Pressemitteilung des Landkreises Uelzen: Nachdem am vergangenen Freitag im Landkreis Uelzen ein neuer bestätigter Corona-Fall aufgetreten ist, liegen dem Gesundheitsamt inzwischen Erkenntnisse über weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen vor. Lautentsprechenden Ermittlungen, die durch das Gesundheitsamt unmittelbar nach Bekanntwerden des Falles aufgenommen wurden, hat sich die Zahl entsprechender Neuinfektionen im Landkreis Uelzen mittlerweile auf insgesamt 13 erhöht (Stand 16 Uhr). Betroffen sind Angehörige verschiedener Familien, die in enger räumlicher Nähe zueinander in der Hansestadt Uelzen leben. Dabei handelt es sich unter anderem auch um schulpflichtige Kinder. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Zum aktuellen Stand Landrat Dr. Heiko Blume: „Wir hoffen, dass das Infektionsgeschehen auf die betroffenen Familien eingegrenzt werden kann. Dies bleibt aber dem Ergebnis weiterer notwendiger Untersuchungen zu möglichen Kontaktpersonen vorbehalten, die wir derzeit mit Hochdruck durchführen.“

Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen bzw. weitere Infektionen ausschließen zu können, werden unter anderem am morgigen Montag in zwei Schulen Mitschülerinnen und Mitschüler sowie weitere mögliche Kontaktpersonen auf das Coronavirus getestet. Die betreffenden Schulen (Apollonia Oberschule Uelzen und Grundschule Holdenstedt) sind durch das Gesundheitsamt bereits informiert worden. Die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen werden individuell zur Testung eingeladen.

Das Bürgertelefon des Landkreises Uelzen unter der Rufnummer 0581/82-3040 ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen ab Montag, 20. Juli 2020, wieder täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar (buergertelefon@landkreis-uelzen.de).

+ + Update, 17. Juli, 12.24 Uhr:

Die Corona-Situation im Landkreis Lüneburg bleibt ruhig, berichtet der Landkreis: Nach wie vor gibt es kreisweit 168 registrierte Fälle, inzwischen sind alle betroffenen Personen wieder genesen. In den vergangenen sieben Tagen wurde keine Neuinfektion gemeldet. Das Diagnosezentrum ist seit etwa einer Woche geschlossen. Wer vermutet, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, wendet sich an seine Hausarzt-Praxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117.

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg bleibt montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Unter der Telefonnummer 04131 26-1000 beantworten die Mitarbeitenden gesundheitliche und rechtliche Fragen.

+ + Update, 16. Juli, 14.42 Uhr: 

Die Corona-Krise traf die Gastwirte hart - diejenigen, die ihr Lokal nahe des alten Krans haben, baten jetzt darum, mehr Plätze für die Außengastronomie genehmigt zu bekommen. Jetzt fand dazu eine Ortsbegehung statt, die die Möglichkeiten aufzeigte. 

+ + Update 16. Juli, 12 Uhr: 

Die Lüneburger Tafel öffnet ab heute wieder ihre Türen für Kunden – allerdings nur zur Selbstabholung von Lebensmitteln in fertig gepackten Taschen. Die Räumlichkeiten bleiben bis auf weiteres für Kunden geschlossen.

In der Corona-Zeit müssten außerdem die Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten werden. Die Tafel wird für den Einkauf Zeitfensterkarten für die Wochentage Dienstag bis Freitags ausgeben. Die Sonderöffnungszeiten sind vorerst dienstags ab 9 Uhr. Auch Kunden mit Tafelausweisen, die noch keine Zeitfensterkarte besitzen, müssen sich ab der oben genannten Uhrzeit eine Karte abholen, teilte der Verein mit.

+ + Update, 15. Juli, 9.40 Uhr: 

Workshops, Kindergeburtstage, Familienangebote – all das konnte das Umweltbildungszentum Schubs während der Corona-Krise nicht anbieten. Der Bildungsstätte sind dadurch etliche Einnahmen weggebrochen. Der Kreistag gewährt dem Förderverein des Zentrums für die Ausfälle einen Zuschuss von 37.500 Euro. Dieser Vorschlag der Verwaltung wurde am Montag in dem Gremium einstimmig verabschiedet.

+ + Update, 14. Juli, 20.14 Uhr: 

Die Arbeitsagentur berät über YouTube: In drei Wochen ist Ausbildungsbeginn und auch jetzt unterstützen die Arbeitsagenturen in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, denn es ist noch nicht zu spät. Schulabgänger können noch einen Ausbildungsbetrieb finden, selbst wenn die aktuelle Situation sie vor besondere Herausforderungen stellt. Die Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit (BA) gehen neue Wege und beantworten Fragen rund um die Ausbildung in Live-Chats auf YouTube. Die Termine jeweils donnerstags um 16 Uhr und Themen für die drei Live-Chats stehen bereits fest. Am 16. Juli gibt es ein Corona-Spezial: „Wie sind die Ausbildungschancen während Corona, was muss ich beachten?“

Weiter geht es am 30. Juli mit dem Thema „Wie und wann muss ich mich bewerben?“ und zum Schluss am 6. August der Live-Chat zu „Check-U – meine Stärken finden“.
Die Berufsberater vor Ort sind weiterhin auch telefonisch unter (04131) 745437 für ein Gespräch zu erreichen. Ein Termin kann auch online vereinbart werden.

+ + Update, 14. Juli, 10 Uhr:

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bietet für Unternehmer am Montag, 3. August, von 10 bis 18 Uhr, in Lüneburg einen kostenfreien Sprechtag zum Insolvenzrecht an. In vertraulichen Einzelgesprächen beantworten Marc-André Borchert und Christian Schreiber, Fachanwälte für Insolvenzrecht, erste Fragen von Gläubigern und Schuldnern – und geben Hinweise dazu, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Die Experten stehen auch für Fragen im insolvenzrechtlichen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zur Verfügung. Für eine diskrete Terminvergabe und optimale Vorbereitung auf die Gespräche wird um telefonische Anmeldung gebeten. Weitere Infos und Anmeldung bei Andreas Kinski, (04131) 742122.

+ + Update, 13. Juli, 17.50 Uhr:

Die Belastungen im Landkreis Lüneburg durch die Corona-Krise sollen mit einem Hilfspaket des Landkreises gemildert werden. Bei Enthaltungen der Grünen machte der Kreistag am Montagnachmittag einstimmig den Weg für Maßnahmen in Höhe von rund fünf Millionen Euro bei.

+ + Update, 13. Juli, 14.20 Uhr: 

Am Montag tritt die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft. Die neue Verordnung beinhaltet weitere Lockerungen, die aufgrund des derzeit moderaten Infektionsgeschehens möglich sind, erklärt das Land Niedersachsen. Jetzt sind Ferienfreizeiten auch im größeren Rahmen erlaubt, außerdem dürfen z.B. Amateur-Fußballspiele wieder stattfinden. 

+ + Update, 12. Juli, 12.45 Uhr:

Ab sofort sind wieder Führungen im Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung und dem Brauereimuseum möglich, allerdings mit reduzierter Gruppengröße. Themenführungen können nach Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131-759950 wieder durchgeführt werden. Auch anmeldungsfreie Sonntagsführungen am ersten Sonntag jedes Monats werden wieder angeboten. Die Gruppengröße darf zehn Personen nicht überschreiten. Während der gesamten Führung muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Anwesenden eingehalten werden. Um im Bedarfsfall eine Infektionskette nachverfolgen zu können, werden vor jeder Führung die Kontaktdaten und Aufenthaltszeitpunkte aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Museumskasse erfasst.

+ + Update, 11. Juli, 22 Uhr:

Der Plan des Landkreises, die Brücke über die Ilmenau am Stintmarkt in den Nächten am Wochenende frei zu halten, ist aufgegangen. Beamte der Polizeiinspektion und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes sorgten dafür, dass sich nicht, wie in den Wochen zuvor, Hunderte Menschen dicht gedrängt auf der Brücke aufhalten.

+ + Update, 10. Juli 19 Uhr:

Die Corona-Pandemie hat auch für die Tourismusbranche im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) schwerwiegende Auswirkungen: Der Konjunkturklimaindex ist seit der letzten Saisonumfrage im Herbst von 142 Punkten auf 46 Punkte eingebrochen. Das zeigt die aktuelle IHKLW-Umfrage unter 111 Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie und Campingwirtschaft sowie Reisebüros und Reiseveranstaltern. „Die Tourismuswirtschaft wurde besonders tiefgreifend und langanhaltend von der Corona-Pandemie getroffen. Die neue Überbrückungshilfe des Bundes für die Monate Juni, Juli und August, ist für viele Betriebe ein Rettungsanker. Doch die Hilfen können nur dann Wirkung entfalten, wenn ihnen nicht zeitgleich Rückzahlungsforderungen der zuvor genutzten Corona-Soforthilfe Liquidität entziehen“, sagt IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. „Denn mit dem geringen Geschäftsvolumen konnten noch gar keine Reserven aufgebaut werden. Wichtig ist daher, dass die Politik in Bund und Land schnell über einen Verzicht zur Rückzahlung der Corona-Hilfen entscheidet.“

+ + Update, 10. Juli 10.15 Uhr: 

Tausende Verbraucher sind verärgert und nicht gut auf die Fluggesellschaften zu sprechen. Sie warten nach den massenhaften Flugausfällen in der Corona-Krise seit Monaten auf ihr Geld. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 9. Juli 15.30 Uhr: 

Der neue Corona-Fall im Landkreis konnte vom Gesundheitsamt jetzt lokalisiert werden. Wie Kreissprecherin Urte Modlich auf LZ-Nachfrage mitteilt, hat sich die Person außerhalb des Landkreises angesteckt. Sie befindet sich wie berichtet in Quarantäne. Alle ihre Kontakte seien ermittelt worden. "Im Landkreis sind keine weitere Quarantänen nötig", sagte Modlich. Nähere Angaben zur Person machte sie nicht.

+ + Update, 9. Juli 14.45 Uhr: 

Nach der jüngsten Corona-Infektion erinnert die Kreisverwaltung am Donnerstag erneut daran, auch weiterhin soziale Kontakte zu beschränken und Abstandsregeln einzuhalten. "Leider gerät das bei einigen Menschen zunehmend in Vergessenheit", erklärt Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer. Als riskant sieht er den Treffpunkt Stintbrücke bei dem sich nach Feierabend in den vergangenen Wochen häufig junge Menschen versammelten. Um einen erneuten Ausbruch des Virus in der Region zu verhindern, hat der Landkreis nun eine neue Allgemeinverfügung herausgegeben. Sie verbietet in Zeiten von Corona das sogenannte Bridgen, was bedeutet: Die Brücke als Treffpunkt ist tabu.

„Natürlich kann auch weiterhin jeder über die Brücke gehen. Nur wer sich setzen möchte, muss leider weiterziehen“, sagt Jürgen Krumböhmer. Er erläutert, warum diese Einschränkung notwendig ist: „Anders als im Café oder im Restaurant hat auf der Stintbrücke niemand einen Überblick darüber, ob und wie die Abstände von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Außerdem wird nirgendwo dokumentiert, wer sich wann dort aufgehalten hat.“ Gerade das sei aber in der aktuellen Situation besonders wichtig – nur so könnten Fälle zurückverfolgt, Kontaktpersonen ermittelt und Infektionsketten durchbrochen werden. „Die Menschen im Landkreis Lüneburg haben es dank ihres konsequenten Verhaltens geschafft, dass wir zuletzt keinen akuten Fall mehr hatten“, fasst der Erste Kreisrat zusammen. Er appelliert deshalb an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin an die Regeln zu halten. „So schwer es uns allen fällt: Open-Air-Treffen mit vielen Menschen auf engem Raum ist aus gesundheitlicher Sicht aktuell leider noch nicht möglich.“

Die neue Allgemeinverfügung gilt ab Freitag (10. Juli 2020). Sie untersagt freitags und samstags jeweils von 19 bis 4 Uhr am darauffolgenden Tag den Aufenthalt – also das Sitzen – auf der Brücke an der Lünertorstraße. Polizei und Landkreis werden vor Ort sein, bei Verstößen können Platzverweise und auch Bußgelder verhängt werden.

+ + Update, 9. Juli, 9.15 Uhr:

Das Zeugnistelefon der Niedersächsischen Landesschulbehörde ist wegen der Corona-Pandemie an mehreren Tagen geschaltet. Zeugnisse können aufgrund der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zum Ende des aktuellen Schuljahres in vielen Fällen nicht klassenweise ausgehändigt werden. Die Zeugnisausgabe für alle nicht Abschlussjahrgänge an öffentlichen Schulen erfolgt für die jeweilige Gruppe am letzten Schulpräsenztag.

Die Landesschulbehörde schaltet sein Zeugnistelefon der Schulpsychologie daher an mehreren Tagen:
Am Freitag, den 10. Juli 2020 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr sowie vom 13. – 15. Juli jeweils in der Zeit 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Unter der Telefonnummer 04131 60342-35 oder unter der E-Mail zeugnishotline@nlschb.niedersachsen.de können Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Ratsuchende ihre Fragen oder ihren Kummer loswerden. Für Antworten und Unterstützung sorgen dann am anderen Ende der Leitung Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Die Landesschulbehörde bittet zu beachten, dass das Zeugnistelefon für psychologische Fragen und Anliegen eingerichtet ist. Für Fragen zur Notenvergabe, zu Versetzungsentscheidungen oder anderen Inhalten des Zeugnisses vermitteln Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde die richtigen Ansprechpersonen, in Lüneburg ist das die hiesige Regionalabteilung unter der Nummer 04131 15-2222 . Weitere Informationen dazu gibt es auch im Netz.

+ + Update, 8. Juli, 17 Uhr: 

Erstmals seit Anfang Mai 2020 meldet das Gesundheitsamt einen neuen Covid-19-Fall. Das Corona-Virus bei einer Person nachgewiesen worden, die im Landkreis Lüneburg wohnt. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Damit liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle im Kreis nun bei 168. Davon gelten 167 Infizierte als genesen. „Trotz der Neuinfektion schätzen wir die aktuelle Lage ruhig ein“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis Lüneburg. Wie geplant, schließt das Diagnosezentrum in Lüneburg am Samstag (11. Juli 2020) seine Türen, die Corona-Tests werden dann von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten übernommen. Das Bürgertelefon des Landkreises unter der Nummer 04131 26-1000 vergibt daher ab der kommenden Woche auch keine Abstrich-Termine mehr, berät aber weiterhin von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr zu gesundheitlichen und rechtlichen Fragen rund um die Corona-Pandemie.

+ + Update, 8. Juli, 9 Uhr: 

Allgemeinverfügung des Landkreises Lüneburg: An Freitagen, Samstagen und Sonntagen ist es in Gruppen und auch als Einzelperson verboten, sich auf die Brücke im Zuge der Lünertorstraße in Lüneburg zu setzen. Dies gilt für den Straßenkörper einschließlich Fahrbahn und Bürgersteig und das Geländer auf beiden Seiten der Brücke einschließlich eines Bereichs von je fünf Meter an beiden Seiten der Brücke. Das Verbot gilt ab sofort freitags von 19 Uhr bis samstags 4 Uhr morgens und wieder darauffolgend samstags von 19 Uhr bis sonntags 4 Uhr. Die Anordnung ist zunächst bis einschließlich Sonntag, 2. August befristet. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 7. Juli, 17.15 Uhr: 

Ab Montag, 13. Juli 2020, sind Saunawelt und Kleine Sauna im SaLü-Salztherme Lüneburg wieder geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie gelten aber einige besondere Regelungen. „Die Besucherzahl ist auf zeitgleich 75 Personen begrenzt. Um nach der langen Zwangspause trotzdem möglichst vielen Saunafans eine Chance zu geben, wird es täglich zwei Zeitfenster geben“, erläutert Geschäftsführer Dirk Günther die Sonderregelung. „Diese Zeitfenster sind 12 bis 16 Uhr und 17 bis 21 Uhr. Die freie Zeit dazwischen wird für Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten benötigt, der Einlass ist also erst zu Beginn eines Zeitfensters möglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig.“ Während des vierstündigen Besuchs stehen den Saunagästen außer Heide-Dampfbad und Saunabar alle Angebote zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.salue.info.

+ + Update, 7. Juli, 9.30 Uhr: 

Im Kampf gegen die Corona-Krise wird die Maskenpflicht in Deutschland vorerst weiter gelten – auch im Einzelhandel. Das haben die 16 Gesundheitsminister der Länder am Montag vereinbart, wie nach einer Schaltkonferenz der Länderressortchefs mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war. Zur Begründung hieß es, es dürfe nicht der falsche Eindruck entstehen, die Pandemie sei vorbei. Zuvor hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einer Aufhebung der Maskenpflicht in Geschäften eine klare Absage erteilt – mit Unterstützung der Parteiführungen von CDU, CSU und SPD. „Überall dort, wo im öffentlichen Leben der Mindestabstand nicht gewährleistet sein kann, sind Masken ein wichtiges und aus heutiger Sicht weiter unverzichtbares Mittel“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies sei nötig, um Infektionszahlen niedrig zu halten. rnd

+ + Update, 6. Juli, 17.10 Uhr: 

Kein Attest vom Gesundheitsamt bei negativem Ergebnis: Rund 260 Personen hat das Diagnosezentrum in Lüneburg in der vergangenen Woche auf das Corona-Virus getestet - seit mehr als zwei Monaten konnte das Virus aber bei keiner Person in der Region mehr nachgewiesen werden. Dennoch verlangen einige Kinderbetreuungseinrichtungen aktuell, dass Getestete den negativen Befund schriftlich vorlegen.

Aufgabe des Gesundheitsamts ist es, die Infektionsketten bei einem positiven Befund zu unterbrechen. „Gerade für Kitas und andere Gemeinschaftseinrichtungen haben wir sehr schnelle Meldewege aufgebaut und reagieren sofort“, so Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts beim Landkreis Lüneburg. Negativbefunde teilt das Gesundheitsamt aktuell telefonisch mit, es gibt jedoch kein schriftliches Attest. Bei einem Positivbefund wird Quarantäne ausgesprochen. Dies bleibt auch so, wenn die Tests ab der kommenden Woche von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten übernommen werden und das Diagnosezentrum schließt.

Es besteht keine Pflicht zum Test, es sei denn, das Gesundheitsamt ordnet einen Test an.

+ + Update, 6. Juli, 15.45 Uhr: 

Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Lüneburg ist vom heutigen Montag an wieder geöffnet und zwarmontags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr. Kunden und Kundinnen werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber zum Eintragen der Kontaktdaten mitzubringen.

+ + Update, 6. Juli, 11.30 Uhr: 

Minister in mehreren Bundesländern bringen eine Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel ins Spiel. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans und CSU-Chef Markus Söder halten davon nichts. Damit sind sie auf einer Linie mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die bemängelt, dass immer mehr Menschen ohne Masken unterwegs seien.

+ + Update, 5. Juli, 18.50 Uhr: 

Minister in Sachsen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern denken über ein Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel nach. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt nachdrücklich vor diesem Schritt. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist skeptisch.

+ +  Update, 5. Juli, 13.30 Uhr: 

Minister in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern denken laut über eine Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel nach. Das Infektionsgeschehen sei so gering, dass es keinen Grund für die Pflicht mehr gebe. Auch Niedersachsen kann dem Ostvorbild etwas abgewinnen.

+ + Update, 3. Juli, 13.45 Uhr: 

Am 11. Juli schließt das Corona-Diagnosezentrum in Lüneburg. Grund dafür sind die weiterhin sehr gering bleibenden Ansteckraten in der Region. Anschließend soll die Aufgabe der Corona-Diagnostik von den niedergelassenen Ärzten fortgeführt werden.

+ + Update, 3. Juli, 11.30 Uhr: 

Kontaktsport ist wieder möglich, außerdem dürfen u.a. Kinobesucher die Maske im Kinosessel wieder abnehmen: Ab Montag treten in Niedersachsen weitere Lockerungen in Kraft.

+ + Update, 3. Juli, 9 Uhr:

Zu lange gab es coronabedingt keine Einnahmen, die Diskothek "Garage" schließt ihre Pforten - für immer. 

+ + Update, 2. Juli, 15.45 Uhr: 

Der ADFC Lüneburg bietet wieder geführte Radtouren an. Auf Grund der Corona-Pandemie können die Touren aus dem Tourenprogramm allerdings nicht angeboten werden. Der Infoladen des ADFC ist ab Samstag, 4.Juli wieder regelmäßig geöffnet. Alle Infos zu den angebotenen Touren unter www.adfc-lueneburg.de.

+ + Update, 2. Juli, 12.30 Uhr: 

Gastronomen und Hoteliers sind besonders betroffen von den Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie. In Hannover haben sie auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Mit dabei war auch Martin Zackariat. Er weiß, wovon er spricht, den er ist nicht nur 1. Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes Lüneburg, sondern betreibt auch die Wassermühle in Heiligenthal. Über seine Situation berichtet der Gastronom hier.

+ + Update, 1. Juli, 15.10 Uhr: 

Die ersten Auszahlungen aus dem Corona-Sofortprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen sind erfolgt. So erhielt die Museumsstiftung Lüneburg 100.000 Euro und das ONE WORLD Ostheide e.V. in Reinstorf 13.356 Euro.

Die Lüneburger Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers dazu: "Seit dem Start des Programmes wurden im ersten Anlauf 1,3 Mio. Euro Landesmittel zur Verfügung gestellt. Davon profitieren 82 Kultureinrichtungen in Niedersachsen, deren Existenz damit gesichert werden kann.

Mir ist es ganz wichtig, die vielen kleinen Kulturvereine in der Region Lüneburg zu unterstützen, damit unser vielfältiges Kulturangebot erhalten bleibt. Daher fordere ich alle gemeinnützig anerkannten Kultureinrichtungen auf, Anträge beim Lüneburgischen Landschaftsverband zu stellen und Fördermittel abzurufen."

Genauere Informationen zur Antragsstellung gibt es im Netz. 

+ + Update, 1. Juli, 14.20 Uhr: 

Das Lüneburger Gesundheitsamt gibt Empfehlungen für die Urlaubssaison in Zeiten von Corona:
Nach wie vor gilt: Abstand halten, Handhygiene und – wenn sinnvoll und notwendig – Mund-Nasen-Schutz. Wenn Sie aus dem Urlaub nach Hause kommen und Tage später bemerken, dass Sie ungewöhnlich schlapp sind oder trockenen Husten haben, dann schieben Sie das bitte nicht auf die Temperatur-Umstellung oder die Klimaanlage im Flugzeug. Rufen Sie stattdessen unmittelbar das Bürgertelefon des Landkreises unter der Nummer 04131 26-1000 an, die geschulten Mitarbeitenden besprechen mit Ihnen Symptome und das weitere Vorgehen. Denn: Das Gesundheitsamt kann Corona-Neuinfektionen kontrollieren, solange sie frühzeitig erkannt und isoliert werden. Das Bürgertelefon ist werktags zwischen 8 und 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags zwischen 10 und 13 Uhr erreichbar.

+ + Update, 1. Juli, 9.30 Uhr: 

Niedersachsen unternimmt einen zweiten Anlauf, um seine Corona-Verordnung in eine kompaktere und verständlichere Form zu bringen. Da der Entwurf der Neufassung, die zum 6. Juli in Kraft treten sollte, immer noch 34 Seiten umfasst, werde das Regelwerk noch einmal überarbeitet, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Die neue Verordnung verzögere sich damit um eine Woche. Am Freitag werde zunächst eine Zwischenverordnung zur Überbrückung vorgelegt, die kaum Veränderungen beinhalte. Am 13. Juli soll dann eine kompakte und besser lesbare Verordnung in Kraft treten. Der erste Entwurf war inhaltlich in wesentlichen Punkten weitgehend unverändert zur bisherigen Verordnung. Angesichts der Fülle der Einzelregelungen mit Verweisen aber war die neue Verordnung unter dem Strich kaum kürzer und begreiflicher als die bisherige Verordnung.

+ + Update, 30. Juni, 22.30 Uhr: 

Die Sommerferien stehen kurz bevor: Niedersachsen warnt vorsorglich seine Lehrer. Wer in einem Corona-Risikogebiet Urlaub macht, könnte im Fall der Quarantäne kein Entgelt bezahlt bekommen.

+ + Update, 30. Juni, 11 Uhr:

Das Lüneburger Bürgeramt ist aktuell stark ausgelastet, zurzeit häufen sich dort entsprechende Rückmeldungen, dass dort immerzu besetzt sei. „Zum einen ist vielen Kundinnen und Kunden gar nicht mehr bewusst, dass Corona uns immer noch einen dicken Strich durch die normalen Abläufe macht", sagt Leiterin Susanne Twesten. Jedes Telefonat dauere länger als üblich, aus Abstandsgründen könnten nur die Hälfte der Schalter besetzt werden, der Rückstau aus den Wochen der Schließung sei noch nicht abgearbeitet. Hinzu kämen personelle Engpässe.

Eine kurzfristige Lösung werde derzeit vorbereitet. Das Bürgeramt empfiehlt, sich per Mail zu melden oder das Rückrufformular zu nutzen, wenn man telefonisch nicht durchkommt: buergeramt@stadt.lueneburg.de, www.hansestadtlueneburg.de/buergeramt.

+ + Update, 30. Juni, 9.30 Uhr:

Die rot-schwarze Landesregierung plant trotz der immer geringeren Infektionszahlen in Niedersachsen keine größeren Lockerungen der Corona-Regeln. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen. Viele Konzerte und Feste müssen ausfallen. Das geht aus dem Entwurf zur neuen Corona-Verordnung hervor, die am 6. Juli in Kraft treten und bis 20. Juli gelten soll.

Allerdings will das Land wohl ab Montag Mannschaftssport wie Fußball, Handball oder Basketball möglich machen. Demnach ist Sport ohne Abstand wieder zulässig, „wenn er in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen erfolgt“. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssten registriert werden, heißt es. Dieser Paragraf steht im Entwurf noch im Widerspruch zu den allgemeinen Verhaltensregeln, nach denen sportliche Betätigung nur mit zwei Meter Abstand zulässig ist. rnd

+ + Update, 29. Juni, 20.50 Uhr: 

Die Europäische Union will ihre Außengrenzen für vorerst 15 Staaten öffnen. Die USA, Russland und Brasilien gehören wegen der hohen Infektionsraten nicht dazu. Auch die Türkei beschwert sich über die Einstufung als Risikogebiet.

+ + Update, 29. Juni, 14.50 Uhr:

Aktuell liegt die Zahl der Corona-Erkrankungen, gerechnet auf 100 000 Einwohner und die vergangenen sieben Tage, in Niedersachsen bei 2,8. Der Wert sinkt damit seit einigen Tagen. Bekanntlich müssen ab einem Wert von 50 strengere Beschränkungen umgesetzt werden, davon sind derzeit aber alle niedersächsischen Gemeinden und kreisfreien Städte weit entfernt. Mehr Informationen gibt es hier. 

+ + Update, 29. Juni, 13 Uhr:

Durch Corona hat sich das Berufsleben für viele Menschen in kurzer Zeit stark verändert. Frauen, die Fragen rund um den Beruf oder zur Vereinbarkeit ihrer Berufstätigkeit mit der Kinderbetreuung haben, erhalten Rat und Unterstützung bei der Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft. Auch in der Ferienzeit können Termine vereinbart werden. Die Beratungsgespräche finden persönlich oder per (Video-)Telefonie statt, sie sind vertraulich und kostenfrei: (04131) 303968 oder koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 29. Juni, 9.20 Uhr:

Die Jugendherbergen in Niedersachsen stehen durch die Corona-Pandemie vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Grund dafür ist vor allem der Wegfall der Klassen- und Gruppenfahrten. „Das macht bei uns rund 70 Prozent der Belegung und des Umsatzes aus“, sagt Oliver Engelhardt vom Landesverband Unterweser des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH).

Der DJH hat für die Jugendherbergen in seinem Bereich einen Einnahmeverlust für dieses Jahr von 24 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr berechnet, falls es bis zum Jahresende keine Klassen- und Gruppenfahrten gibt. Der Einnahmeverlust in den 52 Jugendherbergen in Niedersachsen wird sich auf mindestens 36,7 Millionen Euro summieren. 28 Millionen Euro hat die Landesregierung im Nachtragshaushalt für gemeinnützige Einrichtungen wie Jugendherbergen vorgesehen.

+ + Update, 28. Juni, 16 Uhr:

Grüne und FDP wollen den notleidenden Wirten in Lüneburg mehr Platz auch auf den Straßen und Plätzen zu gewähren. Für die nächste Sitzung des Stadtrates am 2. Juli haben die beiden Fraktionen deshalb einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. OB Mädge hält dagegen, dass die Stadt dies bereits praktiziere und auch die Sondernutzungsgebühren dafür senken wolle. Den ganzen Beitrag lesen Sie hier.

+ + Update, 28. Juni, 14.15 Uhr:

In gut zwei Wochen starten die Sommerferien. Aufgrund zahlreicher Lockerungen, die im Rahmen der Corona-Pandemie inzwischen eingeführt sind, ist Urlaub in Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern wieder möglich. Doch mit Blick auf die Gesundheit gibt es einiges zu beachten. Dr. Marion Wunderlich, Leitende Ärztin des Lüneburger Gesundheitsamtes, gibt Tipps unter dem Motto „Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub – und kommen Sie gesund zurück.“ Das Interview lesen Sie hier.

+ + Update, 28. Juni, 12.30 Uhr:

Nach der langen Pause wegen der Corona-Pandemie nimmt das Ausflugsschiff "Lüneburger Heide" nun zusätzlichen Touren in den Fahrplan auf. Jürgen Wilcke aus Artlenburg bietet Sonntag nachmittags im Wechsel Elbe-Rundfahrten und Schifffahrten zum Schiffshebewerk Scharnebeck an. Los geht es heute mit einer Elbe-Rundfahrt (14:30 Uhr ab Artlenburg, 15:15 Uhr ab Lauenburg), am 5. Juli folgt eine Tour zum Schiffshebewerk (13:40 Uhr ab Artlenburg, 14:15 Uhr ab Lauenburg). Aufgrund der Kapazitätseinschränkungen ist eine Anmeldung zu allen Fahrten erforderlich. Info und Anmeldung unter 04139 – 62 85.

+ + Update, 26. Juni, 19.30 Uhr:

Der Heide-Shuttle des Naturparks Lüneburger Heide soll Mitte Juli in seine nunmehr 15. Saison starten: Dann dreht das für Nutzer kostenlose Busangebot mit Fahrradanhängern seine Runden in der Urlaubsregion Lüneburger Heide. Die LZ wollte von Naturpark-Geschäftsführerin Hilke Feddersen wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden, damit der Heide-Shuttle in Corona-Zeiten nicht zur kreisübergreifenden Virenschleuder wird. Die Antworten lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe der LZ – gedruckt und als ePaper.

+ + Update, 26. Juni, 12 Uhr:

In dieser Woche gab es keine neue bestätigte Coronavirus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Die letzte positiv getestete Person wurde am vergangenen Mittwoch aus der Quarantäne entlassen. Damit liegt die Zahl der gemeldeten Fälle bei 167, davon sind inzwischen alle genesen. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten seit vergangenem Freitag insgesamt 175 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises.

Das Bürgertelefon des Landkreises ist Sonnabend und Sonntag von 10 bis 13 Uhr erreichbar, werktags ist die Hotline von 8 bis 16 Uhr geschaltet. Unter (04131) 26-1000 vermitteln die Ansprechpartner Termine am Diagnosezentrum und beantworten gesundheitliche Fragen rund um das Coronavirus. Rechtlichen Rat unter der Durchwahl (04131) 26-1005 gibt es künftig nur noch montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr.

+ + Update, 26. Juni, 11.20 Uhr:

Im Wechsel werden jeweils sonntags Elbe-Rundfahrten und Schifffahrten zum Schiffshebewerk Scharnebeck angeboten. Los geht es an diesem Sonntag mit einer Elbe-Rundfahrt (14:30 Uhr ab Artlenburg, 15:15 Uhr ab Lauenburg), am 05.07. folgt eine Tour zum Schiffshebewerk Scharnebeck (13:40 Uhr ab Artlenburg, 14:15 Uhr ab Lauenburg). Aufgrund der Corona-Verordnungen ist eine Anmeldung zu allen Fahrten erforderlich: (04139) 62 85.

+ + Update, 25. Juni, 18.25 Uhr:

Grüne und FDP haben zur nächsten Ratssitzung einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, ihr Anliegen: Sie möchten die von der Corona-Krise arg gebeutelte Gastronomieszene unterstützen, in dem sie den Wirten mehr Platz auf den Straßen und Plätzen gewähren. Mehr darüber lest ihr in der aktuellen LZ.

+ + Update, 25. Juni, 18.25 Uhr:

Der städtische Ausschuss für Wirtschaft und Beteiligungen hat sich in seiner Video-Konferenz im Technologiezentrum der Handwerkskammer mit zwei Härtefallfonds beschäftigt, die Lüneburger Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen sollen. Die erste Förderrunde von "Wir für Lüneburg", für Firmen mit bis zu neun Mitarbeitern, ist abgeschlossen, bis Ende des Monats werden voraussichtlich insgesamt 174 Anträge bewilligt. Über die zweite Runde mit anderer Zielrichtung wurde erstmals beraten, eine konkrete Richtlinie soll der Rat in seiner Sitzung am 2. Juli beschließen, heißt es in einer Mitteilung der Hansestadt.

+ + Update, 25. Juni, 16.30 Uhr:

Ab sofort sind Stadtführungen in Lüneburg wieder im gewohnten Umfang möglich – unter Einhaltung der der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Geöffnet ist die Tourist-Info ab Juli von montags bis sonnabends jeweils von 9.30 bis 16 Uhr.

+ + Update, 25. Juni, 12 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg hat bislang 212 Verfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln eingeleitet.

+ + Update, 25. Juni, 8 Uhr:

Bei chronisch kranken und älteren Menschen wie Heinz-Jürgen Raulf ist das Risiko erhöht, dass eine Covid-19-Infektion einen schweren Verlauf nimmt. Doch offenbar nehmen immer mehr Menschen wenig Rücksicht auf die Risikogruppen.

+ + Update, 24. Juni, 10.30 Uhr:

Auch die kommende Ratssitzung am Donnerstag, 2. Juli 2020 findet im Auditorium des Leuphana Zentralgebäudes (Universitätsallee 1) statt. Beginn der Sitzung ist 17 Uhr. Für Besucherinnen und Besucher steht eine begrenzte Anzahl von rund 30 Zuschauerplätzen zur Verfügung. Wer an der Ratssitzung teilnehmen möchte, wird gebeten, sich vorab mit Namen, Telefonnummer und Adresse per E-Mail bei der Hansestadt Lüneburg anzumelden unter presse@stadt.lueneburg.de. Hintergrund dafür ist die Vorgabe, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Blick auf die Corona-Pandemie und die Dokumentationspflicht zu registrieren. Verpflichtend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – dieser darf nur am Platz abgelegt werden. Darüber hinaus gelten die üblichen Hygieneregeln.

+ + Update, 23. Juni, 12.30 Uhr:

Shisha-Bars bleiben bis zum 5. Juli 2020 geschlossen. Das entschied am Dienstag das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht mit Sitz in Lüneburg. Eine Restaurantbetreiberin aus Hannover klagte im Eilverfahren gegen die Verordnung des Landes, die besagte, dass Shisha-Bars und Einrichtungen, die den Konsum von Shisha-Pfeifen anbieten, geschlossen bleiben müssen, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen. Vor Gericht musste sie jetzt eine Niederlage einstecken.

+ + Update, 23. Juni, 11.30 Uhr: 

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies schränken die Behörden das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh nun doch massiv ein. Erstmals seit den Lockerungen werde in Deutschland ein ganzer Kreis zurückgeführt "auf die Maßnahmen, die vor wenigen Wochen gegolten haben", teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit. Die Lochdown-Maßnahmen gelten zunächst bis Ende Juni, heißt es in Düsseldorf.

+ + Update, 23. Juni, 10 Uhr: 

Im Liebesgrund ist am Samstagabend offenbar unter dem Deckmantel einer Versammlung eine wilde Techno-Party gefeiert worden.
Anwohner berichten von dröhnenden Bässen und Hunderten feiernden jungen Leuten bis in die Nacht. Abstände seien nicht eingehalten, Masken nicht getragen worden. Polizei und Ordnungsamt hatten schon im Vorfeld Hinweise darauf, dass die Veranstaltung mit höchstens 80 Teilnehmern womöglich nur pro forma angemeldet worden war, um eine Party feiern zu können, unterbanden sie aber nicht. Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe der LZ.

+ + Update, 22. Juni, 16.50 Uhr: 

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine weitere Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus für IHKLW-Mitgliedsunternehmen gestartet. Bis zum 26. Juni können Unternehmen unter www.ihk-lueneburg.de/corona-umfrage teilnehmen. Die Teilnahme dauert etwa drei Minuten. Die Ergebnisse sind relevant für politische Interessenvertretung. Regionale Ergebnisse werden Ende der nächsten Woche veröffentlicht.

+ + Update, 22. Juni, 12.20 Uhr: 

Eigentlich sollten die meisten Examen digital abgelegt werden. Doch ein Großteil der Klausuren soll jetzt an der Leuphana geschrieben werden.

+ + Update, 22. Juni, 8.30 Uhr:

Sie ist längst im Einsatz und soll Infektionswege nachvollziehbar machen: Die "Corona-Warn-App". Von Polizei, Klinikum und Ordnungsamt gab es positive Reaktionen auf das neu entwickelte Programm. 

+ + Update, 21. Juni, 14.20 Uhr: 

Eigentlich war der städtische Etat ein bereits gesunder Patient. Doch dann kam eiskalt Corona. Im Finanzausschuss zog Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek eine erste finanzielle Bilanz der Seuche - und es ist klar: Es fehlen Millionen. 

+ + Update, 20. Juni, 16.36 Uhr: 

Der Corona-Ausbruch bei Tönnies wird immer gravierender. Mittlerweile wurden mehr als 1000 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Die Polizei soll derweil die Quarantäne-Regeln im Härtefall durchsetzen.

+ + Update, 20. Juni, 14.10 Uhr:

Die Zahl der 7-Tages-Inzidenz fällt: Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt im ganzen Land Niedersachsen aktuell bei 3,8, das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Im Kreis Lüneburg ist die Zahl nochmal deutlich geringer: Hier liegt sie bei 0,55.
Sollte diese Zahl im Kreis auf 50 oder darüber steigen, werden regional die Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen deutlich verschärft. Davon ist der Landkreis Lüneburg aber derzeit offensichtlich weit entfernt. Karten und Statistiken zu Corona findet ihr hier!

+ + Update, 20. Juni, 13.40 Uhr: 

Am Montag sind die Tage vorbei, an denen die Kinder einzig durchs geöffnete Fenster mit ihren Erzieherinnen sprechen können. Der reguläre Kita-Betrieb startet wieder - und doch wird einiges anders sein. Was genau, erzählen Ochtmissens Kita-Leiterin Michaela Pank und Bildungsdezernentin Pia Steinrücke in der aktuellen LZ. 

+ + Update, 19. Juni, 13.20 Uhr:

Die Corona-Lage im Landkreis Lüneburg hat sich in der zurückliegenden Woche kaum verändert: Der Landkreis bestätigte am Montag eine neue Corona-Infektion, in den darauffolgenden Tagen blieb es ruhig.

Damit ist der heutige Stand: Aktuell (Freitag, 19. Juni 2020) liegt die Zahl der kreisweit registrierten Fälle bei 167, davon sind 166 Menschen wieder gesund. Die Anfang dieser Woche registrierte Person ist zwar im Landkreis Lüneburg gemeldet, lebt aber außerhalb der Region. Sie befindet sich dort in häuslicher Quarantäne, bei keiner Kontaktperson wurde das Virus nachgewiesen.

Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 0,55, das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten seit vergangenem Freitag (12. Juni 2020) insgesamt rund 140 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 19. Juni, 12 Uhr:

Am Freitag hat die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs Claudia Schröder Lockerungen der Corona-Regeln vorgestellt, diese gelten ab Montag. Unter anderem können sich in Zukunft 10 Personen in der Öffentlichkeit treffen, unabhängig von der Anzahl der Haushalte. Kinos und Theater dürfen wieder den Betrieb aufnehmen, allerdings unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln. Masken müssen während der Vorstellung getragen werden.

+ + Update, 18. Juni, 19.30 Uhr: 

Die Schulen sollen spätestens nach den Sommerferien wieder vollständig öffnen. Die 1,5-Meter-Abstandsregeln sollen dann in den Schulen entfallen.

+ + Update, 18. Juni, 15.20 Uhr: 

Wie können sich Studieninteressierte in Zeiten der Corona-Pandemie ein Bild über das Bachelor Studium in Lüneburg machen? Die Leuphana Universität Lüneburg beantwortet diese Frage mit dem Online-Magazin „Leuphana College LIVE“. Noch bis zum 10. Juli erfahren Zuschauer jeden Freitag um 15 Uhr in einer Livesendung, wie das Lüneburger Studium Fachwissen mit überfachlichem Denken verbindet, wie der Studienstart konkret aussieht und welche Höhepunkte auf dem Campus zu erwarten sind. Alle Video-Impulse finden Sie im Anschluss an die Livesendungen auch auf dem Youtube-Kanal des Leuphana College. Weitere Informationen zu Leuphana College LIVE gibt es unter www.leuphana.de/college-live.

+ + Update, 18. Juni, 13.35 Uhr: 

Neuer Corona-Ausbruch in Göttingen: In Göttingen gibt es einen weiteren großen Corona-Ausbruch.  Mindestens 100 Menschen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein Hochhaus ist unter Quarantäne gestellt, betroffen sind 700 Bewohner.

+ + Update, 18. Juni, 13.25 Uhr: 

Online-Azubi-Speeddating für Schüler und Unternehmen zum Ausbildungsstart 2020: Weil große Veranstaltungen wie Jobbörsen derzeit nicht möglich sind, bringen die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, die regionalen Arbeitsagenturen und die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und Unternehmen aus den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Lüneburg und Harburg zusammen. Die fünf Online-Azubi-Speeddatings vom 6. bis 9. Juli sind Kostenlos. Unternehmen können sich bis zum 30. Juni anmelden unter www.ihk-lueneburg.de/speeddating. Anmeldungen von Jugendlichen aus allen vier Landkreisen nimmt die Agentur für Arbeit in Lüneburg per E-Mail an lueneburg-uelzen.berufsberatung@arbeitsagentur.de entgegen.

+ + Update, 18. Juni, 12.20 Uhr: 

Nach der massenhaften Ausbreitung des Coronavirus in einem Schlachtbetrieb in Gütersloh nimmt der Zahl der Infizierten zu. Inzwischen sind mehr als 650 Fälle bekannt. Mehr als 7000 Menschen sind in Quarantäne geschickt worden.

+ + Update, 17. Juni, 18.50 Uhr: 

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass in allen Ländern die Schulen nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Dies gelte, falls sich die Infektionslage in der Corona-Krise weiterhin gleichbleibend gut entwickle. Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen. 

Die Bundesländer wollen zudem Großveranstaltungen grundsätzlich bis mindestens Ende Oktober verbieten. Dies gelte für solche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich sei.

+ + Update, 17. Juni, 18.20 Uhr:

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher sind vor die Presse getreten. Die Konferenz der Ministerpräsidenten hat beschlossen, an den Hygiene- und Abstandsregeln sowie an den Kontaktbeschränkungen weiterhin festzuhalten. 

+ + Update, 17. Juni, 17.20 Uhr:

Die angekündigten Corona-Lockerungen stoßen bei Sportverbänden und -vereinen eher auf Skepsis.

Susanne Pöss, Geschäftsführerin des Kreissportbundes Lüneburg: "Grundsätzlich freuen wir uns über jede weitere Lockerung für den Sport, es ist aber der zweite Schritt vor dem ersten, denn im Moment ist kein Kontaktsport erlaubt und in vielen Sportarten der Wettkampf noch untersagt."
Dort, wo viel Platz sei, um sich entsprechend verteilen zu können, sieht Susanne Pöss für die neue Lockerung nicht das Problem. Ab 50 Zuschauer aber, so der Plan der Landesregierung, müssten die Besucher Sitzplätze einnehmen. „Diese Möglichkeit haben längst nicht alle Vereine“, gibt Pöss zu bedenken. Auch das Erfassen der Kontaktdaten jedes Zuschauers sei ein weiterer bürokratischer Brocken, der auf die Verantwortlichen zukäme. „Und das, wo zurzeit eh schon ein erheblicher Mehraufwand aufgrund diverser Corona-Auflagen für die Vereine besteht.“

Auch die Fußballer stehen den neuesten Corona-Lockerungen skeptisch gegenüber. "Das bringt uns überhaupt nichts, wir Fußballer müssen uns noch gedulden", sagt Jürgen Stebani, Spielausschuss-Vorsitzender beim niedersächsischen und norddeutschen Fußball-Verband. Denn Kontaktsport wie Fußball ist in Niedersachsen noch verboten, Zuschauer sind nun aber zugelassen. Das widerspricht sich. Die Saison ist derzeit unterbrochen, am 27. Juni soll sie auf einem Verbandstag ganz abgesagt werden.

Deshalb wird es auch am Sonntag, 28. Juni, bei der Veranstaltung in Melbeck, wo die Bezirkspokal-Meister der Männer und Frauen per Elfmeterschießen ermittelt werden, weiterhin keine Zuschauer geben. "Wir werden weiter keine Fans zulassen. Wir wollen da nicht auf eine unsichere Seite kommen", sagt Stebani.

+ + Update, 17. Juni, 16 Uhr:

Hajo Fouquet, Intendant des Lüneburger Theaters, sagt: „Wir begrüßen, dass ab Montag die 5. Phase des niedersächsischen Stufenplans erreicht wird und Theater und Kinos wieder öffnen dürfen. Wir sehen unseren Weg – den Spielbetrieb am 4. September wieder aufzunehmen – als den 100 % richtigen. Unsere gefassten Pläne werden demnach umsetzbar sein. Ob noch ein bisschen mehr geht, wird die Entwicklung zeigen.“

+ + Update, 17. Juni, 15.30 Uhr:

Die Schlagzeile auf der heutigen Titelseite der LZ hat Margot Weihe, Leiterin des e.novum, in Erstaunen versetzt. "Für uns bedeutet das zunächst, dass die Ensembles wieder mit den Proben starten können. Wir werden, wie geplant, die Sommerwerkstätten für die Ferienzeit anbieten und im September den Neustart angehen." Etwas Kopfzerbrechen bereite ihr noch der Ticketverkauf vor dem Hintergrund der Zehn-Personen-Regel in Sachen Mindestabstand. Aber auch dafür werde es eine Lösung geben.

+ + Update, 17. Juni, 15 Uhr:

Der Kreis Gütersloh schließt nach einem erneuten Corona-Ausbruch beim Schlachtereibetrieb Tönnies alle Schulen und Kitas bis zu den Sommerferien. Durch diesen Schritt solle eine Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung vermieden werden, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch.

Bei Tönnies sind bislang 400 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. 500 von insgesamt 1000 Testergebnissen stehen noch aus. rnd

+ + Update, 17. Juni, 10 Uhr:

Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Planung für Adendorfs Anschluss an den Bahnverkehr für eine weitere Verzögerung.

+ + Update, 17. Juni, 8.30 Uhr:

Niedersachsen will die Corona-Regeln weiter lockern. Ab dem 22. Juni können Theater, Kinos und Saunen wieder öffnen. Das geht aus dem Entwurf der Landesregierung für eine neue Corona-Verordnung hervor. Danach können auch die Sportvereine ab kommendem Montag wieder eine begrenzte Zahl von Zuschauern empfangen. Außerdem sollen die Kontaktbeschränkungen gelockert werden. In der Öffentlichkeit ist der Aufenthalt in Gruppen dann wieder für bis zu zehn Personen erlaubt. Die neue Verordnung soll am Freitag vorgestellt werden. Was sich noch ändert, lest ihr hier. 

+ + Update, 16. Juni, 19.40 Uhr:

Am Dienstag meldete der Landkreis keine neuen bestätigten Corona-Infektionen in Stadt und Kreis Lüneburg: Somit liegt die Gesamtzahl der Covid-19-Infizierten in der Region wie gestern bei 167, von denen aber 166 ihre Krankheit bereits überwunden haben. Der eine akute Fall ist zwar hier gemeldet, lebt aber nicht im Kreisgebiet, gab der Landkreis gestern bekannt.

Durch die Corona-Infektion ist der Wert für die Neuinfektionen pro 100.000 für den Kreis auf 0,55 gestiegen. Landesweit ist dieser Wert hingegen in den vergangenen Tagen etwas gesunken: Die 7-Tages-Inzidenz liegt hier bei 4,5 – noch vor einer Woche lag der Wert bei 6,7.

+ + Update, 16. Juni, 13 Uhr:

Seit Montag dürfen alle Klassen in halber Größe wieder in den Unterricht. Der Schulalltag bleibt allerdings kompliziert. Hier geht's zum Artikel. 

+ + Update, 16. Juni, 11.10 Uhr:

Seit heute, Dienstag, kann man die deutsche Corona-Warn-App herunterladen. Sie alarmiert Nutzerinnen und Nutzern, wenn sie Erkrankten zu nahe gekommen sind. Mit Hilfe der Anwendung sollen Infektionsketten durchbrochen werden.

