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Phrasendrescher im Schlepptau des Terrors

20. Dezember

Die Trauer nach so einer Nacht ist groß. Die Phrasen von Politikern mit ADS, die jetzt reflexartig landesweit ihren Aktionismus ausleben und mehr Schutz für Weihnachtsmärkte fordern, sind unerträglich. Wann kommt die Forderung nach einem Schutzkonzept für christliche Kirchen, wann das Verbot von größeren Menschenansammlungen? Genauso unerträglich sind die, die es immer gewusst haben und jetzt nicht an sich halten können.

Es wird Tage und Wochen dauern, bis wir verstehen, dass wir nicht mehr vor Terror warnen, sondern mit dem Terror leben müssen oder wie immer man solche fanatischen Taten nennt, die jeden treffen können ohne Ansehen von Geschlecht, Religion, Hautfarbe und Herkunft. Überall. Mord als Mittel. Das Ziel heißt Vergeltung und Angst säen, destabilisieren. Der Polizeistaat ist das Ziel der Täter, nicht unserer Demokratie.

An einem Tag wird der russische Botschafter in Ankara auf offener Bühne erschossen, in Berlin sterben bei einem Terroranschlag viele Menschen. Weit mehr als hundert Terroranschläge zählt das Jahr 2016. Die Welt ein grausamer Ort. Und heute trägt Deutschland schwarz.

Das Lüneburger Rathaus flaggt heute halbmast. Der Weihnachtsmarkt auf dem Lüneburger Marktplatz wird wie jeden Tag öffnen. Nur das wird anders sein: Die Gespräche drehen sich vorm Rathaus um den Anschlag, die Gedanken sind in Berlin.

Nach dem Amoklauf von Utoya 2011 sagte der norwegische Ministerpräsident Stoltenberg: „Die Antwort auf die Attacken muss heißen: mehr Demokratie und mehr Offenheit. Andernfalls werden diejenigen, die dahinter stecken, ihre Ziele erreicht haben.“ Das ist leicht gesagt, verdammt schwer zu leben, aber der einzige Weg.

Hans-Herbert Jenckel

162 Kommentare

  1. Sehr richtig, Herr Jenckel, die tobenden Schreihälse, die runkelnden Rollwagen, die auf treuherzig machenden Recha der geschunden Volksseele und die selbstherrlichen anonymen Kohlhaasen, die kühl kalkulierend Hetzenden und ihre multiplen, alle drei Minuten neu eingekleideten Aliasse die schon in wenigen Minuten auch hier bei Ihnen im Blog.Forum einfallen werden, sie alle begreifen nicht, dass sie nur von fremder Hand geführte Spielfiguren sind, von Mördern genasführte Dummköpfe, die sich dazu benutzen lassen, die Grundlagen der freien, aufgeklärten Welt zu zerstören. Denn nicht zwölf Tote, so entsetzlich, so unsagbar traurig diese Tatsache ist, sondern der dadurch ausgelöste zehntausendfache Kontrollverlust von entrüsteten Schwadroneuren und hemmungslosen politischen Profiteuren, die solche Gewaltverbrechen „kommunikativ“ und „medial“ ausbeuten, um Stellungsgewinne im „Aufmerksamkeitskampf“ zu erzielen, — das ist der Bombenerfolg des Terrors.

    • @Kai
      „so unsagbar traurig diese Tatsache ist, sondern der dadurch ausgelöste zehntausendfache Kontrollverlust von entrüsteten Schwadroneuren und hemmungslosen politischen Profiteuren, die solche Gewaltverbrechen „kommunikativ“ und „medial“ ausbeuten, um Stellungsgewinne im „Aufmerksamkeitskampf“ zu erzielen“

      Dann ignorieren Sie doch einfach die Vorkommnisse und schicken Ihre Tochter auf den Hamburger Weihnachtsmarkt ,dann schnell zu Fuss durch den Park zur Diskothek. Mit einer Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Morgenstunden nach Hause.
      Ist doch alles nur Panikmache und Aufmerksamkeitskampf.

      • Hallo Jan,

        meine Tochter ist vierundzwanzig Jahre alt. Sie promoviert gerade in Biophysik (über die Regulation von bi-direktionalen Bewegungen singulärer Kinesin-5 Cin8 Moleküle) und lebt seit sechs Jahren in Berlin, besucht – ohne mich – Weihnachtsmärkte, fährt frühmorgens und spätabends U-Bahn und radelt nachts durch Parks, Wälder und Straßenschluchten. Nach ihrem Master vor zwei Jahren war sie während des Wintersemesters Stipendiatin an der staatlichen Polytechnischen Universität in Sankt Petersburg und ist auch in dieser Stadt sieben Monate lang – trotz eisiger Kälte und meterhoher Schneeverwehungen – sehr gut alleine zurecht gekommen, also ohne dass eine greinend alarmistische Heulboje wie Sie ihr Ratschläge hätte zu geben brauchen.

        Ich wünsche Ihnen entspannte Weihnachtstage und viele schöne Momente im Kreise Ihrer Lieben! Bleiben Sie Optimist und versuchen Sie auch die kleineren Freuden Ihres Alltags zu genießen. Denn: “Life is not a dress rehearsal”, wie meine alte Freundin Rose Tremain zu sagen pflegt.

        Ihr Kai Albrecht

  2. Berthold Weinrich

    „Unerträglich sind die, die es immer gewusst haben und jetzt nicht an sich halten können.“

    So ist es, Herr Jenckel.

    Als Pistolero Pretzell seinen ersten Tweet zum Thema tippte, lagen Meldungen über das Geschehen in Berlin, ob Unfall oder Anschlag war noch ungewiss, etwa eine Stunde zurück. Um 21.46 schrieb der Landesvorsitzende der AfD in Nordrhein-Westfalen auf dem Kurznachrichtendienst: „An die ‚Erstmal-abwarten-Fraktion‘: Sowas kommt von abwarten.“

    Von Abwarten halten Pretzell und einige seiner Parteifreunde wenig. Mit dem, was sich in Berlin ereignete und was sich bis zum Morgen mit Gewissheit als Terroranschlag herausstellte, wiederholt sich auch in der Reaktionsweise auf den Terror ein Muster. Als erstes haben all jene eine Erklärung und melden sich zu Wort, die aus der Tat politisches Kapital schlagen wollen.

    • @Bertold
      Ach Berty, politisches Kapital wird nicht durch Grimms Märchen geformt, oder durch die Geschichten der Freibeuter, sondern durch die harte Realität, die wir fast täglich neu erleben(müssen).

      Berty, wer auch immer davon profitiert,ist nebensächlich.Es werden nur immer mehr Szenarien wahr , die unsere traumhaft verblendete Groko und die Kuscheltierwerfer immer in weite Ferne gerückt haben.
      Jetzt ist sie da, die neue Welt,das „neue Deutschland das sich verändert“, „deren Regeln des Zusammenlebens man täglich neu aushandeln muss“, und deren Bewohner „nur Deutsche,also nur Nichtmigranten sind“.
      Ich lese in den Zeilen aber doch etwas Frust.Warum bloss, wo man doch um das“ Neue , veränderte Deutschland“ geradezu gefleht und die Änderung der Lebensweise immer vehement gegen „böse Pegidisten“ verteidigt hat!?

      • Berthold Weinrich

        @Ulf Martens

        Können Sie mir Ihren Stinkekäse bitte mal ins Deutsche übersetzen? Vielleicht sollten Sie vorerst zwei, drei Kurse in Orthographie und Aufsatzschreiben zusammen mit den Kleinen aus Abu Kamal (أبو كمال) aus dem Gouvernement Deir ez-Zor belegen, bevor Sie versuchen, sich in die Unterhaltung von Erwachsenen Menschen einzuschalten.

  3. ADS beschreibt kein Defizit an Aufmerksamkeit. Sondern die Personen sind nicht in der Lage „aufmerksam zu sein“ – sprich sie können sich nicht konzentrieren.

    Und auch nicht der Polizeistaat ist das Ziel der Terroristen, es ist auch nicht die Zerstörung der Demokratie. Das Ziel der Terroristen ist, dass Deutschland / Europa die Flüchtlinge wieder abschiebt, um mehr Zulauf und Unterstützung im „islamischen Staat“ zu bekommen. Wenn die EU keine Flüchtlinge mehr aufnimmt, sind selbige dem „IS“ ausgeliefert, und entweder unterstützen sie den „IS“ oder sterben.

    • Der IS ist in den meisten Gebieten arg dezimiert. Und wenn in Ländern wie Syrien mit Assad dann wieder eine ruhigere Zeit eintritt,hat der IS , der dann kaum noch i syrien existiert, nichts mehr an Einfluss und ist kaum wahrzunehmen;dafür wird Assad sorgen, der reichlich Erfahrung hat. Kaum jemand ist in Syrien noch dem IS ausgeliefert. Und wenn ,ist es nur noch eine Sache von wenigen Wochen, bis die Russen das Problem im Land beseitigt haben.Unter Garantie.

      Ihre Behauptungen sind absurd und unlogisch.Und Flüchtlinge haben selbstverständlich nach Beseitigung der Fluchtursache wieder in ihre Heimat zum Aufbau zurückgeführt zu werden,da ihr Aufenthalt temporär ist.

      • Rüdiger Kaufmann

        Mann, Alois, Sie sind ja ein Bescheidwisser allererster Schwatz-, Bramabasier- und Quakkelklasse. So wie Sie hier auftreten, sind Sie sicher erster Adjutant beim Chef der Operativen Russischen Hauptverwaltung Generalleutnant Sergej Rudskoi auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Latakia?

        Oder sind Sie auch nur Phrasendrescher wie Ihr Unfug zusammenfaselnder Brieffreund „b.W.“?

        • Ditmar Rahlfeldt

          @kaufmann
          haben sie auch nur anähernd ein oder zwei faktenbasierende argumente oder sollen ihre gehirnblähungen uns alle zum schmunzeln bringen?*schmunzel*

          • Rüdiger Kaufmann

            Wie steht´s mit Ihnen, Ditmar Rahlfeldt, probieren Sie´s demnächst auch einmal mit dem Gehirn? Oder bleibt´s in Ermangelung eines solchen bei Ihren seriell abgesetzten Enddarmprodukten?

  4. https://www.welt.de/politik/deutschland/article160464557/Die-Ekel-Provokationen-der-AfD-folgen-einem-Drehbuch.html
    oh, die welt hat gemerkt, sie wird gern von rechts außen zweckentfremdet und zitiert.

  5. Andreas Janowitz

    Die Motivation der Täter ist einfach wahllos töten. Die haben kein „Ziel“. Es ist völlig egal wer, hauptsache viele. Das Konzept der einsamen Wölfe ist ein Kennzeichen, dieser vom RAF der 70er grundsätzlich verschiedenen Form des Terrors. In gewisser Weise spiegelt Sie das wahlose Töten durch Dronen wieder. Wer weiß schon wieviele „Kolletralschäden“ es täglich gibt?

    Auch wenn sich gerne das Mäntelchen der moralischen Überlegenheit umgeworfen wird ist es tatsächlich kaum unterscheidbar davon, wenn aus heiterem Himmel in Gott weiß wo mal wieder „aus versehen“ eine Hochzeitsfeier in die Luft gejagt wird.

    Wir befinden uns tatsächlich in postfaktischen Zeiten. Jeder macht sich die Welt wie Sie ihm gefällt, ab und an krepieren schonmal welche, aber für gewöhnlich weit genug weg, damit es einem egal sein kann. Jetzt plötzlich auf betroffen machen ist sehr wohl Heuchelei. Es sind just die Bomben ausgegangen, nachdem irgendwo im Jemen sämtliche Reserven davon niedergingen. Dort gibt es keine „sinnlosen Toten“? Und wenn dann sterben die natürlich für eine gerechte Sache? Davon gibt es keine verwackelten Bilder?
    Wie naiv sind Sie denn?

    Man kann peinlich berührt sein von meinem ätzendem Zynismus. Ich ziehe nunmal Galgenhumor vor, damit mir der verwahrloste Allgemeinzustand erträglich wird. Die Gesamtsachlage ist dermassen erbärmlich, ich wäre froh wenn jemand die übriggebliebenen nach mir zum Lachen brächte. Und sei`s noch so „unangebracht“ für unsere Feingeistchen, die sich`s in ihren Wohlfühlerkern so heimelich eingerichtet haben.

    Ich bitte Sie, geschmacklos ist die Opfer schamlos zu instrumentalisieren, um zu suggerieren ein Eiserner Vorhang würde irgendetwas ändern. Was in Israel passiert ist hoffentlich wenigstens ihnen bewust. Trotz einer der modernsten Armeen, Iron Dome, 6 Meter hoher Betonmauer und einer der besten Geheimdienste gibt es unendwegt Terroranschläge, dass sollten sie meinen peinlich unterinformierten als Agitator tätigen Mitbürgern bitte genauer Mitteilen.

    • Rüdiger Kaufmann

      Hallo Andreas Janowitz,

      Menschen sind gestorben, Kinder, junge Männer, Mütter, Geschwister, Väter, Großeltern. Weil ein Lastwagen über einen Marktplatz raste, auf dem sie standen um Glühwein zu trinken, um Karussel zu fahren, zu lachen und auf leuchtende Weihnachtskerzen zu schauen. Niemand, Andreas, weiß bis zur Stunde irgendetwas Genaueres über die Gründe und Ursachen dieser Katastrophe oder über die Herkunft und Motive der Beteiligten. Warum nutzt du nicht die Zeit, bis die Polizei ermittelt und die Zusammenhänge aufgeklärt hat, und behältst deine verhuscht verworrenen Gedanken über die „eigentlichen“ weltpolitischen Kausalbeziehungen solange für dich, bis du alles hübsch sortiert und in eine auch für Menschen außerhalb deines eigenen fiebrig phantasierenden Gehirns (was ja alle außer dir sein dürften) begreifbare und nachvollziehbare Form gebracht hast?

      • Andreas Janowitz

        Dann warten wir mal ab Herr Kaufmann, ich für meinen Teil hatte diesen Zwischenfall als „Unfall“ eingeordnet.

        Weder den üblen AfD Ausfällen noch den wilden Deutungen des POTUS Anwärters und seines Gefolges für die schon von vornherein klar war wer der Sündenbock sein wird, kann ich etwas abgewinnen.

        Zitat gestern abenbend Breitscheidplatz: „Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber alle Terroristen sind Muslime!“, „Ich hoffe der nächste Geisterfahrer fährt ins Bundeskanzleramt!“.
        Was war das doch gleich mit dem „Fieberdelir“? Die hysterische „Debatte“ dreht sich schon längst nicht mehr darum, ob es überhaupt ein tragischer Unfall gewesen sein könnte. Mit „irre“ kenn ich mich aus und das ist definitiv irre.

        Ich habe durchaus zuversicht in die Fähigkeiten der ermittelnden Beamten, weswegen ich auch die „Funkstille“ ein hervoragendes Mittel fand dem blühen all zu geistreicher Stilblüten a la Lawrow einen Riegel vor zu schieben.

        Herr Jeckel entschied sich allerdings der fruchtlosen Suche nach den Gründen für importierten Terrorismus Raum zu geben. Weswegen ….

        Darüber hinnaus ist aller resultierender Aktionismus von unendlicher Datenerfassung, permanenter Rasterfahndung bis zur Finanzierung nicht funktionierender Gesichtserkennungsoftware durchaus Teil meiner und auch ihrer Realität, ob Sie wollen oder nicht. Diese werden schon jetzt eifrig hervorgezerrt und monoton wie bei jedem dieser Vorfälle gebetsmühlenartig herunter geleiert.
        Siehe auch Tagesspiegel vom 12.12 „Berater oder Lobbyisten“
        Geldverschwendung ist sicher völlig fehlgeleitet und beschneided zugleich völlig unnötig bürgerliche Freiheiten.

        Wenn man schon etwas an der Sicherheitslage ändern will, dann lägen einige meiner Fieberphantasien wenigstens in der Nähe entsprechender Hebel.
        Ganz sicher nicht beschädigt paranoide Forderungen nach Dronentodesstreifen, Totalüberwachung und Kontrollpunkten an jeder Strassenecke.

        Wenigstens entschieden Sie sich offen zu sprechen.

        • Dann warten wir mal ab Herr Kaufmann, ich für meinen Teil hatte diesen Zwischenfall als „Unfall“ eingeordnet.
          Ich auch,aber nur bis zum „Unfall “ in Nizza.

          • Rüdiger Kaufmann

            Sie können nichts dafür, Simon. Als Legastheniker mit temporalen und spatialen Orientierungsproblemen, der schon mehrfach bewiesen hat, dass er zwischen Fällen nicht zu unterscheiden weiß, können Sie hier abladen, was Sie möchten, — es wird niemand darauf achten.

      • „Niemand, Andreas, weiß bis zur Stunde irgendetwas Genaueres über die Gründe und Ursachen dieser Katastrophe oder über die Herkunft und Motive der Beteiligten. Warum nutzt du nicht die Zeit, bis die Polizei ermittelt und die Zusammenhänge aufgeklärt hat, und behältst deine verhuscht verworrenen Gedanken über die „eigentlichen“ weltpolitischen Kausalbeziehungen solange für dich, bis du alles hübsch sortiert und in eine auch für Menschen außerhalb deines eigenen fiebrig phantasierenden Gehirns (was ja alle außer dir sein dürften) begreifbare und nachvollziehbare Form gebracht hast?“

        Ganz einfach, weil 99,9999% der Beschreibungen, desTatherganges, des Is- bekennerschreibens, die Vorfälle in Nizza ,die Vorfälle in Paris usw. , eben nicht die Annahme zulassen,daß es die Zeugen Jehovas oder der Papst waren!
        Linksgrüne Realitätsverweigerung bis zur Selbstaufgabe?

        • @andy

          Auch wenn DU meinst, 99,9999% der Indizien setzten DEINE gierig lauernde Lynchfantasien und DEIN sprungbereites Hetzbedürfnis ins Recht, so gilt doch – und zwar ganz unabhängig davon, ob du es nun einsiehst oder nicht: eine Möglichkeit bleibt solange eine Möglichkeit, bis die Wahrheit bekannt ist.

          Diese Tatsache ist der Fels, auf dem alle Gesetzgebung ruht, die ihren Namen verdient (auch die „mit aller Härte wieder hergestellte).

          • Kennst Du den weisen Konfuzius?

            „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“
            Diese Realität holt viele gerade ein. Vor allem die,die erst durch bittere Erfahrungen lernen. Auch für absolut verblendete, ideologisch abgrundtief verirrte, die noch mit einer Hand am Abgrund hängend schreien, „haltet den Dieb“, gibt es Heilung.

          • @Udo
            Ja, auch wenn Du einem Terroristen mit Rucksack, Sprengstoffgürtel und Maschinenpistole ins Auge siehst, der „Allahu Akbar“ ruft, muss es nicht gleich eine Detonation geben. Es kann auch der Postbote oder ein Wachtturmverkäufer sein.

            Deine Phantasie möchte ich haben.Geradezu kindlich naiv wie viele Politiker.Wozu das geführt hat, siehe oben.

          • @Renata Thomas Rinke

            Dass du so intelligent, so gutaussehend, so umschwärmt und wohlhabend wie ich sein möchtest, glaube ich dir gerne, Thomas-Renata. Aber daraus wird nichts mehr. Du wirst dich einfach damit abfinden müssen, bis ans Ende deiner Tage als ein röhrendes Heißluftgebläse mit betäubendem Mundgeruch von allen und jedem gemieden zu werden.

    • Regina Schröter

      Sehr geehrter Herr Meihsies,

      leider bringen schlimme Zeiten auch das Schlechte in manchen Menschen zum Vorschein. Das wird zum Beispiel daran erkennbar, dass etliche, noch bevor das Blut getrocknet ist, den Mord an anderen Menschen politisch zu instrumentalisieren versuchen. Da gibt es jene wahrhaft widerlichen Extremisten, die nahezu gewohnheitsmäßig von „Merkels Toten“ schreien.

      Terrorismus zielt darauf ab, durch die skrupellose Anwendung mörderischer Gewalt einzuschüchtern und so Verhaltensänderung herbeizuführen. Das war auch bei der RAF schon Programm. Sie wollte durch ihre Morde und die Reaktion, die sie auslösen sollten, „den Polizeistaat sichtbar und fühlbar machen“, um so „den Aufstand der revolutionären Arbeiterklasse gegen das Schweinesystem“ zu beschleunigen.

      Was, wenn überhaupt etwas, daraus zu lernen war, ist, dass gerade in der offenen Gesellschaft, die vom Meinungsstreit lebt, der Terrorismus nicht zum Vorwand werden darf, um im vermeintlichen Abwehrkampf selbst die Grundlagen der Gesellschaft anzugreifen. „Der Hass der Täter wird uns nicht zu Hass verführen“, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Das sollte die Maxime für das Reagieren und Agieren sein. Hass ist gefährlich und macht dumm. Man sieht es an den Terroristen, aber man sieht es auch an denen, die solche Anschläge ausnutzen, um politisch nach oben zu gelangen.

      Wenn Horst Seehofer wenige Stunden nach der Berliner Amokfahrt sagt, man sei auch „den Opfern“ eine „Neujustierung“ der Flüchtlingspolitik schuldig, dann stellt er Bezüge zwischen Terror und Flüchtlingen her. Das ist schäbig und seiner nicht würdig. Im schlimmeren Falle trägt es dazu bei, Hass bei jenen zu schüren, die dafür anfällig sind. Und wozu Hass in der schlimmsten Ausprägung führen kann, hat der blutige Montag gezeigt.

      Ja, „wir“ sind den Opfern etwas schuldig. Wir sind ihnen schuldig, diese Gesellschaft nicht mit Hass und Gekeife zu verändern, sondern die oft unbequeme Freiheit, zu der auch politische Fehler gehören, mit Leidenschaft zu verteidigen.

    • zitat: *Ich ziehe nunmal Galgenhumor vor, damit mir der „verwahrloste Allgemeinzustand“ erträglich wird*

      Dieser Zustand ist kein *Naturereignis*, sondern einfach eine durch dumme,realitätsferne ,zu gut bewachte ,ideologisch verblendete Menschen hier in unserem Land herbeigeführte Katastrophe , die auch nach monatelangen,teils jahrelangen Warnungen durch Populisten, den Pöbel, die Pegida, Wilders, Le Pen, die AFD ,hunderttausende Bürger, u v m. vorausgesagt wurde. Aber unsere schlauen Verteter in Berlin wußten und wissen es besser!
      Man kann jetzt schon erahnen ,daß die Einstellung „jetzt erst recht bunt und weltoffen mit offenen Grenzen „, weiter fortgeführt wird und das von einer einzigen Frau, die die parlamentarische Demokatie in den Mülleimer wirft und nicht in der Lage ist, bei einem Trauergottesdienst auch nur einen einzigen Satz frei zu formulieren und nicht vom Manuskript abzulesen und dabei diejenigen die die Situation im Vorwege gesehen haben und warnten ,als die „Abscheulichen“ darzustellen.

