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Krieg gegen die Ukraine – So können Lüneburger helfen

Der Krieg in der Ukraine bewegt die Lüneburgerinnen und Lüneburger. Immer mehr Organisationen und Privatpersonen bieten ihre Unterstützung an. Sie wollen Geld oder Kleidung spenden, sprechen Ukrainisch oder wollen einen Schlafplatz anbieten? – So können Sie jetzt helfen.

Lüneburg. Die Stadt Lüneburg zeigt sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Die ersten Vertriebenen aus der Ukraine haben Lüneburg bereits erreicht. Stadt und Landkreis arbeiten mit Hochdruck daran, die Kapazitäten in Flüchtlingsunterkünften wieder hochzufahren und auszubauen.

Sie wollen Wohnraum oder Ihre Unterstützung anbieten?

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hat eine Hotline in der Verwaltung der Hansestadt einrichten lassen, an die sich Lüneburger und Lüneburgerinnen wenden können, die Unterkünfte für Geflüchtete oder ihre Hilfe, z.B. als Dolmetscher, anbieten wollen. "Wir bitten darum, zunächst von Sach- und Geldspenden an die Kommune abzusehen, da wir noch nicht wissen, wie viele Menschen überhaupt in Lüneburg ankommen werden", sagt Claudia Kalisch. Diese seien daher bei den Hilfsorganisationen, die sie an die Menschen in der Ukraine oder an der Grenze vermitteln, besser aufgehoben.

Ab sofort ist die Hotline der Stadt Lüneburg unter der Telefonnummer (04131) 309-4567 geschaltet, danach vorerst montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Die Hotline unter der Nummer (04131) 309 4567 ist ausschließlich für Hilfsangebote in der Hansestadt Lüneburg vorgesehen. Zusätzlich können sich Helfende über folgende Email-Adresse melden: ukraine-engagement@stadt.lueneburg.de. Stadt und Landkreis haben außerdem eine Hotline für ausländerrechtliche Fragen eingerichtet: (04131) 309-4444 (Mo.-Fr. 10-16 Uhr).

Um regionale Hilfsangebote zu bündeln, hat der Landkreis Lüneburg eine neue Website online geschaltet: www.landkreis-lueneburg.de/ukraine. Dort gibt es Antworten auf Fragen wie:

  • Wohin wenden Bürgerinnen und Bürger sich, wenn sie eine Unterkunft anbieten oder sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten?
  • Wer organisiert derzeit Kleiderspenden vor Ort?
  • Und wie kann jemand helfen, der mehrere Sprachen spricht und aus dem Ukrainischen ins Deutsche übersetzen kann?

Übersetzer gesucht: Stadt und Landkreis suchen nach Bürgern, die bei Übersetzungen helfen können. Wer helfen möchte und gute Englisch-, Russisch- oder Ukrainischkenntnisse hat, kann sich per E-Mail an karin.kuntze@landkreis-lueneburg.de wenden. Karin Kuntze sammelt alle Angebote und meldet sich dann bei den Helfern.

Die Hotline für Hilfsangebote in der Gemeinde Adendorf ist unter der Telefonnummer (04131) 980995 geschaltet. (Montag bis Freitag von 10-12 Uhr sowie 13-15 Uhr.)

Die Stadt Bleckede hat ein Bürgertelefon mit der Telefonnummer 05852 / 977- 55 eingerichtet, das montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 13 bis 18 Uhr freigeschaltet ist. Es geht auch per Mail: ukraine@bleckede.de. Weitere Informationen: www.bleckede.de/ukraine

Der auch in Lüneburg ansässige Hauseigentümer-Verband Haus & Grund hat eine Initiative für Vertriebene des Ukraine-Kriegs gestartet. Jeder, der praktische Hilfe in Form einer Beherbergung zur Verfügung stellen möchte, könne sich entweder an die örtliche Kommunalverwaltung wenden oder seine privaten Unterkünfte bei der Initiative #unterkunft unter https://elinor.network/gastfreundschaftukraine/ melden. Das teilte der Verbandspräsident Kai Warnecke mit. „Die Geflüchteten aus der Ukraine sind auf die Unterstützung unserer Gesellschaft angewiesen“, betont er. Für die Vermietung von Wohnraum an Ukrainerinnen und Ukrainer wäre es hilfreich, wenn diese einen EU-Sonderstatus erhielten, der allen Beteiligten ein unbürokratisches und schnelles Handeln ermöglichte.