+ + Update, 16. Juni, 08.40 Uhr:

Seit gut drei Wochen geht Ellen Baumgarten wieder in die Schule. „Es tut gut, meine Klassenkameraden wieder zu sehen,“ sagt die Schülerin des Gymnasiums Oedeme. Doch von Normalität ist der Schulalltag noch weit entfernt. Und noch etwas ist anders – Ellen kann ihren Nebenjob nicht ausüben. Was die 16-Jährige erzählt, gibt es in der aktuellen LZ zu lesen - gedruckt oder digital. Zum ePaper geht's hier entlang.

+ + Update, 15. Juni, 14.15 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg meldet eine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der kreisweit registrierten Fälle bei 167.

"Die betroffene Person ist im Landkreis Lüneburg gemeldet, lebt aber derzeit außerhalb der Region," erklärt Kreissprecherin Urte Modlich. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne, bei keiner Kontaktperson wurde das Virus nachgewiesen.

+ + Update, 15. Juni, 12.15 Uhr:

Gute Nachrichten für Touristen und andere geschichtlich Interessierte: Ab morgen, Dienstag, können wieder Führungen im Lüneburger Rathaus stattfinden. Angeboten werden die Führungen immer dienstags bis samstags jeweils um 10, 12 und 15 Uhr sowie sonntags um 11 und 14 Uhr. Familien können auch zu anderen Zeiten Termine buchen.

+ + Update, 15. Juni, 9.50 Uhr: 

Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ostheide beschäftigt sich der Rat der Samtgemeinde bei seiner Sitzung am Dienstag, 16. Juni, um 19.30 Uhr in der Sporthalle Barendorf. Neben einem Bericht über die aktuelle Lage zur Corona-Krise steht auch ein Ausblick auf der Tagesordnung. 

+ + Update 13. Juni, 16.30 Uhr: 

Am 10. Juni lag die Zahl der Corona-Erkrankungen pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage ("7-Tage-Inzidenz") noch bei 6,7. Aktuell sinkt der Wert wieder, heute vermeldet das Landesgesundheitsamt die Zahl 4,8. Alle interaktiven Grafiken findet ihr hier.

+ + Update 13. Juni, 14.15 Uhr: 

Ein normaler Lehrbetrieb ist an der Leuphana Universität weiterhin nicht möglich. Präsident Sascha Spoun in einer Mail an die fast 10.000 Studenten: "Wir müssen bis auf Weiteres davon ausgehen, dass der Universitätsbetrieb auf absehbare Zeit auch weiterhin stark verändert sein wird und alle Aktivitäten in Präsenz auch im Wintersemester erheblich reduziert sein werden." Hier geht's zum Artikel.

+ + Update 13. Juni, 9.15 Uhr: 

Weniger Übernachtungen, kräftige Umsatzeinbußen, aber auch Chancen für einen Neustart: Der Wirtschafts- und Tourismusausschuss des Landkreises ließ sich jetzt über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die regionalen Unternehmen informieren. Vor drei Monaten kam der Lockdown, inzwischen gibt es zwar zahlreiche Lockerungen – dennoch prägt die Pandemie das Wirtschaftsjahr 2020. Dass für mehr als 21.000 Menschen aus der Region seit März 2020 Kurzarbeitsanträge gestellt wurden, berichtete Jürgen Enkelmann von der Wirtschaftsförderung. Eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es in den kommenden Monaten auch mehr Arbeitssuchende geben wird.

+ + Update 12. Juni, 15.30 Uhr: 

Aus der Wochenzusammenfassung des Landkreises geht hervor, dass es in dieser Woche keine neuen bestätigten Coronavirus-Fälle gab. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 0 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten seit vergangenem Freitag insgesamt knapp 200 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises.

Weil das Bürgertelefon nicht mehr so häufig angewählt wird, gelten auch am kommenden Wochenende kürzere Sprechzeiten. Sonnabend und Sonntag sind die Mitarbeiter von 10 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer (04131) 26-1000 erreichbar, werktags ist die Hotline von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

+ + Update 12. Juni, 11.10 Uhr:

An den deutschen Grenzen soll schon ab kommenden Dienstag weitgehend Normalbetrieb herrschen. Die neuen Regeln im Überblick.

+ + Update 12. Juni, 10.40 Uhr: 

Nach der weitreichenden Lockerung der Corona-Regeln gibt es in Niedersachsen zunehmend Streit um die Fortsetzung des Schulbetriebs. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat den Familien versprochen, dass die Schulen so schnell wie möglich auf Normalbetrieb umgestellt werden sollen. Lehrerverbände warnen aber vor einer kompletten Öffnung nach den Sommerferien. Und die Grundschulleiter stellen schon mal klar, dass es die gewohnte Ganztagsbetreuung bis auf Weiteres nicht geben wird.

+ + Update 12. Juni, 7 Uhr:

Geschlossene Autohäuser und weniger Fahrzeugverkäufe schlagen in der Zulassungsstelle des Landkreises Lüneburg mit Mindereinnahmen von rund 400.000 Euro zu Buche: Es werden deutlich weniger Wagen angemeldet als vor der Corona-Pandemie. Und wer doch ein Auto anmelden will, bekommt derzeit nur mit viel Glück einen Termin. Was der Kreis den Kunden rät, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der LZ.

+ + Update 11. Juni, 16.45 Uhr: 

Weil große Volksfeste nicht stattfinden können, melden sich die Schausteller mit einem kleinen täglichen Angebot in Lüneburgs Innenstadt zurück: Erstmals in diesem Jahr gibt es an drei Standorten ein paar Buden und zwei Karussells, und zwar am Clamartpark, vor der ehemaligen Einhorn-Apotheke sowie vor der St. Johanniskirche.

+ + Update 11. Juni, 12 Uhr: 

Die Lüneburger Tafel öffnet ab 16. Juni wieder ihre Türen für Kunden – allerdings nur zur Selbstabholung von Lebensmitteln in fertig gepackten Taschen. Die Räumlichkeiten bleiben bis auf weiteres für Kunden geschlossen.

In der Corona-Zeit müssten außerdem die Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten werden. Die Tafel wird für den Einkauf Zeitfensterkarten für die Wochentage Dienstag bis Freitags ausgeben. Die Sonderöffnungszeiten sind vorerst dienstags ab 9 Uhr. Auch Kunden mit Tafelausweisen, die noch keine Zeitfensterkarte besitzen, müssen sich ab der oben genannten Uhrzeit eine Karte abholen, teilte der Verein mit. 

+ + Update, 11. Juni, 9 Uhr: 

Um die Auswirkungen der Corona-Krise für Tageseltern abzumildern, hat der Rat der Stadt Lüneburg entschieden, im laufenden Jahr den Zeitraum für bezahlte Fehlzeiten deutlich zu erweitern.

Statt wie sonst üblich sechs Wochen, stehen den Tagespflegepersonen in diesem Jahr zehn Wochen zur Verfügung, in denen sie trotz Schließung ihrer Tagespflege weiterhin Geld verdienen.

+ + Update, 10. Juni, 15.30 Uhr:

Ab sofort erweitern das Deutsche Salzmuseum und das Museum Lüneburg ihre Öffnungszeiten. Beide Häuser haben nun dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museumscafé Luna öffnet ab dem 13. Juni wieder (dienstags bis freitags 14.30 - 17 Uhr, Wochenende 10- 17 Uhr). Es hält coronabedingt nur eine begrenzte Anzahl von Tischen im Innen- und Außenbereich vor.

+ + Update, 10. Juni, 12.30 Uhr:

Nach der Premiere vor zwei Wochen geht heute Abend um 19 Uhr im Adendorfer Castanea-Forum zum zweiten Mal der Vorhang auf für ein neues regionales Talkshow-Format. Moderator Udo Gast hat sich dieses Mal vier Gesprächspartner an die Seite geholt, mit denen der Lüneburger Coach, Trainer und Speaker im Zeichen der Corona-Pandemie über den „Mut zur Veränderung“ reden will. Zu Gast bei Gast sind: Jutta Hartwig – die Tourismusexpertin und Reisekauffrau berichtet über die Situation ihrer Branche und die Perspektiven für den Urlaub 2020. Henrika Jeske – die Psychotherapeutin beschäftigte sich mit den rasanten Entwicklungen in der Arbeitswelt und will in der Sendung auch praktische Übungen für gesundes Arbeiten im Homeoffice geben. Wiebke Krohn – bei der Personalentwicklungsexpertin beim Arbeitgeberverband geht es um das Thema Führung auf Distanz. Extern über Zoom zugeschaltet ist Hans-Peter Kleebinder. Im Gespräch mit dem Experten für Mobilität, Transport und Elektromobilität steht die Mobilität der Zukunft im Mittelpunkt. Die Talkshow ist ab 19 Uhr live zu sehen über https://www.youtube.com/watch?v=bfEVh0Y1heo. Auf YouTube ist die Folge und auch die Premieren-Sendung auch im Anschluss weiter abrufbar.

+ + Update, 10. Juni, 10 Uhr:

Für alle Eltern, die Unterstützung und Beratung bei der Kitaanmeldung benötigen, bietet das Projekt Kita-Einstieg nach der "Corona-Pause" wieder Sprechstunden unter Beachtung der Hygieneregeln im Kaffeehaus Kaltenmoor und im Quartiersladen Am Weißen Turm an. Kinder können dabei direkt im Kita-Portal angemeldet werden. Die nächsten Termine im Kaffeehaus in der St. Stephanus Passage 13 sind Donnerstag, 11. Juni, Donnerstag, 9. Juli und Donnerstag, 13. August 2020 jeweils von 9 bis 12 Uhr. Im Quartiersladen Am Weißen Turm in der Bögelstraße 6 finden die nächsten Sprechstunden am Montag, 29. Juni und am Montag, 13. Juli 2020 von 9 bis 11 Uhr statt. Eine arabische Sprachmittlerin ist bei den Terminen anwesend. Für weitere Informationen rund um das Thema Kita-Anmeldung ist die Elternbegleiterin des Teams Kita-Einstieg Swantje Hoff unter 0151-176 622 54 erreichbar.Seit Ende 2018 können Eltern in Lüneburg den Betreuungsplatz für ihr in der Stadt Lüneburg gemeldetes Kind online über das Kita-Portal der Hansestadt suchen. Erreichbar ist das Portal unter http://www.hansestadtlueneburg.de/kita-portal

+ + Update, 9. Juni, 14.50 Uhr:

Die bundesweite Aktion Stadtradeln startet in Lüneburg in diesem Jahr später als geplant. Ursprünglich sollte das gemeinsame Radeln für besseres Klima in der Hansestadt vom 21. Juni bis 11. Juli 2020 stattfinden, nun musste die Hansestadt den Termin auf den Zeitraum vom 19. September bis 9. Oktober 2020 verschieben. Wer sich bereits für das diesjährige Stadtradeln angemeldet hat, wird per E-Mail von der Hansestadt zum weiteren Ablauf informiert.

Mitmachen kann jeder, der Lust hat, auf dem Arbeitsweg oder in der Freizeit das Rad zu nutzen. Jeder Teilnehmer schließt sich einem vorhandenen Team an, zum Beispiel dem seiner Firma, seines Vereins, seiner Schule oder er gründet ein eigenes. Aber auch Einzelmeldungen unter ‚Offenes Team – Hansestadt Lüneburg‘ sind möglich. Während der drei Wochen erfassen alle Teilnehmer unter www.stadtradeln.de/lueneburg oder über die Stadtradeln-App die zurückgelegten Kilometer in einem Online-Kalender. Die Daten werden zeitnah veröffentlicht, so dass Teamvergleiche innerhalb der Kommune als auch bundesweit jederzeit möglich sind. Alle, die schon einmal bei der Aktion mitgemacht haben, können Ihren Account einfach reaktivieren. Für Teilnehmer ohne Internetzugang übernimmt das Stadtradeln-Team die Erfassung unter der Telefonnummer 04131 309 – 4549.

+ + Update, 9. Juni, 12.35 Uhr:

Doch kein neuer Fall im Landkreis Lüneburg: Wenige Tage nach Meldung eines neuen Corona-Falls korrigiert der Landkreis Lüneburg die Zahl nach unten. Das bedeutet: Nach wie vor sind kreisweit aktuell 166 Corona-Virus-Infektionen bestätigt, alle betroffenen Personen sind wieder gesund. Zur Erläuterung: In der vergangenen Woche war in einem Nachbarkreis eine Person aus dem Landkreis Lüneburg positiv auf das Virus getestet worden. Weil jedoch jegliche Krankheitssymptome fehlten, entschied sich das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg für eine Prüfung des Falls. Deshalb wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei der Person zusätzliche Untersuchungen vorgenommen – mit dem Ergebnis: COVID-19 wurde eindeutig nicht nachgewiesen. „Wenn Abstriche genommen und im Labor untersucht werden, sind Fehler nie ganz sicher ausgeschlossen“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Deshalb kam es ursprünglich zu dem vermeintlich positiven Ergebnis.“ Bei allen mituntersuchten Kontaktpersonen fielen die Abstrichergebnisse ebenfalls negativ aus.

Mit der korrigierten Zahl liegt die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen wieder bei 0. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 45 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises.

+ + Update, 9. Juni, 10.40 Uhr:

Um die Auswirkungen der Corona-Krise für Tageseltern abzumildern, hat der Rat der Hansestadt Lüneburg in seiner jüngsten Sitzung entschieden, im Jahr 2020 den Zeitraum für bezahlte Fehlzeiten zu erweitern. Das heißt: Statt wie sonst üblich sechs Wochen stehen den Tagespflegepersonen in diesem Jahr zehn Wochen zur Verfügung, in denen sie trotz Schließung ihrer Tagespflege weiterhin Geld verdienen. Die in der Kindertagespflege-Satzung der Hansestadt vorgesehenen sechs Wochen Ausfallzeit dienen vorrangig dazu, eine Fortzahlung bei Krankheit und Urlaub zu gewährleisten. Da in diesem Jahr allerdings viele Tagespflegepersonen ihre Weiterzahlungsansprüche bereits für die Coronabedingten Schließungen aufgebraucht hatten, äußerten Tagespflegeeltern die Befürchtung, dieses Jahr keinen Erholungsurlaub mehr nehmen zu können oder bei Krankheit in finanzielle Not zu geraten. Dem Wunsch nach einer möglichst unbürokratischen Lösung werden Stadt und Landkreis jetzt mit der Erweiterung der Weiterzahlungsansprüche für 2020 gerecht. Dafür wurde auch die Satzung angepasst: So heißt es hier ab sofort: "In den Ausfallzeiten der Tagespflegeperson (Urlaub, Krankheit usw.) wird die laufende Leistung bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr weitergewährt. Es besteht bei außergewöhnlichen Ereignissen die Möglichkeit (z. B. Pandemien usw.), diese Zeiten anteilig zu verlängern, um die Tagespflege zu sichern." Da seit Inkrafttreten der Satzung noch weitere regelungsbedürftige Punkte hinzugekommen sind, wurden auch diese jetzt aufgenommen. So müssen Tagespflegepersonen zum Beispiel ab sofort entweder einen ausreichenden Masernimpfschutz nachweisen oder belegen, dass sie bereits an Masern erkrankt waren oder dass bei ihnen medizinische Gründe vorliegen, die eine Impfung verhindern.

+ + Update, 9. Juni, 8.30 Uhr:

Die Stadtverwaltung prüft, ob sie in den Sommerferien die Schließzeiten für die städtischen Kindertagesstätten aussetzt, um eine ausreichende Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Derzeit laufe eine Elternumfrage, die am 12. Juni abgeschlossen sein soll, berichtete Sozialdezernentin Pia Steinrücke am Donnerstagabend dem Stadtrat. „Wir könnten die Kitas im Verbund öffnen“, sagte Steinrücke. Viele Eltern hätten ihren Urlaubsanspruch im Zuge des Lockdowns bereits ausgeschöpft, sodass es hier einen Bedarf gebe, erläuterte die Dezernentin. Aktuell seien rund 40 Prozent der Plätze wieder belegt. „Wir können derzeit alle Bedarfe erfüllen.“ Ab dem 22. Juni sollen die Kitas von der Notbetreuung in den eingeschränkten Betrieb wechseln – mit regulären Gruppengrößen und Neuaufnahmen. Die Gruppen werden aber weiter streng getrennt.

+ + Update, 8. Juni, 16 Uhr:

Erste Soforhilfe des Kreises - Der Kreisausschuss hat am Montag das erste Geld aus dem Soforthilfe-Förderprogramm für Sport und Kultur freigegeben. Neun Institutionen erhalten insgesamt 84.600 Euro, informierte Landrat Jens Böther (CDU) im Anschluss an die Sitzung. Dabei handelt es sich um Sportvereine, Vereine und Veranstalter im Bereich der Kultur. Die Unterstützung soll die unmittelbaren Folgen der Corona-Krise mildern. Mehr dazu lesen Sie morgen in der LZ.

+ + Update, 8. Juni, 12 Uhr:

Die Corona-Krise trifft auch Lüneburgs Wirtschaft hart. Im Rahmen der Kampagne „Wir für Lüneburg“ startet die Lüneburg Marketing GmbH jetzt die Aktion „Lokal Bonus“. Ziel ist es, dadurch sowohl Händler als auch Gastronomen zu helfen. Ab heute sind die Bonussammelkarten bei allen teilnehmenden Händlern in der Innenstadt erhältlich. „Durch die Sammelaktion um Treupunkte, werden Anreize geboten, Lüneburgs Geschäfte in der Innenstadt wieder zu besuchen und so die Innenstadt zu beleben“, sagt Lars Werkmeister, Chef der Lüneburg Marketing. Und so funktioniert es: Für jeden Einkauf ab zehn Euro gibt es einen Treuepunkt. Ist das Bonusheft mit zehn Treuepunkten voll, kann es in der Tourist-Info am Markt gegen einen 10-EuroWertschein für die Gastronomie eingelöst werden. „Wir haben für die Aktion 2000 Gutscheine im Gesamtwert von 20000 Euro zur Verfügung gestellt“, sagt Werkmeister. Unterstützt werde der Lokal Bonus durch die Sparkasse Lüneburg und die Avacon. 45 Geschäfte nehmen an der Aktion teil, darunter etwa Schuhhaus Schnabel und die Sandpassage Tschorn. Das volle Heftchen kann in 20 Cafés und Restaurants eingelöst werden. „Die Gastronomen lösen ihrerseits den Gutschein eins zu eins wieder gegen Geld in der Tourist-Info am Markt ein“, erklärt Werkmeister das Prinzip. „Wir freuen uns auf viele Menschen, die mitmachen, eine lebendige Innenstadt und gute Geschäfte für den Einzelhandel und die Gastronomen.“ Eine komplette Liste aller teilnehmenden Geschäfte und Lokale ist unter www.wirfuerlueneburg.de/lokalbonus zu finden. lz

+ + Update, 8. Juni, 9.30 Uhr:

„Unsere Regale sind gut gefüllt, und vor allem die Sommermode wartet sehnsüchtig darauf, endlich getragen zu werden“, sagt Irene Skrobanek vom DRK-Kreisverband. Seit 16. März ging wegen der Corona-Krise nichts mehr, nun wird die Kleiderkammer des DRK zumindest eingeschränkt wieder geöffnet. Am Dienstag, 9. Juni, können Interessierte von 9.30 bis 13 Uhr zur Kleiderkammer beim DRK Kreisverband Lüneburg im Schnellenberger Weg 42 kommen, um zum Beispiel Kleidung, Schuhe oder Bettwäsche abzugeben. Bis auf Weiteres ist die Kammer dann jeweils dienstags und donnerstags von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet. Besucher werden gebeten, sich an die Hygienevorschriften, insbesondere die Abstandsregeln, zu halten, einen Mund-Nasenschutz zu tragen – und, wenn möglich, einen eigenen Stift zum Eintragen der Kontaktdaten mitzubringen.

+ + Update, 7. Juni, 13 Uhr:

Das Land lockert die Corona-Verbote, doch längst nicht allen gastronomischen Betrieben hilft das. Mehr dazu hier.

+ + Update, 6. Juni, 16.15 Uhr:

Die Corona-Krise hat auch der Region Lüneburg stark zugesetzt. Aktuelle Situationsberichte aus der Wirtschaft und dem Tourismussektor des Landkreises Lüneburg wird es am Montag im Kreisausschuss für Wirtschaft und Touristik geben. Die Sitzung im Kulturforum beginnt um 15 Uhr. Weitere Themen sind der Strukturentwicklungsfonds 2020 und die Gewährung von Zuschüssen für das Schloss Bleckede.

+ + Update, 6. Juni, 11.30 Uhr:

Ebenfalls Corona-bedingt entfallen muss das Stadtteilfest für Schützenplatz und Neu-Hagen am 12. September 2020. "Laut Niedersächsischer Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind mindestens bis Ende August Veranstaltungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen wie Stadt-, Straßen- und Schützenfeste verboten", so Menker. "Da wir nicht wissen, ob diese Regelung noch verlängert wird, haben wir uns schweren Herzens für die Absage entschieden."

+ + Update, 5. Juni, 15.30 Uhr:

Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen entfällt die für den 17. Juni 2020 geplante Stadtteilrunde im Stadtteiltreff HaLo. "Wir bedauern das sehr, bitten aber um Verständnis und freuen uns, wenn Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen Schützenplatz und Neu-Hagen dafür umso zahlreicher bei der nächsten Stadtteilrunde teilnehmen", sagt Sandra Menker vom Stadtteilmanagement. Die nächste Stadtteilrunde ist geplant für den 27. Oktober 2020.

+ + Update, 5. Juni, 11.15 Uhr:

Keine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der kreisweit gemeldeten Fälle wie auch gestern bei 167 – 166 davon sind inzwischen genesen. Weitere zusammengefasste Informationen für die zurückliegenden sieben Tage: Wie bereits gestern mitgeteilt, wurde in dieser Woche nach langer Zeit der Ruhe erstmals wieder ein bestätigter Corona-Fall im Landkreis Lüneburg gemeldet. Die betroffene Person muss nicht im Klinikum behandelt werden. Die Kontakte zu anderen Menschen wurden bereits ermittelt, alle Testergebnisse sind negativ. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 0,55 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten seit Freitag, 29. Mai 2020, insgesamt knapp 150 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises.

Aufgrund der gesunkenen Nachfrage gelten auch am kommenden Wochenende kürzere Sprechzeiten für das Bürgertelefon des Landkreises: Am Samstag und am Sonntag sind die Mitarbeitenden von 10 bis 13 Uhr erreichbar, werktags ist die Hotline von 8 bis 16 Uhr geschaltet. Unter der Telefonnummer 04131 26-1000 vermitteln die Ansprechpartner Termine am Diagnosezentrum und beantworten gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus. Unter der Durchwahl 04131 26-1005 gibt es rechtlichen Rat zum Thema.

+ + Update, 5. Juni, 9.30 Uhr:

Am Donnerstagabend tagte der Stadtrat im Audimax des Libeskind-Baus der Leuphana. Erstmals seit drei Monaten absolvierten die Kommunalpolitiker dabei aber ihr volles Programm. Neueste Entwicklungen im Zeichen der Corona-Pandemie bestimmten aber den Auftakt. Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Sozialdezernentin Pia Steinrücke und Ordnungsdezernent Markus Moßmann gaben einen Überblick über die nächsten Lockerungen. Auszüge:

  • Kitas: Die seit dem 11. Mai geltende Notbetreuung in den Kitas der Stadt soll ab 22. Juni durch einen eingeschränkten Betrieb abgelöst werden. Es wird dann wieder reguläre Gruppengrößen geben, die Gruppen müssen aber weiter getrennt betreut werden, betonte Pia Steinrücke.
  • Schulen: Am 15. Juni werden auch die Erstklässler wieder in die Schule gehen. Der Unterricht finde weiter in geteilten Lerngruppen umschichtig statt. Ein Mittagessen darf noch nicht angeboten werden, auch Sportunterricht bleibt weiter untersagt.
  • Digitalklassen: Lüneburgs Schulen werden digital aufgerüstet. Es gebe noch einen Bedarf von 650 mobilen Geräten für Schülerinnen und Schüler der Stadt. Dies hat eine Umfrage der Verwaltung ergeben. Im ersten Schritt werden 250 iPads beschafft, die vom Bund finanziert werden.
  • Feste im Freien: Ab dem 11. Juni soll eine neue Verordnung des Landes gelten, die öffentliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte in Vereinen und Freizeiteinrichtungen mit bis zu 250 Teilnehmern im Freien erlaubt. Teilnehmer dürfen indes nur sitzen, müsse Abstand und Hygienevorschriften einhalten. Volksfeste jeder Art und Festivals bleiben – unabhängig von ihrer Teilnehmerzahl – bis mindestens zum 1. August untersagt.
  • Hochzeiten: Bei Trauungen und Familienfeiern mit religiösem Hintergrund sind mit der nächsten Verordnung 50 und nicht mehr 20 Teilnehmer möglich. Sie sind auch nicht mehr nur auf den engsten Familienkreis beschränkt.
  • Beerdigungen: Auf dem letzten Weg zum Grab Abschiednehmen dürfen ab dem 11. Juni 50 statt bisher 20 Trauergäste.
  • Führungen: Neben Stadtführungen (maximal zehn Teilnehmer) sind dann Führungen durch Natur und Landschaft erlaubt, hier gelten Abstandsregelungen und Maskenpflicht.
  • Gastronomie: Die Voraussetzungen, dass bei gemischtem Schank- und Speisebetrieb der Speisebetrieb deutlich überwiegen muss, entfällt, Bars können ab 11. Juni wieder geöffnet werden.
  • Übernachtungen: Hotels können ihre Auslastung von 60 auf 80 Prozent erhöhen. Das gilt auch für Jugendherbergen und Begegnungsstätten, die aber keine Gruppen aufnehmen dürfen. Ferienhäuser und Ferienwohnungen können von maximal zwei Hausständen belegt werden.
  • Campingplätze: Die Auslastung darf künftig bei 80 Prozent liegen, für Saisonplätze gilt diese Begrenzung nicht.
  • Schausteller-Buden: Verwaltung und Vertreter der Schausteller haben sich auf Flächen für das Aufstellen einer kleinen Anzahl an Buden geeinigt. Sie sollen ihren Platz an der Johannis-Kirche und am Clamart-Park finden.
  • Weihnachtsmarkt: Im Krisenstab der Landesregierung in Hannover werde gerade ein „Ja – aber im Sitzen“ für Weihnachtsmärkte diskutiert, berichtete der Oberbürgermeister. Mädge kündigte an: „Diese Diskussion werden wir führen müssen.“

+ + Update, 5. Juni, 8.40 Uhr:

Das Bürgeramt greift die Online-Terminvereinbarung wieder auf. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger wieder online ein passendes Zeitfenster für die erforderlichen Dienstleistungen buchen. Einzusehen ist das Portal unter http://www.lueneburg.de/buergeramt. Susanne Twesten, Leiterin des Bürgeramts, bittet aber nach wie vor um Geduld bei den Anliegen: "Wir können aus Hygienegründen aktuell nur drei statt sonst fünf Schalter besetzen, also auch entsprechend weniger Termine anbieten. Wer aber ein dringendes Anliegen hat, das keinen Aufschub duldet, der kann sich weiterhin gern telefonisch melden. Wir finden dann einen Weg." Telefonisch ist das Bürgeramt erreichbar unter der Rufnummer (04131) 309-3259.

+ + Update, 4. Juni, 18.40 Uhr:

Lüneburgs Schulen werden digital aufgerüstet. Es gebe noch einen Bedarf von 650 mobilen Geräten für Schülerinnen und Schüler der Stadt. Dies hat eine Umfrage der Verwaltung ergeben. Im ersten Schritt werden 250 iPads beschafft, die vom Bund finanziert werden, kündigte Schuldezernentin Pia Steinrücke im Stadtrat an.

+ + Update, 4. Juni, 18.35 Uhr:

Am 15. Juni werden auch die Erstklässler wieder in die Schule gehen, kündigte Lüneburgs Sozialdezernentin Pia Steinrücke im Stadtrat an. Der Unterricht finde weiter in geteilten Lerngruppen umschichtig statt. Ein Mittagessen darf noch nicht angeboten werden, auch Sportunterricht bleibt weiter untersagt.

+ + Update, 4. Juni, 18.30 Uhr:

Die seit dem 11. Mai geltende Notbetreuung in den Kitas der Stadt Lüneburg soll ab 22. Juni durch einen eingeschränkten Betrieb abgelöst werden. Es wird dann wieder reguläre Gruppengrößen geben, die Gruppen müssen aber weiter getrennt betreut werden, sagte Sozialdezernentin Pia Steinrücke.

+ + Update, 4. Juni, 15.35 Uhr:

Corona reißt 2021 ein Loch in die Lüneburger Kreiskasse. Kämmerer Björn Mennrich rechnet mit 23,1 Millionen weniger Einnahmen in dem 300-Millionen-Etat. Das erklärte er im Finanzausschuss.

+ + Update, 4. Juni, 13.40 Uhr:

Nach gut drei Wochen Ruhe gibt es aktuell eine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion im Landkreis Lüneburg. Seit Mitte März 2020 wurde das Virus damit bei insgesamt 167 Menschen nachgewiesen – 166 davon sind inzwischen genesen. Durch den neuen Fall steigt die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen von Null auf 0,55 – das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ + Update, 4. Juni, 8.50 Uhr:

Ab sofort erweitern das Deutsche Salzmuseum und das Museum Lüneburg ihre Öffnungszeiten. Beide Häuser haben nun dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museumscafé Luna mit seiner Ilmenauterrasse öffnet ab dem 13. Juni wieder (Di. bis Fr. 14.30 bis 17 Uhr, Sbd. und So. 10 bis 17 Uhr). Das Café wird unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzregeln betrieben und hält daher nur eine begrenzte Anzahl von Tischen vor. Reservierungen zum Kaffeetrinken oder für das Wochenend-Frühstück werden unter Tel. (04131) 7206580 entgegengenommen. Die Museumsleiterinnen Prof. Dr. Heike Düselder und Hilke Lamschus versichern: „Die Schutz- und Hygienemaßnahmen wie etwa der kontrollierte Einlass einer maximalen Personenzahl sowie erhöhte Reinigungsintervalle werden selbstverständlich an die erweiterten Öffnungszeiten angepasst, da der Schutz von Gästen und Mitarbeitenden oberste Priorität hat.“

+ + Update, 4. Juni, 8.30 Uhr:

Fast 1600 Betriebe melden Kurzarbeit an: Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Betriebe durch die Corona-Pandemie schlagen jetzt auch auf dem Lüneburger Arbeitsmarkt voll durch. Doch es werden auch neue Stellen gemeldet. Wo es Chancen auf einen Job gibt, lest ihr am Donnerstag in der LZ – gedruckt und digital. Zum ePaper geht es hier.

+ + Update, 3. Juni, 14.25 Uhr:

"Keine neu gemeldeten COVID-19-Infektionen", das teilt der Landkreis Lüneburg mit. Derzeit gibt es weiterhin keinen akuten Fall im Landkreis. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern insgesamt 41 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 3. Juni, 13.30 Uhr:

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 30 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Mehr dazu hier.

+ + Update, 3. Juni, 8.30 Uhr:

Rund 60 Campingplätze, 400 Hotels und Pensionen sowie 1000 Ferienwohnungen gibt es in der Lüneburger Heide. Und wegen der Belegungsbeschränkungen lief das Pfingstgeschäft vielerorts nur mäßig. Die Lüneburger Heide GmbH befürchtet deshalb eine Pleitewelle im Tourismus, von dem viele Betriebe und Arbeitsplätze in der Region abhängen. Wie es um die Branche steht, lest ihr am Mittwoch in der LZ – gedruckt und als ePaper: https://buff.ly/2WZQNfH

+ + Update, 2. Juni, 14 Uhr:

Nach dem Pfingstwochenende gibt es weiterhin keine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion und damit auch keinen akuten Fall im Landkreis Lüneburg, vermeldet die Pressestelle des Kreises. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten über das lange Wochenende insgesamt 24 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Seit Mitte März 2020 wurde das Virus bei insgesamt 166 Menschen nachgewiesen – sie alle sind inzwischen genesen. Die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt seit dem 18. Mai 2020 bei 0, weil im Landkreis Lüneburg seit gut drei Wochen keine neuen Covid-19-Fälle festgestellt wurden.

+ + Update, 2. Juni, 10 Uhr:

Kein Warten, kein Termin, keine Anfahrt: Wer bei der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Lüneburg Grundsätzliches wie An- und Abmeldung erledigen möchte, kann das auch von zu Hause tun. Mit wenigen Klicks sind viele Zulassungsvorgänge einfach am Computer oder per Smartphone möglich. „Wegen der Corona-Pandemie können Bürgerinnen und Bürger unsere Kfz-Zulassungsstelle und die Außenstellen nur nach Terminvereinbarung besuchen, das führt momentan leider zu langen Wartezeiten“, erklärt der Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr, Sven Bretthauer. „Dank der Online-Anwendung sind viele Dienstleistungen jedoch völlig unabhängig von unseren Öffnungszeiten möglich, unnötige Verzögerungen können vermieden werden.“

Was geht und was leider nicht möglich ist, erfahren Interessierte im Internet.

Der Online-Service gilt nicht nur in Corona-Zeiten, sondern grundsätzlich: Er bezieht sich auf unterschiedliche Vorgänge, beispielsweise Neu- und Wiederzulassungen, Halterwechsel und Adressänderungen. Die Anwendung ist einfach, allerdings müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört, dass der Nutzer einen Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion und PIN besitzt und die “AusweisApp2“ des Bundes zur Authentifizierung auf seinem Endgerät installiert hat. Alternativ geht auch ein zertifiziertes Lesegerät. Wichtig ist außerdem, dass der Hauptwohnsitz des Antragstellers im Landkreis Lüneburg liegt. Minderjährige können nicht auf das Angebot zurückgreifen. Ebenso wenig ist es möglich, Saison-, Oldtimer- oder Wechselkennzeichen zu beantragen.

+ + Update 1. Juni, 15.40 Uhr:

Das Bündnis Fridays for Future Lüneburg hat für morgen, Dienstag, von 12 bis 14 Uhr eine Mahnwache am Lüneburger Marktplatz angekündigt. Die Teilnehmer setzen sich dafür ein, dass ein mögliches Konjunkturpaket des Bundes mit Klimaschutz-Auflagen verknüpft wird. Ursprünglich sollte morgen in Berlin ein "Autogipfel" stattfinden, um über staatliche Kaufanreize für die von der Corona-Krise schwer getroffene Branche zu beraten. Nun wird sich am Dienstag zunächst der Koaltionsausschuss mit dem Thema befassen.

+ + Update 31. Mai 17.30 Uhr: 

Es ist Pfingsten und die Dorfjugend Mechtersen schmückt den Ort mit einer Girlande. Denn mehr lassen Corona-Einschränkungen nicht zu.

+ + Update, 31. Mai, 16.40 Uhr: 

Sorgen im Sozialkaufhaus: Andrea Leidigkeit war 30 Jahre arbeitslos. Jetzt muss sie um ihren Job bangen – wenn die Kunden weiter ausbleiben

+ + Update, 31. Mai, 14 Uhr:

Das Finanzamt Lüneburg ist ab Dienstag, 2. Juni, wieder für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet.

+ + Update, 30. Mai, 17 Uhr:

Die Demonstration der Corona-Skeptiker ist beendet, auch die Anhänger der Gegenkundgebung ziehen ab. Beide Parteien verhielten sich friedlich. Auf dem Marktplatz startet in Kürze die Abschlussaktion der Befürworter des Wohnprojektes "Unfug", einer der Bauwagen des Platzes steht bereits vor dem Rathaus.

+ + Update, 30. Mai, 16 Uhr: 

In Lüneburg wird heute demonstriert: Anhänger und Freunde des Wohnprojektes "Unfug" demonstrieren gegen die Räumung des Geländes, Corona-Skeptiker demonstrierten für ihre Grundrechte, die Antifa veranstaltete dazu eine Gegenkundgebung.

+ + Update, 30. Mai, 15.30 Uhr: 

Universitäts-Prüfungen, bei denen über 300 Studenten einen Hörsaal besetzen, sind in der Corona-Pandemie undenkbar geworden. Nachdem das Sommersemester online stattgefunden hat, sollen nun auch die Prüfungen an der Leuphana auf diesem Weg durchgeführt werden – wenn die Anwesenheit nicht als zwingend nötig erachtet wird.

+ + Update, 29. Mai, 19.30 Uhr: 

Am Pfingstwochenende kann die IG Draisine Bleckede in Alt Garge wieder Fahrgäste empfangen. Mit knapp zweimonatiger, corona-bedingter Verspätung startet am Sonnabend, 30. Mai, die diesjährige Saison. In der  Zwangspause haben die Betreiber Schranken überholt, Andreaskreuze ausgetauscht und allem rundherum einen neuen Anstrich verpasst. Einzelpersonen, Familien und Gruppen bis zu 26 Personen können Dank geänderter Abläufe und Hygienekonzept trotz Abstandsregelung den Freizeitspaß erleben. Weitere Infos: www.ig-draisine-elbtalaue.de.

+ + Update, 29. Mai, 14 Uhr: 

Das Medienhaus Lüneburg öffnet sein ServiceCenter wieder: Ab Mittwoch, dem 3. Juni, können LZ-Leserinnen und -Leser wieder persönlich im ServiceCenter versorgt werden. Sie können wie gewohnt Anzeigen aufgeben, Bücher und Geschenkartikel kaufen und alle Angelegenheiten rund um das Zeitungsabonnement erledigen. Das ServiceCenter wird zunächst mit folgenden Servicezeiten öffnen: montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 14 Uhr und dienstags und donnerstags von 13 Uhr bis 17 Uhr. Sonnabends bleibt das ServiceCenter bis auf Weiteres geschlossen. Man soll einen Mund- und Nasenschutz mitbringen und auf die Abstandsregeln und Markierungen achten. Ein kleines Plakat in der Tür erklärt, wie die gesetzlichen Vorgaben speziell für den Verkaufsraum umgesetzt werden.

+ + Update, 29. Mai, 10.40 Uhr: 

Auch am Freitag meldet der Kreis keine neuen bestätigten Corona-Infektionen und damit keine akuten Fälle im Landkreis Lüneburg. 23 Personen erhielten gestern einen Termin im Diagnosezentrum, die Ergebnisse stehen noch aus.

Insgesamt wurden seit Mitte März 2020 rund 2.500 Personen im Diagnosezentrum auf das neuartige Corona-Virus getestet, nachgewiesen wurde es bei 166 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg – sie alle sind inzwischen wieder genesen. Die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt seit dem 18. Mai 2020 bei 0, weil im Landkreis Lüneburg seit knapp drei Wochen keine neuen COVID-19-Fälle festgestellt wurden.

Aufgrund der ruhigen Lage ändert das Bürgertelefon des Landkreises zum Wochenende seine Sprechzeiten. Ab morgen (Sonnabend, 30. Mai 2020) sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Wochenende und an Feiertagen nur noch von 10 bis 13 Uhr erreichbar. Montags bis freitags ist die Hotline dann von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Unter der Telefonnummer 04131 26-1000 vermitteln die Mitarbeitenden Termine am Diagnosezentrum und beantworten gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus. Unter der Durchwahl 04131 26-1005 gibt es rechtlichen Rat zum Thema.

+ + Update, 29. Mai, 8.50 Uhr:

Zwischen Erschöpfung und Entschleunigung: Die Corona-Krise stellt Familien vor große Herausforderungen. Besonders belastet sind laut Experten Selbstständige und Frauen mit Kindern. So wie die Lüneburgerin Kerstin Stamer.
Mehr dazu lesen Sie in der heutigen LZ: https://bit.ly/3cbzQmX

+ + Update, 28. Mai, 18 Uhr: 

Die Pacos-Bar an der Schrangenstraße bleibt geschlossen: Das hat am Donnerstagnachmittag das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden und damit ein entsprechendes Verbot des Landkreises Lüneburg bestätigt.

+ + Update, 28. Mai, 14 Uhr: 

Weiterhin gibt es  keinen neu bestätigen Corona-Fall im Landkreis Lüneburg. In der Stadt und im Landkreis ist niemand akut an Corona erkrankt, teilt der Landkreis am Donnerstag mit.  Seit der ersten registrierten Infektion am 11. März 2020 wurde bei insgesamt 166 Menschen das Virus nachgewiesen – sie alle sind inzwischen wieder gesund. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern 26 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Unverändert ist ebenfalls die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen, sie liegt bei 0. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen wurden im Landkreis Lüneburg keine neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner festgestellt.

Aktuelle Informationen gibt es für Menschen, die nach Niedersachsen zurückkehren oder einreisen. Wer aus bestimmten europäischen Ländern kommt, muss über die dortigen Infektionszahlen informiert sein. Ist die Zahl der Neuinfektionen in dem Land in den vergangenen Tagen höher als 50 pro 100.000 Einwohner gewesen, gehen die Personen auf direktem Weg nach Hause und begeben sich dort in Quarantäne. Außerdem müssen sie sich beim Gesundheitsamt melden. Die betreffenden Länder sind die Mitgliedstaaten der EU, außerdem Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Großbritannien und Nordirland. Für alle übrigen Länder gilt nach derzeitigem Stand, dass sich Einreisende grundsätzlich in Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt kontaktieren. Die Einreise- beziehungsweise Rückkehrer-Meldungen sind über ein digitales Formular möglich. Dieses und weitere Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es auf www.landkreis-lueneburg.de/corona. Dort ist auch eine Europakarte verlinkt, die eine Übersicht zu den registrierten Neuinfektionen bietet.

+ + Update, 28. Mai, 11 Uhr:

Der Platz vor der Konzertmuschel im Kurpark wird am Pfingstmontag leer bleiben. Der in Lüneburg seit langem zur Tradition gewordene ökumenische Gottesdienst fällt aufgrund des zu großen gesundheitlichen Risikos in diesem Jahr aus. Aus der Konzertmuschel meldet sich der Vorstand der ACK-L (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg) jedoch per Video mit einem Pfingst-Gruß zu Wort und lädt zu einem gemeinsamen Gebet ein – zuhause, allein oder in der Hausgemeinschaft. Die Lüneburger Ökumene schließt sich so einer Initiative der ACK Niedersachsen an, die vorschlägt, als äußeres Zeichen eine gebastelte Taube in ein Fenster zu hängen. Der Lüneburger ökumenische Pfingst-Gruß kann am Pfingstmontag auf der Homepage der ACK-L (www.kirchen-luenburg.de) als Video angesehen werden. Dort finden sich auch der Text des Gebets und eine Bastel-Anleitung für die Taube. Alle sind eingeladen, mit zu beten und einzustimmen in den Pfingst-Choral „O komm, du Geist der Wahrheit“. Mit ihm klingt der PfingstGruß aus, begleitet von Querflöte und Violine.

+ + Update, 28. Mai, 10 Uhr:

EU-Kommissions-Chefin Ursula von der Leyen will in der Corona-Krise insgesamt 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung Europas mobilisieren. Davon sollen 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite fließen, wie die EU-Kommission mitteilte. Mehr als 300 Milliarden Euro sind allein für die Krisenländer Italien und Spanien reserviert. Finanziert werden soll das Programm über Schulden. Mehr dazu hier.

+ + Update, 28. Mai, 9 Uhr:

Die terre des hommes AG Lüneburg ruft zu einer Briefmarken-Spendenaktion auf. „Unsere ,terre des hommes‘-Partner im Süden helfen Kindern und ihren Familien, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu überleben. Sie informieren Kinder und Jugendliche über das Virus und erklären, wie sie sich schützen können. Sie versorgen mangelernährte und chronisch kranke Kinder mit Lebensmitteln und Medikamenten. Gemeinsam mit den örtlichen Gesundheitsbehörden sorgen sie dafür, dass arme Menschen medizinisch versorgt werden“, sagt Katrin Schultheiss von der Lüneburger Arbeitsgruppe, die diese Aktivitäten mit einer Spendenaktion unterstützen möchte. „Auch Briefmarken-Sammeln hilft!“, lautet das Motto. „Vielleicht finden sich noch so manche Schätze zu Hause. Schneiden Sie die Briefmarken einfach aus, einen schönen Poststempel bitte mit der Marke zusammen. Besonders freuen wir uns über Briefmarkensammlungen. Umschläge und Postkarten, die 30 Jahre und älter sind, werden besonders stark nachgefragt,“ sagt Schultheiss. Abgegeben werden können die Spenden im Heinrich-Böll-Haus, Katzenstrasse 4. Weitere Infos bei Katrin Schultheiss (04131)49252 oder per E-Mail an die Adresse lueneburg@tdh-ag.de

+ + Update, 27. Mai, 17.20 Uhr:

Jetzt liegt der "Fall Pacos" auch im Lüneburger Rathaus. Die Hansestadt ist gewissermaßen Aufsichtsbehörde für gastronomische Betriebe. "Wir werden in diesem Fall alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ins Auge fassen und prüfen, welche in Betracht kommen", erklärt Stadtsprecherin Ann-Kristin Jenckel. Das reiche von einem Bußgeld über eine Zuverlässigkeitsprüfung bis hin zur Gewerbeuntersagung. Letztere sei aber das letzte Mittel, die Hürden dafür seien sehr hoch. Mehr dazu hier.

+ + Update, 27. Mai, 15.25 Uhr:

Der Wirt des Pacos hat am Mittwochnachmittag beim Verwaltungsgericht Lüneburg Klage gegen die Zwangsschließung eingereicht. Eine Eilentscheidung will das Gericht innerhalb weniger Tage treffen, bis dahin gilt die Schließungs-Entscheidung des Landkreises. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 27. Mai, 13 Uhr:

Die Polizei hat am Dienstagabend erneut die Pacos-Bar an der Schrangenstraße geschlossen. Mehr dazu hier.

+ + Update, 27. Mai, 12.35 Uhr:

Seit zwei Wochen gibt es keine neue bestätigte Corona-Virus-Infektion, seit einer Woche zudem keinen akuten Fall im Landkreis. Seit der ersten registrierten Infektion wurde bei insgesamt 166 Menschen das Virus nachgewiesen – sie alle sind wieder gesund. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern 27 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises.

+ + Update, 27. Mai, 12.25 Uhr:

Inhaber und Mitarbeiter von Reisebüros haben am Mittwoch in der Lüneburger Innenstadt für staatliche Unterstützung demonstriert. Mehr dazu hier.

+ + Update, 27. Mai, 11.40 Uhr:

Auch das Freibad Tespe steht vor dem Start in die Saison. Am Freitag, 29. Mai, öffnet das Bad um 13 Uhr seine Tore für Besucher. Der Eintritt ist am Eröffnungstag frei. Aufgrund der Corona-Krise ist der Betrieb auch in Tespe mit Einschränkungen verbunden. Infos dazu gibt es im Internet unter www.samtgemeinde-elbmarsch.de. So ist die Zahl der Besucher auf dem Badgelände und im großen Becken begrenzt, Sammelumkleiden, Duschen und die Rutsche sind gesperrt.

+ + Update, 27. Mai, 10 Uhr:

Ab dem 2. Juni 2020 sind die niedersächsischen Finanzämter wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet. Zum Schutz von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Beschäftigten sind dabei folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Alle Besucher des Finanzamtes haben beim Betreten des Gebäudes ein Formular mit ihren Kontaktdaten auszufüllen (Meldebogen). Die Bögen werden nach vier Wochen vernichtet.
  • Personen, die Symptome einer Covid-19-Infektion aufweisen (Fieber, trockener Husten) oder die Kontakt zu infizierten Personen hatten, ist der Zutritt zum Dienstgebäude nicht gestattet.
  • Während des Aufenthalts im Finanzamt ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmaske) zu tragen.
  • Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Im Wartebereich sind die Plätze wegen des Abstandgebots auf max. 10 begrenzt. Um lange Warteschlangen vor dem Gebäude zu vermeiden, bitten wir alle Bürger und Bürgerinnen bei Rückfragen möglichst alternative Kontaktwege (schriftlich per Post, Fax oder telefonisch) zu nutzen.

Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für viele steuerliche Angelegenheiten der Gang zum Finanzamt nicht mehr erforderlich ist. Über das von der deutschen Steuerverwaltung betriebene Online-Portal „Mein ELSTER“ (www.elster.de) können viele Anliegen kostenlos und bequem von zu Hause aus abgewickelt werden. Belege müssen der Steuererklärung grundsätzlich nicht mehr beigefügt werden, sondern nur für den Fall einer Rückfrage des Finanzamts vorgehalten werden (Vorhaltepflicht). Für die reine Abgabe von Unterlagen stehen zwei Briefkästen - am Haupteingang und an der Straße „Auf der Hude“ - zur Verfügung.

+ + Update, 27. Mai, 8.30 Uhr:

Seit Montag dürfen auch die Freibäder wieder öffnen. Welche Regeln gelten für den Badespaß und was war los an den ersten Tagen? Mehr dazu hier.

+ + Update, 26. Mai, 17.15 Uhr:

Nach Monaten ohne Hantelbank und Beinpresse dürfen die Menschen in Lüneburg jetzt auch wieder in die Fitness-Studios gehen. Wie es sich unter Corona-Bedingungen trainiert, lesen Sie hier.