      • @Wieland

        Sie sollten sich schämen, Ihr Schandmaul halten und wieder in das Loch zurückkriechen, aus dem Sie offenbar nur hervorgekrochen sind, um LZ-Lesern wieder einmal gallig verpestete, vollkommen verworrene und von Ihnen eindeutig unverdaute Infobrocken vor die Füße zu speien.

        • @udo

          zitat: „Sie sollten sich schämen, Ihr Schandmaul halten und wieder in das Loch zurückkriechen, aus dem Sie offenbar nur hervorgekrochen sind, um LZ-Lesern wieder einmal gallig verpestete, vollkommen verworrene und von Ihnen eindeutig unverdaute Infobrocken vor die Füße zu speien.

          Warum sollte ich? Die Wahrheit tut weh. Das macht sie aber nicht unwahr . Viele können damit nur nicht umgehen,daß ihre heile Welt der Toleranz und Weltoffenheit so heftig und plötzlich zerstört wird. Denn dann müssten sie zugeben,daß man sie politisch hintergangen und aufs Übelste ausgenutzt hat. Und wer findet das schon gut.

          Aber, Ihr Niveau ist bedenklich weit unter der Gürtellinie. Erinnert an die SED- Nachfolgepartei, die Meinungsfreiheit einfordert- natürlich nur solange es in ihren politisch vorgefertigten,eingeschränkten Horizont passt; ansonsten wird mir Steinen und Flaschen geworfen.Typisch für diese Klientel; nur einige machen es verbal.

          Ich wünsche ein gesegnetes Weichnachtsfest!

          • Sie haben recht, „Wieland“, viele (ich gehöre zu ihnen) könnten „nicht damit umgehen, daß ihre heile Welt der Toleranz und Weltoffenheit“ von verantwortungslosen rechtsextremen Hasspredigern wie Ihnen „heftig und plötzlich zerstört wird“. Ich schreibe „könnten“ (coniunctivus irrealis). Denn diese Vielen (ich gehöre zu ihnen) können und werden es nicht zulassen!

            Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein gesegnetes Weichnachtsfest — auch wenn mich Ihre schamlose Selbstgewissheit ekelt, mit der Sie sich über den Leichnamen gerade ermordeter Unschuldiger in die Brust werfen und mit Ihresgleichen propagandistische Triumphgesänge anstimmen!

      • An Norbert Wieland, den Schmid

        Deutschland besteht aus einem Haufen Betrogener, nicht wahr? Wir haben den Wartburg gebaut und den Golf, die Eisenbahn erfunden, die Ökologie und die Rassenreinheit. Wir haben uns hie und da geirrt, uns aber, wenn man es genau nimmt, persönlich praktisch nichts zuschulden kommen lassen. Wir haben unsere Pflicht getan, wie es unser großer Lehrer Immanuel Kant gefordert hat, der bei uns allen über dem Flatscreen steht, goldgeprägt und zerlesen: Pflicht als Freiheit, Moral als Pflicht, der gestirnte Himmel als das Selbst. Und wir Ossis haben den Hund gewollt und den Wolf bekommen, sagte Bärbel Bohley.

        Inzwischen haben sich hierzulande jedoch alle auf den Betrug verlegt: den Sozialhilfe-Betrug, den Asyl-Betrug, den Flüchtlingsbetrug, den Zins-Betrug, den Politik-Betrug, den Abgas-Betug, den Diskriminierungsbetrug, den Steuer-Betrug, den Ungerechtigkeitsbetrug. Da ist der Deutsche wie der ewige Russe: Immer zu kurz gekommen, immerzu in Erwartung der Gnade von oben. Angie, liebe Angie, warum hast du uns verlassen?

        Die Ansicht, die Straftaten von Freiburg, Bochum und Berlin seien ein Menetekel der Flüchtlingspolitik sowie eine Infragestellung oder gar eine „Zerstörung der Toleranz und Weltoffenheit“, und Bedrohungen der Sicherheit ließen sich durch eine restriktive Zurückweisung von Flüchtlingen aus den Krisenregionen der Welt ausschließen, ist unzutreffend. Sie wird auch nicht wahr durch stete Wiederholung.

        „Angst und Besorgnis“ ist angeblich die Verfassung des Deutschen Ende 2016. Keine Zeitung, kein Sender, der diesem Schreckensphänomen nicht täglich sein Opfer bringt. Freilich: Dafür, dass Deutschland in Angst erstarrt, läuft das Weihnachtsgeschäft allerdings bisher prima! Die Aufforderungen, zur Vorbeugung der unausweichlichen Katastrophe 20 Liter Wasser sowie einige Dosen Bio-Corned-Beef plus veganes Knäckebrot einzulagern, haben, wie mir mein soziales Umfeld berichtet, etwa 98 Prozent der Deutschen souverän ignoriert: World War III und Fessenheim I scheinen postfaktisch noch keine Chance zu haben gegen Helene Fischers Weihnachtsgala und den potenziellen Mörderflüchtling von Zwickau oder Nürnberg. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass die Chefredakteure aller großen deutschen Zeitungen sich öffentlich dafür zu entschuldigen hätten, dass sie jahrelang nicht hinreichend über die „Döner-Morde“ berichtet haben, als es an der Zeit war.

        Fazit: Ohne jeden Scherz folgt schon das Ende dieser Kommentars: Wer mit Migration nicht leben will und kann, ist vielleicht ein „besorgter“, auf jeden Fall aber ein besorgniserregender, in der neuen, globalisierten Welt nicht angekommener Bürger. Er ist, nach allen kriminologischen Erkenntnissen der letzten 150 Jahre, in hohem Maß gefährdet und gefährlich, denn er ist subjektiv desintegriert, enttäuscht, frustriert, objektiv auf der Verliererseite. Er neigt in deutlich überproportionalem Maß zum sozialen Rückzug, selbstdestruktivem Verhalten und Sucht, zu irrationalem Hass auf vermeintlich Schwächere und Minderheiten, zu Gewalttaten und zum Anschluss an totalitäre Glaubensgemeinschaften religiöser und politischer Art.

        Über all das gibt es wirklich vorzügliche Studien aus den USA, einer Nation mit langer und großer Erfahrung in solchen Sachen. Viele dieser Untersuchungen befassen sich übrigens mit durch deutsche Flüchtlinge im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert verursachten Problemen. Die überwiegend alleinstehenden, unbegleiteten jungen Männer, die da als Wirtschaftsflüchtlinge auf abenteuerlichen, oft illegalen Wegen aus Berlin, Hamburg, Dresden oder München ins Land ihrer Träume strömten, wollten einfach nicht einsehen, dass sie ihre rückständige deutsche Kultur gefälligst am Hafen von New York City abzugeben hätten. Der eine oder andere soll damals sogar eine junge amerikanische Frau vergewaltigt haben.

        Thomas Heinemann

  6. ADSler mit Terror in Verbindung zu bringen ist unpassend und dumm. Ist das Lüneburger Aktionismus kranke Menschen zu defamieren, um sich zu profilieren? Was kommt als nächstes? Rollstuhlfahreraktionismus um die Flucht des Täters zu beschreiben?

    • @Brandt

      Erst lesen und denken, dann nachdenken (sofern möglich) und erst danach loslabern, um zuletzt viellecht zu posten! Jenckel schreibt über „die Phrasen von Politikern mit ADS, die jetzt reflexartig landesweit ihren Aktionismus ausleben“. Im Unterschied zu Ihnen, der ohne Anlass einen Redakteur angreift, „defamiert“ Jenckel niemanden, sondern bedient sich aus geheimnisvollen Gründen (vielleicht, weil er wie das 100 Millionengrab am Bockelsberg in simulationskünstlerischer Vieldeutigkeit zu schillern wünscht) einer Abkürzung, die eine der folgenden Bedeutungen haben kann:

      Accelerator Driven System, ein Kernreaktor-Konzept
      Active Denial System, Anti-Personen-Mikrowellenwaffe
      Adaptives Dämpfersystem, ein elektronisches System in Kraftfahrzeugen
      Addison Airport in Dallas (IATA-Flughafencode)
      Adler/Düring/Schmaltz, Kommentare zur nationalen und internationalen Rechnungslegung
      Aitken Double Star Catalogue
      Aktionsgemeinschaft von Demokraten und Sozialisten, studentische Organisation
      Allgemeine Depressionsskala
      Allgemeine Deutsche Seeversicherungsbedingungen
      Alliance Data Systems, ein US-amerikanischer Kreditkartendienstleister
      Alternative démocratie socialisme, eine französische Partei
      American Daffodil Society, Vereinigung für Narzissenzucht
      American Depositary Share, US-amerikanisches Aktienzertifikat
      American Dialect Society, Gesellschaft zur Erforschung des amerikanischen Englisch
      Anti Discoloration System, Mischung von Substanzen zur Verhinderung von Verfärbungen
      Astrophysics Data System, Datenbank für astronomische und astrophysikalische Fachliteratur
      Automatic Dependent Surveillance, System der Flugsicherung
      Adobe Document Services, eine Dokument-Aufbereitungs-Software, die SAP benutzt
      Advanced Design System, eine spezielle Simulationssoftware für die Nachrichtentechnik
      Advantage Database Server, ein relationales Client-Server-Datenbanksystem
      Algorithmen und Datenstrukturen, ein Pflichtfach für Informatiker in Österreich
      Alternate Data Streams, siehe Alternativer Datenstrom#Windows
      Alternative Distributions System, in der Hotellerie für die Buchbarkeit von Hotels
      AutoCAD Development System, C-Programmbibliotheken von AutoDesk
      Automated Deployment Services, ein System zum Verteilen von Betriebssystemen
      Automation Device Specification, genormte Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen Objekten
      Admiral der Seebefehlsstellen, eine Dienststelle der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg
      Antidiskriminierungsstelle des Bundes
      Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager und Volksmusik e.V.
      Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V.
      Arbeitsgemeinschaft Deutscher Studentenschaften, „rechte“ Abspaltung des VDS
      Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig, deutscher Sozial- und Grenzverband
      Anti-de-Sitter-Raum, eine der drei maximal symmetrischen Raumzeiten
      Autorinnen und Autoren der Schweiz, Schweizerischer Schriftstellerverband

      FALLS, Brandt, die von Jenckel verwendete Abkürzung einen Bezug zum „reflexartigen Aktionismus der Phrasendrescher“ hätte haben sollen, welche es, wie Ihre dumme Einlassung hier zeigt, ja nicht nur unter Politikern gibt, hätte der Redakteur bei seiner Bezugnahme auf kindliche Verhaltensstörungen, die sich durch Probleme mit Aufmerksamkeit, Selbstregulation und Impulsivität sowie manchmal auch durch ausgeprägte körperliche Unruhe äußern, sicher statt ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) das Kürzel ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) verwendet und sich damit eines bildhaften Ausdrucks bedient, dessen Gebrauch alleine schon aufgrund seiner Unschärfe in der medizinischen Diagnostik (ebenso wie die Ausdrücke „Nervosität“ oder „Reizbarkeit“) keinerlei Herabsetzung einer Gruppe von Kranken bedeuten kann — außer natürlich unter Leuten wie Ihnen, die, ohne zu wissen, wovon oder worüber sie reden, mit reflexartigem Aktionismus das Phrasendreschen beginnen, um einfach irgendwo dabei zu sein.

  7. Der größte Phrasendrescher ist Herr Jenckel selbst. Nicht nur das er die Tat relativiert, nach dem Motto es hätte jeden treffen können und ohne Kenntnis des Täters schon mal dessen Motivlage schildert:…Ziel ist der Polizeistaat, Vergeltung, Angst säen etc. … und dann auch schon mal die Kapitulation ausruft, weil er verstanden hat: …wir müssen mit dem Terror leben…für mich klingt das wie: regt euch nicht auf, alles normal gewöhnt euch dran. Ich kenne den Täter auch nicht, aber die wiederkehrenden Merkmale, die ich sehe, veranlassen mich zu spekulieren, dass es sich um einen Muslim handelt, den gerade die Religion seiner Opfer und wie sie diese leben, nicht egal ist. Es sollte sicherlich mal wieder Anders- oder Ungläubige treffen oder Menschen die Seine Religion nicht entschlossen und grundlegend also fundamental genug leben. Beispiele für diese Tat gibt es leider viele und es wird sich wie immer darum gedrückt werden das geistige Fundament dieser Taten zu benennen: Den Islam, dessen Prophet nicht nur das Vorbild für Gewalt liefert, sondern dessen Schriften wie der Koran und die Hadithen nur so vor Gewalt strotzen und willigen Gläubigen, die ihre Religiosität über das Menschsein stellen, das Werkzeug in die Hand geben ihm das Töten zu gestatten. Solange die Gesellschaft diese geistigen Fundamente ignoriert und gerade die Muslime nicht bereit sind diesen Teil ihres Religiösen Fundaments offen zu benennen und offen auf Distanz zu gehen sondern die Dogmen ihres Glaubens weitertragen anstatt sie zu reformieren, wird das Töten weitergehen und Herr Jenckel wird recht behalten: wir müssen mit dem Terror leben. Das wird aber auch zur Folge haben, dass wir in der Entschlossenheit und in der Staats- und Sicherheitspolitik den Weg Israels gehen müssen, um nicht den Weg der orientalischen Christen nehmen zu müssen, der in dem langen Weg der Auslöschung endete.

    • Andreas Janowitz

      Ich hörte den Abend zufällig Radio, als die ersten Meldungen herein kamen hätte es genau so gut :“Ein LKW Fahrer erlit während der Fahrt einen Herzanfall/versank in Sekundenschlaf “ lauten können.
      Nichts war bekannt von dem erschossenen Beifahrer und auch kein Verdächtiger war gestellt und obwohl die Beweisaufnahme gerade erst begonnen hatte wussten gewisse Herrschaften schon ganz genau wer, was aus welchem Grund getan hatte.

      Schlichtes Raten, Urteilen aufgrund von Verdacht und Vorurteil oder schlimmer: Taktieren irgendwelcher Interessengruppen in den „Hallen der Macht“ sind schlechtest mögliche Ratgeber, wenn man denn aus der jüngsten Vergangenheit zu lernen gewillt ist und über ein kleines Maß an Impulskontrolle verfügt.

      Genau einer solchen „Argumentationskette“ folgend brachen wir, unsere Fraktion auf der globalen Bühne, ohne Not diesen Kulturkampf vom Zaun. Der Kern des bundesdeutschen Sicherheitsapperates war schließlich auf unrühmliche Art in die „Beweiskette“ verwickelt, welche zur Invasion im Irak führte, mit allen Folgen für das hier und jetzt.

      Wir sind verantwortlich für diesen Konflikt. Eigene Opfer unvermeidlich.

      Welches Friedensangebot kommt denn schon? Totale Unterwerfung? Wer würde darauf eingehen?

      Wieso können Juden, Christen und Muslime nicht am Tempelberg den „Frieden des 7. Tages“ schließen? Weil sie alle Fundamentalisten sind. Einer (schein)heiliger als der andere!

      • “ Ein LKW Fahrer erlit während der Fahrt einen Herzanfall/versank in Sekundenschlaf “ lauten können.“

        Können? Ja, wäre in diesem Falle aber unwahr. Und Wenn man die Vergangenheit betrachtet und den erschossenen Beifahrer sieht, wären die Schlussfolgerungen völliger Blödsinn, denn ein Fahrer ,der einen Herzinfarkt hatte, kann den Beifahrer nicht mehr erschiessen. Das leuchtet selbst einem 10 jährigen ein.
        Nein, der Fahrer ist nichtdeutscher Herkunft, heisst Anis A. und wurde mit einer DNA Analyse identifiziert.
        Die Worte, die Sie für andere klar denkende und wache Menschen ,sowie Kommentatoren hier benutzten, gelten eher für Sie. Man nimmt es Ihnen wohl aber nicht übel, da man weiß, daß Menschen die Realität hartnäckig und vehement verdrängen,wenn sie sie einfach nicht wahrhaben und sich eingestehen wollen,daß sie mit ihrer ideologischen Blindheit falsch lagen.

        • @andy, du Schwallkübel, kannst du nicht lesen? Bist du ein Chatbot? Wirst du einfach angeknipst und ratterst dann irgendeinen Unrat raus, bis deine Omi dich wieder abschaltet? „Nichts war bekannt von dem erschossenen Beifahrer und auch kein Verdächtiger war gestellt“, hatte Andreas geschrieben und deinen ganzen blöden Sermon damit überflüssig gemacht, lange bevor du ihn zuende getippt und abgeschickt hattest.

          WENN „Anis A.“ tatsächlich existiert „und mit einer DNA Analyse identifiziert“ wurde, heißt das NOCH LANGE NICHT, dass er auch der Fahrer gewesen sein muss, du Schwachmat. Die Worte, „die du, andy, für andere klar denkende und wache Menschen ,sowie Kommentatoren hier benutzt, gelten allein für dich. Man nimmt es dir wohl aber nicht übel, da man genau weiß, daß du (unter welchem Alias-Namen du auch immer schreibst) die Realität hartnäckig und vehement verdrängst,weil du, andy, sie einfach nicht wahrhaben und dir eingestehen willst,daß du mit deiner ideologischen Blindheit grundsätzlich immer falsch liegst.“

          • @udo

            WENN „Anis A.“ tatsächlich existiert „und mit einer DNA Analyse identifiziert“ wurde, heißt das NOCH LANGE NICHT, dass er auch der Fahrer gewesen sein muss, du Schwachmat.

            Na wer keine Argumente hat, muss beleidigen, sagte mein Lehrer immer. Übrigens mit dieser billigen, abgefalmten Verleugnungstaktik bescheren Sie und andere hier der AFD immer mehr Wähler. Laut aktuellen Umfragen sind die bereits bei 15,5% ,also weit vor Linken &Grünen. Vielleicht 2017 zweitstärkste Partei!? *schmunzel*

            *Ich wünsche besinnliche und erholsame Weihnachten!*

          • Hallo „andy“,

            wenn zu Augenmaß, Zurückhaltung und dem Absehen von pauschalen Vorverurteilungen anhaltende Kommentatoren wie Herr Udo Tröger der AfD „Wähler bescheren“, dann werden fortgesetzt unter hundert verschiedenen Namen durchweg immer und überall auf die gleiche abstoßende Art zeternde und verleumdende Brüllaffen wie Sie, „andy“, der AfD mit Sicherheit zahllose Wähler kosten. Oder meinen Sie tatsächlich eine ständig in den schrillsten Tönen des verrückten Überschnappens gellende Kreischsäge wie Sie könnte postive Effekte der Vereinswerbung erzielen?

    • Klaus, Klaus, Klaus, Sie scheinen zu den Menschen zu gehören, die sich nur so richtig wohlfühlen, wenn sie ganz fest kuschelig in eine nach außen panzeratig versteifte ideologische Zwangsjacke eingeschnürt sind, sich am Gängelbändchen von glattgelutschten Gummifloskeln im kleinen Kreis des Pöbelantentums herumführen lassen und derart gesichert und unerkannt nach Herzenzlust „Ätsche-Bätsche, bähbähbäh!“ durch die Spalten ihrer geistverkleinernden Isolierzelle krakeelen dürfen. Warum ich auf Ihren hier wieder nur reflexartig herausgeschleuderten, aber erneut voller Besitzerstolz ausgebreiteten Meinungsmüll überhaupt eingehe, sage ich Ihnen vorab Klaus: Wenn Sie sich bemühen, genau hinzuschauen, und aufgrund Ihrer Nähe zum Thema über einiges Tatsachenwissen verfügen, sind Ihre Kommentare (etwa zum Arena-Vamos-Investoren-Trauerspiel) zupackend, bissig und treffend. Doch sobald Sie sich auf Intuition, Aufgeschnapptes, Vorurteile sowie basale Affekte verlassen und auf Ereignisse reagieren, deren Implikationen den engen Horizont Ihrer sehr bescheidenen Kenntnisse weit hinter sich lassen, rasten die unverstandenen Automatismen primitiver Neid- und Abwehrwallungen bei Ihnen ein, die Sie sich durch die extremistischen Parolen und Deutungen von an leicht erregbaren Empörungsmarionetten wie Ihnen besonders interessierten Demagogen bestätigen, verstärken und mit immergleichen, ekelhaft glibbernden Argumentationssurrogaten schmieren lassen.

      „Relativieren“ ist, anders als Sie wähnen, Klaus, KEIN Schimpfwort. Wo haben Sie sich diesen verrückten Unfug bloß einreden lassen? „Relativieren“ heißt „in Beziehung setzen“ oder „vergleichen“, eine Gedankenoperation, ohne die selbst ein so herablassend auftrumpfender Rechthaber wie Sie nicht auskommt. SIE, Klaus, schwatzen, nachdem Sie Jenckel – aus unhaltbaren Gründen – bespuckt haben, wie ein stumpfsinniger Papagei los und „relativieren“ (= vergleichen), was das Ressentiment des kleinen Eigentümers petrifizierter Voreingenommenheiten hergibt: „die wiederkehrenden Merkmale, die ich sehe, veranlassen mich zu spekulieren, dass es sich um einen Muslim handelt.“ Herr Jenckel schreibt über den Berliner Anschlag als ein Beispiel für „fanatische Taten“, Klaus, „die jeden treffen können ohne Ansehen von Geschlecht, Religion, Hautfarbe und Herkunft“. SIE schreiben über den Anschlag als handle es sich um eine persönliche Einladung an Sie, Ihr krudes Rudimentärgeseiere über die Sprache der Gewalt in monotheistischen Religionen (Haben Sie einmal die von Hass, Abscheu und blanker Vernichtungswut ausgemalten Schlachtgemälde im Alten und Neuen Testament studiert?) über unsere Köpfe auszugießen, um am Ende Ihrem Vorwurf an Jenckel, er „rufe die Kapitulation aus, „weil er verstanden hat: …wir müssen mit dem Terror leben“ in schönster Idotie zu widersprechen, indem nun Sie ausrufen: „Herr Jenckel wird recht behalten: wir müssen mit dem Terror leben.“

      „Der größte Phrasendrescher ist Herr Jenckel selbst“, Klaus? Ich fürchte, SIE überragen Jenckel in dieser Hinsicht um ein Vielfaches.

      Unsicherheit ist gewiss schwer zu ertragen, Klaus. Ob darum Ihr vorlautes Bescheidwissen im Recht ist, ergibt sich aber nicht schon aus dem Bedürfnis danach, sie zu reduzieren. Denn Rechtsstaatlichkeit besteht am Ende darin, die Schuld dem Täter und nicht seiner Herkunft zuzurechnen. Die Tatsache, dass die meisten Morde von Verwandten und Bekannten der Opfer begangen werden, könnte kein allgemeines Vorurteil über Verwandtschaft und Bekanntschaft begründen: weil Morde, auf die Zahl der Familien und Bekanntschaften bezogen, selten sind.