Angebot ist auch eine Verpflichtung

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zeigen in dieser Krisensituation eine große Solidarität und Hilfsbereitschaft und möchten geflüchteten Menschen aus der Ukraine eine Unterkunft anbieten. Dies können ein oder mehrere Zimmer im eigenen Zuhause sein oder eine freistehende Wohnung bzw. ein freistehendes Haus. Einige Familien im Landkreis denken auch darüber nach, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Doch wer Menschen ein Zuhause auf Zeit bietet, geht damit auch die Verpflichtung ein, für seine Gäste zu sorgen. Dazu Yvonne Hobro, Fachbereichsleitung Soziales des Landkreises: "Geflüchtete aufzunehmen und ihnen ein neues Leben in Deutschland zu ermöglichen, kann sehr bereichernd sein. Jeder, der diese Aufgabe annimmt, muss sich der Verantwortung bewusst sein und genügend Kraft, Zeit und Raum mitbringen. Denn wer nach der Flucht Schutz bei uns sucht, braucht vor allem eins: Verlässlichkeit."

Generell gilt: Bevor die Entscheidung getroffen wird, Menschen bei sich aufzunehmen, sollten sich potentielle Gastgeberinnen und Gastgeber gut auf die gemeinsame Zeit vorbereiten und sich folgende Fragen stellen:

  • Wie lange kann eine kostenfreie Unterkunft gewährleistet werden?- Kann den Gästen genügend Raum zur Verfügung gestellt werden (mindestens ein eigenes Zimmer), sodass allen Mitbewohner*innen die nötige Privatsphäre erhalten bleibt?
  • Erlaubt die Vermieterin/der Vermieter, dass über längere Zeit eine oder mehrere Personen zusätzlich in der Wohnung bzw. im Haus wohnen?
  • Welche Mehrkosten könnten auf die Gastgebenden zukommen und können sie sich diese auf Dauer leisten (z.B. Mehrkosten beim Verbrauch von Lebensmitteln, Strom, Heizung und Wasser, Transportkosten)?
  • Wie wird sich die Gastfamilie mit ihren Gästen sprachlich, aber auch in Hinblick auf interkulturelle Unterschiede verständigen? Wie kann mit möglichen Konflikten umgegangen werden?
  • Wie viel Zeit bleibt neben dem Beruf und der eigenen Familie, um den Gästen gerecht zu werden? (zum Beispiel für die Begleitung bei Behördengängen, für Gespräche, Hilfestellung bei der Alltagsorientierung, Kinderbetreuung u.v.m.)

Wer sich nach guter Überlegung und mit dem Einverständnis aller Familienmitglieder – auch der eigenen Kinder – sicher ist, dass er Menschen in Not bei sich aufnehmen möchte, kann sich bei der Ansprechperson in seiner Stadt oder (Samt-)Gemeinde melden – hier werden die Angebote der Bürgerinnen und Bürger gesammelt und koordiniert. Eine Übersicht der Ansprechpersonen bietet die Ukraine-Themenseite des Landkreises.

Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten

Entscheidet sich eine Familie dafür, unbegleiteten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu bieten, geht sie eine noch größere Verantwortung und Verpflichtung ein: Gastfamilien stellen dem Kind oder Jugendlichen für einen vorübergehenden Zeitraum ihre Familie als Lebensort zur Verfügung – das heißt, dass die jungen Geflüchteten komplett am Familienleben teilhaben. Die Gasteltern müssen die teils traumatisierten Kinder und Jugendlichen beim Ankommen in ihrem neuen Zuhause unterstützen, ihnen beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Orientierung in Schule, Ausbildung und Gesellschaft helfen. Zudem muss die Bereitschaft zur kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bestehen, dem rechtlichen Vormund des minderjährigen Flüchtlings. So verpflichten sich die Gasteltern beispielsweise zur Teilnahme an entsprechenden Informationsveranstaltungen und Schulungen.

