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Der aktuelle Stand zum Coronavirus in Lüneburg

Wie viele Fälle sind bestätigt? Wie reagieren die Behörden und das Land? Wo bekomme ich Informationen und Hilfe? Welche Einschränkungen im öffentlichen und geschäftlichen Leben gibt es? Wie sieht die Notbetreuung aus, die aufgrund der Schul- und Kitaschließungen vorgehalten wird? 

 

Hier finden Sie interaktive Grafiken, die Daten rund um das Thema Coronavirus im Landkreis Lüneburg und den Bundesländern darstellen.

 

 

 

+ + + Update, 4. April, 16.31 Uhr:

Das Land hat eine Pressemitteilung herausgegeben und darin eine Abänderung der seit heute gültigen Verordnung angekündigt. Besuche im engsten Freundeskreis oder unter sehr guten Bekannten sollen doch weiterhin erlaubt sein.

+ + + Update, 4. April, 13.55 Uhr:

Im Landkreis Lüneburg sind heute (Sonnabend, 4. April) fünf weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt worden. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle bei 118. Zwei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 47 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Aktuell gelten insgesamt 60 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, als genesen.

 

+ + + Update, 4. April, 13.20 Uhr:

Lange Schlangen vor den Baumärkten in Lüneburg und Umgebung: Seit heute, Sonnabend, dürfen Privatleute dort wieder einkaufen. Das erlaubt die neue Verordnung des Landes. Hier lest ihr mehr.

Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Sobald es Informationen über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus gibt, lesen Sie es auf dieser Seite.

+ + + Update, 4. April, 11.25 Uhr:

Stillstand in der Lüneburger Geschäftswelt. Um wenigstens ein Minimum an Betrieb aufrechtzuerhalten, versuchen die Inhaber mit zum Teil pfiffigen Ideen, wenigstens ein paar Einnahmen zu generieren. Die LZ stellt einige Beispiele vor.

 

+ + + Update, 4. April, 10.00 Uhr:

Um finanzielle Engpässe bei Familien in der Corona-Krise zu verhindern, hat auch die Gemeinde Bienenbüttel Maßnahmen ergriffen. So wird, wie in vielen anderen Gemeinden, der Einzug der Kita-Beiträge im April ausgesetzt. Eltern wurden gebeten, ihre Daueraufträge für den Monat zu stoppen. Die ergangenen Gebührenbescheide bleiben aber zunächst bestehen. „Ob und inwieweit die Gebührenbescheide nachträglich abgeändert werden, hängt auch von der Dauer der Schließung der Kindertagesstätten ab“, erklärt Bürgermeister Merlin Franke. Darüber hätten die politischen Gremien zu entscheiden. Zudem wolle man die Zahlung von Grund- und Gewerbesteuern im Einzelfall „großzügiger handhaben“, sofern es bei Bewohnern der Gemeinde nachweislich aufgrund der Corona-Pandemie zu finanziellen Engpässen kommen sollte.

 

+ + + Update, 3. April, 19.50 Uhr:

Geld verdienen ist schwierig in Corona-Zeiten, auch die Freizeit gestaltet sich anders. Wie gehen die Menschen auf dem Land damit um? Die LZ hat eine kleine Tour durch die Dörfer gemacht und Menschen getroffen, die von ihren aktuellen Problemen erzählen, aber auch kämpferisch nach vorn blicken. Dabei ist auch ein Video entstanden. 

+ + + Update, 3. April, 17.55 Uhr:

Es gibt eine neue Verordnung des Landes, danach sind Besuche von Freunden in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten künftig verboten. Privatleute dürfen wieder in Baumärkten einkaufen und die 20-Quadratmeter-Regelung in Supermärkten gilt nicht mehr. Hier geht’s zum Artikel. 

+ + + Update, 3. April, 16.10 Uhr:

Von den aktuell 113 bestätigten Corona-Fällen stammen etwa 50 aus der Stadt Lüneburg, der Rest aus dem Landkreis Lüneburg. Das erklärte Landrat Jens Böther gerade im Live-Interview. Etwa 1000 Personen sind bisher getestet worden. Rund 60 Menschen (inklusive ihrer Kontaktpersonen) befinden sich derzeit in Quarantäne.

 

+ + + Update, 3. April, 14.25 Uhr:

Fünf weitere Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg sind bestätigt worden. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle bei insgesamt 113. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern insgesamt 64 Personen. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Seit dem 11. März 2020 wurde im Diagnosezentrum im Lüneburg bei insgesamt rund 1.000 Personen ein Abstrich durchgeführt, um das Virus nachzuweisen.

Die Zahl der Genesenen steigt langsam an: Inzwischen haben insgesamt 52 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Krankheit überwunden. Damit sind seit gestern elf Genesene hinzugekommen. Zwei Personen sind aktuell wegen einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden.

Zum Hilfsmaterial gab es gute Nachrichten im Krisenstab: Erste Lieferungen für Atemschutzmasken, Schutzbrillen und Ähnliches sind bereits eingetroffen, weitere Lieferungen werden in den nächsten Tagen erwartet. Auch Unternehmen unterstützen den Landkreis Lüneburg mit Spenden von Hilfsmaterial, darunter Volkswagen, Yan Feng und DeVauGe.

 

+ + + Update, 3. April, 13.50 Uhr:

Im Landkreis Uelzen sind die ersten sechs Corona-Infizierten wieder genesen. Wie das festgestellt wird? „Vom Amtsarzt wurde bei den betreffenden Personen 14 Tage nach dem erstmaligen Auftreten entsprechender Krankheitssymptome festgestellt, dass sich seit mindestens 48 Stunden keine Covid-19-typischen Symptome mehr gezeigt haben. Da dies bei den betreffenden Personen der Fall war, gelten sie nach amtsärztlicher Einschätzung als genesen und gleichzeitig als immun gegen das Virus. Sie dürfen sich in der Öffentlichkeit wieder frei bewegen“, heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises. „Die Personen haben entsprechende Antikörper – also körpereigene Abwehrstoffe – gebildet, so dass sie nicht erneut an Covid 19 erkranken können.“

 

+ + + Update, 3. April, 12 Uhr:

Die Sparkasse Lüneburg bringt mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden zusammen. Über die Plattform https://helfen.gemeinsamdadurch.com können Verbraucherinnen und Verbraucher Gutscheine erwerben. Gutscheine gibt es über 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an.

Für die Fragen rund um die Corona-Krise hat die Sparkasse Lüneburg zwei Hotlines eingerichtet – für Privatkunden: 04131 288-0, für Firmenkunden 04131 288-7777.

Die folgenden Allgemeinverfügungen hat der Landkreis Lüneburg erlassen, sie alle sind als PDF hinterlegt: Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (Stand: 11. März 2020), Untersagung von Veranstaltungen (Stand: 12. März 2020), Untersagung des Schulbetriebs (Stand: 13. März 2020), Besuchs- und Betretungsverbote für Krankenhäuser und Pflegeheime und Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich (beide Stand: 17. März 2020), Allgemeinverfügung Corona – Schließung Restaurants, Kneipen Teil II (Stand: 20. März 2020), Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime (Stand: 31. März 2020). Das Land hat jüngst eine Verordnung über die Beschränkung sozialer KOntakte zur Eiondämmung der Corona-Pandemie erlassen (Stand: 3. April 2020). 

 

+ + + Update, 3. April, 10.45 Uhr:

Die Senioren-Rechtsberatung des Senioren- und Pflegestützpunktes REGION Lüneburg findet jetzt auch während der Corona-Krise regulär statt. Gerade in der aktuellen Zeit ist die Verunsicherung groß, umso wichtiger ist es, dieses Angebot weiter aufrechterhalten zu können. Statt der persönlichen Beratung finden die Gespräche jetzt allerdings vorerst telefonisch statt. Erreichbar ist Beraterin Frau Ellwanger-Stache jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, von 14.30-16.30 Uhr unter der Telefonnummer: 04131- 309 3811. Die nächsten Termine sind am 8. April und am 22. April. Die Beratung ist kostenlos.

 

+ + + Update, 3. April, 8 Uhr:

Wegen der aktuellen Corona-Epidemie hat die Psychiatrische Klinik Lüneburg eine zusätzliche Telefon-Hotline eingerichtet. Menschen, die in eine psychische Notlage geraten sind, steht das Team ab Montag, 6. April 2020, beratend zur Seite. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 04131 60260 zu erreichen. Für Notfälle am Wochenende (oder an Feiertagen) ist der Psychiatrische Krisendienst wie bisher durchgehend von Freitagnachmittag, 16.30 Uhr, bis Montagmorgen, 8 Uhr, erreichbar.

 

 

 

+ + + Update, 2. April, 17.30 Uhr:

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, kurz VKA, konnte mit den Gewerkschaften kurzfristig eine Einigung über einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit erzielen. Damit werden einheitliche Rahmenbedingungen für die Einführung und Umsetzung von Kurzarbeit für kommunale Arbeitgeber geregelt. „Es ist klar, dass es bei einem Großteil des öffentlichen Dienstes der Kommunen nicht zu Kurzarbeit kommen wird“, sagt Präsident Ulrich Mädge. „Wichtige Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, soziale Dienste, aber auch die Verwaltungen arbeiten in dieser Ausnahmesituation am Limit und leisten hervorragende Arbeit.“

In anderen kommunalen Betrieben und Einrichtungen, die eigenwirtschaftlich tätig sind, bereiten die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus aber erhebliche Probleme, unter anderem weil plötzlich Einnahmen wegbrechen, die Kosten aber weiterlaufen. Dies gilt insbesondere für Flughäfen und Nahverkehrsbetriebe, aber auch für Kulturbetriebe, Bäder, Bibliotheken oder Musikschulen.

Und darauf hat man sich geeinigt: Kommunale Arbeitgeber stocken das Entgelt während der Kurzarbeit auf 90 bzw. 95 Prozent des bisherigen Nettoentgelts auf. Außerdem darf es in Betrieben und Einrichtungen keine betriebsbedingten Kündigungen während der Kurzarbeitsphase und drei Monate darüber hinaus geben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

 

+ + + Update, 2. April, 16.30 Uhr:

Seit Mitte März müssen wegen der Corona-Krise auch die Fahrschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg komplett geschlossen sein. Für viele Fahrlehrer ist das eine finanzielle Herausforderung. Und Fahrschüler fragen sich, was zum Beispiel passiert, wenn jetzt wegen gestrichener Prüfungen wichtige Fristen verpasst werden.

 

+ + + Update, 2. April, 14.55 Uhr: 

Um ältere, pflegebedürftige Menschen besser vor Corona zu schützen, ist seit heute im Landkreis Lüneburg ein mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden, eingerichtet. Betrieben wird es von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Der große Vorteil des mobilen Diagnosezentrums: Weil ein Arzt nun direkt vor Ort auf Corona-Viren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Die Abläufe sind wie folgt: Wenn Pflegeeinrichtungen und -dienste bei Bewohnern oder Gepflegten Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden feststellen, rufen die Mitarbeiter das Bürgertelefon unter (04131) 26-1000 an. Über diese Hotline werden alle notwendige Informationen ausgetauscht. „Die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind in der gegenwärtigen Corona-Situation einem besonderen Risiko ausgesetzt“, erklärt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. „Mit dem mobilen Diagnosezentrum haben wir nun eine Möglichkeit geschaffen, sie besser zu schützen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten.“

+ + + Update, 2. April, 13.06 Uhr: 

Es gibt acht weitere bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis Lüneburg, die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 108. Und das ist der aktuelle Stand bei den Genesungszahlen: Insgesamt haben 41 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

Eine erkrankte Person wird derzeit stationär im Lüneburger Krankenhaus behandelt. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des Mittwochs 49 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

 

+ + + Update, 2. April, 12.30 Uhr: 

Im Nachbarkreis Harburg gab es am Mittwoch nach einem erst leichten Anstieg der Zahlen am Montag und Dienstag einen erheblichen Zuwachs um 40 Personen. Erstmals ist eine einzelne Einrichtung stark betroffen: In einer Flüchtlingsunterkunft wurden insgesamt 22 Fälle festgestellt. „Das zeigt deutlich, dass es für Trendaussagen noch zu früh ist“, sagt Landrat Rainer Rempe.

Mit Stand vom 1. April sind im Landkreis Harburg insgesamt 208 Coronavirus-Fälle nachgewiesen. Genesen sind 43 Personen. Insgesamt 478 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne. Gemessen an der Einwohnerzahl der jeweiligen Kommunen verteilen sich die erfassten Fälle relativ gleichmäßig über den Landkreis. „Die Situation ist derzeit noch gut beherrschbar, aber wir müssen weiterhin von Tag zu Tag schauen, wie sich die Lage entwickelt“, sagt Rempe .

 

+ + + Update, 2. April, 11.40 Uhr: 

Wer Fragen zur Rente hat, muss diese auch in Corona-Zeiten nicht zurückhalten: Unter der kostenfreien Hotline (0800) 1000 480 10 berät die Deutsche Rentenversicherung zu Themen wie Rente, Reha und zusätzlicher Altersvorsorge, informiert außerdem darüber, wie sich Kurzarbeit auf die spätere Rente auswirkt oder was für Kleinunternehmer getan werden kann – und sie nimmt am Telefon Anträge auf. Die Experten sind montags bis donnerstags von 7.30 bis 19.30 Uhr und freitags bis 15.30 Uhr erreichbar.

 

+ + + Update, 2. April, 10.15 Uhr: 

Wenn es zu einer Corona-Welle im Landkreis Lüneburg kommen sollte, ist das hiesige Klinikum „bestmöglich darauf vorbereitet“. Zwei neue Infektionsstationen wurden geschaffen, außerdem mehr Mitarbeiter für den Einsatz in den Intensivstationen geschult.

 

+ + + Update, 2. April, 7.30 Uhr: 

Bei vielen Familien kann es durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen kommen. Neben dem Kindergeld können Familien mit kleinem Einkommen bei ihrer Familienkasse nun auch einen Kinderzuschlag beantragen. Die Bundesregierung hat die Beantragung nun kurzfristig als „Notfall-KiZ“ vereinfacht. Familien mit geringem Einkommen können so monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Mehr Informationen und den Antrag (der aber noch ausgefüllt und per Post verschickt werden muss) gibt es unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz im Internet.

 

+ + + Update, 1. April, 19.40 Uhr: 

Abgesagte Veranstaltungen und Auftritte, Honorare die nicht mehr gezahlt werden können, geschlossene Kultureinrichtungen: Auch den Lüneburger Kulturbetrieb trifft die Corona-Pandemie neben anderen Branchen hart. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Jens Böther sichern den Kulturschaffenden Unterstützung zu: „Hansestadt und Landkreis Lüneburg sind Kulturregion. Es ist daher für uns klar, dass wir als Hansestadt und Landkreis neben den Hilfen der Landes- und Bundesregierung jetzt so schnell wie möglich prüfen, inwieweit wir die Lüneburger Kulturschaffenden zusätzlich unterstützen können. Daran arbeiten wir unter Hochdruck mit dem Ziel, die kulturelle Vielfalt bei uns in der Region zu erhalten.“

Katrin Schmäl, Kulturreferentin der Hansestadt Lüneburg, sagt, die Hansestadt Laut Kulturreferentin ginge davon aus, dass Veranstaltungen bis Ende der Sommerferien nicht durchgeführt werden können. „Uns ist bewusst, dass den Kulturschaffenden bereits Kosten für abgesagte Veranstaltungen und Projekte entstanden sind. Die Hansestadt bietet daher Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen bis zum 30. Juni 2020 geplant hatten und dafür direkt bei der Hansestadt Anträge gestellt haben, an einen Anteil von 30 Prozent der Zuschüsse auszuzahlen. Dies bezieht sich auf Zuschüsse, die am 11. März 2020 im Kulturausschuss beschlossen wurden.“ Ansprechpartnerin hierfür ist Annette Beer-Kullin aus dem Kulturbereich der Hansestadt: (04131) 309 – 3241 oder  annette.beer-kullin@stadt.lueneburg.de. Für den Landkreis steht Andrea Wrobel zur Verfügung: (04131) 26-1360 oder andrea.wrobel@landkreis-lueneburg.de.

 

+ + + Update, 1. April, 16.30 Uhr: 

Kanzlerin Merkel hat mit den Ministerpräsidenten der Länder über den Stand in der Corona-Krise beraten. Die Kontaktbeschränkungen sollen bis zum Ende der Osterferien gelten. Es soll keine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken geben.