+ + Update, 26. Mai, 14.15 Uhr:

Die Sporthallen in der Hansestadt Lüneburg öffnen wieder: "Wir freuen uns sehr, dass wir ab Mittwoch die Sporthallen wieder für die Sportangebote der Vereine zur Verfügung stellen können, die nach der aktuellen Corona-Verordnung zulässig sind", sagt Britta Herrschaft, Sportreferentin bei der Hansestadt Lüneburg. Die neue Niedersächsische Verordnung zu Covid-19 erlaubt seit Montag, 25. Mai eine Öffnung kommunaler Sportanlagen zur Sportausübung. "Voraussetzung für die Nutzung der Anlagen ist, dass der Sport kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt, untereinander ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten wird und die Vereine auf Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen insbesondere in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte achten", fasst Herrschaft die Regeln zusammen. Zusätzlich gelten für die Nutzung der Sportanlage die sportartspezifischen Durchführungsbestimmungen des Spitzenfachverbandes.

Weitere Vorgaben für die Nutzung der Sportanlagen betreffen unter anderem die Dokumentationspflicht. Zuschauer sind während der Trainingszeit nicht zugelassen, das gilt auch für Eltern. Duschen und Umkleiden dürfen in den Sporthallen nicht genutzt werden. "Um unnötigen Kontakt zwischen den unterschiedlichen Nutzern der Sportanlagen zu vermeiden, bitten wir darum, dass Trainingsgruppen erst kurz vor Beginn ihrer Trainingszeit die Sporthalle betreten und diese nach Ende des Trainings gemeinsam und zügig wieder verlassen".

Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürften zwar genutzt werden, allerdings ist hier ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen verschiedenen Personen unbedingt einzuhalten. Jede Trainingsgruppe ist zudem verantwortlich dafür, dass die geltenden Hygiene- und Desinfektionsvorschriften insbesondere mit Blick auf gemeinsam genutzte Sportgeräte durchgeführt werden. Im Anschluss an das Training ist die genutzte Sportanlage in einem sauberen Zustand zu hinterlassen, alle benutzten Geräte und Trainingsmaterialien sind zu desinfizieren.

+ + Update, 26. Mai, 13.30 Uhr:

Nun ist es offiziell: Die Spielzeit 2019/20 am Theater Lüneburg ist leider vorzeitig beendet und der Spielbetrieb bis einschließlich 28.06.2020 eingestellt. Das teilt das Theater Lüneburg mit. Alle bereits gekauften Eintrittskarten für Vorstellungen, die aus diesem Grund ausfallen, können zurückgegeben oder umgebucht werden. Unter www.theater-lueneburg.de steht ein Vordruck zur Rückerstattung von Eintrittskarten zum Download bereit. Es stehen drei Verfahren zur Wahl: Spende, Rücküberweisung des Kaufpreises oder Ausstellung eines Geschenkgutscheins. Die Kunden werden gebeten, schnellstmöglich und bis spätestens 31.07.2020 diesen Vordruck mit den gekauften Eintrittskarten an das Theater zu senden oder in den Briefkasten am Bühneneingang des Theaters (auf der Rückseite des Hauses, Richtung Wallstraße) zu werfen. Über das Theater können nur an der Theaterkasse erworbene Eintrittskarten zurückgenommen werden. Sofern die Tickets über eventim.de oder eine externe Vorverkaufsstelle erworben wurde, wenden sich die Kunden bitte an direkt an die jeweilige Vorverkaufsstelle.

Rund 20 Prozent der Kartenrückabwicklungen sind dem Theater bereits als Spenden zugeflossen und sehr viele Besucher haben darüber hinaus ihre bereits gekauften Karten in Gutscheine getauscht, was das Theater außerordentlich freut.

Von Heimvideos über Lesungen und kleine Konzerte bis hin zur Vorstellung des neuen Spielplans: Das Online-Angebot des Theater Lüneburg bleibt weiterhin bestehen.

+ + Update, 26. Mai, 12 Uhr:

Die Lage bleibt stabil - Keine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion und damit auch keinen akuten Fall im Landkreis Lüneburg. Seit der ersten registrierten Infektion am 11. März 2020 wurde bei insgesamt 166 Menschen das Virus nachgewiesen – sie alle sind inzwischen wieder gesund. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Montag 51 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Unverändert ist ebenfalls die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen, sie liegt seit vergangener Woche bei 0. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen wurden im Landkreis Lüneburg keine neuen COVID-19-Fälle pro 100 000 Einwohner festgestellt.

+ + Update, 26. Mai, 10.30 Uhr:

Trotz der Corona-Krise plant die Herderschule auch für das Schuljahr 2020/2021, eine der neuen fünften Klassen als Bläserklasse anzubieten. Nach bewährter Methode erlernt jedes Kind dieser Klasse über die Dauer von zwei Schuljahren ein Blasinstrument und spielt von Anfang an im Bläserklassenorchester. Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Kinder, also sowohl an jene, die bereits einige musikalische Erfahrung haben, als auch an solche, die bislang wenig Zugang zum praktischen Musizieren haben. Was eine Teilnahme an der Bläserklasse konkret bedeutet, wird in einer Reihe von Videos gezeigt, die anstelle eines Informationsabends über die Homepage der Herderschule – www. herderschule-lueneburg.de – abrufbar sind.

+ + Update, 26. Mai, 8.25 Uhr:

Als schwersten Verstoß gegen die Corona-Auflagen wertet der Landkreis Lüneburg den Vorfall: Gäste dicht an dicht, eine Besucherliste: Fehlanzeige. Obendrein hätte das Lokal gar nicht öffnen dürfen. Was sich vor und in der Pacos-Bar abgespielt und welche Folgen der Abend für den Betreiber hat, lesen Sie am Dienstag in der LZ – gedruckt oder in der digitalen Ausgabe: https://buff.ly/2WZQNfH

+ + Update, 25. Mai, 19 Uhr:

Die kommunalen Sporthallen dürfen in Lüneburg ab Mittwoch wieder benutzt werden. Allerdings gibt es für die Vereine und für die Aktiven einiges zu beachten und zu organisieren. Mehr dazu hier.

+ + Update, 25. Mai, 13.35 Uhr:

Aktuell gibt es keine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion und damit auch keinen akuten Fall im Landkreis Lüneburg. Seit der ersten registrierten Infektion am 11. März 2020 wurde bei insgesamt 166 Menschen das Virus nachgewiesen – sie alle sind inzwischen wieder gesund. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten seit Freitag (22. Mai 2020) 37 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Unverändert ist ebenfalls die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen, sie liegt seit vergangener Woche bei 0.

Wer Symptome einer COVID-19-Infektion bei sich feststellt – etwa Fieber, Husten, Kurzatmigkeit sowie Muskel-, Gelenk- und Halsschmerzen –, kann sich testen lassen. Dazu wenden sich Erkrankte an ihre Hausarzt-Praxis oder direkt ans Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg. Unter der Telefonnummer 04131 26-1000 sind die Ansprechpartner montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar und vermitteln einen Termin am Diagnosezentrum.

+ + Update, 25. Mai, 12.15 Uhr:

Die Bundesregierung bleibt laut einem Bericht bei ihrem Kurs der Kontaktbeschränkungen. Mehr dazu hier.

+ + Update, 25. Mai, 11.20 Uhr:

Der BürgerVerein Bleckede e.V. nimmt Fahrbetrieb wieder auf: Der Fahrdienst für alle fahrberechtigten Mitglieder startet am 2. Juni wieder - montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. Anmeldungen dafür werden ab sofort unter der Rufnummer 0176-41823028 entgegengenommen.

Das Patientenmobil, mit dem der Verein dreimal monatlich Fahrberechtigte zu Facharztbesuchen nach Lüneburg fährt, beginnt weder am Donnerstag, den 4. Juni 2020. Es liegen bereits so viele Anmeldungen vor, dass der Verein für die nächsten Termine Mietwagen zubuchen musste. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 01590-3966499 entgegengenommen.

Der Fahrbetrieb läuft mit folgenden Auflagen:

  • Fahrberechtigte müssen in der Lage sein, ohne fremde Hilfe ein- und auszusteigen;
  • Es wird jeweils nur 1 Person auf der Rückbank befördert (im Ausnahmefall 2, wenn sie im gemeinsamen Haushalt leben);
  • Es werden nur Fahrten zu Arztterminen, Physiotherapie, Fußpflege, Bank und Friseur durchgeführt, (Keine Einkaufsfahrten!);
  • Fahrgäste müssen Mund- und Nasenschutz tragen; Fahrern ist das Tragen freigestellt.

Die beiden Bürgerautos sind mit Schutzvorrichtungen zwischen Fahrgastraum und Fahrer sowie mit Desinfektionsmaterial ausgestattet. Die Einkaufshilfen, die der BürgerVerein Bleckede e.V. zusammen mit der Stadt Bleckede, der Kirchengemeindwe St. Jacobi und der Fa. Edeka anbietet, wird fortgesetzt. Mitbürgerinnen und Mitbürger können Einkaufswünsche dienstags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 05852/3905723 anmelden. Die Auslieferung der bestellten Waren erfolgt dann mittwochs und freitags durch Mitarbeiter der Stadtveraltung Bleckede.

+ + Update, 25. Mai, 10.20 Uhr:

Home-Office-Zeiten: Der erste Arbeitstag beginnt normalerweise mit einem Rundgang durch die Abteilungen und dem Einrichten des neuen Büros. „Magnesia“-Personalchefin Nadine Knels musste ihren neuen Job im Home Office starten. Mehr dazu hier.

+ + Update, 25. Mai, 8.20 Uhr:

Das große Loch im Haushalt: Die Folgen sind dramatisch, aber Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge blickt nüchtern auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und will weiter investieren. Mehr dazu hier.  

+ + Update, 24. Mai, 12.30 Uhr:

Kino, Konzerte, Autodisco, Kinderprogramm: Lüneburgs Kulturschaffende stellen auch in Corona-Zeiten einiges auf die Beine. Für die Sülzwiesen ist ein umfangreiches Programm geplant. Die ersten Veranstaltungen stehen, der Vorverkauf läuft. Mehr dazu hier.

+ + Update, 23. Mai, 18.55 Uhr:

Mit reichlich Lärm haben im Lüneburger Clamartpark Aktivisten, die der Antifa zugerechnet werden, eine weitere Kundgebung von Gegnern der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie unmöglich gemacht. Mehr dazu hier.

+ + Update, 23. Mai, 14.30 Uhr:

In einem Restaurant im Landkreis Leer haben sich der Wirt und sieben Gäste mit dem Coronavirus infiziert. Dem NDR zufolge ist unklar, wer wen angesteckt hat. Der Betreiber betonte, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten worden seien. Es soll sich um geschlossene Gesellschaft gehandelt haben. Zuvor hatte es im Kreis Leer eine Woche lang keine Neuinfektionen gegeben.

+ + Update, 22. Mai, 17.20 Uhr:

Freibäder in Niedersachsen werden ab Montag wieder öffnen dürfen - unter Auflagen. So müsse zu den Personen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, stets ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch für Hotels, Restaurants, Fitnesscenter und soziale Einrichtungen sind Lockerungen vorgesehen, heißt es in der jüngsten Verordnung.

Frühestens am 8. Juni hingegen dürfen Theater, Kinos sowie Opern-und Konzerthäuser öffnen. Zugelassen sind lediglich Autokinos. Auch Hallenbäder und touristische Busfahrten sind erst wieder frühestens ab 8. Juni nutzbar.

+ + Update, 22. Mai, 15 Uhr:

Die Bibliothek Adendorf öffnet wieder ihre Türen. Von Dienstag, 26. Mai, an sind die Mitarbeiter wieder zu den gewohnten Zeiten für ihre Kunden da: dienstags, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr, mittwochs, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, donnerstags, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, freitags, 11 bis 18 Uhr, sowie sonnabends, 10 bis 12 Uhr. Zu beachten ist: Es dürfen sich maximal 20 Personen gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten, der Mindestabstand (1,5 Meter) ist einzuhalten. Dazu ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, die Hände sind zu desinfizieren oder zu waschen. Wie bereits in den vergangenen Wochen sollen auch künftig Medien telefonisch bestellt und zu vereinbarten Zeiten abgeholt werden können. Dagegen steht das Lesecafé der Bibliothek nach der Wiedereröffnung vorerst noch nicht zur Verfügung.

+ + Update, 22. Mai, 13.35 Uhr:

In der aktuellen Corona-Pandemie erhalten Tageseltern im Landkreis Lüneburg zusätzliche Unterstützung und finanzielle Planungssicherheit. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreistag die geänderte Satzung zur Förderung der Kindertagespflege beschlossen. Die neue Fassung ist um einen wesentlichen Punkt ergänzt. Bei außergewöhnlichen Ereignissen wie der derzeitigen Situation bekommen die Betreuungspersonen nun weitere Ausfallzeiten von höchstens vier Wochen. Dadurch will die Politik die Folgen des Corona-Shutdowns abmildern und Tageseltern unter die Arme greifen.

Eine zweite Satzungsänderung, die mit dem Kreistagsbeschluss Gültigkeit besitzt, ist unabhängig von der Corona-Situation: Ab sofort werden Tageseltern auch dann voll weiterbezahlt, wenn ein Kind aus ihrer Gruppe aufgrund von Krankheit oder Urlaub fehlt. „Tagesmütter und -väter leisten einen unersetzlichen Beitrag bei der Betreuung von Kindern im Krippenalter“, betont Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales beim Landkreis Lüneburg. „Sie helfen uns, unserem Betreuungsauftrag nachzukommen. Deshalb haben wir als Verwaltung vorgeschlagen, die Kindertagespflege abzusichern.“

Alle öffentlichen Unterlagen zum Kreistag und zu den Ausschüssen gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.

+ + Update, 22. Mai, 13 Uhr:

Aktuell gibt es keine neue bestätigte Corona-Virus-Infektion und damit auch keinen akuten Fall im Landkreis Lüneburg. Seit der ersten registrierten Infektion am 11. März 2020 wurde bei insgesamt 166 Menschen das Virus nachgewiesen – sie alle sind inzwischen wieder gesund. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten in den vergangenen zwei Tagen 19 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Unverändert ist ebenfalls die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen, sie liegt weiterhin bei 0. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen wurden im Landkreis Lüneburg keine neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Das Corona-Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist auch am Wochenende besetzt. Unter der Telefonnummer 04131 26-1000 sind die Ansprechpartner am Samstag und Sonntag von 10 bis 15 Uhr zu erreichen.

+ + Update, 22. Mai, 10.15 Uhr:

Im Logistikzentrum des Online-Händlers Amazon in Winsen an der Luhe sind zwischen Mitte März und Ende April 53 Mitarbeiter an dem Coronavirus erkrankt. Mehr dazu hier.

+ + Update, 22. Mai, 9.40 Uhr:

Die wegen Corona abgesagte „Alles ohne Strom“-Tournee 2020 der Toten Hosen wird nicht verschoben, sondern fällt komplett aus. Die Band sollte im August in Uelzen auftreten. Die gesetzlich vorgeschriebene Rückabwicklung der Tickets beginnt ab dem 20. Juni 2020 ausschließlich über die Stellen, an denen man die Tickets gekauft hat. Mehr dazu hier.

+ + Update, 22. Mai, 8.45 Uhr:

Das Artlenburger Hafenfest vom 4.-5. Juli 2020 ist abgesagt worden. Außerdem ist es jetzt offiziell: Das Erntedankfest in Bardowick fällt aus. Mehr dazu hier.

+ + Update, 21. Mai, 17.50 Uhr:

Alle Fahrten mit dem Heide Express von Lüneburg nach Bleckede und zurück müssen für den Monat Juni abgesagt werden.

+ + Update, 21. Mai, 15 Uhr:

Der Bleckeder Secondhandshop "Familie Chic" ist zu gewohnten Zeiten am Donnerstag (11-17 Uhr) und am ersten Samstag im Monat (10-13 Uhr) wieder eröffnet. Auch die Fahrradselbsthilfewerkstat und der Haushaltskeller der AWO Bleckede sind wieder in geöffnet und erreichbar. Die AWO bittet darum, die Hygienevorschriften zu beachten um möglichst Ansteckungen zu vermeiden. Die Veranstaltungsaktivitäten können derzeit im AWO-Bürgerzentrum Bleckede noch nicht wieder durchgeführt werden, bedauert der AWO-Ortsvereinsvorsitzende Achmed Date.

+ + Update, 21. Mai, 13 Uhr:

Die Zweigstelle der Ratsbücherei in Kaltenmoor bietet ab sofort eine „Ü60-Ausleihzeit“ außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten an. Senioren und andere Besucher, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein besonderes Risiko darstellen würde, sind eingeladen, ab sofort donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr die Zweigstelle zu besuchen. Dabei gelten zum Schutz aller die üblichen Beschränkungen wie eine Maskenpflicht und die kontaktlose Rückgabe der Bücher. Außerdem gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, Titel im Online-Katalog unter https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac auszusuchen, per E-Mail oder Telefon zu bestellen und zu einem vereinbarten Termin abzuholen, ohne dabei die Bibliothek betreten zu müssen. Diesen „Take-away-Service“ bieten übrigens alle Zweigstellen der Ratsbücherei weiterhin an. Die Vorbestellung der Medien ist für alle Büchereien unter der E-Mail-Adresse ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de möglich. Telefonisch sind die Zweigstellen einzeln ansprechbar: die Zweigstelle Kaltenmoor unter Tel. (04131) 309-3800, die Hauptstelle am Marienplatz unter 309-3619, und die Kinder- und Jugendbücherei unter 309-3622.

+ + Update, 20. Mai, 19.25 Uhr:

Neue Besuchsregelung in Krankenhäusern: Ab sofort müssen die Kliniken den Namen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer von Besuchern sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung zu dokumentieren. Außerdem müssen Besucher einen Mundschutz tragen, sobald die Kliniken betreten werden. Im Städtischen Klinikum sowie in der Orthoklinik sind darüber hinaus die Besuchszeiten eingeschränkt. Vormittags können Patientenbesuche zwischen 10 und 12 Uhr, nachmittags zwischen 15 und 19 Uhr stattfinden. Die Psychiatrische Klinik, das Klinikum Lüneburg und die Orthoklinik weisen darauf hin, dass begleiteten Kindern der Zutritt zu den Patienten verwehrt werden muss, damit die Zahl von zeitgleichen Besuchspersonen nicht überschritten wird.

+ + Update, 20. Mai, 16.45 Uhr:

Lüneburgs Landrat Jens Böther begrüßt die in dieser Woche von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen, die insbesondere für Gastronomie und Hotellerie ab nächster Woche gelten sollen. "Die jetzigen Regelungen funktionieren gar nicht und helfen den Betrieben nicht weiter. Das haben wir auch in Hannover deutlich gemacht", freut er sich, "dass dieser Impuls aufgegriffen worden ist." Der Landrat erklärt, dass er er die Maßnahmen "mit Blick auf die Lage für vertretbar" halte.

+ + Update, 20. Mai, 15.45 Uhr:

Die Kreisverwaltung bereitet darauf vor, einen erneuten Ausbruch der Infektion im Landkreis genau rückverfolgen zu können. Die 52 Mitarbeiter, die in der Kreisverwaltung inzwischen mit Corona befasst sind, sollen künftig von 20 so genannten Containment-Managern unterstützt werden, die bei Bedarf auf Honorarbasis eingesetzt werden. 174 Bewerbungen gingen hierfür im Kreishaus ein. Sie werden jetzt ausgewertet.

+ + Update, 20. Mai, 13.15 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg ist coronafrei. Mehr dazu hier.

+ + Update, 20. Mai, 12 Uhr:

Unabhängig von der aktuellen Corona-Situation gilt für den Landkreis Lüneburg die im vergangenen Jahr beschlossene Kanuverordnung. Aus Naturschutzgründen untersagt sie an Himmelfahrt und Pfingsten eine Tour auf den Flüssen Ilmenau, Luhe und Lopau. Dadurch soll der Ausflugsverkehr auf den Gewässern heruntergefahren werden, um den dort lebenden Tieren Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Und auch an Land profitieren Mensch und Tier von Ruhe und Rücksicht, laute Musik und Lärm sind deshalb verboten.

+ + Update, 20. Mai, 8.30 Uhr:

Die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft sind wochentags wieder persönlich erreichbar, um Fragen zu Jobverlust aufgrund der Krise, Finanzhilfen oder anderen Themen rund um den Beruf zu beantworten. Telefon- oder Video-Beratungstermine sind weiterhin möglich, z.B. bei fehlender Kinderbetreuung. Ein individueller Beratungstermin muss vorher telefonisch oder per Mail vereinbart werden, 303968 oder koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 19. Mai, 15.10 Uhr:

Die Kfz-Zulassungsstelle in Bleckede vergibt ab sofort Termine nur noch online. Unter www.bleckede.de/kfz-terminvergabe können Termine jeweils für die nächsten drei Wochen vereinbart werden. In der Regel stehen zu den regulären Öffnungszeiten zwei Mitarbeiter täglich zur Verfügung, es können aber kurzfristig auch bis zu vier sein.

+ + Update, 19. Mai, 14 Uhr:

In Niedersachsens Landespolitik werden derzeit nach dem Rückgang der Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus weitere Lockerungen diskutiert. Nach LZ-Informationen sollen in der Gastronomie ab dem 25. Mai die Plätze wieder zu 100 Prozent belegt werden können, derzeit gilt hier eine Beschränkung auf maximal die Hälfte der Plätze.

Zudem sollen die Hotels zu 60 Prozent belegt werden dürfen, bislang sind 50 Prozent vorgesehen.Zudem soll die stark kritisierte Regelung wegfallen, dass nur alle sieben Tage Zimmer neu belegt werden dürfen.

+ +  Update, 19. Mai, 11.30 Uhr: 

Auch am Dienstag meldet der Landkreis keine neuen Corona-Infektionen im Kreis Lüneburg. Damit bleibt die Zahl der gemeldeten Fälle bei 166. Auch die Zahl der Genesenen hat sich nicht verändert, sie liegt aktuell bei 164. Das heißt, dass derzeit zwei Personen in Stadt und Landkreis akut an Corona erkrankt sind. Unverändert ist ebenfalls die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen, sie liegt wie gestern bei 0. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen wurden im Landkreis Lüneburg keine neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner registriert.

Am Wochenende erhielten 46 Personen einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Die Ergebnisse stehen noch aus.

+ +  Update, 19. Mai, 10.15 Uhr: 

Coronabedingt müssen alle geplanten Fahrten des "Heide-Express" von Lüneburg nach Bleckede und zurück für den den Juni abgesagt werden. Betroffen seien auch die Sonderfahrten, geben die Betreiber bekannt. 

+ + Update, 18. Mai, 18.43 Uhr:

Lüneburgs Kreispolitik will ein größeres Corona-Hilfspaket für das gesellschaftliche Leben im Landkreis schnüren. Daher soll es bis Juni einen Kassensturz geben. Vor der Sommerpause soll dann Mitte Juli entschieden werden, wie viel Geld zur Verfügung gestellt beziehungsweise welche Programme aufgelegt werden sollen. Das hat der Kreistag einstimmig beschlossen.

+ + Update, 18. Mai, 16.53 Uhr:

Die ersten Anträge für den Corona-Notfallfonds des Kreises für Kultur und Sport liegen vor. Drei Sport- und vier Kulturvereine haben bereits Anträge auf Soforthilfe eingereicht. Über sie soll schnell entschieden werden.

+ + Update, 18. Mai, 16.49 Uhr:

Ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung und allen Partnern bei der Bewältigung der Corona-Krise stellte Landrat Jens Böther in den Mittelpunkt seines Lageberichtes. „Das Ergebnis gibt ihnen Recht.“

+ + Update, 18. Mai, 16.44 Uhr:

„Wir haben das Infektionsgeschehen gut im Griff“ - Landrat Jens Böther zieht vor dem Kreistag  ein Fazit nach zwei Monaten Corona im Landkreis Lüneburg . „Wir sind aber noch lange nicht durch.“

+ + Update, 18. Mai, 12.20 Uhr:

Keine neuen Corona-Infektionen im Kreis Lüneburg meldet der Landkreis am Montag. Damit bleibt die Zahl der gemeldeten Fälle bei 166. Auch die Zahl der Genesenen hat sich nicht verändert, sie liegt aktuell bei 164. Das heißt, dass derzeit zwei Personen in Stadt und Landkreis akut an Corona erkrankt sind.

Am Wochenende erhielten 43 Personen einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Gesunken ist die neu eingeführte Kennzahl – sie liegt nun bei 0. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen wurden im Landkreis Lüneburg keine neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Als Richtwert wurde bundesweit die Zahl 50 festgelegt: Spätestens wenn die neuen Infektionen diesen Wert übersteigen, müssen die lokalen Behörden mit dem Land ein Konzept zur Infektionseindämmung erarbeiten.

+ + Update, 18. Mai, 12.05 Uhr: 

Wie läuft ein Termin im Diagnosezentrum ab? Wie funktioniert das mit dem Abstrich? Der Landkreis Lüneburg hat auf seiner Website ein Video veröffentlicht, das über häufig gestellte Fragen zum Covid-19-Test informiert.

+ + Update, 18. Mai, 9.30 Uhr:

Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg startet die digitale Weiterbildungsreihe und präsentiert ein Weiterbildungsangebot für optimales Arbeiten im Home Office. Am 27. Mai beginnt eine Webinar-Reihe, die sich mit verschiedenen Aspekten dieser Arbeitsform beschäftigen wird. Das Spektrum reicht von Zeit- und Aufgabenmanagement, virtueller Kommunikation und Förderung von Kreativität über Selbstmotivation und guten Rahmenbedingungen bis hin zu Lösungsvorschlägen für Pro­bleme bei der Arbeit am heimischen Schreibtisch. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Gebühren für die Webinar-Reihe betragen 349 Euro. Rückfragen an Dr. Kathrin Becher (kathrin.becher@leuphana.de, Telefon: 04131 6771193). Hier gibt es weitere Informationen. lz

+ + Update, 17. Mai 18.10 Uhr: 

Wegen der Corona-Abstandsregel werden Fahrschulen kreativ: Eine ist kurzerhand in ein Adendorfer Hotel umgezogen. 

+ + Update, 17. Mai, 16.20 Uhr:

Mit dem Bollerwagen auf Tour, dazu ein paar Bier – so darf der Vatertagsspaß in Zeiten von Corona nicht ausfallen. Die Polizei kündigt für den Himmelfahrtstag massive Kontrollen an. Auch das Gelände des Inselsees wird gesperrt.

+ + Update, 16. Mai, 18.20 Uhr: 

Während Tattoo-Studios in Lüneburg wieder öffnen dürfen, ist die Schließung von Fitnessstudios in Niedersachsen nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg rechtens.

+ + Update, 16. Mai,17.20 Uhr:

Analog und digital: Ehrenamtliche unterstützen Schüler beim Lernen zu Hause. Die Kindertafel Lüneburg hat einen Lernraum für Kinder aus benachteiligten Familien eingerichtet, außerdem gibt es bundesweit eine online Corona-School, an der auch einige Lüneburger Studenten und Schüler teilnehmen.

+ + Update, 16. Mai, 15.40 Uhr:

Mindestabstand ist am Montag gefragt, wenn ab 16 Uhr im Kulturforum auf Gut Wienebüttel der Kreistag zu seiner ersten Sitzung in Zeiten der Corona-Krise zusammenkommt. Und die Beratungen stehen dann im Zeichen der Auswirkungen der Pandemie. Gleich fünf Anträge beschäftigen sich damit – manche davon liegen weiter voneinander entfernt, als es die Abstandsregeln derzeit vorschreiben. Die LZ stellt die wesentlichen Punkte vor.

+ +  Update, 15. Mai, 20.46 Uhr:

Das Land Niedersachsen will 47 Millionen Euro bereitstellen, um zu ermöglichen, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Niedersachsen mit einem digitalen Endgerät (wie zum Beispiel Laptop oder Tablet) arbeiten kann. Das gab Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf einer Pressekonferenz bekannt.

+ + Update, 15. Mai, 15.05 Uhr:

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne verkündete in einer Pressekonferenz am Freitag weitere Details zur Rückkehr von Schülern in den Präsenzunterricht: "Wir haben den Schulen folgenden weiteren Fahrplan kommuniziert: Am 25. Mai kommen die 11. Klassen hinzu im Sekundarbereich II, am 1. Juni die Klassen 7 und 8 an den weiterführenden Schulen und die zweiten Klassen an den Grundschulen, am 15. Juni kehren die Klassen 5 und 6 sowie die Erstklässler in den Präsenzunterricht zurück."

+ + Update, 15. Mai, 14.50 Uhr: 

Tattoo-Studios in Niedersachsen dürfen wieder öffnen. Das gab das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht am Freitag bekannt.

+ + Update, 15. Mai, 13.15 Uhr:

Keine weiteren bestätigten Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der insgesamt im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle weiterhin bei 166. Auch die Zahl der Genesenen bleibt gleich (164). Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Donnerstag 42 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Konstant geblieben ist die neu eingeführte Kennzahl: 1,09 neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Eine typische Frage von Bürgerinnen und Bürgern zum Corona-Virus beantwortet jetzt ein neues Video des Landkreises: Wie läuft eigentlich der Test im Diagnosezentrum ab? Unter www.landkreis-lueneburg.de/corona-orientierungshilfe können Bürgerinnen und Bürger sich mit Hilfe des zweieinhalb Minuten langen Films ein Bild von den Abläufen machen. Test-Termine im Diagnosezentrum vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgertelefon unter der Telefonnummer 04131 26-1000. Sie beraten auch am Wochenende von 10 bis 15 Uhr zu gesundheitlichen und rechtlichen Fragen rund um das Corona-Virus.

+ + Update, 15. Mai, 12.15 Uhr: 

Der OpenR Tag - "Neue Töne" in Uelzen wurde ebenso wie der Schlagertag mit Roland Kaiser in den Sommer 2021 verschoben. Der neue Termin steht nun fest: Johannes Oerding, Lotte sowie Joris, Singer-Songwriter Benne und die Newcomerin Anika Auweiler werden am Sonnabend,  28. August 2021 unter freiem Himmel in der Almased Arena in Uelzen auftreten. Tickets behalten weiterhin für den Ersatztermin ihre Gültigkeit.

+ + Update, 15. Mai, 11.15 Uhr: 

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKKLW) bietet am Montag, 18. Mai, ein Webinar rund um die „Externe Führung“ an. Referent Martin Hubal wirft ab 14 Uhr einen Blick auf die Herausforderungen von Führung von Teams im Homeoffice. Der Business-Coach erklärt, worauf es bei der externen Mitarbeiterführung ankommt und welche Bereiche besonders zu beachten sind. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich unter www.ihklw.de/ExterneTeamsfuehren. Die Veranstaltung ist Teil der Webinar-Reihe IHKLW-Expertentipps. Alle Termine sind zu finden unter www.ihk-lueneburg.de/expertentipps.

+ + Update, 15. Mai, 10.20 Uhr: 

Der Verein „Lüneplatt“ hat aufgrund der Corona-Krise die Aktion „platt von tohuus“ ins Leben gerufen. Auf dem gleichnamigen Youtube-Kanal werden Geschichten und Lieder in plattdeutscher Sprache zum Besten gegeben. Als erstes Video ist Günther Wagener zu sehen, der eine Geschichte über einen chinesischen Bauern vorliest. Angestoßen hat das Ganze Klaus Stehr aus Reppenstedt. Andere Plattschnacker lesen auch Geschichten vor und singen Lieder. „Wenn Corona vorbei ist, freuen wir uns sehr, euch alle wiederzusehen“, teilte der Verein mit.

+ + Update, 14. Mai, 20 Uhr: 

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ruft dazu auf, trotz der Corona-Krise an die Ausbildung junger Menschen zu denken. „Die vorübergehende Schließung der Schulen sowie die Corona-bedingte Absage von Ausbildungsbörsen und Veranstaltungen zur Berufsorientierung haben das Thema Ausbildung in den Hintergrund rücken lassen“, sagt Matthias Steffen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Die Kammer appelliert an die Betriebe, in ihrer Ausbildungsleistung nicht nachzulassen. Laut einer Umfrage der Handwerkskammer planen immerhin 43 Prozent der befragten Betriebe, mindestens genauso viele Ausbildungsstellen anzubieten wie im Vorjahr.

+ + Update, 14. Mai, 18.15 Uhr: 

Mit den neuen Bestimmungen ist es Kunstschulen wieder möglich, Kurse und Workshops anzubieten. Ab dem 18. Mai werden in der Kunstschule Ikarus Wochenkurse und Jahreswerkstätten stufenweise anlaufen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage www.kunstschule-ikarus.de. Die Plätze sind im Moment stark begrenzt, denn durch die Beschränkungen dürfen nur sechs Kinder teilnehmen. In den nächsten Wochen finden zusätzlich noch drei Workshops statt: Perspektive und Licht, Botanisches Zeichnen und Malen/Skizzenbuch und DIY - Möbel bauen für Puppenhäuser.

+ + Update, 14. Mai, 16.15 Uhr: 

Keine weiteren Fälle im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der insgesamt im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle weiterhin bei 166. Die Zahl der Genesenen ist um zwei gestiegen: 164 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Mittwoch 29 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Konstant geblieben ist die neu eingeführte Kennzahl: 1,09 neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis Lüneburg registriert.

+ + Update, 14. Mai, 14 Uhr: 

Nach gut sieben Wochen dürfen Gaststätten auch in Lüneburg und Umgebung wieder öffnen. Wie fühlt sich der erste Tag an für Gäste und Wirte?

+ + Update, 14. Mai, 12 Uhr:

Am morgigen Freitag stellt sich Lüneburgs Landrat Jens Böther wieder den Fragen der LZ-Leser in einem Facebook-Live-Interview. Was liegt Ihnen auf dem Herzen zum Thema Corona?
Bis Donnerstag, 17 Uhr können Sie Ihre Fragen per Mail an marc.rath@mh-lg.de schicken. Am Freitag um 17 Uhr wird Böther die Fragen live auf der Facebook-Seite der LZ beantworten. 

+  + Update, 14. Mai, 9.20 Uhr: 

In der Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau gab es einen gewissen Unmut: Für Ehrenamtliche, die ausrückten, standen zeitweilig keine Mund- und Nasenschutzmasken zur Verfügung. Das Problem teilen auch andere Wehren. 

+ + Update, 13. Mai, 15.15 Uhr:

Mit der „Spätschicht“ lädt die Gründungsinitiative „Gründergold“ junge Unternehmer und (angehende) Existenzgründer zum zwanglosen Netzwerken ein. Angesprochen sind alle Gründungsinteressierten sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich in den ersten fünf Jahren ihrer Selbstständigkeit befinden. Am 14. Mai startet um 18.30 Uhr die Spätschicht zum ersten Mal digital aus dem Chaussee Soundvision Mediencentrum Lüneburg: Geschäftsführer Torben Seemann bietet per Videochat einen Einblick in die Räumlichkeiten seines Tonstudios. Im Anschluss wird zum digitalen Netzwerken in den „Break-Out-Sessions“ des Konferenztools „zoom“ eingeladen.

Zu den Kernkompetenzen des SoundVision-Teams zählen Sprachsynchronisation, Sounddesign und Mischung von Kino- und Fernsehproduktionen.
Gründergold ist eine gemeinsame Initiative der IHK Lüneburg-Wolfsburg und der Leuphana Universität Lüneburg. Auf der Plattform www.gruendergold.de finden Existenzgründer und junge Unternehmer in Nordostniedersachsen Informationen, Ansprechpartner und Veranstaltungstipps.

+ + Update, 13. Mai, 12.15 Uhr:

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen ab dem 16. Mai vorsichtig gelockert werden. Das bestätigte Bundesinnenminister Horst Seehofer am Mittag auf einer Pressekonferenz. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 13. Mai, 11.15 Uhr:

Keine weiteren bestätigten Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der insgesamt im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle weiterhin bei 166. Auch die Zahl der Genesenen bleibt gleich: 162 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion überwunden. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag 38 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Konstant geblieben ist die neu eingeführte Kennzahl: 1,09 neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis Lüneburg registriert.

+ + Update, 13. Mai, 10.30 Uhr:

Die Handwerkskammer öffnet jetzt nach sieben Wochen wieder für den Publikumsverkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten. Um längere Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, sollten Besucher vorab telefonisch oder per E-Mail Termine mit den jeweiligen Anlaufstellen vereinbaren. Alle Besucher müssen zudem beim Betreten des Gebäudes ihre persönlichen Daten angeben, ihre Hände desinfizieren und einen MundNasen-Schutz anlegen. Unabhängig von der Öffnung bleibt die Corona-E-Mail-Hotline corona@ hwk-bls.de bestehen. Mehr Informationen: www.hwk-bls.de.

+ + Update, 13. Mai, 10.20 Uhr:

Nachdem der Wildpark Lüneburger Heide wieder geöffnet ist, kommt mit dem Barfußpark in Egestorf nun ein weiteres beliebtes Ausflugsziel zurück aus der Zwangspause – und damit eine neue Alternative für von Langeweile geplagte Kinder und Jugendliche. Der Barfußpark ist ab sofort täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

+ + Update, 12. Mai, 17.10 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“: Die Kurse in den niedersächsischen Volkshochschulen und anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen können ab kommender Woche fortgesetzt werden. Auch Prüfungen dürfen stattfinden. Dies gilt auch für die Musikschulen. Angebote für Bläser und Chöre sind hier allerdings ausgenommen. Es gelten hierfür bestimmte Hygiene- und Dokumentationsvorschriften. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr HIER.

+ + Update, 12. Mai, 16 Uhr:

Rückstau bei der Zulassungsstelle: Der in Lüneburg ein Auto zulassen will, muss bis zu vier Wochen warten. Ähnlich ist es beim Bürgeramt. Um die Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen zu können, geht bei den Behörden derzeit nichts ohne Termin. Mehr dazu lest ihr HIER.

+ + Update, 12. Mai, 13.15 Uhr:

Keine weiteren bestätigten Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der insgesamt im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle jetzt bei 166. Auch die Zahl der Genesenen bleibt gleich: 162 Menschen haben die Corona-Infektion überwunden. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Montag 60 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Leicht gesunken ist die neu eingeführte Kennzahl: 1,09 neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis Lüneburg registriert.

+ + Update, 12. Mai, 11.30 Uhr:

Ein Gericht in Niedersachsen hat die Quarantänepflicht für Einreisende in das Land außer Vollzug gesetzt. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 12. Mai, 8.30 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“: In Alten- und Pflegeheimen sowie Heimen für Menschen mit Behinderungen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften und in Einrichtungen des betreuten Wohnens, sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege dürfen neue Bewohnerinnen und Bewohner aufgenommen werden, wenn die Betreiber eine 14-tägige Quarantäne gewährleisten können.
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr HIER.

+ + Update, 11. Mai, 17.35 Uhr:

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung und das Brauereimuseum Lüneburg sind ab 12. Mai wieder geöffnet. Besucher müssen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und sich an die empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln halten. Beide Museen haben von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellungen dürfen nur alleine, zu zweit oder nur mit Personen besucht werden, die einem Haushalt angehören. Aufgrund des Hygienekonzepts stehen nicht alle Medien- und Mitmachstationen zur Verfügung. Im Brauereimuseum sind zunächst nur die oberen beiden Stockwerke begehbar. Veranstaltungen und Führungen finden vorerst nicht statt. Das digitale Angebot des Ostpreußischen Landesmuseums kann über www.ol-lg.de, Facebook, Instagram, den Blog und Youtube aufgerufen werden.

+ + Update, 11. Mai, 15.50 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“: Nach der ersten Lockerung für den Theorieunterricht kann nun in den niedersächsischen Fahrschulen auch wieder der Praxisunterricht sowie praktische Prüfungen für den Auto- und Lkw-Führerschein stattfinden. Auch hier gelten Hygieneauflagen, wie beispielsweise dass alle Insassen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr hier.

+ + Update, 11. Mai, 15.30 Uhr:

Es gibt zwei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Übers Wochenende hat das Gesundheitsamt seine Statistik bereinigt: Personen, die ihren Erstwohnsitz in einem anderen Landkreis haben, wurden nun wieder herausgerechnet. Damit liegt die Zahl der insgesamt im Landkreis Lüneburg registrierten Fälle jetzt bei 166, das ist ein Fall weniger als zuletzt gemeldet. Auch bei den Genesenen gibt es eine kleine Veränderung: Nach der neuen Statistik haben 162 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Laufe des Wochenendes 23 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Ab sofort gibt der Landkreis Lüneburg zudem eine weitere Zahl bekannt: Wie viele neue COVID-19-Fälle gab es in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis, gerechnet auf 100.000 Einwohner? Aktuell liegt dieser Wert bei 1,64. Als Richtwert wurde bundesweit die Zahl 50 festgelegt: Steigen die neuen Infektionen über diesen Wert, müssen die lokalen Behörden mit dem Land ein Konzept zur Infektionseindämmung erarbeiten. „Momentan sind wir weit weg von dieser Grenze“, sagt Landrat Jens Böther. „Damit das so bleibt, müssen alle mitarbeiten: Wenige direkte Kontakte pflegen, in der Öffentlichkeit die Abstandsregeln und Maskenpflicht weiterhin sorgfältig einhalten.“ Nur so können die eingeführten Lockerungen bleiben.

+ + Update, 11. Mai, 13.50 Uhr:

Die Notbetreuung in den Kitas wird ausgeweitet. Wer sie aber nicht nutzt, muss Beiträge zumindest vorerst nicht zahlen. Mehr dazu hier.

+ + Update, 11. Mai, 13.45 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“: Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze können ab dem 11. Mai wieder an Gäste vermietet werden. Für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gilt dabei eine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen. Das bedeutet, dass Vermieter erst nach sieben Tagen neu vermieten dürfen. Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze dürfen nur zu 50 Prozent belegt werden. Tagestouristen dürfen dann auf die niedersächsischen Inseln fahren, wenn die jeweiligen Kommunen oder Landkreise dies gestatten. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr HIER.

+ + Update, 11. Mai, 13 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“: Nach wie vor soll vermieden werden, dass sich Gruppen zum Beispiel zum Grillen treffen. Gerade die Kontaktbeschränkungen haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, die Zahl der Neuinfektionen in einer gemeinsamen Anstrengung der ganzen Gesellschaft in den letzten Wochen stark zu reduzieren. Partys jeglicher Art sind daher leider weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Hochzeiten und Beerdigungen: Sie können im engsten Familien- und Freundeskreis begangen werden. Die Höchstgrenze liegt in beiden Fällen nun bei 20 teilnehmenden Personen. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr HIER.

+ + Update, 11. Mai, 11.45 Uhr:

Neue „Niedersächsische Verordnung“ - Es gilt weiterhin: "Solange es keinen Impfstoff und/oder ein Medikament gegen Covid-19 gibt, ist die Beschränkung der physischen Kontakte das einzig wirksame Mittel, um die Ausbreitung des Virus auf einem niedrigen Niveau zu halten. Daher müssen die physischen Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, weiterhin auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. In der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs gilt weiterhin, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss". Mehr dazu HIER.

+ + Update, 11. Mai, 10.30 Uhr:

Die neue „Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“ basiert auf den Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung sowie die Bund-Länder Beschlussfassung von letztem Mittwoch. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick findet ihr HIER.

+ + Update, 11. Mai, 8.45 Uhr:

Noch keine Rückmeldung zum Förderantrag? Unternehmen, die bereits vor einigen Wochen einen Antrag auf Soforthilfe gestellt hatten, aber bisher überhaupt noch nichts von der NBank gehört haben, sollten die Originalmail inklusive aller Anhänge mit dem Betreff „Erneute Übersendung“ an beratung@nbank.de weiterleiten. Das gilt auch für Unternehmen, die bei der NBank angeblich im System nicht zu finden sind. Darauf weist die IHK hin.

+ + Update, 10. Mai, 19 Uhr:

Ab Montag können Lokale wieder öffnen. Doch es gibt zig Vorgaben. Geduld ist gefordert – von Wirten und Gästen. Mehr dazu hier.

+ + Update, 10. Mai, 18 Uhr:

Die Sparkasse Lüneburg kehrt in ihren Filialen ab Montag, 11. Mai, zu den regulären Öffnungszeiten zurück.

+ + Update, 10. Mai, 17.15 Uhr:

Der Lüneburger Marktplatz wurde heute erneut zur Bühne des Protests: Nach den Wirten machten nun sieben Tanzschulen und freiberufliche Kollegen mit einer Tanz-Performance auf ihre schwierige Situation aufmerksam. Ein Video dazu ist jetzt online.

+ + Update, 10. Mai, 12.15 Uhr:

Durch eine Verfügung des Landkreises Lüneburg, wird der Insel-See am Himmelfahrtstag gesperrt, um zum einen die Festsetzungen im Rahmen der Corona-Krise einzuhalten zu können und zum anderen die jährlichen Ausschreitungen durch Jugendliche im Rahmen von Vatertagstouren zu unterbinden, informiert der Bürgermeister der Gemeinde Scharnebeck Hans-Georg Führinger. Die Polizei wird das begleiten und auch durchsetzen, dass Zusammentreffen nur in den geltenden Größenordnungen erfolgen. Ein Zuwiderhandeln der Verfügung wird mit einem beträchtlichen Bußgeld belegt. „Hieran sollten insbesondere auch die Eltern Minderjährige denken, wenn ihre Kinder an derartigen Veranstaltungen teilnehmen wollen,“ ergänzt Führungen, da ansonsten erhebliche finanzielle Nachteilen für sie entstehen könnten. ki

+ + Update, 9. Mai, 16.15 Uhr:

Die aktuelle niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist jetzt online.

+ + Update, 9. Mai, 14.30 Uhr:

Die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft bietet zwei weitere Webinare an. Am Donnerstag, 14. Mai, ab 10 Uhr geht es um den Umgang mit Konflikten in Corona-Zeiten. Am Mittwoch, 20. Mai, ab 19.30 Uhr gibt Psychologin Lea Spitzenberg, die als Stresspräventionstrainerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeitet, Tipps im Webinar „Homeoffice mit Kindern – mit Ruhe und Gelassenheit durch den Alltag“. Angesprochen sind alle Frauen, die momentan von zu Hause arbeiten und den Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung meistern müssen. Anmeldungen: koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 9. Mai, 12 Uhr:

Wenn am Montag die Gaststätten in Niedersachsen öffnen, müssen zwischen den Tischen zwei Meter Abstand sein. Reservierungen sind erforderlich, die Gäste müssen sich registrieren lassen. Das Personal muss Mund- und Nasenschutz tragen, die Gäste nicht. Buffets sind nicht erlaubt. Das sieht das Hygienekonzept des Landes vor.

+ + Update, 8. Mai, 20 Uhr:

Auf den Sülzwiesen wird - entgegen konkreten Planungen bis zum Freitagnachmittag - doch kein Autokino entstehen, denn Filmtheater dürfen vermutlich in den nächsten Wochen wieder öffnen.

Eine große LED-Wand soll dennoch aufgebaut werden, zusammen mit einer Bühne für Konzerte und Lesungen.

+ + Update, 8. Mai, 18.40 Uhr:

Nach der neuesten Verordnung des Landes Niedersachsen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus stehen die Friedhofskapellen in der Hansestadt Lüneburg ab Montag, 11. Mai wieder für Trauerfeiern zur Verfügung.

Um den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zueinander zu gewährleisten, ist die Anzahl der Trauergäste in den Kapellen begrenzt. Die Zahl richtet sich nach der Größe der Kapelle. Entsprechend sind die zugelassenen Sitzplätze in den Kapellen durch Kissen markiert. Die Stuhlreihen in den Kapellen am Zentralfriedhof und am Michaelisfriedhof sind nach den Abstandsregelungen aufgestellt.

Am Grab sind weiterhin maximal zehn Personen gleichzeitig zugelassen.

Während der Trauerfeier in der Kapelle müssen alle Trauergäste sowie Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens und des Friedhofs einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Gesangbücher stehen vorerst nicht zur Verfügung. Auf gemeinsamen Gesang sowie die Begleitung durch Chöre jeglicher Art ist während der Trauerfeier in der Kapelle zu verzichten.

Musik durch Solomusiker oder Organisten ist erlaubt. Personen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht an Trauerfeiern teilnehmen.

Darüber hinaus müssen alle Gäste einer Trauerfeier vom Bestattungsunternehmen in einer Kondolenzliste erfasst werden. Die Liste ist im Falle einer bekanntwerdenden Infektion dem Gesundheitsamt auf Anforderung zur Verfügung zu stellen.

Die zulässigen Gästezahlen in den städtischen Kapellen sind wie folgt:

  • In der Kapelle Waldfriedhof finden 26 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.
  • In der Kapelle Zentralfriedhof finden 20 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.
  • In der Kapelle Michaelisfriedhof finden 14 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.
  • In der Kapelle Friedhof Oedeme finden 14 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.
  • In der Kapelle Friedhof Häcklingen finden 10 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.
  • In der Kapelle Friedhof Rettmer finden 10 Trauergäste zuzüglich Pastor/in und Organist/in und Solomusiker/in Platz.

+ + Update, 8. Mai, 14.50 Uhr:

Keine neuen bestätigten Fälle im Landkreis Lüneburg: Damit liegt die Zahl der gemeldeten Fälle bei 167. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Auch die Zahl der Genesenen ist gegenüber dem Vortag unverändert: Insgesamt haben 163 Menschen die Corona-Infektion überwunden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 37 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Wie vom Robert Koch-Institut empfohlen, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg seit dieser Woche die Corona-Testkriterien ausgeweitet. Nun werden grundsätzlich alle Menschen mit Erkältungssymptomen für einen Abstrich an das Diagnosezentrum überwiesen – unabhängig von Risikofaktoren wie Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall. „Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr Infektionen entdecken wir“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Dadurch können wir schneller Infektionsketten durchbrechen und im Rahmen der Lockerungen frühzeitig Hotspots erkennen.“ Die Tests im Diagnosezentrum werden über das Bürgertelefon unter der Nummer Tel. 04131 26-1000 vereinbart. Am Wochenende ist es von 10 bis 15 Uhr erreichbar, werktags von 8 bis 18 Uhr.