      Man muss sich nicht dumm stellen: Es spricht einiges dafür, dass es einen islamistischen Hintergrund der Tat gibt. Wenn aber ein muslimischer Migrant ein Attentat begeht, reicht das nicht aus, um etwas über muslimische Migranten als solche und über die Flüchtlingspolitik zu befinden. Die Tat ist darum auch dann nicht der „GAU“ der Flüchtlingspolitik, wenn sie ein Flüchtling begangen haben sollte. Zu deren Scheitern gehört es, wenn die Kommunen ihre Folgen nicht mehr bewältigen können, wenn ausweglose Gettos entstehen, die Kriminalität flächendeckend steigt und Ressentiment zum beherrschenden Gefühl wird, weil Personen nur noch als Exemplare wahrgenommen werden. Und wenn dies alles, sofern es zutrifft, beschönigt wird.

      Bevor erste Reflexe sogleich die Flüchtlingspolitik als Ermöglichung des Berliner Schreckens aufbrachten, war die Ähnlichkeit des Tathergangs zum Attentat von Nizza leitend. Dessen Täter, ein Tunesier, lebte schon elf Jahre in Frankreich. Er war nicht von Frau Merkel „hereingelassen“ worden, so wenig, wie die allermeisten Attentäter von Paris und Brüssel Flüchtlinge waren. Außer dass er Einwanderer war, war der Täter von Nizza auch noch Kleinkrimineller, er war gewalttätig gegen seine Frau, er war in psychotherapeutischer Behandlung gewesen und nach Auskunft seiner Familie die meiste Zeit seines Lebens nicht religiös.

      Niemand weiß zum jetzigen Zeitpunkt, wie es sich in allen diesen Dimensionen mit dem Attentäter von Berlin verhält. Aber gewiss ist, dass alle diese Dimensionen niemals zur Analogiebildung herangezogen würden. Niemand sagt: Lasst uns in aller Schärfe gegen die Kleinkriminellen vorgehen, denn es sind alles tickende Zeitbomben. Niemand sagt: Wer seine Frau schlägt, setzt sich auch in einen Lkw und rast in die Menge. Niemand sagt, die Aufenthaltsgenehmigung von Bürgern, die psychotherapeutische Hilfe beanspruchen, sei zweifelhaft. Warum sagt das niemand? Weil es absurd wäre. Allenfalls glauben manche, dass Leute muslimischer Herkunft, die nicht oder friedlich religiös sind, sich bloß tarnen, weswegen ihre Religion selbst dann ausreichen sollte, misstrauisch gegen sie zu sein, wenn sie ihr gar nicht oder friedlich anhängen.

      Man ist also, aus politischen Gründen, wählerisch. Der Tatverdächtige von Freiburg war für viele kein niederträchtiges Individuum, sondern ein Flüchtling, woraus ein Anspruch auf Berichterstattung zur Hauptsendezeit gezogen wurde, der weit über das hinausgeht, was bei nicht-migrantischen Vergewaltigern und Frauenmördern erwartet wird.

      Man beugt sich damit einer Sicht, die in Tatverdächtigen und Tätern vor allem Merkmalsträger erkennt. Das beruht nicht nur auf einem Denkfehler, wie leicht zu sehen ist, wenn Ausnahmen davon gemacht werden. Anders Breivik war kein Muslim, in Nordirland wurde jahrzehntelang gebombt, ohne dass hierzulande Nordiren um ihren Ruf zu fürchten hatten, dasselbe gilt für Mexikaner oder Guatemalteken. Niemand schließt aus den unfassbar grausamen Gewalttätigkeiten in diesen Ländern auf Eigenschaften unbescholtener Personen, ganzer Gruppen oder pauschal auf alle Leute, die von dort kommen.

      Der entscheidende Unterschied liegt auf der Hand: Es gibt keine „Kriegserklärung“ aus solchen Ländern an die westliche Welt. Wer bereit ist, im Flüchtling und im muslimischen Migranten als solchen die Gefahr zu sehen, bekräftigt genau eine einzige Weltsicht: die des Heiligen Krieges. Im Grunde erkennen Leute, die jetzt von „Merkels Toten“ sprechen und den Ausnahmezustand als Schlüssel zur Wirklichkeit begrüßen, den IS als den wahren Repräsentanten der muslimischen Welt an.

      • Genau diesen typischen Reflex von Ihnen meine ich. Die Täter Pathologisieren, dann braucht man sich mit den Hintergründen und religiösen Motiven dieser Taten nicht auseinandersetzen. Alles gut Diskussion beendet. Das Problem wird bleiben, die islamische Ideologie wird weiter diese Menschen hervorbringen.

        • Klaus,

          können Sie eigentlich nur in vorgefertigten und versteinerten Phrasen sprechen? Ist es nicht gerade das, was Sie an Typen wie Pols, Salewski und Nahrstedt immer beklagen? An Leuten die nur noch Hülsen und Blasen über die Lippen bringen? Warum machen Sie dasselbe, anstatt sich Gedanken zu machen und erst nach reiflicher Überlegung zu antworten? Ist es so schlimm für Sie, einmal nicht recht zu haben? Möchten Sie einfach in Ihrer kleinen geschlossenen Zelle weiterleben und in Ruhe durch den Türspalt zetern?

          Wo in meinem Text ist von einer „Pathologisierung“ des Täters die Rede gewesen? Ich habe allenfalls einer „Kriminalisierung“ das Wort geredet. Und meinen Sie im Ernst, der arme Irre hat den Koran studiert, bevor er sich zum Massenmord entschlossen hat? Wohl kaum, oder? Was das Denken und die kritische Durchdringung von ideologischen Reklame- und Propagandaschriften angeht, wird es bei ihm nicht viel anders bestellt gewesen sein, als bei Ihnen, Klaus: er – wie Sie auch – greift nach irgendeinem plakativen Unsinn, der ihm und seiner emotionalen Disposition entgegen kommt (einem Zorn, einer Unzufriedenheit oder Empörung, deren Ursachen in der Regel immer rein persönlicher Art sind – bei ihm und vermutlich bei Ihnen ebenfalls, Klaus) und dann grübelt und brodelt so einer und aus der brütenden Tatenarmut folgt zuletzt die Tat, die bei ihm ein menschenschlächterisches Blutbad ist, bei Ihnen, Klaus, Gott sei´s gelobt, nur ein gedanklicher Offenbarungseid und ein stolzes Wiederkäuen millionenfach eingespeichelter Plattitüden.

        • Und noch etwas „Klaus“: Wenn Sie tatsächlich aus innerster Überzeugung auch für das einzustehen vermögen, was Sie dem hier ständig auf´s Neue servierten Phrasensalat Ihres Meinens und Glaubens an Unverschämtheiten vorausschicken (Z. B.: „Der größte Phrasendrescher ist Herr Jenckel selbst.“), warum melden Sie sich nicht einfach einmal in der LZ-Redaktion und vereinbaren mit dem geschäftsführenden Redakteur und Online-Chef einen Interview-Termin, bei welchen Sie Gelegenheit haben, auf Fragen zu antworten und so in fünf bis zehn Minuten Drehzeit Ihre Position darzulegen und diese per Video-Aufzeichnung unter die Leute zu bringen sowie der Nachwelt zu überliefern?

        • Bettina Schneider

          Herr/Frau Klaus, Ihre vollkommen beknackte Antwort an Jürgen K. zeigt mir, dass Sie entweder (a) nicht in der Lage sind, glasklaren, aber Ihren Vorurteilen widersprechenden Argumenten zu folgen oder (b) dermaßen im Bewusstsein Ihres unbedingten Rechthabens eingekerkert sind, dass Sie mit Vernunft und Gesprächsbereitschaft schlicht nicht mehr erreicht werden können. Wie ein kluger Mann wie der Leserbriefschreiber K. sich überhaupt an einen unterbelichteten Tropf wie Sie wenden kann, begreife ich nicht.

          • Och Bettina, wenn man kurz gestrickt ist begreift man vieles nicht. Habe Geduld manches mal kommt die Erkenntnis noch. Trotzdem empfehle ich auf das Geschriebene einzugehen, wenn Sie inhaltliche Verständnis Fragen haben, helfe ich gerne.

          • Bettina Schneider

            Genau diesen typischen Reflex von Ihnen meine ich, Klaus. Eine junge Frau [p]athologisieren, dann braucht man sich mit den Hintergründen und seriösen Motiven ihrer Frage nicht auseinander[zu]setzen. Alles gut[,] Diskussion beendet. Das Problem wird bleiben, die primitivistische Ideologie wird weiter Menschen wie Sie hervorbringen. Trotzdem empfehle ich Ihnen, Klaus, mal auf das von Jürgen K. Geschriebene einzugehen, wenn Sie inhaltliche Verständnis[f]ragen haben, helfe ich gerne.

      • Jürgen, selten einen Kommentar mit so vielen inhaltsleeren Worten und Verdrehungen gelesen, nur um mal wieder Nebelbomben zu schmeißen. Sicher ist relativieren kein Schimpfwort, hat auch Klaus nicht behauptet. Nur sie relativieren, um Zusammenhänge zu verschleiern und Pathologisieren, wie Klaus schon richtig festgestellt hat, um einer notwendigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit den geistigen Wurzeln des Übels aus dem Weg zu gehen. Man darf nur hoffen, dass Menschen wie Sie nicht in verantwortungsvolle Positionen gelangen. Als Mitglied einer Glaubensgemeinschaft steht man sehr wohl in der Verantwortung für diese Gemeinschaft, da erwarte ich, dass Stellung bezogen wird, gerade in Bezug auf die Glaubensbestandteile, die diese Gewalt begünstigen und hervorbringen. Die Beileidsbekundungen der entsprechenden Verbände beziehen sich immer auf das wie der Tat nie auf deren warum und woher. In der Regel stellen sie ihre Glaubensideologie noch selbst als Opfer da.

        • @Peter

          Selten einen hirnrissigeren Quatsch gelesen als Ihr Geblubber, Peter. Sind Sie tatsächlich fähig Geschriebenes (auch von Ihnen selbst Geschriebenes) zu verstehen? Ich habe da meine Zweifel. Steht „man“ im Angesicht des mutmaßlichen Mörders Kurt-Werner W., ein Friedhofgärtner und gläubiger Protestant, der 1989 die Unternehmergattin Birgit Meier getötet haben soll (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/362252-spurensuche-im-mordfall-birgit-meier), „als Mitglied einer Glaubensgemeinschaft in der Verantwortung für die Gemeinschaft“ evangelischer Christen? Erwarten Sie da auch, „dass Stellung bezogen wird, gerade in Bezug auf die Glaubensbestandteile, die diese Gewalt begünstigen und hervorbringen“? Und beziehen sich nicht auch hier „Beileidsbekundungen der entsprechenden Verbände immer nur auf das wie der Tat nie auf deren warum und woher“? Stellen nicht auch Christen „in der Regel ihre Glaubensideologie noch selbst als Opfer da“? Würden Sie, Peter, das alles mit großer Vehemenz fordern? Oder würden Sie lieber versuchen, der „notwendigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit den geistigen Wurzeln des Übels aus dem Weg zu gehen“?

          Begreifen Sie, was für einen bescheuerten Quatsch Sie geschrieben haben, Peter? Oder sollte „man“ sich um Leute wie Sie einfach nicht scheren? Sollte „man“ Sie schlicht mit Ihrer penetranten Dummheit allein lassen und Ihnen wünschen, dass Sie das Christkind übermorgen trotzdem nicht vergisst?

          • Oder sollte „man“ sich um Leute wie Sie einfach nicht scheren? Sollte „man“ Sie schlicht mit Ihrer penetranten Dummheit allein lassen und Ihnen wünschen, dass Sie das Christkind übermorgen trotzdem nicht vergisst?
            ein frommer wunsch, dem ich nur zustimmen kann. schmunzel.

          • Darum geht es Georg J: „Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Korans leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen.“ Zafer Senocak, türkischer Schriftsteller
            Die Quelle der Gewalt sollte zum versiegen gebracht werden um zu verhindern, dass weitere Generationen von religiös stimulierten und herangezogenen Gewalttätern die Welt mit Terror überziehen. Und wenn Ihr Friedhofsgärtner tatsächlich durch seine Glaubensinhalte zum Mörder geworden ist, wird seine Glaubensgemeinschaft sich sicherlich kritisch und aufklärerisch mit diesen Inhalten auseinandersetzen, damit soetwas sich nicht wiederholt und für solche Tat herhalten kann.
            Sie sollten ihren Kommentar sich mal laut vor dem Spiegel vorlesen. Vielleicht fällt ihnen etwas auf.

          • @Klaus-Peter-Gerd Kaminski

            Es mag ja sein, Klaus-Peter-Gerd Kaminski, dass Herr Zafer Şenocak (* 25. Mai 1961), ein seit 1970 in Deutschland lebender Schriftsteller türkischer Herkunft, am 29. Dezember 2007 in einem Artikel in der Welt (https://www.welt.de/politik/article1500196/Der-Terror-kommt-aus-dem-Herzen-des-Islam.html) behauptet hat, „der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Korans leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen.“ Und es mag sogar sein, dass er recht damit hat, dass der Koran die Sprache der Gewalt kennt wie auch die Bibel sie kennt: „Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten. 11 Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen. 12 Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie. 13 Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. 14 Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 15 So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. 16 Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, 17 sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 18 damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.“ (Dtn 20, 10-18)

            „Die Quelle der Gewalt sollte zum versiegen gebracht werden[,] um zu verhindern, dass weitere Generationen von religiös stimulierten und herangezogenen Gewalttätern die Welt mit Terror überziehen.“ Ja, Klaus-Peter-Gerd Kaminski, aber gibt es diese eine „Quelle der Gewalt“? Warum morden von viereinhalb Millionen derzeit in Deutschland lebenden Muslimen nicht mehr als eine Handvoll? Warum von den 24 Millionen evangelischen Kirchenmitgliedern auch nicht mehr? Und von den 25 Millionen Mitgliedern der Katholischen Kirche auch nicht? Warum sind Morde aus religiösen Gründen in Deutschland so verschwindend selten?

            Der Punkt, Klaus-Peter-Gerd Kaminski, ist, dass heute NIEMAND, der als Mensch ernst genommen werden möchte, das Recht hat, einen Moslem oder einen Christen (oder den Angehörigen irgendeiner anderen Religion) unter Verdacht zu stellen, er sei ein (potentieller) Gewalttäter, ALLEIN NUR DARUM, WEIL er ein Moslem oder ein Christ ist.

            Bestreiten Sie das, wo wollen Sie dann eine Grenzlinie ziehen? Sie stigmatisieren Individuen, weil Sie einer Gruppe (in diesem Fall einer Glaubensgemeinschaft) angehören. Sie beugen sich dann einfach, darauf hatte „Jürgen K.“ oben hingewiesen, „einer Sicht, die in Tatverdächtigen und Tätern vor allem Merkmalsträger erkennt. Das beruht nicht nur auf einem Denkfehler, sondern auf einem rational nicht mehr begründbaren Vorurteil, auf einer ›emotionalen‹, jedenfalls irrationalen Voreingenommenheit, wie leicht zu sehen ist, wenn Ausnahmen davon gemacht werden. Der Massenmörder Anders Breivik war kein Muslim, in Nordirland wurde jahrzehntelang gebombt, ohne dass hierzulande Nordiren um ihren Ruf zu fürchten hatten, dasselbe gilt für Mexikaner oder Guatemalteken. Niemand schließt aus den unfassbar grausamen Gewalttätigkeiten in diesen Ländern auf Eigenschaften unbescholtener Personen, ganzer Gruppen oder pauschal auf alle Leute, die von dort kommen.“

          • Georg, ich weiß nicht ob es bei Ihnen an mangelnder Bildung liegt oder an bewusst herbeigeführter Irreführung. Sie müssen sich Einfach mal die dogmatischen Unterschiede des Islam und des Christentums anschauen und den Unterschied des Koran und der Bibel. Bei der Betrachtung von Religionen sollte es auch nicht darum gehen, ob eine besser oder schlechter ist, man sollte sie sich aber durchaus anschauen, inwieweit sie die Menschen von der humanistischen Seite her voran gebracht hat.
            Wenn ein Koran im Gegensatz zur Bibel als das gesprochene Wort Gottes daher kommt ist es schon deshalb problematisch, weil der der daran glaubt nur schwerlich bzw. gar nicht an Gottes Wort herum reformieren kann. Welcher Mensch sollte sich das herausnehmen? Hierin liegt übrigens eins der Probleme des Islam, er reformiert sich daher nicht. Bisherige Versuche von außen das Dilemma aufzulösen indem versucht wird den Koran und seine Ausführungen in den historischen Kontext zu setzen, um somit den Weg für eine Interpretation aus der Zeit heraus zu ermöglichen, wird von der muslimischen Welt massiv abgelehnt und hat dort oftmals den Tod zur Folge und macht selbst in der westlichen Welt einen Polizeischutz erforderlich. Wenn Sie sich jetzt noch die Mühe machen Georg, das Leben und Wirken des Propheten Mohammad sich anzuschauen, das insofern wichtig ist, da der Muslim in weltlichen und altäglichen Fragen sich immer wieder die Frage stellt: Wie hat oder hätte Mohamed gehandelt und dies zu seinen Leitfaden macht. Vielleicht wird Ihnen jetzt auch bewusst, was das ganze in Bezug auf Gewaltaufrufe im Koran oder Gewaltanwendung im Leben des Propheten bedeutet. Da ist der Punkt, warum der vom Westen als islamistisch bezeichnete Terror nur mit der Auseinandersetzung mit den geistigen Wurzeln bekämpft werden kann, um zu verhindern, dass er sich immer wieder aus sich selbst heraus speist.

          • Georg (Schorsch) Jonsche

            Hallo Klaus-Peter,

            Wie würde denn (bei heute ca. fünf Millionen Deutschen Staatsbürgern muslimischen Glaubens) Ihre „Bekämpfung“ des von Ihnen „als islamistisch bezeichneten Terrors, welcher sich immer wieder aus sich selbst heraus speist“, in der „Auseinandersetzung mit den geistigen Wurzeln“, nämlich der „Gewaltaufrufe im Koran oder [der] Gewaltanwendung im Leben des Propheten“ in der Praxis konkret aussehen?

            Aufklärungskurse über Ihre „Werte und Normen“ in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Riad, Dschidda, Mekka, Medina und Dammam?

            Oder Konzentration, Deportation, Elimination in Lüneburg, Bienenbüttel, Amelinghausen, Reppenstedt und Deutsch Evern?

        • @Peter
          Ich unterschreibe Ihren Kommentar zu 100%.
          Niemand ist derart vereinnahmend, aggressiv, fordernd ,beleidigend Andersgläubigen gegenüber und im Mittelalter stehengebleien,wie die Angehörigen dieser besonderen Religion mit Allmachtsanspruch.
          Selbst Gesetze wurden geändert, bez. Beschneidung und Tiere schächten. Dort werden westliche, moderne Werte über den Haufen geworfen. Das ist sonst nie möglich, nur durch Druck bei dieser Ideologie und ihren ständig dauerbeleidigten Vertretern, denen sogar Nähe zu Radikalen und extrem konservativen Saudis und Imamen vorgeworfen wird und es zu diversen Schliessungen von Moscheen gekommen ist,in denen Hass geschürt und gepredigt wird.
          Was anderes als Hass soll dabei herauskommen?

          • Johannes, können Sie denn überhaupt schon schreiben? Für Sie sind alle Katzen grau, nicht wahr? Weil Sie mal eine bei Nacht gesehen haben, nehme ich an. Wahrhaftig, Sie sind ein großer Beobachter, Johannes, und ein noch viel größerer Denker!

            Was anderes als Hass sollte bei einer Kapazität wie Ihnen daher auch herauskommen?

            „Niemand ist derart vereinnahmend, aggressiv, fordernd, beleidigend Andersgläubigen gegenüber und im Mittelalter stehengebleien,wie die Angehörigen dieser besonderen Religion mit Allmachtsanspruch“? Meinen Sie die Enthusiasten der christlichen Bibel? Also etwa Stellen wie diese: „Mose trat in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi. 27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. 28 Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann.“ (Ex 32, 26-28)

            Werden dort nicht „westliche, moderne Werte über den Haufen geworfen“? Ist das sonst noch irgendwo möglich? Oder „nur durch Druck bei dieser Ideologie und ihren ständig dauerbeleidigten Vertretern“?

    • Klaus
      logik scheint nicht ihre stärke zu sein. schmunzel. solange es den kapitalismus gibt, solange wird es auch den terror geben. ob von banken ,oder von sogenannten gläubigen. solange er sich rentiert , wird er auch ausgeführt. staaten sind kräftig mit dabei.

      • @Klaus Bruns

        Ach so, der Kapitalismus ist Schuld. Und die Gesellschaft,also „wir!“ Klar!

        Dann haben wir ja selbst Schuld und nicht etwa Anhänger einer Ideologie, die laut Koran alles und jeden missionieren sollen, einen Alleinherrrschaftsanspruch hat und deshalb niemanden mit einer anderen Konfession,Überzeugung, Glauben oder politischen und religiösen Ansicht duldet, sondern diesen sogar laut Koran, das Leben nehmen soll, wenn er diese Ideologie nicht annimmt.
        Dazu kann man nichts mehr sagen.Sprachlos!

        • Gerald
          Dann haben wir ja selbst Schuld. richtig erkannt. der islam stellt keine waffen her um andere länder zu überfallen. die liefern wir ihnen, damit sie in die lage kommen, es zu tun. bibelzitate möchte ich hier den usern ersparen, sie sind sehr oft unglaublich, obwohl es doch um den glauben gehen soll. im islam gibt es ebenfalls unglaubliche aussagen. solange menschen sich nicht davon verwirren lassen, ist alles halb so wild, schmunzel. aber wenn es geistig eben nicht reicht, fangen die probleme an. deswegen halte ich ja auch nichts von religionen. sie verwirren mehr , als es für den menschen gut tut.weihnachten feiern wollen, aber zäune mit selbstschussanlagen bauen wollen, passt eben, wie die faust aufs auge.

        • Bettina Schneider

          In Ihrer akuten Sprachlosigkeit sabbeln und brabbeln Sie aber sandige, Ihnen von anderen in den Mund geschobene Kokolorekekse heraus wie wie eh und je Norald Gerbert.

  8. Zitat: “ „Die Antwort auf die Attacken muss heißen: mehr Demokratie und mehr Offenheit. “

    Ganz falsch! Die Antwort lautet. Die Gesetzgebung „wiederherstellen“,mit aller Härte (und nicht weichgespülter linksgrüner Dummheit und Realitätsferne ) Feinde unserer Demokatie sofort ausweisen und auf die Bevölkerung hören!