 

+ + + Update, 1. April, 15.55 Uhr: 

Zum Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime hat der Landkreis Lüneburg jetzt noch folgende Informationen ergänzt: Schon vor einer Woche hatte das Gesundheitsamt über das Hygienenetzwerk zum Thema Coronavirus eine Informationsveranstaltung für die mehr als 30 Alten- und Pflegeheime im Landkreis Lüneburg organisiert. „Dabei haben wir genau besprochen, wie die Einrichtungen Ansteckungen möglichst gut verhindern können. Hygiene ist jetzt ganz besonders wichtig“, erklärt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts. „So werden schon jetzt neue Bewohner sowie Bewohner, die im Krankenhaus waren, für 14 Tage innerhalb des Heimes in Quarantäne einzeln gepflegt.“ Wenn dies bei Neuaufnahmen gewährleistet ist, lässt auch die Allgemeinverfügung diese Ausnahme zu. Außerdem dürfen palliativ-medizinisch betreute Patienten von Angehörigen nach wie vor besucht werden.

+ + + Update, 1. April, 14.50 Uhr:

Die aktuelle Situation macht es möglich, dass Baumaßnahmen in den Schulen vorgezogen werden können. Gut für die Handwerker: „Es scheitert nicht am Geld, weil wir auch ein Interesse haben, dass unsere Betriebe Arbeit, Beschäftigung für die Mitarbeiter und damit auch gesicherte Einkommen haben.“ Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat sich im Video-Interview zur Corona-Krise geäußert. Ihr findet es hier.

+ + + Update, 1. April, 13.39 Uhr:

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es bei den Genesungszahlen: Inzwischen haben insgesamt 23 Personen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, die Krankheit überwunden. Gleichzeitig vermeldet die Verwaltung aber auch drei weitere Infektionen. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle bei 100. Drei Personen sind aktuell in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag insgesamt 59 Personen. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

+ + + Update, 1. April, 13.00 Uhr:

Auch in diesem Jahr wollte der Bürgerverein Lüneburg seine Mitglieder und Freunde zum traditionellen Bürgertreff einladen. Einwohner der Stadt sollten dort Gelegenheit erhalten, Lob, Tadel, Kritik und Anregungen zu aktuellen kommunalen Fragen an den Verein heranzutragen, aber auch kreative Ideen, die die Hansestadt voranbringen. Wegen des Coronavirus fällt diese Zusammenkunft aus. Nicht entfallen soll jedoch die nächste Rot-Blau-Weiße Mappe, die am 30. Juni erscheinen soll. Wer etwas loben, anregen oder kritisieren möchte, kann seine Anliegen schriftlich bis zum 10. April dem Bürgerverein mitteilen. Anschrift: Bürgerverein Lüneburg, Postfach 1844, 21308 Lüneburg. E-Mail: mail@buergerverein-lueneburg.de. Jeder Einsender erhält automatisch und kostenlos ein Exemplar der Rot-Blau-Weißen Mappe 2020 zugesandt.

 

+ + + Update, 1. April, 12.30 Uhr:

Viel Arbeit, aber kein Geld: Wegen der Corona-Pandemie mag niemand mehr Reisen buchen. Im Gegenteil: Trips werden storniert, Kunden verlangen ihr Geld zurück. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

+ + + Update, 1. April, 11.30 Uhr:

Eine kostenlose Telefonberatung für Angehörige, denen in der Familie eine Pflegesituation bevorsteht, bietet die Angehörigenschule an, eine unabhängige, gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Hamburg. Sie berät kostenfrei unter anderem zum Komplex Pflege in Corona-Zeiten, aber auch zu Pflegeversicherung, zum Umgang mit den Auswirkungen von Demenz, Parkinson, Schlaganfall und Multipler Sklerose sowie zu Entlastungsmöglichkeiten. Kontakt: (040) 25767450.

 

+ + + Update, 1. April, 9 Uhr:

Wegen der aktuellen Lage sind bei der Agentur für Arbeit die Anzeigen auf Kurzarbeit rasant angestiegen. Im Bereich der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, der die Landkreise Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen umfasst, gingen bis zum 27. März 3.000 Anzeigen auf Kurzarbeit aus nahezu allen Branchen ein. Vor Ort in den Agenturen für Arbeit wurde bereits umorganisiert. Die telefonische Beratung rund um das Thema Kurzarbeitergeld wurde personell aufgestockt und auch der Bereich der Leistungsbearbeitung deutlich verstärkt.

 

+ + + Update, 31. März, 18.30 Uhr:

Gerade viele kleine Selbstständige treibt die Sorge um, wie sie mit ihrem Betrieb überleben. Sie warten und hoffen auf Hilfen von Bund und Land. In Niedersachsen ist die NBank ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Förderung geht. Die Mitarbeiter kommen kaum hinterher, Anrufe und Mails zu beantworten. Am Freitag, 3. April, von 10.30 bis 12 Uhr steht der der Lüneburger Filialleiter Stephen Struwe-Ramoth LZ-Lesern Rede und Antwort zu Fragen Beihilfe, Darlehen und anderen Vorgaben. Da auch die Redaktion mit einem Ansturm rechnet, kann es sein, dass Anrufer Geduld benötigen und gar nicht alle durchkommen können. Wir bitten um Verständnis. Zu erreichen ist der Fachmann unter (04131) 740385. ca

 

+ + + Update, 31. März, 15.20 Uhr:

Ab Donnerstag, 2. April, dürfen im Landkreis Lüneburg in den Seniorenheimen und anderen Einrichtungen, in denen ältere und pflegebedürftige Menschen betreut werden, keine neuen Bewohner mehr aufgenommen werden. Ausgenommen von diesem Ausnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert von den übrigen Bewohnern in Quarantäne untergebracht werden können. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 31. März, 15.05 Uhr:

Mit einem Live-Video am Mittwoch, 1. April, rückt die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) die Folgen der Corona-Pandemie für die regionale Wirtschaft in den Mittelpunkt. Ab 14 Uhr im Facebook-Livestream unter www.facebook.com/ihklw beantwortet IHKLW-Berater Andreas Kinski Rechtsfragen rund um die Coronakrise. Die Fragen können von den Zuschauern während der Live-Übertragung über die Chat-Funktion gestellt werden. In einem zweiten Teil werden zwei Unternehmen schildern, mit welchen Strategien sie der Krise begegnen: Jan Orthey, Inhaber der Lüneburger Buchhandlung Lünebuch, und Maren Brandt, die seit 2019 mit ihrer eigenen Mode-Marke Make Monday Sunday und einer regionalen Produktion für externe Mode-Aufträge in Lüneburg gestartet ist.

 

+ + + Update, 31. März, 13.39 Uhr:

Seit heute (Dienstag, 31. März 2020) gibt es 15 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Virus-Infektionen bei 97. Drei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, müssen aber nicht beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 82 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben fünf Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

 

+ + + Update, 31. März, 12.45 Uhr: 

Unternehmen können Sozialbeiträge auf Antrag später zahlen, wenn sie wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten sind. Das teilt der GKV-Spitzenverband, die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, mit. Dies gilt vorerst für März und April. Die Stundung muss immer vor dem Fälligkeits­termin beantragt und von der Einzugsstelle bewilligt worden sein, damit die Zahlung zurückgehalten werden darf.

 

+ + + Update, 31. März, 9.10 Uhr: 

Ein tägliches Gesprächsangebot in Zeiten von Corona macht die katholische Kirchengemeinde St. Marien. Stets zwischen 9 und 12 Uhr – auch am Wochenende – ist ein Seelsorger unter (04131) 603090 zu erreichen – egal, ob es um Ängste, Sorgen, Fragen oder die Beichte geht.

 

+ + + Update, 30. März, 19.10 Uhr: 

Weil die Frage gerade in einem Facebook-Kommentar aufkam: Wieso wurde die Quarantäne der Scharnebecker Oberschule bereits aufgehoben, wo sie doch erst am 20. März angeordnet wurde? Der Landkreis erklärt, dass die Quarantäne für einen Zeitraum von 14 Tagen gilt, gerechnet wird ab dem Tag, an dem eine Person das letztes Mal Kontakt zu einem Infizierten hatte oder hätte haben können. Im Fall der Schulgemeinschaft war das der letzte Schultag, also Freitag, der 13. März.

 

+ + + Update, 30. März, 19 Uhr:

In der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL) laufen Vorbereitungen, um das Städtische Klinikum bei der möglichen Aufnahme vieler Corona-Patienten zu unterstützen. Drei Stationen könnten dann als Infektionsstationen genutzt werden. Die LZ hat Katja Müller, stellvertretende Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, gefragt, ob das Auswirkungen auf die Versorgung der psychisch Erkrankten hat. Neben zwei Häusern, in denen junge Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht sind, wurde auch eine Station der Erwachsenenpsychiatrie freigezogen. Dort könnten psychiatrische Patienten, die Corona-Verdachtsfälle sind, untergebracht werden. Um die Räume bereitzustellen, wurden aber Patienten nicht einfach entlassen, verdeutlicht die Medizinerin. In Gesprächen mit den Patienten haben die Therapeuten eruiert, „ob eine medizinische Notwendigkeit zur weiteren stationären Behandlung bestand“. Das sehe auch ein Erlass des Landesregierung so vor. In den Fällen, bei denen dies nicht notwendig war, wurde für eine ambulante Versorgung und Nachbetreuung gesorgt. „Niemand wird ohne sorgfältige fachärztliche Einschätzung entlassen“, betont Müller. as

 

+ + + Update, 30. März, 14.15 Uhr:

Dem Landkreis Lüneburg wurde heute, Montag, eine weitere Coronavirus-Infektion bestätigt. Da ein Fall aus den vergangenen Tagen aber an das Gesundheitsamt eines anderen Landkreises abgegeben wurde, weil die betroffene Person dort wohnt, liegt die aktuelle Zahl der im Lüneburger Raum gemeldeten Fälle weiterhin bei insgesamt 82. Vier Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Seit dem Wochenende hat die Schulgemeinschaft der Oberschule am Schiffshebewerk wieder ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit: Die meisten der rund 700 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie weiteren Mitarbeitern der Schule sind inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen. Bei insgesamt zwei Personen aus der Schule fiel der Test auf das Coronavirus positiv aus. Für sie und ihre Familien gelten eigene Quarantänefristen, abhängig davon wann die ersten Symptome aufgetreten sind.

 

+ + + Update, 30. März, 14 Uhr:

Polizei und Hilfsorganisationen warnen vor Gefahren während der Corona-Krise. Doch wie lässt sich Entspannung organisieren? Mehr lesen Sie hier

 

+ + + Update, 29. März, 17.50 Uhr:

Die Corona-Krise ist auch das beherrschende Thema in der Sitzung des Lüneburger Rates am Dienstag, 31. März. Das Gremium tagt von 17 Uhr an im Gesellschaftshaus der Psychia­trischen Klinik Lüneburg (PKL), weil der Raum ausreichend Platz bietet, um Abstand zu halten. Im Verwaltungsausschuss wurde vorberaten, in der Sitzung nach Möglichkeit auf die Beratung von Anträgen und Anfragen zu verzichten und nur im Verwaltungsteil Beschlüsse auf den Weg zu bringen. Die Zuschauerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

+ + + Update, 29. März, 17.30 Uhr:

Die GfA sagt die mobile Schadstoffsammlung am Marienplatz und auf dem AGL-Gelände an der Bockelmannstraße am 1. April ab. Privathaushalte sollten die Schadstoffe zunächst an einem sicheren, für Kinder unzugänglichen Ort, aufbewahren, appelliert das Entsorgungsunternehmen.

 

+ + + Update, 29. März, 13.30 Uhr:

Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Landrat Jens Böther (Landkreis Lüneburg – Kreisverwaltung), Wirtschaftsförderer Jürgen Enkelmann (Wirtschaftsförderung Lüneburg) und Torsten Schrell, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüneburg), verabredeten am Wochenende ein zusätzliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für Klein- und Kleinstunternehmer mit bis zu 49 Mitarbeiter/innen, junge Start-Up-Unternehmen sowie Solo-Selbstständige. Es startet am Montag. Mehr Infos hier.

 

+ + + Update, 29. März, 11.20 Uhr:

Das vom Landkreis Lüneburg beauftragte Labor hat seit gestern, Sonnabend, keine neuen Ergebnisse übermittelt. Daher liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen nach wie vor bei 82. Zwei Personen, die erkrankt sind, werden nach wie vor stationär im Klinikum Lüneburg behandelt. 22 Menschen erhielten am Sonnabend einen Termin zum Test im Diagnosezentrum, sie sind derzeit in Quarantäne.

 

+ + + Update, 28. März, 13.45 Uhr:

Seit heute (Samstag, 28. März 2020) sind zehn weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 82. Zwei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Gut zwei Wochen, nachdem die erste Infektion mit dem Corona-Virus im Landkreis Lüneburg bestätigt wurde, gibt die Kreisverwaltung eine Zusammenfassung dazu bekannt, wie sich die Fälle in der Bevölkerung verteilen. Von Anfang an wurden alle Fälle erfasst und statistisch ausgewertet: „Es sind wirklich alle Altersschichten bei uns betroffen – vom Kleinkind bis zum über 70-Jährigen“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Bisher ist mehr als die Hälfte der bekannten infizierten Personen zwischen 20 und 40 Jahre alt. Jeder fünfte Betroffene ist älter als 50 Jahre alt.“ Die Zahlen im Landkreis Lüneburg entsprechen ungefähr der Altersstruktur der Erkrankten in ganz Deutschland, die das Robert-Koch-Institut erfasst.

Und wie verteilen sich die COVID-19-Erkrankten im Landkreis-Gebiet? Die meisten bekannten Corona-Infizierten leben im in der Hansestadt Lüneburg – auf die gut 78.000 Einwohner kommen etwas mehr als 30 Fälle. Alle weiteren Fälle verteilen sich über das gesamte Landkreis-Gebiet von der Heide bis an die Elbe. Das entspricht dem Verhältnis der Einwohnerzahlen. „Wir schauen sehr genau hin, ob sich irgendwo Schwerpunkte ergeben, so können wir wenn notwendig gegensteuern“, erklärt Yvonne Hobro. Bisher lassen sich die Ansteckungswege meist gut nachvollziehen: Infiziert waren am Anfang hauptsächlich Reiserückkehrer, es folgten deren Familien- und Haushaltsangehörige. „Es ist ganz wichtig, dass alle Betroffenen ihre Quarantäne einhalten, nur so können wir die Infektionsketten unterbrechen“, so die verantwortliche Fachbereichsleiterin.

+ + + Update, 27. März, 18.30 Uhr:

Viele Unternehmen sind momentan verunsichert, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Ausbreitung des Corona-Virus hat. Um möglichst schnell und kompetent Antworten auf wichtige Fragen zu erhalten, listen Hansestadt und Landkreis Lüneburg gemeinsam Ansprechpartner und weiterführende Links auf. Mehr dazu hier.

 

+ + + Update, 27. März, 16.30 Uhr:

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation steht die Kfz-Zulassungsstelle den Bürgerinnen und Bürgern nur noch eingeschränkt zur Verfügung – Einzeltermine werden ausschließlich nach Absprache mit dem Landkreis Lüneburg vergeben. „Das digitale Anmeldeverfahren läuft sehr gut, dennoch können wir derzeit nicht so viele Kunden empfangen wie bisher“, erläutert der Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr Sven Bretthauer. „Deshalb bitte ich um Verständnis, dass die nächsten freien Termine erst wieder in zwei Wochen möglich sind.“

Wer einen Termin bei der Kfz-Zulassungsstelle vereinbaren möchte, kann ein digitales Formular auf der Seite www.landkreis-lueneburg.de/termin ausfüllen. Gebucht werden sollten nur Termine für dringende Angelegenheiten. Außerdem bitten die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, Absagen zu bereits vereinbarten Sprechzeit rechtzeitig mitzuteilen. Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben, sich digital anzumelden, können auch telefonisch Kontakt aufnehmen.

 

+ + + Update, 27. März, 16.10 Uhr:

Im Live-Interview gibt Landrat Jens Böther, oberster Krisenmanager, mehr Details zu den Corona-Infizierten bekannt: Von den aktuell 72 Fällen seien rund 30 Personen aus der Stadt Lüneburg, die verbleibende Zahl aus dem Umland. „Wir beobachten das aber genau, weil sich ja bestimmte Cluster auch entwickeln könnten, wo wir gegebenenfalls gegensteuern müssten.“ Zur Altersstruktur sagt er: „Es sind wirklich alle Altersschichten betroffen, von kleinen Kindern bis zum 70-Jährigen ist alles dabei.“

 

+ + + Update, 27. März, 14.10 Uhr:

Seit heute (Freitag, 27. März 2020) ist im Landkreis Lüneburg eine neue Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle nun bei 72. Zwei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind derzeit in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am 26. März 80 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Es gibt auch neue Genesungszahlen: Zwei weitere Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind wieder gesund. Insgesamt haben damit drei Personen die Corona-Infektion überwunden.