+ + Update, 8. Mai, 14.40 Uhr:

Der Krisenstab der niedersächsischen Landesregierung registriert eine "leicht ansteigende Zahl" der Covid-19-Erkrankungen. Infiziert haben sich 10.782, das sind 125 mehr als am Tag zuvor. 80 Prozent seien inzwischen wieder genesen. 498 befinden sich im Krankenhaus, davon sind 118 auf der Intensivstation, 79 müssen beatmet werden. Rund 500 Menschen in Niedersachsen sind verstorben, davon waren 87 Prozent älter als 70.

+ + Update, 8. Mai, 14 Uhr:

Viele Jugendliche hätten in diesen Wochen Konfirmation gehabt, Corona verhindert das. Nun soll eine Mutmach-Aktion trösten. https://buff.ly/2xKXUz5

+ + Update, 8. Mai, 11 Uhr:

Die Uni Lüneburg hat wegen der Corona-Pandemie ihren Bachelor-Infotag abgesagt. Doch es gibt eine Online-Alternative für alle, die sich für das kommende Wintersemester bewerben möchten. Die Uni öffnet dafür den digitalen Campus, informiert im Netz über das Studium am Leuphana College und stellt Besonderheiten der Hochschule vor. Lehrende und Studenten stehen bereit, um Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Die erste Veranstaltung findet heute um 15 Uhr statt. Zehn weitere Sessions sollen immer freitags bis zum 24. Juli folgen. Alle weiteren Informationen wie Zugangs- und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf www.leuphana.de/college-live im Internet.

+ + Update, 8. Mai, 9.45 Uhr:

Nach den Prüfungsverschiebungen für April und Mai rollt in dieser Woche die Prüfungsvorbereitung bei der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg wieder an. Zunächst starten mündliche beziehungsweise praktische Prüfungen in einer Reihe von Berufen. Die schriftlichen IHK-Prüfungen in der Ausbildung finden bundeseinheitlich vom 16. bis zum 19. Juni statt. Damit sollen – trotz Corona-Krise – alle Prüfungen bis zum Ende des Ausbildungsjahres am 31. Juli abgeschlossen sein, sodass Übernahmen und Anschlussbeschäftigungen nicht erschwert werden.

+ + Update, 8. Mai, 8.15 Uhr:

Die Abiturienten der IGS #Lüneburg bangen seit Langem um ihre Sportprüfungen. Eine Entscheidung scheint nun endlich gefallen. https://buff.ly/35GuUoL

+ + Update, 7. Mai, 20.25 Uhr:

Wer sich beim Einkauf auf dem Wochenmarkt ab dem kommenden Samstag (9. Mai 2020) unnötiges Suchen ersparen will, ist hiermit vorgewarnt: Die Schlachter unter den Anbietern werden ihre Stände vorerst auf der Seite vor dem Landgericht aufbauen. Also im selben Straßenzug, wo auch die Blumenhändler untergebracht sind. Diese Lösung hat die Hansestadt mit den Betreibern vereinbart. Der Grund ist, dass auch die Gastronomie mit ihren Vorbereitungen für den Neustart nach dem Lockdown beginnt, einige Anrainer am Marktplatz darum schon mal vor der Tür zu tun haben, um alles hübsch zu machen, bevor es für sie dann ab Montag weitergeht.

Insgesamt bleiben die Wochenmarktstände aus Infektionsschutzgrünen auf einen größeren Raum verteilt als zu Vor-Corona-Zeiten. Für Kunden und Passanten gilt weiterhin Maskenpflicht.

+ + Update, 7. Mai, 17.25 Uhr:

Der Landkreis warnt vor einer neuen Corona-Betrugsmasche. Nach Informationen des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA) geben sich Unbekannte per E-Mail als Behörden oder Banken aus und fordern die Angeschriebenen zur Kontaktaufnahme auf. Grund dafür seien vermeintliche Rückzahlungen über Corona-Hilfen. Gleichzeitig verlangen die Absender, ein beigelegtes PDF-Format auszufüllen und abzuschicken. Nutzer sollten keinesfalls auf die E-Mails antworten und auch das PDF-Formular nicht verwenden, betont das LKA. Es geht davon aus, dass die Unbekannten mit Hilfe der gefälschten Mails personenbezogene und sensible Daten abgreifen wollen – zu welchem Zweck, könne man angesichts der frischen Spamwelle allerdings noch nicht sagen.

+ + Update, 7. Mai, 16.35 Uhr:

Landrat Jens Böther (CDU) zu den jüngsten Lockerungen der Corona-Regeln: Neben den Erleichterungen für Kita, Schule, Einzelhandel und Gastronomie hebt er eine Entscheidung besonders hervor. "Ganz wichtig für uns als Infektionsschutzbehörde ist, dass sich die Vorgaben für die Testung auf das Coronavirus geändert haben: Es sollen und können jetzt alle Menschen getestet werden, die Erkältungssymptome haben." Das ganze Video-Interview sehen Sie hier.

+ + Update, 7. Mai, 16 Uhr:

Spazieren gehen in der Natur ist momentan absolut in, Corona sei Dank. Allerdings richten Spaziergänger und Freizeitsportler auf den Feldern teilweise Schäden an, über die sich deren Besitzer sehr ärgern.

+ + Update, 7. Mai, 13.30 Uhr: 

Der Lüneburger Handel wartet auf die nächsten Lockerungen. Trotz geöffneter Geschäfte ist der Umsatz bei vielen eingebrochen. Ein Bericht von Carlo Eggeling. 

 + + Update, 7. Mai, 12 Uhr:

Wie der Landkreis mitteilt, hat sich gegenüber dem Vortag weder die Zahl der gemeldeten Covid-19-Infektionen im Landkreis Lüneburg, noch die Zahl der Genesenen verändert: Nach wie vor sind insgesamt 167 Fälle gemeldet, von denen 163 wieder genesen sind. Vier Personen sind akut infiziert, davon ist keine in stationärer Behandlung.

23 Personen erhielten am Mittwoch über das Bürgertelefon einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Diese Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 7. Mai, 10 Uhr: 

Der Schulbetrieb wird langsam wieder hochgefahren, doch viele Lehrer gehören zur Corona-Risikogruppe. Sie können auch künftig zuhause bleiben - wenn die Schulleitung zustimmt. 

+ + Update, 7. Mai, 9 Uhr: 

Die Kapazitäten in den Kitas werden in den kommenden Wochen hochgefahren. Ab dem 1. August soll dann der Regelbetrieb in den Kitas wieder laufen.

+ + Update, 6. Mai, 19 Uhr:

Ein Notfallmechanismus, der greift, wenn lokal die Zahl der Neuinfektionen steigt, Sport unter freiem Himmel, Lockerung der Besuchsbeschränkungen in Kliniken und Pflegeheimen, Angehörige von zwei Haushalten dürfen sich wieder treffen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch. Hier findet ihr den Überblick.

+ + Update, 6. Mai, 17.55 Uhr:

Zusammenfassend sagt der Niedersächsische Ministerpräsident, dass die heutigen Beratungen eine "kluge Fortentwicklung" seien. "Wir hatten eine akute Krise. Es hat sich bewährt, dass Bund und Länder einen sehr sehr engen Schulterschluss miteinander gefunden haben. Jetzt sind wir in einer anderen Phase angekommen und werden Schritt für Schritt daran arbeiten, zu einer Normalität zurückzukehren, soweit das denn möglich ist."

+ + Update, 6. Mai, 17.53 Uhr:

Darüber, dass es Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen wieder erlaubt werden soll, einen definierten Besucher zu empfangen, freut sich Weil. "Wir wollen, dass die Möglichkeit für solche Besuche besteht. Aber es ist Sache der Träger, dafür die Voraussetzungen zu schaffen." So verlangt das Land von den Einrichtungen Hygienekonzepte, um Kontaktpersonen zulassen zu können.

+ + Update, 6. Mai, 17.52 Uhr:

"Das Allerwichtigste bei der Infektionsbekämpfung ist das Thema Abstandsgebot. Nichts sollte stattfinden, was diese 1,5 Meter nicht einhält. Der Abstand ist der beste Schutz."

Doch wie soll das in den Gastronomien umgesetzt werden? "Das ist Sache der Gastronomen", sagt Weil und verweist auf Hygienekonzepte und die Maßgabe, nur 50 Prozent der Tische zu vergeben. "Wir hoffen, dass wir auf der Basis von guten Erfahrungen nach und nach lockern können. Das war heute auch absoluter Konsens: Diese 1,5 Meter, die stehen." Mindestens müsse in den Betrieben die Identifizierbarkeit gewährleistet sein. Ein Stammgast, der seit Jahren ein- und ausgeht, müsse nicht nochmal den Personalausweis vorzeigen, "aber wir brauchen von Anfang an die Möglichkeit, im Falle eines Falles Infektionsketten nachvollziehen zu können".

+ + Update, 6. Mai, 17.50 Uhr:

Ab wann greifen die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen? Die nächste Novelle ist für den 11. Mai vorgesehen. "Zu dem Zeitpunkt soll die erste Stufe für die gastronomischen Betriebe starten." Das solle dann gemeinsam auf den Weg gebracht werden.

Und wann sind die Strände an der Küste wieder für jedermann betretbar? "Das ist Sache der örtlichen Behörden. Geht es zum Beispiel um den Kurort Duhnen an der Nordseeküste, dann entscheidet das nicht der niedersächsische Ministerpräsident, sondern der Oberbürgermeister von Cuxhaven."

+ + Update, 6. Mai, 17.45 Uhr:

Gefragt danach, ob es bei dem Treffen zweier Hausstände, die ja unter Umständen größer sein können, Obergrenzen geben soll: "Man kann sich auch Extrembeispiele vorstellen, da landet man bei beachtlichen Zahlen." Beantworten wollte Weil die Frage adhoc nicht, er verwies auf weitere Überlegungen dazu am Donnerstag.

+ + Update, 6. Mai, 17.40 Uhr:

Weil sagt, dass es bundesweit Grundpfeiler gibt, zu denen sich auch Niedersachsen bekennt: Mit dem Mindestabstand von 1,5 Metern und dem Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nennt er Beispiele. Zum Thema Kontaktbeschränkungen sagt er: "Dazu gab es eine längere Diskussion, wir haben lange an einer 1:1-Regelung festgehalten. Die Frage spielt natürlich angesichts der geplanten Gastronomie-Öffnungen eine besondere Bedeutung. Ich habe es deshalb als kluge Entscheidung empfunden, heute zum Ausdruck zu bringen, dass Kontaktbeschränkungen so erweitert werden, dass sich Mitglieder eines Hausstands auch mit Mitgliedern eines anderen Hausstands treffen und gemeinsam essen gehen können, also beispielsweise zwei Pärchen. Es gibt Länder, wie Sachsen-Anhalt, die haben sich bereits jetzt anders festgelegt. Das müssen wir akzeptieren. "

+ + Update, 6. Mai, 17.30 Uhr:

Das Controlling-Verfahren, das greifen soll, wenn es lokal innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gibt, kommentiert Weil so: "In Niedersachen würden wir deutlich früher entsprechende Maßnahmen ergreifen. Aber wir sind derzeit weit unterhalb dieses Niveaus." Zwischen Land und Kommunen fange man viel früher an zu reden, sich über Zahlen auszutauschen, Hotspots auszumachen. "Deshalb brauche ich keine Schwellenwerte. Das läuft im Sinne des guten Miteinanders."

+ + Update, 6. Mai, 17.20 Uhr:

Ministerpräsident Stephan Weil äußert sich in der Pressekonferenz zur viereinhalbstündigen Sitzung mit der Kanzlerin und den anderen Ministerpräsidenten: "Wir haben in Deutschland dieselbe Sicht auf die Dinge. In der Phase der Einschränkungen haben wir uns um Einigungen zwischen Bund und 16 Ländern bemüht, das hat nicht in jedem Detail geklappt. Jetzt isind wir in einer neuen Phase. Es wird immer schwieriger, dass alle 16 Länder zum selben Zeitpunkt die gleiche Maßnahme ergreifen. Das hat auch zu vielen Diskussionen geführt."

In Niedersachsen habe der Stufenplan, der im Übrigen auf äußerst positive Resonanz gestoßen sei, gezeigt, "dass wir uns eine stärkere Separierung vorstellen können. Dezentral können manche Dinge einfach besser entschieden werden".

+ + Update, 6. Mai, 16.50 Uhr:

Gegen 17 Uhr startet die Pressekonferenz mit Stephan Weil: Niedersachsens Ministerpräsident wird das weitere Vorgehen hier im Land erläutern. Wer die Pressekonferenz live verfolgen möchte, hier geht's zum NDR-Livestream.

+ + Update, 6. Mai, 16.10 Uhr:

Merkel zur Frage, wie die Bürger bundesweit den Überblick behalten sollen, wenn jedes Land weitere Lockerungen für sich festlegen kann: "Wir haben eine sehr, sehr gute Entwicklung der Neuinfektionen. Das ermöglicht es uns, weitere Schritte zu gehen. Nur wir müssen aufpassen, dass uns die Sache nicht entgleitet. Wenn lokal etwas passiert, warten wir nicht bis es sich auf das ganze Bundesgebiet ausbreitet. Wir gehen damit schon einen mutigen Weg."

+ + Update, 6. Mai, 15.50 Uhr:

Das sind die wesentlichen Beschlüsse aus der Video-Schalte von Bund und Ländern: Die Regelungen zum Mund-Nasen-Schutz bleiben bestehen, ebenso der Abstand zu anderen Personen von 1,5 Metern. Die Kontaktbeschränkungen gelten bis zum 5. Juni (siehe Update, 6. Mai, 14.15 Uhr). Wird eine Obergrenze bei den Infektionen - mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in Landkreisen oder kreisfreien Städten - überschritten, müssen die Ländern zu den alten Beschränkungen zurückkehren. Die Notbetreuung in Kitas soll ausgeweitet werden. Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen soll der Besuch durch eine definierte Kontaktperson gestattet werden.

Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident: "Da wir keinen Impfstoff haben, bleibt die Kontaktbeschränkung die einzige richtige Antwort auf das Coronavirus."

+ + Update, 6. Mai, 15.10 Uhr:

Nach rund zweimonatiger Corona-Pause kann die Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das ist laut Sportbuzzer eines der Ergebnisse der Videokonferenz zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten. Der exakte Termin des Wiederbeginns wurde offenbar kontrovers diskutiert - und blieb am Ende offen. Gespielt werden solle "in der zweiten Mai-Hälfte" hieß es. Klar ist: Alle Partien werden als Geisterspiele ausgetragen.

+ + Update, 6. Mai, 14.40 Uhr:

In Kürze startet die Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel, in der sie über die aktuellen Lockerungen der Corona-Beschränkungen informiert. Um 17 Uhr tritt dann Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil vor die Kameras.

+ + Update, 6. Mai, 14.20 Uhr:

Alle Geschäfte in Deutschland sollen unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Merkel und die Länderchefs verständigten sich am Mittwoch darauf, die bisherige Öffnungsbeschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern aufzuheben. Auch das berichtet die dpa.

+ + Update, 6. Mai, 14.15 Uhr:

Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen in Deutschland grundsätzlich bis zum 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte am Mittwoch auch auf eine Lockerung. Nach Informationen der dpa aus Teilnehmerkreisen sollen sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen.

+ + Update, 6. Mai, 12.50 Uhr

Zwei neue bestätigte Fälle im Landkreis Lüneburg: Damit liegt die Zahl der gemeldeten Fälle bei 167. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 28 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Die Zahl der Genesenen ist gegenüber dem Vortag unverändert: Insgesamt haben 163 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+ + Update, 6. Mai, 11.50 Uhr

Eine kostenfreie telefonische Beratung zu gewerblichen Schutzrechten bietet die Industrie- und Handelskammer (IHKLW) Lüneburg-Wolfsburg am Mittwoch, 6. Mai, 14 bis 17 Uhr, aus der IHKLW-Hauptgeschäftsstelle in Lüneburg an. Patentanwälte geben in vertraulichen Gesprächen Tipps zu Patentanmeldungen bei technischen Erfindungen, Designschutz bei Produktgestaltungsideen oder zur Markenkennzeichnung. Die telefonische Beratung dauert etwa 30 Minuten, Termine können ab sofort vereinbart werden unter Tel. 04131/742-142 oder per Online-Anmeldeformular unter www.ihk-lueneburg.de/schutzrechte.

+ + Update, 6. Mai, 11.15 Uhr

Lydias Haus, Spendenlädchen und Ort der Begegnung, in der Pieperstraße 9 in Bardowick, ist wie früher jeweils dienstags und donnerstags von 10 bis 18 Uhr zum Verkauf und zur Entgegennahme von Spenden geöffnet. Besucher werden gebeten, eine Maske oder einen Schal zu nutzen. Selbstgenähte Masken können erworben werden. Alle anderen Angebote der Mehrgenerationenarbeit fallen vorläufig aus.

+ + Update, 6. Mai, 9.05 Uhr

Ab Donnerstag, 7. Mai, kann der Wasserturm Lüneburg wieder an sieben Tagen in der Woche in der Zeit von 10 bis 18 Uhr besucht werden.

Um den Hygieneregeln gerecht zu werden, gelten allerdings ein paar Einschränkungen:

  • Es ist ausschließlich der Fahrstuhl zu nutzen, um direkt auf die Ebene unterhalb der Aussichtsplattform zu gelangen. Der Abstieg erfolgt ausschließlich über das Treppenhaus.
  • Es dürfen sich max. 5 Personen gleichzeitig pro Ebene aufhalten, d.h., dass es auf dem Gelände zu Wartezeiten kommen kann.
  • Auf dem gesamten Gelände einschließlich des Turms herrscht Mundschutzpflicht.
  • Während standesamtlicher Trauungen ist der Turm für die Allgemeinheit geschlossen.
  • Konzerte finden bis auf Weiteres noch nicht wieder statt.

+ + Update, 6. Mai, 8.15 Uhr

Die KulturBäckerei ist ab Montag, den 11. Mai 2020, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Das Haus darf nur allein oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts besucht werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist erwünscht. Die beiden aktuell zugänglichen Ausstellungen sind zum einen im Artrium "Herr M." mit Werken von Lukas Heibges und in der Kunsthalle "Gewesen sein werden" mit Werken von Dietger Luckow. Beide Ausstellungen werden bis zum 21. Juni 2020 verlängert.

+ + Update, 5. Mai, 18.20 Uhr

Eigentlich sollte die in die Jahre gekommene „Amt Neuhaus“ in den nächsten Jahren durch eine moderne Fähre ersetzt wird. Doch dazu soll es nach einer Kampfabstimmung mit 6:5 Stimmen im Kreisausschuss nun nicht mehr kommen. Weil die Corona-Krise Löcher auch in den Kreishaushalt reißt, soll die mehr als 80 Jahre „Amt Neuhaus“ zunächst nur einen neuen Dieselmotor erhalten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 5. Mai, 17.20 Uhr

Ab Mittwoch dürfen die 112 Spielplätze in der Stadt Lüneburg wieder genutzt werden. Allerdings unter Auflagen.  Eltern sind dafür verantwortlich, dass Ihre Kinder beim Spielen die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Die Stadt plant Kontrollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 5. Mai, 14.55 Uhr

Nur noch zwei akute Fälle im Landkreis Lüneburg: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg liegt nunmehr bei 165, das sind zwei mehr als am Montag. Allerdings sind diese beiden Fälle auch die einzigen beiden akuten Fälle von Covid-19-Erkrankungen. Die gestern gemeldete Person gilt bereits wieder als genesen, da es erst in einem sehr späten Stadium zur Untersuchungen gekommen ist, teilte die Kreisverwaltung auf LZ-Nachfrage mit.

Landrat Jens Böther bittet alle mit Erkältungssymptomen, sich testen zu lassen - insbesondere diejenigen, die Kontakte zu Pflegeeinrichtungen und medizinischen Diensten haben. So könnten Erkrankungen schnell erfasst und nachverfolgt werden. Termine vergeben die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes über das Bürgertelefon des Landkreises unter (04131) 261000 (8 bis 18 Uhr). mr

+ + Update, 5. Mai, 14.50 Uhr

Bis zu 12 500 Euro Soforthilfe: Für durch die Corona-Kreise gebeutelte Vereine, Institutionen und Einrichtungen im Bereich Sport und Kultur gibt es seit dieser Woche ein Soforthilfe-Programm des Landkreises. Bis zu 400 000 Euro stehen hier zunächst einmal zur Verfügung. "Uns geht es darum, sehr gezielt Institutionen unter die Arme zu greifen, die das kulturelle und sportliche Leben in unserer Region aufrecht erhalten", erklärte Landrat Jens Böther (CDU) am Dienstag in einem Pressegespräch. Die Richtlinie dafür hatte der Kreisausschuss am Montag ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltung beschlossen. Der Wortlaut der Richtlinie steht in Kürze im Internet unter www.landkreis-lueneburg/kreisentwicklung. Ansprechpartnerin ist Inga Masemann, Tel. (04131) 261374. mr

+ + Update, 5. Mai, 13 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bietet ab sofort jeden Freitag um 10 Uhr einen Zoom-Austausch zu wechselnden Themen. Los geht es am 8. Mai: Die IHKLW-Berater beantworten Fragen zur Ausbildung in Zeiten von Corona sowie zu Förderprogrammen, die Unternehmen bei Finanzierungsvorhaben, bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle oder bei der Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen unterstützen. Die Teilnahme ist kostenfrei nach vorheriger Anmeldung unter ihklw.de/beratertalk möglich.

+ + Update, 5. Mai, 11.20 Uhr

"Ich finde den Plan gut", kommentiert Lüneburgs Landrat Jens Böther (CDU) das am Montag verabschiedete Maßnahmepakete der Landesregierung zur Lockerung der Corona-Beschränkungen. Böther begrüßt es, dass Landesregierung mit dem mehrstufigen Verfahren "Perspektiven aufzeigt", dazu gehörte auch "der Mut, ein Stück weit voranzugehen. Die zurückgehenden Infektionszahlen im Land rechtfertigten diese Schritte, "ich hoffe, die Zahlen gebe es weiterhin her, dass er auch umgesetzt werden kann". Böther ist dabei wichtig, dass die Hygiene- und Abstandsregelungen konsequent eingehalten werden. mr

+ + Update, 5. Mai, 8.30 Uhr

Sein Auftritt beim Uel­zen Open R musste co­ro­na­be­dingt ver­scho­ben wer­den. Nun ist das Konzert des Schla­ger­stars Ro­land Kai­ser für den 29. Au­gust 2021 an­ge­kün­digt wor­den. Er wird also fast auf den Tag genau ein Jahr spä­ter als ge­plant in Uel­zen sin­gen.

+ + Update, 5. Mai, 8.15 Uhr

Die Bibliothek Scharnebeck öffnet wieder ihre Türen. An drei Tagen in der Woche können Besucherinnen und Besucher vor Ort nach Büchern, CDs und DVDs suchen, sich beraten lassen und Lesenachschub ausleihen. Um die Nutzer möglichst gut vor einer Infektion zu schützen, gelten besondere Regeln: Zeitgleich dürfen nur zehn Personen die Bibliothek betreten – zur Kontrolle stehen abgezählte Körbe am Eingang bereit. Im Gebäude besteht Maskenpflicht. Außerdem werden die Besucher gebeten, sich nicht zu lange in der Bücherei aufzuhalten. Die Leseecke und die öffentlichen PC-Arbeitsplätze stehen noch nicht zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten sind vorerst noch eingeschränkt: montags 11 bis 16 Uhr; dienstags 8 bis 13 Uhr; donnerstags 8 bis 17.30 Uhr

Zusätzlich sind die Mitarbeiterinnen mittwochs und freitags in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 04136-91 29 99 zu erreichen. Der Service der kontaktlosen Ausleihe „Bücher to go“ wird weiterhin angeboten.  Weitere Infos dazu gibt es hier.

+ + Update, 4. Mai, 17.55 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie müssen alle Radtouren des ADFC Lüneburg für die Monate Mai und Juni abgesagt werden. Ebenfalls werden die geplanten Infostände in Lüneburg und Uelzen abgesagt. Weitere Infos unter www.adfc-lueneburg.de

+ + Update, 4. Mai, 17.50 Uhr

Die Landesregierung hat einen Fünf-Stufen-Plan für den Weg zurück in die Normalität vorgestellt. So sollen ab 11. Mai die Beschränkungen der Größe der Verkaufsfläche in Geschäften fallen. Ab 25. Mai sollen auch sogenannte personennahe Dienstleistungen unter Auflagen wieder erlaubt sein.  Änderungen sind auch in der Gastronomie, im Tourismus sowie im Kultur- und Freizeitbereich geplant. Details des Fünf-Stufen-Plans lesen Sie hier.

+ + Update, 4. Mai, 13.56 Uhr

Noch am Wochenende sah es so aus, als ob das ADAC-Fahrsicherheitszentrum (FSZ) Hansa in Embsen wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben muss. Das hat sich plötzlich geändert.

+ + Update, 4. Mai, 13.30 Uhr

Wie der Landkreis bekanntgibt, steigen die Zahlen der Corona-Infizierten und -Genesenen im Landkreis Lüneburg leicht an: Aktuell haben 156 Personen ihre Infektion überwunden, das sind zwei mehr als vor dem vergangenen Wochenende. Eine weitere Person hat sich jedoch auch am Corona-Virus infiziert, somit steigt die Zahl der gemeldeten Fälle auf 163.

„Wir beobachten nun schon seit längerer Zeit, dass sich die Zahl der Neuinfektionen kaum bis gar nicht verändert“, sagt Landrat Jens Böther. „Das liegt meines Erachtens zum einen daran, dass sich die Menschen im Landkreis Lüneburg vorbildlich an die Schutzmaßnahmen halten. Zum anderen aber auch daran, dass das Gesundheitsamt konsequent alle Corona-Infektionsketten zurückverfolgt.“ Dadurch konnten mögliche Überträger häuslich isoliert und weitere Ansteckungen vermieden werden. „Die aktuelle Situation ist mit sieben aktiv erkrankten Corona-Patienten im gesamten Landkreis Lüneburg überschaubar – das sollte uns aber nicht unvorsichtig werden lassen“, betont der Landrat. „Denn nach wie vor herrscht nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt noch große Unsicherheit darüber, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickeln wird.“

So lange es jeden Tag nur wenige Neuinfizierte gibt, meldet der Landkreis Lüneburg ausschließlich werktags aktuelle Zahlen. Labor und Gesundheitsamt arbeiten zwar durchgängig, am Wochenende jedoch nicht in voller Besetzung, sodass zu dem Zeitpunkt eine genaue Nachverfolgung der gemeldeten Fälle nur in besonders sensiblen Bereichen wie Pflegeeinrichtungen stattfinden kann. Diese werde aber laut Kreis werktags umgehend für alle neuen Fälle umgehend nachgeholt. Bei der Nachverfolgung ermittelt das Gesundheitsamt die Infektionsketten und findet über mögliche Kontakte der neuinfizierten Person Infektionsquellen - außerdem wird geprüft, ob die Person auch wirklich im Landkreis Lüneburg wohnt und damit der hiesigen Statistik zugeordnet werden kann.

+ + Update, 4. Mai, 12.45 Uhr: 

In Niedersachsen soll die Gastronomie ab Montag wieder öffnen dürfen. Allerdings unter Einschränkungen: Restaurants, Gaststätten und Biergärten sollen dann höchstens die Hälfte ihrer Plätze für Gäste bereitstellen dürfen, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. Außerdem müsse vorher reserviert werden.

+ + Update, 4. Mai, 10.30 Uhr: 

Keine Chance auf Fahrtraining: Die Anlage des ADAC in Embsen darf wegen der Corona-Krise noch nicht wieder öffnen. Auf Plätzen in anderen Bundesländern ist der Betrieb aber erlaubt.

+ + Update, 4. Mai, 9.30 Uhr:

Corona-Zeiten sind Homeoffice-Zeiten. Das bedeutet: Meetings finden als Videokonferenzen über das Netz statt, ebenso wie Seminare. Wer noch nicht mit solchen Tools gearbeitet hat, kann es nun im kleinen virtuellen Kreis auprobieren. Die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft bietet ein Lern-Webinar für "Zoom" an. Das Webinar am Montag, 11. Mai ab 14 Uhr richtet sich an Frauen, die einen Einstieg in die Bedienung und Tipps zu den umfangreichen Möglichkeiten von Zoom haben möchten. Wer noch nie ein Webinar besucht oder Zoom benutzt hat, bekommt von der Koordinierungsstelle vorab telefonisch eine Hilfestellung. Die Meeting-ID für das Webinar erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail bei koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 3. Mai, 18 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg hat seit dem 30. April kein Corona-Update mehr verschickt, der Stand von Donnerstag: 162 bestätigte Fälle und 154 Genesene. Eine Erklärung liefert Pressesprecherin Katrin Holzmann auf LZ-Nachfrage: "Aktuell werden am Wochenende keine Zahlen vom Landkreis gemeldet. Am Montag kommt wieder das Update und es werden auch Zahlen gemeldet, wenn es denn neue Zahlen gibt." Die Niedersachsen- und Deutschland-Zahlen sind aktuell, ihr findet sie hier.

+ + Update, 3. Mai, 16 Uhr:

Physiotherapeuten richten online eine Plattform für Patienten ein. So soll der Weg vom Rezept zur Behandlung verkürzt werden. Die Corona-Krise brachte hier einen Fortschritt. 

+ + Update, 3. Mai, 14 Uhr:

Betreiber von Campingplätzen, Ferienwohnungen und Häfen zwischen Elbe und Heide bereiten sich auf den verspäteten Saisonstart vor, nachdem für sie schon das Ostergeschäft nicht stattfand. Auch wenn der Fahrplan noch nicht steht, mit dem das Land dem Tourismus wieder Leben einhauchen möchte, machen sich die Gastgeber in der Region Hoffnung.

+ + Update, 3. Mai, 12.40 Uhr:

In Berlin und Stuttgart wird gegen die Auflagen demonstriert. Außenminister Heiko Maas wirbt für Besonnenheit bei der Aufhebung der weltweiten Reisewarnungen. „Wenn Leute nicht nur wieder ins Ausland fliegen können, sondern auch mit hinreichender Sicherheit zurückkommen, dann können wir die Reisewarnung schrittweise zurückfahren."

+ + Update, 3. Mai, 11 Uhr:

Einen virtuellen Workshop via Zoom bietet die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft an: Sandra Differt, Coach und Resilienzberaterin, spricht darüber, wie Frauen das Beste aus der aktuellen Situation machen können. Die Teilnehmerinnen bekommen konkrete Tipps zur Stärkung ihrer Resilienz und können sich darüber austauschen wie sie die besonderen Herausforderungen dieser Zeit erleben und damit umgehen. Eine Anmeldung für die kostenlose einstündige Zoom-Session am 4. Mai, 10 Uhr, ist erforderlich. Die Zugangsdaten gibt es telefonisch oder per Mail bei der Annette Mücke: (04131) 303 968 oder koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 2. Mai, 17 Uhr:

Um die durch Betriebsschließungen besonders betroffenen Friseure und Kosmetiker schnell wieder auf einen wirtschaftlich erfolgreichen Kurs zu bringen, fordert die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade steuerliche Impulse zur Belebung der Nachfrage sowie eine Gleichbehandlung von Friseuren und Kosmetikern.

"Wir setzen uns dafür ein, dass auch Kosmetikbetriebe mit den notwendigen Vorkehrungen und Einschränkungen schnell wieder öffnen dürfen", sagt Präsident Detlef Bade. Bislang dürften nur Friseurbetriebe ab 4. Mai wieder öffnen, obwohl die Einhaltung von Hygienestandards ähnlich zu bewerten sei. "Es geht hier nicht allein um Schönheit, sondern um Lebensqualität, die gerade für viele ältere Menschen ohne Fußpflege nicht mehr gegeben ist."

+ + Update, 2. Mai, 15 Uhr:

Im Klinikum Lüneburg geht man davon aus, dass die Krankenhäuser spätestens ab 18. Mai ihren Betrieb wieder hochfahren dürfen. „Deshalb finden für bestimmte Patienten wieder ambulante Voruntersuchungen statt, um für die zweite Maihälfte Behandlungstermine planen zu können.“

+ + Update, 2. Mai, 14.10 Uhr:

19.064 Menschen wurden im Landkreis Lüneburg im Monat April zur Kurzarbeit angemeldet: 1441 Betriebe hätten angesichts der Corona-Krise diesen Weg gewählt, weil sie für ihre Mitarbeiter nicht mehr ausreichend Beschäftigung hatten. Das geht aus dem monatlichen Bericht der Agentur für Arbeit hervor.

Diese Entwicklung habe sich abgezeichnet, sagt die Lüneburger Agenturchefin Kerstin Küchler-Kakoschke. Aber: „Kurzarbeit bedeutet nicht nur Schatten, sondern ist auch ein starkes Zeichen der Unternehmen, ihre Mitarbeiter halten zu wollen."

+ + Update, 2. Mai, 12.50 Uhr:

Auf der Welt wird fieberhaft nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Nun sagt Kanzlerin Angela Merkel, dass dafür auch mehr Geld nötig sei. Sie spricht von 8 Milliarden Euro.

+ + Update, 2. Mai, 12 Uhr:

Von einem Tag auf den anderen müssen die Lehrer an Schulen digital unterrichten. Die Reaktionen auf diese neue Lernform sind gemischt. Ein Situationsbericht. 
 

+ + Update, 2. Mai, 11 Uhr:

Der Handel und die Corona-Krise: OMK-Veranstalter initiieren spontane Online-Konferenz. In rund 20 virtuellen Vorträgen geht es in diesem Jahr um die konkrete und schnelle Hilfe für den Einzelhandel. 

+ + Update, 1. Mai, 17.40 Uhr:

Für immer mehr Betriebe und Geschäfte gibt es langsam wieder so etwas wie einen Alltag. Weil sie aber wochenlang geschlossen hat, erinnert der Landkreis Lüneburg daran, zum Schutz vor Krankheitserregern die Trinkwasserleitungen gut durchzuspülen. Das bedeutet: Wasserhähne, Duschen und Toiletten so lange laufen lassen, bis das warme Wasser richtig warm und das kalte Wasser wirklich kalt ist. "Diese ausgiebige Spülung sollte mindestens fünf Minuten dauern", sagt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des hiesigen Gesundheitsamtes.

+ + Update, 1. Mai, 16.30 Uhr:

Nach Landrat Jens Böther hat nun auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge ein Statement zu den jüngsten Entscheidungen zu den Corona-Lockerungen abgegeben. Beide vermissen konkrete Entscheidungen in den Bereichen Betreuung, Bildung und Gastronomie.

+ + Update, 1. Mai, 16 Uhr:

Die OP-Kapazität soll im ersten Schritt zu 70 Prozent wieder für nicht zwingende Eingriffe geöffnet werden. So verkündete es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch in Hannover. Das Klinikum Lüneburg möchte die Bewertung der Landesbehörden abwarten.

+ + Update, 1. Mai, 14.30 Uhr:

Die 288 Stühle, die am 1. Mai vor dem Lüneburger Rathaus aufgestellt wurden, stehen für dieselbe Anzahl an Gastronomen in Lüneburg, die derzeit unter der Corona-Krise leiden. Rund 50 Betriebe – vom Eisladen bis zur Brauerei – hatten sich der Aktion angeschlossen, um für mehr Krisenhilfen und einen konkreten Fahrplan zur Öffnung ihrer Läden zu demonstrieren.

+ + Update, 1. Mai, 12.30 Uhr:

Ob Verpflegungspäckchen, Telefonsprechstunden oder Foto- und Malwettbewerbe aus der Ferne – auch zu Corona-Zeiten bietet die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg viele Ideen, Infos und Angebote zur Freizeitgestaltung an. Alle Angebote und geplanten Veranstaltungen sowie Ferienprogramme der Jugendpflege und des Aktivspielplatzes können Kinder und Jugendliche ab sofort auf einen Blick finden und nach Lust und Laune durchstöbern: und zwar auf der Website „Junges Lüneburg“.

+ + Update, 1. Mai, 10.30 Uhr:

Die Verwaltung der Gemeinde Bienenbüttel sucht derzeit mit den Betreibern der lokalen Kindertagesstätten einen Weg, die bisher gestundeten Kita-Gebühren für die Monate April und Mai zu erlassen. Noch ist das aber keine beschlossene Sache. Bürgermeister Merlin Franke dazu: „Wir werden den Gremien den Erlass vorschlagen, um die Familien zu entlasten. Derzeit trägt die Verwaltung dazu die entsprechenden Zahlen zusammen.“

+ + Update, 30. April, 21 Uhr:

Jens Böther (CDU) begrüßt den am Donnerstag gefassten Beschluss zur Öffnung von Museen und Spielplätzen. Wichtig sei aber auch, dass für Gastronomie, Tourismus sowie Schulen und Kitas planbare Perspektiven geschaffen würden. Mehr hier.

+ + Update, 30. April, 18.30 Uhr:

Bund und Länder haben am Donnerstag nur wenige weitere Rücknahmen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Ein "weitergehendes Paket" hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für den 6. Mai angekündigt. Dann sollen auch “klare Entscheidungen” fallen, wie der Schulbetrieb, die Öffnungen von Kindertagesstätten und Sport wieder möglich sein werden. Beschlüsse zur schrittweisen Öffnung der Gastronomie und der Reaktivierung des Tourismus würden frühestens Mitte Mai getroffen.

+ + Update, 30. April, 17.43 Uhr:

Kann man in diesem Jahr noch innerhalb Europas reisen? Merkel: "Das kann ich heute nicht überblicken. In einigen europäischen Ländern herrscht noch der totale Lockdown. Es ist gerade nicht das Thema, wie die europäischen Reisebewegungen im Sommer aussehen." Sie weist außerdem darauf hin, dass die Infektionszahlen derzeit über mehrere Tage hinweg bei unter 1500 Fällen seien, man die Infektionsketten gut nachvollziehen könne.

+ + Update, 30. April, 17.30 Uhr:

"Die Zahlen zu Corona haben sich deutlich stabilisiert. Aber die Sorge bleibt da, jederzeit droht die Gefahr einer zweiten Welle", sagt Söder in der PK. Er stört sich an der häufig gestellten Frage, ob mitbedacht wurde, welche wirtschaftlichen Folgen der Lockdown haben würde. "Ich stelle eine Gegenfrage: Was wäre im Land los gewesen, wenn wir den Lockdown verschlafen hätten? Unser Gesundheitssystem hat bislang den absoluten Stresstest bestanden, Deutschland auch. Aber Corona ist ein Marathon, wir wissen nicht, wo das Ziel ist. Wir brauchen weiter eine maximale Konzentration."

"Die Familie macht uns die meisten Sorgen. Wir müssen einen Weg finden, dass man sich mehr besuchen, die Großmutter oder die Mutter im Pflegeheim sehen kann." Die Spielplätze seien eigentlich nicht das wichtigste, sondern für Kitas und Schulen einen Weg zu finden, sagt Söder. Der heutige Beschluss sei wieder ein Schritt in Richtung Normalität, "aber eine Normalität mit Corona".

+ + Update, 30. April, 17.15 Uhr:

Eine Stunde nach dem Einlass der Presse startet die Pressekonferenz im Bundeskanzleramt - mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Markus Söder, dem bayerischen Ministerpräsidenten, und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschenscher. Merkel: "Wir brauchen eine Strategie und eine Zielsetzung in Deutschland. Da es kein Medikament und keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt, geht es darum, die Ausbreitung zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem die Zahl der Corona-Erkrankten bewältigen kann."

Die heutigen Beratungen und Beschlüsse seien ein Zwischenschritt, nächste Woche tagt Merkel wieder mit den Ministerpräsidenten, um ein "weitergehendes Paket" zu verabschieden.

+ + Update, 30. April, 15.55 Uhr:

In der Corona-Krise wollen Bund und Länder unter bestimmten Abstands- und Hygieneregeln wieder Gottesdienstbesuche erlauben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz vereinbart, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Auch besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen oder Hochzeiten sowie Trauergottesdienste sollen in kleinem Kreis möglich sein.

+ + Update, 30. April, 15.30 Uhr:

Die Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und Ländern nicht mehr so viele Intensivbetten und Kapazitäten für Corona-Patienten freihalten. Die Infektionsentwicklung und eine präzise Übersicht per Register ließen es zu, einen "etwas größeren Teil" der Kapazitäten wieder für planbare Operationen zu nutzen. Das teilt RND in einer Eilmeldung mit.

+ + Update, 30. April, 15 Uhr:

Nach Angaben des Niedersächsischen Politikjournals "Rundblick" wird die Landesregierung heute noch einen Runderlass an die die Gesundheitsämter geben, damit Gottesdienste wieder ermöglicht werden, soweit Hygienebedingungen eingehalten werden. Das ist die Folge des Bundesverfassungsgerichtsurteils zu einer Klage einer muslimische Gemeinde, die sich gegen das Verbot einer Versammlung im Ramadan gewandt hatte.

+ + Update, 30. April, 13.30 Uhr:

Auch am Donnerstag meldet das Lüneburger Gesundheitsamt keinen weiteren bestätigten Corona-Fall im Kreis Lüneburg. Damit liegt die Zahl der gemeldeten Fälle nach wie vor bei 162. Es befindet sich auch niemand wegen Covid-19 in stationärer Behandlung im Klinikum.

Dafür steigt die Zahl der Genesenen leicht an: Mittlerweile haben 154 Menschen im Kreis ihre Corona-Infektion überwunden. 

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 17 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Auch am kommenden, verlängerten Mai-Wochenende ist das Bürgertelefon bei Fragen zum Thema Corona erreichbar, angesichts der abnehmenden Anrufzahlen jedoch mit eingeschränkten Sprechzeiten: Von Freitag (1. Mai 2020) bis Sonntag (3. Mai 2020) können sich Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 10 bis 15 Uhr an die Hotline wenden, Telefonnummer: 04131-26-1000. Werktags bleibt es bei 8 bis 18 Uhr.

+ + Update, 30. April, 13.15 Uhr:

Medienberichten zufolge will der Bund die seit Wochen geschlossenen Spielplätze wieder öffnen lassen. Dabei sollen Eltern überfüllte Anlagen jedoch meiden und die Hygieneregeln einhalten.

+ + Update, 30. April, 13 Uhr: 

Nach dem Vorbild der Protestaktion "Leere Stühle" der Dresdener Gastronomen werden am 1. Mai auch in Lüneburg die Wirte auf dem Marktplatz demonstrieren: 288 leere Stühle - einen für jeden Gastronomiebetrieb der Stadt - wollen sie aufstellen, um gegen die Zwangsschließung ihrer Lokale zu protestieren.

+ + Update, 30. April, 10.31 Uhr: 

Die Corona-Krise hat dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, stiegen die Arbeitslosenzahlen im April um 308.000 Menschen auf 2,644 Millionen. 

+ + Update, 30. April, 10.05 Uhr:

Dieses Jahr werden natürlich auch die Mai-Kundgebungen nicht auf dem traditionellen Weg stattfinden können. Die Gewerkschaften werden dennoch protestieren. 

+ + Update, 30. April, 9:05 Uhr: 

Nach Angaben von Kanzleramtschef Helge Braun sollen die Kontaktbeschränkungen bis zum 10. Mai verlängert werden. Das gab er noch vor dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs bekannt.

+ + Update, 30. April 8.45 Uhr:

Heute um 14 Uhr startet die Telefonkonferenz von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder. Dort wird über kommende Maßnahmen in Bezug auf die Coronakrise entschieden.  Im Anschluss ist eine Pressekonferenz geplant, deren Zeitpunkt steht noch nicht fest.

+ + Update, 30. April, 8.30 Uhr: 

Bei der Sommerbecker Dachsbrauerei ist der Umsatz durch die Coronakrise um 99 Prozent eingebrochen. Dennoch geben sich die beiden Chefbrauer optimistisch: "Wir glauben fest an die Zukunft eines regionalen Biermarktes!"

+ + Update, 29. April, 21.45 Uhr:

Wer einen Immobilienkredit zurückzahlt, kann auch hier die Zahlungen bis Ende Juni aussetzen. Die nicht gezahlten Raten werden erst am Ende der Laufzeit fällig, so dass keine Doppelbelastung entsteht – dafür verlängert sich der Darlehensvertrag. Eine andere Möglichkeit ist es, die monatlichen Raten nur zu reduzieren.

Üblicherweise ist vertraglich vereinbart, ob, in welchem Umfang und wie häufig der Tilgungssatz angepasst werden kann. „Auch, wenn der Vertrag diese Möglichkeit nicht vorsieht, sollten Kunden nachfragen. Einige Kreditinstitute haben bereits angekündigt, sich kulant zu zeigen und gemeinsam eine Lösung zu suchen“, erklärt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Allerdings sollten Kunden Angebote genau prüfen und sicherstellen, dass sie nicht schlechter gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier

+ + Update, 29. April, 14.55 Uhr:

1900 Coronavirus-Abstriche wurden bislang im Landkreis Lüneburg erfasst, das teilt die Pressestelle auf Nachfrage mit. Positiv ausgefallen ist der Test bekanntlich 162 Mal.

+ + Update, 29. April, 13.40 Uhr:

Da aufgrund der Corona-Verordnungen Restaurants und andere gastronomische Betriebe nach wie vor nicht öffnen dürfen, weist die Stadt darauf hin, dass die öffentlichen Toilettenanlagen weiterhin zur Verfügung stehen. Reinigungsintervalle wurden erhöht, um das Infektionsrisiko zu minimieren und dem erhöhten Nutzungsaufkommen Rechnung tu tragen.

Die öffentlichen WC-Anlagen einmal im Überblick: 

  • Innenstadtbereich: Klosterhof (täglich von 6 bis 19 Uhr, mittwochs und sonnabends bereits ab 3 Uhr, eingeschränkt barrierefrei), Glockenhaus (montags bis sonnabends von 8.30 bis 16 Uhr, barrierefrei)
  • Kurpark, nahe dem Alten Gradierwerk (von April bis Oktober täglich von 8 bis 22 Uhr, barrierefrei)
  • Parkhaus Lünepark (durchgehend geöffnet, barrierefrei mit Euro-Schlüssel)
  • Toilettenhaus auf dem Parkplatz an den Sülzwiesen (täglich von 7 bis 19 Uhr, barrierefrei mit Euro-Schlüssel)

+ + Update, 29. April, 12.25 Uhr:

Vor Jahren geknüpfte Kontakte bescheren der Stadt Lauenburg unerwartete Hilfe: 20.000 Masken für Mund und Nase. Einige wurden bereits an Feuerwehr, Schule, Versorgungsbetriebe, Rathausmitarbeiter und andere Einrichtungen der städtischen Infrastruktur verteilt.

+ + Update, 29. April, 11.40 Uhr:

Auch am Mittwoch vermeldet der Landkreis Lüneburg keine weiteren bestätigten Covid-19-Infektionen. Es bleibt bei 162 Fällen. Derzeit wird kein Coronavirus-Fall stationär im Lüneburger Krankenhaus behandelt. Einen Termin zum Test erhielten am Dienstag 31 Personen über das Bürgertelefon, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Auch die Zahl der Genesenen ist unverändert: 153 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind wieder gesund.

Die Nummer des Bürgertelefons des Landkreises, (04131) 26-1000, kann am kommenden, verlängerten Mai-Wochenende zu den folgenden Zeiten für Fragen zum Thema Corona gewählt werden: Von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Mai, von 10 bis 15 Uhr. Werktags bleibt es bei 8 bis 18 Uhr. Die eingeschränkten Sprechzeiten begründet der Landkreis mit abnehmenden Anrufzahlen.

+ + Update, 29. April, 11 Uhr:

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängern. Das geht aus einer Vorlage des Auswärtigen Amts für die Kabinettssitzung am Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über die zuerst der “Spiegel” berichtete.

+ + Update, 29. April, 10 Uhr:

Ab Mitte Juni werden die schriftlichen IHK-Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nachgeholt, diese wurden bekanntlich wegen der Corona-Pandemie verschoben. Dass Berufsbildende Schulen schrittweise geöffnet werden, begrüßt die hiesige Industrie- und Handelskammer - fordert aber auch, dass schnell auch andere Bildungsstätten nachziehen und flächendeckend öffnen dürfen. "Die Berufliche Bildung kommt in der aktuellen Diskussion über Schulöffnungen zu kurz", sagt Volker Linde, Leiter Standort- und Politikberatung.

Die Prüfungsteilnehmer benötigten dringend eine entsprechende Vorbereitung, wofür nicht nur bundesweit offene Berufsschulen, sondern auch offene Lehrwerkstätten sowie die Vorbereitungslehrgänge zum Fachwirt, Meister oder Bilanzbuchhalter zählten. Die betroffenen Bildungseinrichtungen hätten in den vergangenen Wochen mit digitalen Angeboten reagiert und seien einsatzbereit.

+ + Update, 29. April, 8.40 Uhr:

Nach und nach öffnen die ersten städtischen Einrichtungen wieder für Besucher: Die Stadt weist darauf hin, dass dort ebenso wie in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr eine Mundschutz-Pflicht gilt. Ausgenommen davon sind diejenigen, für die das Tragen aufgrund einer Behinderung oder aus medizinischen Gründen unzumutbar ist.