    Demokratie heisst „Herrschaft durchs Volk!“

    Und das Volk will keine faschistoide Ideologie mit Allmachtsansprüchen, die mit Machete,Maschinenpistolen, Messer und LKW`s den „Ungläubigen“ eingeprügelt werden.

    • @andy Wieland, mein Kleiner, woher weiß ein anonymer randalierender Sprücheklopfer wie du denn, was „das Volk“ will?

      Hast du zu deinem „mit aller Härte wieder herstellenden Gesetzgeber-Gott“ vielleicht die gleiche herrlich direkte Verbindung wie die mordenden Spinner (woher immer sie kommen und woran immer sie glauben) zu dem ihrigen?

      • @Udo:
        Ich weiß nicht , wie es Ihnen geht,Herr Tröger.
        Aber ich weiß ganz sicher,daß das Volk keine Terrorattacken ,Machetenmorde, Vergewaltigungen und religiös motivierten Extremismus wollen.
        Es soll ja aber Kranke geben,die das so wollen.

    • andy
      ich war soldat, sie bis heute ein kind. linksgrüne dummheit? wer regiert denn bei uns seit jahrzehnten? linksgrün?

      • @Klaus Bruns
        Eine Groko, die man als so weit linksgrün bezeichnen muss, daß es schon weh tut. Und die politischen Aspekte un dEntscheidungen so nah an linksgrün , um die Opposition, für eine mögliche Option zur Bildung einer neuen Koalition im Jahre 2017, nicht zu sehr zu verärgern!

  9. Niels Webersinn kommt jetz bestimmt gleich wieder mit Peter Luths an der Hand um die Ecke gebogen, um aufgeregt in die Tacheles-Kameras von Focus und NDR zu kreischen und nach einer Herde stahlbewehrter Kampfelephanten zu verlangen, hoch oben in den Howdahs auf deren Leitkühen die von Federbusch und Helm geschmückten Heiko Meyer und Claudio Patrik Schrock-Opitz einer so berittenen Hundertschaft mit Harnisch, Schild und Dreschflegel ausgestatter privater Ordnungskräfte durch die Fußgängerzonen der Innenstadt voran paradieren.

  10. Sehr geehrter Herr Joachim Zießler,

    in Ihrem heutigen Kommentar, in welchem Sie über das Ziel hinausschießen, indem Sie »das Massaker vom Breitscheidplatz« umstandslos dem »menschenverachtenden Hass der Gotteskrieger« korrellieren, obwohl die Wahnsinnstat irgendeines durchgeknallten Agent Provocateur noch nicht ausgeschlossen werden kann, schreiben Sie völlig richtig: Der Hass von weltanschaulich fanatisierten Gewalttätern, »ABER AUCH VON RECHTSRADIKALEN auf unsere Art zu leben, aber noch mehr unsere Angst vor diesem Hass werden unsere Gesellschaft verändern. Das lässt sich nicht verhindern, weil die Vereinfacher, die geschlossene Grenzen und verschärfte Gesetze als Lösung anpreisen, schlicht lügen. Erst im August gab sich Deutschland ein neues, gutes Sicherheitspaket. Ein Aufstocken wäre überflüssig. Zumal nicht einmal in einem totalen Polizeistaat Anschläge auf weiche Ziele wie Weihnachtsmärkte zu verhindern wären.

    Die freien Gesellschaften leben noch lange in einer Ära des Terrors. Wir werden uns an einen Alltag gewöhnen müssen, in dem sich Krieg und Frieden in einer Art Schwebezustand befinden. So wie im Brüssel und im Frankreich des Ausnahmezustandes. Ob sich die Deutschen trotz dieses Drucks noch als Teil einer freiheitlichen Gesellschaft verstehen werden, hängt davon ab, ob sie der Hetze der Vereinfacher widerstehen, die eine Gesellschaft ablehnen, die Verfolgten Schutz bietet, sogar auf die Gefahr hin, dass sich Massenmörder unter denen verstecken, die in Massen vor Mördern fliehen.

    Opfern wir Freiheit, Mitgefühl und Toleranz auf dem Altar der Sicherheit, haben der Mörder vom Breitscheidplatz und seine Strippenzieher gewonnen.« (Quelle: https://www.landeszeitung.de/kommentar, 21. Dezember 2016, 15:08 Uhr)

    Ich würde diesen Text so unterzeichnen, allerdings mit einer Einschränkung, die ich in folgende Fragen an Sie kleide: Werden wir uns wirklich »an einen Alltag gewöhnen müssen, in dem sich Krieg und Frieden in einer Art Schwebezustand befinden«? Ist »Krieg« in diesem Zusammenhang wirklich die angemessene Vokabel? Führen Sie uns mit diesem Begriff nicht in die Einbahnstraße der kollektiven Dauerdepression? »Man muß daran glauben, daß Glück möglich ist, um glücklich zu sein«, ließ Tolstoi seinen Fürsten Nikolái Andréjewitsch Bolkónski in dem von Ihnen gemeinten Roman sagen. Aber gewichtiger noch: Nobilitiert man durch den Gebrauch dieses Wortes nicht gewöhnliche Verbrechen und wertet sie zu einem Element der »Staatsraison« auf, macht folglich blutige Amokläufe von Kriminellen oder Kranken auf diese Weise zu einem relativ legitimen Streben nach Herstellung, Sicherheit oder Selbstbehauptung eines beliebigen (vielleicht wie die »RAF« nur selbsternannten) »politischen Verbands« mit beliebigen Mitteln?

    MfG, Kevin Schnell

  11. Andreas Janowitz

    „Es sind Merkels Tote“,“Merkel und Co. tragen eine erhebliche Mitschuld!“, „Bekanntschaft mit einem Lkw-Reifen“

    So wird werden aus der „Stunde der Idiotie“ Monate und Jahre. Jeder noch so nichtige Wicht erbricht sein persönliches Maß an Erbärmlichkeit in den öffentlichen Diskurs und wagt es auch noch dieses mit „Moral“ zu ummänteln. Sie „haben es schon immer gewust“? Was denn? Wie rückradlos eine simple Projektion weitergetragen wird? Wer absolute Sicherheit will veneint absolut die Prinzipien der Wirklichkeit, das ist mal sicher. Nichtmal die STASI verhinderte alle Kriminalität.
    Aber das können wir doch besser! Also rauf auf das dünne Eis! Staatsgefährder können ja qua definition sowieso nur Ausländer sein!

    • @Andreas

      Zitat:“Also rauf auf das dünne Eis! Staatsgefährder können ja qua definition sowieso nur Ausländer sein!“

      Wer hat das geäussert? Niemand. Und die RAF ist der beste Beweis ,daß es anders ist. Nur,das waren im Kern ca. 300.
      Da schwant mir bei der offenen Grenzpolitik Schlimmes.Es gelten BIS jetzt 750 als Gefährder, viele Tausende als Schläfer und so um die 5000 als absolut gewaltbereit. Und wer weiß,was noch so mit gefälschten Papieren und auch einfach ohne , hier hereinschneit!
      Übrigens bringt es sehr wenig, wenn nicht sogar gar nichts ,ständig mantraartig auf „andere“ zu verweisen.

      Fohes Fest!

  12. Hagen-Werner Harms

    Sehr geehrter Herr Jenckel,

    die Toten vom Breitscheidplatz waren noch nicht geborgen, in den Krankenhäusern kämpften die Verletzten um ihr Leben – da machte man sich am Montagabend bei der AfD bereits daran, die dramatischen Ereignisse von Berlin auf ekelhafteste Weise für die eigene Propaganda zu instrumentalisieren.

    „Wann schlägt der deutsche Rechtsstaat zurück? Wann hört diese verfluchte Heuchelei endlich auf? Es sind Merkels Tote!“ Diese Nachricht setzt der nordrhein-westfälische AfD-Chef Marcus Pretzell um 21.15 ab (https://twitter.com/MarcusPretzell/status/810941651258580992?ref_src=twsrc%5Etfw). Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handelt.

    Haben Sie nicht auch den Eindruck, Herr Jenckel, dass für Pretzell und Konsorten nicht nur Häme und Propaganda mehr zählen als Mitgefühl und Besonnenheit, sondern dass Rechtsextreme wie er — die bürgerkriegsähnliche Zustände geradezu herbeizusehnen scheinen — den mörderischen Anschlag als Steilvorlage nehmen, um ihre schmutzigen Aufstiegs- und Karriereinteressen zu verfolgen?

    Gibt es eigentlich ein wehleidigeres Gequieke als die miese hilfsironische Formel „Danke, Merkel!“, mit der Rechte und Rechtsextreme Angela Merkel die Schuld an wirklich allem zuschieben?

    • @Herr Harms

      Zitat: Gibt es eigentlich ein wehleidigeres Gequieke als die miese hilfsironische Formel „Danke, Merkel!“, mit der Rechte und Rechtsextreme Angela Merkel die Schuld an wirklich allem zuschieben?

      Es wäre wehleidiges mieses Gequieke,wenn man jemand anderem die Schuld,trotz Warnungen, Kritik und ins Gewissen reden ,sogar seitens der eignen Parteimitglieder, zuweisen würde.
      Die AFD hat nicht die Grenzen der EU geöffnet und Millionen Menschen,darunter alles,was sich in anderen Ländern als Terrorist, Schlächter , Mörder und Vergewaltiger einen Namen gemacht hat, hier mit den Flüchtlingen ohne jegliche Kontrolle und Feststellung der Identität ins Land einreisen lassen.

      Seltsamerweise wird unter dem billigen Vorwand, das man seitens der Partei „keine Lösungen“ hätte und das gelte grundsätzlich für alle politischen Themen, die sinnvollen Vorschläge zur Bearbeitung der gestellten Asylanträge VOR der Einreise und nicht erst eine planlose und völlig ungerechtfertigte Einreise nach Deutschland und die massenweise zeitraubende und ressourcenraubende ,jahrelange Bearbeitung der Anträge , übersehen oder besser ignoriert. Denn dann würden wir über solche furchtbaren Anschläge Vergewaltigungen und Morde gar nicht erst diskutieren müssen.
      Das Schlimmste daran ist, die Partei erhält die beste Werbung für die Bundestagswahl,weil ihre und auch meine schlimmsten Befürchtungen tagtäglich wahr werden. Und ich bin wahrhaftig kein Angehöriger der Partei.

    • Unsere derzeitige Regierung ist komplett überfordert. Sie sehen alle völlig unwissend und ratlos aus: Merkel, Seehofer, Jäger… Andere wortgewaltige befürworter offener grenzen und massenhafter Einwanderung ohne Papiere,ohn eKontrolle und ohne sinn und Verstand ,hört man gar nicht mehr: Maas, Gabriel, Stegner. Die Arbeiten sich wahrscheinlich noch an der Rechtfertigung ihres Weltbildes ab.
      Dabei war es klar, dass es zu Anschlägen kommen würde. Warum sollte es bei uns auch anders sein als z.B. in Frankreich oder NL, Belgien? Und es war auch klar, dass nach ihrer einsamen Entscheidung vom September 2015 unserer Kanzlerin auch die Verantwortung für die aus ihrer Politik folgenden Toten angelastet wird.Zu Recht!
      Und durch dieses Ereignis wird nun offensichtlich, wie dramatisch und vollständig der Kontrollverlust ist.
      Die AfD hat damit nicht das Geringste zu tun. Sie sagte die Zustände mit anderen unzähligen Organsationen,politisch Interessierten und sogar Politikern voraus und landete sofort in der Kategorie unwissend ,dumm ,pöbelhaft, ungebildet und rechtsradikal.
      Offensichtlich ist dort aber erheblich mehr Weitsicht vorhanden.Das faktenlose Gestammel ,leere Worthülsen absondern und Schuld ablehnen, sowie das „Um sich schlagen“ und Schuld zuweisen an die AFD, sowie das Ablenken beim Thema in Richtung Populismus, ist ist nur ein Zeichen absoluter Desolatheit der Politik. Wir schaffen es nicht, aber „Wir haben fertig!

      • Nico Resinger
        Sie sagte die Zustände mit anderen unzähligen Organsationen,politisch Interessierten und sogar Politikern voraus und landete sofort in der Kategorie unwissend ,dumm ,pöbelhaft, ungebildet und rechtsradikal.
        mit recht, wo mit sonst?

        • @Bruns
          Ich weiß nicht, ob Sie es nicht bemrken,aber sie wiederholen sich ständig.
          Können Sie ausser leeren Worthülsen auch Argumente?
          Ich habe nicht mitgezählt, wie oft Sie die o.g. Worte nun gebetsmühlenartig heruntergeleiert haben, aber langsam langweilen Sie alle Beteiligten mit ihren faktenlosen, leeren und sinnfreien, hohlen Bahnhofstoilettensprüchen und SED-Parolen.
          *Hilfe, hier Niveau.-Wir sinken*

          • Gregor?
            wovon faseln sie? wo habe ich mich wiederholt? wärend sie die stellen verzeifelt suchen, wird sich zumindest hier der unfug in grenzen halten.

    • Christina Schwieger

      @HWH

      Dann wäre es ja nur fair und angebracht, die eigentlich Schuldigen, den IS, Al-Kaida, Al-Nusra und die realitätsfernen Politilker, die immer noch meinen, eine demokratisch legitimierte Entscheidung bezüglich der Zuwanderung und der nicht mehr durchgeführten Grenzkontrollen getroffen zu haben, ebenso intensiv zu kritisieren,wie „Unbeteiligte“.

      • Hagen-Werner Harms

        Bravo Chistina,

        wenn Sie sich mit dem Thema bei mir habilitieren wollen, schicken Sie Ihr Exposé bitte an meine Sekretärin nach Göttingen.

    • Herr Harms,

      Sie sind aber noch gar nicht auf dem neuesten Stand. Die heutige Ausgabe der FAZ gibt „Lutz Bachmann“ eine Mitschuld, weil er twitterte ,daß der Vedächtige Tunesier, ebenso wie der in Nizza sein soll.Und das kann ja nur ein „Insider“ wissen. Solte man ihn dafür nicht auch wegen „Beteiligung Terroraktivitäten“ vor Gericht stellen?Was meinen Sie?

  13. Aktionismus und Reaktionismus

    Rechtsextreme und Nationalpopulisten sind – neben Islamisten – die einzigen Profiteure von Anschlägen. Beide nähren sich von der Angst der Menschen, die sie selbst verursachen und anheizen. Es war nach Paris so, nach Nizza, selbst nach dem rechtsradikal motivierten Amoklauf in München. Und wenn eine britische Klatschzeitung behauptet, der „Islamische Staat“ habe sich zu Berlin bekannt, dann verbreiten führende AfD-Politiker das sofort – obwohl die deutschen Behörden noch nichts bestätigt haben. Die Idee hinter der perfiden Strategie der rücksichtslos verlogenen Panikmache: Zweifel an der Arbeit des deutschen Staates schüren, an der Regierung, an den Medien. Es passt in die absurde Selbsteinschätzung der Partei, dass sie sich als „Alternative“ zu einer Staatsmacht ausgibt, die angeblich „den deutschen Bürger“ nicht länger beschützen kann. In den Augen dieser hetzenden, antidemokratisch illiberalen Nationalpopulisten sind Flüchtlinge immer Terroristen und Anschläge immer islamistisch motiviert. Dass es die Taten von Einzelnen sind, wird verdrängt oder als „Gutmenschen-Lüge“ verhöhnt. Ist es jetzt an der Zeit, flügelschlagend und schrill gackernd auf und ab zu springen und Kanonen an den Landesgrenzen nationaler Hühnerställe aufzureihen, wie die französische Rechtsextreme Marine Le Pen der deutschen Kanzlerin heute empfahl?

    Als Nicolas Sarkozy im Dezember 2008 seiner lieben Freundin Merkel ins Stammbuch schrieb „Deutschland denkt nach, Frankreich handelt“, wurde das als undiplomatische Frechheit empfunden. „Angela Mutlos“ (die als Schülerin für einen Sprung vom Dreimeterbrett 45 Minuten Bedenkzeit brauchte) rächte sich, indem sie im Spiegel streuen ließ, zur Vorbereitung auf Treffen mit dem hyperaktiven Kerlchen schaue sie sich gern Louis-de-Funès-Filme an. Es geht hier aber nicht um Charakterunterschiede zwischen Zauderfrau und Zappelphilipp, sondern um uralte nationale Klischees. Schon Hölderlin nannte die deutschen Dichter und Denker „tatenarm und gedankenvoll“, fügte aber gleich hinzu: „Oder kömmt, wie der Strahl aus dem Gewölke kömmt, aus Gedanken die Tat?“ Hegel erklärte Madame de Staël ruhig, der deutsche Michel habe alles im Kopf, „und der deutsche Kopf lässt seine Schlafmütze ganz ruhig sitzen und operiert innerhalb seiner“; die hibbelige Französin hat das nie kapiert. Im Vormärz galt Deutschland als der ewig grübelnde und zaudernde „Hamlet Europas“, während die Franzosen ständig Revolutionen anzettelten. „Wir Deutschen denken immer“, klagte Heine, und kommen vor lauter Denken zu keiner Tat. Aber schrieb er im „Wintermärchen“ dem Franzmann nicht auch „Ich bin die Tat von deinem Gedanken“ hinter die Ohren? „Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner“: Wenn der Michel aus seinem Schlaf erwacht, „wird es krachen, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat“. So kam es dann ja auch. Was wir im Kopf haben – Marxismus, Steuersenkungen, illegale Motorsteuerungsabschaltprogramme –, müssen die andern in ihren fuchtelnden Armen haben. Marx lobte Frankreich als langen Arm der Revolution, aber ihr radikaler Kopf war immer noch die deutsche, also seine Philosophie (und ihr Herz das Proletariat). Daran darf Merkel ruhig denken, wenn irgend so ein Alternativ-fanatisierter Donnaldtrumpist wieder mal vor Tatendrang platzt. „Wir Deutschen müssen absolut irgendwas thun, um bei den Franzosen auftreten zu können“, mahnte selbst Engels 1847 den zaudernden Marx vor einem Gipfeltreffen der Kommunisten 1847: Ein Zeitungsartikel reichte aber dann. Übrigens hat der angeblich so entschlossene Tatmensch Louis de Funès („Zweifel? Nie!! Oder doch? Oooh!!“) mit seinem hektischen Aktionismus bloß Unheil angerichtet.

    • „Die Idee hinter der perfiden Strategie der *rücksichtslos verlogenen Panikmache*

      Natürlich, Herr Martin.
      Nach den letzten 2 Jahren besteht überhaupt kein Grund zur Panik. Brüssel, Paris, Berlin,usw. Schüsse im Museum auf Juden, Morde an Studentinnen, Vergewaltigungen , sexuelle Übergriffe, religiös motivierte Morde in Kopenhagen, 750 Gefährder in Deutschland, „unzählige Rückkehrer aus Syrien“ in Deutschland , unzählige vereitelte Anschläge , Anhänger Erdogans und der PKK, U-bahn fahren abends und nachts lebensgefährlich , in Belgien und den Niederlanden Kriminalität zwischen rivalisierenden Clans aus Marokko und dem Libanon, bei uns in Grosstädten enorme Kriminalität von Migranten und Menschen, die „noch nicht so lange bei uns wohnen“ und ständig Hinweise und Warnungen der Geheimdienste auf kommende Anschläge bei uns.

      Alles nur *pure Einbildung* oder im Zweifelsfalle *völlig ungerechtfertigte Panikmache der AfD*.
      Ich frage mich,auf welchem Planeten manche wohnen.

    • Na Martin, ich hoffe Sie merken selbst wie dumm Ihr Gewäsch ist. Also ich kenne keinen hier im Lande, der von solchen Taten profitiert. Ich erlebe aber Menschen, die sich angewidert von einer verlogenen Politik abwenden, die solche Taten begünstigt und auch erst ermöglicht. Das die sich denen zuwenden, die diese Entwicklung vorausgesagt haben und vor solch einer Politik gewarnt haben ist nur verständlich. Wenn ein Boot Backbord zu kentern droht, wechseln vernünftige Menschen nun mal nach Steuerbord um dies zu verhindern und das Boot wieder in Waage zu bringen. Rechtsextreme bekommen glücklicherweise in diesem Zusammenhang keinen Zulauf, weder bei den letzten Wahlen noch auf der Straße. Die AfD die ja von den politischen Gegnern gerne abwertend als populistisch genannt wird, hat bei den letzen Wahlen von der schwachen und für das Land und seine Bürger extrem gefährlichen Politik profitiert aber nicht von Anschlägen. Nur ein kleines Detail am Rande: Wenn Merkel nicht geltendes Recht (Schengen) außer Kraft gesetzt hätte, wäre dieser Attentäter bereits an der Grenze abgewiesen worden. In diesem Fall und auch den anderen gibt es sehr viele Details, die diese Taten erst ermöglicht haben. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff totales Politikversagen genannt. Wie kann man von solchen Anschlägen ihrer Meinung nach profitieren? Ihr Menschenbild ähnelt wohl sehr denen der Attentäter.

      • „Es gibt sehr viele Details, die diese Taten erst ermöglicht haben“.

        Das ist ein interessanter Satz, Bert. Darüber haben wir gestern beim Vertilgen unserer Gänsekeulen auch gestritten. Ein kleiner Bruder neigt eigentlich nicht dazu, mir recht zu geben, was vermutlich in der Natur kleinerer Brüder liegt, aber als er, der Familienvater, nun auch auf dem guten alten „Mensch ärgere dich nicht“ den Hinweis fand, dieses Spiel fördere die kindliche Konzentration etc., gab er sich geschlagen: Ja, sie seien alle verrückt geworden, und mir fiel dazu das alte Führerzitat über seine Hitlerjugend ein: Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben.

        Wahrscheinlich lag’s an der derart harmonisierten Stimmung, daß wir uns, was die Berliner Geschehnisse anging, gleich darauf einigten, daß man auch mit diesem Wahnsinn werde leben müssen, wobei meinem Bruder, dem Juristen, die Formel „allgemeines Lebensrisiko“ einfiel; und da war noch nicht klar, daß der Attentäter längst als hochbrisanter „Gefährder“ in den Akten stand, ohne daß es was genützt hätte. Zwar trat ausgerechnet der Liberale Lindner in die sich umgehend erhitzende Debatte mit der Forderung nach „Fußfesseln“ ein, aber auch die werden nicht verhindern, daß Leute, die töten wollen, töten werden. Wo ja schon bewaffnete Kinder aufgegriffen worden sind.