+ + + Update, 27. März, 13.40 Uhr:

Die schriftlichen Abschlussprüfungen der Auszubildenden, die für April und Mai angesetzt waren, werden in den Sommer verlegt. Das teilt die hiesige Industrie- und Handelskammer (IHK) mit. 3000 Azubis sind betroffen. Bis einschließlich Mai finden außerdem keine Weiterbildungsprüfungen statt, nachgeholt werden sollen sie zwischen Juni und August. Auf diese Regelungen haben sich die Kammern bundesweit verständigt.

„Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, ist es faktisch aktuell nicht möglich, bundesweit einheitliche Prüfungen umzusetzen“, sagt Sönke Feldhusen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, und betont: „Selbstverständlich informieren wir alle betroffenen Teilnehmer in den nächsten Tagen persönlich.“ Weitere Informationen gibt es hier.

 

+ + + Update, 27. März, 12.30 Uhr:

Die Rentenberatung über das Seniorenbüro findet weiter statt. Einmal wöchentlich berät Rentenberater Wolfgang Strohmeier kostenlos und ehrenamtlich zu Fragen rund um die Rente. Der Service unter dem Dach des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen REGION Lüneburg (SPN) ist gut nachgefragt. Die Beratung findet darum auch weiterhin statt und zwar montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr – allerdings im Moment ausschließlich telefonisch: Tel. (04131) 309-3192.

 

+ + + Update, 27. März, 11.30 Uhr:

Das Corona-Virus bremst regionale Wirtschaft aus. Geschäftsschließungen, stornierte Aufträge, eine insgesamt sinkende Nachfrage sowie fehlende Waren und Dienstleistungen: 95 Prozent der regionalen Unternehmen spüren durch das Corona-Virus negative Auswirkungen auf ihre Geschäfte. „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, einer beispiellosen ökonomischen Vollbremsung“, kommentiert Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW), die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage, an der sich mehr als 15.082 Unternehmen beteiligt haben, 695 davon aus dem IHKLW-Bezirk.

„Das Wasser steht vielen Unternehmen bis zum Hals. Ein knappes Drittel der Befragten geht von 25 bis 50 Prozent Umsatzrückgang aus, ein weiteres Drittel von mehr als 50 Prozent“, sagt Zeinert. „Ein Lichtblick sind die Hilfspakete, die Bund und Land verabschiedet haben, doch jetzt ist entscheidend, dass das Geld auch schnell und unbürokratisch bei den Unternehmen ankommt.“

+ + + Update, 27. März, 10.15 Uhr:

Mieten können gerade in Zeiten von Corona eine enorme finanzielle Bürde sein. Doch auch die Vermieter sind auf das Geld angewiesen, mit dem sie oft den Kredit für ihr Haus abbezahlen. Pläne aus Berlin, in einem LZ-Artikel gestern vorgestellt, ließ mehrere Immobilienbesitzer in der Redaktion anrufen. Tenor: „Wie sollen wir zurecht kommen, wenn wir keine Einnahmen haben?“ Mehr lest ihr hier.

+ + + Update, 27. März, 9.30 Uhr:

Hat das gründliche Händewaschen Auswirkungen auf den Trinkwasserverbrauch? Und wie sicher ist die Versorgung mit Trinkwasser? Die Wasserversorger klären auf. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

 

+ + + Update, 26. März, 18 Uhr:

Die Lüneburger Zahnärzte stellen die zahnmedizinische Versorgung auch in der Corona-Krise sicher. In einer Stellungnahme heißt es: „Die Zahnarztpraxen sind weiterhin für die Versorgung unserer Bürger erreichbar. Sie können weiterhin darauf zählen, dass wir im zahnmedizinischen Notfall für Sie da sind.“ Die Sprechzeiten seien zwar reduziert worden, aber die Zahnärzte bleiben erreichbar. Sie haben sich bereit erklärt, auch am Wochenende für ihre Patienten telefonisch erreichbar zu bleiben um die eingeteilte Notdienstpraxis zu entlasten.

 

+ + + Update, 26. März, 15.45 Uhr:

Die Hansestadt Lüneburg richtet ab sofort ein Nachbarschaftstelefon ein, bei dem sich all diejenigen melden können, die helfen wollen oder Hilfe benötigen. Ob Einkäufe, Botengänge oder ein Spaziergang mit dem Hund – gerade Menschen, die wegen ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen zur Corona-Risikogruppe zählen, sind in der aktuellen Situation auf die Hilfe anderer angewiesen, um die Öffentlichkeit so gut es geht zu meiden. Erreichbar ist das Nachbarschaftstelefon ab sofort immer montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (04131) 309-3093, oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe@stadt.lueneburg.de.

Um vor allem auch die Menschen zu erreichen, die nicht die Zeitung lesen oder in sozialen Medien unterwegs sind, hat die Stadtverwaltung außerdem ein Schreiben auf den Weg gebracht, das in den kommenden Tagen an alle Haushalte im Stadtgebiet gehen soll. Darin weist die Stadt auf das Nachbarschaftstelefon, aber auch auf weitere Hilfsangebote hin, wie beispielsweise das städtische Seniorentelefon oder die Gesundheitshotline des Landkreises Lüneburg. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass wir auf diesem Weg möglichst jeden Bürger und jede Bürgerin erreichen“, betont Lüneburgs Sozialdezernentin Pia Steinrücke.

 

+ + + Update, 26. März, 14.15 Uhr:

Insgesamt meldeten sich am Bürgertelefon für Gesundheitsfragen unter der Nummer (04131) 26-1000 gestern rund 280 Anrufer, bei der Corona-Hotline für Gewerbetreibende unter der Nummer (04131) 26-1005 gingen rund 60 Anrufe ein, viele dazu mit Fragen zu speziellen Einzelfällen.

 

+ + + Update, 26. März, 11.15 Uhr:

Der erste Corona-Patient im Landkreis Lüneburg ist wieder genesen. Der Mann aus der Samtgemeinde Dahlenburg war am 11. März Lüneburgs erster Fall. Er war mit Symptomen aus dem Skiurlaub aus den Alpen zurückgekehrt. Unterdessen stieg die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis um zwei auf 71 an. Drei davon werden im Klinikum stationär behandelt. 37 Menschen aus dem Landkreis haben am Vortag über das Bürgertelefon einen Termin im Diagnosezentrum vermittelt bekommen. Insgesamt steigt die Zahl der Landkreis-Bewohner, für die ein Corona-Test angeordnet worden ist, auf 596.

 

+ + + Update, 26. März, 10.30 Uhr:

Die Corona-Krise führt bei vielen Menschen zu Verunsicherungen, Fragen und Sorgen. Seit Dienstag, 17. März, ist das Seniorentelefon geschaltet. Es ist ein Angebot, das die Stadt mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt zusammen eingerichtet hat. Ansprechpartner sind dort die Mitarbeiterinnen des Beraterteams, die sich am Seniorentelefon abwechseln.

 

+ + + Update, 26. März, 10.50 Uhr:

Haben Sie Fragen zu Corona an den Landrat? Die dritte Woche, in der der Landkreis ganz im Zeichen der Corona-Krise steht, neigt sich dem Ende entgegen. Nach der großen Resonanz in der vorigen Woche stellt sich Landrat Jens Böther (CDU) als oberster Krisenmanager am Freitag, 16 Uhr, wieder den Fragen der LZ-Leserinnen und Leser – live auf der Facebook-Seite der Landeszeitung. Sie können Ihre Frage im Laufe des heutigen Donnerstags an marc.rath@mh-lg.de senden. Wir werden sie bündeln und zu zehn Fragen zusammenfassen, die wir Jens Böther dann stellen.

 

+ + + Update, 25. März, 20 Uhr:

Klinikum-Sprecherin Angela Wilhelm relativiert die Pressemitteilung des Landkreises: „Richtig ist, dass derzeit drei COVID-19-Patienten am Klinikum behandelt werden, alle befinden sich in einem stabilen Zustand und werden nicht auf der Intensivstation behandelt.“ Offenbar habe es „bei der Übermittlung der Coronavirus-Fallzahlen am Klinikum für das ,Corona update’ des Landkreises von heute ein Missverständnis gegeben“, sagt sie. Der Landkreis hatte am frühen Nachmittag vermeldet, dass sich momentan elf Menschen im Klinikum befänden, vier von ihnen „intensivmedizinisch betreut“ würden (siehe Update, 25. März, 14.36 Uhr). Also, nochmal zur Sicherheit: Insgesamt liegen drei Coronavirus-Infizierte im Lüneburger Krankenhaus, nicht elf.

 

+ + + Update, 25. März, 17.30 Uhr:

Das Klinikum Lüneburg verfügt über 36 Intensivbetten für Erwachsene sowie 14 Beatmungsplätze. Der Bund hat unterdessen eine große Zahl an Beatmungsgeräten für die deutschen Krankenhäuser geordert. Sobald das Klinikum eine entsprechende zusätzliche Ausrüstung bekommt, können bis zu 36 Beatmungsplätze eingerichtet werden. 

 

+ + + Update, 25. März, 15.50 Uhr:

Die größte Quarantäne-Aktion des Landkreises im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wird beendet: Am Donnerstag hebt das Gesundheitsamt die häusliche Isolation für 1000 Schüler sowie 100 Lehrkräfte und Mitarbeiter des Lüneburger Johanneums wieder auf – natürlich nur für die Nicht-Infizierten. Seit 14. März war die gesamte Schule in Quarantäne geschickt worden, weil sich ein Lehrer mit dem Coronavirus infiziert hatte. Letztlich infizierten sich fünf Lehrer und Schüler, bei allen gab es einen leichten Krankheitsverlauf.

 

+ + + Update, 25. März, 14.36 Uhr:

Vier weitere Coronavirus-Infektionen meldet der Landkreis, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 69. Elf Menschen sind momentan im Klinikum Lüneburg, vier davon werden intensivmedizinisch betreut. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag, 24. März 2020, 31 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Die Unsicherheit um das Corona-Virus machen sich in diesen Tagen offenbar auch Betrüger zunutze. Beim Landkreis Lüneburg sind vermehrt Meldungen eingegangen, wonach Unbekannte im Namen des Gesundheitsamtes an den Haustüren Corona-Tests und Atemschutzmasken anbieten. „Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unangemeldet bei jemandem klingelt“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Niemand aus unserem Haus verkauft irgendwelche Produkte oder führt Corona-Tests durch. Dieses betrügerische Angebot ist reine Geldmache und hat mit gesundheitlicher Vorsorge nichts zu tun.“ Die Polizei rät in diesen Fällen: Lassen Sie sich nicht verunsichern, lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und kontaktieren Sie stattdessen die Polizei.

+ + + Update, 25. März, 11.15 Uhr:

In Zeiten von Corona haben Unternehmen viele Fragen – zu Förderprogrammen, Finanzierung, Kurzarbeit und Arbeitsrecht. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg startet morgen, Donnerstag, um 14 Uhr einen Facebook-Livestream, bei dem Unternehmen per Chat und in den Kommentaren ihre Fragen stellen können. Gesprächspartner werden unter anderem die Berater Sven Heitmann und Andreas Kinski sein. Das Live-Video wird auf den Facebook-Seiten der IHK und der LZ zu sehen sein.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind fatal und kommen in vielen Bereichen einer ökonomischen Vollbremsung gleich. Geschäfte bleiben geschlossen, Veranstaltungen werden abgesagt, das öffentliche Leben steht zunehmend still“, sagt Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. „Die Verunsicherung in der regionalen Wirtschaft ist groß. Das Telefonaufkommen ist bei uns im Moment sehr hoch. Deshalb nutzen wir jetzt einen weiteren Kanal, um mit unseren Kunden in Kontakt zu treten.“ Alle Corona-Informationen, die für Unternehmen relevant sind, bündelt die IHK unter www.ihk-lueneburg.de/corona.

+ + + Update, 25. März, 9.30 Uhr:

Die Corona-Krise stellt das Leben der Menschen auf den Kopf. Kommunale Entscheidungsträger wollen Orientierung bieten. So hat der Bürgermeister der Nachbarstadt Uelzen, Jürgen Markwardt, alle 3000 Bürger über 80 Jahren angeschrieben, um sie auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Im Lüneburger Stadtgebiet soll in den nächsten Tagen sogar allen 46.202 Haushalten per Post ein Rundschreiben von der Verwaltung zugestellt werden.

Ergänzend zum extra eingerichteten Seniorentelefon will die Stadt Lüneburg nun eine weitere Hotline einrichten, über welches die Nachbarschaftshilfe-Initiativen und Hilfesuchenden zueinander finden können. „Wir sind mit den entsprechenden Initiativen gerade im Gespräch“, heißt es aus dem Rathaus. Das Rundschreiben dazu an alle Haushalte sei in Arbeit.
Derweil bleibt das Seniorentelefon weiter erreichbar. Unter (04131) 309 3370 und 309 3717 erhalten ältere Menschen Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus, Beratung und Beistand. Wer die Befürchtung hat, am Virus erkrankt zu sein, sollte sich weiter ans Bürgertelefon für Stadt und Kreis unter (04131) 26-1000 wenden. tm

 

+ + + Update, 24. März, 19 Uhr:

Etliche Unternehmen haben sich heute beim Gesundheitsamt nach den Soforthilfe-Programmen von Bund und Land erkundigt, teilt der Landkreis Lüneburg mit.“ Aktuell ist noch nicht festgelegt, wo und wie die in Aussicht gestellten Gelder beantragt werden können“, sagt Landrat Jens Böther. Sobald klar ist, wie die finanziellen Hilfen an die Unternehmen kommen, werden diese Informationen über Wirtschaftsförderung und Verbände weitergegeben. Die Wirtschaftsförderung hat bereits eine Hotline unter (04131) 2082-0 eingerichtet.

„Beim Thema Verdienstausfall durch Quarantäne kann das Gesundheitsamt dagegen in der Tat weiterhelfen: Denn das Infektionsschutzgesetz regelt, dass betroffenen Personen für die Dauer der Quarantäne eine Verdienstausfall-Entschädigung gezahlt werden kann, wenn keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde. In diesen Fällen können die Arbeitgeber, wenn sie den Verdienst weitergezahlt haben, einen Antrag beim Gesundheitsamt stellen. Fragen dazu können an die Mailadresse gesundheitsamt@landkreis-lueneburg.de gerichtet werden. Bei individuellen Antworten muss allerdings Wartezeit eingeplant werden.

 

+ + + Update, 24. März, 17 Uhr:

Damit in Corona-Zeiten die neuen Abstandsregelungen zwischen den Kunden eingehalten werden, gelten für den Lüneburger Wochenmarkt ab Mittwoch neue Regeln: die Stände werden weiter auseinander gezogen und das Angebot eingegrenzt. Ab sofort werden auch Stände in den Straßen Am Markt und Am Ochsenmarkt aufgebaut. „Dafür haben wir zum Teil Fahrradständer abgebaut, um Platz zu schaffen“, sagt Joachim Bodendieck, Leiter des städtischen Ordnungsamtes. Zusätzlicher Platz entstehe auch, weil einige Stände vorübergehend nicht mehr genehmigt werden. Zugelassen sind nur noch Verkaufsstände für Lebensmittel und Gartenbauprodukte, insbesondere Sämereien und Anzuchtpflanzen. Schnittblumen dürfen dagegen nicht mehr angeboten werden, auch Imbisse und Kaffeeausschank sind nicht mehr erlaubt.

Dass es an der einen oder anderen Stelle dennoch im Verlauf des Marktes enger werden kann, lässt sich nicht vermeiden, gerade an sonnigen Tagen wie heute. „Hier appellieren wir an die Kunden, aufeinander acht zugeben und die erforderlichen Abstände einzuhalten“, erklärt Bodendieck. Für die Handhygiene stehen ab sofort außerdem zwei Waschbecken für Kunden und Händler zur Verfügung – eines davon am Eingang zum ehemaligen Ratskeller und eines in Höhe des Geschäftes Tom Tailor. tm

 

+ + + Update, 24. März, 11.45 Uhr:

Seit Dienstag sind vier weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 65. Zwei erkrankte Menschen werden momentan stationärim Klinikum Lüneburg behandelt, sie befinden sich in einem stabilem und nicht lebensbedrohlichem Zustand. Eine weitere Person wurde aus dem Klinikum entlassen und bleibt zunächst für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne.