„Wir haben mit Schutzvorkehrungen wie Desinfektionsmittelspendern und Plexiglaswänden die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu minimieren, wenn wir nun allmählich wieder den Betrieb hochfahren. Unsere Ämter und sonstigen öffentlichen Einrichtungen sind da sehr gut aufgestellt“, sagt Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht.

+ + Update, 29. April, 8 Uhr:

Nach längerer Corona-Zwangspause wird die Ratsbücherei Lüneburg ihre Pforten wieder öffnen. Am heutigen Mittwoch um 10 Uhr macht die Kinder- und Jugendbücherei den Anfang. Die Hauptstelle Am Marienplatz und die Zweigstelle im Stadtteil Kaltenmoor werden dann am Mittwoch, 6. Mai, ebenfalls wieder geöffnet. Dennoch gibt es Einschränkungen, wie die Stadt mitteilt.

+ + Update, 28. April, 19.20 Uhr:

Der Stadtrat gibt den Härtefallfonds "Wir für Lüneburg" frei: Betriebe im Lüneburger Stadtgebiet, die von der Corona-Krise betroffen sind, können schnell und unbürokratisch 2500 Euro ausgezahlt bekommen.

+ + Update, 28. April, 19 Uhr:

„Wann dürfen wir wieder auf einen Spielplatz gehen?“, fragen die Kinder von SPD-Ratsherr Philipp Meyn - und fragt selbst, welche Möglichkeiten die Stadt hier sieht. Mädge: „Das entscheiden die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten. Als Städtetag haben wir das schon gefordert. Nach den neuesten Gerüchten soll dies am 30. April der Fall sein. Wir waren von Anfang an dagegen, Spielplätze zu schließen.“

+ + Update, 28. April, 18 Uhr:

Lüneburgs Kämmerin Gabriele Lukoschek rechnet durch die Corona-Krise mit massiven Einbrüchen bei der Gewerbesteuer in der Hansestadt. Sie rechnet mit 50 Prozent Senkern in Laufe des Jahres. Kalkuliert hat die Stadt in diesem Jahr mit 52,5 Millionen Euro.

+ + Update, 28. April, 17.40 Uhr:

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge setzt darauf, dass im Lüneburger Klinikum bald wieder routinemäßig Operationen möglich sind. „Ich rechne damit, dass es hier nächste Woche Änderungen gibt“, sagte Mädge am Dienstagabend im Stadtrat. Bislang musste noch kein Patient im Klinikum beatmet werden.

+ + Update, 28. April, 17.20 Uhr:

Die Stadt Lüneburg setzt auch für den Monat Mai den Einzug der Krippenbeiträge aus, sofern die Kinder nicht in der Notbetreuung sind. Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Stadtrat: „Für weitere Entscheidungen warten wir die nächsten Vereinbarungen der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten ab.“

+ + Update, 28. April, 17.10 Uhr: 

Doch keine Maskenpflicht für die Lüneburger Wochenmarkt-Beschicker. Die Verwaltung geht nun doch nicht über die Verordnung des Landes hinaus: Die Hansestadt ist vom Maske-Tragen abgerückt. Das Infektionsschutzgesetz bietet dafür keinen Raum. Nur die Kundschaft muss einen Mund- und Nasenschutz tragen.

+ + Update, 28. April, 16.20 Uhr: 

Ab Donnerstag, 30. April, bietet das Lüneburger Bürgeramt wieder Services an – allerdings mit Einschränkungen. So ist die Meldebehörde zwar für den Publikumsverkehr geöffnet, eintreten darf aber nur, wer vorher einen Termin vereinbart hat. Außer mittwochs stehen Mitarbeiter von 8 bis 18 Uhr an vorerst drei Schaltern zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es hier.

+ + Update, 28. April, 14.20 Uhr:

Es gibt keine weiteren bestätigten Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg, die Gesamtzahl liegt weiterhin bei 162. Derzeit wird keiner der Covid-19-Patienten stationär im Klinikum Lüneburg behandelt. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Montag (27. April) 29 Personen, Ergebnisse gibt es noch nicht. Außerdem teilt der Landkreis mit: "Aufgrund eines Kommunikationsfehlers muss die Zahl der Genesenen gegenüber der gestrigen Berichterstattung korrigiert werden: Insgesamt haben 153 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden."

Das Nummer des Bürgertelefons des Landkreises, (04131) 26-1000, kann am kommenden, verlängerten Mai-Wochenende zu den folgenden Zeiten für Fragen zum Thema Corona gewählt werden: Von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Mai, von 10 bis 15 Uhr. Werktags bleibt es bei 8 bis 18 Uhr. Die eingeschränkten Sprechzeiten begründet der Landkreis mit abnehmenden Anrufzahlen.

+ + Update, 28. April, 14.10 Uhr:

Am 4. Mai dürfen die Friseure ihre Betriebe wieder öffnen - mit etlichen Einschränkungen. Kunde ist nur, wer sich einen Termin hat vormerken lassen. Auch ein "Besuchsprotokoll" ist für die Betreiber Pflicht.
 

+ + Update, 28. April, 13.50 Uhr:

Trotz der Corona-Beschränkungen soll jede Schülerin und jeder Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen. Das schlagen die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel(CDU) in übereinstimmenden Beschlussvorlagen vor, die der dpa am Dienstag vorliegen. 

+ + Update, 28. April, 12.15 Uhr:

In Lüneburgs Geschäften müssen Kunden jetzt einen Schutz vor dem Gesicht tragen. Eine Momentaufnahme liefert LZ-Chefreporter Carlo Eggeling. 

+ + Update, 28. April, 11.30 Uhr:

Neue Rituale schaffen - wie ein Wohnheim für Behinderte mit den Einschränkungen durch Corona umgeht: "Alle warten auf den Mittwoch"

+ + Update, 28. April, 8.30:

Altersvorsorgeverträge lassen sich meist für eine bestimmte Zeit beitragsfrei stellen. Zur Lebens- oder Rentenversicherung kann auch die Stundung der Beiträge beantragt werden, um weiterhin den Versicherungsschutz in vollem Umfang zu erhalten. Das kann eine gute Option sein, zumindest vorübergehend die monatlichen Kosten zu reduzieren. Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/coronavirus

+ + Update, 27. April, 18.30:

Aufgrund der Corona-Krise herrscht vielerorts Stillstand: Direkte Kontakte und persönliche Treffen werden auf ein Minimum reduziert. Die Elterngeldstelle des Landkreises Lüneburg bietet ab sofort telefonische Sprechstunden an. Interessierte können sich montags von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr beraten lassen, wenn sie Fragen rund um das Thema Elterngeld haben. Außerhalb der Sprechzeiten sind die Mitarbeiter auch per E-Mail erreichbar: elterngeld@landkreis-lueneburg.de. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/elterngeld.

+ + Update, 27. April, 17.20 Uhr:

An Reisen ist in Corona-Zeiten noch nicht zu denken. Doch der Niedersächsische Tourismusminister Bernd Althusmann ist vorsichtig optimistisch, dass die Branche mit Augenmaß wieder anläuft. Im Telefoninterview mit LZ-Autor Hans-Herbert Jenckel entwirft er einen vorsichtigen Stufenplan - und er schlägt einen Rettungsschirm für Gastronomie und Hotellerie vor, den "Gastro-Kredit". Donnerstag tagt die Kanzlerin mit den Länderchefs, dann werden die Vorschläge mit diskutiert.Einen "Gastro-Kredit" schlägt Bernd Althusmann vor. Der Niedersächsische Tourismusminister möchte damit Gastronomen und Hotelbetreibern unter die Arme greifen.

+ + Update, 27. April, 13.15 Uhr:

In Stadt und Landkreis Lüneburg sind aktuell noch drei akute Corona-Fälle gemeldet, berichtet der Kreis: Die Gesamtzahl der Infizierten liegt weiterhin unverändert bei 162. Niemand ist in stationärer Behandlung. 159 von den gemeldeten Infizierten haben ihre Erkrankung überstanden und sind genesen.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des Wochenendes neun Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 27. April, 12.10 Uhr: 

Schüler von Abschlussklassen besuchen seit heute wieder den Unterricht, bei den Grundschulen geht es für Viertklässler am 4. Mai los. Der Neustart wird jetzt vorbereitet.

+ + Update, 27. April, 10.45 Uhr

"Die Menschen in diesem Land haben uns geholfen. Wir möchten den Deutschen für die Aufnahme etwas zurückgeben." Deshalb näht eine syrische Familie in Scharnebeck jetzt Behelfsmasken für Alten- und Pflegeheime.

+ + Update, 27. April, 9.20 Uhr

Die meisten Unternehmen bevorzugen heute digitale Bewerbungen, die per E-Mail gesendet oder über die Website hochgeladen werden. Wie wird die digitale Bewerbung erfolgreich, was soll mitgeschickt werden und wie bekomme ich alles in einen Anhang? Die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft hatte in Kooperation mit der Agentur für Arbeit am 30. April einen zweistündigen Workshop zum Thema "Bewerben per E-Mail und Internet" für Arbeit suchende Frauen geplant.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen findet diese Veranstaltung nun als Videokonferenz mit Zoom statt, Beginn ist 9.30 Uhr. Interessierte melden sich telefonisch oder per E-Mail an und erhalten dann den Zugangscode. Alternativ sind Telefon-Beratungstermine möglich. Kontakt: Annette Mücke, Telefon: 04131 303968 oder koordinierungsstelle.lueneburg@feffa.de.

+ + Update, 26. April, 16.25 Uhr: 

Im Landkreis Lüneburg ist dem Gesundheitsamt zufolge bisher gelungen, in jedem Einzelfall die Corona-Infektionsquelle zu ermitteln und so eine starke Ausbreitung zu verhindern. Zudem lobt die Behörde das Verhalten der Menschen. Von einer Entwarnung könne jedoch noch keine Rede sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 26. April, 15.10 Uhr: 

Bei der Kundgebung auf dem Lüneburger Marktplatz, die sich am Sonnabend gegen die Einschränkung von Grundrechten richtete, war mindestens ein Teilnehmer, der als sogenannter Reichsbürger gilt. Zudem war die "Spotan-Demo" offenbar gut vorbereitet. Mehr Hintergründe lesen Sie hier.

+ + Update, 26. April, 12.10 Uhr: 

Ab Montag dürfen Angehörige wieder ihre Lieben in Pflege- und Altenheimen besuchen. Unter unter Voraussetzungen das in Lüneburger Einrichtungen möglich ist, lesen Sie hier.

+ + Update, 26. April, 10.45 Uhr: 

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bietet am Mittwoch, 29. April, ein Zoom-Webinar rund um das Thema Ausbildung im Home Office an. Ab 14 Uhr erklärt Trainerin und Coach Carolin Meyer, welche positiven Überraschungseffekte die Corona-Krise mit sich gebracht hat und wie virtuelle Ausbildung als Teil der Transformation der Arbeit aus dem Home Office heraus gelingen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich unter ihklw.de/AusbildungImHomeOffice.

+ + Update, 25. April, 17.25 Uhr: 

Die St.-Laurentius-Kirche in Kirchgellersen ist zweimal in der Woche für Besucher geöffnet. Sonntags von 10 bis 12 Uhr gibt es Musik und Stille, schriftliche Impulse und die Einladung, Kerzen zu entzünden und zu beten. Auch freitags steht die Kirche offen, dann von 20.30 bis 22.30 Uhr.

+ + Update, 25. April, 14 Uhr: 

Rund 30 Männer und Frauen haben auf dem Lüneburger Marktplatz gegen die Einschränkung der Grundrechte protestiert. Die Vorgaben der Behörden, die Bewegungs- und Berufsfreiheit beschneiden, seien nicht angemessen. LZ-Chefreporter Carlo Eggeling berichtet mit einem Video. Zu sehen ist es hier:

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+ + Update, 25. April, 12.30 Uhr: 

Die Fahrten der Bleckeder Kleinbahn am 3., 7.  und am 31. Mai müssen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL) mitteilt, sind alle Sonderfahrten im Mai ebenfalls abgesagt worden.

+ + Update, 25. April, 10.40 Uhr: 

Die Kleiderkammer des DRK-Ortsvereins Lüneburg-Stadt (An den Reeperbahnen 1a) öffnet am Mittwoch, 29. April, von 9 bis 16 Uhr. Besucher werden gebeten, eine Maske zu tragen.

+ + Update, 24. April, 19.45 Uhr: 

Eigentlich planten die Lüneburger "Fridays for Future"-Aktivisten für heute eine riesige Demonstration, doch Corona durchkreuzte die Vorbereitungen. Stattdessen überlegten sich die Jugendlichen eine kreative Form des Protests - mithilfe von Postkarten.

+ + Update, 24. April, 15.20 Uhr:

Zum Präsenzunterricht müssen Lehrkräfte nicht erscheinen, wenn sie zur Risikogruppe gehören oder mit einer Person der Risikogruppe in häuslicher Gemeinschaft zusammenwohnen. Stattdessen werden sie digitalen Unterricht geben. Auch Schüler müssen unter diese Voraussetzungen nicht zum Präsenzunterricht erscheinen.

Schüler, die aufgrund fehlender technischer Endgeräte oder häuslicher Enge auch nicht am Digitalunterricht teilnehmen können, sollen an ihren Schulen so genannte "Lernbereiche" mit entsprechender Ausstattung erhalten. Die vollständige PK als Live-Video finden Sie hier. 

+ + Update, 24. April, 15.10 Uhr:

Unterricht um Kursverband wird vorerst nicht stattfinden (etwa Religionsunterrichte und zweite Fremdsprachen), um eine Vermischung der Klassenverbände zu verhindern.

+ + Update, 24. April, 14.55 Uhr:

Insgesamt 472 Schüler werden ab Montag wieder in die Schulen Lüneburgs gehen. Dies sind recht wenige, da es aufgrund der Umstellung von G8 wieder auf G9 es in den Lüneburger Gymnasien derzeit keinen Abiturjahrgang gibt. Grundsätzlich sollen genug Einweghandtücher, Seife und Desinfektionsspender gestellt werden, "allerdings gibt es aktuell einen Engpass bei der Beschaffung Desinfektionsmitteln." Bis Mitte Mai soll genug Desinfektionsmittel bereitgestellt werden können, erklärt Pia Steinrücke, Jugenddezernentin.

+ + Update, 24. April, 14.50 Uhr:

Der Ferienfahrplan wird ab Montag aufgehoben, berichtet Freia Srugis.

+ + Update, 24. April, 14.45 Uhr:

Pressekonferenz des Landkreises Lüneburg. Dr. Marion Wunderlich erklärt, dass in Klassenräumen ohne eigenes Waschbecken ein Desinfektionsmittelspender angebracht werden soll. Es sollen auch weitere Waschmöglichkeiten bei Bedarf gestellt werden, ergänzt Jugendderzernentin Pia Steinrücke.

+ + Update, 24. April, 13.10 Uhr: 

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise auf den lokalen Handel und die Gastronomie legt die Hansestadt Lüneburg einen Härtefallfonds zur Unterstützung von Geschäftstreibenden bei der Wiederaufnahme ihres Betriebs auf. In der vergangenen Woche informierte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in einer Videokonferenz mit Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses über die Planungen, der Verwaltungsausschuss (VA) bestätigte die entsprechende Richtlinie hierzu am Donnerstag, 23. April 2020. In der kommenden Woche soll nun der Rat der Hansestadt den Beschluss fassen. Die Antragstellung ist bereits ab Freitag, 24. April, möglich.

Bei der Förderung aus dem Fonds „Wir für Lüneburg“ in Form eines einmaligen Zuschusses geht es darum, ortsansässigen Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten eine „Starthilfe“ zu geben, so Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Gefördert werden Betriebe, die ihre Hauptniederlassung in der Hansestadt haben und nachweislich existenzbedrohende Einbußen durch die Folgen der Corona-Pandemie verzeichnen. Voraussetzung ist, dass zuvor alle zur Verfügung stehenden Hilfen aus Landes- und Bundesmitteln ausgeschöpft wurden. Die Höhe des nicht rückzahlbaren Zuschusses beträgt pro Betrieb 2.500 Euro. Maßgebend für eine Förderzusage ist die Bewertung nach einem Punktesystem, in welches unter anderem die Bedeutung des jeweiligen Betriebes für das Stadtleben sowie die Anzahl der Beschäftigten einfließen.

Anträge können bereits jetzt – innerhalb einer Frist bis einschließlich Montag, 8. Juni 2020 – eingereicht werden. Die Beantragung erfolgt online über ein PDF-Formular, das auf der Homepage der Hansestadt unter www.hansestadtlueneburg.de/haertefallfonds-hlg zur Verfügung gestellt wird. Dort sind auch weitere Informationen zum Antragsverfahren zu finden. Unterstützung bei der Beantragung erhalten Antragstellende bei der WLG, Tel. (04131) 2082-20 oder per Mail an info@wirtschaft.lueneburg.de, sowie bei der LMG, Tel. (04131) 207 66-0 oder per Mail an lars.werkmeister@lueneburg.info.

+ + Update, 24. April, 12.10 Uhr: 

Keine weiteren bestätigten Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle nach wie vor bei 162. Derzeit befindet sich niemand wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 18 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Weiterhin steigt die Zahl der Genesenen: Insgesamt haben 149 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

Ab sofort ändert das Bürgertelefon seine Sprechzeiten: Weil die dort eingehenden Anrufe deutlich weniger geworden sind, ist es am Wochenende – also samstags und sonntags - nur noch von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Werktags bleibt es bei 8 bis 18 Uhr.

+ + Update, 24. April, 10 Uhr: 

Zusammenkünften in Kirchen, Moscheen und Synagogen bleiben verboten. Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 23. April 2020 einen Antrag auf einstweilige Außervollzugsetzung des Verbots von Zusammenkünften in Kirchen, Moscheen und Synagogen nach der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020 abgelehnt (Az.: 13 MN 109/20). Antragsteller war ein eingetragener Verein, der sich für die Rechte der Muslime einsetzt.

Außerdem hat das OVG beschlossen, dass die Tier- und Freizeitparks geschlossen bleiben (Az.: 13 MN 96/20). Antragstellerin war ein niedersächsischer Safari- und Freizeitpark.

+ + Update, 24. April, 8.25 Uhr: 

Die Ratsbücherei bietet ab Montag, 27. April 2020, einen Take-away-Service in all ihren Zweigstellen an. Das bedeutet, dass Bibliotheksnutzer Medien auf Bestellung entleihen können, ohne dabei vorläufig die Räumlichkeiten betreten zu müssen. Saskia Kussin, stellvertretende Leiterin der Ratsbücherei, erklärt: „Eine Virenübertragung über die Ausleihmedien wird dabei ausgeschlossen, indem diese eine 72-stündige Quarantäne von uns verordnet bekommen. Während dieses Zeitraums sterben die Viren auf dem Papier ab.“

Im Online-Katalog unter rblg.stadt.lueneburg.de/webopac kann man durch alle verfügbaren Titel stöbern. „Die Nutzer können uns dann einfach bis zu fünf Titel nennen, telefonisch oder per Mail, und wir stellen diese zusammen. Wir benötigen dafür lediglich Name, Leseausweisnummer und Kontaktdaten.“ Die Abholung, so Saskia Kussin, könne dann nach Absprache bei der jeweiligen Zweigstelle erfolgen; gegebenenfalls ist an eine Tasche für den Transport zu denken.

Die Vorbestellung der Medien ist für alle Zweigstellen unter der E-Mail-Adresse ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de möglich. Telefonisch sind die Zweigstellen einzeln ansprechbar: für Medien aus der Hauptstelle am Marienplatz unter Tel. (04131) 309-3619, für die Kinder- und Jugendbücherei unter 309-3622 und für die Zweigstelle Kaltenmoor unter 309-3800.

+ + Update, 23. April, 20.10 Uhr: 

Am kommenden Montag, 27. April, startet das Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung der Leuphana Universität Lüneburg ein digitales Aus- und Fortbildungsformat zur Wiedereröffnung der Schulen und zum weiter stattfindenden Home-Schooling. Die mit Unterstützung der Leuphana Professional School angebotenen Webinare sollen Schulleitungen und Lehrkräfte dabei unterstützen, die Schülerinnen und Schüler in der Region unter den für die Schulen neuen Bedingungen zu unterrichten.

Die Reihe beginnt mit dem Angebot „Schule leiten in Krisenzeiten – Home-Schooling betreuen, Schulöffnung vorbereiten“, das Rektoren von drei Lüneburger Grundschulen und Prof. Dr. Marc Kleinknecht initiiert haben. Weitere Angebote werden folgen, unter anderem „Lernen mit der Lernplattform Anton“ und „Gute Aufgaben und gutes Feedback? Hilfen für den Unterricht an der Schule und zu Hause“.

Lehrkräfte und Schulleiten, die am neuen digitalen Angebot des Kompetenzzentrums Lehrkräftefortbildung interessiert sind, wenden sich bitte an: komze@leuphana.de

+ + Update, 23. April, 16.31 Uhr: 

Zwei neue bestätigte Fälle im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 162. Derzeit befindet sich keine Person wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 25 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Die Zahl der Genesenen steigt weiterhin leicht: Insgesamt haben 144 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+ + Update, 23. April, 16.05 Uhr: 

Die Paul-Gerhardt-Kirche in der Bunsenstraße / Neu Hagen ist sonntags von 16 bis 18 Uhr für Einzelne geöffnet: zur Ruhe kommen – eine Kerze anzünden – beten.

+ + Update, 23. April, 15.50 Uhr: 

Die neue Maskenpflicht spaltet die Gemüter. Für die neue Verordnung äußert sich LZ-Redakteur Werner Kolbe, dagegen LZ-Chefredakteur Marc Rath.

+ + Update, 23. April, 14.50 Uhr: 

Lange hat die Landesregierung eine Maskenpflicht nicht für notwendig gehalten. Jetzt schwenkt sie um. Das wirft Fragen auf - die LZ beantwortet einige davon.

+ + Update, 23. April, 13 Uhr:

Viele Verbraucher fragen sich, ob sie von der Rundfunkbeitragspflicht befreit werden können, wenn das Einkommen aufgrund der Krise wegbricht. Das Leistungsverweigerungsrecht gilt in diesem Fall nicht. Betroffene, die wegen der Pandemie finanziell in Not geraten sind, sollten sich aber beim Beitragsservice nach einer Stundung beziehungsweise Mahnaussetzung informieren. Für Studenten, die BAföG oder Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe beziehen sowie ALG-II-Empfänger besteht bereits seit längerem die Möglichkeit, sich befreien zu lassen. Bei Fragen hilft die kostenlose Rundfunk-Beitragshotline der Verbraucherzentrale Niedersachsen: Tel. (05 51) 2 93 41 48  am Montag 11 bis 14 Uhr, Dienstag und Freitag 10 bis 14 Uhr.

Weitere Informationen gibt es HIER.

+ + Update, 23. April, 10.30 Uhr: 

Unter den Lüneburger Schaustellern geht die Sorge um, dass die coronabedingte Absage des Münchner Oktoberfestes eine Strahlkraft auch bis Norddeutschland entwickelt.

+ + Update, 23. April, 09.35 Uhr: 

Tausende demonstrierten am 15. März 2019 beim ersten globalen Klimastreik von Fridays for Future in Lüneburg. Am Freitag wollten die jungen Demonstranten eigentlich wieder in Massen auf die Straße gehen, um ihren Protest an der Klimapolitik zum Ausdruck zu bringen - das geht aus den bekannten Gründen natürlich nicht. Stattdessen verlagern sie den Klimastreik ins Internet und haben einen Weg gefunden, wie trotz Kontaktverbot Interessierte ihren Protest am Freitag auf dem Lüneburger Marktplatz ganz individuell äußern können.

+ + Update, 22. April, 16.23 Uhr:

Meike Bergmann, Inhaberin von „Edeka Bergmann“ in Lüneburg, kann der Maskenpflicht durchaus etwas abgewinnen: „So ist es zumindest klar geregelt. Jeder muss sich daran halten, ohne Wenn und Aber.“ Allerdings sei das Tragen der Masken für die Mitarbeiter im Markt auch eine Belastung. Sie werden nun mit OP-Masken versorgt, darüber hinaus hat Meike Bergmann genähte Stoffmasken bei einer Schneiderin aus Lüneburg bestellt. „Jeder kann sich dann entscheiden, welche er am liebsten mag.“ Den Kunden werden Einwegmasken am Eingang zur Verfügung gestellt, zudem sollen mehrerer Varianten ab kommender Woche auch im Markt-Sortiment zu finden sein. Derzeit beschäftigt Meike Bergmann noch eine Sicherheitskraft. Sie hofft aber, darauf in absehbarer Zeit nicht mehr zur kompletten Öffnungszeit angewiesen zu sein.

+ + Update, 22. April, 15.51 Uhr:

Nach der aktuellen Verlängerung der „Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit COVID-19“ müssen planbare und medizinisch nicht dringend notwendige Eingriffe und Behandlungen in Krankenhäusern weiterhin ausgesetzt werden, vorerst bis zum 18. Mai 2020. Darauf weisen die betroffenen Kliniken der Gesundheitsholding, das Klinikum Lüneburg, die Psychiatrische Klinik und die Orthoklinik, hin.

+ + Update, 22. April, 15.25 Uhr:

Katrin Wellmann, Geschäftsführerin der Sandpassage „Tschorn“, hat am Morgen über die Facebook-Seite der LZ von der Maskenpflicht erfahren. Ein Schreiben an ihre 75 Mitarbeiter hatte sie vorsorglich schon aufgesetzt: Darin informiert sie darüber, dass jeder Angestellte zehn Masken vom Edeka-Großhandel erhält und damit sparsam umgehen soll, denn das Unternehmen müsse diese käuflich erwerben. Am liebsten wäre es Wellmann, wenn das Geschäftspersonal von der Maskenpflicht ausgeschlossen würde. „Wir müssen sie den ganzen Tag lang tragen, das ist sehr belastend und unangenehm.“ Sie geht davon aus, dass die Händler nun dafür Sorge tragen müssen, dass niemand ohne Maske den Markt betritt. „Die Kunden regieren ja schon manchmal sehr uneinsichtig, weil sie einen Einkaufswagen benutzen müssen. Ich kann mir vorstellen, dass das weitere Diskussionen gibt.“ Inzwischen werden auch in der Sandpassage Masken verkauft. Wellmann befürchtet allerdings, dass die Bestände schon bald aufgebraucht sind. „Das geht Schlag auf Schlag.“

+ + Update, 22. April, 14.55 Uhr:

Als letztes Bundesland will nun auch Bremen die Maskenpflicht einführen. Damit muss der Mund- und Nasenschutz bundesweit beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen getragen werden.

+ + Update, 22. April, 14.45 Uhr:

André Elfers, der mit seiner Familie in Lüneburg drei Filialen des Modegeschäfts „HOLD“ betreibt, sieht zur Einführung der Maskenpflicht ein neues Produkt für sein Sortiment vor: Mund-Nasen-Schutz. Er weiß, dass andere Händler planten, kostenlos Einwegmasken an Kunden zu verteilen, doch davon sieht Elfers ab – aus Gründen der Nachhaltigkeit: „Das halte ich für Verschwendung.“ Seine Mitarbeiter habe er bereits entsprechend ausgestattet. Sie müssten jetzt besonders darauf achten, dass sich die Kunden nicht aus dem fälschlichen Gefühl heraus, mit einer Maske absolut sicher zu sein, an der Kasse zu nahe kommen. Weiterhin ist Abstand halten angesagt.

+ + Update, 22. April, 14.30 Uhr:

Der Heideblütenfestverein Amelinghausen hat seine neuntägige Festwoche 2020 abgesagt. Vorgesehen war die seit 1949 existierende Traditionsveranstaltung vom 15. bis 23. August. Eine Verlegung zu einem späteren Zeitpunkt ist laut Vorsitzender Christian Kremer „keine Option“ gewesen. „Wir wissen ja nicht, wie die weitere Entwicklung sein wird.“ Heidekönigin Leonie Laryea wird ihr Amt bis zum nächsten Heideblütenfest ausüben. Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der LZ.

+ + Update, 22. April, 13.30 Uhr:

Heiko Meyer, Vorsitzender des Lüneburger Citymanagement (LCM), hatte mit der Maskenpflicht bereits gerechnet. Anfang der Woche erstellte er eine Liste an Firmen, bei denen die knapp 200 Gewerbetreibenden seines Vereins noch Masken für Kunden und Angestellte zu vertretbaren Preisen erwerben können. „Die Beschaffung ist nicht so einfach. Ich finde es sehr schade, dass es heutzutage noch immer viele Menschen gibt, die sich Unternehmer nennen und sich an der Krise bereichern wollen“, bedauert Meyer angesichts hoher Preise für Masken aller Art.

Viele Händler in Lüneburg hätten bereits selbst Initiative ergriffen: „Die einen besorgen, die anderen lassen nähen.“ Kritische Stimmen zur Maskenpflicht seien ihm bislang noch nicht zu Ohren gekommen. Die Gewerbetreibenden seien künftig dazu angehalten, sich selbst und Kunden entsprechend auszustatten. „Ich habe gehört, dass einige Unternehmen für den Notfall auch Einwegmasken bereitstellen“, sagt Meyer. „Hier geht die Sicherheit für alle vor.“

+ + Update, 22. April, 10.35 Uhr:

Maskenpflicht kommt ab Montag im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel in Niedersachsen. Der Beschluss der Landesregierung wird am Nachmittag in einer Verordnung erscheinen. https://buff.ly/3buOs1c

+ + Update, 22. April, 9.50 Uhr: 

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat eine Regelung für Niedersachsen zur Maskenpflicht wegen der Corona-Pandemie angekündigt. «Wir machen auch eine landesweite Regelung», sagte er am Dienstagabend in der ZDF-Sendung «Markus Lanz». Gleichzeitig kritisierte er, dass einige Länder bei dem Thema vorgeprescht sind. «Ja, es nervt mich schon, da bin ich ganz ehrlich. Und zwar deswegen, weil wir eigentlich erst vor fünf Tagen beisammen gesessen haben», sagte er. «Eigentlich gibt es keine wesentlichen neuen Erkenntnisse in dieser Hinsicht, mit Ausnahme natürlich, dass es einen gewissen öffentlichen Druck gibt.»

Mehrere Länder hatten am Dienstag eine Maskenpflicht für bestimmte öffentliche Bereiche angekündigt. Bayern und Mecklenburg-Vorpommern hatten dies bereits zuvor getan. In Sachsen gilt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen bereits seit Montag, um die Infektionsgefahr durch das Coronavirus einzudämmen. Quelle: rnd/dpa

+ + Update, 22. April, 9 Uhr: 

metronom führt ab sofort neue Regeln ein. Mehr dazu hier.

+ + Update, 22. April, 8.45 Uhr: 

Das Gesetz zu Verbraucherrechten aufgrund der Corona-Pandemie erlaubt es, bestimmt Zahlungen zeitlich befristet auszusetzen, wenn der Lebensunterhalt wegen der aktuellen Umstände gefährdet ist. Die Forderungen müssen jedoch voraussichtlich ab Juli 2020 nachgezahlt werden. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Betroffenen daher zu einem genaueren Kostencheck. „Wer krisenbedingt seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, darf etwa Abschläge auf Strom und Gas sowie die monatlichen Zahlungen für Telefon, Internet und Pflichtversicherungen bis einschließlich Juni 2020 aussetzen“, sagt Sabine Oppen-Schröder, Beraterin der Verbraucherzentrale Lüneburg. Grundlage für die Schutzmaßnahmen ist das Leistungsverweigerungsrecht. Es gilt für alle „wesentlichen Dauerschuldverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen der angemessenen Daseinsvorsorge erforderlich sind“ und vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden. Ausnahme: Ein Recht auf Zahlungsaufschub besteht nicht, wenn er für den Anbieter selbst unzumutbar ist und seine wirtschaftliche Grundlage gefährdet. Ab Juli 2020 müssen alle Forderungen nachgezahlt werden. Der Gesetzgeber hat sich aber vorbehalten, die Dauer dieser Sonderregelung bis zum 30. September zu verlängern.

Um das Leistungsverweigerungsrecht in Anspruch zu nehmen, kann ein Musterbrief der Verbraucherzentrale genutzt werden. Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/coronavirus

+ + Update, 21. April, 17 Uhr: 

Die HVV-Servicestelle „Bus-Info“ in Lüneburg öffnet am Donnerstag, 23. April, wieder. Im Büro der KVG (Große Bäckerstraße 18) sind dann wie gewohnt Fahrplanauskünfte und Tickets erhältlich. Besucher werden gebeten, einzeln einzutreten und den Mindestabstand sowie die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten. Online sind alle Fahrpläne und Fahrtauskünfte unter www.kvg-bus.de verfügbar.

+ + Update, 21. April, 16 Uhr: 

Noch sind Reisen ins In- und Ausland untersagt. Doch wie sieht das im Sommer aus?  Mehr dazu hier.

+ + Update, 21. April, 15.10 Uhr: 

Kein neuer bestätigter Fall im Landkreis Lüneburg: Die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle liegt weiterhin bei 168. Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 47 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben 118 Menschen die Corona-Infektion überwunden.

+ + Update, 21. April, 13.55 Uhr: 

Mit den IHKLW-Expertentipps unterstützt die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) Unternehmen mit Zoom-Webinaren in der Corona-Krise. Los geht es am Donnerstag, 23. April, mit dem IHKLW-Expertentipp: IT-Sicherheit im Home-Office. Ab 14 Uhr erklärt der IT-Experte Noel Funke welche datenschutzrechtlichen Maßnahmen Arbeitnehmer und Führungskräfte im Home-Office beachten müssen – und wie mögliche Bedrohungen festgestellt und abgewehrt werden können. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung zum Webinar IT-Sicherheit im Homeoffice ist erforderlich unter ihklw.de/SicherImHomeOffice.

+ + Update, 21. April, 11.45 Uhr: 

Ab sofort können die Bürger der Samtgemeinde Gellersen sich ihr Medienpaket online zusammenstellen und dieses in den Büchereien abholen. Die Bestände der Bibliotheken sind über den online Katalog auf der Website der Samtgemeinde Gellersen einsehbar. Mit der Benutzernummer können dort die Wunschbücher bis Mittwochabend per E-Mail (buecherei.reppenstedt@gellersen.de bzw. buecherei.kirchgellersen@gellersen.de) reserviert werden. Die Bibliotheksmitarbeiterinnen stellen Donnerstagsvormittag die Buchpakete unter Wahrung der Hygieneregeln zusammen. Die kontaktlose Abholung erfolgt donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr in Reppenstedt am Haupteingang ins Rathaus neben der Bücherei und in Kirchgellersen an der Eingangstür der Bücherei. Die Buchrückgabe kann über einen bereitgestellten Korb erfolgen.

+ + Update, 21. April, 11.30 Uhr: 

Die Bibliotheken in Scharnebeck und Bleckede bieten ab sofort eine kontaktlose Buchausleihe an. Zusätzlich ist es weiterhin möglich, das Angebot der niedersächsischen Onleihe (NBib24) kostenlos zu nutzen. Und so funktioniert die kontaktlose Ausleihe: Interessierte suchen sich verfügbare Titel ihrer Bibliothek aus dem Online-Katalog aus und bestellen diese per E-Mail oder telefonisch zu festen Sprechzeiten. Die Bücherei-Mitarbeitenden beraten und helfen gerne bei der Auswahl. Nach Absprache eines genauen Zeitpunktes können die Medien dann an der entsprechenden Bibliothek abgeholt werden.

Die Büchereien in Scharnebeck und Bleckede sind montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr erreichbar.
· Bibliothek Scharnebeck: kreisbibliothek.scharnebeck@web.de oder 04136-91 29 99.
· Bibliothek Bleckede: bibliothek.bleckede@gmx.de oder 05852-97 80 40.

+ + Update, 21. April, 9.49 Uhr: 

Die Rechtsberatung des Senioren- und Pflegestützpunktes findet während der Corona-Krise nur noch telefonisch statt. Erreichbar ist sie am Mittwoch, 22. April, von 14.30 bis 16.30 Uhr, unter (04131) 3093811.

+ + Update, 20. April, 19 Uhr: 

PädInklusiv, die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist weiterhin für Ratsuchende aus Stadt und Landkreis Lüneburg erreichbar. Bitte kontaktieren Sie PädInklusiv unter 04131-7573567 oder info@paedinklusiv.de. Nähere Informationen zum Angebot der EUTB finden Sie auch unter www.teilhabeberatung.de

+ + Update, 20. April, 16.40 Uhr: 

Polizei und Ordnungsamt sind verstärkt präsent am ersten Tag der Lockerungen und sie haben ein dickes Lob für die Lüneburger. Mehr dazu hier.

+ + Update, 20. April, 16.25 Uhr: 

Keine neuen bestätigten Fälle im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle weiterhin bei 168. Derzeit befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss niemand beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages zehn Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 20. April, 15.30 Uhr: 

Sitzung des Corona-Kabinetts — Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht zur aktuellen Lage: „Wie müssen wachsam und diszipliniert bleiben, keine Sekunde in Sicherheit wiegen“/  „Wir brauchen eine präzise Verfolgung der Infektionsketten“ / "Wir stehen am Anfang und sind noch lange nicht über den Berg" / "Es wäre jammerschade, getroffene Lockerungen wieder Rückgängig machen zu müssen". Mehr dazu hier.

+ + Update, 20. April, 15.10 Uhr: 

Nach massiver Kritik: Telefon-Krankschreibung wegen Erkältung doch weiter möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, mit.  Mehr dazu hier.

+ + Update, 20. April, 14.50 Uhr: 

Ab Mittwoch finden Bürgerinnen und Bürger wieder das komplette Sortiment einschließlich Blumen auf dem Lüneburger Markt. Alle Blumenstände werden in der Straße Auf dem Ochsenmarkt untergebracht. Mehr dazu hier.

+ + Update, 20. April, 13.35 Uhr: 

Betriebe, die ab dem 16. März aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen haben, müssen keine GEMA-Gebühr zahlen. Für die Vertragsaussetzung ist laut GEMA keine Mitteilung notwendig, es muss auch kein Nachweis für die behördlich angeordnete Schließung erbracht werden. Bereits gezahlte Beiträge werden gutgeschrieben.

+ + Update, 20. April, 11.45 Uhr: 

Weiterbildung bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein wichtiges Thema. Für alle Interessierten an berufsbegleitendem Studium und Weiterbildung bietet die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg deshalb jetzt spezielle digitale Informationsveranstaltungen an.

Das Studienangebot der Professional School umfasst berufsbegleitende Bachelor-, Master- und Zertifikatsstudiengänge aus den Bereichen Management & Entrepreneurship, Governance, Nachhaltigkeit und Recht sowie Bildung, Gesundheit und Soziales. Für viele dieser Studiengänge gibt es in den kommenden Wochen und Monaten neben persönlichen Video-Beratungsgesprächen auch feste virtuelle Sprechstunden und Online-Infoveranstaltungen.

Ein digitales Schnupperstudium bietet zusätzlich die Möglichkeit, an aktuell digital angebotenen Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sich so ein Bild von den Inhalten und Abläufen des jeweiligen Studiengangs zu machen. Alle Studiengänge stellen sich außerdem auch am 26. und 27. Juni 2020 im Rahmen eines virtuellen Infotags vor.

Weitere Informationen unter www.leuphana.de/ps-covid-19

+ + Update, 20. April, 10.15 Uhr: 

Die EUTB Lüneburg, also die ergänzende, unabhängige Teilhabeberatung, ist für Ratsuchende weiterhin telefonisch erreichbar unter 04131/2687194. Weiterführende Informationen finden Sie auf: www.eutb-lueneburg.de.

+ + Update, 20. April, 8.10 Uhr: 

Bleckede rettet seine Lieblingsläden: Mit dem Kauf von Gutscheinen über die Plattform www.rette-deinenlieblingsladen.de können Einzelpersonen ihren Lieblingsladen in der Elbstadt durch die Corona-Krise helfen. Initiiert hat die Aktion die Stadt Bleckede zusammen mit der örtlichen Werbegemeinschaft. Den Wert des Gutscheins, die ohne zeitliche Begrenzung gültig sind, können Käufer selbst bestimmen. Am Ende jeder Woche werde der Wert aller gekauften Gutscheine an die teilnehmenden Ladenbesitzer überwiesen, wodurch diese eine sofortige finanzielle Unterstützung für die Fixkosten erhalten. Bürgermeister Dennis Neumann sagt: „Für uns ist es wichtig, ein Zeichen der Solidarität mit den Läden zu setzen, in denen wir sonst ein- und ausgehen. Sie sind wichtige Bestandteile unserer Stadt und bedeuten somit für uns Lebensqualität.“

+ + Update, 19. April, 16.20 Uhr: 

Lüneburgs Gastronomen machen sich Sorgen um die Zukunft und gehen davon aus, dass sich auch nach der Aufhebung der Kontaktsperren das Kundenverhalten verändern wird.

+ + Update, 19. April, 14.30 Uhr:

Corona stellt alle vor große Herausforderungen. Doch für Alleinerziehende sind die Verbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Schulschließungen mehr als das. Sie sind existenzbedrohend. Die LZ hat mit einer Alleinerziehenden gesprochen. 

+ + Update, 19. April, 13.50 Uhr: 

Wie die Stadt mitteilt, werden einige Reisepässe und Personalausweise von Mitarbeitern des Meldeamtes ab Montag, 20. April, persönlich bei den Antragstellern vorbeigebracht.

+ +  Update, 19. April, 12.40 Uhr: 

Am Sonntag meldet der Landkreis keine neuen, bestätigten Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg - es bleibt bei 168 gemeldeten Fällen. Auch die Zahl der Genesenen bleibt mit 118 gleich.

Mittlerweile werden drei Corona-Patienten stationär im Klinikum Lüneburg behandelt. Davon muss keiner beatmet werden.

+ + Update, 18. April, 14.30 Uhr: 

Das Bardowicker Unternehmen Kasiglas hat in kürzester Zeit einen Schutz vor dem Coronavirus entwickelt. Und damit die drohende Kurzarbeit abgewandt.

+ + Update, 18. April, 12.25 Uhr: 

Der Landkreis meldet am Sonnabend zwei weitere, bestätigte Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 168. Doch auch die Zahl der Genesenen steigt weiter: Insgesamt haben 118 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden. Das sind vier mehr als am Freitag. 

Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden.

+ + Update, 17. April, 19.35 Uhr: 

„Für die Dauer der Quarantäne besteht Anspruch auf Entschädigung, sofern keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde“, erklärt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis Lüneburg. „Entsprechende Formulare können online ausgefüllt und eingereicht werden.“ Antragssteller sind in erster Linie Arbeitgeber, die sich so den bereits ausgezahlten Lohn rückwirkend erstatten lassen. Aber auch Arbeitnehmer und Selbstständige haben die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen. „Anspruch auf Entschädigung besteht ebenfalls für Elternteile, die wegen Kindergarten- oder Schulschließungen ihre Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren selbst betreuen müssen und deshalb nicht zur Arbeit gehen können“, ergänzt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts.

Grundlage für diese Regelung ist Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes. Demnach haben unter Quarantäne stehende Mitarbeitende grundsätzlich Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung, gezahlt wird das Nettogehalt. Die Kosten erstattet der Landkreis Lüneburg, die Anträge müssen innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beim Gesundheitsamt gestellt werden. „Für dieses Verfahren hat der Landkreis Lüneburg eine digitale und übersichtliche Plattform entwickelt.“ sagt Yvonne Hobro. „Dort melden sich die Nutzer an und tragen anschließend Informationen wie Personalien, Arbeitgeber, Quarantänezeitraum und Gehalt ein.“ Die Seite kann über www.landkreis-lueneburg.de/verdienstausfall aufgerufen werden. Das Gesundheitsamt erwartet eine Vielzahl von Anträgen und wird sich deshalb auch personell darauf einstellen. Dennoch kann es gerade zu Beginn zu längeren Bearbeitungszeiten kommen. „Dafür bitten wir um Verständnis – Infektionsschutz geht im Augenblick vor“, so Yvonne Hobro. Allgemeine Informationen finden Interessierte auch auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

+ + Update, 17. April, 17.50 Uhr: 

Die Corona-Krise sorgt für leere Wartezimmer bei Ärzten und der Notaufnahme im Klinikum. Mehr dazu hier.

+ + Update, 17. April, 15.20 Uhr: 

Der Landkreis meldet am Freitag vier weitere, bestätigte Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 166. Doch auch die Zahl der Genesenen steigt weiter: Insgesamt haben 114 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden. Das sind fünf mehr als am Donnerstag. 

Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 30 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen also noch aus.

Der Kreis berichtet darüber hinaus, dass zur Notbetreuung in den Kindertagesstätten und bei Tageseltern derzeit Abstimmungen laufen. „In der kommenden Woche werden wir konkrete Lösungswege aufzeigen“, so Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. Für alle Schülerinnen und Schüler ist ab dem 22. April 2020 Lernen zu Hause verbindlich angesagt, so das Niedersächsische Kultusministerium. Bereits ab dem 27. April 2020 sollen die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen ihre Prüfungen vorbereiten.

+ + Update, 17. April, 14.30 Uhr: 

Sowohl das lunatic als auch das Schleswig-Holstein Musik Festival sind abgesagt worden.

+ + Update, 17. April, 11.30 Uhr: 

Zum Thema Notbetreuung in Kitas sind noch viele Fragen offen, auch bei Betreuern und von Seiten der Verwaltung.

+ + Update, 17. April, 10.35 Uhr: 

Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich gesunken. Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten Statistik steckt derzeit jeder Infizierte weit weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate (R) liegt bei 0,7. Zehn Infizierte stecken damit nur sieben weitere Menschen an - was bedeutet, dass die Zahl der täglichen Neuansteckungen zurückgeht.

+ + Update, 17. April, 10.05 Uhr: 

Der Unterricht soll schrittweise ab 27. April wieder starten. Was sagen Schulleiter aus der Region zu der Entscheidung? Dazu lesen Sie mehr hier.

+ + Update, 17. April, 9.50 Uhr:

Freitag, der 13. März, war der letzte Schultag für die Kinder in der Region. Was treibt sie um in ihrem Corona-Alltag?

+ + Update, 16. April, 20.05 Uhr:

Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes setzen ab dem kommenden Monat die Schuleingangsuntersuchungen fort – allerdings mit Einschränkungen: Termine gibt es nur noch in Ausnahmefällen. Was das bedeutet, erklärt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales: „Wenn die Leitung der für das Kind zuständigen Grundschule aufgrund vorliegender Unterlagen Klärungsbedarf hat, bieten wir nach wie vor die Untersuchungen an. Genauso können sich Eltern, die zum Beispiel hinsichtlich des Entwicklungsstandes ihres Kindes unsicher sind, an die Schulleitung mit der Bitte um einen Termin wenden – über diese läuft der Kontakt zum Gesundheitsamt.“ Die Meldungen müssen bis zum Ende des Monats (30. April 2020) dem Landkreis Lüneburg vorliegen. Die Familien erhalten anschließend Rückmeldung vom Gesundheitsamt. Die Termine selbst werden in den jeweiligen Grundschulen durchgeführt.

Die Eingangsuntersuchungen sind für Kinder, die im kommenden Sommer schulpflichtig sind. Dabei geht es unter anderem darum, altersgemäße Entwicklung, Hör- und Sehfähigkeit zu testen. In einigen Teilen des Landkreises konnten die Untersuchungen noch durchgeführt werden. „Aufgrund der aktuellen Situation können wir aber leider nicht so fortfahren, wie wir es uns wünschen“, sagt Yvonne Hobro. Das betrifft nicht nur die terminlichen Einschränkungen, sondern auch die Untersuchungen selbst: Hierbei werden die besonderen Hygieneempfehlungen berücksichtigt, um den gesundheitlichen Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.

+ + Update, 16. April, 19.51 Uhr:

Harald Gabbert, Leiter der Grundschule Artlenburg, steht hinter der Entscheidung. „Oberstes Gebot ist, dass wir alle gesund bleiben. Dafür muss alles getan werden“, sagt er. Ihm sei klar, dass dieser Plan für sein Kollegium bedeutet, dass es im Moment auf der Stelle tritt. „Weil es noch viele Fragezeichen gibt. Klar scheint nur zu sein, dass wir als erstes irgendwie unsere 4. Klasse beschulen müssen.“

+ + Update, 16. April, 19.04 Uhr:

Claudia und Cornelius Schnabel, Schuhhaus Schnabel: „Es stellt sich die Frage, ob die Kundschaft überhaupt kommen wird, wie sie reagiert auf die veränderten Bedingungen. Wir leben ja vom Einkaufserlebnis und dem persönlichen Gespräch“. Das Kundenverhalten sei aber letztlich ein Blick in die Glaskugel.

+ + Update, 16. April, 18.40 Uhr:

Christine Schmid, leitende Superintendentin des Kirchenkreises Lüneburg, sagt: „Es ist gut, dass die Politik die Rechte und die Aktivitäten der Kirchen dieses Mal bewusst in den Blick genommen hat.“ Wie es genau weitergeht, werde aber erst im Gespräch zwischen Innenministerium und Religionsvertretern am Freitag besprochen. „Klar ist: Alles, was für die Eindämmung des Virus nötig ist, muss auch bei uns berücksichtigt werden“, erklärt Schmid.