Wer geflüchtete Kinder und Jugendliche bei sich aufnehmen möchte, sollte sein Angebot an das für seinen Wohnort zuständige Jugendamt melden.

Mehr Infos bietet ebenfalls die Ukraine-Themenseite. 

Sie wollen Kleidung oder andere Hilfsgüter spenden?

Zusätzlich organisieren auch immer mehr Privatpersonen, Vereine und Unternehmen Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Hier halten wir Sie über aktuelle Aktionen auf dem Laufenden:

Gebraucht wird vor allem Folgendes:
- Decken, Bettdecken, Schlafsäcke, Matratzen, Isomatten
- Warme Kleidung (bitte sauber, sortiert und beschriftet: Kinder/Frau/Mann)
- Haltbare Lebensmittel aller Art (mind. 6 Monate haltbar)
- Babynahrung und Milch
- Verbandsmaterial
- Hygieneartikel für Kinder und Frauen (Windeln, Binden)

  • Hof Schlüter, Hagen: Die Lüneburger Stiftung Hof Schlüter organisiert seit Jahrzehnten Hilfstransporte in die ukrainischen Stadt Bila Zerkwa. Trotz des Angriffskrieges sollen jetzt Transporte rollen. Wer die Stiftung mit Geld- oder Sachspenden unterstützen möchte, findet HIER mehr Informationen.
  • Sammelstelle Gasthaus Fehlhaber Amelinghausen (Lüneburger Straße 38). Die gesammelten Güter werden von der Stiftung Hof Schlüter abgeholt (siehe oben).

Sie organisieren selbst eine Hilfsaktion?

Schreiben Sie uns an online-redaktion@landeszeitung.de. Gern nehmen wir Ihr Engagement in dieser Übersicht auf, damit Lüneburgerinnen und Lüneburger sich direkt bei Ihnen melden können. Vielen Dank!

Sie wollen Geld spenden?

  • Die "papersisters" sind zwei Schwestern, gebürtig aus Lüneburg, die individuelle Postkarten entwerfen und online vertreiben. Um einen Beitrag für die Menschen in der Ukraine zu leisten, haben sie Karten und Aufkleber zum Thema Frieden kreiert. Eine besondere Karte „Peace for Ukraine“ bieten sie als Charity-Postkarte an. "Den gesamten Erlös aus dem Verkauf dieser Postkarte spenden wir an die Nothilfe Ukraine von Unicef Deutschland. Von der bisherigen Resonanz sind wir überwältigt – nach nicht einmal 48 Stunden konnten wir heute die ersten 1.000 Euro an die Unicef überweisen", schreiben Wiebke Stüven und Maike Klumpp. Wer eine Postkarte kaufen möchte, kann sich hier informieren: www.papersisters.de.

Trotz der enorm schwierigen Lage vor Ort leisten mehrere Hilfsorganisationen humanitäre Hilfe. Sie versorgen Menschen mit warmer Kleidung und Medikamenten, bauen Notunterkünfte und Feldküchen auf. Dafür haben mehrere Hilfsorganisationen Spendenaufrufe gestartet. Eine Auswahl:

  • Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist im Krisengebiet im Einsatz. Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00.
  • Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Betroffenen der Ukraine-Krise, DE68520604100000502502.
  • Das UN-Kinderhilfswerk Unicef versorgt Kinder in der Ost-Ukraine mit sauberem Trinkwasser, warmer Kleidung und Medikamenten. Psychologen begleiten die traumatisierten Kinder. Bank für Sozialwirtschaft Köln, IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00.
  • SOS Kinderdorf, IBAN: DE02700205007840463624.
  • Aktion Deutschland Hilft, ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen. IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600, Stichwort: ARD/Nothilfe Ukraine.
  • Caritas international, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02.
  • Malteser Hilfsdienst. Die Malteser unterstützen die Menschen in der Ukraine durch Hilfsgütertransporte, psychologische Erste-Hilfe-Trainings und psychologische Einzelsitzungen. IBAN:
    DE10370601201201200012.
  • Deutsches Rotes Kreuz: Die Organisation sammelt Geld für Medikamente und Essen. IBAN: DE63370205000005023307, Stichwort: Nothilfe Ukraine.
  • Help – Hilfe zur Selbsthilfe. IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00, Stichwort: Ukraine.

Weitere Aktionen:

  • Friedensgebete bieten die Kirchen an. Die evangelischen Innenstadtgemeinden St. Johannis, St. Michaelis und St. Nicolai laden ein zum Beten und Singen. Das Motto: nicht wegschauen, sondern zusammen aus- und an der Hoffnung auf Frieden festhalten. Die Aktion soll ein Zeichen der Solidarität senden an die Menschen in der Ukraine und alle anderen, die unter Krieg leiden. In St. Johannis und St. Michaelis findet das Friedensgebet im Wechsel donnerstags um 18.30 Uhr statt. St. Nicolai feiert das Friedensgebet sonnabends um 12.30 Uhr. Auch in der katholischen Gemeinde St. Marien gibt es ein Friedensgebet, zu dem Pastor Martin Karras und Diakon Martin Blankenburg dienstags ab 19.30 Uhr in die Kirche einladen, erstmals am 8. März (Anmeldung unter kklg.secretarius.de). In der Auferstehungskirche Reppenstedt gibt es jeden Donnerstag um 18.30 Uhr ein Friedensgebet.
  • Das Yogastudio auf dem Bockelsberg hat eine Charity-Reihe entwickelt, um Spenden für die Ukraine zu sammeln. Zunächst sind diese Termine geplant:
    Sonntag, 20.3. von 10:00 bis 11:30 Uhr: Fliessendes Vinyasa Yoga, Meditation und Pranayama.
    Sonntag, 27.3. von 17:00 bis 19:00 Uhr: Hatha Yoga, Meditation und Pranayama.
    Deine Teilnahme ist im Studio oder online via Zoom möglich. Weitere Infos hier.

Weitere Unterstützung aus Lüneburg und Umgebung:

Ärzte und Pfleger in ukrainischen Kliniken arbeiten unter schwersten Bedingungen. Zudem werden Medikamente und auch Verbandsmaterial knapp. Eine Hilfslieferung aus Lüneburg soll die Not lindern. Weitere Lieferungen sollen folgen.

Mit Willkommensbeuteln wollen der Concept Store "Provinzperle", das "mosaique" – Haus der Kulturen und der Verein "Junge Lüneburger" geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Lüneburg empfangen.

Lüneburgs Benefiztag für die Ukraine startete bei schönem Wetter mit buntem Programm: 184.000 Euro an Spenden waren angepeilt. "Das Ziel zu erreichen wäre super", findet nicht nur Schauspieler und Rote-Rosen-Star Gerry Hungbauer, der die Veranstaltung mit rund 5000 Besuchern moderiert.

Helfer aus Lüneburg haben 600 Ukrainer begleitet, die per Zug nach Hannover gekommen sind. Die Gespräche mit den vertriebenen Frauen, Männern und Kindern haben den Helfern auch Mut gemacht. Der LZ schildern sie ihre Eindrücke von den Menschen im Zug.

Thomasburg/Ukraine: Kinder aus dem Krieg retten: Der 33-Jährige Marcel Overmeier aus Thomasburg befindet sich für eine Schweizer Hilfsorganisation in der Ukraine, versorgt dort Krankenhäuser mit Geräten und Material und versucht, möglichst viele Kinderkrankenhäuser zu evakuieren. Von seinem ersten Einsatz und womit man ihn und die Organisation unterstützen kann, berichtete er der LZ. 