>Am Montag haben 44 Personen über das Bürgertelefon einen Termin für einen Test im Diagnosezentrum erhalten. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Zum Wochenanfang gab es reichlich zu tun am Bürgertelefon: Rund 500 Anrufe nahmen die Mitarbeiter entgegen, die inzwischen zentral von Scharnebeck aus arbeiten. Viele Fragen drehten sich um die neuen Regelungen für das öffentliche Leben, insbesondere das sogenannte Kontaktverbot.

 

+ + + Update, 24. März, 11.30 Uhr:

Gerade ist der Landkreis Lüneburg der Weisung der Landesregierung gefolgt und hat die Öffnungszeiten der Gastronomien eingeschränkt, da wurde bereits in Hannover entschieden, Speisegaststätten komplett für den Publikumsverkehr zu schließen. Es ist schwer, den Überblick zu behalten. Was ist eigentlich noch erlaubt? Und was verboten? Hier gibt es den Überblick.

 

+ + + Update, 23. März, 17.30 Uhr:

Die Gesellschaften, die unter dem Dach der Gesundheitsholding Lüneburg vereint sind, arbeiten eng zusammen, um für die mögliche Aufnahme einer großen Zahl von Corona-Infizierten vorbereitet zu sein. In der Psychiatrischen Klinik etwa wurden bereits drei Stationen freigezogen und so vorbereitet, dass sie als Infektionsstationen genutzt werden können. Medizinisches und Reinigungspersonal wird derzeit entsprechend geschult, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wenn die Kapazitäten des Klinikums erschöpft sind, können wir hier Patienten versorgen, die keine intensivmedizinische aber eine klinische Versorgung benötigen“, beschreibt Rolf Sauer, Geschäftsführer der PKL und der Gesundheitsholding, die vorbereitenden Maßnahmen. „Außerdem stimmen wir kontinuierlich ab, wo die Mitarbeiter der zurzeit geschlossenen Gesellschaften an anderer Stelle unterstützen können.“

Am Freitag wurde die letzte geplante Operation in der Orthoklinik durchgeführt. In den beiden Stationen der Klinik, die sich nach und nach lichten, können auch Corona-Patienten untergebracht werden. „Wir bündeln unsere Kapazitäten und tun alles, um das Klinikum bei dieser immensen Herausforderung zu unterstützen“, so Rolf Sauer, „gleichzeitig halten wir die akut benötigte
Versorgung psychisch Erkrankter und die Versorgung der Bewohner in unseren Pflegeheimen aufrecht.“

 

+ + + Update, 23. März, 16.05 Uhr:

Die Handwerkskammer drängt auf Soforthilfe und unbürokratische Unterstützung für Betriebe. „Kunden bleiben weg, Aufträge werden storniert, Mitarbeiter melden sich krank“, sagt Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. Viele Firmen seien existenziell gefährdet, weil Umsätze einbrechen und Lieferengpässe entstehen. In dieser Phase komme es auch entscheidend auf Sofortmaßnahmen der Politik an. Sudmeyer will zudem mit den regionalen Kreditinstituten reden. „Die Banken sollten in diesen Tagen dem Handwerk zur Seite stehen, indem sie möglichst bürokratiearme Unterstützung bieten und die Absicherung der Bürgschaftsbanken rasch und zuverlässig an das Handwerk weitergeben.“

 

+ + + Update, 23. März, 13.15 Uhr:

Kein neuer bestätigter Fall im Landkreis Lüneburg. Damit liegt die aktuelle Zahl der hier bestätigten Corona-Virus-Infektionen weiterhin bei 61. Drei erkrankte Menschen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, befinden sich aber in einem stabilen und nicht lebensbedrohlichen Zustand. Zu der Corona-Entwicklung im Landkreis Lüneburg erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich: „Dass wir den gleichen Stand wie gestern feststellen, bedeutet leider keine Entspannung. Der einfache Grund dafür ist, dass sonntags keine Tests durchgeführt werden.“ Diese werden im Laufe des heutigen Tages gemacht, die Ergebnisse liegen voraussichtlich morgen vor. Einen Wegweiser zu den wichtigsten Ansprechpartnern finden Sie hier als PDF.

 

+ + + Update, 23. März, 11.15 Uhr:

Beamte, die zum Beispiel beim Landkreis oder bei der Stadt arbeiten, werden freigestellt, wenn sie aktuell für ihre Kinder keine Betreuung haben. Dafür müssen sie keinen Urlaub nehmen. Anders sieht es bei Angestellten des öffentlichen Dienstes in der Verwaltung aus, die dafür ihren Jahresurlaub aufbrauchen müssen. Eine Ungleichbehandlung, die für Unfrieden im Kollegenkreis sorgen dürfte. Katrin Holzmann, Pressesprecherin des Landkreises, sagt dazu: „Für Angestellte werden gerade neue Regelungen abgestimmt unter den öffentlichen Arbeitgebern.“

 

+ + + Update, 22. März, 16.30 Uhr:

Bund und Länder haben sich zur Eindämmung der Corona-Krise auf ein weitgehendes Kontaktverbot verständigt. Danach sollen Ansammlungen von mehr als zwei Menschen grundsätzlich verboten werden. Dies soll aber nicht für Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen gelten.

 

+ + + Update, 22. März, 12 Uhr:

Der Landkreis Lüneburg hat soeben sieben weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt. Damit liegt die aktuelle Gesamtzahl der im Kreis gemeldeten Fälle nun bei 61. Gestern (21. März) bekamen 32 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Die Ergebnisse stehen noch aus.

 

+ + + Update, 22. März, 11 Uhr:

Der Landkreis Uelzen bittet alle Unternehmen, die noch Schutzmaterial haben, das sie nicht selbst benötigen, sich zu melden. Gesucht werden Schutzmasken (FFP2 oder FFP3), Schutzbrillen (dicht anliegend und Antibeschlag), Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Angesprochen sind nicht nur Lieferanten, sondern auch Handwerks- und andere Betriebe. Kontakt: a.heidinger@landkreis-uelzen.de

 

+ + + Update, 21. März, 20.20 Uhr: 

Bernd Althusmann, stellvertretender Ministerpräsident, schreibt auf seiner Facebook-Seite: „Eine weitergehende Ausgangsbeschränkung angelehnt an Bayern erscheint mir notwendig! Alle Bundesländer sollten dies mit dem Bund möglichst gemeinsam und mit Augenmaß umsetzen! Die Menschen in unserem Land wären meines Erachtens bereit, diese Einschränkung auf Zeit zu akzeptieren.“

 

+ + + Update, 21. März, 17 Uhr:

Die Corona-Pandemie hat nun auch in Niedersachsen erste Todesopfer gefordert. Neben zwei Personen aus der Region Hannover ist ein 87jähriger aus dem Landkreis Harburg verstorben. Der vorerkrankte Senior ist in der Nacht von Freitag auf Sonnabend im Krankenhaus Winsen/Luhe gestorben.

 

+ + + Update, 21. März, 15.15 Uhr:

Eine weitere Coronavirus-Infektion ist bestätigt. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 54. Am Freitag, 20. März, wurden mehr als 50 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus.

 

+ + + Update, 21. März, 12.30 Uhr:

Viele Menschen brauchen in diesen Tagen Hilfe – beim Einkaufen, bei der Kinderbetreuung oder einfach, weil man sich einsam fühlt. Übers Netz können Hilfebietende jetzt schnell Angebote online stellen – und Hilfesuchende sie finden: Dafür einfach die Portale www.coronahilfe.bfw-design.de und www.lebendiges-lueneburg.de/solidaritaet nutzen.

+ + + Update, 21. März, 9.35 Uhr:

Die Eisenbahngesellschaften metronom, erixx, enno wollen das vollständige Fahrplanangebot so lange aufrechterhalten, wie es irgend geht. Die Zahl der Fahrten wird nicht vorsorglich eingeschränkt, teilten die Unternehmen mit.

 

+ + + Update, 20. März, 16.40 Uhr

Eine weitere Schule wird unter Quarantäne gestellt: In diesen Stunden wird die Schulgemeinschaft der Oberschule am Schiffshebewerk in Scharnebeck informiert, dass sie häuslich isoliert wird. Das hat die Kreisverwaltung gerade im Nachgangs des Live-Videos mitgeteilt. Betroffen sind damit rund 600 Schüler und 50 Lehrkräfte und anderes Personal. Mehr Infos gibt es hier.

 

+ + + Update, 20. März, 16 Uhr

Landrat Jens Böther beantwortet auf der Facebook-Seite der LZ live Fragen zur Corona-Krise, die mehr als 50 Leser und User vorab gestellt haben. Alle Fragen und Antworten werden auch in der Wochendausgabe der LZ veröffentlicht. Das Video kann auch nach der Live-Übertragung noch angesehen werden.

 

+ + + Update, 20. März, 15.20 Uhr

Im Landkreis Lüneburg werden Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomien, Imbisse und Mensen ab Sonntag, 22. März, für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Land hat die Landkreise am Freitag dazu angewiesen. Außer-Haus-Verkäufe sind weiterhin zulässig, nur dürfen die Speisen nicht innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben verzehrt werden. Den entsprechenden Artikel gibt es hier zu lesen.

 

+ + + Update, 20. März, 14 Uhr

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Leuphana Universität beschlossen, alle öffentlichen Veranstaltungen abzusagen und zum Vorlesungsbeginn am 6. April keine Präsenzveranstaltungen auf dem Campus stattfinden zu lassen. Jetzt werden alle Gebäude auf dem Universitätsgelände für den Publikumsverkehr geschlossen. Zutritt haben nur noch die Mitarbeiter. Die Vorbereitungen auf den Start des Sommersemesters laufen aber dennoch auf Hochtouren.

Der größte Teil der Leuphana-Beschäftigten arbeitet bereits von zu Hause aus. Nur in den Bereichen, in denen einige Beschäftigte zwingend vor Ort sein müssen, wird die Arbeit auf dem Campus fortgesetzt. Das betrifft unter anderem IT-Services, Personalsachbearbeitung, Buchhaltung und Campus-Infrastruktur. Besprechungen finden nur noch in Form von Telefon- oder Videokonferenzen statt. Die Bibliothek ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Forschungsbetrieb wird soweit wie möglich fortgesetzt.

Aufgrund der absehbaren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie stellt sich die Universität darauf ein, dass für einen deutlich längeren Zeitraum als nur bis zum 19. April  keine Präsenzveranstaltungen auf dem Campus stattfinden werden.

+ + + Update, 20. März, 13.20 Uhr

Das Infektions- und Verbreitungsrisiko des Cornavirus ist hoch, besonders in Berufen mit besonderem Patientenkontakt. Die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) empfiehlt ihren Mitgliedern deshalb, aus Verantwortung für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung die Zahl der Behandlungen auf das Nötigste zu beschränken. „Die große Mehrzahl der Praxen reduziert aufgrund dieser Empfehlung jetzt ihren Betrieb“, sagt dazu Thomas Koch, Lüneburger Kreisstellenvorsitzender der ZKN. Konkret heißt das: Vorübergehend sollen nur noch Patienten mit akuten Beschwerden behandelt werden. Prophylaktische Maßnahmen und planbare Behandlungen werden dagegen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Patienten seien entsprechend informiert und Großteils abbestellt worden, erklärt Koch. Auch der Notdienst wird aufrecht erhalten: „Die meisten Praxen hinterlassen auf ihrem Anrufbeantworter eine Notfallnummer.“ Wie lange diese Regelung bestehen bleibt, könne angesichts der sich täglich neuen Lage niemand sagen, betont Zahnarzt Koch: „So lange wir aber ausreichend Schutzmittel haben, schließen wir nicht.“

 

+ + + Update, 20. März, 11.55 Uhr

Im Landkreis Lüneburg gibt es acht weitere bestätigte Coronavirus-Infektionen. Damit erhöht sich die Zahl auf insgesamt 53 Betroffene. 44 Personen haben am Donnerstag über das Bürgertelefon einen Abstrich-Termin bekommen. Bei den bisher bekannten Fällen weise der überwiegende Teil einen leichten Krankheitsverlauf auf, teilt das Kreisverwaltung mit.

 

+ + + Update, 20. März, 11.30 Uhr

Blutspenden – das geht auch in Zeiten von Corona. Der Bedarf ist groß, denn laut Markus Baulke, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes, geht die Zahl der Blutpräparate aktuell leicht zurück. „Wenn das nächste Woche so weitergeht, wird es problematisch“, sagt er. Das größte Problem liege in den Spendelokalen: Die Hälfte der Aktionen findet in Schulen statt, doch die sind zur Zeit geschlossen. Es finden aber weiter Spendetermine statt, zum Beispiel heute in Bardowick, 16 bis 20 Uhr in der Hugo-Friedrich-Hartmann-Schule, Große Worth 5.

Wegen des Coronavirus gelten in allen Fälllen besondere Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Temperaturmessungen der Blutspender sowie die Bereitstellung von Desinfektionsstationen. Bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern sollen mehr jüngere Menschen eingesetzt werden, sie sorgen auch dafür, Abstände in den Warteschlangen zu kontrollieren. Statt eines Buffets gibt es Lunchpakete, um längere Aufenthalte zu verhindern. Nachträglich analysiert werden müssten die Blutpräparate nicht: „Das Virus ist nicht über Blut übertragbar“, erklärt Baulke. Jeder, der sich gesund fühlt, sich in keinem Risikogebiet aufgehalten hat und nicht mit infizierten Menschen in Kontakt kam, sei bei der Blutspende willkommen.

Weitere Termine:

  • Donnerstag, 26. März, 15.30 bis 19.30 Uhr, Oberschule Neuhaus, Kirchstraße 35
  • Donnerstag, 26. März, 15 bis 20 Uhr, Grundschule Kirchgellersen, Einemhofer Weg 26
  • Mittwoch, 1. April, 15 bis 19.30 Uhr, Glockenhaus, Glockenstraße 9.

+ + + Update, 20. März, 9.35 Uhr

Neben Niedersachsens Innenminister  Boris Pistorius (SPD) weist auch der Landkreis Lüneburg nachdrücklich darauf hin, dass größere Treffen im Freien angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht erlaubt sind. Hintergrund dafür sind vermehrt Meldungen, dass sich Erwachsene mit ihren Kindern auf Spielplätzen versammeln oder Gruppen von Jugendlichen in der Lüneburger Innenstadt unterwegs sind. „Ich möchte eines ganz deutlich machen“, erklärt Landrat Jens Böther. „Auch wenn jemand glaubt, sich selbst nicht schützen zu müssen, hat er als möglicher Überträger des Virus eine Verpflichtung anderen gegenüber. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann das Virus tödlich sein.“ Der Verwaltungschef ergänzt deshalb: „In den Allgemeinverfügungen des Landkreises Lüneburg steht, dass sich mehr als zehn Personen derzeit nicht draußen treffen dürfen. Wer dagegen verstößt, macht sich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes strafbar.“

 

+ + + Update, 19. März, 19.15 Uhr

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind die Busse im Landkreis Lüneburg eine Woche früher als geplant nach dem Ferienfahrplan unterwegs. Bereits ab kommender Woche, ab dem 23. März, fallen dadurch Linien weg, die grundsätzlich für den Schülerverkehr eingesetzt sind. Das betrifft hauptsächlich den ländlichen Bereich, beispielsweise die 5606 von Deutsch Evern zur IGS Embsen oder die 5362, welche Dahlenburg mit Vastorf, Bahrendorf und Lüneburg verbindet. Auch für das Anruf-Sammel-Mobil gibt es Veränderungen: Es fällt ab Freitag, 20. März, ersatzlos aus.

+ + + Update, 19. März, 17 Uhr

Das Land Niedersachsen und die AOK bieten eine gemeinsame Corona-Hotline an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können unter anderem auf allgemeine Fragen wie Gesundheitsschutz und Symptome sowie auch auf Fragen zu Quarantäne und Arbeitsrecht Antwort geben. Die Hotline ist unter (0511) 4505-555 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. In Niedersachsen sind aktuell 981 Fälle bestätigt. Weitere Informationen auch unter www.niedersachsen.de/coronavirus

 

+ + + Update, 19. März, 16.25 Uhr

Der Kreis Lüchow-Dannenberg verzeichnet seinen ersten Corona-Fall: Dort ist eine Frau positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet das Büro des Lüchow-Dannenberger Landrats. Sie zeigte leichte Krankheitssymptome, nachdem sie aus dem Urlaub in einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt war. Sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zwei weitere Personen – eine aus dem Landkreis Uelzen, eine aus Lüchow-Dannenberg, – die mit der Erkrankten Kontakt hatten, stehen vorerst unter Beobachtung.