+ + Update, 16. April, 17.50 Uhr:

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wirbt im Interview mit der LZ um Geduld bei den Lockerungen des Shutdowns durch die Corona-Krise. Mehr dazu hier.

+ + Update, 16. April, 16 Uhr:

Im völligen Nirgendwo unterwegs: Serena Bouwer und Thomas Switala aus #Lüneburg wurden auf ihrer Weltreise von #Corona überrascht. Mehr dazu hier.

+ + Update, 16. April, 15.20 Uhr:

Ab Montag dürfen die Geschäfte wieder öffnen, wenn auch unter Einschränkungen. Eine besondere logistische Herausforderung ist dabei für die Kaufhäuser die Beschränkung auf 800 Quadratmeter Verkaufsfläche. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + Update, 16. April, 14.50 Uhr:

Hermann Rollwage, Leiter der Georg-Sonnin-Schule (BBS II Lüneburg) steht nach der Entscheidung von Bund und Ländern vor einem Haufen Fragen: Welche Hygienemaßnahmen sind erforderlich? Wie sollen die Abstandsregelungen auf dem Pausenhof umgesetzt werden? Und: Wer darf überhaupt zur Schule kommen? „Denn wir haben als berufsbildende Schule ja sehr viele Schulformen, die nur einjährig sind“, erklärt Rollwage. „Jetzt muss also definiert werden, welche Klassen überhaupt Abschlussklassen sind.“ Es könnte passieren, dass ab 27. April „sehr, sehr viele Schüler“ in dem Gebäude Am Schwalbenberg unterrichtet werden müssen. Damit stellt sich für den Schulleiter auch die Frage, wie und woher entsprechendes Hygienematerial beschafft werden soll. Rollwage ist sich dennoch sicher, dass sich all diese Frage zusammen mit dem Landkreis und der Landesschulbehörde in den kommenden Tagen klären lassen.

Klarheit herrscht derweil für die Abiturienten: Die 33 Schülerinnen und Schüler, die an der Georg-Sonnin-Schule das Abitur ablegen wollen, werden lediglich zu den Prüfungen in der Schule erscheinen. Für sie beginnt der Marathon am Dienstag, 12. Mai, mit der schriftlichen Mathematikklausur.

+ + Update, 16. April, 14.20 Uhr:

Fünf weitere Coronavirus-Infektionen meldet der Landkreis Lüneburg am Donnerstag - damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 162. Zwei Covid-19-Erkrankte werden derzeit stationär im Lüneburger Klinikum behandelt, beatmet werden müsse aber laut Kreis keiner.

Die gute Nachricht ist, dass auch fünf weitere ehemalige Coronakranke jetzt als genesen gelten. Insgesamt haben somit 109 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 41 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 16. April, 13.30 Uhr:

Nach Bekanntgabe der weiteren Einschränkungen wegen des Corona-Viruses sind nach LZ-Informationen das Lüneburger Stadtfest sowie das Uelzen Open R abgesagt worden. Auch andere bekannte Musikfestivas, wie das "Hurricane"-Festival in Scheeßel, das "Wacken Open Air" und auch das "Deichbrand"-Festival werden coronabedingt nicht stattfinden können.

+ + Update, 16. April, 11.45 Uhr:

Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August betrifft auch bekannte Musikfestivals. So hat etwa der Veranstalter von "Rock am Ring" und "Rock im Park" heute die Absage der beiden Festivals verkündet.

+ + Update, 16. April, 10.30 Uhr: 

Wie wird das gesellschaftliche Leben im Landkreis #Lüneburg langsam wieder hochgefahren? Was möchten Sie in dieser Situa­tion vom Landrat Jens Böther wissen? Am Freitag, 17. April, wird er auf der Facebook-Seite der LZ um 16 Uhr im Live-Interview Rede und Antwort stehen.

Ihre Fragen (bitte mit Namen und Wohnort) können Sie heute bis 17 Uhr per E-Mail an marc.rath@mh-lg.de senden. Wir werden sie bündeln und zu zehn Fragen zusammenfassen. Bitte haben Sie also Verständnis dafür, wenn Ihre nicht darunter sein sollte.

+ + Update, 16. April, 8.25 Uhr: 

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses verändern unser Leben - was also im Kampf gegen die Pandemie schützen soll, könnte für Opfer häuslicher Gewalt bzw. sexueller Übergriffe zur zusätzlichen Gefahr werden. Denn für sie sind die eigenen vier Wände oft der gefährlichste Ort. Dies gilt auch insbesondere für Kinder und Jugendliche. Gerade in diesen Zeiten sind Familienhelfer aller Art sowie Ärzte, die in Kontakt mit ihren Klienten und Patienten stehen, besonders gefordert.

Für diese Fachkräfte, die weiterhin mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien arbeiten (auch telefonisch) steht das Kinderschutzzentrum Nord-Ost-Niedersachsen für Fragen rund um das Thema Kinderschutz, zur Reflexion und zur Beratung anonym und kostenfrei zur Verfügung. Telefonnummer: 04131 283 97 00  Mail: buero@kinderschutz-noni.de

+ + Update, 15. April, 22.15 Uhr:

Wir beschließen den turbulenten Tag nicht mit einer "harten" Nachricht zum Thema Corona, sondern mit einem Kultur-Tipp. Seit niemand mehr Konzerte besuchen und ins Theater gehen kann, kommen die Künstlerinnen und Künstler des Theater Lüneburg zu ihrem Publikum – mit wunderbaren kurzen Beiträgen aus dem Studio Theater Lüneburg @home. Alle bisher gesendeten Videos können Sie hier sehen.

+ + Update, 15. April, 21.25 Uhr:

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge bezeichnet die Lockerung in einigen Bereichen als richtig, was Schulen und Kitas angeht, hätte sich das Stadtoberhaupt eine schnellere Lösung gewünscht. Kitas und Schulen öffnen nicht und auch die Spielplätze bleiben geschlossen – „das ist eine Entscheidung, die ich nicht verstehe und nicht gutheiße“, betont Mädge.

+ + Update, 15. April, 19.25 Uhr:

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern sollen ab Montag, 20. April, wieder öffnen können: Geschäfte, die über eine Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmeter verfügen, können bis zu dieser Grenze einen Teil des Geschäfts eröffnen. Ministerpräsident Stephan Weil: "800 Quadratmeter sind 800 Quadratmeter. Alles andere wäre ungerecht." Bei Friseuren ist es der 4. Mai.

+ + Update, 15. April, 19.15 Uhr:

Niedersachsen: Abschlussklassen beginnen ab dem 27. April wieder. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) präzisierte am Mittwochabend die Pläne für die Wiederaufnahme des Unterrichts. So sollen bereits am 27. April wieder die Abschlussklassen unterrichtet werden, ab 4. Mai die nächstniedrigere Klassenstufe. Zudem soll die Notbetreuung deutlich ausgeweitet werden.

+ + Update, 15. April, 18.26 Uhr:

Markus Söder: "Ab 4. Mai soll der Schulbetrieb für Abschlussklassen wieder starten, ab 11. Mai auch in Bayern. Schulen und Kitas bleiben auch darüber hinaus geschlossen. Allerdings versehen mit Notfallbetreuungen."

+ + Update, 15. April, 18.15 Uhr:

Die Kanzlerin ist vor die Presse getreten: Das Kontaktverbot gilt weiterhin. Beim Einkauf und im ÖPNV wird das Tragen von "Alltagsmasken dringend empfohlen."
Schrittweise soll nach dem 4. Mai der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden - mit besonderen Schulbus- und Pausenkonzepten.

Geschäfte bis 800 Quadratmetern Ladenfläche dürfen öffnen, "allerdings nur mit durchdachten Hygienekonzepten." Hier die Beschlüsse im Detail.

+ + Update, 15. April, 17.37 Uhr: 

Im Kampf gegen das Coronavirus werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert.
Darauf verständigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen.

++ Update, 15. April, 17.15 Uhr:

Großveranstaltungen, darunter auch Fußballspiele, sollen bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden. Das berichtet tagesschau.de unter Berufung auf dpa und "Bild". Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

++ Update, 15. April, 17 Uhr:

Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai schrittweise fortgesetzt werden, beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt.

++ Update, 15. April, 16.20 Uhr:

Das Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel wollen Bund und Länder im Kampf gegen das Coronavirus "dringend" empfehlen. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es aber nicht geben. Das berichtete tagesschau.de unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur.

++ Update, 15. April, 15.30 Uhr:

Die Kultusminister der Länder wollen heute um 19.30 Uhr in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen an den Schulen beraten. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Kultusministerkonferenz (KMK) erfuhr, liegt der Vorschlag auf dem Tisch, die Schulen in Deutschland erst ab 4. Mai wieder schrittweise zu öffnen.

++ Update, 15. April, 15.15 Uhr:

Die Bundesregierung will offenbar die Öffnung von Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder ermöglichen. Das sieht der Deutschen Presse-Agentur zufolge eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten vor.  Unabhängig von der Verkaufsfläche sollen nach dem Papier Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

++ Update, 15. April, 13.15 Uhr:

Lüneburgs Einzelhandel rechnet nicht mit einer schnellen Wiederkehr des Alltags in der Innenstadt. Mehr dazu hier.

++ Update, 15. April, 12.40 Uhr:

Die Agentur für Arbeit in Lüneburg antwortet auf die häufigsten Fragen von Beschäftigten in der aktuellen Krise. Mehr dazu hier.

+ + Update, 15. April, 12.37 Uhr:

Das Bundesinnenministerium gab bei der Pressekonferenz des Corona-Kabinetts bekannt, dass die Binnengrenzkontrollen verlängert werden, bis zum 4. Mai werden die Grenzkontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark fortgeführt. Ausgenommen sind die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden.

+ + Update, 15. April, 12.15 Uhr: 

Drei neue bestätigte Fälle im Landkreis Lüneburg, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 157. Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 52 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Die Zahl der Genesenen steigt weiter: Insgesamt haben 104 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+ + Update, 15. April, 11.30 Uhr: 

Die Einschränkungen wegen des Coronavirus könnten nach RND-Informationen in Deutschland noch bis mindestens 3. Mai fortbestehen. Erste Lockerungen könnte es allerdings im Einzelhandel und für Schulen geben.

Grundlage für die Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch sei der von der Bundesregierung verfolgte Grundsatz „play it safe“, erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus den vorbereitenden Sitzungen für die Beratungen von Bund und Ländern am Mittwochnachmittag.

+ + Update, 15. April, 10.30 Uhr:

Im Falle des am Coronavirus erkrankten Pflegers in einem Dannenberger Krankenhaus sieht die Staatsanwaltschaft keinen Anfangsverdacht für eine Straftat. Mehr dazu HIER.

+ + Update, 15. April, 10 Uhr:

Der Verkauf von Lebensmitteln in einem Hofladen ist auch in Corona-Zeiten erlaubt, hat das Verwaltungsgericht Lüneburg jetzt entschieden. Eine Bäuerin aus dem Kreis Harburg hatte um Klärung gebeten, weil sie befürchtete, ihr werde der Verkauf untersagt. Das Gericht wies den Antrag aus formalen Gründen zwar ab, weil weder der Kreis Harburg noch die Heimatgemeinde ein Verbot erlassen hätten. Die Kammer stellte aber klar, dass ein Verkaufswagen, den die Bäuerin auf ihrem Hof hat, nicht anders zu bewerten sei als ein Stand auf einem Wochenmarkt. Der Direktverkauf auf dem Hof sei zulässig, sofern die Kunden den nötigen Abstand voneinander wahrten.

+ + Update, 15. April, 9 Uhr:

Die Leuphana veranstaltet anlässlich der Corona-Pandemie ein alle zwei Wochen stattfindendes öffentliches Diskussionsforum als Videokonferenz. Die Veranstaltungen widmen sich Fragen von Pandemie und Digitalkultur sowie den Auswirkungen der gegenwärtigen Krise auf das gesellschaftliche und universitäre Leben. Anmeldungen per Mail an cdcforum@leuphana.de.

+ + Update, 14. April, 16 Uhr:

Die Lüneburger Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden (Grüne) fordert, dass die Versammlungsfreiheit auch in Zeiten der Corona geschützt werden sollte.

++ Update, 14. April, 15 Uhr:

Es gibt sechs weitere bestätigte Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Fälle auf 154. Zwei Corona-Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Lüneburg behandelt. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages zwölf Personen. Insgesamt haben 94 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.
 
Inzwischen liegen für ein Alten- und Pflegeheim im Amt Neuhaus die Ergebnisse der Antikörpertestung vor – alle fielen negativ aus. Mehr dazu hier.

++ Update, 14. April, 13.30 Uhr

Nur 60 Prozent der Betten im Lüneburger Klinikum sind belegt, dazu kommt ein generelles Besuchsverbot. Entsprechend leer ist es auf den Gängen. Mehr dazu HIER.

++ Update, 14. April, 12 Uhr

Zu wenig Soforthilfe kommt bei den Unternehmen an – das ist das Ergebnis einer IHK-Blitzumfrage, an der sich vom 6. bis 8. April 1600 Unternehmen beteiligt haben. 77 Prozent der Befragten haben Corona-Finanzierungshilfen beantragt, zehn Prozent beabsichtigen dies noch zu tun. Von denen, die bereits einen Antrag gestellt haben, habe aber die große Mehrheit zum Zeitpunkt der Umfrage noch keine Auszahlung erhalten. Hauptforderung der Unternehmen an die Politik sei die schnellstmögliche Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit, heißt es von der Kammer.

++ Update, 14. April, 9.50 Uhr

Die Beratungsstelle von pro familia in Lüneburg ist weiter für Ratsuchende rund um das Thema Schwangerschaft da. Die üblichen Bürozeiten gelten weiter: montags bis mittwochs, jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr. In dieser Zeit ist es möglich, unter (04131) 34260 Termine zu Beratungsgesprächen zu vereinbaren, die dann überwiegend telefonisch oder per Videochat stattfinden. Auch die Antragstellung bei der Stiftung „Mutter und Kind“ funktioniert auf diesem Wege. Schwangerschaftskonfliktberatungen finden nach Vereinbarungen und unter entsprechenden Schutzmaßnahmen in der Beratungsstelle statt.

++ Update, 14. April, 8.40 Uhr

Auch die GEMA setzt Beitragspflicht aus. Muss ein Betrieb aufgrund behördlicher Anordnung schließen, verzichtet die GEMA solange auf die Gebühren und lässt die Verträge ruhen, teilt ebenfalls die IHK mit

++ Update, 13. April, 13.08 Uhr

Ein Krankenpfleger aus dem Landkreis Uelzen, der seit Kurzem als Leiharbeitskraft in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg tätig war, ist am Osterwochenende positiv auf den Covid-19-Erreger getestet worden. Er verschwieg die Symptome und arbeitete weiter. Mehr dazu HIER.

++ Update, 13. April, 12.58 Uhr

Drei weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Lüneburg: Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 148. Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 15 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises. Der Abstrich findet heute statt, die Labor-Ergebnisse stehen also noch aus.

++ Update, 13. April, 12.15 Uhr

Die GfA Lüneburg öffnet den Wertstoffhof in Bardowick für Privatanlieferungen ab Dienstag, 14. April. Es können neben Baustellenabfälle auch Grünabfälle, Altpapier, Holz, Sperrmüll etc. von privaten Haushalten aus der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg nach Voranmeldung und Terminvergabe unter 04131 9232-80 angeliefert werden. Für die Voranmeldung bittet die GfA folgendes telefonisch vorab anzugeben: Name, Wohnort und das Autokennzeichen.

Privatkunden ohne Terminvereinbarung können nicht abgefertigt werden. Privatanlieferungen aus anderen Landkreisen können nicht berücksichtigt werden. Für eine schnellere Kundenabwicklung bitte die GfA um Barzahlung.

Die allgemeinen Verhaltensregeln im Rahmen der Corona-Pandemie müssen zwingend eingehalten werden. Insbesondere ist die Abstandsregelung von 1,50 m zu beachten. Kinder sollten bei der Anlieferung zwingend im Auto bleiben.

Die Recyclinghöfe Nindorf, Amelinghausen und Zeetze bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Für Gewerbekunden bleibt die Deponie in Bardowick ohne Einschränkungen geöffnet.

++ Update, 13. April, 10.25 Uhr

In Absprache mit dem koordinierenden Schulleiter der kreiseigenen Schulen und der Hansestadt Lüneburg hat der Landkreis Lüneburg nun auch die bisherigen Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen geändert. Wer sein Kind an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) anmelden möchte, kann dies voraussichtlich am Dienstag, 19. Mai 2020 von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 20. Mai 2020 von 8 bis 12 Uhr tun. An allen weiteren Schulen können Kinder eine Woche später angemeldet werden. Für diese gelten Mittwoch, 27. Mai 2020 von 8 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr oder Donnerstag, 28. Mai 2020 von 8 bis 12 Uhr als Anmeldezeiträume. Ursprünglich sollten die Anmeldungen bereits Anfang Mai beginnen.

++ Update, 12. April, 12.30 Uhr

Eine weitere bestätigte Coronavirus-Infektion im Landkreis Lüneburg: Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 145. Derzeit befinden sich zwei Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keine beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 9 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Die Zahl der Genesenen wird am kommenden Dienstag aktualisiert (letzter Stand: 71 genesene Personen).

++ Update, 11. April, 13.30 Uhr

Lange Schlangen in der Innenstadt: Die Blumenverkäufer sind zufrieden, können sie jetzt doch ihre Ware kurz vor Ostern noch verkaufen. Allerdings nicht, wie üblich, auf dem Marktplatz, sondern überall in der Innenstadt verteilt.

+ + Update, 11. April, 12.15 Uhr

Am Karsamstag meldete der Landkreis vier weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen im Lüneburger Kreisgebiet, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 144. Derzeit befindet sich eine Person wegen COVID-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des Freitags sechs Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 10. April, 17.05 Uhr

20 Vereine, Verbände und Organisatoren hatten sich bereits dem Aufruf zu einer Friedensdemonstration in Lüneburg angeschlossen, der Jahrestag 60 Jahre Ostermarsch bot den Rahmen. Doch die aktuellen Regeln verbieten Menschenansammlungen auf den Straßen.

Für das Bündnis sagt Thorben Peters: „Wir rufen dazu auf, gemeinsam mit uns am Osterwochenende online für den Frieden zu demonstrieren – mit einer Fotoaktion. Denn ohne die Friedensfrage ist auch die Corona-Krise nicht lösbar. Statt Geld für die Kriegsforschung zu verschwenden, muss Forschung der Gesundheit von Menschen und dem Kampf gegen Krankheiten dienen.“

So geht’s: Ein Foto von sich machen, das symbolisch für den Frieden steht. Das Foto sollte am Sonnabend, 11. April, veröffentlicht werden – in sozialen Medien oder auf der eigenen Homepage. 

+ + Update, 10. April, 15.30 Uhr:

Morgen gibt es Blumen und Pflanzen in der Innenstadt, der Markt-Streit ist aber noch nicht beendet. CDU-Kreischef Felix Petersen kritisiert Landes-Sozialministerin Reimann sowie OB Mädge und fordert: „Durcheinander beenden“.

+ + Update, 10. April, 14.10 Uhr:

Ab heute gilt für alle Einreisenden eine 14-tägige Quarantäne. Das hat das Corona-Krisenkabinett schon am Montag beschlossen. Da außer Berufspendlern, Lastwagenfahrern und anderen speziell definierten Gruppen ohnehin kaum noch Ausländer einreisen dürfen, betrifft diese Regelung in erster Linie Deutsche und Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben.

++ Update, 10. April, 12.35 Uhr: 

Am Freitag meldete der Landkreis sechs weitere bestätigte Coronavirus-Infektionen im Kreis Lüneburg, die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle liegt damit bei 140. Zwei Personen befinden sich wegen Covid-19 derzeit in stationärer Behandlung, davon liegt eine im Klinikum Lüneburg, eine andere in der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg.

Am Donnerstag erhielten 23 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises einen Termin im Diagnosezentrum, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus .

Die Zahl der Genesenen ist gegenüber dem Vortag unverändert: Insgesamt haben 71 Menschen aus dem Kreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+ + Update, 9. April, 20.50 Uhr:

Weitere Hinweise des Landkreises: Bei Erkältungssymptomen und Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall oder bei einer Lungenentzündung wird der Patient auf das Coronavirus getestet. Reiserückkehrer stehen nach der neuesten Verordnungsänderung des Landes unter Quarantäne – sobald sie Erkältungssymptome zeigen, sollen auch sie zum Test.

Am Bürgertelefon, erreichbar unter (04131) 26-1000, gehen Mitarbeiter mit den Anrufern zu den Kriterien einen Fragebogen durch. Wer Symptome aufweist, aber keinen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, wendet sich an seine Hausarztpraxis bzw. den hausärztlichen Bereitschaftsdienst (unter 116 117). Wenn dieser entscheidet, dass ein Test sinnvoll ist und eine Überweisung ausstellt, erhält der Patient über das Bürgertelefon einen Termin im Diagnosezentrum. Die Kriterien für den Test orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

+ + Update, 9. April, 19.05 Uhr:

Die Abstrichergebnisse liegen vor: Bei keinem der anderen Bewohner der Pflegeeinrichtung in Strachau im Amt Neuhaus konnte das Coronavirus nachgewiesen werden. Das ist zunächst zwar eine gute Nachricht, aber noch kein Grund zur Entwarnung, teilt der Landkreis mit. "Unsere Erfahrung zeigt, dass das Virus bei Menschen ohne Symptomen meist nicht nachgewiesen werden kann. Das Testergebnis ist also zunächst negativ", sagt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes. Man habe das Alten- und Pflegeheim weiterhin "ganz eng im Blick, um sofort eingreifen zu können, falls dort jemand Symptome entwickelt". Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen, die sowohl bei den Bewohnern als auch beim Pflegepersonal durchgeführt wurden, werden für morgen, Karfreitag, erwartet. Diese dienen der Antikörpertestung.

+ + Update, 9. April, 18.35 Uhr:

Die Stadt teilt mit, dass es aufgrund der aktuellen Lage zu Verzögerungen bei der Entsorgung der Gelben Säcke kommt. Die Säcke, die während der Touren in dieser Woche nicht eingesammelt werden konnten, werden am Dienstag, 14. April, abgeholt. Ab Mittwoch sollen alle Touren der GfA dann wieder wie gewohnt stattfinden.

+ + Update, 9. April, 17.15 Uhr:

Die Lüneburger Marktbeschicker haben eine Lösung ausgearbeitet, die vereinbar ist mit dem aktuell geltenden Recht. Ab Ostersamstag dürfen sie Blumen und Pflanzen wieder unter freiem Himmel verkaufen - an fünf Standorten in der Stadt. Es ist ein Kompromiss.

+ + Update, 9. April, 17 Uhr:

Niedersachsen hat jetzt - wie zuvor bereits andere Bundesländer - einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen vorgelegt. Zwei Beispiele: Wer in der Öffentlichkeit oder beim Sportprogamm im Freien einer anderen Person auf die Pelle rückt und nicht den Mindestabstand von 1,5 Metern einhält, muss 150 Euro bezahlen. Restaurantbesitzer, die entgegen der Regeln öffnen, müssen 4000 bis 10.000 Euro zahlen. Den Artikel lesen Sie hier.

+ + Update, 9. April, 16.05 Uhr:

Im Landkreis Lüneburg gibt es insgesamt noch 63 Coronavirus-Infizierte. 71 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind wieder genesen. Das sind zwei Personen mehr als Mittwoch. Gleichzeitig gibt es aber auch zwei neue bestätigte Fälle. Die Gesamtzahl liegt damit bei 134. Ein Bewohner eines Senioren- und Pflegeheims in Strachau im Amt Neuhaus wird in der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg behandelt.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Mittwoch 37 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Das Diagnosezentrum in Lüneburg bleibt auch am Osterwochenende geöffnet, lediglich am Ostersonntag gibt es keine Termine. „Es ist sehr wichtig, dass wir auch über die Feiertage möglichst viele Personen zeitnah auf das Corona-Virus testen können“, sagt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts. „Nur so können wir die Infektionsketten rechtzeitig unterbrechen.“ Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist deshalb durchgehend an allen Tagen von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer (04131) 26-1000 erreichbar und vermittelt die Termine zum Test im Diagnosezentrum.

+ + Update, 9. April, 15.20 Uhr:

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Niedersachsen bis zum Mittag auf 7104 gestiegen, informierte die stellvertretende Leiterin des Landes-Krisenstabes, Claudia Schröder, vor der Landespressekonferenz. Das ist ein Zuwachs um 259 zu Mittwoch. Fast 2600 von ihnen sind bereits wieder genesen, 157 verstorben.

+ + Update, 9. April, 13.40 Uhr:

Auch der zweite Erlebnis-Sonntag des Jahres am 3. Mai entfällt. Das teilt die Lüneburg Marketing mit. Hintergrund sind die weiterhin geltenden Auflagen und Vorsorgemaßnahmen des Landkreises Lüneburg, um die Ausbreitung der Corona-Infektion zu verzögern.

+ + Update, 9. April, 12.30 Uhr:

Immer mehr Betriebe stützen sich in der Coronakrise auf Kurzarbeit. Bis Ende der vergangenen Woche haben 50.800 niedersächsische Unternehmen und 6.100 Unternehmen aus dem Land Bremen erklärt (angezeigt), Kurzarbeit machen zu wollen. Bundesweit waren es rund 650.000 Betriebe. Eine Woche zuvor hatte die Zahl für Niedersachsen noch bei 41.400 Unternehmen gelegen und für das Land Bremen bei 5.600 Unternehmen.

„Seit Anfang April erreichen uns von den Arbeitgebern die Erstattungsanträge für die Kurzarbeit im März. Wenn alle Unterlagen vorliegen, werden wir das Geld innerhalb von zehn Tagen bewilligen“, sagt Bärbel Höltzen-Schoh, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit. Damit haben die Arbeitsagenturen in Niedersachsen und Bremen ihr Bearbeitungstempo gegenüber der Zeit vor der Krise deutlich beschleunigt. Üblich ist eine Bearbeitungsdauer von 14 Tagen.

Möglich macht das eine drastische Aufstockung der Personalstärke in der Antragsbearbeitung. „Wir haben unsere Teams im Bereich Kurzarbeit von 75 auf mehr als 800 Personen verzehnfacht“, sagt Höltzen-Schoh. Allerdings haben viele Unternehmen, die erstmals Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen, hohen Beratungsbedarf bei dem Ausfüllen der Unterlagen. Fehlt in den Anträgen etwas, nehmen die Arbeitsagenturen telefonisch oder per Mail Kontakt mit den Betrieben auf, um dies schnell zu klären.

Für wie viele Beschäftigte die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, lässt sich weiterhin noch nicht sagen. Die BA geht aber davon aus, dass die Zahl der Kurzarbeiter deutlich über dem Niveau der Wirtschafts- und Finanzkrise liegen wird. Damals haben in der Spitze bundesweit bis zu 1,4 Millionen Beschäftigte kurzgearbeitet. In Niedersachsen waren es fast 100.000 Menschen, im Land Bremen 22.500 Menschen.

+ + Update, 9. April, 9.40 Uhr:

Auch wenn das Coronavirus derzeit das öffentliche Leben lähmt – die Jugendämter in Hansestadt und Landkreis Lüneburg bleiben weiterhin zu den gewohnten Zeiten zuverlässige Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und Familien. Weitere Infos HIER.

+ + Update, 9. April, 8.30 Uhr:

Bei Verdienstausfall durch Quarantäne kann das Gesundheitsamt weiterhelfen: Im Infektionsschutzgesetz ist geregelt, dass betroffenen Personen für die Dauer der Quarantäne eine Entschädigung gezahlt werden kann, wenn keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde. In diesen Fällen können die Arbeitgeber, wenn sie den Verdienst weitergezahlt haben, einen Antrag beim Gesundheitsamt stellen. Fragen dazu können an die Mailadresse gesundheitsamt@landkreis-lueneburg.de gerichtet werden, allerdings muss für eine individuelle Antwort momentan Wartezeit eingeplant werden.

+ + Update, 8. April, 21 Uhr:

Die Grünen kritisieren das Verbot für den Pflanzen- und Blumenverkauf auf Wochenmärkten. Miriam Staudte, agrarpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, sagt: "Dass seit dem Wochenende Gartencenter und Baumärkte wieder geöffnet haben dürfen, während der Verkauf von Pflanzen auf Wochenmärkten verboten bleibt, ist schwer zu verstehen. Auch auf Wochenmärkten ließe sich durch eine Entzerrung der Verkaufsstände, indem Stände auch in den Nebenstraßen aufgebaut werden dürfen, genügend Abstand schaffen, um die Vorgaben der sozialen Distanz einzuhalten."

Sie weist darauf hin, dass das Verkaufsverbot vor allem die kleinen Betriebe und Direktvermarktenden aus der Region treffe. Die Ware der großen Lieferanten aus Holland hingegen sei weiterhin in den Supermarktketten, Baumärkten, Blumen-Lieferdiensten und jetzt auch Blumenläden erhältlich. "Wir befürchten einen Strukturwandel zugunsten der Großen. Es kann doch nicht sein, dass auf dem Markt nur Kräuter angeboten werden dürfen, und für den Kauf von Tomaten- und Erdbeerpflanzen oder regionalen Zierblumen auf den Baumarkt zurückgegriffen werden muss. Das versteht kein Mensch."

+ + Update, 8. April, 19.25 Uhr:

Ein Bewohner eines Alten- und Pflegeheims im Amt Neuhaus hat sich mit dem Coronavirus infiziert, zeigt aber nur leichte Erkältungssymptome. Die Person befindet sich derzeit in stationärer Behandlung in der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg. 27 Personen leben in der Einrichtung, 23 Menschen sind dort beschäftigt. „Um den Ansteckungsweg herauszufinden, haben wir bei allen – Bewohnern, Pflegekräften und Leitung – Blutuntersuchungen zur Antikörpertestung durchgeführt“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. Mehr gibt es hier zu lesen.

+ + Update, 8. April, 18.50 Uhr:

Auch Landrat Jens Böther lässt Kritik an der Verordnung des Landes durchklingen, die es Blumenhändlern untersagt, ihre Waren auf den Wochenmärkten zu verkaufen. Bekanntlich hatten die Marktbeschicker in Lüneburg am Mittwoch einen Sarg vor das Rathaus gestellt, um ihrem Unmut Luft zu machen. Die Aktion wurde von der Polizei beendet. Böther: "Der Landkreis Lüneburg muss als zuständige Infektionsschutzbehörde dafür sorgen, dass diese Verordnung umgesetzt wird. Gleichwohl wünschen wir uns Vorgaben vom Land, die in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger widerspruchsfrei sind."

So stoße es auf großes Unverständnis, dass Blumenhändler und Baumärkte nach wie vor Pflanzen verkaufen könnten, Markthändler jedoch nicht. "Ich halte es für äußerst wichtig, dass wir den Menschen verständliche Lösungen vermitteln", sagt der Verwaltungschef. Die Kreisverwaltung ist mit den Marktbeschickern im Gespräch. "Uns lehrt diese Zeit, dass wir manchmal neue und kreative Ideen entwickeln müssen, natürlich im Rahmen der neuen rechtlichen Bedingungen." Oberbürgermeister Ulrich Mädge hatte bereits den Marienplatz als Außenstelle für die Gärtner vorgeschlagen.

+ + Update, 8. April, 14.45 Uhr:

Die Zahl der Genesenen im Landkreis Lüneburg steigt weiter. Insgesamt 69 Personen haben ihre Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Derweil vermeldet der Landkreis sieben neue bestätigte Fälle. 132 Menschen sind hier in der Region bislang insgesamt am Coronavirus erkrankt. 37 Personen erhielten am Dienstag über das Bürgertelefon einen Termin zum Test im Diagnosezentrum, die Ergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 8. April, 13.25 Uhr

Wie die Landesregierung mitteilt, sind Hochzeitsfeiern im engsten Familien- und Freundeskreis bis zu zehn Personen offiziell erlaubt. Das gelte auch für Beerdigungen und die Begleitung Sterbender.

+ + Update, 8. April, 12.55 Uhr

Die Polizei bittet eindrücklich darum, auf Ausflüge über Ostern zu verzichten. Sie werde auch in den kommenden Tagen in der Region präsent sein und kontrollieren, ob die Gebote des Kontaktverbots auch eingehalten werden. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.

+ + Update, 8. April,10.30 Uhr

Die Landesregierung hat die Regeln in der Corona-Krise angepasst. Künftig ist etwa Waschstraßen der Betrieb wieder erlaubt. "Wir lassen die Nutzung von Autowaschanlagen wieder zu, sowohl dienstlich als auch gewerblich. Wir haben uns überzeugen lassen, dass es hier praktisch zu keinen Nahkontakten zwischen Personen kommt", sagte Claudia Schröder vom Krisenstab der Landesregierung bei der täglichen Pressekonferenz in Hannover.

+ + Update, 8. April, 8.30 Uhr

Der Außerhausverkauf für Eiscafés und Eisdielen ist grundsätzlich nicht verboten ist, hier gelten aber strenge Vorgaben. Das stellen Hansestadt und Landkreis Lüneburg in einer Pressemitteilung  klar. Die Eiscafés und Eisdielen müssen grundsätzlich geschlossen sein und dürfen lediglich einen Außerhaus-Verkauf anbieten. Beim Verkauf sind unbedingt eineinhalb Meter Mindestabstände zwischen den Kunden sicherzustellen. Ein Verzehr im Umkreis von 50 Metern ist nicht gestattet. Die Einhaltung dieser Regeln, insbesondere der Abstandsregel zwischen den Kunden, wird durch Polizei und Ordnungsamt kontrolliert. Kommt es zu Verstößen und damit zu einer Verletzung der Niedersächsischen Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten anlässlich der Corona-Pandemie, droht eine Schließung der Eisdiele. Dies gilt auch, wenn nur die Gefahr besteht, dass die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können. Auch dann könnte die Eisdiele geschlossen werden.

+ + Update, 8. April, 8 Uhr

Auf dem Markt gibt es am Mittwoch und wahrscheinlich zu Ostern keine Blumen mehr. Das berichtet Cord Wöhnecke. Der Gärtner und Vorsitzende der Marktbeschicker berichtet, dass das Vorgaben verschärft habe. Pflanzen und Blumen dürften nicht verkauft werden, um Abstand zu gewährleisten. Die Kollegen dürften nur noch in ihren stationären Betrieben Ware anbieten. Das sei für die Unternehmen ein herber Schlag, denn die Ostertage gehörten zu den umsatzstärksten des Jahres. ca

+ + Update, 7. April, 17.45 Uhr

Das Lüneburger Tierheim rechnet wegen der Corona-Pandemie mit vielen Neuaufnahmen: Wenn tatsächlich zahlreiche Senioren wegen des Virus schwere Symptome entwickeln sollten, haben ihre Vierbeiner womöglich kein Quartier mehr.

+ + Update, 7. April, 15.20 Uhr

Vier weitere Menschen aus dem Landkreis Lüneburg haben ihre Corona-Infektion überwunden, darüber hinaus befinde sich keine Person mehr wegen Covid-19 in stationärer Behandlung im Klinikum, berichtet Kreissprecherin Katrin Holzmann. Die Gesamtzahl der Genesenen steigt damit auf 65.

Allerdings meldet die Behörde auch drei weitere Coronavirus-Infektionen in der Region. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 125.

Am Montag erhielten 57 Personen einen Termin zum Test im Diagnosezentrum, deren Laborergebnisse stehen noch aus.

+ + Update, 7. April, 13 Uhr

Die Schwangeren-Beratungsstelle donum vitae Lüneburg ist weiterhin geöffnet und unter der Telefonnummer 04131 6030220 erreichbar. Termine für Schwangerschaft-Konflikt-Beratung können auch kurzfristig vereinbart werden. Die Beratungsnachweise werden ausgestellt. Die Einzeltermine finden ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung statt, die allgemeine Beratungen finden telefonisch statt. Antrage bei der „Mutter und Kind - Bundesstiftung“ für die finanzielle Unterstützung in der Schwangerschaft werden telefonisch besprochen und per Post gestellt. Weitere Informationen finden sie auf www.donumvitae-lueneburg.de im Internet.

+ + Update, 7. April, 10:20 Uhr

Die Landesregierung hat eine Positivliste veröffentlicht, die anhand von Beispielen zeigt, welche Betriebe weiterhin öffnen beziehungsweise welche Sortimente sie verkaufen dürfen. Den Link zur Positivliste finden Sie HIER.

+ + Update, 7. April, 8:30 Uhr

Das DGB-Projekt Faire Mobilität hat mehrsprachige FAQ und Arbeitsrechtsinfos zur Corona Krise in Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Kroatisch, Tschechisch aufbereitet. Alle Infos findet ihr auch auf der Webseite https://www.faire-mobilitaet.de/informationen
Und HIER auch noch in Türkisch.

+ + Update, 6. April, 20:50 Uhr

Der Kirchenkreis Lüneburg erweitert während der Corona-Krise sein Seelsorgeangebot. Ab sofort gibt es ein Kinder-Seelsorge-Telefon. Kinder, die Sorgen oder einen Gesprächswunsch haben, können unter 0152 04509566 von Montag bis Sonnabend, 16 bis 18 Uhr, Pastorin i.R. Ellen Ringshausen anrufen. Ellen Ringshausen war u. a. viele Jahre Seelsorgerin an der Kinderklinik und hat zahlreiche Familiengruppen geleitet.

+ + Update, 6. April, 17:30 Uhr:

Die Lüneburger Tafel bleibt zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden bis auf Weiteres geschlossen, ab Ende April sollen es für Kunden allerdings einen Lieferservice geben.

+ + Update, 6. April, 14 Uhr:

Eine weitere Person im Landkreis Lüneburg, die an Corona erkrankt war, ist jetzt wieder gesund - somit haben 61 Menschen aus der Region ihre Corona-Infektion überwunden.

Allerdings vermeldet der Landkreis heute auch drei weitere Neuerkrankungen. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 122. Zwei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung, müssen aber laut Landkreis nicht beatmet werden.

Über das Bürgertelefon erhielten am Sonntag 15 Personen einen Termin zum Test im Diagnosezentrum, die Ergebnisse stehen noch aus.

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist auch am Wochenende jeweils von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnumer (04131) 26-1000 erreichbar. Die Mitarbeiter beantworten vor allem Fragen zum Gesundheitsschutz rund um das Coronavirus und vermitteln – falls notwendig – einen Termin im Diagnosezentrum.

+ + Update, 6. April, 13 Uhr:

Das Bardowicker Maifest 2020 ist abgesagt worden. Das teilt der Vorstand der Bardowicker Werbegemeinschaft mit. "Wir bedauern es sehr und haben auch entsprechend lang die Lage beobachtet, aber aufgrund der aktuellen Situation und der unklaren Prognosen haben wir uns dazu entschieden, das diesjährige Bardowicker Maifest ausfallen zu lassen. Das geschieht aus Rücksicht auf unser aller Gesundheit und aus Respekt gegenüber unserem Gesundheitssystem, denn #flattenthecurve – die Kurve der Erkrankungen so flach wie möglich zu halten, ist für uns alle die sicherste Lösung", schreiben Anja Junker und Silke Thrun-Schrape in einer Mitteilung.

Die Bardowicker Werbegemeinschaft bereitet gerade die erste Bardowicker Kulturwurzelwoche vor, ein neues Kulturformat vor, das im September dieses Jahres stattfinden soll.

+ + Update, 6. April, 10.15 Uhr:

Vor Betrügern warnen die IHK und die Handwerkskammer. Derzeit versuchen Kriminelle mittels angeblicher Corona-Soforthilfeanträge an Unternehmensdaten zu kommen. Firmen werden gezielt auf gefälschte Internetseiten gelockt, auf denen sie ihre Daten eingeben sollen. Die Betrugsseiten versprechen eine schnelle Auszahlung oder hohe Summen, die ohne Rückzahlung genehmigt werden. Zum Teil wurden Unternehmen auch telefonisch kontaktiert und explizit auf die betrügerischen Seiten verwiesen. Beide Kammern weisen darauf hin, für die Corona-Soforthilfen ausschließlich die Antragsformulare der NBank zu nutzen. Zu finden sind diese unter anderem unter www.nbank.de.

+ + Update, 6. April, 8.30 Uhr:

Die Stadt Winsen/Luhe sagt das diesjährige Stadtfest ab. Es hätte vom 20. bis zum 24. Mai 2020 stattfinden sollen. „Die Entscheidung ist uns schwer gefallen“, erklärt Bürgermeister André Wiese. „Aber sie musste jetzt getroffen werden und konnte zu diesem Zeitpunkt nicht anders ausfallen.“ Auch das an dem ersten Juni-Wochenende (05. bis 07. Juni 2020) vorgesehene Weinfest findet nicht statt.

+ + Update, 5. April, 19.15 Uhr:

Für große Verärgerung sorgt die Schließung der Autowaschstraßen in Niedersachsen, die ebenfalls am Sonnabend in Kraft trat. „Bei allem Verständnis für notwendige Einschränkungen muss ich schon fragen, ob die Politik hier das nötige Augenmaß walten lässt“, sagt etwa der Hauptgeschäftsführer des Lüneburger Arbeitgeberverbands, Bernd Wiechel. Auf der einen Seite würden etwa Baumärkte wieder geöffnet, auf der anderen Seite Autowaschanlagen mit ebenfalls geschlossenen Handyshops gleichgesetzt. Dabei gebe es in Baumärkten und Telefonläden Menschenansammlungen, in Autowaschanlagen dagegen nicht – zumal in vielen gar keine Mitarbeiter mehr tätig würden. „Und auch an dieser Branche hängen natürlich Existenzen.“ Der Bundesverband Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche hat daher einen Brief an Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann mit der Aufforderung geschickt, die Schließung von Waschanlagen rückgängig zu machen.

+ + Update, 5. April, 18.20 Uhr:

Trotz Schließung der Schule über die Osterferien hinaus findet im Schulzentrum in Scharnebeck am Mittwoch, 15. April, von 15.30 bis 20 Uhr die Blutspende statt. Um lange Warteschlangen wie beim letzten Blutspenden zu vermeiden, wird die Anfangszeit um eine halbe Stunde auf 15.30 Uhr vorverlegt. Der DRK-Ortverband Scharnebeck als Organisator hat eine Ausnahmegenehmigung vom Landrat erhalten, dass Schulen für Blutspenden geöffnet sind.

+ + Update, 5. April, 15.30 Uhr:

Die Handwerkskammer ruft ihre Mitgliedsbetriebe zur Abgabe von Schutzausrüstung für Pflegeeinrichtungen auf. Gemeint sei Sanitätsmaterial, das über den eigenen Bedarf hinausgehe. Benötigt werden laut Wirtschaftsministerium insbesondere Schutzbrillen, FFP 2- oder FFP 3-Masken, OP-Masken, Schutzkittel, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Häufig nutzen auch Handwerksbetriebe derartige Ausrüstung bei ihren Tätigkeiten. Wer Schutzausrüstung zur Verfügung stellen oder Mundschutzmasken und Schutzkittel produzieren kann, meldet sich beim Lagezentrum des Innenministeriums unter (0511) 1206528.

+ + Update, 5. April, 13.20 Uhr:

Die Genesungszahlen im Landkreis Lüneburg sind unverändert, 60 Personen haben die Coronavirus-Infektion überstanden. Derweil gibt es aber einen weiteren bestätigten Fall. 119 Personen wurden bislang positiv auf das Virus getestet. Nach wie vor befinden sich zwei erkrankte Personen in stationärer Behandlung im Lüneburger Krankenhaus, beatmet werden muss niemand. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des Sonnabends sieben Personen. Die Labor-Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist auch am Wochenende jeweils von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnumer (04131) 26-1000 erreichbar. Die Mitarbeiter beantworten vor allem Fragen zum Gesundheitsschutz rund um das Coronavirus und vermitteln – falls notwendig – einen Termin im Diagnosezentrum.

+ + + Update, 5. April, 13 Uhr:

Ein Lesetipp - die LZ stellt Menschen vor, die nun von zu Hause aus arbeiten. Einer ist Jörg Middelbeck.

+ + + Update, 5. April, 11.30 Uhr:

„Diese Verordnung war tatsächlich über das Ziel hinausgeschossen“, teilen Detlev Schulz-Hendel und Miriam Staudte, Landtagsabgeordnete der Grünen, in einer Pressemitteilung mit. Das übereilte Vorgehen sei ein Fehler und gefährde die generelle Akzeptanz der Corona-Schutzmaßnahmen. Künftig müsse wieder stärker Sorgfalt vor Eile gelten und das Parlament an solchen Entscheidungen beteiligt werden. „Uns ist klar, dass es im Krisenzeiten oft schnell gehen muss, aber ein solches Hin und Her stiftet auch nur Verwirrung,“ sagt Schulz-Hendel. Staudte ergänzt: „Ich hätte auch Sorge, dass eine solche Regelung Denunziantentum gefördert hätte. Ich wünsche mir, dass die nachbarschaftliche Solidarität im Vordergrund steht und sich nicht Nachbarn wegen Besuchen gegenseitig anzeigen.“

Bekanntlich hat das Land am Freitag die „Niedersächsische Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ erlassen, diese sieht zusätzliche Einschränkungen für Kontakte in privaten Wohnungen vor. Auch Landrat Böther hatte im LZ-Live-Interview aus dieser Regelung zitiert. Doch nur einen Tag später, am Tag des Inkrafttretens, hat die Landesregierung angekündigt, dass die Verordnung zu weit reiche und überarbeitet werde.

+ + + Update, 5. April, 11 Uhr:

Die neue App "Machbarschaft" von Marc Sommer und seinem Team soll dafür sorgen, dass Hilfebedürftige auch ohne Internetzugang schnell und unkompliziert Unterstützung in Zeiten von Corona erfahren.

+ + + Update, 5. April, 9.50 Uhr:

450-Euro-Minijobber dürfen zurzeit mehr als ursprünglich vereinbart arbeiten, zum Beispiel, weil Kollegen erkrankt sind oder unter Quarantäne stehen. Die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro darf vom 1. März bis 31. Oktober überschritten werden, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird.

+ + + Update, 4. April, 20 Uhr:

112.000 Anträge auf Hilfen sind bei der NBank eingegangen, 11.000 Personen haben das Geld bereits auf ihrem Konto. Weil sich viele Selbstständige über Warteschleifen beklagt hatten, hat sich Filialleiter Stephen Struwe-Ramoth bei der LZ ans Telefon gesetzt. Die wichtigsten Antworten liefert er in diesem Video.

+ + + Update, 4. April, 16.31 Uhr:

Das Land hat eine Pressemitteilung herausgegeben und darin eine Abänderung der seit heute gültigen Verordnung angekündigt. Besuche im engsten Freundeskreis oder unter sehr guten Bekannten sollen doch weiterhin erlaubt sein.

+ + + Update, 4. April, 13.55 Uhr:

Im Landkreis Lüneburg sind heute (Sonnabend, 4. April) fünf weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt worden. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 118. Zwei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 47 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Aktuell gelten insgesamt 60 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, als genesen.

+ + + Update, 4. April, 13.20 Uhr:

Lange Schlangen vor den Baumärkten in Lüneburg und Umgebung: Seit heute, Sonnabend, dürfen Privatleute dort wieder einkaufen. Das erlaubt die neue Verordnung des Landes. Hier lest ihr mehr.

+ + + Update, 4. April, 11.25 Uhr:

Stillstand in der Lüneburger Geschäftswelt. Um wenigstens ein Minimum an Betrieb aufrechtzuerhalten, versuchen die Inhaber mit zum Teil pfiffigen Ideen, wenigstens ein paar Einnahmen zu generieren. Die LZ stellt einige Beispiele vor.

+ + + Update, 4. April, 10.00 Uhr:

Um finanzielle Engpässe bei Familien in der Corona-Krise zu verhindern, hat auch die Gemeinde Bienenbüttel Maßnahmen ergriffen. So wird, wie in vielen anderen Gemeinden, der Einzug der Kita-Beiträge im April ausgesetzt. Eltern wurden gebeten, ihre Daueraufträge für den Monat zu stoppen. Die ergangenen Gebührenbescheide bleiben aber zunächst bestehen. „Ob und inwieweit die Gebührenbescheide nachträglich abgeändert werden, hängt auch von der Dauer der Schließung der Kindertagesstätten ab“, erklärt Bürgermeister Merlin Franke. Darüber hätten die politischen Gremien zu entscheiden. Zudem wolle man die Zahlung von Grund- und Gewerbesteuern im Einzelfall „großzügiger handhaben“, sofern es bei Bewohnern der Gemeinde nachweislich aufgrund der Corona-Pandemie zu finanziellen Engpässen kommen sollte.

+ + + Update, 3. April, 19.50 Uhr:

Geld verdienen ist schwierig in Corona-Zeiten, auch die Freizeit gestaltet sich anders. Wie gehen die Menschen auf dem Land damit um? Die LZ hat eine kleine Tour durch die Dörfer gemacht und Menschen getroffen, die von ihren aktuellen Problemen erzählen, aber auch kämpferisch nach vorn blicken. Dabei ist auch ein Video entstanden. 

+ + + Update, 3. April, 17.55 Uhr:

Es gibt eine neue Verordnung des Landes, danach sind Besuche von Freunden in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten künftig verboten. Privatleute dürfen wieder in Baumärkten einkaufen und die 20-Quadratmeter-Regelung in Supermärkten gilt nicht mehr. Hier geht's zum Artikel. 

