Aktuell


Der Newsletter aus der LZ-Redaktion zum Wochenende


 Moin!

Das neue Jahr ist schon einen Monat „alt“, aber es kommt schon manch Neues in Bewegung beziehungsweise kündigen sich Neue an. In Lüneburgs Stadtmarketing etwa. Da kommt mit Lars Werkmeister ein 36 Jahre alter Gestalter mit einigen Vorschusslorbeeren. Und wenn man schaut, was er in einem kleinen Team im münsterländischen Lüdinghausen auf die Beine gestellt hat (siehe auch weiter unten beim „Zitat der Woche“) macht das schon Lust auf seinen Antritt am 1. Juli.

Bis dahin steht auch die Nachfolge von Landrat Manfred Nahrstedt fest. Es ist in diesem Jahr gewiss die prominenteste neue Personalie im Landkreis. Mit Norbert Meyer hat die SPD am Sonnabend vor zwei Wochen ihren Kandidaten als erste ins Rennen geschickt. Bei der CDU entscheidet sich am heutigen Freitag in einem spannenden Dreikampf, wer das Rennen macht und für die Christdemokraten in die Landratswahl am 26. Mai zieht: Ob Jens Böther, Dorit Stehr oder Sigrid Vossers – wer gewinnt, lesen Sie am Sonnabend in der LZ oder folgen Sie uns heute Abend auf Twitter oder Facebook „live“.

Die Christdemokraten eröffnen übrigens als erste ihren Wahlkampf bereits in der nächsten Woche. Am Donnerstag kommt ihr Spitzenkandidat für das Europäische Parlament, David McAllister, nach Artlenburg. Neben dem Ex-Ministerpräsidenten präsentiert CDU-Kreischef Felix Petersen auch die vier CDU-Bewerber für die Bürgermeisterposten in Adendorf, Amt Neuhaus, Bardowick und Scharnebeck. Zumindest im Zeitplan liegt die Union schon mal vorne.

Die Wahlen am 26. Mai werden vor Ort und in Europa wichtige Weichen stellen. Für die Berichterstattung zur Europawahl schickt die LZ übrigens ein junges Team ins Rennen: Leuphana-Studierende der parteiunabhängigen und überparteilichen Initiative Policy Lab werden Anfang April eine Woche in Brüssel sein und über ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse in der LZ und auf all ihren Kanälen berichten. Ich bin gespannt.

Relativ neu sind wir übrigens noch bei Instagram – erst seit dem vergangenen Jahr. Meine Kollegen im Online-Ressort probieren dort gerade ein paar neue Formate aus – schauen Sie doch mal drauf.

Nicht alles ändert sich – jedenfalls personell an der Leuphana. Sascha Spoun etwa ist jetzt für weitere acht Jahre an der Spitze der Universität bestätigt worden. Dass dies ohne Ausschreibung geschah, hat insbesondere bei Studierenden für Unmut gesorgt. Was der gerade 50 Jahre alt gewordene Uni-Präsident in Lüneburg jetzt vorhat, fragte ihn meine Kollegin Anna Paarmann in Spouns erstem großen Interview nach der Wahl.

Also – seien Sie offen gegenüber Neuem und auch den Neuen. In diesem Sinne: Machen Sie was draus!

Ihr

Marc Rath
Chefredakteur

Mein Wochenendtipp

Thomas Manns „Zauberberg“ ist ein Klassiker und ein dicker obendrein. Das 1000-Seiten-Epos hat Olaf Schmidt mit seiner Compaigne jetzt im Lüneburger Theater als Ballettinszenierung auf die Bühne gebracht. LZ-Theaterkritiker Hans-Martin Koch übertreibt mit seiner Kritik „Rausch & Vergänglichkeit“ keineswegs – zehn Minuten stehender Applaus sprechen für sich. An heutigen Freitag und an diesem Sonntag sind um 20 Uhr die Tuberkulösen und Kurzatmigen mit „Rosen“-Bürgermeister Garry Hungbauer als Gastschauspieler in der Rolle des Hofrat Behrens wieder zu sehen. Es gibt noch Karten. Man muss sich vorher nicht in das Werk vertiefen, aber das gut strukturierte Programmheft sollte man als Begleiter zur Hand haben.

Mein Bild der Woche

Ein Ausflug in die Natur ist bei dem Wetter nicht jedermanns Sache. Dann lohnt sich aber ein Abstecher in die Adendorfer Bibliothek. Dort sind seit dieser Woche bis zum 9. März Bilder von Naturfotograf Mathias Schneider ausgestellt. Mit dem Teleobjektiv hat er sich an Zwei- und Vierbeiner rangepirscht, so wie bei diesem Reh, das sich gerade auf der Flucht befindet. „Bilder von melancholischer Schönheit“, schrieb mein LZ-Kulturkollege Frank Füllgrabe.

Zitat der Woche

"Man muss in einer Stadt leben, sonst kapierst Du sie nicht."

Das ist das Credo von Lars Werkmeister. Der 36-Jährige soll ab 1. Juli neuer Chef der Lüneburg Marketing GmbH werden. Und damit bekommt die Hansestadt einen Einwohner mehr, nein sogar drei, denn der Diplom-Ingenieur bringt auch Frau und Tochter aus dem Münsterland mit. Dort ist man über den Weggang traurig, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. Wie es zu der Entscheidung kam, hat mein Kollege Carlo Eggeling in dieser Woche berichtet.

Diese Woche im LZ-Netz

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Rettungshund findet vermisste Seniorin 350 Reaktionen

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Aus dem Leitartikel „Kampf gegen die Ignoranz“ von Werner Kolbe.  147 Likes