+ + + Update, 19. März, 15.45 Uhr

„Das ist keine Übung und das ist erst recht kein Spiel“: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die Menschen mit deutlichen Worten ermahnt, die Regeln zur Vermeidung der Coronavirus-Ausbreitung einzuhalten. „Die Lage ist außerordentlich ernst“, sagte Pistorius am Donnerstagmittag. Dennoch säßen Personen dicht zusammen in Cafés und Eisdielen, Großeltern seien mit Enkeln auf dem Wochenmarkt. Darüber sei er entsetzt. „Nach meiner Einschätzung schlägt die Stunde der Wahrheit am Wochenende.“ Bis dahin müsse sich die Lage deutlich verbessern. „Die Ausgangssperre ist ultima ratio.“ Doch sie werde kommen: „Davon bin ich überzeugt, wenn alle anderen Maßnahmen nicht greifen.“ (Quelle: NDR)

 

+ + + Update, 19. März, 15.15 Uhr

Die GfA Lüneburg wird ab Freitag, 20. März, aufgrund der Coronavirus-Pandemie den direkten Kundenkontakt auf der Deponie stark einschränken. Bis auf Weiteres können keine Anlieferungen von Grünabfällen, Sperrmüll, Altpapier, Restmüll, Elektronikschrott und Sondermüll von Privatkunden mehr angenommen werden. Privatkunden aus Stadt und Kreis, die wegen Baumaßnahmen auf eine kurzfristige Entsorgung angewiesen sind, können eine Anlieferung zur Entsorgung vorab telefonisch unter (04131) 923280 anmelden. Für Gewerbekunden bleibt die Deponie in Bardowick ohne Einschränkungen geöffnet.

 

+ + + Update, 19. März, 14 Uhr

Die Ankündigung, dass der Bahnverkehr eingeschränkt wird, ist schon einige Tage alt. Jetzt hat die Landesnahverkehrsgesellschaft, kurz LNVG, Rücksprache mit den anderen Bahnunternehmen gehalten und Eckpunkte vorgegeben. Pendler können aufatmen: Vor allem die Verbindungen im Berufsverkehr sollen sichergestellt werden, damit diejenigen, die auf die Züge angewiesen sind, auch weiterhin ihren Arbeitsplatz erreichen können. Und: Auf den Hauptstrecken sollen die Züge zwischen 5 und 20 Uhr aber weiterhin stündlich fahren. Den Artikel gibt es hier zu lesen.

+ + + Update, 19. März, 12.55 Uhr

Seit Donnerstag gibt es Gewissheit über drei weitere Coronavirus-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Somit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt 45. „Im Verlauf des gestrigen Tages wurden rund 60 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus“, teilt der Landkreis mit. „Wie auch in den vergangenen Tagen gilt: Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause. Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben.“

 

+ + + Update, 19. März, 11 Uhr

659 Anrufe gab es am Mittwoch am Corona-Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg, am Tag zuvor lag die Zahl bei 1000. Die Telefone klingeln also nach wie vor fast ununterbrochen. Immerhin habe sich aber die Wartezeit etwas verkürzt, sagt Pressesprecherin Katrin Holzmann. Das Team, das Gesundheitsfragen täglich von 8 bis 18 Uhr unter (04131) 26-1000 beantwortet, besteht jetzt aus 20 Kolleginnen und Kollegen. Auch die zweite Hotline, erreichbar unter (04131) 26-1005, verzeichnete gleich am ersten Tag 175 Anrufer. Sie ist für all jene da, die weitere Fragen zum Coronavirus haben, etwa zu den Allgemeinverfügungen (siehe auch Update, 18. März, 19 Uhr).

 

+ + + Update, 19. März, 8.55 Uhr

Was möchtet ihr gern von Jens Böther wissen? Eure Fragen rund um das Thema Coronavirus könnt ihr uns heute, Donnerstag, bis 17 Uhr per E-Mail zuschicken – bitte mit der Angabe eures Namens und Wohnortes an marc.rath@mh-lg.de. Zwischen 13 und 14 Uhr könnt ihr uns unter (04131) 740 380 eure Fragen auch telefonisch durchgeben. Zu sehen sein wird das Live-Interview am Freitag, 20. März, um 16 Uhr hier auf unserer Facebook-Seite. Weitere Infos gibt es hier.

 

 

+ + + Update, 19. März, 7.15 Uhr

Umsatzeinbrüche überall: Corona hat längst Gastronomie und Handel infiziert. Der Vorsitzende der Lüneburger Handelsorganisation LCM, Heiko Meyer, und der Anzeigenchef von LZ und Lünepost, Thomas Grupe, appellieren an die Kunden, die lokale Geschäftswelt zu unterstützen, statt bei großen Plattformen im Internet zu bestellen. Kunden sollten sich lieber ein paar Wochen Zeit lassen, um die neue Hose oder Jacke dann im lokalen Einzelhandel zu kaufen. Meyer sagt: „Das würde uns helfen und wäre eine Schadensbegrenzung.“

 

+ + + Update, 18. März, 19.30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Corona-Krise eine Ansprache im Fernsehen gehalten. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat sie nicht bekanntgegeben. Wer ihre Rede lesen möchte, findet sie hier. Wir listen hier aber auch einmal einige ihrer Statements auf:

    • „Das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander – all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.“
    • „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“
    • „Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.“
    • „Alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.“
    • „Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.“
    • „Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.“

 

+ + + Update, 18. März, 19 Uhr

Auf der Facebook-Seite der LZ finden sich in den Kommentaren unter den Beiträgen viele Fragen zu den Allgemeinverfügungen, die der Landkreis Lüneburg erlassen hat. Wieso gelten die Auflagen für Gastronomie-Betreiber in anderen Landkreisen schon? Wieso sind die Regelungen unterschiedlich? Und wieso haben manche Geschäfte bereits geschlossen und andere nicht? Generell ist es so: Die Landkreise setzten die Regelungen um, die das Bundesland erlässt. In Kraft treten sie erst nach den örtlichen Veröffentlichungen – dieser Zeitpunkt kann unterschiedlich ausfallen. Der Landkreis Lüneburg hat jetzt eine Hotline eingerichtet: Wer die Telefonnummer (04131) 26-1005 anruft, kann seine Fragen rund um die Allgemeinverfügungen stellen. 

 

+ + + Update, 18. März, 18.20 Uhr

Das Klinikum Lüneburg schaltet um in den Seuchen-Modus. Eine Station wird vorsorglich freigemacht, um Betten für Corona-Patienten zu haben. Das Virus verdrängt schrittweise andere Patienten, weil nicht dringliche Operationen verschoben werden. Zwar fehlen bundesweit nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft 17 000 Pfleger, doch Lüneburg meldet Entwarnung: „Grundsätzlich sind alle pflegerischen Planstellen besetzt bzw. werden bereits fest geplanten Einstellungen weiter aufgebaut“, sagt Sprecherin Angela Wilhelm. So sollen auch die Examensschüler zum 1. April eingestellt werden, die ihre gestern absolvierte Prüfung bestanden haben.

 

+ + + Update, 18. März, 17.10 Uhr

In den Kitas sind kaum Kinder, nur ganz wenige Mädchen und Jungen sind in der Notbetreuung. Dennoch mussten die Erzieherinnen der städtischen Kitas Anfang dieser Woche noch regulär in ihren Einrichtungen erscheinen. Da stellt sich die Frage nach dem Warum. Die Stadtverwaltung begründet das damit, dass die Notbetreuung koordiniert und alles weitere geplant werden musste. Pressesprecherin Ann-Kristin Jenckel sagt: „Ab Donnerstag gilt für Erzieherinnen und Erzieher das Gleiche wie für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung, nämlich, dass rund die Hälfte ins Homeoffice geht und von dort arbeitet.“

+ + + Update, 18. März, 16.40 Uhr

Im Landkreis Uelzen gibt es seit Mittwoch zwei weitere nachgewiesene Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Damit liegt die Zahl bei insgesamt drei Infizierten. Im Landkreis Lüneburg gibt es derzeit 42 bestätigte Fälle.

 

+ + + Update, 18. März, 15 Uhr

Der Krisenstab der Niedersächsischen Landesregierung hat sich in einer Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Corona-Pandemie geäußert. Die wesentlichen Infos: Maßnahmen wie Ausgangssperren oder die Schließung der Landesgrenzen werden derzeit nicht für notwendig gehalten. Wer sich das Live-Video von der Pressekonferenz ansehen möchte, findet es hier.

 

+ + + Update, 18. März, 13.55 Uhr

Die Polizei warnt vor „Scharlatanen“, die während der Corona-Pandemie die Gutgläubigkeit insbesonderer älterer Menschen ausnutzen. „Seien Sie misstrauisch“, heißt es von den Beamten. „Nehmen Sie am besten über eine Institution (wie Kirche, Gemeinde, Rotes Kreuz oder andere Hilfsorganisationen) organisierte und abgesprochene Hilfe in Anspruch. Lassen Sie sich von der Organisation den Namen und die Legitimation der Person geben, die zu Ihnen an die Haustür kommt.“

Auch warnt die Polizei davor, fremde Personen in die Wohnung zu lassen. „Lassen Sie sich die Einkäufe an der Haustür übergeben.“ Auch Wertgegenstände oder größere Bargeldbeträge sollen nicht ausgehändigt werden, „auch nicht vor einem möglichen Hintergrund, dass diese ‚virenverseucht‘ sein sollen und desinfiziert werden müssten.“ Solche Vorfälle bitten die Beamten sofort an die Polizei zu melden.

Im gleichen Zuge warnt die Polizei auch vor einer neuen Form des „Enkel-Tricks“:

„Parallel nutzen Kriminelle auch die Angst vor dem neuartigen Virus Covid-19 aus, um vor allem ältere Menschen „über das Ohr zu hauen“. Dabei handelt es sich um eine besonders dreiste Masche, die die Angst der Menschen vor Corona ausnutzt. Unbekannte rufen bei älteren Menschen an und geben sich als Angehörige, die sich mit dem Virus Covid-19 infiziert hätten. Sie
würden nun im Krankenhaus liegen und dringend Geld für teure Medikamente brauchen. Dann werde vereinbart, dass in Kürze jemand an der Wohnanschrift der Angerufenen vorbeikommt, um das Geld abzuholen. Wenig später erscheinen dann weitere Personen bei den Angerufenen und holen Geld und Wertsachen ab,“ sagt Polizeisprecher Kai Richter.

Auch hier rät die Polizei: Niemals unbekannten Menschen Wertgegenstände oder Bargeld aushändigen und am Telefon ausdrücklich den Namen der Anrufer verlangen. Außerdem:

      • Geben Sie keine Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
      • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
      • Lassen Sie ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen.

 

+ + + Update, 18. März, 12.40 Uhr

Hotelbetriebe dürfen keine Touristen mehr beherbergen, Personen, die bereits beherbergt werden, müssen ihre Rückreise (bis spätestens zum 25. März) antreten. Gastronomien dürfen nur öffnen, wenn die Tische mit zwei Metern Abstand angeordnet sind, die Gäste also ausreichend weit voneinander entfernt Platz nehmen können. Außerdem werden die Öffnungszeiten von frühestens 6 Uhr bis spätestens 18 Uhr beschränkt. Hier geht’s zum Artikel.

 

+ + + Update, 18. März, 12.20 Uhr

16 Neu-Infizierte sind nach Angaben der Kreisverwaltung bis Mittwochmittag im Landkreis Lüneburg hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 42. Weitere 62 Verdachtsfälle sollen sich jetzt dem Test unterziehen. Das Gesundheitsamt des Landkreises bittet alle Betroffenen, sich nicht wegen des Ergebnisses telefonisch zu erkundigen, um Verzögerungen zu vermeiden. Kreissprecherin Katrin Holzmann: „Sobald es vorliegt, werden sie informiert.“

 

+ + + Update, 18. März, 11 Uhr

Weil die Schulen seit dem 16. März geschlossen haben, wird der Busverkehr in den Landkreisen im Hamburger Verkehrsverbund auf den Ferienfahrplan umgestellt. Das betrifft auch die Linien der KVG und damit den Lüneburger Landkreis. Die Umstellung gilt ab Montag, 23. März. Einzelne Umläufe mit reinem Schülerverkehr sollen aber schon vorher eingestellt werden.

+ + + Update, 18. März, 10.30 Uhr

Die Taxenzentrale will einen Lieferdienst anbieten. Vorsitzender Bernd Lehrmann erklärt, wie es funktionieren soll: Ein Kunde gibt eine Bestellung im Supermarkt auf und bekommt den Preis genannt. Dann ruft er das Unternehmen unter (04131) 52025 an. Der Fahrer holt den Betrag beim Kunden ab, fährt zum Lebensmittelgeschäft, lädt den Einkauf ein, um ihn dann zum Kunden zu bringen. Der nimmt die Ware entgegen und entrichtet den Fahrpreis. Lehrmann und seine Kollegen wollen so einen zusätzlichen Service bieten und gleichzeitig etwas gegen ihre einbrechenden Umsätze tun, denn da Veranstaltungen ausfallen und Lokale früh schließen, riefen deutlich weniger Bürger ein Taxi. (ca)

 

+ + + Update, 18. März, 9.30 Uhr

Die aktuelle Situation wirkt sich auch den Regionalverkehr aus, die Züge sind deutlich leerer als sonst, und auch bei der Bahn gibt es natürlich Mitarbeiter, die aufgrund der Schul- und Kitaschließung zu Hause bleiben und ihre Kinder betreuen müssen. Ergo: Es wird Fahrplanänderungen geben. Der metronom hat jetzt aber mitgeteilt, dass versucht wird, alle Fahrten des metronom bis mindestens Freitag, 20. März, so fahren zu lassen wie es der aktuelle Fahrplan vorsieht. „Ob uns das gelingt, ist abhängig von der aktuellen Situation, aber wir sind fest entschlossen.“ Dennoch mache es die Situation notwendig, das Angebot ab der nächsten Woche deutlich zu reduzieren, „um für Sie alle Planungssicherheit und Verlässlichkeit zu erhalten“.

Der metronom arbeitet zurzeit mit dem Land Niedersachsen und allen anderen Verkehrsunternehmen an einem Ersatzkonzept. Das Ergebnis soll ein reduzierter Sonderfahrplan sein, „welchen wir entsprechend der aktuellen Situation aber auch sicherstellen können“. Wichtig sei dem metronom, dass alle angebotenen Fahrten zuverlässig stattfinden und dass auch im Berufsverkehr ausreichend Fahrten und Kapazitäten vorhanden sind. Auch die wichtigsten Anschlussverbindungen seien darin berücksichtigt. „Noch ist der Sonderfahrplan nicht fertig, wir arbeiten mit Hochdruck daran.“

 

+ + + Update: 18. März, 7.50 Uhr

Die Welle der Hilfsbereitschaft in Zeiten von Corona läuft an. „Leiste deinen Teil!“ — unter diesem Motto hat sich eine Gruppe von Schülern und Studenten zusammengeschlossen, um berufstätige Eltern bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Mehr als 20 Helfer im Alter von 14 bis 23 Jahren haben sich bis jetzt bereit erklärt, ihre Hilfe ehrenamtlich anzubieten. Mehr dazu hier.

 

+ + + Update: 17. März, 17.30 Uhr 

Mit massiven Einschränkungen im öffentlichen und geschäftlichen Leben müssen die Lüneburger ab Donnerstag, 19. März, rechnen. Diverse Geschäfte müssen schließen. Vorausgegangen ist diesen Vorsichtsmaßnahmen eine gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern. Es geht darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Wer LZ-Informationen zufolge in Stadt und Landkreis Lüneburg schließen muss und wer öffnen darf, lest ihr hier.

Der Kreis Uelzen hat eine ähnlich lautende Verfügung bereits veröffentlicht, danach gelten die Vorschriften „ab sofort“. Wer das nachlesen möchte, findet die Informationen auf der Internetseite des Landkreises.

 

+ + + Update: 17. März, 14.20 Uhr 

Ältere Menschen werden zur Corona-Risikogruppe gezählt. Um Seniorinnen und Senioren zu beraten, zu beruhigen und mit den wichtigsten Informationen zum Thema zu versorgen, haben der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen und das Sozialdezernat ein Seniorentelefon eingerichtet. Es ist ab Mittwoch unter der Telefonnummer (04131) 309-3370 und (04131) 309-3717 erreichbar. Die Zeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.