+ + + Update, 3. April, 16.10 Uhr:

Von den aktuell 113 bestätigten Corona-Fällen stammen etwa 50 aus der Stadt Lüneburg, der Rest aus dem Landkreis Lüneburg. Das erklärte Landrat Jens Böther gerade im Live-Interview. Etwa 1000 Personen sind bisher getestet worden. Rund 60 Menschen (inklusive ihrer Kontaktpersonen) befinden sich derzeit in Quarantäne.

+ + + Update, 3. April, 14.25 Uhr:

Fünf weitere Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg sind bestätigt worden. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle bei insgesamt 113. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern insgesamt 64 Personen. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Seit dem 11. März 2020 wurde im Diagnosezentrum im Lüneburg bei insgesamt rund 1.000 Personen ein Abstrich durchgeführt, um das Virus nachzuweisen.

Die Zahl der Genesenen steigt langsam an: Inzwischen haben insgesamt 52 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Krankheit überwunden. Damit sind seit gestern elf Genesene hinzugekommen. Zwei Personen sind aktuell wegen einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden.

Zum Hilfsmaterial gab es gute Nachrichten im Krisenstab: Erste Lieferungen für Atemschutzmasken, Schutzbrillen und Ähnliches sind bereits eingetroffen, weitere Lieferungen werden in den nächsten Tagen erwartet. Auch Unternehmen unterstützen den Landkreis Lüneburg mit Spenden von Hilfsmaterial, darunter Volkswagen, Yan Feng und DeVauGe.

+ + + Update, 3. April, 13.50 Uhr:

Im Landkreis Uelzen sind die ersten sechs Corona-Infizierten wieder genesen. Wie das festgestellt wird? "Vom Amtsarzt wurde bei den betreffenden Personen 14 Tage nach dem erstmaligen Auftreten entsprechender Krankheitssymptome festgestellt, dass sich seit mindestens 48 Stunden keine Covid-19-typischen Symptome mehr gezeigt haben. Da dies bei den betreffenden Personen der Fall war, gelten sie nach amtsärztlicher Einschätzung als genesen und gleichzeitig als immun gegen das Virus. Sie dürfen sich in der Öffentlichkeit wieder frei bewegen", heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises. "Die Personen haben entsprechende Antikörper – also körpereigene Abwehrstoffe – gebildet, so dass sie nicht erneut an Covid 19 erkranken können."

+ + + Update, 3. April, 12 Uhr:

Die Sparkasse Lüneburg bringt mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden zusammen. Über die Plattform https://helfen.gemeinsamdadurch.com können Verbraucherinnen und Verbraucher Gutscheine erwerben. Gutscheine gibt es über 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an.

Für die Fragen rund um die Corona-Krise hat die Sparkasse Lüneburg zwei Hotlines eingerichtet – für Privatkunden: 04131 288-0, für Firmenkunden 04131 288-7777.

+ + + Update, 3. April, 10.45 Uhr:

Die Senioren-Rechtsberatung des Senioren- und Pflegestützpunktes REGION Lüneburg findet jetzt auch während der Corona-Krise regulär statt. Gerade in der aktuellen Zeit ist die Verunsicherung groß, umso wichtiger ist es, dieses Angebot weiter aufrechterhalten zu können. Statt der persönlichen Beratung finden die Gespräche jetzt allerdings vorerst telefonisch statt. Erreichbar ist Beraterin Frau Ellwanger-Stache jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, von 14.30-16.30 Uhr unter der Telefonnummer: 04131- 309 3811. Die nächsten Termine sind am 8. April und am 22. April. Die Beratung ist kostenlos.

+ + + Update, 3. April, 8 Uhr:

Wegen der aktuellen Corona-Epidemie hat die Psychiatrische Klinik Lüneburg eine zusätzliche Telefon-Hotline eingerichtet. Menschen, die in eine psychische Notlage geraten sind, steht das Team ab Montag, 6. April 2020, beratend zur Seite. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 04131 60260 zu erreichen. Für Notfälle am Wochenende (oder an Feiertagen) ist der Psychiatrische Krisendienst wie bisher durchgehend von Freitagnachmittag, 16.30 Uhr, bis Montagmorgen, 8 Uhr, erreichbar.

+ + + Update, 2. April, 17.30 Uhr:

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, kurz VKA, konnte mit den Gewerkschaften kurzfristig eine Einigung über einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit erzielen. Damit werden einheitliche Rahmenbedingungen für die Einführung und Umsetzung von Kurzarbeit für kommunale Arbeitgeber geregelt. „Es ist klar, dass es bei einem Großteil des öffentlichen Dienstes der Kommunen nicht zu Kurzarbeit kommen wird“, sagt Präsident Ulrich Mädge. „Wichtige Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, soziale Dienste, aber auch die Verwaltungen arbeiten in dieser Ausnahmesituation am Limit und leisten hervorragende Arbeit.“

In anderen kommunalen Betrieben und Einrichtungen, die eigenwirtschaftlich tätig sind, bereiten die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus aber erhebliche Probleme, unter anderem weil plötzlich Einnahmen wegbrechen, die Kosten aber weiterlaufen. Dies gilt insbesondere für Flughäfen und Nahverkehrsbetriebe, aber auch für Kulturbetriebe, Bäder, Bibliotheken oder Musikschulen.

Und darauf hat man sich geeinigt: Kommunale Arbeitgeber stocken das Entgelt während der Kurzarbeit auf 90 bzw. 95 Prozent des bisherigen Nettoentgelts auf. Außerdem darf es in Betrieben und Einrichtungen keine betriebsbedingten Kündigungen während der Kurzarbeitsphase und drei Monate darüber hinaus geben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

+ + + Update, 2. April, 16.30 Uhr:

Seit Mitte März müssen wegen der Corona-Krise auch die Fahrschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg komplett geschlossen sein. Für viele Fahrlehrer ist das eine finanzielle Herausforderung. Und Fahrschüler fragen sich, was zum Beispiel passiert, wenn jetzt wegen gestrichener Prüfungen wichtige Fristen verpasst werden.

+ + + Update, 2. April, 14.55 Uhr: 

Um ältere, pflegebedürftige Menschen besser vor Corona zu schützen, ist seit heute im Landkreis Lüneburg ein mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden, eingerichtet. Betrieben wird es von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Der große Vorteil des mobilen Diagnosezentrums: Weil ein Arzt nun direkt vor Ort auf Corona-Viren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Die Abläufe sind wie folgt: Wenn Pflegeeinrichtungen und -dienste bei Bewohnern oder Gepflegten Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden feststellen, rufen die Mitarbeiter das Bürgertelefon unter (04131) 26-1000 an. Über diese Hotline werden alle notwendige Informationen ausgetauscht. „Die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind in der gegenwärtigen Corona-Situation einem besonderen Risiko ausgesetzt“, erklärt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. „Mit dem mobilen Diagnosezentrum haben wir nun eine Möglichkeit geschaffen, sie besser zu schützen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten.“

+ + + Update, 2. April, 13.06 Uhr: 

Es gibt acht weitere bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis Lüneburg, die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 108. Und das ist der aktuelle Stand bei den Genesungszahlen: Insgesamt haben 41 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

Eine erkrankte Person wird derzeit stationär im Lüneburger Krankenhaus behandelt. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des Mittwochs 49 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + + Update, 2. April, 12.30 Uhr: 

Im Nachbarkreis Harburg gab es am Mittwoch nach einem erst leichten Anstieg der Zahlen am Montag und Dienstag einen erheblichen Zuwachs um 40 Personen. Erstmals ist eine einzelne Einrichtung stark betroffen: In einer Flüchtlingsunterkunft wurden insgesamt 22 Fälle festgestellt. „Das zeigt deutlich, dass es für Trendaussagen noch zu früh ist“, sagt Landrat Rainer Rempe.

Mit Stand vom 1. April sind im Landkreis Harburg insgesamt 208 Coronavirus-Fälle nachgewiesen. Genesen sind 43 Personen. Insgesamt 478 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne. Gemessen an der Einwohnerzahl der jeweiligen Kommunen verteilen sich die erfassten Fälle relativ gleichmäßig über den Landkreis. „Die Situation ist derzeit noch gut beherrschbar, aber wir müssen weiterhin von Tag zu Tag schauen, wie sich die Lage entwickelt“, sagt Rempe .

+ + + Update, 2. April, 11.40 Uhr: 

Wer Fragen zur Rente hat, muss diese auch in Corona-Zeiten nicht zurückhalten: Unter der kostenfreien Hotline (0800) 1000 480 10 berät die Deutsche Rentenversicherung zu Themen wie Rente, Reha und zusätzlicher Altersvorsorge, informiert außerdem darüber, wie sich Kurzarbeit auf die spätere Rente auswirkt oder was für Kleinunternehmer getan werden kann - und sie nimmt am Telefon Anträge auf. Die Experten sind montags bis donnerstags von 7.30 bis 19.30 Uhr und freitags bis 15.30 Uhr erreichbar.

+ + + Update, 2. April, 10.15 Uhr: 

Wenn es zu einer Corona-Welle im Landkreis Lüneburg kommen sollte, ist das hiesige Klinikum "bestmöglich darauf vorbereitet". Zwei neue Infektionsstationen wurden geschaffen, außerdem mehr Mitarbeiter für den Einsatz in den Intensivstationen geschult.

+ + + Update, 2. April, 7.30 Uhr: 

Bei vielen Familien kann es durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen kommen. Neben dem Kindergeld können Familien mit kleinem Einkommen bei ihrer Familienkasse nun auch einen Kinderzuschlag beantragen. Die Bundesregierung hat die Beantragung nun kurzfristig als „Notfall-KiZ“ vereinfacht. Familien mit geringem Einkommen können so monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Mehr Informationen und den Antrag (der aber noch ausgefüllt und per Post verschickt werden muss) gibt es unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz im Internet.

+ + + Update, 1. April, 19.40 Uhr: 

Abgesagte Veranstaltungen und Auftritte, Honorare die nicht mehr gezahlt werden können, geschlossene Kultureinrichtungen: Auch den Lüneburger Kulturbetrieb trifft die Corona-Pandemie neben anderen Branchen hart. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Jens Böther sichern den Kulturschaffenden Unterstützung zu: „Hansestadt und Landkreis Lüneburg sind Kulturregion. Es ist daher für uns klar, dass wir als Hansestadt und Landkreis neben den Hilfen der Landes- und Bundesregierung jetzt so schnell wie möglich prüfen, inwieweit wir die Lüneburger Kulturschaffenden zusätzlich unterstützen können. Daran arbeiten wir unter Hochdruck mit dem Ziel, die kulturelle Vielfalt bei uns in der Region zu erhalten.“

Katrin Schmäl, Kulturreferentin der Hansestadt Lüneburg, sagt, die Hansestadt Laut Kulturreferentin ginge davon aus, dass Veranstaltungen bis Ende der Sommerferien nicht durchgeführt werden können. „Uns ist bewusst, dass den Kulturschaffenden bereits Kosten für abgesagte Veranstaltungen und Projekte entstanden sind. Die Hansestadt bietet daher Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen bis zum 30. Juni 2020 geplant hatten und dafür direkt bei der Hansestadt Anträge gestellt haben, an einen Anteil von 30 Prozent der Zuschüsse auszuzahlen. Dies bezieht sich auf Zuschüsse, die am 11. März 2020 im Kulturausschuss beschlossen wurden.“ Ansprechpartnerin hierfür ist Annette Beer-Kullin aus dem Kulturbereich der Hansestadt: (04131) 309 - 3241 oder  annette.beer-kullin@stadt.lueneburg.de. Für den Landkreis steht Andrea Wrobel zur Verfügung: (04131) 26-1360 oder andrea.wrobel@landkreis-lueneburg.de.

+ + + Update, 1. April, 16.30 Uhr: 

Kanzlerin Merkel hat mit den Ministerpräsidenten der Länder über den Stand in der Corona-Krise beraten. Die Kontaktbeschränkungen sollen bis zum Ende der Osterferien gelten. Es soll keine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken geben.

+ + + Update, 1. April, 15.55 Uhr: 

Zum Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime hat der Landkreis Lüneburg jetzt noch folgende Informationen ergänzt: Schon vor einer Woche hatte das Gesundheitsamt über das Hygienenetzwerk zum Thema Coronavirus eine Informationsveranstaltung für die mehr als 30 Alten- und Pflegeheime im Landkreis Lüneburg organisiert. „Dabei haben wir genau besprochen, wie die Einrichtungen Ansteckungen möglichst gut verhindern können. Hygiene ist jetzt ganz besonders wichtig“, erklärt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts. „So werden schon jetzt neue Bewohner sowie Bewohner, die im Krankenhaus waren, für 14 Tage innerhalb des Heimes in Quarantäne einzeln gepflegt.“ Wenn dies bei Neuaufnahmen gewährleistet ist, lässt auch die Allgemeinverfügung diese Ausnahme zu. Außerdem dürfen palliativ-medizinisch betreute Patienten von Angehörigen nach wie vor besucht werden.

+ + + Update, 1. April, 14.50 Uhr:

Die aktuelle Situation macht es möglich, dass Baumaßnahmen in den Schulen vorgezogen werden können. Gut für die Handwerker: "Es scheitert nicht am Geld, weil wir auch ein Interesse haben, dass unsere Betriebe Arbeit, Beschäftigung für die Mitarbeiter und damit auch gesicherte Einkommen haben." Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat sich im Video-Interview zur Corona-Krise geäußert. Ihr findet es hier.

+ + + Update, 1. April, 13.39 Uhr:

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es bei den Genesungszahlen: Inzwischen haben insgesamt 23 Personen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, die Krankheit überwunden. Gleichzeitig vermeldet die Verwaltung aber auch drei weitere Infektionen. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle bei 100. Drei Personen sind aktuell in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag insgesamt 59 Personen. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + + Update, 1. April, 13.00 Uhr:

Auch in diesem Jahr wollte der Bürgerverein Lüneburg seine Mitglieder und Freunde zum traditionellen Bürgertreff einladen. Einwohner der Stadt sollten dort Gelegenheit erhalten, Lob, Tadel, Kritik und Anregungen zu aktuellen kommunalen Fragen an den Verein heranzutragen, aber auch kreative Ideen, die die Hansestadt voranbringen. Wegen des Coronavirus fällt diese Zusammenkunft aus. Nicht entfallen soll jedoch die nächste Rot-Blau-Weiße Mappe, die am 30. Juni erscheinen soll. Wer etwas loben, anregen oder kritisieren möchte, kann seine Anliegen schriftlich bis zum 10. April dem Bürgerverein mitteilen. Anschrift: Bürgerverein Lüneburg, Postfach 1844, 21308 Lüneburg. E-Mail: mail@buergerverein-lueneburg.de. Jeder Einsender erhält automatisch und kostenlos ein Exemplar der Rot-Blau-Weißen Mappe 2020 zugesandt.

+ + + Update, 1. April, 12.30 Uhr:

Viel Arbeit, aber kein Geld: Wegen der Corona-Pandemie mag niemand mehr Reisen buchen. Im Gegenteil: Trips werden storniert, Kunden verlangen ihr Geld zurück. Mehr dazu lesen Sie hier.

+ + + Update, 1. April, 11.30 Uhr:

Eine kostenlose Telefonberatung für Angehörige, denen in der Familie eine Pflegesituation bevorsteht, bietet die Angehörigenschule an, eine unabhängige, gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Hamburg. Sie berät kostenfrei unter anderem zum Komplex Pflege in Corona-Zeiten, aber auch zu Pflegeversicherung, zum Umgang mit den Auswirkungen von Demenz, Parkinson, Schlaganfall und Multipler Sklerose sowie zu Entlastungsmöglichkeiten. Kontakt: (040) 25767450.

+ + + Update, 1. April, 9 Uhr:

Wegen der aktuellen Lage sind bei der Agentur für Arbeit die Anzeigen auf Kurzarbeit rasant angestiegen. Im Bereich der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, der die Landkreise Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen umfasst, gingen bis zum 27. März 3.000 Anzeigen auf Kurzarbeit aus nahezu allen Branchen ein. Vor Ort in den Agenturen für Arbeit wurde bereits umorganisiert. Die telefonische Beratung rund um das Thema Kurzarbeitergeld wurde personell aufgestockt und auch der Bereich der Leistungsbearbeitung deutlich verstärkt.

+ + + Update, 31. März, 18.30 Uhr:

Gerade viele kleine Selbstständige treibt die Sorge um, wie sie mit ihrem Betrieb überleben. Sie warten und hoffen auf Hilfen von Bund und Land. In Niedersachsen ist die NBank ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Förderung geht. Die Mitarbeiter kommen kaum hinterher, Anrufe und Mails zu beantworten. Am Freitag, 3. April, von 10.30 bis 12 Uhr steht der der Lüneburger Filialleiter Stephen Struwe-Ramoth LZ-Lesern Rede und Antwort zu Fragen Beihilfe, Darlehen und anderen Vorgaben. Da auch die Redaktion mit einem Ansturm rechnet, kann es sein, dass Anrufer Geduld benötigen und gar nicht alle durchkommen können. Wir bitten um Verständnis. Zu erreichen ist der Fachmann unter (04131) 740385. ca

+ + + Update, 31. März, 15.20 Uhr:

Ab Donnerstag, 2. April, dürfen im Landkreis Lüneburg in den Seniorenheimen und anderen Einrichtungen, in denen ältere und pflegebedürftige Menschen betreut werden, keine neuen Bewohner mehr aufgenommen werden. Ausgenommen von diesem Ausnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert von den übrigen Bewohnern in Quarantäne untergebracht werden können. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 31. März, 15.05 Uhr:

Mit einem Live-Video am Mittwoch, 1. April, rückt die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) die Folgen der Corona-Pandemie für die regionale Wirtschaft in den Mittelpunkt. Ab 14 Uhr im Facebook-Livestream unter www.facebook.com/ihklw beantwortet IHKLW-Berater Andreas Kinski Rechtsfragen rund um die Coronakrise. Die Fragen können von den Zuschauern während der Live-Übertragung über die Chat-Funktion gestellt werden. In einem zweiten Teil werden zwei Unternehmen schildern, mit welchen Strategien sie der Krise begegnen: Jan Orthey, Inhaber der Lüneburger Buchhandlung Lünebuch, und Maren Brandt, die seit 2019 mit ihrer eigenen Mode-Marke Make Monday Sunday und einer regionalen Produktion für externe Mode-Aufträge in Lüneburg gestartet ist.

+ + + Update, 31. März, 13.39 Uhr:

Seit heute (Dienstag, 31. März 2020) gibt es 15 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Virus-Infektionen bei 97. Drei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, müssen aber nicht beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 82 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben fünf Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+ + + Update, 31. März, 12.45 Uhr: 

Unternehmen können Sozialbeiträge auf Antrag später zahlen, wenn sie wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten sind. Das teilt der GKV-Spitzenverband, die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, mit. Dies gilt vorerst für März und April. Die Stundung muss immer vor dem Fälligkeits­termin beantragt und von der Einzugsstelle bewilligt worden sein, damit die Zahlung zurückgehalten werden darf.

+ + + Update, 31. März, 9.10 Uhr: 

Ein tägliches Gesprächsangebot in Zeiten von Corona macht die katholische Kirchengemeinde St. Marien. Stets zwischen 9 und 12 Uhr – auch am Wochenende – ist ein Seelsorger unter (04131) 603090 zu erreichen – egal, ob es um Ängste, Sorgen, Fragen oder die Beichte geht.

+ + + Update, 30. März, 19.10 Uhr: 

Weil die Frage gerade in einem Facebook-Kommentar aufkam: Wieso wurde die Quarantäne der Scharnebecker Oberschule bereits aufgehoben, wo sie doch erst am 20. März angeordnet wurde? Der Landkreis erklärt, dass die Quarantäne für einen Zeitraum von 14 Tagen gilt, gerechnet wird ab dem Tag, an dem eine Person das letztes Mal Kontakt zu einem Infizierten hatte oder hätte haben können. Im Fall der Schulgemeinschaft war das der letzte Schultag, also Freitag, der 13. März.

+ + + Update, 30. März, 19 Uhr:

In der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL) laufen Vorbereitungen, um das Städtische Klinikum bei der möglichen Aufnahme vieler Corona-Patienten zu unterstützen. Drei Stationen könnten dann als Infektionsstationen genutzt werden. Die LZ hat Katja Müller, stellvertretende Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, gefragt, ob das Auswirkungen auf die Versorgung der psychisch Erkrankten hat. Neben zwei Häusern, in denen junge Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht sind, wurde auch eine Station der Erwachsenenpsychiatrie freigezogen. Dort könnten psychiatrische Patienten, die Corona-Verdachtsfälle sind, untergebracht werden. Um die Räume bereitzustellen, wurden aber Patienten nicht einfach entlassen, verdeutlicht die Medizinerin. In Gesprächen mit den Patienten haben die Therapeuten eruiert, „ob eine medizinische Notwendigkeit zur weiteren stationären Behandlung bestand“. Das sehe auch ein Erlass des Landesregierung so vor. In den Fällen, bei denen dies nicht notwendig war, wurde für eine ambulante Versorgung und Nachbetreuung gesorgt. „Niemand wird ohne sorgfältige fachärztliche Einschätzung entlassen“, betont Müller. as

+ + + Update, 30. März, 14.15 Uhr:

Dem Landkreis Lüneburg wurde heute, Montag, eine weitere Coronavirus-Infektion bestätigt. Da ein Fall aus den vergangenen Tagen aber an das Gesundheitsamt eines anderen Landkreises abgegeben wurde, weil die betroffene Person dort wohnt, liegt die aktuelle Zahl der im Lüneburger Raum gemeldeten Fälle weiterhin bei insgesamt 82. Vier Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Seit dem Wochenende hat die Schulgemeinschaft der Oberschule am Schiffshebewerk wieder ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit: Die meisten der rund 700 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie weiteren Mitarbeitern der Schule sind inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen. Bei insgesamt zwei Personen aus der Schule fiel der Test auf das Coronavirus positiv aus. Für sie und ihre Familien gelten eigene Quarantänefristen, abhängig davon wann die ersten Symptome aufgetreten sind.

+ + + Update, 30. März, 14 Uhr:

Polizei und Hilfsorganisationen warnen vor Gefahren während der Corona-Krise. Doch wie lässt sich Entspannung organisieren? Mehr lesen Sie hier

+ + + Update, 29. März, 17.50 Uhr:

Die Corona-Krise ist auch das beherrschende Thema in der Sitzung des Lüneburger Rates am Dienstag, 31. März. Das Gremium tagt von 17 Uhr an im Gesellschaftshaus der Psychia­trischen Klinik Lüneburg (PKL), weil der Raum ausreichend Platz bietet, um Abstand zu halten. Im Verwaltungsausschuss wurde vorberaten, in der Sitzung nach Möglichkeit auf die Beratung von Anträgen und Anfragen zu verzichten und nur im Verwaltungsteil Beschlüsse auf den Weg zu bringen. Die Zuschauerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

+ + + Update, 29. März, 17.30 Uhr:

Die GfA sagt die mobile Schadstoffsammlung am Marienplatz und auf dem AGL-Gelände an der Bockelmannstraße am 1. April ab. Privathaushalte sollten die Schadstoffe zunächst an einem sicheren, für Kinder unzugänglichen Ort, aufbewahren, appelliert das Entsorgungsunternehmen.

+ + + Update, 29. März, 13.30 Uhr:

Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Landrat Jens Böther (Landkreis Lüneburg - Kreisverwaltung), Wirtschaftsförderer Jürgen Enkelmann (Wirtschaftsförderung Lüneburg) und Torsten Schrell, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüneburg), verabredeten am Wochenende ein zusätzliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für Klein- und Kleinstunternehmer mit bis zu 49 Mitarbeiter/innen, junge Start-Up-Unternehmen sowie Solo-Selbstständige. Es startet am Montag. Mehr Infos hier.

+ + + Update, 29. März, 11.20 Uhr:

Das vom Landkreis Lüneburg beauftragte Labor hat seit gestern, Sonnabend, keine neuen Ergebnisse übermittelt. Daher liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen nach wie vor bei 82. Zwei Personen, die erkrankt sind, werden nach wie vor stationär im Klinikum Lüneburg behandelt. 22 Menschen erhielten am Sonnabend einen Termin zum Test im Diagnosezentrum, sie sind derzeit in Quarantäne.

+ + + Update, 28. März, 13.45 Uhr:

Seit heute (Samstag, 28. März 2020) sind zehn weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 82. Zwei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Gut zwei Wochen, nachdem die erste Infektion mit dem Corona-Virus im Landkreis Lüneburg bestätigt wurde, gibt die Kreisverwaltung eine Zusammenfassung dazu bekannt, wie sich die Fälle in der Bevölkerung verteilen. Von Anfang an wurden alle Fälle erfasst und statistisch ausgewertet: „Es sind wirklich alle Altersschichten bei uns betroffen – vom Kleinkind bis zum über 70-Jährigen“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Bisher ist mehr als die Hälfte der bekannten infizierten Personen zwischen 20 und 40 Jahre alt. Jeder fünfte Betroffene ist älter als 50 Jahre alt.“ Die Zahlen im Landkreis Lüneburg entsprechen ungefähr der Altersstruktur der Erkrankten in ganz Deutschland, die das Robert-Koch-Institut erfasst.

Und wie verteilen sich die COVID-19-Erkrankten im Landkreis-Gebiet? Die meisten bekannten Corona-Infizierten leben im in der Hansestadt Lüneburg – auf die gut 78.000 Einwohner kommen etwas mehr als 30 Fälle. Alle weiteren Fälle verteilen sich über das gesamte Landkreis-Gebiet von der Heide bis an die Elbe. Das entspricht dem Verhältnis der Einwohnerzahlen. „Wir schauen sehr genau hin, ob sich irgendwo Schwerpunkte ergeben, so können wir wenn notwendig gegensteuern“, erklärt Yvonne Hobro. Bisher lassen sich die Ansteckungswege meist gut nachvollziehen: Infiziert waren am Anfang hauptsächlich Reiserückkehrer, es folgten deren Familien- und Haushaltsangehörige. „Es ist ganz wichtig, dass alle Betroffenen ihre Quarantäne einhalten, nur so können wir die Infektionsketten unterbrechen“, so die verantwortliche Fachbereichsleiterin.

+ + + Update, 27. März, 18.30 Uhr:

Viele Unternehmen sind momentan verunsichert, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Ausbreitung des Corona-Virus hat. Um möglichst schnell und kompetent Antworten auf wichtige Fragen zu erhalten, listen Hansestadt und Landkreis Lüneburg gemeinsam Ansprechpartner und weiterführende Links auf. Mehr dazu hier.

+ + + Update, 27. März, 16.30 Uhr:

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation steht die Kfz-Zulassungsstelle den Bürgerinnen und Bürgern nur noch eingeschränkt zur Verfügung – Einzeltermine werden ausschließlich nach Absprache mit dem Landkreis Lüneburg vergeben. „Das digitale Anmeldeverfahren läuft sehr gut, dennoch können wir derzeit nicht so viele Kunden empfangen wie bisher“, erläutert der Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr Sven Bretthauer. „Deshalb bitte ich um Verständnis, dass die nächsten freien Termine erst wieder in zwei Wochen möglich sind.“

Wer einen Termin bei der Kfz-Zulassungsstelle vereinbaren möchte, kann ein digitales Formular auf der Seite www.landkreis-lueneburg.de/termin ausfüllen. Gebucht werden sollten nur Termine für dringende Angelegenheiten. Außerdem bitten die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, Absagen zu bereits vereinbarten Sprechzeit rechtzeitig mitzuteilen. Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben, sich digital anzumelden, können auch telefonisch Kontakt aufnehmen.

+ + + Update, 27. März, 16.10 Uhr:

Im Live-Interview gibt Landrat Jens Böther, oberster Krisenmanager, mehr Details zu den Corona-Infizierten bekannt: Von den aktuell 72 Fällen seien rund 30 Personen aus der Stadt Lüneburg, die verbleibende Zahl aus dem Umland. „Wir beobachten das aber genau, weil sich ja bestimmte Cluster auch entwickeln könnten, wo wir gegebenenfalls gegensteuern müssten.“ Zur Altersstruktur sagt er: "Es sind wirklich alle Altersschichten betroffen, von kleinen Kindern bis zum 70-Jährigen ist alles dabei."

+ + + Update, 27. März, 14.10 Uhr:

Seit heute (Freitag, 27. März 2020) ist im Landkreis Lüneburg eine neue Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle nun bei 72. Zwei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind derzeit in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am 26. März 80 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Es gibt auch neue Genesungszahlen: Zwei weitere Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind wieder gesund. Insgesamt haben damit drei Personen die Corona-Infektion überwunden.

+ + + Update, 27. März, 13.40 Uhr:

Die schriftlichen Abschlussprüfungen der Auszubildenden, die für April und Mai angesetzt waren, werden in den Sommer verlegt. Das teilt die hiesige Industrie- und Handelskammer (IHK) mit. 3000 Azubis sind betroffen. Bis einschließlich Mai finden außerdem keine Weiterbildungsprüfungen statt, nachgeholt werden sollen sie zwischen Juni und August. Auf diese Regelungen haben sich die Kammern bundesweit verständigt.

„Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, ist es faktisch aktuell nicht möglich, bundesweit einheitliche Prüfungen umzusetzen“, sagt Sönke Feldhusen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, und betont: „Selbstverständlich informieren wir alle betroffenen Teilnehmer in den nächsten Tagen persönlich.“ Weitere Informationen gibt es hier.

+ + + Update, 27. März, 12.30 Uhr:

Die Rentenberatung über das Seniorenbüro findet weiter statt. Einmal wöchentlich berät Rentenberater Wolfgang Strohmeier kostenlos und ehrenamtlich zu Fragen rund um die Rente. Der Service unter dem Dach des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen REGION Lüneburg (SPN) ist gut nachgefragt. Die Beratung findet darum auch weiterhin statt und zwar montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr - allerdings im Moment ausschließlich telefonisch: Tel. (04131) 309-3192.

+ + + Update, 27. März, 11.30 Uhr:

Das Corona-Virus bremst regionale Wirtschaft aus. Geschäftsschließungen, stornierte Aufträge, eine insgesamt sinkende Nachfrage sowie fehlende Waren und Dienstleistungen: 95 Prozent der regionalen Unternehmen spüren durch das Corona-Virus negative Auswirkungen auf ihre Geschäfte. „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, einer beispiellosen ökonomischen Vollbremsung“, kommentiert Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW), die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage, an der sich mehr als 15.082 Unternehmen beteiligt haben, 695 davon aus dem IHKLW-Bezirk.

„Das Wasser steht vielen Unternehmen bis zum Hals. Ein knappes Drittel der Befragten geht von 25 bis 50 Prozent Umsatzrückgang aus, ein weiteres Drittel von mehr als 50 Prozent“, sagt Zeinert. „Ein Lichtblick sind die Hilfspakete, die Bund und Land verabschiedet haben, doch jetzt ist entscheidend, dass das Geld auch schnell und unbürokratisch bei den Unternehmen ankommt.“

+ + + Update, 27. März, 10.15 Uhr:

Mieten können gerade in Zeiten von Corona eine enorme finanzielle Bürde sein. Doch auch die Vermieter sind auf das Geld angewiesen, mit dem sie oft den Kredit für ihr Haus abbezahlen. Pläne aus Berlin, in einem LZ-Artikel gestern vorgestellt, ließ mehrere Immobilienbesitzer in der Redaktion anrufen. Tenor: „Wie sollen wir zurecht kommen, wenn wir keine Einnahmen haben?“ Mehr lest ihr hier.

+ + + Update, 27. März, 9.30 Uhr:

Hat das gründliche Händewaschen Auswirkungen auf den Trinkwasserverbrauch? Und wie sicher ist die Versorgung mit Trinkwasser? Die Wasserversorger klären auf. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 26. März, 18 Uhr:

Die Lüneburger Zahnärzte stellen die zahnmedizinische Versorgung auch in der Corona-Krise sicher. In einer Stellungnahme heißt es: „Die Zahnarztpraxen sind weiterhin für die Versorgung unserer Bürger erreichbar. Sie können weiterhin darauf zählen, dass wir im zahnmedizinischen Notfall für Sie da sind.“ Die Sprechzeiten seien zwar reduziert worden, aber die Zahnärzte bleiben erreichbar. Sie haben sich bereit erklärt, auch am Wochenende für ihre Patienten telefonisch erreichbar zu bleiben um die eingeteilte Notdienstpraxis zu entlasten.

+ + + Update, 26. März, 15.45 Uhr:

Die Hansestadt Lüneburg richtet ab sofort ein Nachbarschaftstelefon ein, bei dem sich all diejenigen melden können, die helfen wollen oder Hilfe benötigen. Ob Einkäufe, Botengänge oder ein Spaziergang mit dem Hund – gerade Menschen, die wegen ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen zur Corona-Risikogruppe zählen, sind in der aktuellen Situation auf die Hilfe anderer angewiesen, um die Öffentlichkeit so gut es geht zu meiden. Erreichbar ist das Nachbarschaftstelefon ab sofort immer montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (04131) 309-3093, oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe@stadt.lueneburg.de.

Um vor allem auch die Menschen zu erreichen, die nicht die Zeitung lesen oder in sozialen Medien unterwegs sind, hat die Stadtverwaltung außerdem ein Schreiben auf den Weg gebracht, das in den kommenden Tagen an alle Haushalte im Stadtgebiet gehen soll. Darin weist die Stadt auf das Nachbarschaftstelefon, aber auch auf weitere Hilfsangebote hin, wie beispielsweise das städtische Seniorentelefon oder die Gesundheitshotline des Landkreises Lüneburg. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass wir auf diesem Weg möglichst jeden Bürger und jede Bürgerin erreichen“, betont Lüneburgs Sozialdezernentin Pia Steinrücke.

+ + + Update, 26. März, 14.15 Uhr:

Insgesamt meldeten sich am Bürgertelefon für Gesundheitsfragen unter der Nummer (04131) 26-1000 gestern rund 280 Anrufer, bei der Corona-Hotline für Gewerbetreibende unter der Nummer (04131) 26-1005 gingen rund 60 Anrufe ein, viele dazu mit Fragen zu speziellen Einzelfällen.

+ + + Update, 26. März, 11.15 Uhr:

Der erste Corona-Patient im Landkreis Lüneburg ist wieder genesen. Der Mann aus der Samtgemeinde Dahlenburg war am 11. März Lüneburgs erster Fall. Er war mit Symptomen aus dem Skiurlaub aus den Alpen zurückgekehrt. Unterdessen stieg die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis um zwei auf 71 an. Drei davon werden im Klinikum stationär behandelt. 37 Menschen aus dem Landkreis haben am Vortag über das Bürgertelefon einen Termin im Diagnosezentrum vermittelt bekommen. Insgesamt steigt die Zahl der Landkreis-Bewohner, für die ein Corona-Test angeordnet worden ist, auf 596.

+ + + Update, 26. März, 10.30 Uhr:

Die Corona-Krise führt bei vielen Menschen zu Verunsicherungen, Fragen und Sorgen. Seit Dienstag, 17. März, ist das Seniorentelefon geschaltet. Es ist ein Angebot, das die Stadt mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt zusammen eingerichtet hat. Ansprechpartner sind dort die Mitarbeiterinnen des Beraterteams, die sich am Seniorentelefon abwechseln.

+ + + Update, 26. März, 10.50 Uhr:

Haben Sie Fragen zu Corona an den Landrat? Die dritte Woche, in der der Landkreis ganz im Zeichen der Corona-Krise steht, neigt sich dem Ende entgegen. Nach der großen Resonanz in der vorigen Woche stellt sich Landrat Jens Böther (CDU) als oberster Krisenmanager am Freitag, 16 Uhr, wieder den Fragen der LZ-Leserinnen und Leser – live auf der Facebook-Seite der Landeszeitung. Sie können Ihre Frage im Laufe des heutigen Donnerstags an marc.rath@mh-lg.de senden. Wir werden sie bündeln und zu zehn Fragen zusammenfassen, die wir Jens Böther dann stellen.

+ + + Update, 25. März, 20 Uhr:

Klinikum-Sprecherin Angela Wilhelm relativiert die Pressemitteilung des Landkreises: „Richtig ist, dass derzeit drei COVID-19-Patienten am Klinikum behandelt werden, alle befinden sich in einem stabilen Zustand und werden nicht auf der Intensivstation behandelt.“ Offenbar habe es „bei der Übermittlung der Coronavirus-Fallzahlen am Klinikum für das ,Corona update’ des Landkreises von heute ein Missverständnis gegeben“, sagt sie. Der Landkreis hatte am frühen Nachmittag vermeldet, dass sich momentan elf Menschen im Klinikum befänden, vier von ihnen "intensivmedizinisch betreut" würden (siehe Update, 25. März, 14.36 Uhr). Also, nochmal zur Sicherheit: Insgesamt liegen drei Coronavirus-Infizierte im Lüneburger Krankenhaus, nicht elf.

+ + + Update, 25. März, 17.30 Uhr:

Das Klinikum Lüneburg verfügt über 36 Intensivbetten für Erwachsene sowie 14 Beatmungsplätze. Der Bund hat unterdessen eine große Zahl an Beatmungsgeräten für die deutschen Krankenhäuser geordert. Sobald das Klinikum eine entsprechende zusätzliche Ausrüstung bekommt, können bis zu 36 Beatmungsplätze eingerichtet werden. 

+ + + Update, 25. März, 15.50 Uhr:

Die größte Quarantäne-Aktion des Landkreises im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wird beendet: Am Donnerstag hebt das Gesundheitsamt die häusliche Isolation für 1000 Schüler sowie 100 Lehrkräfte und Mitarbeiter des Lüneburger Johanneums wieder auf - natürlich nur für die Nicht-Infizierten. Seit 14. März war die gesamte Schule in Quarantäne geschickt worden, weil sich ein Lehrer mit dem Coronavirus infiziert hatte. Letztlich infizierten sich fünf Lehrer und Schüler, bei allen gab es einen leichten Krankheitsverlauf.

+ + + Update, 25. März, 14.36 Uhr:

Vier weitere Coronavirus-Infektionen meldet der Landkreis, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 69. Elf Menschen sind momentan im Klinikum Lüneburg, vier davon werden intensivmedizinisch betreut. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag, 24. März 2020, 31 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Die Unsicherheit um das Corona-Virus machen sich in diesen Tagen offenbar auch Betrüger zunutze. Beim Landkreis Lüneburg sind vermehrt Meldungen eingegangen, wonach Unbekannte im Namen des Gesundheitsamtes an den Haustüren Corona-Tests und Atemschutzmasken anbieten. „Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unangemeldet bei jemandem klingelt“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Niemand aus unserem Haus verkauft irgendwelche Produkte oder führt Corona-Tests durch. Dieses betrügerische Angebot ist reine Geldmache und hat mit gesundheitlicher Vorsorge nichts zu tun.“ Die Polizei rät in diesen Fällen: Lassen Sie sich nicht verunsichern, lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und kontaktieren Sie stattdessen die Polizei.

+ + + Update, 25. März, 11.15 Uhr:

In Zeiten von Corona haben Unternehmen viele Fragen - zu Förderprogrammen, Finanzierung, Kurzarbeit und Arbeitsrecht. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg startet morgen, Donnerstag, um 14 Uhr einen Facebook-Livestream, bei dem Unternehmen per Chat und in den Kommentaren ihre Fragen stellen können. Gesprächspartner werden unter anderem die Berater Sven Heitmann und Andreas Kinski sein. Das Live-Video wird auf den Facebook-Seiten der IHK und der LZ zu sehen sein.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind fatal und kommen in vielen Bereichen einer ökonomischen Vollbremsung gleich. Geschäfte bleiben geschlossen, Veranstaltungen werden abgesagt, das öffentliche Leben steht zunehmend still“, sagt Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. „Die Verunsicherung in der regionalen Wirtschaft ist groß. Das Telefonaufkommen ist bei uns im Moment sehr hoch. Deshalb nutzen wir jetzt einen weiteren Kanal, um mit unseren Kunden in Kontakt zu treten.“ Alle Corona-Informationen, die für Unternehmen relevant sind, bündelt die IHK unter www.ihk-lueneburg.de/corona.

+ + + Update, 25. März, 9.30 Uhr:

Die Corona-Krise stellt das Leben der Menschen auf den Kopf. Kommunale Entscheidungsträger wollen Orientierung bieten. So hat der Bürgermeister der Nachbarstadt Uelzen, Jürgen Markwardt, alle 3000 Bürger über 80 Jahren angeschrieben, um sie auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Im Lüneburger Stadtgebiet soll in den nächsten Tagen sogar allen 46.202 Haushalten per Post ein Rundschreiben von der Verwaltung zugestellt werden.

Ergänzend zum extra eingerichteten Seniorentelefon will die Stadt Lüneburg nun eine weitere Hotline einrichten, über welches die Nachbarschaftshilfe-Initiativen und Hilfesuchenden zueinander finden können. „Wir sind mit den entsprechenden Initiativen gerade im Gespräch“, heißt es aus dem Rathaus. Das Rundschreiben dazu an alle Haushalte sei in Arbeit.
Derweil bleibt das Seniorentelefon weiter erreichbar. Unter (04131) 309 3370 und 309 3717 erhalten ältere Menschen Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus, Beratung und Beistand. Wer die Befürchtung hat, am Virus erkrankt zu sein, sollte sich weiter ans Bürgertelefon für Stadt und Kreis unter (04131) 26-1000 wenden. tm

+ + + Update, 24. März, 19 Uhr:

Etliche Unternehmen haben sich heute beim Gesundheitsamt nach den Soforthilfe-Programmen von Bund und Land erkundigt, teilt der Landkreis Lüneburg mit." Aktuell ist noch nicht festgelegt, wo und wie die in Aussicht gestellten Gelder beantragt werden können“, sagt Landrat Jens Böther. Sobald klar ist, wie die finanziellen Hilfen an die Unternehmen kommen, werden diese Informationen über Wirtschaftsförderung und Verbände weitergegeben. Die Wirtschaftsförderung hat bereits eine Hotline unter (04131) 2082-0 eingerichtet.

"Beim Thema Verdienstausfall durch Quarantäne kann das Gesundheitsamt dagegen in der Tat weiterhelfen: Denn das Infektionsschutzgesetz regelt, dass betroffenen Personen für die Dauer der Quarantäne eine Verdienstausfall-Entschädigung gezahlt werden kann, wenn keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde. In diesen Fällen können die Arbeitgeber, wenn sie den Verdienst weitergezahlt haben, einen Antrag beim Gesundheitsamt stellen. Fragen dazu können an die Mailadresse gesundheitsamt@landkreis-lueneburg.de gerichtet werden. Bei individuellen Antworten muss allerdings Wartezeit eingeplant werden.

+ + + Update, 24. März, 17 Uhr:

Damit in Corona-Zeiten die neuen Abstandsregelungen zwischen den Kunden eingehalten werden, gelten für den Lüneburger Wochenmarkt ab Mittwoch neue Regeln: die Stände werden weiter auseinander gezogen und das Angebot eingegrenzt. Ab sofort werden auch Stände in den Straßen Am Markt und Am Ochsenmarkt aufgebaut. „Dafür haben wir zum Teil Fahrradständer abgebaut, um Platz zu schaffen“, sagt Joachim Bodendieck, Leiter des städtischen Ordnungsamtes. Zusätzlicher Platz entstehe auch, weil einige Stände vorübergehend nicht mehr genehmigt werden. Zugelassen sind nur noch Verkaufsstände für Lebensmittel und Gartenbauprodukte, insbesondere Sämereien und Anzuchtpflanzen. Schnittblumen dürfen dagegen nicht mehr angeboten werden, auch Imbisse und Kaffeeausschank sind nicht mehr erlaubt.

Dass es an der einen oder anderen Stelle dennoch im Verlauf des Marktes enger werden kann, lässt sich nicht vermeiden, gerade an sonnigen Tagen wie heute. „Hier appellieren wir an die Kunden, aufeinander acht zugeben und die erforderlichen Abstände einzuhalten“, erklärt Bodendieck. Für die Handhygiene stehen ab sofort außerdem zwei Waschbecken für Kunden und Händler zur Verfügung – eines davon am Eingang zum ehemaligen Ratskeller und eines in Höhe des Geschäftes Tom Tailor. tm

+ + + Update, 24. März, 11.45 Uhr:

Seit Dienstag sind vier weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 65. Zwei erkrankte Menschen werden momentan stationärim Klinikum Lüneburg behandelt, sie befinden sich in einem stabilem und nicht lebensbedrohlichem Zustand. Eine weitere Person wurde aus dem Klinikum entlassen und bleibt zunächst für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne.

>Am Montag haben 44 Personen über das Bürgertelefon einen Termin für einen Test im Diagnosezentrum erhalten. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Zum Wochenanfang gab es reichlich zu tun am Bürgertelefon: Rund 500 Anrufe nahmen die Mitarbeiter entgegen, die inzwischen zentral von Scharnebeck aus arbeiten. Viele Fragen drehten sich um die neuen Regelungen für das öffentliche Leben, insbesondere das sogenannte Kontaktverbot.

+ + + Update, 24. März, 11.30 Uhr:

Gerade ist der Landkreis Lüneburg der Weisung der Landesregierung gefolgt und hat die Öffnungszeiten der Gastronomien eingeschränkt, da wurde bereits in Hannover entschieden, Speisegaststätten komplett für den Publikumsverkehr zu schließen. Es ist schwer, den Überblick zu behalten. Was ist eigentlich noch erlaubt? Und was verboten? Hier gibt es den Überblick.

+ + + Update, 23. März, 17.30 Uhr:

Die Gesellschaften, die unter dem Dach der Gesundheitsholding Lüneburg vereint sind, arbeiten eng zusammen, um für die mögliche Aufnahme einer großen Zahl von Corona-Infizierten vorbereitet zu sein. In der Psychiatrischen Klinik etwa wurden bereits drei Stationen freigezogen und so vorbereitet, dass sie als Infektionsstationen genutzt werden können. Medizinisches und Reinigungspersonal wird derzeit entsprechend geschult, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wenn die Kapazitäten des Klinikums erschöpft sind, können wir hier Patienten versorgen, die keine intensivmedizinische aber eine klinische Versorgung benötigen“, beschreibt Rolf Sauer, Geschäftsführer der PKL und der Gesundheitsholding, die vorbereitenden Maßnahmen. „Außerdem stimmen wir kontinuierlich ab, wo die Mitarbeiter der zurzeit geschlossenen Gesellschaften an anderer Stelle unterstützen können.“

Am Freitag wurde die letzte geplante Operation in der Orthoklinik durchgeführt. In den beiden Stationen der Klinik, die sich nach und nach lichten, können auch Corona-Patienten untergebracht werden. „Wir bündeln unsere Kapazitäten und tun alles, um das Klinikum bei dieser immensen Herausforderung zu unterstützen“, so Rolf Sauer, „gleichzeitig halten wir die akut benötigte
Versorgung psychisch Erkrankter und die Versorgung der Bewohner in unseren Pflegeheimen aufrecht.“

+ + + Update, 23. März, 16.05 Uhr:

Die Handwerkskammer drängt auf Soforthilfe und unbürokratische Unterstützung für Betriebe. „Kunden bleiben weg, Aufträge werden storniert, Mitarbeiter melden sich krank“, sagt Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. Viele Firmen seien existenziell gefährdet, weil Umsätze einbrechen und Lieferengpässe entstehen. In dieser Phase komme es auch entscheidend auf Sofortmaßnahmen der Politik an. Sudmeyer will zudem mit den regionalen Kreditinstituten reden. „Die Banken sollten in diesen Tagen dem Handwerk zur Seite stehen, indem sie möglichst bürokratiearme Unterstützung bieten und die Absicherung der Bürgschaftsbanken rasch und zuverlässig an das Handwerk weitergeben.“

+ + + Update, 23. März, 13.15 Uhr:

Kein neuer bestätigter Fall im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der hier bestätigten Corona-Virus-Infektionen weiterhin bei 61. Drei erkrankte Menschen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, befinden sich aber in einem stabilen und nicht lebensbedrohlichen Zustand. Zu der Corona-Entwicklung im Landkreis Lüneburg erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich: „Dass wir den gleichen Stand wie gestern feststellen, bedeutet leider keine Entspannung. Der einfache Grund dafür ist, dass sonntags keine Tests durchgeführt werden.“ Diese werden im Laufe des heutigen Tages gemacht, die Ergebnisse liegen voraussichtlich morgen vor. Einen Wegweiser zu den wichtigsten Ansprechpartnern finden Sie hier als PDF.

+ + + Update, 23. März, 11.15 Uhr:

Beamte, die zum Beispiel beim Landkreis oder bei der Stadt arbeiten, werden freigestellt, wenn sie aktuell für ihre Kinder keine Betreuung haben. Dafür müssen sie keinen Urlaub nehmen. Anders sieht es bei Angestellten des öffentlichen Dienstes in der Verwaltung aus, die dafür ihren Jahresurlaub aufbrauchen müssen. Eine Ungleichbehandlung, die für Unfrieden im Kollegenkreis sorgen dürfte. Katrin Holzmann, Pressesprecherin des Landkreises, sagt dazu: „Für Angestellte werden gerade neue Regelungen abgestimmt unter den öffentlichen Arbeitgebern.“

+ + + Update, 22. März, 16.30 Uhr:

Bund und Länder haben sich zur Eindämmung der Corona-Krise auf ein weitgehendes Kontaktverbot verständigt. Danach sollen Ansammlungen von mehr als zwei Menschen grundsätzlich verboten werden. Dies soll aber nicht für Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen gelten.