Der Landkreis Lüneburg hilft. Vielerorts werden Sachspenden und Geld für die Menschen in der Ukraine gesammelt und für den Transport ins Kriegsgebiet vorbereitet. Ein Überblick, der bei Weitem nicht vollständig ist.

Lüneburg: Benefizveranstaltung für die Ukraine: Dem Entsetzen über den Angriffskrieg auf die Ukraine ist eine enorme Hilfsbereitschaft der Bürger in Stadt und Kreis Lüneburg gefolgt. Bei einer Benefizveranstaltung am Sonntag, 13. März, auf dem Platz am Sande sollen nicht nur Spenden gesammelt werden.

Engagiert auch neben der Tanzfläche: Ein Statement für den Frieden: Die Vivas vom VfL Lüneburg haben Wut, Angst, aber auch die Hoffnung auf Frieden in eine spontane Choreografie umgesetzt. Außerdem starteten sie eine Kleiderspendenaktion im Gymnastikraum des VfL am Sültenweg. 

Zeichenkurse für geflüchtete Kinder aus der Ukraine: Die aktuellen Bilder und Berichte aus der Ukraine machen Igor Frank schwer zu schaffen. Bereits vor sechs Jahren hat der Künstler aus Amelinghausen in seinem Lüneburger Atelier Zeichenkurse für junge Menschen aus Kriegsregionen angeboten, jetzt will er mit diesem Angebot auch geflüchteten Kindern aus der Ukraine helfen.

Mit Bildergalerie: Kundgebung für Frieden, gegen Kriegswut: Mehr als 1000 Bürgerinnen und Bürger setzten am Sonntagabend auf dem Lüneburger Marktplatz ein Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung. Zu den Rednern der Kundgebung gehörten Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Landrat Jens Böther und Vertreter verschiedener Parteien.

Mit Bildergalerie: Gebet für den Frieden in St. Johannis: Beten für den Frieden: Diesem spontanen Aufruf sind am Donnerstagabend rund 60 Menschen in die St. Johanniskirche in Lüneburg gefolgt. In den kommenden Tagen wird die Kette der Friedensgebet fortgesetzt – am Freitag im Bardowicker Dom.

Ukrainische Geflüchtete dürfen kostenlos Bahn fahren: Erste Geflüchtete aus der Ukraine sind in Deutschland angekommen. Um ihnen die sichere und schnelle Weiterreise zu Angehörigen, Freunden oder Aufnahmestellen zu erleichtern, können sie ab sofort Züge des Nah- und Fernverkehrs kostenfrei nutzen.

  • Wer bei metronom und enno ein Niedersachsen-Ticket kauft, unterstützt damit die Menschen in der Ukraine: Für jedes so verkaufte Niedersachsen-Ticket spendet das Eisenbahnunternehmen metronom, zu dem auch die Marke enno gehört, bis auf Weiteres einen Euro an die „Nothilfe Ukraine“ der Aktion Deutschland Hilft. In dem Bündnis haben sich renommierte deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen.

Der hvv, Hamburg, das Umland und alle Beteiligten schließen sich mit dieser Regelung der breiten Solidaritätsbewegung an und möchten so den geflüchteten Menschen aus den Kriegsgebieten eine einfache, niedrigschwellige und kostenfreie Mobilität im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg und damit eine schnelle Hilfe und Unterstützung ermöglichen. Menschen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine Schutz in Hamburg und Umgebung suchen, können ab sofort mit gültigen Personaldokumenten mit allen Bussen, Bahnen und Fähren im gesamten hvv kostenfrei fahren. Als Fahrtberechtigung genügt ein ukrainischer Pass oder ein Personaldokument.
Diese Regelung schließt auch Geflüchtete anderer Nationalitäten ein, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine nach Hamburg gekommen sind. Mitreisende Kinder unter 18 benötigen kein Ausweisdokument. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. März.