 

+ + + Update: 17. März, 13.30 Uhr 

Die Kreisverwaltung hat auf den Ansturm auf das Diagnosezentrum reagiert. Am Dienstagmorgen war ein Team der Kreisverwaltung vor Ort, um die Wartenden wegzuschicken, die ohne Termin erschienen waren. Laut Kreissprecherin Katrin Holzmann werden jetzt die Termine auch zu verschiedenen Zeiten zu vergeben, um den Betrieb zu entzerren. Am Montag hatte sich morgens eine lange Schlange vor dem Zentrum im städtischen Klinikum gebildet (siehe auch Update aus der Pressekonferenz vom 16. März, 14 Uhr).

 

+ + + Update: 17. März, 12.40 Uhr 

20 weitere Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg haben sich soeben bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl auf insgesamt 26 Infizierte. Das Labor hat die Testergebnisse am Dienstagvormittag mitgeteilt, nachdem am Montag insgesamt 188 Personen auf das Virus getestet worden waren. „Alle neu positiv getesteten Personen sind älter als 40 Jahre und befinden sich bereits in häuslicher Isolation. Das Gesundheitsamt informiert derzeit alle Getesteten telefonisch über ihr Ergebnis. So lange müssen alle Getesteten weiter ihre Quarantäne einhalten. Das Klinikum und das Diagnosezentrum können keine Auskunft erteilen“, heißt es in der Mitteilung, die die Pressestelle des Landkreises verschickt hat.

Heute, Dienstag, sind insgesamt 140 Personen zur Probeentnahme angemeldet. Einmal zur Erinnerung: Getestet werden dort grundsätzlich nur Personen, die über das Bürgertelefon des Landkreises nach bestimmten Kriterien angemeldet wurden. Um Warteschlangen zu vermeiden, werden ab sofort organisatorische Änderungen am Diagnosezentrum umgesetzt: So werden Menschen, die keinen Termin haben, sofort nach Hause geschickt. Auch die Terminvergabe wird optimiert, um Warteschlangen zu vermeiden.

Wer den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, ruft bitte das Bürgertelefon unter (04131) 26-1000 an. Die Kapazitäten wurden aufgestockt: Aktuell sind insgesamt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich zwischen 8 und 18 Uhr im Einsatz. Dennoch kann es zu Wartezeiten kommen.

+ + + Update: 17. März, 9.45 Uhr

Der LZ-Ticket-Shop und das Service-Center der Landeszeitung bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

+ + + Update: 16. März, 19.30 Uhr

Seit Montagabend gibt es insgesamt sechs bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Lüneburg. Die Ergebnisse der 188 Personen, die im Diagnosezentrum auf eine Infektion mit dem Virus getestet wurden, sollen voraussichtlich bis Mittwochabend vorliegen.

 

+ + + Update: 16. März, 19.20 Uhr

Die Lüneburger müssen ab Dienstagmorgen weitere Einschränkungen in Kauf nehmen: Bund und Länder wollen die Ausbreitung des Coronavirus mit drastischen Mitteln bremsen. So hat die niedersächsische Landesregierung etwa die Schließung eines Großteils der Geschäfte angeordnet. Der Erlass tritt am Dienstag, 17. März, um 6 Uhr in Kraft und soll bis zum 18. April gelten. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Lebensmittelmärkte, Wochenmärkte oder Apotheken. Mehr dazu hier.

 

+++ Update: 16. März, 18.30 Uhr

Am Sonntag hatten Hansestadt und Landkreis eine gemeinsame Pressemitteilung zum Corona-Fall am Johanneum herausgegeben (siehe Update vom 15. März, 13 Uhr), in der Angehörigen der Schüler und Mitarbeiter „dringend“ dazu geraten wurde, „aufmerksam den Gesundheitszustand zu verfolgen und die Öffentlichkeit zu meiden“. In der jüngsten Pressekonferenz und auch in der Mail, die das Gesundheitsamt heute, Montag, über die Schulleitung an die Eltern hat verschicken lassen, wurde diese Aussage der Verwaltung deutlich abgemildert. „Die Quarantäne gilt ausdrücklich nur für die in den Schreiben genannten Personen, nicht für deren Haushalts-/Familienangehörige. Eltern, Geschwister, möglicherweise zu Besuch gewesene Freunde und Bekannte fallen nicht darunter und können sich frei bewegen“, ist darin zu lesen. Die Öffentlichkeit meiden sollen nur diejenigen, die selbst oder deren Kinder Symptome zeigen.

Das Gesundheitsamt hat mit der Mail ein Schreiben verschickt, in dem es um Verhaltensregeln in der Quarantäne geht.

 

+++ Update: 16. März, 16.50 Uhr

Die Tirol-Spur ist kalt. Der Lehrer des Johanneums kann sich nicht auf der Ski-Freizeit der Schule infiziert haben. Denn diese endete am 3. Februar. Die Krankheit bricht nach Angaben der WHO aber in der Regel fünf bis sechs Tage nach der Infizierung aus – nicht sechs Wochen. Das Gesundheitsamt hatte den Tirol-Zusammenhang am Wochenende erst nahegelegt, nachdem sich mehrere Eltern von Kindern gemeldet hatten, die mit auf der Ski-Freizeit waren und nun Erkältungssymptome zeigten. Mehr zu dem Thema gibt es hier.

 

+++ Update aus der Pressekonferenz (16. März, 14 Uhr): 

Durch die Schließung der Kitas und Schulen und den bestätigten Coronavirus-Fall am Johanneum ist die Situation im Landkreis Lüneburg eine gänzlich andere als noch vor dem Wochenende. Um über die aktuelle Lage, die Fälle, das Thema „häusliche Isolation“ und ihre Bedeutung und das Diagnosezentrum zu sprechen, hat die Verwaltung zur Pressekonferenz eingeladen. Das sind die wesentlichen Infos:

      • Es gibt nach wie vor 5 bestätigte Fälle. 188 Personen wurden zum Diagnosezentrum geschickt, von ihnen allen konnte am Montag auch ein Abstrich genommen werden. Dazu wurde die Zahl der Ärzte aufgestockt. Auch die Arbeitszeiten sollen noch ausgeweitet werden.
      • Die langen Warteschlangen, die heute vielfach vor dem Diagnosezentrum beobachtet wurden, begründet Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereis Soziales, so: Es hätten sich zahlreiche Menschen testen lassen wollen, die Urlaub in Risikogebieten wie Norditalien gemacht haben. Sie seien allesamt abgewiesen worden, denn: Zentrale Meldestelle für alle Menschen aus Stadt und Kreis ist das Bürgertelefon, erreichbar unter (04131) 26-1000. Dort wird entschieden, ob beim Betroffenen ein Abstrich im Diagnosezentrum genommen werden soll. Ist ein solcher Test erforderlich, wird der Name des Betroffenen via Fax vom Gesundheitsamt übermittelt. Nur dann wird jemand im Diagnosezentrum auch eingelassen.
      • Die Verantwortlichen appellieren außerdem an die 1000 Schüler des Johanneums, die unter Quarantäne stehen. Einige der Jungen und Mädchen seien am Montag in der Lüneburger Innenstadt gesehen worden. Hobro: ,,Wir raten eindringlich, diese Angelegenheit ernstzunehmen, denn die Möglichkeit, dass diese Schüler Infektionsträger sind, ist groß.“
      • Das Klinikum Lüneburg bereitet sich derweil auf die Aufnahme von Corona-Patienten vor: Personal wird entsprechend geschult, über Schutzmaßnahmen informiert. Nicht dringende Operationen, wie zum Beispiel das Einsetzen eines Hüftgelenks, werden aufgeschoben, um Betten auf der Intensivstation freizuhalten. Obwohl dem Krankenhaus aufgrund der Quarantäne-Maßnahme am Johanneum Personal fehlt, ist die Situation nicht kritisch. Das macht Jörg Cramer, Ärztlicher Direktor des Klinikums, deutlich. Und: „Wir haben eine gute Bevorratung.Ob das ausreichend ist, hängt von der Frage ab, mit wie vielen Erkrankten wir es zu tun haben. Wenn es einen explosionsartigen Ausbruch gibt, sieht das anders aus.“
      • Thema Kita-/Schulschließungen: 70 Anfragen für eine Kinderbetreuung hat es über das Wochenende gegeben, sagt Landrat Jens Böther. 30 davon konnten zugesagt werden, weil sie die Bedingungen für eine Aufnahme in den Notbetrieb erfüllten. Stadt und Kreis möchten da pragmatisch vorgehen, Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Wir sind bereit, in städtischen Einrichtungen auch Kinder aus dem Landkreis zu betreuen, wenn deren Eltern in einer Klinik hier arbeiten.“

Den ausführlichen Bericht lest ihr am Dienstag in der LZ. 

 

+++ Update: 16. März, 13 Uhr

Bei der Berichterstattung über die Lüneburg Razorbacks ist uns ein Irrtum unterlaufen. Ein Spieler des American-Football-Teams wurde positiv auf das Virus getestet, er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Allerdings befindet sich nicht das gesamte Team in häuslicher Quarantäne. „Der Rest des Teams verhält sich nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes und des Robert-Koch-Instituts“, sagt Pressesprecher Mark Düffert, „das heißt Spieler, die sich nicht krank fühlen und keine Symptome aufweisen, sollen sich weiter den normalen Regularien der Zeit unterziehen, wie Hände waschen, Abstand halten, soziale Kontakte eindämmen. Wem es möglich ist, der soll sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.“ Einige Razorbacks-Spieler, die Erkältungsymptome aufweisen, haben sich auf Anraten des Gesundheitsamtes einem Test unterzogen.

 

+++ Update: 16. März, 12.50 Uhr

Die Mühlen in der Justiz mahlen noch: Verhandlungen und Termine vor den Lüneburger Gerichten finden weiter statt, sofern die Betroffenen keine Absage vom Gericht erhalten haben. Ladungen haben weiter Gültigkeit. Jeder Richter entscheidet für sich, ob ein Prozess stattfindet.

 

+++ Update: 16. März, 11.50 Uhr

Hat sich der Lehrer des Johanneums gar nicht in Tirol angesteckt? Die Fahrt in die jüngst zum Risikogebiet erklärte Ski-Region liegt jedenfalls sehr viel länger zurück, als es bisher den Anschein hatte. Ulrike Lindemann, Schulleiterin des Johanneums, ist nicht glücklich über die Darstellung des Gesundheitsamtes im Fall der Schul-Quarantäne. „Der Ski-Kurs des 12. Jahrgangs in Tirol fand vom 24. Januar bis zum 3. Februar statt. Das habe ich dem Gesundheitsamt auch so mitgeteilt. Die verkürzte Rückbeziehung der Quarantäne-Maßnahme auf die Tirolfahrt ist für mich nicht nachvollziehbar.“

Die Quarantänemaßnahme für das Johanneum gelten auch nicht nur für Schüler und Lehrer, sondern für das gesamte Personal, etwa Sekretariat und Hausmeister. Die vom Bernhard-Riemann-Gymnasium abgeordneten Lehrer stehen unter Quarantäne, das Kollegium ist informiert und darf auch nicht mehr in die Schule. Damit kann die Schule die Notfallversorgung nicht aufrechterhalten. „Von anderen Schulen wurde niemand zu uns abgeordnet“, sagt Lindemann.

Der Schulleiter der IGS Embsen hat sich an die Eltern gewandt, die folgende Mitteilung auch auf der Homepage veröffentlicht: „Aufgrund der Tatsache, dass dauerhaft Kollegen aus dem Johanneum bei uns im Einsatz waren und sind – und – jetzt alle Schüler und Lehrer des Johanneums anlassbezogen in Quarantäne sind, ist aus Sicht des Gesundheitsamtes die IGS Embsen mit ihrem Personal nicht geeignet, eine Notbetreuung anzubieten. Die Notbetreuung kann daher an der IGS Embsen nicht angeboten werden.“

 

+++ Update: 16. März, 9.30 Uhr

Neue Informationen von der LNVG zum Regionalverkehr (siehe auch Update vom 15. März, 21.10 Uhr): „Das ist der aktuelle Stand: Im Laufe der Woche wird sich entscheiden, wann und wo Verbindungen reduziert werden. Die Umstellung des Fahrplans braucht etwas Vorlauf. Wir stehen dazu im Austausch mit den Bahnunternehmen. Es wird besonders darauf geachtet werden, dass Anschlüsse sichergestellt bleiben und zu den Hauptverkehrszeiten weiter genügend Plätze vorhanden sind. Wir gehen davon aus, dass sich der Berufsverkehr weiter verringern wird, wie bereits durch die geschlossenen Schulen weniger Menschen unterwegs sind“, sagt Pressesprecher Dirk Altwig.

 

+++ Update: 15. März, 21.10 Uhr

Dass es im Lüneburger Raum und in ganz Niedersachsen zu Fahrplanänderungen kommen wird, hat Dirk Altwig gegenüber der LZ soeben bestätigt. Er ist Pressesprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), die für die Verkehrsplanung und die Fahrpläne zuständig ist. Etliche Medien haben berichtet, dass die Deutsche Bahn den regionalen Verkehr einschränkt. Tatsächlich sind es aber die einzelnen Aufgabenträger der Länder, die über mögliche Fahrplananpassungen entscheiden. Lüneburger Pendler werden sich definitiv an einen neuen Fahrplan gewöhnen müssen. Wie gravierend die Änderungen sein werden, hängt von zwei Faktoren ab. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

+++ Update: 15. März, 20.15 Uhr

Um die Verbreitung des Coronavirus im Landkreis Lüneburg einzudämmen, bleibt die Kreisverwaltung am Montag, 16. März, für Besucher geschlossen. Eine Lösung für die darauffolgenden Tage sei in Arbeit, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir entwickeln gerade sinnvolle Strukturen. Unser Ziel ist es, die Anliegen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger derzeit so gut es geht weiter zu bearbeiten, gleichzeitig aber die Kreisverwaltung für Besucher nahezu geschlossen zu halten“, sagt Landrat Jens Böther.

Nähere Informationen zu dem geplanten Vorgehen folgen im Laufe des Montags. Sicher ist hingegen bereits, dass regelmäßige Termine wie die Gesundheitsberatung vorerst ausfallen. Auch die Kommunen im Landkreis sind dabei, ihre Erreichbarkeit für Besucher anders aufzustellen, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltungen sicherzustellen.

Die Verwaltung des Landkreises Harburg bleibt ab Montag geschlossen. Termine sind nur in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Vereinbarung möglich. Ähnlich sieht es in Uelzen aus: Dort wird das Kreishaus am Montag und Dienstag ganztägig geschlossen, ab Mittwoch dürfen Bürger nur dann eintreten, wenn sie einen Termin vereinbart haben. Die Lauenburger Stadtverwaltung unterbindet den Publikumsverkehr komplett: Kontakte sind ausschließlich über Telefon oder E-Mail möglich.

 

+++ Update: 15. März, 18.45 Uhr

Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg bleibt heute bis in den späten Abend erreichbar. Aufgrund der zahlreichen Fragen zum Corona-Virus bleiben die Mitarbeiter länger am Telefon. Die Kreisverwaltung bittet die Anrufer um etwas Geduld, die Warteschlange ist lang. Rund 1000 riefen allein am Sonntag an. Die Telefonnummer lautet: (04131) 26-1000.

 

+++ Update: 15. März, 17.20 Uhr

Bei einem der fünf bestätigten Corona-Fälle handelt es sich um einen Spieler der „Razorbacks“. Und zwar spielt der Mann in der ersten Mannschaft des American-Football-Teams, das zum VfL Lüneburg gehört. „Wir haben alle informiert, die mit ihm in Kontakt waren“, erklärt Razorbacks-Pressesprecher Mark Düffert, „die Mannschaft befindet sich in häuslicher Quarantäne“. Man sei im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Die Spieler, die die entsprechenden Symptome aufweisen, sollen nun auf das Virus getestet werden.

 

+++ Update: 15. März, 16.20 Uhr

Bei den weiteren beiden bestätigten Corona-Infizierten handelt es sich um zwei Angehörige derselben Familie aus dem Landkreis Lüneburg. Beide zeigen leichte Erkältungssymptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Wo es zu der Ansteckung gekommen ist, wird derzeit ermittelt. Die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Fälle liegt damit bei fünf Personen.