        Nun ist Lebensrisiko aber nicht gleich Lebensrisiko. Ich kann vom Blitz erschlagen werden oder, wie Ödön von Horváth, von einem herunterfallenden Ast; ich kann aber auch auf der Autobahn verscheiden, weil irgendein Audi-Pilot nicht weiß, wo das Bremspedal ist. Auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit ist die Zahl der Verkehrstoten um fast 30 Prozent höher als auf solchen mit, und daß um der freien Fahrt für freie Bürger willen Menschen sterben, ist eine politische Entscheidung: Buchstäblich jeden Toten und jede Schwerverletzte, die auf die Rechnung des fehlenden Tempolimits gehen, verantwortet die Politik. Es gibt viele solcher Entscheidungen: über Abgasgrenzwerte oder Giftrückstände in Lebensmitteln, über Atomkraft oder Armut, die das Leben statistisch um ein reichliches Jahrzehnt verkürzt. Darüber, daß es sich beim Terror, mit dem die sog. freie Welt wird leben müssen, um eines der Risiken handelt, die nicht vom Himmel hoch herkommen, waren Brüderchen und ich uns dann nicht ganz so einig; schließlich sei beim Rasen auf deutschen Straßen der Zusammenhang von Ursache und Wirkung klar, bei Anschlägen wie dem in Berlin aber nicht, und wenn ich mich sagen höre, daß eine Welt, in der die einen viel und die anderen wenig haben, eine gewalttätige sein muß, und daß die Waffen, mit denen sich die Leut’ rund um den Erdball massakrieren, fast nie aus den Ländern der Massaker selber kommen (sondern, zum Beispiel, aus Deutschland), dann klingt das auch in meinen Ohren nach einem klischierten Sozialkundeunterricht der achtziger Jahre.

        Aber ist es darum falsch? Wo kommen sie her, der Haß und der Wahn, wenn nicht aus einer Welt, die in ihren Wohlstandsregionen die Kinder immer blindwütiger auf eine Konkurrenz verpflichtet, die anderswo für das Elend sorgt, aus dem sich dann leicht die Kämpfer (und Kämpferinnen) für eine noch schlechtere Welt rekrutieren lassen? Wie soll der Fortschritt für eine Menschheit aussehen, wenn selbst der kleine Teil, der ihn sich leicht leisten könnte, darauf pfeift? Und ist es falsch, darauf zu beharren, daß die Gewalt nicht eher endet, bis daß Besitz und Macht nicht mehr davon profitieren?

        Der Kapitalismus, das weiß sogar der Papst, kalkuliert mit Not und Tod; und die grimmige Parole, sich von Attentätern nicht beirren zu lassen, bedeutet nichts anderes, als daß auch die Toten auf deutschen Weihnachtsmärkten, die jetzigen wie die künftigen, längst als Betriebsausgaben verbucht sind.

        Heißt sowas nicht „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“?

        „Die GmbH haftet mit ihrem Gesellschaftsvermögen … für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Das Privatvermögen der Gesellschafter bleibt unberührt.“ Wikipedia

      • Klaus
        Also ich kenne keinen hier im Lande, der von solchen Taten profitiert.
        weniger verlogen reicht völlig Klaus. nach jedem attentat wächst plötzlich die zuneigung zur afd. zufall? heilsversprecher hat es 1933 auch schon gegeben. sie haben sogar sieg heil gerufen. die nähe der afd zur npd ist auch kein zufall. die zuspruchsteigerung für die afd ist zwar immer nur für kurze zeit, welch ein glück, aber auch sie klaus werden noch merken, was es heißt , geister zu rufen , ohne zu wissen, wie man sie wieder los wird.in den reihen der afd gibt es nazis. sie werden sich nicht öffentlich outen. sie werden aber innerhalb der afd für deren stimmung sorgen. das sammelbecken , was sich afd nennt, wird sich noch wundern, aber anders, als die jetzigen protagonisten es denken.

  14. @harms

    Zitat von Ihnen:
    „Haben Sie nicht auch den Eindruck, Herr Jenckel, dass für Pretzell und Konsorten nicht nur Häme und Propaganda mehr zählen als Mitgefühl und Besonnenheit, sondern dass Rechtsextreme wie er — die bürgerkriegsähnliche Zustände geradezu herbeizusehnen scheinen “

    Nein, aber anhand der Warnungen aus dem In-und Ausland, dem hartnäckigen Ignorieren der Meldungen der Geheimdienste, den Warnungen von Menschen wie Peter Scholl Latour , Hamed Abdel Samad, oder Ahmed Mansour , sowie unzähligen Menschen, die die unzähligen populistischen Äusserungen einer weltfremden ahnungslosen Frau Merkel und den zahlreichen Ergüssen eines SPD Mitgliedes ,der von „Fachkräften“ schwadronierte kritisierte ,müsste man meiner Ansicht nach fast annehmen,das man auf solche Zustände, wie Bürgerkriege , seitens der Verantwortlichen willentlich hinarbeitete.
    Und glauben Sie, das die politische Riege in Berlin nicht an ihre Karriere denkt, sondern die Ansprachen beim Trauergottesdienst in Berlin, nicht von anderen „ausgearbeitet“, Satz für Satz vorlesen und die endlosen Äuserungen dazu, nur einen Eindruck nicht entstehen lassen darf ,nämlich das man selbstverständlich als regierende Groko diese Zustände zu verantworten hat? Dann sind Sie ein schlechter Beobachter.

    • Ich bin nicht bei Facebook aber ich würde mir wünschen, dass man auch hier durch einen „Daumen hoch“ eine Meinung unterstützen kann ohne extra etwas dazu schreiben zu müssen. Meinen Daumen nach oben für Sie.

      • Otto, ich bin auch nicht bei Facebook und ich würde mir auch nicht wünschen, dass man auch hier durch einen „Daumen hoch“ eine Meinung unterstützen kann[,] ohne extra etwas dazu schreiben zu müssen. Meinen Daumen nach unten für Sie.

    • Hagen-Werner Harms

      Liebste Maria, mein holdes Schätzeli,

      Du möchtest mit Deinem Gestammel und Gebrabbel Deine Überzeugung zum Ausdruck bringen, wenn ich den wirren Nonsens, den DU da vor Ottos Füße ins Forum gelaicht hast, nicht bestätige, bin ich „ein schlechter Beobachter“?

      Dann bin ich wohl ein schlechter Beobachter, meine kleine schnuckelige Prinzessin.

  15. Dieses Land hat seine schlimmsten Zeiten nach dem Nachkriegsaufschwung erst noch vor sich. Der Zerfall ist überdeutlich. Ich bin selbst ein großer Kritiker der etablierten Parteien und deren Mitglieder. Aber zum Gesamtbild gehört trotz allem auch die Gesellschaft, welche sich (in den 68er beginnend) immer mehr im eigenen Speck geaalt hat und auf die wirklichkeitsfremdesten Gedanken aufsprang und in Realität(en) umsetzte. Der Zenit war dann mit dem ersten Golfkrieg erreicht und ab da bekamen wir zunehmen die Auswirkungen der Experimente der vorigen Generationen zu spüren. In den 1990er Jahren übte man sich im konsequenten Wegignorieren der sich früh abzeichnenden Warnungen. In den 2000er machte man im Rausch des Milleniumwechsels so weiter, bis erste Korrekturen (Agenda 2010) unvermeidbar geworden sind. Mit ein paar Katastrophen und Zeitgeist (Erdbeben, Flutkatastrophen, Nahost-Konflikten und der Idee „Europa“) lenkte man sich ab.
    Dann kam die Wirtschaftskrise, welche eh alles in den Schatten stellte. Dazu Griechenland. Nie war es einfacher die Kernprobleme zu ignorieren und „akutes Krisenmanagement“ vorzuschieben. Es muss sich JETZT was ändern. JETZT SOFORT!

    • Na, Halina, Zerfall, Untergang, Weltensturz? This is the end, beautiful friend / This is the end, my only friend, the end / Of our elaborate plans, the end / Of everything that stands?

      There’s danger on the edge of town? Oh Graus, oh Pein! Huhuhuuhuuuh …. oh nein, oh nein !!!!!

      Das kann man auch anders, positiver sehen, mein Schatz. Es gab auch viele schöne Erfolge in den letzten 66 Jahren:

      1950 Klaus Bruns wird in Lüneburg geboren und verbringt die Jahre seiner Herzensbildung „Auf dem Meere“, der Gasse, die sich von Michaelis fast bis zum Rathaus zieht, und 2013 eine Art Geburtstag feierte – nämlich ihren 1000. (Der geistliche Chronist Thietmar von Merseburg notiert darauf in seiner im Jahre 1012 begonnenen Geschichtserzählung: „In einer Stadt des Herzogs Bernhard, genannt Lüneburg, entstand eine niemals zuvor geschaute merkwürdige Veränderung der Luft und eine Bewegung und ein ungeheurer Erdspalt.“

      1951 Entwurf der ersten nichtimplantierbaren Herzschrittmacher von dem Kanadier Wilfred Gordon Bigelow und 1952 von dem US-Amerikaner Paul Maurice Zoll.

      1952 Entdeckung des epidermalen Wachstumsfaktors und des Nervenwachstumsfaktors durch Rita Levi-Montalcini, letzteren zusammen mit Stanley Cohen.

      1953 erfolgte die Beschreibung der dreidimensionalen Doppelhelixstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNS) durch James Watson und Francis Crick.

      1954 die erste längerfristig erfolgreiche Nierentransplantation durch Joseph Edward Murray.

      1954 entwickelte Jonas Salk einen Impfstoff gegen die Poliomyelitis (Kinderlähmung), 1960 gefolgt von der Schluckimpfung durch Albert Sabin (Albert Saperstein).

      1956 ließ sich der neuseeländische Apotheker, Tierarzt und Erfinder Colin Murdoch die aus Kunststoff gefertigte Einwegspritze patentieren.

      1957 wurden Interferone durch den Briten Alick Isaacs und den Schweizer Jean Lindenmann am National Institute for Medical Research in London entdeckt, die eine immunstimulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfalten.

      1958 Erste vollständige Implantation eines Herzschrittmachers durch Åke Senning, der von ihm und dem Ingenieur Rune Elmqvist entwickelt worden war.

      1960 kam die erste Antibabypille unter dem Namen Enovid auf den amerikanischen Markt, die 1951 der Chemiker Carl Djerassi zusammen mit dem Pharmakologen Gregory Pincus und dem Gynäkologen John Rock entwickelt hatte.

      1960 entwickelte Leo Sternbach Chlordiazepoxid (Librium) und 1963 Diazepam (Valium) aus der Stoffklasse der Benzodiazepine. Er entwickelte mehr als 240 Arzneimittel zur Patentreife.

      1963 entwickelte Maurice R. Hilleman einen Mumpsimpfstoff. Insgesamt entwickelte er rund 40 Impfstoffe, sowohl für Menschen als auch bei Tieren, unter anderem gegen Masern, Windpocken, Röteln, Hepatitis A und Hepatitis B, Lungenentzündung und Meningitis (Gehirnhautentzündung).

      1964 Der CO2-Laser wurde vom indischen Elektroingenieur und Physiker Chandra Kumar Naranbhai Patel entwickelt, gleichzeitig der nd:YAG-Laser (Neodymium:Yttrium-Aluminium-Granat) in den Bell Laboratories von LeGrand Van Uitert und Joseph E. Geusic.

      1964 entdeckte Baruch Samuel Blumberg das Hepatitis-B-Virus (ursprünglich Australia Antigen, heute HBsAg) und in der Folge einen Screeningtest für Bluttransfusionen und schließlich einen Impfstoff, den ersten gegen Krebserkrankungen, nämlich Leberkrebs.

      1965 hat Per-Ingvar Brånemark, der Vater der modernen Implantologie, das erste Zahnimplantat aus Titan als Zahnwurzelersatz eingesetzt, das durch Osseointegration einheilt.

      1967 Die weltweit erste erfolgreiche kurative Herztransplantation am Menschen vollführte am 3. Dezember 1967 Christiaan Barnard im Groote Schuur Hospital in Kapstadt.

      1968 Die erste Transplantation von Knochenmark gelingt dem amerikanischen Hämatologen Edward Donnall Thomas.

      1971 ausgehend von Überlieferungen der traditionellen chinesischen Medizin isolierte die Chinesin Tu Youyou den zur Behandlung der Malaria eingesetzten sekundären Pflanzenstoff Artemisinin. 1973 synthetisierte sie das wirksamere Derivat Dihydroartemisinin. Sie baute auf den Erkenntnissen von Ronald Ross auf, der 1897 die Mückengattung Anopheles als Überträger der Krankheit identifiziert hatte.

      1973 wurde die Magnetresonanztomographie (MRT) als bildgebendes Verfahren von Paul Christian Lauterbur mit wesentlichen Beiträgen von Sir Peter Mansfield.

      1976 Der britische Elektroingenieur Godfrey Hounsfield entwickelt das bildgebende Verfahren der Computertomographie (CT).

      1977 gelang Robert Geoffrey Edwards und Patrick Steptoe die erste künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) einer Frau, worauf am 25. Juli 1978 die Tochter Louise Joy Brown von ihrer Mutter Lesley Brown per Kaiserschnitt entbunden wurde.

      1977 Einführung der perkutanen transluminalen koronaren Angioplastie (PTCA) durch Andreas Roland Grüntzig.

      1983 hat Luc Montagnier mit Françoise Barré-Sinoussi, das AIDS-erregende Humane Immundefizienz-Virus (HIV) entdeckt. Robert Gallo war jedoch auch entscheidend daran beteiligt.

      1983 Entdeckung des Helicobacter pylori als Ursache von Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm (gastroduodenale Ulkuskrankheit) durch Barry Marshall und John Robin Warren.

      1984 entwickelte Alec John Jeffreys den genetischen Fingerabdruck. Das heutzutage in der Forensik angewandte Verfahren geht auf die Entwicklungen von Diethard Tautz zurück.

      1987 entwickelt Theo Seiler ein Verfahren mit Laser zur operativen Brechkraftkorrektur am Auge.

      1989 entdeckte Qui-Lim Choo zusammen mit Michael Houghton, George Kuo und Daniel W. Bradley das Hepatitis C-Virus (HCV) − früher: Erreger der non-A, non-B Hepatitis.

      1990 kam in Großbritannien das erste Kind zur Welt, bei dem mittels Präimplantationsdiagnostik (PID), entwickelt von Elena Kontogianni, das Geschlecht festgestellt worden war, um das Auftreten einer X-chromosomalen Erbkrankheit zu verhindern.

      1991 identifizierte der Japaner Yoshinori Ōsumi mit seiner Gruppe die molekularen Mechanismen der Autophagie, die beteiligten Enzyme und den Mechanismus der Bildung von Autophagosomen.

      1991: Elektron-Proton-Speicherringanlage HERA beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg: Bahndurchmesser der Speicherringe etwa 2 km, Kollision gegensinnig umlaufender Elektronen (bis 30 GeV) und Protonen (bis 800 GeV).

      1991: Im europäischen Gemeinschaftsexperiment Joint European Torus (JET) in Culham (England) konnte für die Dauer von 2 Sekunden eine Kernfusionsleistung von 1,8 MW erzielt werden.

      1994: Element mit der Ordnungszahl 110 (Darmstadtium) erzeugt (Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt).

      1994: Das STED-Mikroskop wird von Stefan Hell und Jan Wichmann theoretisch beschrieben und 1999 von Stefan Hell und Thomas Klar gebaut.

      1995: Nachweis des Top-Quarks am Tevatron-Beschleuniger des Fermi National Accelerator Laboratories.

      1995: Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats in Boulder (Colorado) aus rund 2000 Rubidium-87-Atomen bei etwa 1,7·10−7 Kelvin.

      1996: Herstellung von Antiwasserstoffatomen bei CERN in Genf für wenige Nanosekunden.

      1997: Bau des ersten funktionsfähigen Atomlasers im Massachusetts Institute of Technology (MIT).

      1998: Die Ergebnisse des Supernova Cosmology Projects belegen eine beschleunigte Ausdehnung des Universums und zeigen, dass Einsteins Kosmologische Konstante doch existiert.

      2000: Interferenz von molekularen Fullerenen am Gitter (Universität Wien)

      2001 Bekanntgabe der vollständige DNA-Sequenzierung des menschlichen Genoms im Rahmen des seit Oktober 1990 laufenden Human Genom Projects, das von Luigi Luca Cavalli-Sforza begründet worden war und an dem über 1.000 Wissenschaftler aus 40 Ländern teilnahmen. Demnach weist der Mensch 20.000 bis 30.000 Gene auf, wobei sich die Zahl der Basenpaare im menschlichen Genom auf 3,08 Milliarden beläuft.

      2001 Intrakoronare, humane autologe Stammzelltransplantation zur Myokardregeneration nach Herzinfarkt. Erste Stammzelltherapie beim Herzinfarkt des Menschen durch B. E. Streuer.

      2006 Entwicklung von HPV-Impfstoffen gegen humane Papillomviren (Warzenviren), durch Harald zur Hausen, die ursächlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sind, nachdem er Anfang der 1980er Jahre mit seiner Arbeitsgruppe erstmals die Typen HPV 16 und HPV 18 des humanen Papillomvirus aus an Gebärmutterhalskrebs erkranktem Gewebe isolieren konnte.

      2012 Entdeckung eines neuen Bosons am LHC, das in seinen Eigenschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit dem vorhergesagten Higgs-Boson entspricht.

      2016 Direkter Nachweis von Gravitationswellen durch das LIGO-Experiment.

      2016 Ratsherr und Bürgermeister Andreas Meihsies, linke Hand und designierter Nachfolger Ulrich Mädges, wird von sämtlichen Wahllisten seiner Partei gestrichen und lässt seitdem über kleine und große Bescherungen das Gras wachsen, das er jahrzehntelang immer wieder selbst abgefressen hatte. Kurz nach seiner Abwahl kommt es zu einem gewaltigen Erdfall am Ochtmisser Kirchsteig, während eine dunkel dräuende Wolke satirischer Themenplakate am Fahrenwaldt aufsteigt und in Richtung Wohnpark am Wasserturm weiterzieht. Im hervorbrechenden Abendrot sieht man einen unter der schwarzen Clubjacke jamaikanisch entblößten Christdemokraten mit Dobrindtscher Kastenbrille, Lindnerschem Einstecktuch und von Haaren grün unterfüttertem Bananenröckchen ausgelassen träumerisch Reggae tanzen.

      • Vielen Dank, Steffie Elze, das ist mal eine wirklich lustige Antwort auf den nölenden Einfaltspinsel vor Ihnen! Besonders gut gefallen mir Ihre Einleitung und Ihr Abspann:

        »1950: Klaus Bruns wird in Lüneburg geboren und verbringt die Jahre seiner Herzensbildung „Auf dem Meere“, der Gasse, die sich von Michaelis fast bis zum Rathaus zieht, und 2013 eine Art Geburtstag feierte – nämlich ihren 1000. (Der geistliche Chronist Thietmar von Merseburg notiert darauf in seiner im Jahre 1012 begonnenen Geschichtserzählung: „In einer Stadt des Herzogs Bernhard, genannt Lüneburg, entstand eine niemals zuvor geschaute merkwürdige Veränderung der Luft und eine Bewegung und ein ungeheurer Erdspalt.“)
        (…)
        „2016: Ratsherr und Bürgermeister Andreas Meihsies, linke Hand und designierter Nachfolger Ulrich Mädges, wird von sämtlichen Wahllisten seiner Partei gestrichen und lässt seitdem über kleine und große Bescherungen das Gras wachsen, das er jahrzehntelang immer wieder selbst abgefressen hatte. Kurz nach seiner Abwahl kommt es zu einem gewaltigen Erdfall am Ochtmisser Kirchsteig, während eine dunkel dräuende Wolke satirischer Themenplakate am Fahrenwaldt aufsteigt und in Richtung Wohnpark am Wasserturm weiterzieht. Im hervorbrechenden Abendrot sieht man einen unter der schwarzen Clubjacke jamaikanisch entblößten Christdemokraten mit Dobrindtscher Kastenbrille, Lindnerschem Einstecktuch und von Haaren grün unterfüttertem Bananenröckchen ausgelassen träumerisch Reggae tanzen.«

  16. kann es sein, dass die lz gerade von der rechten urgewalt und von deren dummheit überschwemmt wird? ich hatte mal einen verantwortlichen der lz davor gewarnt. die welt und springerpresse ist in die gleiche falle geraten. man sollte anfangen zu denken. geld ist nicht alles. und schon garnicht für hetze ,sollte man es einsetzen und zulassen. krauss -maffei wartet schon auf aufträge. aber ob der stracheldraht reichen wird, man weiß es nicht. schießen unsere gewehre nicht um die ecke? panzer, ja die klötze brauchen wir unbedingt. nur deren rohre sollten nicht nach innen verdreht werden, oder? so mancher turm hat schon mal in die falsche richtung geschaut. eng wird es , wenn die tauchdichtungen undicht werden. aufgepumpt macht es am meisten spaß, den turm zu drehen.

  17. Nun schreibe ich hier in meinem eigenen Blog einen Kommentar, der ist aber kurz:
    Leider sind auch hier bots unterwegs oder zumindest Foristen, die sich so verhalten.
    Ich lösche, es gibt leider Streuverlust.
    Trotzdem: Allen Foristen ein Frohes Fest und vielleicht in der Wortwahl mal einen Gang runterschalten. LG hhjenckel

    • @Klaus Bruns
      Kurze Frage: Suchen Sie gelegentlich zum Zeitung lesen Ihre Brille oder vor dem Essen Ihre Prothese? Ist ganz normal. Ich gucke auch immer abends nochmal nach „dem Rechten!“
      Man kann nie wissen,wer sich auf dem Hof an der Mültonne so herumtreibt. Die ohne Haare sind ja so gefährlich.Zum Glück fahren die nie Laster oder besuchen die Freiburger Uni. Sonst wäre das ja echt gefährlich.
      Frohes Fest!

      • Flo
        sie schauen nur nach den linken und nie nach dem rechten. ihr teller ist einfach sehr klein, aber über den rand werden sie wohl nie schauen können. mit fielman würde es nicht passieren. stimmt, ich liebe manchmal dumme sprüche. deswegen reagiere ich auch so gern auf ihre. schmunzel

        • Ich lach mich am frühen Morgen schlapp, großartig! Danke Klaus 🙂 Als wenn Ihr Tellerchen jemals auch nur über die Mitte hinaus geschaut hätte, *schmunzel*

          • Na Falk ,wer keine Argumente hat, muss beleidigen, sagte mein Lehrer immer. Übrigens mit dieser billigen, abgefalmten Verleugnungstiktak bescheren Sie und andere hier der SPD immer mehr Wähler. Laut aktuellen Umfragen sind die bereits bei 21,5% ,also weit vor AfD &NPD. Vielleicht 2017 zweitstärkste Partei!? *schmunzel*
            *Ich wünsche besinnliche und erhohlsame Weinachten!*

        • @Klaus Bruns
          Nein, ich greife das auf,was Fakten sind, nämlich z B. sagt die Welt ( ist ja seit jahren ein „rechtes“ Schmerblatt aus dem Osten,gell?) das hier:
          Die Berliner Koalition sagt jeder „Form von politischem oder religiösem Fanatismus“ den Kampf an. In den Fokus nimmt sie dabei aber nur den Rechtsextremismus – nicht linke oder islamistische Gewalt.

