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Der Newsletter aus der LZ-Redaktion zum Wochenende


 Moin!

Süßer die Kassen nie klingeln – das gehört wohl auch zur Adventszeit. Und das nicht nur im Handel, sondern auch in der Kommunalpolitik. Mehr Steuern, höhere Zuweisungen, etliche Förderprogramme – die günstige Konjunktur macht es möglich, dass die alljährlichen Haushaltsberatungen in den Städten und Gemeinden derzeit nicht mehr die Streichkonzerte der früheren Jahren sind.

Doch Vorsicht vor Schieflagen. Der Boom wird nicht andauern. Das haben Konjunkturzyklen so an sich. Mein Kollege Malte Lühr hat die ersten Warnzeichen im Kreishaushalt entdeckt und diese Woche einmal aufgezeigt.

Dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, wissen wir. Ob die Arena Lüneburger Land kommt, wissen wir – noch – nicht. Dass deren Kosten auf rund 20 Millionen Euro klettern werden, war zu erahnen. In dieser Woche herrscht hier jetzt Gewissheit.

Ganz so festlich wird die Kreistagssitzung am 17. Dezember daher wohl nicht werden. Der dann anstehende x-te Arena-Beschluss dürfte der letzte sein. So oder so. Oder wie der Erste Kreisrat Jürgen Krumböhmer ausdrückte: „Es geht um hopp oder top.“ Das sagt man gemeinhin, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Es dürfte knapp werden. Die Entwicklung gibt es hier nochmal zum nachlesen.

Dabei sollte eine vernünftige Veranstaltungshalle für eine Stadt wie Lüneburg eine Selbstverständlichkeit sein und kein besonderes Geschenk.

Das gab es im Sommer von der rot-schwarzen Landesregierung. Das Duo Weil/Althusmann löste Wahlversprechen ein und bescherte uns nicht nur einen weiteren Feiertag, sondern auch die beitragsfreie Kita-Betreuung. Doch die sorgt nun in einigen Gemeinden bei den Etatberatungen für Ernüchterung, denn sie werden jetzt zur Kasse gebeten. Wie etwa Klaus Reschke aus der Gemeinde Deutsch Evern berichtet.

Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch, heißt es im Volksmund. In der Politik spricht man vom Konnexitätsprinzip. Klingt nicht nur komplizierter, wird dann auch oft von oben gegenüber unten nicht eingehalten – siehe Deutsch Evern und Co.

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke? Ich noch nicht. Und etwas Ruhe in der Vorweihnachtszeit tut auch einmal gut. Daher lesen wir uns hier gerne wieder – aber erst in zwei Wochen.

Bis dahin, machen Sie es gut.

Ihr




Marc Rath
Chefredakteur

Mein Wochenendtipp

Die deutschen Handball-Damen sind bei der Europameisterschaft gerade erfolgreicher als erwartet und haben die zweite Runde erreicht. Spannenden Damen-Handball gibt es am Sonntag um 16 Uhr in der Embsener Friedrich Koch Sporthalle aber auch beim Lokalderby zwischen den Teams vom MTV Embsen und HV Lüneburg. Außerhalb der Sportredaktion sind wir da durchaus ein wenig parteiisch, denn unsere Kollegin Anna Paarmann ist beim TV Embsen aktiv. Und ihre Handball-Expertise haben wir für die EM auch ein wenig den Kollegen von Spiegel online ausgeliehen. Schauen Sie doch mal HIER.

Mein Bild der Woche

Weihnachtliche Stimmung herrscht offensichtlich auch in der Lüneburger Stadtverwaltung. Das Tiefbauamt der Hansestadt sendet einen originellen Weihnachtsgruß und hat zwei Ampeln auf ein besonderes Grün gestellt – natürlich in der Nähe des Weihnachtsmarktes….

Zitat der Woche

"Wissen Sie, was die größte Gefahr für uns Politiker ist? Belgien - da klappt es, obwohl es keine Regierung gibt. Wenn sich das rumspricht ..."

Der Sigmar Gabriel ist doch ein echtes Schlachtross und Schlitzohr. Der Ex-Vizekanzler, Ex-Ministerpräsident, Ex-Minister und Ex-Parteivorsitzende füllt immer noch spielend die Säle. So auch diese Woche in Lüneburg im Bergström-Palais. Möglich, dass es ohne Typen wie ihn geht. Aber dass sie fehlen, merkt man doch.

Diese Woche im LZ-Netz

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2 Kommentare

  1. Wenn man Beiträge der AfD liest, „lernt“ man nie aus.
    diese aussage ist übertrieben. von der afd kann man nichts lernen. was die verzapfen war schon alles mal da.

    • Andreas Janowitz

      Was die Herrschaften so in den Äther rotzen ist debil nichts weiter?! Deren schwerst beschädigter „Vorschlag“ eine rassische Durchmischung von „polnisch Stämmigen“ Wölfen und echt deutschen Wölfen durch Abschuss zu verhindern hat es leider nicht in die lokale Presse geschafft. Irgend so ein beschädigter Spinner im Winserner Kreistag hat das allen ernstes vorgeschlagen?! Solcherlei verwirrten Unfug am Stück halluzinieren die täglich herbei. Was an abstrusem Zeugs über den U.N. Migrationspakt verbreitet wird geht auf keine Kuhhaut?!

      Als Journalist sollten sie besser mal Fragen, ob die lesen was für einen Dünnschiss die verzapfen?

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