 

+++ Update: 15. März, 15.40 Uhr

Wieso gilt die Quarantäne nur für Schüler und Personal des Johanneums? Müssten nicht eigentlich auch die jeweiligen Angehörigen isoliert werden? Das Gesundheitsamt hat den Familien lediglich empfohlen, die Öffentlichkeit zu meiden. Leiterin Dr. Marion Wunderlich beantwortet diese Fragen so: „Normalerweise verfahren wir bei einem bestätigten Fall so, dass die Kontakte ermittelt werden und die Angehörigen ebenso wie der Betroffene unter Quarantäne gestellt werden. Beim Johanneum ist es jetzt so, dass es sich um einen sehr großen Kreis handelt, der involviert ist und dadurch die Abfragen wesentlich langwieriger sind. Deshalb raten wir vorsichtshalber auch den Angehörigen dazu, die Öffentlichkeit zu meiden und auch den eigenen Gesundheitszustand genau zu beobachten.“ Es ginge also auch darum, das soziale Leben herunterzufahren. Mehr dazu lest ihr hier.

 

+++ Update: 15. März, 13.30 Uhr

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis sind bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl auf 5. Die Personen sind ebenfalls häuslich isoliert und zeigen milde Krankheitsverläufe. Das teilt der Landkreis mit.

 

+++ Update: 15. März, 13 Uhr

Bis voraussichtlich zum 25. März werden sämtliche Schüler und das Personal des Johanneums unter häusliche Quarantäne gestellt: Das hat am Sonntagmittag das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg entschieden. Der Auslöser: Bei einer Lehrkraft des städtischen Gymnasium wurde der Virus nachgewiesen und das Gesundheitsamt hat Erkenntnisse darüber, dass diese Person gemeinsam mit einer weiteren Lehrkraft und einer Schulklasse in Tirol war.
Aufgrund dieses größeren Kreises um die erkrankte Person hat das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg entschieden, die gesamte Belegschaft und alle Schülerinnen und Schüler häuslich zu isolieren. „Wir haben die Schulleitung über diesen Schritt informiert, sie hat ein entsprechendes Schreiben an die Betroffenen weitergeleitet“, sagt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. In diesem Schreiben ist auch genau erklärt, wie im Fall von Krankheitssymptomen vorgegangen werden muss.“ Sie rät dringend auch den Angehörigen, aufmerksam den Gesundheitszustand zu verfolgen und die Öffentlichkeit zu meiden. Die Quarantäne gilt – sofern keine Symptome festgestellt werden – bis voraussichtlich zum 25. März. Am Johanneum werden mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, rund 100 Lehrkräfte arbeiten dort.

 

+++ Update: 15. März, 10.25 Uhr

Ein Lehrer des Johanneums hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er zählt aber nicht zu einem der bestätigten Lüneburger Fälle, weil er in einem der Nachbarkreise wohnt. Das Gymnasium besuchen mehr als 1000 Schüler, fast 100 Lehrer arbeiten dort.

Dass es dort einen bestätigten Fall gibt, hat das Gymnasium selbst auf der Homepage mitgeteilt. Der LZ liegt der Brief vor, den das Gesundheitsamt an die Eltern rausgeschickt hat. Darin heißt es: „Vom 9.03.2020 – 11.03.2020 einschließlich hatten Ihre Kinder die Möglichkeit, Kontakt mit einem später nachweislich an Coronavirus erkrankten Lehrer gehabt zu haben. Diese Person war erkältet.“ Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes, bittet die Eltern in dem Schreiben darum, folgende Verhaltensregeln zu beachten:

      1. „Ihre Kinder vermeiden den Besuch von allen öffentlichen UND privaten Veranstaltungen.
      2. Ihre Kinder halten eine akribische Händehygiene (Händewaschen) ein.
      3. Solange Ihre Kinder selbst keine Erkältungssymptome haben, wird ein Abstrich keinen Nachweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus zeigen und gibt eine falsche Sicherheit.
      4. Wenn Ihre Kinder Erkältungssymptome aufweisen, melden Sie sich unter der Telefonnummer: 04131/261000, wo Sie kompetent bis zum Abstrich durchgeleitet werden.
      5. Wenn Ihre Kinder andere Menschen zum Beispiel bei Spaziergängen treffen, halten Sie bitte 1,5 Meter Abstand.
      6. Ihre Kinder schütteln bitte keine Hände mehr und verzichten auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt.
      7. Ihre Kinder betreten bitte abnehmen sofort keine Gemeinschaftseinrichtungen mehr, z.B. Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser.
      8. Wenn Ihre Kinder vollständig gesund sind, können Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ansonsten wäre es wünschenswert, wenn sie das Rad oder den eigenen PKW benutzen.“

Weiter heißt es in dem Brief, dass das Gesundheitsamt zurzeit alle Personen ermittele, die direkten Kontakt mit der betreffenden Person hatten. Diese würden „schriftlich bzw. fernmündlich“ informiert.

 

+++ Update: 15. März, 9.40 Uhr

Es gibt bislang 253 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen. In Lüneburg sind nach wie vor drei Personen nachweislich infiziert.

 

+++ Update: 14. März, 18 Uhr

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeiter des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, erreichbar unter der Telefonnummer 116117, nicht für allgemeine Fragen zum Corona-Virus zuständig sind. Die Telefonleitungen werden zurzeit von Anrufern blockiert, die Fragen rund um das Thema „Corona“ haben. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für diejenigen, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen. In den vergangenen Stunden ist es zu langen Wartezeiten in der Telefonschleife gekommen.

Wann die 116117 anrufen? Bei einer Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die KVN bittet darum, dass Anrufer vor dem Wählen der Nummer darüber nachdenken, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende erfolgen muss oder vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Montag Zeit hat.

 

+++ Update: 14. März, 13 Uhr

Der Landkreis Lüneburg weist noch einmal eindringlich auf das Bürgertelefon hin. Wer vermutet, an Corona erkrankt zu sein, soll grundsätzlich immer die Nummer (04131) 26-1000 wählen.

Es sei absolut wichtig, den Weg über das Bürgertelefon einzuhalten, betont Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Wir müssen in der derzeitigen Situation das Gesundheitssystem unbedingt entlasten. Wenn aber erkrankte Personen direkt das Klinikum oder Arztpraxen aufsuchen, können sie sehr schnell das dortige Personal anstecken, welches wir dringend benötigen.“ Auch zum Selbstschutz rät sie, zu Hause zu bleiben. „Dort, wo sich viele Menschen aufhalten, kann das Virus leicht übertragen werden.“

Das Bürgertelefon ist täglich, auch an diesem Wochenende (14./15. März), von 8 – 16 Uhr erreichbar.

Inzwischen hat das Robert-Koch-Institut mit der spanischen Hauptstadt Madrid und dem österreichischen Bundesland Tirol zusätzliche Risikogebieten festgelegt. Nach Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sollen alle Reisenden, die in den vergangenen zwei Wochen in Italien, Österreich oder auch der Schweiz waren, zwei Wochen in häuslicher Quarantäne bleiben, auch, wenn sie sich gesund fühlen.

Sollten die Menschen aber Erkältungssymptome feststellen, gilt auch hier der Hinweis auf das Bürgertelefon.

Umfassende Informationen zum Coronavirus und den aktuellen Entwicklungen im Landkreis Lüneburg gibt es auch hier.

 

+++ Update: 14. März, 9.30 Uhr 

Die Frage stellen sich zurzeit viele Behörden und Firmen: Wie viele Mitarbeiter erscheinen am Montag nicht zur Arbeit, weil sie wegen geschlossener Schulen und Kitas auf ihre Kinder aufpassen müssen? ,,Das wüssten wir auch gerne, aber wir werden es wohl erst am Montag mit Sicherheit beantworten können“, sagt Stadtpressesprecher Sebastian Koepke-Millon. Die Verwaltung habe eine interne Abfrage gestartet, das Ergebnis lag allerdings am Freitag noch nicht vor.

Auch im Klinikum gestaltet sich die Personalplanung für die nächste Woche schwierig.  „Wie sich die Lage konkret auf die Personalsituation auswirken wird, lässt sich zurzeit noch nicht einschätzen“, sagt Pressesprecherin Angela Wilhelm.

Andere größere Arbeitgeber wie die Agentur für Arbeit ändern ihre Arbeitsstrukturen. ,,Wir organisieren intern um“, erklärt Sprecherin Jeanette Unterberger. Viele Mitarbeiter könnten mittlerweile per Homeoffice arbeiten. Sie rät Kunden, ihren persönlichen Besuch in der Agentur auf die nötigsten Termine zu reduzieren:  ,,Unser Online-Angebot ist mittlerweile sehr vielfältig, digital kann man eine Menge erledigen.“

Auch Verwaltungsangestellten der Uni soll vermehrt die Möglichkeit geboten werden, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Besprechungen und Gremiensitzungen sollen nach Möglichkeit telefonisch oder per Videokonferenz erfolgen. tm

 

+++ Update: 13. März, 20.50 Uhr 

Die Zahl nachgewiesener Infektionen mit dem Coronavirus stieg in Niedersachsen innerhalb eines halben Tages von 129 auf 230. Im Landkreis Lüneburg gibt es nach wie vor drei bestätigte Fälle.

 

+++ Update: 13. März, 19.15 Uhr

Dass die Notfallbetreuung für Kinder Dienstag (17. März) startet, hat die Stadt soeben mitgeteilt. Am Montag bleiben die städtischen Kitas und Krippen geschlossen. Der Tag wird benötigt, um die Notbetreuung zu organisieren. Eltern sind aufgefordert, bis spätestens Montag, 10 Uhr, bei der Leitung ihrer Kita ihren Bedarf zu melden. „Eine Notbetreuung kann wirklich nur für absolute Notfälle angeboten werden. Denn die Entscheidung, die Einrichtungen zu schließen, ist dem Gesundheitsschutz geschuldet. Die Notgruppen sind auf maximal 10 Kinder begrenzt – die Kapazitäten damit entsprechend gering“, sagt Pressesprecherin Suzanne Moenck. Wie auch der Landkreis richtet sich die Stadt nach den Hinweisen des Landes und vergibt die Betreuungsplätze in erster Linie an Kinder, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen arbeiten. „Die Betreuung kann maximal in der Zeit von 8 bis 16 Uhr stattfinden.“

Eine Notbetreuung kann wirklich nur für absolute Notfälle angeboten werden.“ – Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck

Im Lüneburger Stadtgebiet gibt es 57 Kinderbetreuungseinrichtungen, der kleinere Teil ist städtisch. Die Verwaltung informiert darum auch die freien Kita-Träger, welche Regelungen die Stadt für ihre eigenen Kitas treffen wird. Ihre Empfehlung lautet, dass diese eine ähnliche Notbetreuung für ihre Kinder organisiert. Abstimmungen laufen.

Sozialdezernentin Pia Steinrücke weiß, dass die plötzlichen Schließungen über einen langen Zeitraum eine enorme Belastung für die betroffenen Familien sind. „Die Situation stellt auch uns als Kita-Träger vor große Herausforderungen. Wir haben verschiedene Situationen angedacht und durchgespielt, wir haben Informationsketten und Notfallpläne vorbereitet und auf Go gedrückt – was wir aber nicht haben, ist einen Überblick darüber, welche und vor allem wie viele Kinder unbedingt betreut werden müssen. Dafür brauchen wir die Rückmeldungen bis Montag früh.“

Das Bürgertelefon der Hansestadt ist am Sonnabend und Sonntag von 8 bis 16 Uhr besetzt für Fragen speziell auch zur Notbetreuung: (04131) 309-3100. Am Montag ist das Bürgertelefon ab 6.30 Uhr besetzt.

 

+++ Update: 13. März, 17.10 Uhr

Nun steht fest, dass die Stadt Lüneburg einige ihrer öffentlichen Einrichtungen ab sofort bis auf Weiteres schließen wird. Welche das sind, gibt es in der Veranstaltungsübersicht zu lesen.

 

+++ Update: 13. März, 16.45 Uhr 

Der Landkreis Lüneburg reagiert auf den Beschluss der Landesregierung von Freitagvormittag und schließt ab Montag, 16. März, alle Schulen inklusive der Sporthallen, Kindertagesstätten und Horte – voraussichtlich bis zum 18. April, heißt es in der Pressemitteilung. Von der Schulschließung sind im Landkreis mehr als 26.000 Schülerinnen und Schüler betroffen. Ausschließlich für Beschäftigte im Gesundheitsbereich, Rettungsdienst, im Justizvollzug oder der Polizei wird es eine Notbetreuung geben.

Weitere Informationen dazu, an wen Sie sich mit ihren Fragen wenden können und welche Telefonnummer Sie wählen müssen, finden Sie hier

 

+++ Update: 13. März, 15 Uhr 

Die IHK Lüneburg-Wolfsburg hat die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1, die für nächste Woche vorgesehen waren, in allen Ausbildungsberufen gecancelt. Alle Weiterbildungsprüfungen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April stattfinden sollten, werden ebenfalls abgesagt. Dies betrifft auch die Ausbildereignungsprüfung. Für alle Prüfungen soll es Alternativtermine geben. „Aktuell können wir leider noch nicht mitteilen, wann dies der Fall sein wird. Die Prüfungstermine werden im Einklang mit der Pandemie-Bekämpfung angepasst. Dabei ist es uns natürlich wichtig, Nachteile für die Prüflinge soweit wie möglich zu vermeiden“, sagte Sönke Feldhusen, Leiter des Handlungsfelds „Menschen bilden“. In jedem Fall würden die Prüflinge rechtzeitig über Nachholtermine informiert.

 

+++ Update: 13. März, 14.15 Uhr

Es gibt den dritten bestätigten Fall einer Corona-Infektion im Landkreis Lüneburg. Auch diese Person hatte sich zuvor in Österreich aufgehalten, zeigt leichte Symptome einer Erkältung und wurde im eigenen Zuhause unter Quarantäne gestellt, teilt die Pressestelle mit. „Das gilt auch für weitere Personen, die mit ihr in einem Haushalt wohnen. Alle Menschen, die engeren Kontakt zu der Person hatten, sind ermittelt und werden auf den Erreger getestet.“

Der Landkreis verweist auch auf die Bürger-Info- und Warn-App, über die aktuelle Infomationen zu den Corona-Entwicklungen hier in der Region herausgegeben werden. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.biwapp.de.

 

+++ Update: 13. März, 14 Uhr

Der Landkreis Harburg reagiert wie folgt auf die Schließung der Schulen und Kitas ab Montag, 16. März: Für Mitarbeiter aus der sogenannten kritischen Infrastruktur (insbesondere Gesundheitswesen, Staats- und Regierungsfunktionen, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Justizvollzug) soll es eine Notbetreuung ihrer Kinder geben. „Der Landkreis arbeitet an den genauen Modalitäten.“ Die Sekretariate in den Schulen sind weiter geöffnet. Der Schulbusbetrieb findet am Montag und Dienstag noch nach dem regulären Plan statt, voraussichtlich ab Mittwoch fahren die Busse nach dem Ferienplan. Der Fahrdienst zu den Förderschulen wird bereits ab Montag eingestellt.

Auch in Uelzen wird eine Notbetreuung in kleinen Gruppen für die Schuljahrgänge 1 bis 8 in der Zeit von 8 bis 13 Uhr angeboten. „Über diesen Zeitraum hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen“, heißt es in der Pressemitteilung.

In den Verwaltungen von Stadt und Landkreis Lüneburg laufen derzeit Gespräche zu dem Thema.

 

+++ Update: 13. März, 13 Uhr

Die Leuphana Universität verschiebt den Vorlesungsbeginn für das Sommersemester vom 6. auf den 20. April. Alle Studenten werden per Mail und über das interne Kommunikationsportal informiert. Außerdem wird ein Konzept erarbeitet, unter anderem Online-Angebote als Alternative zu Vorlesungen in Hörsälen zu schaffen.

 

+++ Update: 13. März, 12.30 Uhr

Ab sofort gelten am Klinikum Lüneburg Zutrittsverbote und -beschränkungen für Besucher und Angehörige, das teilt Pressesprecherin Angela Wilhelm mit. Diese hängt mit der ersten Allgemeinverfügung zusammen, die der Landkreis erlassen hat: Danach dürfen Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, das Lüneburger Krankenhaus für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr nicht betreten. „Alle erwachsenen Angehörigen von Patienten sind aufgefordert, sich auf einen einzigen Besucher pro Tag zu beschränken. Minderjährige Kinder sollen derzeit generell keine Angehörigenbesuche machen.“

Nach Einstufung des Robert-Koch-Instituts gelten folgende Länder zurzeit als Risikogebiete:

      • Italien (gesamt)
      • Iran (gesamt)
      • China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
      • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
      • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
      • als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland gilt der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

 

+++ Update: 13. März, 11.23 Uhr

Im Landkreis Lüneburg ist seit Freitagvormittag der zweite positive Fall der Corona-Infektion bestätigt. Bei einer Person, die sich zuvor in Österreich aufgehalten hatte, wurde das Virus nachgewiesen. Die Person zeigt leichte Erkältungssymptome und ist derzeit häuslich isoliert.