          Diese Einstellung der letzten 20 Jahre mit den linksgrün verblendeten wird weiter fortgeführt.Da kann man nur sagen, „wie bestellt-so geliefert“ *schmunzel*

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article160592749/Linke-Gewalt-ist-fuer-Rot-Rot-Gruen-kaum-der-Rede-wert.html

      • Es gibt hier immer wieder inhaltslose, respektlose und fast beleidigende Beiträge die die LZ besser nicht veröffentlichen sollte. Und dazu gehört Ihrer „Flo“.

        • @Otto
          Das sind nur Retourkutschen.Jemand hier im Forum als Pöbel, wiederliche rechte Brandstifter, Mob,geistig umnachtet, und was weiß ich nicht alles bezeichnen,ist es ebenso.Es schallt immer zurück, wo es hineingerufen wurde.

          • Flo
            wer bewusst die unwahrheit sagt , lügt, wussten sie das schon? was war zuerst da, das ei, oder das huhn? und wer gackert hier am lautesten? wer greift hier wen an? wer hält menschen, die menschenliebe propagieren für einfältig, blöd ,oder dumm? und wer feiert weihnachten trotzdem? wie verlogen darf man von ihrerseits aus eigentlich sein? ich kann mich zumindest mit klaus einigermaßen vernünftig unterhalten. wer war es denn, diesen versuch zu wagen? klaus?

          • @Flo

            Dann hör doch einfach auf damit, den Klaus Bruns hier im Forum als Pöbel, wiederliche rechte Brandstifter, Mob,geistig umnachtet, und was weiß ich nicht alles zu bezeichnen.Wie man die Ackst ins Korn rein wirft, beißt sonst keine Maus sieben Tage Rägenwetter ab.

    • Ja, Herr Jenckel, das sehe ich auch so. Bitte fangen Sie bei Lügnern und den Leugnern von Terror ,Mord und Vergewaltigungen an, wie Herrn Udo Tröger( sieh oben).

      • Hallo Dennis,

        du willst also nicht nur die Rassereinheit des Reichsgebietes, sondern auch die Gleichschaltung der Gedankenarchitekturen? Und alles soll ganz genau so laufen, wie du es gerne hättest? Keine „Anderen“ und schon gar keine Andersmeinenden? Was sonst? Forums-Liquidation? Aber immer mit dem Segen des lieben Gottes? Womit hat Jenckel zu rechnen, wenn er sich weigert? Schickst du dann den Petry-Pretzell mit einem Exekutionskommando der Geheimen Staatspolizei in die Redaktion?

        • @Udo
          Wie Sie von Terror, Mord und Vergewaltigung zu „Rassereinheit und Reichsgebiet“ kommen,ist wohl Ihr Geheimnis.
          Auf den Rest Ihres faktenlosen,sinnfreien Gestammels gehe ich nicht ein.
          Frohe Weinachten!
          (Solange ich dies noch in diesem Land frei äussern darf)

          • Hallo Dennis Gerstner,

            bitte verdreh mir nicht das Wort im Munde! Das ist nicht fein, Dennis Falk. Ja, ich habe deine ethnisch-religiösen Säuberungs- und Abschottungsphantasien des arischen Lebenraumes als Sehnsucht nach der „Rassereinheit des Reichsgebietes“ bezeichnet, Dennis Wentrop. Und deinen Befehl an Herrn Jenckel, Dennis Rahlfeldt, für das defätistische Geschmeiß intellektualistischer Volksgeistzersetzer wie mich die Grenzübergänge zum Forum zu schließen, habe ich als Forderung benannt, „die Gleichschaltung der Gedankenarchitekturen“ zu vollziehen. Dass du, Dennis Kaminski, soweit gehen würdest, „Terror, Mord und Vergewaltigung“ zu befürworten, hatte ich dir jedoch NICHT unterstellt. Niemals! Ich hatte dich nur daran anschließend gefragt, Dennis Schwieger, ob immer alles unbedingt ganz genau so zu laufen habe, wie du es gerne hättest. Ob du grundsätzlich keine „Anderen“ und schon gar keine Andersmeinenden dulden werdest. Und was du, Dennis Riesinger, sonst noch von der Geschäftleitung des LZ-Verlagshauses verlangtest. Ob es dir um meine Forums-Liquidation gehe, Dennis Brandt. Aber immer mit dem Segen des lieben Gottes? Danach hatte ich mich erkundigt, womit Jenckel zu rechnen habe, falls er sich weigere, deinen Verfügungen zu entsprechen, Dennis Martens, und ängstlich die Auskunft von dir, Dennis Wieland, erbeten, ob du im Falle der renitenten Insubordination des Zeitungsschreibers den Petry-Pretzell mit einem Exekutionskommando der Geheimen Staatspolizei in die Redaktion schicken werdest.

        • @udo tröger

          bei der meldung müsste es ihnen ja warm am bein herunterlaufen. ihr genosse ist im amt! da klatscht die antifa.und dagegen einzuwenden ist natürlich auch nichts. da problem heisst nur rassereinheit,gell!? armes armes deutschland.

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article160386481/Andrej-Holm-bleibt-trotz-Stasi-Vergangenheit-Staatssekretaer.html

  18. Jetzt kommen wieder die ganzen Beschwichtiger und Befürworter der derzeitigen Politik aus ihren Löchern gekrochen. Das hätten sie ja nicht ahnen können und sie sind ja so geschockt das ganze hat natürlich mit der Zuwanderungspolitik, den Flüchtlingen und dem Islam nichts zu tun. Das der Täter Moslem war ist Zufall, es gibt auch Mörder anderer Nationalitäten und Religionen. Der Täter war einfach Irre, mit dem Islam hat das nichts zu tun, der hat sicher mal schrecklich schlechte Erfahrungen mit deutschen gemacht und aus Hass gehandelt. Wir können nicht mit geschlossenen Grenzen leben etc. Das will auch keiner, mir würde schon reichen, wenn wir die Grenze kontrollieren und nicht jeden ins Land lassen und die Gefährder und Abgelehnten außer Landes bringen, den Salafismus, Dschihadismus verbieten und unter Strafe stellen und Verkünder dieser Inhalte verhaften und verurteilen.

    • Hallo Bert,

      sind „die Beschwichtiger der derzeitigen Politik“ dieselben wie „die Befürworter der derzeitigen Politik“? Wie kann das sein? Ist denn das begütigende und beruhigende Einwirken auf etwas dasselbe wie das uneingeschränkte Zustimmen? Und aus welchen „Löchern“ sollen diese merkwürdigen Zwitterexistenzen „gekrochen“ kommen? Sind denn „die Befürworter der derzeitigen Politik“ nicht über achtzig Prozent der Bevölkerung? Die können doch nicht alle in „Löchern“ hausen. Ist Ihre Ausdrucksweise der stolzen, wehrhaften Majorität gegenüber da nicht ein Gran zu despektierlich?

      Dann werden Sie mir für einen Moment richtig sympathisch Bert, nämlich als Sie mit ehrlich empfundenem, freudig lauterem Entzücken aufjauchzen: „Das [G]anze hat natürlich mit der Zuwanderungspolitik, den Flüchtlingen und dem Islam nichts zu tun. Das der Täter Moslem war ist Zufall, es gibt auch Mörder anderer Nationalitäten und Religionen. Der Täter war einfach [i]rre, mit dem Islam hat das nichts zu tun, der hat sicher mal schrecklich schlechte Erfahrungen mit [D]eutschen gemacht und aus Hass gehandelt. Wir können nicht mit geschlossenen Grenzen leben“! Jawoll, Bert! Drei extradicke Pluspunkte für einen zu reinstem Mitempfinden bekehrten Humanisten wie Sie! Was Sie mit „das Ganze“ meinen, bleibt mir zwar unklar und auch was „irre“ besagen soll ist recht schwammig, die „schlechten Erfahrungen mit Deutschen“ sind eine naive Spekulation und das Unterstellen emotionaler Motive ein etwas leichtfertiger kriminalistischer Anfängerfehler, aber sei´s drum, Bert, Ihr schönes Bemühen um einen unparteiischen Standpunkt möchte ich gerne anerkennen. Wenn Sie sich noch etwas strecken, mit Fleiß ein, zwei Lehrbücher über formale Logik durcharbeiten, Ihre Geschichtskenntnisse methodisch erweitern und etwas an Ihrer Rechtschreibung und sprachlichen Präzision arbeiten, könnten Sie schon in wenigen Jahren für Klaus Bruns oder Claudio Patrik Schrock-Opitz ein annähernd gleichwertiger Gesprächspartner sein.

      Im letzten Teil Ihrer Einlassung beginnen Sie dann leider wieder gedanklich zu schlampen, Bert. „Keiner“ will „mit geschlossenen Grenzen leben“? Woher wissen Sie das, Bert? Wenn Ihnen bekannt ist, was „keiner“ will, müssen Sie mit „allen“ gesprochen haben. Wo haben Sie die um sich geschart? Im Schallander am Stint? Im Coffee Shop No.1 in der Schröderstraße? Oder im Alten Uhu in Reppenstedt? Dann wollen Sie diskriminieren und „nicht jeden ins Land lassen“? Wer soll draußen bleiben? Uli Hoeneß? Martin Winterkorn? Holm Keller? Lutz Bachmann? Mario Barth? Recep Tayyip Erdoğan? Eckart von Hirschhausen? Götz Kubitschek? Franz Josef Wagner? Donald Trump? Karlheinz Fahrenwaldt? Akif Pirinçci? Wollen Sie nur überführte Betrüger und Lügner draußen lassen oder auch Leute, deren Art Ihnen gegen den Strich geht? Was ist ein Gefährder? Ist Björn Höcke einer? Jean-Claude Juncker? Andreas Scheuer? Oder Ralf Stegner? Sind Verurteilungen für nicht begangene Straftaten mit einem Rechtsstaat vereinbar? Wo ziehen Sie die roten Linien? Können Sie sich Fälle vorstellen, in denen „Abgelehnte“ aus humanitären Gründen nicht abgeschoben werden können oder aus anderen Gründen die Gerichte beschäftigen und deshalb bleiben? Wie würden Sie unter solchen Umständen handeln? Alle rechtlichen Hindernisse ignorieren und mit einem Tritt hinausbefördern? Falls nicht, wie machen Sie die Unterschiede? Der „Salafismus“ ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche konservative Strömungen und Schulen des Islam. Wie wollen Sie das Grundrecht auf Religionsausübung einschränken, um die problematischen Teile herauszufiltern? Und „Dschihadismus verbieten“? Kennen Sie einen Terroristen, der ein Schild um den Hals trägt, auf dem steht: „Ich bin ein Verfassungsfeind“? Welche „Inhalte“ verkünden „Dschihadisten“? Wie erwischt man Sie bei „Volksverhetzung“? Schauen Sie sich die Karriere des mehrfach wegen Diebstahls und anderer schwerer Delikte verurteilten Hasspredigers Lutz Bachmann an. Meinen Sie so geschickt wie dieser primitive Mensch der Justiz und den Behörden auf der Nase herumgetanzt ist, kann das ein in Deutschland aufgewachsener „geistlicher Führer“ extremistischer Islamisten nicht? Was wollen Sie machen? Beide Lumpen nach eigenem Gutdünken auspeitschen? Wäre so ein Vorgehen mit den Garantien eines Rechtsstaates vereinbar?

      • Hallo
        Thomas Grote
        sie versuchen es immer noch hier mit argumenten menschen etwas klar zu machen, die nur spielen wollen? löblich, aber leider zwecklos. diese verhinderten hilfsheriffs würden ja gerne. aber wehe, sie werden losgelassen. sippenhaft ist deren leidenschaft. man wartet ungern auf beweise, die ,,einen,, täter überführen.interessant ist tatsächlich das verhalten derer, die gern,: haltet den dieb rufen, ohne zu wissen ,wer es eigentlich ist. sie würden gern die dummheit verbieten, ohne dabei zu ahnen, wie gefährlich es dann für sie selbst sein könnte. und wer ständig von dem islam faselt, ohne zu wissen, welchen sie eigentlich meinen, denn ,es gibt in dieser religion nicht den ,,einen,,führer , so wie in der katholischen kirche,der faselt eben nur,er will nur seinen rassismus ausleben. dieses gehört nun mal zu deren weltbild dazu und die dummheit nimmt in deren kreisen eben auch keine rücksicht. schmunzel. ein atheist, so wie ich, sieht sich die religionen gern auf die distanz an. die katholische kirche hat zum beispiel ,,tatsächlich,, sich über rüstungsexporte aus deutschland geäußert. sie hält nichts davon. ist das eigentlich in der öffenlichkeit angekommen? nein! das geschäft mit dem tod ist eben zu wichtig , um es aufzugeben. wie soll man denn ohne waffen terror verbreiten? dieses konnten ja nicht mal die nazis. übrigens , das totschlagargument arbeitsplätze hat auch schon bei denen funktioniert.

        • Hallo Klaus Bruns,

          natürlich sehe ich, dass die beiden Dummköpfe, ich nennen Sie einmal „Norbert“ und „Andre Hebsen“, die hier im Forum Alias-Namen verbraten, als hätten sie tatsächlich Shakespeare´s „The Life of King Henry the Fifth“ gelesen, Act 1, Prologue, Enter Chorus: „Piece out our imperfections with your thoughts. / Into a thousand parts divide one man …“, ich sehe, sage ich, dass diese beiden armseligen Komödianten unerreichbare Sprechautomaten sind. Aber – wie im Zirkus, Herr Bruns, – der eitle, arrogante und kommandierende, doch durch und durch bornierte und humorlose Weißclown ist notwendig, damit der (eigentlich kluge) Dumme August seine aufklärenden Späßchen ans Publikum bringen kann. Sie, Herr Bruns, reden doch nicht mit „Dennis“ oder „andy“, weil Sie eine rationale Reaktion erwarten, sondern weil Sie Ihre Freude daran haben, die Einfalt zum Zappeln und zum blöden Schamfudern vor der laut auflachenden LZ-Leserschaft zu reizen.

          Denn wie lautet der Grundsatz unserer „verhinderten hilfsheriffs“? Ist es nicht die dieselbe abgeschmackte Formel, mit der schon die RAF ihre „Aktionen“ zu legitimieren suchte: Wir hier unten, die da oben? Wir gegen die Elite, gegen die Etablierten, gegen die Altparteien? Die, die dazugehören, können´s nicht, es können nur die, die nicht dazugehören. „Die Systemschweine mögen unter sich sein, wir kommen von außen.“ Der Erfolg von Weißclown Donald Trump beispielsweise lässt sich nur auf dieser Basis angemessen beschreiben. Das „Volk“, aus dem die 59 Millionen Trump-Wähler bestehen (etwas mehr als 20 Prozent der Population von 320 Millionen), hat sich dafür entschieden, der Botschaft zu folgen, die durch die republikanische Publizitätsmaschine vervielfältigt wurde: Die Erlösung kommt allein durch Inkompetenz. Die Befreiung liegt in der Unerfahrenheit. Nur wer es noch nie getan hat, kann es richtig machen. Der Ungeeignete ist der am besten Geeignete. Den Staat kann nur führen, wer nicht weiß, was ein Staat ist. Die Basis solcher „Regierungen“ liegt in Bevölkerungen, die sich den Zynismus ihrer Herren angeeignet haben. Der Führer ist ein Lügner! Was schert es uns? Er machte rassistische Äußerungen? Wieso nicht? Man hat es nicht ausreichend explizit begriffen: Das viel zitierte Volk hat in puncto Zynismus von den Mächtigen nichts mehr zu lernen. Es will sie zynisch haben, damit es sich mit ihnen auf einer Ebene fühlt. Vornehmheit trennt, Schweinerei verbindet.

          Aber natürlich haben Sie völlig recht, Herr Bruns: Die Kläuse und Berts, die Peters und Norberts „würden gern die dummheit [der rechtsstaatlichen „Umständlichkeit“] verbieten, ohne dabei zu ahnen, wie gefährlich es dann für sie selbst sein könnte. Wer nach direktem Zugriff verlangt, nach Unmittelbarkeit und nach kurzen Prozessen, die von keinem „juristischen Formelkram“ mehr in die Länge gezogen werden, der gleicht dem Schaf, das den Wolf engagiert, um den Fuchs zu vertreiben.

          • Thomas Grote

            weil Sie eine rationale Reaktion erwarten, sondern weil Sie Ihre Freude daran haben, die Einfalt zum Zappeln und zum blöden Schamfudern vor der laut auflachenden LZ-Leserschaft zu reizen.
            stimmt, sehr gut erkannt.schmunzel. warum tu ich das? betrunkene und gereizte, sagen öfters ihre ,,ehrliche,, meinung. schmunzel. da es hier mit alkohol nicht klappt, was soll man machen? die extrem rechten sagen nur anonym ihre wirkliche meinung. sie fürchten den staat. solange er nicht nach ihrer mütze tanzt, wird sich da auch nichts ändern. zur aufklärung reicht es aber auch eben anonym. jeder , der ihre aussagen liest und ernsthaft überprüft, weiß auch , wie er sich in der zukunft verhalten muss.malmsheimer hatte mal gesagt: der leim siedelt in der tube und er weicht nur dem druck . in diesem sinne.

        • @Bruns

          „und wer ständig von dem islam faselt, ohne zu wissen, welchen sie eigentlich meinen, denn ,es gibt in dieser religion nicht den ,,einen,,führer , so wie in der katholischen kirche,der faselt eben nur,er will nur seinen rassismus ausleben“

          Das ist sehr schwach,Herr Bruns. ich hätte mehr Wissen von Ihnen erwartet.
          Der Islam ist zwingend an den Koran gebunden und wird durch die Suren, die nicht lockere Vorschläge zum Einhalten-oder Nichteinhalten sind, geprägt, sondern bilden unabänderliche Handlungsanweisungen, die jeder Gläubige zu erfüllen hat. Aussagen von führenden Islamgelehrten sind dahingehend interpretiert, daß diese Ideologie nicht nur ein „Glaube“ ist, denn dann würde er nur das Religiöse einschliessen, sondern eben ,wie eine Ideologie, alle Lebensbreiche betrifft,wie das Zusammenleben, das Eheleben, das Intimleben, das Verhältnis zur Politik,usw. Aussagen wie, „es gibt keinen moderaten, modernen Islam“, sind von Wichtigkeit,da dies die Unabänderlichkeit zementiert und die Aussagen über „Ungläubige“, die wie Schweine sind, stellen klare Umsetzung der Suren dar. Eine Modernisierung oder „Anpassung“ an westliche Werte ist ausgeschlossen. Man tut dies (noch) zwangsweise um hier im Land bleiben zu dürfen. In 160 Suren wird zum Töten der Ungläubigen aufgerufen. Und genau das machen Terroristen gerade. Und durch die Toleranz und Weltoffenheit un dsperrangelweit offene Grenzen haben sie nun auch hier in Deutschland die Möglichkeit dazu.

          Deshalb ist eine Veränderung , eine Modernisierung nicht gewollt und diese Ideologie wird sich nie an westlichen Werten, einer Demokratie und einer westlichen und rechtsstaatlichen Gesetzgebung orientieren oder anpassen. Nur dort,wo die Islamanhänger noch in der Minderheit sind, hält man sich zurück. Sollte sich des ändern,werden rechtstaatliche Grundsätze und Gesetzgebung über den Haufen geworfen und die Sharia eingeführt; wie extrem oder streng bleibt abzuwarten.
          In Syrien war ein weltoffener und toleranter Assad ,der Frauen am öffentlichen Leben teilnehmen und studieren lies, den erzkonservativen „Rebellen“ ein Dorn im Auge, die die ursprüngliche Auslegung der Sharia und die Regierungsform eines Kalifats als notwendig erachteten ,ein Dorn im Auge. Die Aussage es gibt nur einen Koran,nur einen Gott und nur eine Sharia ist symptomatisch für diese Art der Ideologie. Faschistoid, diktatorisch und entgegen der Regeln der Demokratie. Sehen Sie sich die 57 islamischen Staaten an. In 2 Länder gibt es eine Demokratie. Der ist Rest Chaos ,Krieg, Unruhen, Gliedmassen abhacken, Frauen nach Vergewaltigungen steinigen ,usw.
          Das ist genau das,was eine demokratische Gesellschaft in Deutschland nicht braucht. Leider sind Anfänge da, da Friedensrichter ohne juristische Ausbildung eingesetzt werden, hier schon Minderjährige beschnitten und Tiere geschächtet werden ,um Halal Fleich zu erhalten; für mich ein klarer Beginn einer Islamisierung.
          Übrigens sind die Rüstungsexporte durch die USA und Saudi Arabien zu den sog. Rebellen ,erst der entscheidende Punkt zum Syrienkrieg gewesen. Ansonsten hätte niemand dort gegen Assad Krieg führen können. Natürlich hat auch der Herr Gabriel in SA „Geschäfte“ ins Laufen gebracht.Die Zustimmung von „UNS“( wie Sie es immer nennen) hatte er nicht.Meine schon gar nicht.

          • Lieber Friedhelm, ich bin Christ, mein Bruder Moslem.

            Einerseits ist es schon traurig, wenn Geschwister nichts mehr voneinander wissen wollen. Andererseits: Würden Sie sich noch Kontakt zu Ihrem Bruder wünschen, der Sie über Jahre hinweg mit Ihrer Ehefrau betrogen hat, während Sie sich für die Familie im Schichtdienst krumm und buckelig malocht haben? Meiner jedenfalls nicht!

          • Klaus Friedhelm,

            sollten Sie sich weiter derart intensiv Ihren Koranstudien hingeben, Peter, müssen wir Sie wohl endgültig an den IS oder andere islamistische Radikalinskis verloren geben. Wenn dieses Buch, das ja eigentlich eine vielstimmige, im höchsten Maße widersprüchliche und pluralistische Bibliothek ist, mit so gewaltig vereinnahmenden Zauberkräften auf seine Leser wirkt, wie dürfen wir annehmen, Bert, dass ein leichtgläubiger und mental ungefestigter Plempelode wie Sie dem süßen Gift dieser totalitären Verheißungen nicht schon längst verfallen ist?

            Vielleicht sind Sie seit Jahren bereits – ohne dass Sie es selbst bemerkt hätten – ein Spionage-U-Boot des Haqqani-Netzwerks oder der Laschkar-e-Taiba-Gruppe, welches mit subversiver Gemeinheit in den trüben ideologischen AfD-Gewässern nach ganz fiesen Ansätzen terroristisch indoktinatriver Unterwanderung des Gauland-Höcke- oder des verfeindeten Petry-Pretzell-Clans Ausschau hält?

