Cyberkriminalität – Schützen Sie sich vor Virenattacken im Netz

Ob Bestellungen in Online-Shops, die Buchung des bevorstehenden Urlaubs, die Pflege sozialer Kontakte oder auch die Verwaltung der eigenen Finanzen – die Möglichkeiten des Internets sind schier unendlich. Doch gerade in dem Nutzen des schnellen, unkomplizierten Datentransfers und der Erfüllung wichtiger organisatorisch-struktureller Aufgaben liegt zugleich auch die Gefahr des Internets. Denn Macht bringt immer auch Missbrauch mit sich und so hat sich Cyberkriminalität zu einer nicht zu unterschätzenden Bedrohung für den Staat bzw. das Staatsrecht und seine Bürger etabliert.

Schadsoftware, Daten-Klau, Fake-Webseiten: Die Cyberkriminalität wuchs 2020 auf einen Höchststand, und nutzte auch die Corona-Krise – Cybercrime umfasst Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, informationstechnische Systeme oder deren Daten richten (Cybercrime im engeren Sinne) oder die mittels dieser Informationstechnik begangen werden.

Regelmäßig hört man über Cyberkriminalität in Form von:

  • Konten wurden in sozialen Netzwerken gehackt
  • Gestohlene Passwörter
  • Abfangen von TAN-Nummern beim Online-Banking
    23 Millionen Menschen wurden in Deutschland 2017 Opfer von Internetkriminalität - und damit laut Norton Cyber Security Insights Report jeder Dritte erwachsene Internetnutzer.
    Eine aktuelle Online-Befragung deutscher Internetnutzer im Auftrag der INTER Versicherung ergab:
  • 53% der deutschen Internetnutzer waren schon einmal von Malware betroffen.
  • 26% wurden zu Betrugsopfern beim Online Shopping.
  • 17% haben schon einen Daten- bzw. Identitätsdiebstahl erlitten.
  • In 44% aller Fällen ist den Betroffenen ein finanzieller Schaden entstanden, davon
    - 16% durch Betrug beim Online Shopping
    - 13% wegen Infizierung durch Malware
  • Männer sind mit 28% seltener besorgt als Frauen (32%), werden jedoch mit 42% deutlich
    häufiger zum Opfer von Internetkriminalität (im Vergleich: 32% der Frauen).
  • Haushalte mit Kindern waren zu 43% betroffen; gegenüber 33% der Single- und Paarhaushalte.
  • Ca. 80% der Personen ohne Cyber-Versicherung wissen nichts von der Möglichkeit, eine Cyber-Versicherungen abzuschließen.

Was ist eine Cyber-Versicherung?

Die private Cyber-Versicherung versichert Einzelpersonen und ihre Familien gegen Schäden aus
dem Internet, wie z.B. Hackerangriffe, Viren, Fake Webshops, und Kreditkartenmissbrauch.
Angreifer aus dem Internet versuchen dabei in der Regel, vertrauliche Daten abzugreifen, um sie
anschließend missbräulich zu nutzen, zu verkaufen, oder sogar damit die Opfer zu erpressen.
Typische Gefahren sind:

  • Viren via Email. Viele solche Viren verschicken ihrerseits infizierte E-Mails vom gehackten E
    Mail-Konto.
  • Spam- und Phishing-Mails, die infizierte Anhänge enthalten oder Links zu gefährlichen
    Websites. In der Regel möchten die Angreifer persönliche/sensible Daten erhalten oder
    Schadsoftware aktivieren. Oder sie locken die Opfer in Vertrags- oder Kostenfallen.
  • Cybermobbing sowie die Publikation rufschädigender Inhalte in sozialen Netzwerken
    Die Cyber-Versicherung ist eine Kombination aus verschiedenen Versicherungs-Elementen,
    insbesondere:
  • Absicherung von Eigenschäden, die durch kriminelle Handlungen Dritter im Internet
    entstehen
  • Absicherung gegen Haftpflichtansprüche von Dritten
  • Unterstützung bei der Datenwiederherstellung bspw. nach Virenattacken
  • Telefonische psychologische Beratung bei Cybermobbing
  • Telefonische rechtliche Beratung bei angeblicher Urheberrechtsverletzungen
  • Übernahme der Kosten für die Entfernung rufschädigender Inhalte

Mehr Infos unter: luenecom.de/cyberguard