+ + + Update, 22. März, 12 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg hat soeben sieben weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt. Damit liegt die aktuelle Gesamtzahl der im Kreis gemeldeten Fälle nun bei 61. Gestern (21. März) bekamen 32 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Die Ergebnisse stehen noch aus.

+ + + Update, 22. März, 11 Uhr:

Der Landkreis Uelzen bittet alle Unternehmen, die noch Schutzmaterial haben, das sie nicht selbst benötigen, sich zu melden. Gesucht werden Schutzmasken (FFP2 oder FFP3), Schutzbrillen (dicht anliegend und Antibeschlag), Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Angesprochen sind nicht nur Lieferanten, sondern auch Handwerks- und andere Betriebe. Kontakt: a.heidinger@landkreis-uelzen.de

+ + + Update, 21. März, 20.20 Uhr: 

Bernd Althusmann, stellvertretender Ministerpräsident, schreibt auf seiner Facebook-Seite: „Eine weitergehende Ausgangsbeschränkung angelehnt an Bayern erscheint mir notwendig! Alle Bundesländer sollten dies mit dem Bund möglichst gemeinsam und mit Augenmaß umsetzen! Die Menschen in unserem Land wären meines Erachtens bereit, diese Einschränkung auf Zeit zu akzeptieren.“

+ + + Update, 21. März, 17 Uhr:

Die Corona-Pandemie hat nun auch in Niedersachsen erste Todesopfer gefordert. Neben zwei Personen aus der Region Hannover ist ein 87jähriger aus dem Landkreis Harburg verstorben. Der vorerkrankte Senior ist in der Nacht von Freitag auf Sonnabend im Krankenhaus Winsen/Luhe gestorben.

+ + + Update, 21. März, 15.15 Uhr:

Eine weitere Coronavirus-Infektion ist bestätigt. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 54. Am Freitag, 20. März, wurden mehr als 50 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus.

+ + + Update, 21. März, 12.30 Uhr:

Viele Menschen brauchen in diesen Tagen Hilfe - beim Einkaufen, bei der Kinderbetreuung oder einfach, weil man sich einsam fühlt. Übers Netz können Hilfebietende jetzt schnell Angebote online stellen - und Hilfesuchende sie finden: Dafür einfach die Portale www.coronahilfe.bfw-design.de und www.lebendiges-lueneburg.de/solidaritaet nutzen.

+ + + Update, 21. März, 9.35 Uhr:

Die Eisenbahngesellschaften metronom, erixx, enno wollen das vollständige Fahrplanangebot so lange aufrechterhalten, wie es irgend geht. Die Zahl der Fahrten wird nicht vorsorglich eingeschränkt, teilten die Unternehmen mit.

+ + + Update, 20. März, 16.40 Uhr

Eine weitere Schule wird unter Quarantäne gestellt: In diesen Stunden wird die Schulgemeinschaft der Oberschule am Schiffshebewerk in Scharnebeck informiert, dass sie häuslich isoliert wird. Das hat die Kreisverwaltung gerade im Nachgangs des Live-Videos mitgeteilt. Betroffen sind damit rund 600 Schüler und 50 Lehrkräfte und anderes Personal. Mehr Infos gibt es hier.

+ + + Update, 20. März, 16 Uhr

Landrat Jens Böther beantwortet auf der Facebook-Seite der LZ live Fragen zur Corona-Krise, die mehr als 50 Leser und User vorab gestellt haben. Alle Fragen und Antworten werden auch in der Wochendausgabe der LZ veröffentlicht. Das Video kann auch nach der Live-Übertragung noch angesehen werden.

+ + + Update, 20. März, 15.20 Uhr

Im Landkreis Lüneburg werden Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomien, Imbisse und Mensen ab Sonntag, 22. März, für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Land hat die Landkreise am Freitag dazu angewiesen. Außer-Haus-Verkäufe sind weiterhin zulässig, nur dürfen die Speisen nicht innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben verzehrt werden. Den entsprechenden Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 20. März, 14 Uhr

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Leuphana Universität beschlossen, alle öffentlichen Veranstaltungen abzusagen und zum Vorlesungsbeginn am 6. April keine Präsenzveranstaltungen auf dem Campus stattfinden zu lassen. Jetzt werden alle Gebäude auf dem Universitätsgelände für den Publikumsverkehr geschlossen. Zutritt haben nur noch die Mitarbeiter. Die Vorbereitungen auf den Start des Sommersemesters laufen aber dennoch auf Hochtouren.

Der größte Teil der Leuphana-Beschäftigten arbeitet bereits von zu Hause aus. Nur in den Bereichen, in denen einige Beschäftigte zwingend vor Ort sein müssen, wird die Arbeit auf dem Campus fortgesetzt. Das betrifft unter anderem IT-Services, Personalsachbearbeitung, Buchhaltung und Campus-Infrastruktur. Besprechungen finden nur noch in Form von Telefon- oder Videokonferenzen statt. Die Bibliothek ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Forschungsbetrieb wird soweit wie möglich fortgesetzt.

Aufgrund der absehbaren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie stellt sich die Universität darauf ein, dass für einen deutlich längeren Zeitraum als nur bis zum 19. April  keine Präsenzveranstaltungen auf dem Campus stattfinden werden.

+ + + Update, 20. März, 13.20 Uhr

Das Infektions- und Verbreitungsrisiko des Cornavirus ist hoch, besonders in Berufen mit besonderem Patientenkontakt. Die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) empfiehlt ihren Mitgliedern deshalb, aus Verantwortung für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung die Zahl der Behandlungen auf das Nötigste zu beschränken. "Die große Mehrzahl der Praxen reduziert aufgrund dieser Empfehlung jetzt ihren Betrieb", sagt dazu Thomas Koch, Lüneburger Kreisstellenvorsitzender der ZKN. Konkret heißt das: Vorübergehend sollen nur noch Patienten mit akuten Beschwerden behandelt werden. Prophylaktische Maßnahmen und planbare Behandlungen werden dagegen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Patienten seien entsprechend informiert und Großteils abbestellt worden, erklärt Koch. Auch der Notdienst wird aufrecht erhalten: "Die meisten Praxen hinterlassen auf ihrem Anrufbeantworter eine Notfallnummer." Wie lange diese Regelung bestehen bleibt, könne angesichts der sich täglich neuen Lage niemand sagen, betont Zahnarzt Koch: "So lange wir aber ausreichend Schutzmittel haben, schließen wir nicht."

+ + + Update, 20. März, 11.55 Uhr

Im Landkreis Lüneburg gibt es acht weitere bestätigte Coronavirus-Infektionen. Damit erhöht sich die Zahl auf insgesamt 53 Betroffene. 44 Personen haben am Donnerstag über das Bürgertelefon einen Abstrich-Termin bekommen. Bei den bisher bekannten Fällen weise der überwiegende Teil einen leichten Krankheitsverlauf auf, teilt das Kreisverwaltung mit.

+ + + Update, 20. März, 11.30 Uhr

Blutspenden – das geht auch in Zeiten von Corona. Der Bedarf ist groß, denn laut Markus Baulke, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes, geht die Zahl der Blutpräparate aktuell leicht zurück. „Wenn das nächste Woche so weitergeht, wird es problematisch“, sagt er. Das größte Problem liege in den Spendelokalen: Die Hälfte der Aktionen findet in Schulen statt, doch die sind zur Zeit geschlossen. Es finden aber weiter Spendetermine statt, zum Beispiel heute in Bardowick, 16 bis 20 Uhr in der Hugo-Friedrich-Hartmann-Schule, Große Worth 5.

Wegen des Coronavirus gelten in allen Fälllen besondere Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Temperaturmessungen der Blutspender sowie die Bereitstellung von Desinfektionsstationen. Bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern sollen mehr jüngere Menschen eingesetzt werden, sie sorgen auch dafür, Abstände in den Warteschlangen zu kontrollieren. Statt eines Buffets gibt es Lunchpakete, um längere Aufenthalte zu verhindern. Nachträglich analysiert werden müssten die Blutpräparate nicht: „Das Virus ist nicht über Blut übertragbar“, erklärt Baulke. Jeder, der sich gesund fühlt, sich in keinem Risikogebiet aufgehalten hat und nicht mit infizierten Menschen in Kontakt kam, sei bei der Blutspende willkommen.

Weitere Termine:

  • Donnerstag, 26. März, 15.30 bis 19.30 Uhr, Oberschule Neuhaus, Kirchstraße 35
  • Donnerstag, 26. März, 15 bis 20 Uhr, Grundschule Kirchgellersen, Einemhofer Weg 26
  • Mittwoch, 1. April, 15 bis 19.30 Uhr, Glockenhaus, Glockenstraße 9.

+ + + Update, 20. März, 9.35 Uhr

Neben Niedersachsens Innenminister  Boris Pistorius (SPD) weist auch der Landkreis Lüneburg nachdrücklich darauf hin, dass größere Treffen im Freien angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht erlaubt sind. Hintergrund dafür sind vermehrt Meldungen, dass sich Erwachsene mit ihren Kindern auf Spielplätzen versammeln oder Gruppen von Jugendlichen in der Lüneburger Innenstadt unterwegs sind. „Ich möchte eines ganz deutlich machen“, erklärt Landrat Jens Böther. „Auch wenn jemand glaubt, sich selbst nicht schützen zu müssen, hat er als möglicher Überträger des Virus eine Verpflichtung anderen gegenüber. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann das Virus tödlich sein.“ Der Verwaltungschef ergänzt deshalb: „In den Allgemeinverfügungen des Landkreises Lüneburg steht, dass sich mehr als zehn Personen derzeit nicht draußen treffen dürfen. Wer dagegen verstößt, macht sich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes strafbar.“

+ + + Update, 19. März, 19.15 Uhr

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind die Busse im Landkreis Lüneburg eine Woche früher als geplant nach dem Ferienfahrplan unterwegs. Bereits ab kommender Woche, ab dem 23. März, fallen dadurch Linien weg, die grundsätzlich für den Schülerverkehr eingesetzt sind. Das betrifft hauptsächlich den ländlichen Bereich, beispielsweise die 5606 von Deutsch Evern zur IGS Embsen oder die 5362, welche Dahlenburg mit Vastorf, Bahrendorf und Lüneburg verbindet. Auch für das Anruf-Sammel-Mobil gibt es Veränderungen: Es fällt ab Freitag, 20. März, ersatzlos aus.

+ + + Update, 19. März, 17 Uhr

Das Land Niedersachsen und die AOK bieten eine gemeinsame Corona-Hotline an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können unter anderem auf allgemeine Fragen wie Gesundheitsschutz und Symptome sowie auch auf Fragen zu Quarantäne und Arbeitsrecht Antwort geben. Die Hotline ist unter (0511) 4505-555 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. In Niedersachsen sind aktuell 981 Fälle bestätigt. Weitere Informationen auch unter www.niedersachsen.de/coronavirus

+ + + Update, 19. März, 16.25 Uhr

Der Kreis Lüchow-Dannenberg verzeichnet seinen ersten Corona-Fall: Dort ist eine Frau positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet das Büro des Lüchow-Dannenberger Landrats. Sie zeigte leichte Krankheitssymptome, nachdem sie aus dem Urlaub in einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt war. Sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zwei weitere Personen – eine aus dem Landkreis Uelzen, eine aus Lüchow-Dannenberg, – die mit der Erkrankten Kontakt hatten, stehen vorerst unter Beobachtung.

+ + + Update, 19. März, 15.45 Uhr

"Das ist keine Übung und das ist erst recht kein Spiel": Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die Menschen mit deutlichen Worten ermahnt, die Regeln zur Vermeidung der Coronavirus-Ausbreitung einzuhalten. "Die Lage ist außerordentlich ernst", sagte Pistorius am Donnerstagmittag. Dennoch säßen Personen dicht zusammen in Cafés und Eisdielen, Großeltern seien mit Enkeln auf dem Wochenmarkt. Darüber sei er entsetzt. "Nach meiner Einschätzung schlägt die Stunde der Wahrheit am Wochenende." Bis dahin müsse sich die Lage deutlich verbessern. "Die Ausgangssperre ist ultima ratio." Doch sie werde kommen: "Davon bin ich überzeugt, wenn alle anderen Maßnahmen nicht greifen." (Quelle: NDR)

+ + + Update, 19. März, 15.15 Uhr

Die GfA Lüneburg wird ab Freitag, 20. März, aufgrund der Coronavirus-Pandemie den direkten Kundenkontakt auf der Deponie stark einschränken. Bis auf Weiteres können keine Anlieferungen von Grünabfällen, Sperrmüll, Altpapier, Restmüll, Elektronikschrott und Sondermüll von Privatkunden mehr angenommen werden. Privatkunden aus Stadt und Kreis, die wegen Baumaßnahmen auf eine kurzfristige Entsorgung angewiesen sind, können eine Anlieferung zur Entsorgung vorab telefonisch unter (04131) 923280 anmelden. Für Gewerbekunden bleibt die Deponie in Bardowick ohne Einschränkungen geöffnet.

+ + + Update, 19. März, 14 Uhr

Die Ankündigung, dass der Bahnverkehr eingeschränkt wird, ist schon einige Tage alt. Jetzt hat die Landesnahverkehrsgesellschaft, kurz LNVG, Rücksprache mit den anderen Bahnunternehmen gehalten und Eckpunkte vorgegeben. Pendler können aufatmen: Vor allem die Verbindungen im Berufsverkehr sollen sichergestellt werden, damit diejenigen, die auf die Züge angewiesen sind, auch weiterhin ihren Arbeitsplatz erreichen können. Und: Auf den Hauptstrecken sollen die Züge zwischen 5 und 20 Uhr aber weiterhin stündlich fahren. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 19. März, 12.55 Uhr

Seit Donnerstag gibt es Gewissheit über drei weitere Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Somit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt 45. "Im Verlauf des gestrigen Tages wurden rund 60 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus", teilt der Landkreis mit. "Wie auch in den vergangenen Tagen gilt: Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause. Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben."

+ + + Update, 19. März, 11 Uhr

659 Anrufe gab es am Mittwoch am Corona-Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg, am Tag zuvor lag die Zahl bei 1000. Die Telefone klingeln also nach wie vor fast ununterbrochen. Immerhin habe sich aber die Wartezeit etwas verkürzt, sagt Pressesprecherin Katrin Holzmann. Das Team, das Gesundheitsfragen täglich von 8 bis 18 Uhr unter (04131) 26-1000 beantwortet, besteht jetzt aus 20 Kolleginnen und Kollegen. Auch die zweite Hotline, erreichbar unter (04131) 26-1005, verzeichnete gleich am ersten Tag 175 Anrufer. Sie ist für all jene da, die weitere Fragen zum Coronavirus haben, etwa zu den Allgemeinverfügungen (siehe auch Update, 18. März, 19 Uhr).

+ + + Update, 19. März, 8.55 Uhr

Was möchtet ihr gern von Jens Böther wissen? Eure Fragen rund um das Thema Coronavirus könnt ihr uns heute, Donnerstag, bis 17 Uhr per E-Mail zuschicken - bitte mit der Angabe eures Namens und Wohnortes an marc.rath@mh-lg.de. Zwischen 13 und 14 Uhr könnt ihr uns unter (04131) 740 380 eure Fragen auch telefonisch durchgeben. Zu sehen sein wird das Live-Interview am Freitag, 20. März, um 16 Uhr hier auf unserer Facebook-Seite. Weitere Infos gibt es hier.

+ + + Update, 19. März, 7.15 Uhr

Umsatzeinbrüche überall: Corona hat längst Gastronomie und Handel infiziert. Der Vorsitzende der Lüneburger Handelsorganisation LCM, Heiko Meyer, und der Anzeigenchef von LZ und Lünepost, Thomas Grupe, appellieren an die Kunden, die lokale Geschäftswelt zu unterstützen, statt bei großen Plattformen im Internet zu bestellen. Kunden sollten sich lieber ein paar Wochen Zeit lassen, um die neue Hose oder Jacke dann im lokalen Einzelhandel zu kaufen. Meyer sagt: „Das würde uns helfen und wäre eine Schadensbegrenzung.“

+ + + Update, 18. März, 19.30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Corona-Krise eine Ansprache im Fernsehen gehalten. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat sie nicht bekanntgegeben. Wer ihre Rede lesen möchte, findet sie hier. Wir listen hier aber auch einmal einige ihrer Statements auf:

    • "Das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor."
    • "Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt."
    • "Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff."
    • "Alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch."
    • "Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind."
    • "Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist."

+ + + Update, 18. März, 19 Uhr

Auf der Facebook-Seite der LZ finden sich in den Kommentaren unter den Beiträgen viele Fragen zu den Allgemeinverfügungen, die der Landkreis Lüneburg erlassen hat. Wieso gelten die Auflagen für Gastronomie-Betreiber in anderen Landkreisen schon? Wieso sind die Regelungen unterschiedlich? Und wieso haben manche Geschäfte bereits geschlossen und andere nicht? Generell ist es so: Die Landkreise setzten die Regelungen um, die das Bundesland erlässt. In Kraft treten sie erst nach den örtlichen Veröffentlichungen - dieser Zeitpunkt kann unterschiedlich ausfallen. Der Landkreis Lüneburg hat jetzt eine Hotline eingerichtet: Wer die Telefonnummer (04131) 26-1005 anruft, kann seine Fragen rund um die Allgemeinverfügungen stellen. 

+ + + Update, 18. März, 18.20 Uhr

Das Klinikum Lüneburg schaltet um in den Seuchen-Modus. Eine Station wird vorsorglich freigemacht, um Betten für Corona-Patienten zu haben. Das Virus verdrängt schrittweise andere Patienten, weil nicht dringliche Operationen verschoben werden. Zwar fehlen bundesweit nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft 17 000 Pfleger, doch Lüneburg meldet Entwarnung: „Grundsätzlich sind alle pflegerischen Planstellen besetzt bzw. werden bereits fest geplanten Einstellungen weiter aufgebaut“, sagt Sprecherin Angela Wilhelm. So sollen auch die Examensschüler zum 1. April eingestellt werden, die ihre gestern absolvierte Prüfung bestanden haben.

+ + + Update, 18. März, 17.10 Uhr

In den Kitas sind kaum Kinder, nur ganz wenige Mädchen und Jungen sind in der Notbetreuung. Dennoch mussten die Erzieherinnen der städtischen Kitas Anfang dieser Woche noch regulär in ihren Einrichtungen erscheinen. Da stellt sich die Frage nach dem Warum. Die Stadtverwaltung begründet das damit, dass die Notbetreuung koordiniert und alles weitere geplant werden musste. Pressesprecherin Ann-Kristin Jenckel sagt: „Ab Donnerstag gilt für Erzieherinnen und Erzieher das Gleiche wie für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung, nämlich, dass rund die Hälfte ins Homeoffice geht und von dort arbeitet.“

+ + + Update, 18. März, 16.40 Uhr

Im Landkreis Uelzen gibt es seit Mittwoch zwei weitere nachgewiesene Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Damit liegt die Zahl bei insgesamt drei Infizierten. Im Landkreis Lüneburg gibt es derzeit 42 bestätigte Fälle.

+ + + Update, 18. März, 15 Uhr

Der Krisenstab der Niedersächsischen Landesregierung hat sich in einer Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Corona-Pandemie geäußert. Die wesentlichen Infos: Maßnahmen wie Ausgangssperren oder die Schließung der Landesgrenzen werden derzeit nicht für notwendig gehalten. Wer sich das Live-Video von der Pressekonferenz ansehen möchte, findet es hier.

+ + + Update, 18. März, 13.55 Uhr

Die Polizei warnt vor "Scharlatanen", die während der Corona-Pandemie die Gutgläubigkeit insbesonderer älterer Menschen ausnutzen. "Seien Sie misstrauisch", heißt es von den Beamten. "Nehmen Sie am besten über eine Institution (wie Kirche, Gemeinde, Rotes Kreuz oder andere Hilfsorganisationen) organisierte und abgesprochene Hilfe in Anspruch. Lassen Sie sich von der Organisation den Namen und die Legitimation der Person geben, die zu Ihnen an die Haustür kommt."

Auch warnt die Polizei davor, fremde Personen in die Wohnung zu lassen. "Lassen Sie sich die Einkäufe an der Haustür übergeben." Auch Wertgegenstände oder größere Bargeldbeträge sollen nicht ausgehändigt werden, "auch nicht vor einem möglichen Hintergrund, dass diese 'virenverseucht' sein sollen und desinfiziert werden müssten." Solche Vorfälle bitten die Beamten sofort an die Polizei zu melden.

Im gleichen Zuge warnt die Polizei auch vor einer neuen Form des "Enkel-Tricks":

"Parallel nutzen Kriminelle auch die Angst vor dem neuartigen Virus Covid-19 aus, um vor allem ältere Menschen "über das Ohr zu hauen". Dabei handelt es sich um eine besonders dreiste Masche, die die Angst der Menschen vor Corona ausnutzt. Unbekannte rufen bei älteren Menschen an und geben sich als Angehörige, die sich mit dem Virus Covid-19 infiziert hätten. Sie
würden nun im Krankenhaus liegen und dringend Geld für teure Medikamente brauchen. Dann werde vereinbart, dass in Kürze jemand an der Wohnanschrift der Angerufenen vorbeikommt, um das Geld abzuholen. Wenig später erscheinen dann weitere Personen bei den Angerufenen und holen Geld und Wertsachen ab," sagt Polizeisprecher Kai Richter.

Auch hier rät die Polizei: Niemals unbekannten Menschen Wertgegenstände oder Bargeld aushändigen und am Telefon ausdrücklich den Namen der Anrufer verlangen. Außerdem:

      • Geben Sie keine Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
      • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
      • Lassen Sie ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen.

+ + + Update, 18. März, 12.40 Uhr

Hotelbetriebe dürfen keine Touristen mehr beherbergen, Personen, die bereits beherbergt werden, müssen ihre Rückreise (bis spätestens zum 25. März) antreten. Gastronomien dürfen nur öffnen, wenn die Tische mit zwei Metern Abstand angeordnet sind, die Gäste also ausreichend weit voneinander entfernt Platz nehmen können. Außerdem werden die Öffnungszeiten von frühestens 6 Uhr bis spätestens 18 Uhr beschränkt. Hier geht's zum Artikel.

+ + + Update, 18. März, 12.20 Uhr

16 Neu-Infizierte sind nach Angaben der Kreisverwaltung bis Mittwochmittag im Landkreis Lüneburg hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 42. Weitere 62 Verdachtsfälle sollen sich jetzt dem Test unterziehen. Das Gesundheitsamt des Landkreises bittet alle Betroffenen, sich nicht wegen des Ergebnisses telefonisch zu erkundigen, um Verzögerungen zu vermeiden. Kreissprecherin Katrin Holzmann: "Sobald es vorliegt, werden sie informiert."

+ + + Update, 18. März, 11 Uhr

Weil die Schulen seit dem 16. März geschlossen haben, wird der Busverkehr in den Landkreisen im Hamburger Verkehrsverbund auf den Ferienfahrplan umgestellt. Das betrifft auch die Linien der KVG und damit den Lüneburger Landkreis. Die Umstellung gilt ab Montag, 23. März. Einzelne Umläufe mit reinem Schülerverkehr sollen aber schon vorher eingestellt werden.

+ + + Update, 18. März, 10.30 Uhr

Die Taxenzentrale will einen Lieferdienst anbieten. Vorsitzender Bernd Lehrmann erklärt, wie es funktionieren soll: Ein Kunde gibt eine Bestellung im Supermarkt auf und bekommt den Preis genannt. Dann ruft er das Unternehmen unter (04131) 52025 an. Der Fahrer holt den Betrag beim Kunden ab, fährt zum Lebensmittelgeschäft, lädt den Einkauf ein, um ihn dann zum Kunden zu bringen. Der nimmt die Ware entgegen und entrichtet den Fahrpreis. Lehrmann und seine Kollegen wollen so einen zusätzlichen Service bieten und gleichzeitig etwas gegen ihre einbrechenden Umsätze tun, denn da Veranstaltungen ausfallen und Lokale früh schließen, riefen deutlich weniger Bürger ein Taxi. (ca)

+ + + Update, 18. März, 9.30 Uhr

Die aktuelle Situation wirkt sich auch den Regionalverkehr aus, die Züge sind deutlich leerer als sonst, und auch bei der Bahn gibt es natürlich Mitarbeiter, die aufgrund der Schul- und Kitaschließung zu Hause bleiben und ihre Kinder betreuen müssen. Ergo: Es wird Fahrplanänderungen geben. Der metronom hat jetzt aber mitgeteilt, dass versucht wird, alle Fahrten des metronom bis mindestens Freitag, 20. März, so fahren zu lassen wie es der aktuelle Fahrplan vorsieht. "Ob uns das gelingt, ist abhängig von der aktuellen Situation, aber wir sind fest entschlossen." Dennoch mache es die Situation notwendig, das Angebot ab der nächsten Woche deutlich zu reduzieren, "um für Sie alle Planungssicherheit und Verlässlichkeit zu erhalten".

Der metronom arbeitet zurzeit mit dem Land Niedersachsen und allen anderen Verkehrsunternehmen an einem Ersatzkonzept. Das Ergebnis soll ein reduzierter Sonderfahrplan sein, "welchen wir entsprechend der aktuellen Situation aber auch sicherstellen können". Wichtig sei dem metronom, dass alle angebotenen Fahrten zuverlässig stattfinden und dass auch im Berufsverkehr ausreichend Fahrten und Kapazitäten vorhanden sind. Auch die wichtigsten Anschlussverbindungen seien darin berücksichtigt. "Noch ist der Sonderfahrplan nicht fertig, wir arbeiten mit Hochdruck daran."

+ + + Update: 18. März, 7.50 Uhr

Die Welle der Hilfsbereitschaft in Zeiten von Corona läuft an. „Leiste deinen Teil!“ — unter diesem Motto hat sich eine Gruppe von Schülern und Studenten zusammengeschlossen, um berufstätige Eltern bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Mehr als 20 Helfer im Alter von 14 bis 23 Jahren haben sich bis jetzt bereit erklärt, ihre Hilfe ehrenamtlich anzubieten. Mehr dazu hier.

+ + + Update: 17. März, 17.30 Uhr 

Mit massiven Einschränkungen im öffentlichen und geschäftlichen Leben müssen die Lüneburger ab Donnerstag, 19. März, rechnen. Diverse Geschäfte müssen schließen. Vorausgegangen ist diesen Vorsichtsmaßnahmen eine gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern. Es geht darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Wer LZ-Informationen zufolge in Stadt und Landkreis Lüneburg schließen muss und wer öffnen darf, lest ihr hier.

Der Kreis Uelzen hat eine ähnlich lautende Verfügung bereits veröffentlicht, danach gelten die Vorschriften "ab sofort". Wer das nachlesen möchte, findet die Informationen auf der Internetseite des Landkreises.

+ + + Update: 17. März, 14.20 Uhr 

Ältere Menschen werden zur Corona-Risikogruppe gezählt. Um Seniorinnen und Senioren zu beraten, zu beruhigen und mit den wichtigsten Informationen zum Thema zu versorgen, haben der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen und das Sozialdezernat ein Seniorentelefon eingerichtet. Es ist ab Mittwoch unter der Telefonnummer (04131) 309-3370 und (04131) 309-3717 erreichbar. Die Zeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.

+ + + Update: 17. März, 13.30 Uhr 

Die Kreisverwaltung hat auf den Ansturm auf das Diagnosezentrum reagiert. Am Dienstagmorgen war ein Team der Kreisverwaltung vor Ort, um die Wartenden wegzuschicken, die ohne Termin erschienen waren. Laut Kreissprecherin Katrin Holzmann werden jetzt die Termine auch zu verschiedenen Zeiten zu vergeben, um den Betrieb zu entzerren. Am Montag hatte sich morgens eine lange Schlange vor dem Zentrum im städtischen Klinikum gebildet (siehe auch Update aus der Pressekonferenz vom 16. März, 14 Uhr).

+ + + Update: 17. März, 12.40 Uhr 

20 weitere Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg haben sich soeben bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl auf insgesamt 26 Infizierte. Das Labor hat die Testergebnisse am Dienstagvormittag mitgeteilt, nachdem am Montag insgesamt 188 Personen auf das Virus getestet worden waren. "Alle neu positiv getesteten Personen sind älter als 40 Jahre und befinden sich bereits in häuslicher Isolation. Das Gesundheitsamt informiert derzeit alle Getesteten telefonisch über ihr Ergebnis. So lange müssen alle Getesteten weiter ihre Quarantäne einhalten. Das Klinikum und das Diagnosezentrum können keine Auskunft erteilen", heißt es in der Mitteilung, die die Pressestelle des Landkreises verschickt hat.

Heute, Dienstag, sind insgesamt 140 Personen zur Probeentnahme angemeldet. Einmal zur Erinnerung: Getestet werden dort grundsätzlich nur Personen, die über das Bürgertelefon des Landkreises nach bestimmten Kriterien angemeldet wurden. Um Warteschlangen zu vermeiden, werden ab sofort organisatorische Änderungen am Diagnosezentrum umgesetzt: So werden Menschen, die keinen Termin haben, sofort nach Hause geschickt. Auch die Terminvergabe wird optimiert, um Warteschlangen zu vermeiden.

Wer den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, ruft bitte das Bürgertelefon unter (04131) 26-1000 an. Die Kapazitäten wurden aufgestockt: Aktuell sind insgesamt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich zwischen 8 und 18 Uhr im Einsatz. Dennoch kann es zu Wartezeiten kommen.

+ + + Update: 17. März, 9.45 Uhr

Der LZ-Ticket-Shop und das Service-Center der Landeszeitung bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

+ + + Update: 16. März, 19.30 Uhr

Seit Montagabend gibt es insgesamt sechs bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Die Ergebnisse der 188 Personen, die im Diagnosezentrum auf eine Infektion mit dem Virus getestet wurden, sollen voraussichtlich bis Mittwochabend vorliegen.

+ + + Update: 16. März, 19.20 Uhr

Die Lüneburger müssen ab Dienstagmorgen weitere Einschränkungen in Kauf nehmen: Bund und Länder wollen die Ausbreitung des Coronavirus mit drastischen Mitteln bremsen. So hat die niedersächsische Landesregierung etwa die Schließung eines Großteils der Geschäfte angeordnet. Der Erlass tritt am Dienstag, 17. März, um 6 Uhr in Kraft und soll bis zum 18. April gelten. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Lebensmittelmärkte, Wochenmärkte oder Apotheken. Mehr dazu hier.

+++ Update: 16. März, 18.30 Uhr

Am Sonntag hatten Hansestadt und Landkreis eine gemeinsame Pressemitteilung zum Corona-Fall am Johanneum herausgegeben (siehe Update vom 15. März, 13 Uhr), in der Angehörigen der Schüler und Mitarbeiter "dringend" dazu geraten wurde, "aufmerksam den Gesundheitszustand zu verfolgen und die Öffentlichkeit zu meiden". In der jüngsten Pressekonferenz und auch in der Mail, die das Gesundheitsamt heute, Montag, über die Schulleitung an die Eltern hat verschicken lassen, wurde diese Aussage der Verwaltung deutlich abgemildert. "Die Quarantäne gilt ausdrücklich nur für die in den Schreiben genannten Personen, nicht für deren Haushalts-/Familienangehörige. Eltern, Geschwister, möglicherweise zu Besuch gewesene Freunde und Bekannte fallen nicht darunter und können sich frei bewegen", ist darin zu lesen. Die Öffentlichkeit meiden sollen nur diejenigen, die selbst oder deren Kinder Symptome zeigen.

Das Gesundheitsamt hat mit der Mail ein Schreiben verschickt, in dem es um Verhaltensregeln in der Quarantäne geht.

+++ Update: 16. März, 16.50 Uhr

Die Tirol-Spur ist kalt. Der Lehrer des Johanneums kann sich nicht auf der Ski-Freizeit der Schule infiziert haben. Denn diese endete am 3. Februar. Die Krankheit bricht nach Angaben der WHO aber in der Regel fünf bis sechs Tage nach der Infizierung aus - nicht sechs Wochen. Das Gesundheitsamt hatte den Tirol-Zusammenhang am Wochenende erst nahegelegt, nachdem sich mehrere Eltern von Kindern gemeldet hatten, die mit auf der Ski-Freizeit waren und nun Erkältungssymptome zeigten. Mehr zu dem Thema gibt es hier.

+++ Update aus der Pressekonferenz (16. März, 14 Uhr): 

Durch die Schließung der Kitas und Schulen und den bestätigten Coronavirus-Fall am Johanneum ist die Situation im Landkreis Lüneburg eine gänzlich andere als noch vor dem Wochenende. Um über die aktuelle Lage, die Fälle, das Thema "häusliche Isolation" und ihre Bedeutung und das Diagnosezentrum zu sprechen, hat die Verwaltung zur Pressekonferenz eingeladen. Das sind die wesentlichen Infos:

      • Es gibt nach wie vor 5 bestätigte Fälle. 188 Personen wurden zum Diagnosezentrum geschickt, von ihnen allen konnte am Montag auch ein Abstrich genommen werden. Dazu wurde die Zahl der Ärzte aufgestockt. Auch die Arbeitszeiten sollen noch ausgeweitet werden.
      • Die langen Warteschlangen, die heute vielfach vor dem Diagnosezentrum beobachtet wurden, begründet Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereis Soziales, so: Es hätten sich zahlreiche Menschen testen lassen wollen, die Urlaub in Risikogebieten wie Norditalien gemacht haben. Sie seien allesamt abgewiesen worden, denn: Zentrale Meldestelle für alle Menschen aus Stadt und Kreis ist das Bürgertelefon, erreichbar unter (04131) 26-1000. Dort wird entschieden, ob beim Betroffenen ein Abstrich im Diagnosezentrum genommen werden soll. Ist ein solcher Test erforderlich, wird der Name des Betroffenen via Fax vom Gesundheitsamt übermittelt. Nur dann wird jemand im Diagnosezentrum auch eingelassen.
      • Die Verantwortlichen appellieren außerdem an die 1000 Schüler des Johanneums, die unter Quarantäne stehen. Einige der Jungen und Mädchen seien am Montag in der Lüneburger Innenstadt gesehen worden. Hobro: ,,Wir raten eindringlich, diese Angelegenheit ernstzunehmen, denn die Möglichkeit, dass diese Schüler Infektionsträger sind, ist groß."
      • Das Klinikum Lüneburg bereitet sich derweil auf die Aufnahme von Corona-Patienten vor: Personal wird entsprechend geschult, über Schutzmaßnahmen informiert. Nicht dringende Operationen, wie zum Beispiel das Einsetzen eines Hüftgelenks, werden aufgeschoben, um Betten auf der Intensivstation freizuhalten. Obwohl dem Krankenhaus aufgrund der Quarantäne-Maßnahme am Johanneum Personal fehlt, ist die Situation nicht kritisch. Das macht Jörg Cramer, Ärztlicher Direktor des Klinikums, deutlich. Und: "Wir haben eine gute Bevorratung.Ob das ausreichend ist, hängt von der Frage ab, mit wie vielen Erkrankten wir es zu tun haben. Wenn es einen explosionsartigen Ausbruch gibt, sieht das anders aus."
      • Thema Kita-/Schulschließungen: 70 Anfragen für eine Kinderbetreuung hat es über das Wochenende gegeben, sagt Landrat Jens Böther. 30 davon konnten zugesagt werden, weil sie die Bedingungen für eine Aufnahme in den Notbetrieb erfüllten. Stadt und Kreis möchten da pragmatisch vorgehen, Oberbürgermeister Ulrich Mädge: "Wir sind bereit, in städtischen Einrichtungen auch Kinder aus dem Landkreis zu betreuen, wenn deren Eltern in einer Klinik hier arbeiten."

Den ausführlichen Bericht lest ihr am Dienstag in der LZ. 

+++ Update: 16. März, 13 Uhr

Bei der Berichterstattung über die Lüneburg Razorbacks ist uns ein Irrtum unterlaufen. Ein Spieler des American-Football-Teams wurde positiv auf das Virus getestet, er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Allerdings befindet sich nicht das gesamte Team in häuslicher Quarantäne. "Der Rest des Teams verhält sich nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes und des Robert-Koch-Instituts", sagt Pressesprecher Mark Düffert, "das heißt Spieler, die sich nicht krank fühlen und keine Symptome aufweisen, sollen sich weiter den normalen Regularien der Zeit unterziehen, wie Hände waschen, Abstand halten, soziale Kontakte eindämmen. Wem es möglich ist, der soll sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben." Einige Razorbacks-Spieler, die Erkältungsymptome aufweisen, haben sich auf Anraten des Gesundheitsamtes einem Test unterzogen.

+++ Update: 16. März, 12.50 Uhr

Die Mühlen in der Justiz mahlen noch: Verhandlungen und Termine vor den Lüneburger Gerichten finden weiter statt, sofern die Betroffenen keine Absage vom Gericht erhalten haben. Ladungen haben weiter Gültigkeit. Jeder Richter entscheidet für sich, ob ein Prozess stattfindet.

+++ Update: 16. März, 11.50 Uhr

Hat sich der Lehrer des Johanneums gar nicht in Tirol angesteckt? Die Fahrt in die jüngst zum Risikogebiet erklärte Ski-Region liegt jedenfalls sehr viel länger zurück, als es bisher den Anschein hatte. Ulrike Lindemann, Schulleiterin des Johanneums, ist nicht glücklich über die Darstellung des Gesundheitsamtes im Fall der Schul-Quarantäne. "Der Ski-Kurs des 12. Jahrgangs in Tirol fand vom 24. Januar bis zum 3. Februar statt. Das habe ich dem Gesundheitsamt auch so mitgeteilt. Die verkürzte Rückbeziehung der Quarantäne-Maßnahme auf die Tirolfahrt ist für mich nicht nachvollziehbar."

Die Quarantänemaßnahme für das Johanneum gelten auch nicht nur für Schüler und Lehrer, sondern für das gesamte Personal, etwa Sekretariat und Hausmeister. Die vom Bernhard-Riemann-Gymnasium abgeordneten Lehrer stehen unter Quarantäne, das Kollegium ist informiert und darf auch nicht mehr in die Schule. Damit kann die Schule die Notfallversorgung nicht aufrechterhalten. "Von anderen Schulen wurde niemand zu uns abgeordnet", sagt Lindemann.

Der Schulleiter der IGS Embsen hat sich an die Eltern gewandt, die folgende Mitteilung auch auf der Homepage veröffentlicht: "Aufgrund der Tatsache, dass dauerhaft Kollegen aus dem Johanneum bei uns im Einsatz waren und sind - und - jetzt alle Schüler und Lehrer des Johanneums anlassbezogen in Quarantäne sind, ist aus Sicht des Gesundheitsamtes die IGS Embsen mit ihrem Personal nicht geeignet, eine Notbetreuung anzubieten. Die Notbetreuung kann daher an der IGS Embsen nicht angeboten werden."

+++ Update: 16. März, 9.30 Uhr

Neue Informationen von der LNVG zum Regionalverkehr (siehe auch Update vom 15. März, 21.10 Uhr): "Das ist der aktuelle Stand: Im Laufe der Woche wird sich entscheiden, wann und wo Verbindungen reduziert werden. Die Umstellung des Fahrplans braucht etwas Vorlauf. Wir stehen dazu im Austausch mit den Bahnunternehmen. Es wird besonders darauf geachtet werden, dass Anschlüsse sichergestellt bleiben und zu den Hauptverkehrszeiten weiter genügend Plätze vorhanden sind. Wir gehen davon aus, dass sich der Berufsverkehr weiter verringern wird, wie bereits durch die geschlossenen Schulen weniger Menschen unterwegs sind", sagt Pressesprecher Dirk Altwig.

+++ Update: 15. März, 21.10 Uhr

Dass es im Lüneburger Raum und in ganz Niedersachsen zu Fahrplanänderungen kommen wird, hat Dirk Altwig gegenüber der LZ soeben bestätigt. Er ist Pressesprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), die für die Verkehrsplanung und die Fahrpläne zuständig ist. Etliche Medien haben berichtet, dass die Deutsche Bahn den regionalen Verkehr einschränkt. Tatsächlich sind es aber die einzelnen Aufgabenträger der Länder, die über mögliche Fahrplananpassungen entscheiden. Lüneburger Pendler werden sich definitiv an einen neuen Fahrplan gewöhnen müssen. Wie gravierend die Änderungen sein werden, hängt von zwei Faktoren ab. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

+++ Update: 15. März, 20.15 Uhr

Um die Verbreitung des Coronavirus im Landkreis Lüneburg einzudämmen, bleibt die Kreisverwaltung am Montag, 16. März, für Besucher geschlossen. Eine Lösung für die darauffolgenden Tage sei in Arbeit, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir entwickeln gerade sinnvolle Strukturen. Unser Ziel ist es, die Anliegen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger derzeit so gut es geht weiter zu bearbeiten, gleichzeitig aber die Kreisverwaltung für Besucher nahezu geschlossen zu halten“, sagt Landrat Jens Böther.

Nähere Informationen zu dem geplanten Vorgehen folgen im Laufe des Montags. Sicher ist hingegen bereits, dass regelmäßige Termine wie die Gesundheitsberatung vorerst ausfallen. Auch die Kommunen im Landkreis sind dabei, ihre Erreichbarkeit für Besucher anders aufzustellen, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltungen sicherzustellen.

Die Verwaltung des Landkreises Harburg bleibt ab Montag geschlossen. Termine sind nur in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Vereinbarung möglich. Ähnlich sieht es in Uelzen aus: Dort wird das Kreishaus am Montag und Dienstag ganztägig geschlossen, ab Mittwoch dürfen Bürger nur dann eintreten, wenn sie einen Termin vereinbart haben. Die Lauenburger Stadtverwaltung unterbindet den Publikumsverkehr komplett: Kontakte sind ausschließlich über Telefon oder E-Mail möglich.

+++ Update: 15. März, 18.45 Uhr

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg bleibt heute bis in den späten Abend erreichbar. Aufgrund der zahlreichen Fragen zum Corona-Virus bleiben die Mitarbeiter länger am Telefon. Die Kreisverwaltung bittet die Anrufer um etwas Geduld, die Warteschlange ist lang. Rund 1000 riefen allein am Sonntag an. Die Telefonnummer lautet: (04131) 26-1000.

+++ Update: 15. März, 17.20 Uhr

Bei einem der fünf bestätigten Corona-Fälle handelt es sich um einen Spieler der "Razorbacks". Und zwar spielt der Mann in der ersten Mannschaft des American-Football-Teams, das zum VfL Lüneburg gehört. "Wir haben alle informiert, die mit ihm in Kontakt waren", erklärt Razorbacks-Pressesprecher Mark Düffert, "die Mannschaft befindet sich in häuslicher Quarantäne". Man sei im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Die Spieler, die die entsprechenden Symptome aufweisen, sollen nun auf das Virus getestet werden.

+++ Update: 15. März, 16.20 Uhr

Bei den weiteren beiden bestätigten Corona-Infizierten handelt es sich um zwei Angehörige derselben Familie aus dem Landkreis Lüneburg. Beide zeigen leichte Erkältungssymptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Wo es zu der Ansteckung gekommen ist, wird derzeit ermittelt. Die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Fälle liegt damit bei fünf Personen.

+++ Update: 15. März, 15.40 Uhr

Wieso gilt die Quarantäne nur für Schüler und Personal des Johanneums? Müssten nicht eigentlich auch die jeweiligen Angehörigen isoliert werden? Das Gesundheitsamt hat den Familien lediglich empfohlen, die Öffentlichkeit zu meiden. Leiterin Dr. Marion Wunderlich beantwortet diese Fragen so: "Normalerweise verfahren wir bei einem bestätigten Fall so, dass die Kontakte ermittelt werden und die Angehörigen ebenso wie der Betroffene unter Quarantäne gestellt werden. Beim Johanneum ist es jetzt so, dass es sich um einen sehr großen Kreis handelt, der involviert ist und dadurch die Abfragen wesentlich langwieriger sind. Deshalb raten wir vorsichtshalber auch den Angehörigen dazu, die Öffentlichkeit zu meiden und auch den eigenen Gesundheitszustand genau zu beobachten." Es ginge also auch darum, das soziale Leben herunterzufahren. Mehr dazu lest ihr hier.

+++ Update: 15. März, 13.30 Uhr

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis sind bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl auf 5. Die Personen sind ebenfalls häuslich isoliert und zeigen milde Krankheitsverläufe. Das teilt der Landkreis mit.

+++ Update: 15. März, 13 Uhr

Bis voraussichtlich zum 25. März werden sämtliche Schüler und das Personal des Johanneums unter häusliche Quarantäne gestellt: Das hat am Sonntagmittag das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg entschieden. Der Auslöser: Bei einer Lehrkraft des städtischen Gymnasium wurde der Virus nachgewiesen und das Gesundheitsamt hat Erkenntnisse darüber, dass diese Person gemeinsam mit einer weiteren Lehrkraft und einer Schulklasse in Tirol war.
Aufgrund dieses größeren Kreises um die erkrankte Person hat das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg entschieden, die gesamte Belegschaft und alle Schülerinnen und Schüler häuslich zu isolieren. "Wir haben die Schulleitung über diesen Schritt informiert, sie hat ein entsprechendes Schreiben an die Betroffenen weitergeleitet", sagt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. "In diesem Schreiben ist auch genau erklärt, wie im Fall von Krankheitssymptomen vorgegangen werden muss." Sie rät dringend auch den Angehörigen, aufmerksam den Gesundheitszustand zu verfolgen und die Öffentlichkeit zu meiden. Die Quarantäne gilt - sofern keine Symptome festgestellt werden - bis voraussichtlich zum 25. März. Am Johanneum werden mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, rund 100 Lehrkräfte arbeiten dort.

+++ Update: 15. März, 10.25 Uhr

Ein Lehrer des Johanneums hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er zählt aber nicht zu einem der bestätigten Lüneburger Fälle, weil er in einem der Nachbarkreise wohnt. Das Gymnasium besuchen mehr als 1000 Schüler, fast 100 Lehrer arbeiten dort.

Dass es dort einen bestätigten Fall gibt, hat das Gymnasium selbst auf der Homepage mitgeteilt. Der LZ liegt der Brief vor, den das Gesundheitsamt an die Eltern rausgeschickt hat. Darin heißt es: "Vom 9.03.2020 - 11.03.2020 einschließlich hatten Ihre Kinder die Möglichkeit, Kontakt mit einem später nachweislich an Coronavirus erkrankten Lehrer gehabt zu haben. Diese Person war erkältet." Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes, bittet die Eltern in dem Schreiben darum, folgende Verhaltensregeln zu beachten:

      1. "Ihre Kinder vermeiden den Besuch von allen öffentlichen UND privaten Veranstaltungen.
      2. Ihre Kinder halten eine akribische Händehygiene (Händewaschen) ein.
      3. Solange Ihre Kinder selbst keine Erkältungssymptome haben, wird ein Abstrich keinen Nachweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus zeigen und gibt eine falsche Sicherheit.
      4. Wenn Ihre Kinder Erkältungssymptome aufweisen, melden Sie sich unter der Telefonnummer: 04131/261000, wo Sie kompetent bis zum Abstrich durchgeleitet werden.
      5. Wenn Ihre Kinder andere Menschen zum Beispiel bei Spaziergängen treffen, halten Sie bitte 1,5 Meter Abstand.
      6. Ihre Kinder schütteln bitte keine Hände mehr und verzichten auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt.
      7. Ihre Kinder betreten bitte abnehmen sofort keine Gemeinschaftseinrichtungen mehr, z.B. Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser.
      8. Wenn Ihre Kinder vollständig gesund sind, können Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ansonsten wäre es wünschenswert, wenn sie das Rad oder den eigenen PKW benutzen."

Weiter heißt es in dem Brief, dass das Gesundheitsamt zurzeit alle Personen ermittele, die direkten Kontakt mit der betreffenden Person hatten. Diese würden "schriftlich bzw. fernmündlich" informiert.

+++ Update: 15. März, 9.40 Uhr

Es gibt bislang 253 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen. In Lüneburg sind nach wie vor drei Personen nachweislich infiziert.

+++ Update: 14. März, 18 Uhr

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeiter des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, erreichbar unter der Telefonnummer 116117, nicht für allgemeine Fragen zum Corona-Virus zuständig sind. Die Telefonleitungen werden zurzeit von Anrufern blockiert, die Fragen rund um das Thema „Corona“ haben. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für diejenigen, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen. In den vergangenen Stunden ist es zu langen Wartezeiten in der Telefonschleife gekommen.

Wann die 116117 anrufen? Bei einer Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die KVN bittet darum, dass Anrufer vor dem Wählen der Nummer darüber nachdenken, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende erfolgen muss oder vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Montag Zeit hat.

+++ Update: 14. März, 13 Uhr

Der Landkreis Lüneburg weist noch einmal eindringlich auf das Bürgertelefon hin. Wer vermutet, an Corona erkrankt zu sein, soll grundsätzlich immer die Nummer (04131) 26-1000 wählen.

Es sei absolut wichtig, den Weg über das Bürgertelefon einzuhalten, betont Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Wir müssen in der derzeitigen Situation das Gesundheitssystem unbedingt entlasten. Wenn aber erkrankte Personen direkt das Klinikum oder Arztpraxen aufsuchen, können sie sehr schnell das dortige Personal anstecken, welches wir dringend benötigen.“ Auch zum Selbstschutz rät sie, zu Hause zu bleiben. „Dort, wo sich viele Mensch