          • Chrissi, ihre Unkenntnis des Islam bzw Koran sei Ihnen nachgesehen, da sie weit verbreitet ist. Diese Unkenntnis ist aber mittlerweile ein Problem des Westens, weil er den Umgang mit der muslimischen Welt erschwert und er wird erst recht zum Problem, wenn Leute wie Sie in Unkenntnis ihren Senf dazuzugeben. Wenn sie den Koran als vielstimmige pluralistische Bibliothek beschreiben, sollten Sie diese Ihre neue Erkenntnis mal erläutern und erklären am besten in der muslimischen Welt, gerne such an den Zentralen Orten des Islam in Mekka und Medina. Selbst mit kleinsten Wikipedia Wissen könnte ihnen geholfen werden.
            Der Koran stellt nach islamischem Glauben das Wort Gottes in arabischer Sprache dar, dem Folge zu leisten ist. Er ist für die Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes und von daher weder vielstimmig noch pluralistisch. Die Suren sind in der Tat auch widersprüchlich. Das sich daraus ergebende Dilemma wird im Islam dadurch umschifft, das im Zweifel die jüngeren, zuletzt offenbarten Suren der Vorzug zugeben ist. Nur so am Rande, ist das ein Dilemma für die restliche Welt, da Mohamed in der jüngeren Zeit den Islam mit Gewalt und Eroberung voran gebracht hat und die jüngeren Suren vielfach Gewaltanwendung gegenüber Ungläubigen und Apostaten enthalten. Ihren politischen Kampf gegen die AfD in allen Ehren aber mit ihren Problemvernebelungen werden Sie es nicht besser machen.

          • @ Klaus Bruns
            Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Wer diese Waffen liefert ist völlig egal. Sie werden an Leute geliefert, die religiöse Extremisten,Massenmörder und Größenwahnsinnige sind. Das sind solche Irren auch ohne unsere Hilfe. Es findet sich immer Hilfe. Die „Rebellen“ in Syrien wurden von den USA augebildet und mit waffen versorgt,dann erkannte man später das die „Rebellen“ nichts anderes waren, als der IS und Nusra Gehilfen,zum grossen Teil Mitglieder.
            Da man Assad aus geopolitischen Interessen wegbomben wollte,unterstützten dies Länder, die das ebenso wollten, wie Saudi Arabien und die USA( die nun die Russen als Kriegsverbrecher darstellen). Nun schreiben Sie mal an die USA un d SA einen Brief, in dem soe die Waffenliefrungen verurteilen.
            Sie wollen die Krankheit nicht bekämpfen,sondern doktern an den Symptomen herum.
            PS: Die KIrchen, die seit jahren nicht den Finger krümmen ,um auf Christen in Pakistan usw, aufmerksam zu machen und aktiv zu helfen, sondern lieber den Islam hätscheln,anhand von Massenmorden,Massenvergewaltigungen ,Körperteile abreissen und Massakern an Christen von Islamisten, sollen lieber den Mund halten.

    • Hallo Bert,

      LZ-Chefredakteur Christoph Steiner hat Leuten wie Ihnen und Ihresgleichen, die – wenn es um sie selbst geht – das denkbar genaueste Angehörtwerden „wünschen“, aber – wenn es um andere geht – den ganz „kurzen Prozess“ befürworten, heute, den 23. Dezember 2016, einen Tag vor dem Heiligen Abend einen Kommentar mit in die Beschaulichkeit der festtäglichen Besinnungsbereitschaft gegeben, den Sie sich gerne ausschneiden, verfielfältigen und an die anderen entschieden eifernden Bescheidwisser in Ihrem Bekannten-, Freundes- und Familienkreis verteilen dürfen:

      „Den Rechtsstaat“, lieber Bert, erinnert Christoph Steiner, gibt es nur im Ganzen. Hier ein Scheibchen davon abzuschneiden oder da das geht nicht ohne Beschädigung seiner Grundlagen. Man mag die Mühseligkeit des Unterfangens in bestimmten Zusammenhängen beklagen, Wege zu lang und Entscheidungen überhaupt nicht gut finden. Aber Rechtsstaatlichkeit zu verbiegen um des Zeitgeistes willen oder unter populistischem Druck, führte schnurstracks in Richtung Bananenrepublik.
      Bei jedem Verständnis für die große Emotionalität, die sich nach so einem schrecklichen Geschehnis wie in Berlin aufbaut, sollte die Sicherheitsdiskussion deshalb nicht diese abstruse Form annehmen mit Vorschlägen, die zeitweise wie ein Überbietungswettbewerb um die Stammtisch-Hoheit anmuten. Dazu gesellt sich das lautstarke Beklagen eines vermeintlich krassen Versagens sämtlicher Behörden. Am bis dato Nichtvorliegen belastbarer Fakten stört sich im Zeitalter des Postfaktischen [vulgo: im Zeitalter der süffigen Vorurteile, der eingängigen Unwahrheiten, der ›gefühlt‹ zutreffenden Schnellschüsse; oder eben: ›der Phrasendrescher‹] von den Klageführenden offenbar keiner. Es fällt schwer, aber es ist der einzige Weg, um aus dem Widerfahrenen Lehren zu ziehen: kühlen Kopf zu bewahren, die Fakten abzuwarten und erst dann Schlüsse daraus zu ziehen. Bis dahin wäre einfach mal Klappe halten angesagt, nicht zuletzt aus Respekt vor den Opfern von Berlin.“

      (Quelle: https://www.landeszeitung.de/kommentar)

      • Wieviel Fakten brauchen sie denn noch? Den Rechtsstaat als Ganzes hört sich ja toll an und den biegen sich die herrschenden aber schön zurecht, wie es gerade passt. Ich erinnere nur mal an“Bailout“ und Schengen und die unkontrollierte Zuwanderung und das nicht erfolgte abschieben von 500.000 angelehnten Asylbewerbern, den Masseneinbruch in Häusern und Wohnungen oder die Bildung von no go areas und rechtsfreien Räumen in unseren Städten. Schauen sie sich mal das Flmchen an: http://m.spiegel.de/sptv/spiegeltv/a-1125572.html
        Dann bekommen sie vielleicht eine Ahnung in welch einer Bananenrepublik wir bereits leben und wer hier mittlerweile das sogenannte Gewaltmonopol beansprucht. Leider nicht mehr nur der Staat.

      • Herbert Reinhard

        Wir bekommen bereits so viele Fakten,daß es schon weh tut, diese als Einzelfälle“ und nicht weiter von Belang zu bezeichnen.

        • Hallo Klaus-Herbert Reinhard,

          wenn Sie das Aufschreiben von Falschparkern nicht mehr als zeitgemäß empfinden, sei Ihnen ein erfüllendes Hobby im Bereich der Neuen Medien empfohlen. Scharfsinn und Ausdauer werden ganz spielerisch geübt, wenn Sie auf http://www.zeit-online.de jene Leserkommentare, die Kommafehler enthalten, als »bedenklich« melden. An einem glücklichen Abend kommt ein tüchtiger Denksportler wie Sie auf gut und gern 50 Meldungen.

    • Hallo Klaus-Bert Peter,

      ich antworte in fünf Schritten (und ich bitte Sie um eine Antwort, die auf meine Punkte eingeht, und nicht wieder nur mit irgendwelchen zusammengetoppelten Zahlen kontert, die über einzelne Menschen gar nichts besagen).

      1. Die Welt ist voller Defizite, Klaus-Bert Peter. Da gibt es Leute, die sehen schlecht und hören wenig. Sie merken praktisch nichts und verstehen fast alles falsch. Doch dieses traurige Leben im Reich der Seh- und Hörgestörten ist ein selbst gewähltes Schicksal. Die armen Menschen leiden unter dem Wahrnehmungs-Defizit-Syndrom (WDS). Das ist eine Zivilisationserkrankung, und sie verbreitet sich epidemisch. Vor allem Leute mit einem Hang zur Selbstreferenz sind die Opfer. Der Betroffene umgibt sich nur mit Menschen, die seine Meinung teilen. Daraus bezieht er eine Art Scheinsicherheit. Die Welt scheint in vollster Harmonie mit ihm zu sein.

      Aber das ist falsch. Die Patienten leben in ­einer Blase, einer Filter Bubble, wie man auf Englisch sagt. Sie schirmt die Welt hermetisch ab. Dringt dennoch etwas durch die blick- und schalldichte Membran, dann wird es vom ideologischen Immunsystem vernichtet. Das andere wird nicht geduldet. Weist man den Patienten auf seine Lage hin, wird er aggressiv. Für ihn sieht die schlimme Erkrankung ganz anders aus, er nennt sie Haltung, Überzeugung und schließlich die Wahrheit. Die Verrückten sind immer die ­anderen.

      Natürlich gibt es Leute, die dafür eine einfache Erklärung haben, etwa dass WDS die logische Folge einer neoliberalen, viel zu schnell sich verändernden Welt sei. Man kann es auch kürzer sagen: Die Wirklichkeit passt mir nicht – ich mache dicht. Die Welt ist eine geschlossene Anstalt.

      Das ist nichts Neues und bleibt so, bis man den schlimmsten Feind der Abschottung, den Krankheitsauslöser, erkennt: sich selbst.

      2. Vergessen Sie Facebook und Twitter, Klaus-Bert Peter. Bevor es all das gab, hatte man zum Beispiel im Mittelalter sehr dicke, hohe Mauern. Auch damals schien alles in Bewegung zu sein. Man strebte nach Harmonie. Nach einer von Widersprüchen freien Welt, in der man tat, was Gott gefällig war, und den Rest dem Teufel zuschrieb. Man zog sich zurück und wollte recht haben. Die meisten Leute waren ­damals arm. Das ist heute nicht mehr so. Dem üblichen Sündenbock, dem ausufernden Materialismus, kann man also die Wahrnehmungsstörung nicht anhängen. Das geistige und politische Zentrum des Mittelalters ist ein Art kontempla­tiver Knast, das Kloster. Das Wort stammt vom lateinischen claustrum, was so viel heißt wie verschlossener Ort. Der einflussreichste Orden des Abendlandes, die Benediktiner, verlangten von ihren Mitgliedern die Einhaltung der Stabilitas loci, der Ortsgebundenheit. Man musste bleiben, wo man war. Mobilität, die Schwester der Offenheit, galt als Frevel. Die Gesellschaft, die dabei herauskam, war statisch, selbstbezogen und selbstgerecht. Unbeweglich im eigentlichen Sinn.

      Die weltliche Variante eines geschlossenen Systems war die Burg. Im Feudalismus des Hoch- und Spätmittelalters, vom 11. bis zum 15. Jahrhundert, hatte sie ihre Blütezeit. Gab es die Burgen nicht wegen der Fremden, der Ungarn und später Türken, die gegen das Abendland anrannten? Einige ja. Die meisten aber hatten einen weitaus grausameren Gegner zur Ursache: die Bürokratie.

      Denkt bloß nicht an Ritter, Pferde und Minne­sänger. Die Burg war ein Verwaltungszentrum, eine Mischung aus Finanzamt und Gerichtsvollzieher, eine Behörde, ein Amt.

      In ihr herrschten Ministeriale, also kleine, zuvor selbstständige Adelige, die sich vom jeweiligen Fürsten verbeamten ließen und das Feudalsystem verwalteten. Der eigentliche Zweck der Burg war der Schutz geraubter und erpresster Güter vor denen, die sie erzeugt hatten. Aufstände gab es oft. Die Staatsbeamten missgönnten einander Amt und Einkünfte und belagerten die Burgen ihrer Nachbarn. Der Obrigkeit war das egal. Hauptsache, es wurde abgeliefert. Seit dem 11. Jahrhundert wuchs das Ministerialensystem stark an.

      Der feudale Staat wurde tiefer, das heißt so viel wie: Er durchzog immer mehr Lebensbereiche, regelte und forderte die Zeit und Energie der Menschen. Je mehr man verwaltet, desto teurer wird es. Eine Reaktion darauf war die ständige Entwicklung neuer Abgaben, Zölle, Steuern und Wegegebühren. Ein Teufelskreis. Die Folge war noch mehr Geschlossenheit, denn unter den Wegzöllen litt die Mobilität stark, der Handel und der Wissenstransfer gerieten ins Stocken. Neue Grenzen, Territorien, Verwaltungseinheiten entstanden. Die Freiheitsberaubung nahm ihren Lauf. Es wurde finster. Dann krachte es.

      3. Der Ministerialenstaat implodiert gegen Ende des Mittelalters unter seinem eigenen Gewicht, Klaus-Bert Peter. Wer kann, verlässt die Burg und ihr Feudalsystem und geht in die Stadt.

      Die mittelalterlichen Städte sind Zufluchtsstätte und Inkubatoren in einem. Ihr Herz ist eine funktionierende Marktwirtschaft, ein moderates Wirtschaftswachstum, das Expansion erlaubt und attraktiv macht. Stadtluft macht frei. Innerhalb der Stadtmauern herrscht Sicherheit. Es gibt klare Regeln. Sie gelten für die Bürger, wie man die Stadtbewohner nach dem althochdeutschen Wort burga nennt, das so viel bedeutet wie Schutz. Den braucht auch die neue Klasse der Bürger, die die Neuzeit gestalten und die Freiheit und Offenheit gegen deren Feinde verteidigen. Das sieht auf den ersten Blick nicht so aus. Auch die Stadt des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit ist von einer dicken Mauer umgeben und ähnelt darin der Burg des Feudalsystems. Doch der Zweck der Mauer ist gänzlich verschieden.

      Die Burgmauer verteidigt die Unfreiheit. Die Stadtmauer die Freiheit. Das wichtigste Element der Burg ist der Verteidigungsgang, die Zinnen, von denen aus man Aufständische und Belagerer beschießt. Das wichtigste Bauteil der Stadtmauer ist das Tor. Für den österreichischen Philosophen Konrad Paul Liessmann, dessen Buch „Lob der Grenze“ sich der Dialektik von Offenheit und ­Begrenzung widmet, ist das der Inbegriff der modernen Gesellschaft: „Die Mauer schützte die Fortschritte, die die Stadtbürger erzielt hatten, und das Tor, durch das man hin- und hergehen konnte, sicherte zu, dass man auch weiterhin solche Fortschritte machen konnte“, sagt er.

      Durch diese Öffnung betritt man die Stadt und ihre Regeln, und man verlässt sie, um Neues kennenzulernen und Fremdes zu verstehen. Historische Stadtwappen zeigen bis heute zuweilen die Tore. Je prächtiger sie sind, desto mehr Freiheit und Möglichkeiten bietet die Stadt dahinter und davor. Das Tor ist die Antithese zur Bubble, zur Blase. Es steht für Austausch, für Wahlmöglichkeiten, etwa jene, die Stadt zu betreten und die von ihren Bürgern gewählten Regeln zu akzeptieren, aber auch jederzeit aufbrechen zu dürfen, wenn man etwas Neues entdecken will.

      Auf alten Darstellungen ist das Stadttor der Hansestadt Hamburg offen. Dieser Geist ist nicht ausgestorben. Er findet sich etwa bei Karl Lagerfeld, der über seine Geburtsstadt und seinen Aufbruch bemerkte: „Hamburg ist das Tor der Welt. Aber eben nur das Tor.“ Der offene Geist bewegt sich. Er bleibt nicht sitzen.

      4. Deshalb, Klaus-Bert Peter, ist Offenheit der Garant für die großen Erfolge der Kulturgeschichte. Austausch und Kommunikation, Entdecken und Versuchen sind die Grundlagen der modernen Welt. Kaufleute, Wissenschaftler, Künstler und Forscher gehen seit Jahrhunderten durch das Stadttor, um die Welt neu zu vermessen. Das nützt allen Generationen, auch wenn sie diese Grundlagen vergessen haben. Offenheit ist pure Nachhaltigkeit.

      Daneben gab es immer Interessen, die einer offenen Gesellschaft zuwiderlaufen. Die Neuzeit bringt nicht nur die Stadtfreiheit und den ihr ­folgenden Aufbruch. Sie führt auch zum absolutistischen Staat, der alles kontrollieren will, eine Feudalgesellschaft 2.0 sozusagen, deren Betreiber allerdings einiges dazugelernt haben. Im 16. Jahrhundert beginnt der Aufstieg des Absolutismus und Merkantilismus, einer geschlossenen Vorstellung von nationaler Wirtschaft. Der Staat und seine Institutionen sollen dem Wohl der Nation dienen, sie errichten Monopole und unterscheiden von nun an zwischen einer eigenen und einer fremden Ökonomie.

      Das ist absurd. Die Grundprinzipien des Marktes bestehen in Offenheit gegenüber Risiken, Neuem und Unbekanntem. Der Markt kommt ohne Offenheit, die man für Innovationen braucht, nicht aus.

      Der Merkantilismus und seine zahlreichen Mutationen, die es bis heute gibt, hat aber keine wirtschaftliche Entwicklung, sondern Verwaltung im Sinn. Dafür braucht man eine geschlossene Nationalökonomie und eine starke Bürokratie, die deren Interesse durchsetzt. Bis zum Beginn der industriellen Revolution bleibt das in den meisten Ländern Europas so. Offen ist der ab­solute Staat nur dort, wo es dem Erhalt seiner Bürokratie und Macht dient, bei der aggressiven Kolonialisierung anderer Länder und Völker etwa. Da geht es nicht um Handel, es geht um Ausbeutung und Transfer, um Raub, wie einst in der Burg.

      Der industrielle Kapitalismus, der auf der bürgerlichen Idee der Stadt baut, braucht allerdings eine ganz andere Offenheit. Das werfen ihm seine Gegner von Anfang an vor. Das bedeutendste historische Dokument dazu ist der Archetyp der Kapitalismus- und Offenheitskritik, Das Kommunistische Manifest aus dem Jahr 1848, verfasst von Karl Marx und Friedrich Engels. Die Autoren räumen darin zwar ein, dass der Bürger, der freie Stadtmensch, die Enge des Landes und des Feudalsystems überwunden hat und den Menschen von der „Idiotie des Landlebens“ befreit habe. Aber die „Bourgeoisie“, wie sie das Bürgertum verächtlich mit seinem französischen Namen ­rufen, sei nun zu ewiger Unrast verurteilt, denn sie müsse für den „ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte (…) über die ganze Erdkugel jagen. Überall muss sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen.“ Man könnte so viel kosmopolitische Praxis ganz anders inter­pretieren, nämlich als weltoffen, anschluss- und kommunikationsfähig, alles Tugenden, die heute hoch im Kurs stehen.

      Doch bei den Glaubensstiftern gelten sie als verwerflich. „An die Stelle der alten, durch Landeserzeugnisse befriedigten Bedürfnisse treten neue, welche die Produkte der entferntesten Länder und Klimate zu ihrer Befriedigung erheischen. An die Stelle der alten lokalen und nationalen Selbstgenügsamkeit und Abgeschlossenheit tritt ein allseitiger Verkehr, eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander. Und wie in der materiellen, so auch in der geistigen Produktion.“ Das ist ein unverhohlenes Lob für die alte feudale Geschlossenheit, die Blase, den Geist der Burg.

      Die Folgen sind Marx und Engels durchaus klar: „Die nationale Einseitigkeit und Beschränktheit wird mehr und mehr unmöglich (…) die wohlfeilen Preise ihrer Waren sind die schwere Artillerie, mit der sie alle chinesischen Mauern in den Grund schießt, mit der sie den hartnäckig­sten Fremdenhass der Barbaren zur Kapitulation zwingt.“

      Man könne es drehen und wenden, wie man wolle, so Marx und Engels, am Ende zwinge der Bourgeois, der Kapitalist also, alle Barbaren „die sogenannte Zivilisation bei sich selbst einzuführen“.
      Das ist natürlich ein Skandal.

      Der Kapitalismus ist schlecht, weil er maximale Offenheit erzwingt, die Enge des Nationalstaats überwindet, Mauern einreißt und die Zivilisation verbreitet. Klar, dass man da etwas machen muss.

      5. Es kommt eben darauf an, von welcher Seite man auf die Stadt guckt, Klaus-Bert Peter, und was man dann sieht: die Mauer oder das Tor. Selbst einige der politischen Erben von Marx und Engels haben das besser verstanden als viele westliche Wohlstandserben. Sie initiierten in den letzten Jahren der Sowjet­union einen Prozess namens Glasnost, also Offenheit, der ab dem Jahr 1985, in dem der neue Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, sein Amt übernahm, massiv verbreitet wurde. Glasnost bedeutete, so Gorbatschow in seiner Rede auf dem 27. Parteitag im Februar 1986, die Grundlage aller Freiheiten: „Ohne Glasnost gibt es keine Demokratie.“

      Glasnost definierte sich als offenes Gespräch über die Verhältnisse. Offenheit ist, wenn man sagen kann, wie es ist. Das ist, Gorbatschow wusste das, nicht nur für die unterdrückte Seele gut, für die mentale Verfassung – was ja schon durchaus genug wäre. Ein offener Umgang miteinander bedeutet auch schnelleres, direkteres Entscheiden und Handeln. Hidden Agendas, die überall existieren und natürlich auch in kapita­listischen Systemen, zeigen immer an, wie geschlossen die dazugehörige Gesellschaft ist. Codes, geheime Sprache, Signale und Symbole verhindern die Durchlässigkeit. Offenheit ist eine Methode, um die Welt schneller und effizienter zu verbessern. Offenheit ist keine moralische ­Dimension. Offenheit ist eine Kulturtechnik.

      Deshalb gibt es dort, wo sich die Lage verbessern soll, auch kein Entrinnen vor ihr. Ideologie schafft Bürokratie, und die kostet viel Geld. Wer also als Bürokrat überleben will, muss sich einer offenen Ökonomie stellen. Genau das trieb Glasnost an, und nichts anderes erkannten zuvor schon die Machthaber in der Volksrepublik China. Es ist kein Widerspruch, dass sich geschlos­sene gesellschaftliche Systeme ökonomische oder technologische Subsysteme leisten, in denen relativ offen agiert werden darf, um ihr eigenes Überleben zu sichern.

      Aus dieser Perspektive ist die Marktwirtschaft in China machterhaltend. Ideologie reicht zum Überleben eben nicht aus, auf Dauer nicht mal für Ideologen. Tyrannen hassen die Offenheit, aber nicht deren Erträge. Wie vieles auf dieser Welt ist das ein Spiel auf Zeit. Denn dort, wo der Materialismus zur Selbstverständlichkeit geworden ist, werden andere Fragen gestellt, nach persönlicher Freiheit und Beweglichkeit.

      Diktaturen sind der Inbegriff der geschlossenen Gesellschaft, also der ganz großen Blase. Ihre Vorurteile und ihr Widerwillen, offen zu denken, tragen auch zu ihrem Untergang bei. Niemand mag sich vorstellen, was geschehen wäre, wenn die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg über eine Atombombe verfügt hätten. Dabei ­waren deutsche Kernforscher – viele davon jüdischer Herkunft – vor dem Krieg eindeutig die, die der Lösung der komplexen technischen Probleme am nächsten kamen. Wo aber Albert Einsteins Relativitätstheorie als „jüdische Irrlehre“ behandelt wurde, nützte all das Wissen nichts. In der offenen Gesellschaft der USA, dem Land, das von sich selbst als dem der unbegrenzten Möglichkeiten sprach, gab es diese – und eine Vielzahl weiterer – Beschränkungen nicht. Man konnte den Talent- und Wissenspool aller nutzen, ohne ideologische Immunreaktion. Deshalb sind und bleiben offene Gesellschaften geschlossenen Anstalten überlegen.