+++ Update: 13. März, 11 Uhr

Alle Schulen, berufsbildenden Schulen, freie Schulen, Kindertagesstätten und Horte werden von Montag, 16. März an bis einschließlich dem 18. April geschlossen, teilt der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf der Landespressekonferenz mit. Ausgenommen seien Abiturienten: Diese sollen bereits am 15. April wieder in die Schule gehen.

 

+++ Update: 13. März, 10.50 Uhr

„Wir haben uns die Entscheidung, Schulen und Kitas zu schließen, nicht leicht gemacht“, sagt Sozialministerin Carola Reimann gerade in der Landespressekonferenz.

+++ Update: 13. März, 10 Uhr

Von Montag an werden für vier Wochen alle Schulen in Niedersachsen geschlossen. Dass das die Landesregierung jetzt beschlossen hat, teilt die Deutsche Presse-Agentur mit. An zwei Wochen außerplanmäßige Schließung würden sich also am 30. März die regulären Osterferien anschließen. Noch offen ist, ob auch die Kindergärten geschlossen werden. Die Landesregierung tritt um 10.30 Uhr vor die Presse, um über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus zu informieren.

In Niedersachsen gibt es bislang 129 bestätigte Fälle, die Mehrheit davon in der Region Hannover.

+++ Update: 13. März, 9.20 Uhr

Die Landesregierung will ihre Entscheidung zur Schulschließung und weitere Details zum Umgang mit dem Coronavirus am Vormittag bekannt geben. Die Pressekonferenz beginnt um 10.30 Uhr. Das berichtet NDR Niedersachsen.

+++ Update: 13. März, 8.30 Uhr

Lüneburger Schülern wurde bereits mitgeteilt, dass die Betriebspraktika aufgrund des Coronavirus ausfallen. In der kommenden Woche hätten einige stattfinden sollen. Ob die Osterferien schon am heutigen Freitag beginnen und somit auf vier Wochen verlängert werden oder ob es in den Schulen erstmal in „abgespeckter Form“ weitergeht, soll im Laufe des Tages entschieden werden.

+++ Update: 12. März, 21.40 Uhr

Die Entscheidung, ob die Schulen in Niedersachsen ab Montag geschlossen werden, steht noch aus. Bekanntlich hat der Krisenstab der Landesregierung, der eigens für die Corona-Entwicklungen eingerichtet wurde, diese Empfehlung abgegeben. Der „Rundblick“ beruft sich auf eine Mitteilung des Sozialministeriums und schreibt, dass die Landesregierung am Freitag über die „nächsten Schritte in der Bekämpfung des Coronavirus“  informiere werde. Vorbereitende Arbeiten dazu fänden am Donnerstag statt.

+++ Update: 12. März, 20.30 Uhr 

Auch der Landkreis Lüneburg hat weitere Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern: Er hat eine zweite Allgemeinverfügung aufgesetzt, die strikte Regeln für regionale Veranstaltungen vorsieht. Events wie Konzerte, Feiern oder Versammlungen, bei denen 1000 Besucher oder mehr erwartet werden, sind nicht erlaubt. Bei einer Besucherzahl zwischen 200 und 1000 ist vor Veranstaltungsbeginn eine Anmeldung beim Landkreis notwendig – und zwar per E-Mail an anzeige-veranstaltungen@landkreis-lueneburg.de. Die Unterlagen werden geprüft und sind Grundlage für die Entscheidung.

Die Verfügung finden Sie hier.

Zum Bürgertelefon, das unter der Telefonnummer (04131) 26 1000 erreichbar ist, teilt der Landkreis mit: „Da die Zahl der Anrufer in den vergangenen Tagen stark gestiegen ist, kann es zeitweise zu längeren Wartezeiten kommen.“

 

+++ Update: 12. März, 19.50 Uhr 

Stadt und Landkreis Lüneburg trifft die Nachricht der beabsichtigten Schulschließungen ab Montag unvorbereitet. Sollte dieser Fall eintreten, haben die Verwaltungen keinen Sofortplan griffbereit. Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck sagt: „Ein Betreuungsbedarf wäre zweifellos vorhanden. Aber wenn die Schulen geschlossen sind, können wir ja schlecht eine Notbetreuung dort organisieren. Das wäre ja irgendwie widersinnig. Wir warten mal die endgültige Entscheidung und Vorgaben aus Hannover ab, dann entscheiden wir am Freitag, wie wir damit umgehen.“

 

+++ Update: 12. März, 19.40 Uhr

Was kann jeder Einzelne neben sorgfältiger Hygiene tun, um sich bestmöglich vor einer Corona-Erkrankung zu schützen? Die LZ hat mit dem Lüneburger Impfexperten Dr. Sebastian Graefe gesprochen. Vor zwei Wochen hat er noch gesagt, die Grippe sei aktuell für die Menschen hier noch die größere Gefahr. Jetzt sagt er: „Von den Fallzahlen her ist das nach wie vor so. Wir haben zahlreiche Grippe-Fälle, aber bislang nur einen bestätigten Corona-Fall. Natürlich kann sich das sehr schnell ändern. Wie schnell die Grippewelle jetzt abebbt, hängt entscheidend davon ab, wann es wärmer wird. Aber unter dem Strich klingt sie aus. Beim Corona-Virus haben wir bekanntlich gerade die gegenteilige Entwicklung.“

Einen Impfschutz gegen das Corona-Virus gibt es noch nicht, stattdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Senioren dazu aufgerufen, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Graefe: „Eine Pneumokokken-Impfung hilft zwar nicht gegen das Corona-Virus. Aber wir haben es derzeit mit drei Gefahren zu tun, die gerade Senioren oder Menschen mit einer Vorerkrankung schwer erkranken lassen oder sogar zum Tod führen können. Da ist zum einen das Corona-Virus selbst, zum zweiten die Grippe und zum dritten eine durch Pneumokokken ausgelöste Lungenentzündung, die häufig im Zusammenhang mit einer Grippe auftritt. Und gegen letztere ist die Pneumokokken-Impfung.“

Hier gibt es das ganze Interview zu lesen.

 

+++ Update: 12. März, 18.50 Uhr 

Die Hansestadt Lüneburg habe derzeit nicht vor, die Kindertagesstätten zu schließen, betont Sozialdezernentin Pia Steinrücke am Donnerstag im Sozialausschuss. ,,Aber natürlich müssen wir abwarten, wie sich das alles entwickelt.“

 

+++ Update: 12. März, 17.50 Uhr

Eine klare Entscheidung in Sachen Schulschließung gibt es nach der Beratung der Kultusminister nicht: Die HAZ berichtet, dass flächendeckende Schulschließungen nicht ausgeschlossen seien, es aber wahrscheinlicher sei, „dass der Schulbetrieb abgespeckt weitergeführt wird“. Abgespeckt soll in dem Fall eine Beschränkung auf Unterricht und Lehrer- und Schülerkonferenzen bedeuten. Auf Klassenfahrten ins Ausland und Ausflüge in Deutschland müsse grundsätzlich verzichtet werden. Auch für Kitas soll bislang keine Entscheidung gefällt worden sein.

Zum Prozedere: Ob landesweit die Schulen geschlossen werden, darüber entscheidet das Sozialministerium in Niedersachsen. Basis dafür ist das Infektionsschutzgesetz. Die Gesundheitsämter vor Ort sind es, die den Beschluss dann umsetzen.

 

+++ Update: 12. März, 16.45 Uhr

Müssen sich Schüler und Eltern in Niedersachsen auf vorgezogene Osterferien einstellen? Auch die HAZ berichtet, dass der Krisenstab der Landesregierung, der wegen der Ausbreitung des Coronavirus ins Leben gerufen wurde, empfohlen hat, die Schulen ab dem 16. März bis zum Ende der regulären Osterferien zu schließen. Derzeit beraten die Kultusminister der Länder in Berlin. Eigentlich wurde für 16.30 Uhr eine Pressekonferenz zum Ergebnis der Sitzung erwartet.

 

+++ Update: 12. März, 16.15 Uhr

Sofortiger Besucher-Stopp in der Dianaklinik und im Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen: Für diese Maßnahme habe man sich „vorsorglich zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter“ und „in Anlehnung an die letzten Empfehlungen des Bundesministers für Gesundheit und des Robert-Koch-Instituts“ entschieden.

Nachgefragt beim Lüneburger Klinikum, ob über eine solche Maßnahme auch nachgedacht wird, heißt es von Pressesprecherin Angela Wilhelm: „Das Klinikum wird die Situation prüfen.“

 

+++ Update: 12. März, 14.50 Uhr

In Niedersachsen sollen ab dem kommenden Montag, 16. März, die Schulen geschlossen werden. Das berichtet das Politikjournal „Rundblick“. Deren Informationen zufolge hat ein Krisenstab der Landesregierung diese Entscheidung getroffen. Bekanntgegeben werden soll sie „in Kürze“ vom Kultusministerium in Hannover. Anhalten soll die Schließung zunächst bis zum 30. März. Dann starten in Niedersachsen die Osterferien.

 

+++ Update: 12. März, 14.30 Uhr

Der Landkreis Harburg hat die Grundschule Meckelfeld bis einschließlich Montag, 16. März, geschlossen. Die Pressestelle teilt dazu mit: „Ein Kind, das die Grundschule besucht, hatte Kontakt zu einem positiv auf den Corona-Virus Erkrankten gehabt und hat selbst Krankheitssymptome. Das betroffene Kind befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird diagnostiziert. Die gut 300 Mitschülerinnen und Mitschüler der Grundschule sind ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Der Landkreis informiert die Eltern direkt über die Situation und sie gebeten, sich freiwillig in häusliche Isolation zu begeben. Sobald Testergebnisse vorliegen, wird über weitere Schritte entschieden.“

Bei sechs Personen wurde im Nachbarkreis mittlerweile eine Infektion mit dem neuartigen Virus nachgewiesen, sie alle wurden häuslich isoliert.

 

+++ Update: 11. März, 18.20 Uhr

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Landkreis Lüneburg am Mittwoch eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen. Sie richtet sich vor allem an Reiserückkehrer aus Risikogebieten und besonders betroffenen Regionen (entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut). Im Kern geht es in der Verfügung, die am 11. März von Landrat Jens Böther unterschrieben wurde, darum, dass Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem solchen Land aufgehalten haben, für einen Zeitraum von zwei Wochen folgende Einrichtungen nicht betreten dürfen:

      • Kitas, Schulen, Tagesbildungsstätten und Heime, in denen überwiegend Minderjährige betreut werden
      • Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken
      • stationäre Pflegeeinrichtungen und -heime
      • Berufsschulen und Hochschulen
      • Landesbildungszentren mit all ihren Angeboten

Mehr Informationen gibt es hier.

 

+ + + Update: 11. März, 17 Uhr

Am Mittwoch hat das Corona-Diagnosezentrum im Lüneburger Klinikum die Arbeit aufgenommen. Es befindet sich in einem Gebäudeteil, der aufgrund des Neubaus zurzeit nicht gebraucht wird. „Dieser Gebäudeteil hat einen Zugang von außen, ist also vom normalen Patientenstrom abgeschnitten. Somit besteht keine Kontaktmöglichkeit zu unseren in Behandlung befindlichen Patienten“, teilt Jörg Cramer, Ärztlicher Direktor des Klinikums, bei der Pressekonferenz mit.

Besetzt wird das Diagnosezentrum von ärztlicher Seite von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, kurz KVN, mit entsprechendem Dienstplan. „Das Ganze findet in den Vormittagsstunden statt, also nicht 24 Stunden rund um die Uhr.“ Der Grund: Die zu untersuchenden Proben werden mit der letzten Botenfahrt zur Mittagszeit nach Hamburg ins Labor gebracht. Ein Abstrich, der nachmittags genommen würde, könnte somit auch erst am nächsten Tag untersucht werden.

Cramer betont, dass es nicht potenziell Betroffenen obliegt, zu entscheiden, ob sie das Testzentrum aufsuchen. „Es handelt sich um eine behördlich angeordnete Testung.“ Im Diagnosezentrum kann nur von denjenigen, die vorher vom Gesundheitsamt angekündigt worden sind, ein Abstrich genommen werden. Der Verfahrensweg wird also der sein, dass jemand, der vielleicht in einem Risikogebiet war und Krankheitssymptome aufweist, sich an die Corona-Hotline des Landkreises wendet. Dieses Vorgehen soll koordinierte und effektive Abläufe schaffen.

Zugang für all jene, die glauben, sich infiziert zu haben, ist also das Info-Telefon. Es ist unter (04131/ 26-1000) erreichbar. Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts, betont, dass es bei diesem Verfahren darum geht, Risikopersonen auszumachen und diese häuslich abzunabeln. Geschulte Mitarbeiter gehen mit den Anrufern mehrere Fragen auf einem Ermittlungsbogen durch. Nur wenn sich der Verdacht erhärtet, werden sie zur Entnahme einer Probe an das Testzentrum überwiesen. Das Gesundheitsamt, das zeitgleich per Fax über diesen ermittelten Verdachtsfall informiert wird, meldet die Person im Diagnosezentrum an.

Die KVN hat in Niedersachsen insgesamt sechs weitere Diagnosezentren eröffnet. In Braunschweig, Wilhelmshaven, Oldenburg, Vechta, Aurich und Hannover gibt es nun die Möglichkeit, Verdachtsfälle auf das Virus testen zu lassen. Außerdem kann in einigen Landkreisen ein fahrender kassenärztlicher Bereitschaftsdienst in den Abend- und Nachtstunden in begründeten Verdachtsfällen Patienten in ihrer häuslichen Umgebung testen. Darauf macht die KVN in einer Pressemitteilung aufmerksam. Die Zahl der bestätigten Fälle in Niedersachsen ist am Mittwoch auf 78 gestiegen.

 

+ + + Update aus der Pressekonferenz (11. März), 15.15 Uhr

Bei der infizierten Person handelt es sich um jemanden, der aus dem Italienurlaub zurückgekehrt ist und sich mit „leichten Grippesymptomen“ an die Corona-Hotline des Landkreises Lüneburg gewandt hat.

Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales, spricht von vorbildlichem Verhalten. Nach dem Abstrich und der Coronavirus-Bestätigung sei die Person sofort häuslich isoliert worden. Die Urlaubsbegleiter, die aber nicht aus der Region kommen, wurden ebenfalls unter häusliche Quarantäne gestellt

„Es ist eine Tatsache, dass das Coronavirus mit einem bestätigten Fall nun auch in Lüneburg an der Tagesordnung ist.“ – Landrat Jens Böther

Das Gesundheitsamt hat eine Sozialanalyse erstellt, um zu überprüfen, ob es weitere Personen gegeben hat, die mit der Person Kontakt hatten und sich möglicherweise infiziert haben könnten. „Das ist nicht der Fall gewesen.“ Zum Krankheitsverlauf der betroffenen Person sagt sie: „Dieser ist bis jetzt sehr mild.“

Ob es sich bei dem Corona-Fall um einen Mann oder eine Frau handelt, gibt der Landkreis auf Nachfrage nicht bekannt. Grund dafür ist der Datenschutz.

 

Lüneburg. LZ-Informationen zufolge gibt es im Landkreis Lüneburg den ersten Coronavirus-Infizierten. Der Landkreis äußert sich derzeit noch nicht zu dem Fall, hat aber für 15.15 Uhr zu einer Pressekonferenz ins Besprechungszimmer des Landrats eingeladen. Wer live dabei sein möchte: Ein Live-Video von der Lüneburger Pressekonferenz gibt es auf der Facebook-Seite der LZ zu sehen.

Auch im Landkreis Uelzen wurde am Mittwoch die erste Person positiv auf die Infektionskrankheit getestet. Das teilt die Pressestelle mit. Betroffen ist ein Mann mittleren Alters, der im Uelzener Südkreis wohnt. Der Mann war dem Gesundheitsamt seit Montag als möglicher Verdachtsfall bekannt. Eine anschließende Testung war positiv. Inzwischen befindet sich der Mann in seiner Wohnung in Quarantäne. Er zeigt bisher nur geringe Symptome. Der Mann hatte sich zuvor in Österreich im Urlaub aufgehalten. Weitere seiner Kontaktpersonen sind inzwischen ermittelt und informiert worden. ap

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