      • “ Die Patienten leben in ­einer Blase, einer Filter Bubble, wie man auf Englisch sagt. Sie schirmt die Welt hermetisch ab“

        Ja, heissen Merkel, Göring Eckahrdt, Künast, Keller, Roth ,Gabriel und co.

  19. Sehr geehrter Herr Zießler,

    ich habe erneut eine Frage an Sie.

    Ich stelle diese Frage am Ende Ihres wieder exzellenten Kommentar von heute (https://www.landeszeitung.de/kommentar, 22. Dezember 2016, 19:41 Uhr), in dem das Folgende steht:

    »Egal, wie oft die politischen Leichenfledderer von der CSU bis zur AfD es noch wiederholen: Die Flüchtlingspolitik ist nicht ursächlich für islamistischen Terror. Wäre die Welt so einfach wie das Weltbild der Meister des holzschnittartigen Arguments, hätte es weder den verhinderten Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Straßburg im Jahr 2000 noch die Hamburger Terrorzelle von 9/11 noch die Madrider Zuganschläge 2004 noch die Londoner U-Bahn-Anschläge 2005 noch die Mordanschläge vom Frankfurter Flughafen 2011 gegeben. Denn sie alle lagen VOR der großen Völkerwanderung aus Nahost.

    Allerdings sollte man als Befürworter einer offenen Gesellschaft nicht die Augen davor verschließen, dass im Chaos der Zuwanderung von 2015 in den Zuzugs- und Transitländern das staatliche Gewaltmonopol ausgehöhlt wurde. Das Versprechen des modernen Staates an seine Bürger lautet, dass er sie beschützt. Fälle wie der des mutmaßlichen afghanischen Mörders der Freiburger Studentin, der in Griechenland unverantwortlich früh amnestiert und laufen gelassen wurde, oder auch das Berliner Attentat, wenn denn tatsächlich der zuvor als brandgefährlich eingestufte, aber dennoch aus den Augen verlorene Tunesier der Täter ist, wirken wie ein Bruch dieses Versprechens.

    Doch auch wenn kein Staat der Welt, nicht mal ein Orwell`scher Polizeistaat mit schrankenlosem Zugriff, seine Bürger vollkommen beschützen kann, ist das Gefühl, Gefahren alleingelassen gegenübertreten zu müssen, von zerstörerischer Kraft. Wie sehr, wird sich im kommenden Wahlkampf zeigen.«

    MEINE FRAGE: »Wenn kein Staat der Welt, nicht mal ein Orwell`scher Polizeistaat mit schrankenlosem Zugriff, seine Bürger vollkommen beschützen kann«, wie ist dann »die zerstörerische Kraft« des Gefühls, »Gefahren alleingelassen gegenübertreten zu müssen«, überhaupt zu mildern bzw. zu beseitigen? Wer also »höhlt das Gewaltmonopol aus«? »Ein Gefühl«? Das berühmte Webersinnsche »subjektive Sicherheitsgefühl«? Und wieso machen Sie »die zerstörerische Kraft« eines solchen »Gefühls« trotzdem zur warnenden Pointe Ihres Kommentars? Sind Sie damit nicht ganz nah bei den sinnlos Lamentierenden, die plötzlich gegen jede Art emotionaler Belastung ein behördliches Antidot einfordern und, wenn sie es nicht erhalten, das heuchlerische Klagelied vom »Staatsversagen« anstimmen? Soll denn die Bundekanzlerin zu jedem einzelnen von uns nach Hause kommen und ihm beim Einschlafen die Hand halten? Denn wenn alles getan ist, was sich tun lässt, wie kann ich dann noch einen Vorwurf an den Staat richten? Gegen das Risiko des Lebens selbst gibt es wohl noch keine Versicherung.

    Bitte bedenken Sie bei Ihrer Antwort, dass Sie erst gestern geschrieben hatten, unsere Angst vor dem Hass der Rechtsextremen und der Terroristen werde »unsere Gesellschaft verändern. Das lässt sich nicht verhindern, weil die Vereinfacher, die geschlossene Grenzen und verschärfte Gesetze als Lösung anpreisen, schlicht lügen. Erst im August gab sich Deutschland ein neues, gutes Sicherheitspaket. Ein Aufstocken wäre überflüssig. Zumal nicht einmal in einem totalen Polizeistaat Anschläge auf weiche Ziele wie Weihnachtsmärkte zu verhindern wären.« (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/388899-388899#comment-75027)

    MfG und mit Dank vorab, Kevin Schnell

    • *Das lässt sich nicht verhindern, weil die Vereinfacher, die geschlossene Grenzen und verschärfte Gesetze als Lösung anpreisen, schlicht lügen*

      seltsam das der terror mit den offenen grenzen und schengen gekommen ist. der würde sehr schnell mit hartem durchgreifen und ausweisen, sowie strengen grenzkontrollen wieder verschwinden.
      das wäre aber zu einfach,gell?
      lieber baut man überall millionen poller hin, bewacht einkauftszentren, weihnachtsmärkte, frühjahrsmärkte, herbstmärkte, konzerte und alle öffentlichen veranstaltungen und stellt einfach mal hunderttausende beamte ein, die alle gefährder 24 stunden,365 tage im jahr, die nächsten 30 jahre überwachen,ebenso staatsanwälte, richter ,dolmetscher, integrationshelfer und investiert milliarden.

      das macht sinn!klar!

      • Gabor Kellinghusen

        „rüdiger“,

        du hast es vielleicht nicht mitbekommen, doch mittlerweile dürfte es sich sogar schon bis in die bayerische Staatskanzlei herumgesprochen haben, dass der Täter kein „Flüchtling“ war, sondern ein Tunesier, der seit Jahren in Europa lebte und dort auch im Gefängnis saß. Der schlimme Fall Amri hat zweifelsohne Defizite bei der Strafverfolgung auch von Ausländern deutlich gemacht. Ausreisepflichtige, zumal solche mit kriminellem Hintergrund, müssen schneller abgeschoben werden, auch wenn dies immer wieder zu Härten führen wird, die in Teilen der Gesellschaft Protest auslösen. Und jene kleine Gruppe der sogenannten Gefährder muss ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Behörden rücken. Dabei können Meldepflichten und elektronische Überwachung, aber auch – soweit dies möglich ist und es sich nicht um Deutsche handelt – gezielte Abschiebungen nützlich sein.

        Ja, Amris Einreise nach Deutschland, aber auch seine Flucht über Frankreich nach Italien waren in dieser Form möglich, weil in Europa relative Freizügigkeit herrscht. Und ja, das ist so, seit 1995 das Schengen-Abkommen in Kraft trat. Im Bewusstsein, dass die weitgehende Abschaffung der Grenzkontrollen auch Nachteile haben würde, hat man sich in Europa gemeinschaftlich dennoch dafür entschieden, Menschen und Gütern in diesem Staatenbund eine möglichst große Bewegungsfreiheit einzuräumen. Wer jemals in einem System gelebt hat, in dem Minen und Stacheldraht das Reisen verhindert haben, der weiß wohl, warum Freizügigkeit ein konstitutiver Bestandteil der Freiheit ist.

        Es kommt nicht von ungefähr, dass die Feinde dieser Freiheit und dieses Europas auch den Fall Amri als ein Argument für Renationalisierung und Verbarrikadierung nutzen. Der Isolier-Engländer Farage und die Rechtsnationalistin Le Pen haben jetzt wieder das Ende von Schengen gefordert. Tausende stumpfsinnige Lemminge wie du, rüdiger, plappern es ihnen nach. Es ist immer wieder frappierend, wie sich Ausländerfeinde und islamistische Fanatiker in die Hände spielen.

        • @gabor

          Zitat:doch mittlerweile dürfte es sich sogar schon bis in die bayerische Staatskanzlei herumgesprochen haben, dass der Täter kein „Flüchtling“ war, sondern ein Tunesier, der seit Jahren in Europa lebte und dort auch im Gefängnis saß“

          Ja und dann ist es in Ordnung,wenn man bereits 2 Jahre in der EU ist ist und dann die „Ungläubigen“ bekämpft, oder wie?
          Sehen Sie in deutsche Grosstädte ,wie Duisburg, Berlin, Köln, Bochum,usw. Dort gibt es radikale Imame, die seit Jahren Hass predigen und Leute zu Hunderten hinter sich herziehen,Hartz4 bekommen und seit Jahren geduldet werden,ebenso wie diejenugen, die seit Jahren schlau genug sind, sich den Behörden zu entziehen.Ebenso in Frankreich,usw. Viele Tausende sind nicht erfasst und einfach verschwunden,ohne als Asylsuchender registriert zu sein. Die meisten haben nicht das Recht hier zu sein und wurden abgelehnt( ca. 500.000).
          Welche Rolle spielt es,wie lange jemand hier ist und ob er abgelehnt, der Antrag noch nicht bearbeitet ist, oder er bereits in 2. Generation radikal wurde oder ist? Völlig egal.

          • „Völlig egal“, Markus Talman? Wann wurden Sie radikalisiert? Sind Sie auch Hassprediger schon in der 2. Generation? Und es wurmt Sie, dass Sie ebenfalls schon „seit Jahren Hass predigen“, aber immer noch nicht „Leute zu Hunderten hinter sich herziehen“? Vielleicht versuchen Sie´s mal als Aale Markus auf dem Hamburger Fischmarkt. Da stehen immer drei, vier Gaffer um Sie herum, die es nicht stört, wie beißend Sie nach abgestandenem Talg müffeln.

  20. Come gather 'round friends

    Kai Albrecht hatte Herrn Jenckel vorgestern, am Dienstag, den 20. Dezember 2016 um 15:35 Uhr im ersten Post ganz oben angekündigt: »die tobenden Schreihälse…. würden »hier im Blog.Forum einfallen« wie die Aasgeier. Und tatsächlich: ALLE DREI sind gekommen! Die »entrüsteten Schwadroneure und hemmungslosen politischen Profiteure, die solche Gewaltverbrechen ohne Anstand oder Scham in ›konzertierter‹ Aktion ›kommunikativ‹ und ›medial‹ auszubeuten versuchen, um Stellungsgewinne im ›Aufmerksamkeitskampf‹ zu erzielen«, nennen sich diesmal: »Jan«, »b.W.«, »Alois«, »Simon«, »andy«, »Wieland«, »Brandt«, »Klaus« und sein Assistent bzw. Dauerclaqueur »Peter«, »Arne Wentrop«, »Nico Resinger«, »Linus T.«, »Eric Gerstner«, »Maria«, »Otto«, »Halina« und »Flo«. Warten wir ab, welche Namen den dreien noch einfallen werden. Mehr wird es nicht zu entdecken geben, denn die geistlose Eintönigkeit ihres gestanzten Lärmens ändert sich nie.

  21. „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch, ich sag‘ euch eins, ich freu‘ mich drauf, vielleicht auch, weil ich schon mal eine friedliche Revolution erlebt habe. Dieses hier könnte die sein, die unser Land besser macht.“

    Katrin Göring-Eckardt, 20.11.2015, auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis90/die Grünen.

    Fatalismus oder Determinismus ?

    Allen ein frohes Weihnachtsfest

    • Bundeskasper
      warum wünschen sie allen ein frohes weihnachtsfest? dieses fest propagiert die nächstenliebe. tun sie es auch? warum glaube ich das nicht?

      • Man muss niemanden lieben, der einen hasst. Die zweite Wange hinzuhalten,wenn jemand einen schlägt, ist kein Freibrief um jemanden dauerhaft Schaden zzufügen zu können und zu verlangen, da er Christ ist, weiter zu ertragen,daß Schaden gestiftet wird.

  22. The whole town is empty

    Hallo Kommentator/in „Come gather ‚round friends“,

    ich bin überzeugt, Sie haben recht. Allerdings weisen die ideellen Fixierungen, die unbeholfene Wortwahl, die Widersprüche und wiederkehrenden gedanklichen Defizite sowie die charakteristischen Schreib- und Interpunktionsschwächen eindeutig darauf hin, dass es sich bei den Autoren mit den folgenden dreißig Decknamen nur um ZWEI verschiedene Personen handeln kann:

    Jan, Ulf Martens, b.W., Alois, Ditmar Rahlfeldt, Simon, Renata, Thomas Rinke, Wieland, Brandt, Gerd Kaminski, Johannes, Klaus und Peter, Gerald, andy, Arne Wentrop, Nico Resinger, Gregor, Christina Schwieger, Linus T., Eric Gerstner, Maria, Halina, Werner, Flo, Falk, Dennis, Bert und Bundeskasper

  23. Wir vermissen dich hier. Kurz: Viele Europäer sorgen sich um unsere Werte, weil viele neue Menschen nach Europa kommen.

    Hier in Deutschland wollen sie das christliche Abendland verteidigen, als wäre deine Mutter, die schwangere Maria, dirndltragend, mit Josef, in Lederhosen, auf der Suche nach einer Herberge durch die Alpen gezogen und hätte dich in ein oberbayerisches Kripperl geboren. Ein Heiland! O zapft´s!, riefen die Hirten.

    Wie du sicher weißt, ist das etwas anders abgelaufen. Das kann man in der Bibel nachlesen. Es brauchte ein paar hundert Jahre, bis sich deine Geschichten in der Welt verbreiteten.

    Manche wurden verdrängt, zum Beispiel solche, die von Flüchtlingen handeln.

    „Es kam aber eine Hungersnot in das Land.“ steht im 1. Buch Mose. „Da zog Abraham hinab nach Ägypten, dass er sich dort als Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande.“ (26,1)

    Oder die deiner Eltern: „Da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten (…) denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten.“ (Hosea 11,1).

    In der altertümlichen Sprache klingt das wie ein Märchen, aber es muss die Hölle gewesen sein.

    Heute würde das deutlich schwieriger sein, denn es gibt Zäune und Stacheldraht und Polizisten, um Menschen aus deiner Heimatregion davon abzuhalten nach Europa zu kommen, wo knapp 70 Prozent der Menschen nach deinen Lehren leben. Gleichzeitig beanspruchen dieselben Menschen das Recht, in jedes Land der Welt zu reisen. Nicht weil sie müssen, sondern nur zum Spaß.

    Na ja, und während wir zum knapp zwei tausendsten Mal Weihnachten feiern, fordert der Chef einer Partei namens „Christlich Soziale Union“, dass wir nicht alle Menschen aufnehmen können, die Hilfe benötigen, dass die nicht zu uns passen, sich integrieren müssen, dass wir das alles nicht schaffen.

    Vielleicht sahst du ja gar nicht europäisch aus, sondern hattest schwarze Haare? Oder dunkle Hautfarbe?

    Hättest du zu „uns“ gepasst?

    R.I.P. Jesus, aber lass dich mal wieder blicken. Ich hoffe, du schaffst es übers Mittelmeer. Bis dahin: Happy Birthday.

    Autor: Simon Grothe

    • @Simon Grothe

      Das die ,die geflüchtet waren, bomben legten, die urbevölkerung mit ihrem extremen religionsfanatismus bis in die gesetzgebung zur selbstverleugnung erpressten, frauen vergewaltigten und ermordeten und ohne zu arbeiten nichts taten, als zu fordern und die, die ihnen halfen als ungläubige wie schweine und affen bezeichneten,weil sie den „falschen“ götzen anbeteten, steht da in der bibel nichts.

      Ich habe es nachgelesen: „Sie waren dankbar und höflich und kamen dem anderen in Ehrerbietung zuvor“.
      Und für „solche Menschen“ bin ich gerne da.

      • „DAVON steht da in der bibel nichts“?

        Wie solte es denn auch, „Markus Talman“, wenn das alles weitgehend nur ein Produkt Ihrer kranken Fantasie ist?

        • @Simon
          Wie soll ich Ihre Äusserungen denn verstehen? Was genau ist denn meine „kranke Phantasie?“
          Könnten Sie bitte zivilisiert mit mir komunizieren?

        • @Simon

          Hier einige Zitate mit den Suren.

          Sie möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, So dass ihr ihnen gleich würdet. So nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder HeIfer.“ Sure 4, Vers 90

          „Und tötet sie, (die Ungläubigen) wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ Sure 2, Vers 19

          „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.“ Sure 2, Vers 217

          Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott, es sei denn, ihr hütet euch wirklich vor ihnen. Gott warnt euch vor sich selbst. Und zu Gott führt der Lebensweg.“ Sure 3, Vers 29

  24. An die Swaggernauten im Banalverkehr

    Ein Mensch, der seine Verletzlichkeit nicht verdrängt, indem er Illusionen der Abschottung und Einigelung nachhängt, sondern weiß, dass er verwundet werden kann, geht meist besser mit Krisen, Rückschlägen und Verwundungen um, sagen Psychologen. Das lässt sich auch auf Staat und Gesellschaft übertragen: Gemeinwesen kommen besser mit Gewalt, Katastrophen und Unsicherheit zurecht, wenn sie Sicherheit NICHT zum höchsten Gut erklären, wenn sie sozusagen um ihre Verletzlichkeit wissen und darum, dass sie NICHTS unangreifbar machen kann.

    Es ist besser, mit der Unsicherheit zu leben, als sich ständig vor ihr zu fürchten. Dieser Grundsatz klärt nicht, welche Befugnisse Geheimdienste für ihre Arbeit brauchen oder wie viele Polizisten ein Bundesland einstellen soll. Aber es nimmt die Hysterie aus der Debatte. Die Unsicherheit als Teil des Lebens zu begreifen, ermöglicht Realismus: Was hilft tatsächlich, Sicherheit zu schaffen, und was ist Aktionismus? Es hilft zu differenzieren: Es gibt Muslime, die gefährlich sind, es sind aber nicht die Muslime als Gruppe gefährlich. Die Panzerung zu heiligen, die Unverwundbarkeit zum Sakrament zu erheben, würde bedeuten, dass die anderen Ziele des demokratischen Gemeinwesens hinter der Schaffung und Wahrung der Sicherheit zurückstehen und ihr dienen müssten: Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde.

    Die Kraft, die aus der Verunsicherung kommt, resigniert NICHT schulterzuckend vor der Gewalt. Sie weckt die Kräfte des Zusammenhalts und der Mitmenschlichkeit. Sie nimmt damit dem Terror den Sieg. Das ist ja das wahrhaft Erstaunliche an diesen furchtbaren Tagen: Es ist wenig Hass zu hören auf dem verwüsteten Breitscheidplatz und überhaupt in Deutschland – jenseits der medialen und digitalen Blasen des sich selbst verstärkenden Hasses. Es jagt NICHT die Panik durchs Land, selbst die Weihnachtsmärkte sind voll. Die Menschen lassen sich NICHT unterkriegen. Viele sind zu Recht zornig, aber die meisten hassen NICHT. Sie legen sich eine Mischung aus Fatalismus und Besorgnis zu, aber sie vergehen nicht vor Angst. Es sind ermutigende Zeichen einer inneren Sicherheit.

    • Andreas Janowitz

      Danke für diesen Beitrag, von wem auch immer.

    • „Es hilft zu differenzieren: Es gibt Muslime, die gefährlich sind, es sind aber nicht die Muslime als Gruppe gefährlich.“
      Ich differenziere: Die Terroristen sind eine Gruppe von Muslimen, die gefährlich ist. Man kann also eben nicht ALLE Muslime einfach hier hereinspazieren lassen!
      Dann hat man das ,was wir hier beklagen. So einfach ist das.

    • es hilft, auch mal zur aufklärung beizutragen, wovon ein junger hüpfer berichtet und wen er eigentlich meint. schmunzel.

      Die komplette Liste
      Swaggernauten (extrem coole Leute), egal ob jung oder schon mit Overcut (Halbglatze)
      am fly sein (besonders abgehen)
      Analog-Spam (Werbebrief per Post) bae (before anyone/anything else: Bezeichnung für z.B. beste Freundin, Pizza…)
      Tintling (Tätowierter)
      Hopfensmoothie (Bier)
      Vollpfostenantenne (selfiestick)
      Mois (Alter, Kumpel, Bro)
      Banalverkehr (belangloser Chatverlauf)
      isso (Zustimmung, Unterstreichen von etwas)
      Bambusleitung (schlechte Internetverbindung)
      darthvadern (den Vater raushängen lassen: „Ich bin immer noch dein Vater“ – „Papa, du darthvaderst schon wieder“)
      Googleschreiber (Person, die die URL bei Google eingibt)
      Fleischdesigner (Chirurg)
      Internetausdrucker (Person, die Websites ausdruckt)
      gz (Congratulations – congrats – grats – graz – gz)
      cheedo (cool)
      Dumfall (Dummer Unfall)
      mailden (per Mail melden)
      Uhrensohn (Jemand, der sich zur falschen Zeit wie ein Idiot benimmt)
      modeln (Hunger aushalten)
      Yologamie (Yolo / Monogamie: offene Beziehung)
      Overcut (Halbglatze)
      Interneteier (Mut, nur online laut zu sein)
      schmoof (smooth, geschmeidig)
      slearning (sleeping while learning, v.a. im Unterricht)

    • @
      An die Swaggernauten im Banalverkehr

      „Viele sind zu Recht zornig, aber die meisten hassen NICHT. Sie legen sich eine Mischung aus Fatalismus und Besorgnis zu, aber sie vergehen nicht vor Angst. Es sind ermutigende Zeichen einer inneren Sicherheit.“
      Glauben Sie diesen Unsinn nach den Anschlägen in ganz Europa eigentlich selbst?
      Deutschland ist in einer Situation wie zur Zeit der RAF, nur das ständig zu den 7500 gewaltbereiten, Gefährdern und Schwerkriminellen ,nun noch weitere aus Syrien nach dem beginnenden Ende im Krieg nach Europa kommen. Zumeist nach Deutschland, Schweden oder Österreich. Dies ist besonders gefährlich,da die meisten voller Hass sind, den Krieg verloren zu haben.
      Und diese Leute können wie geschehen, unbehelligt durch die EU reisen!

      • Irrtum auf ganzer Linie, „Markus Talman“, die Meldung, Arthur Schopenhauer höchstpersönlich sei Mittwochmorgen in einem Einkaufszentrum in Dingendorf gesichtet worden, wo er seine Weihnachtseinkäufe mit Plastiktüten vollbepackt erledigt habe, konnte auf Nachfrage nicht bestätigt werden: Arthur Schopenhauer war nämlich zu dieser Zeit gar nicht in Dingendorf zugegen, wie er persönlich auf telefonische Anfrage mitteilte, sondern er verweile derzeit noch bis über Neujahr in seinem Lieblings-Wellness-Spa in den Ardennen.

      • Elsbeth Dreier-Krusnicinskow

        @Markus Talman

        Wenn eine Firma damit wirbt, daß ihre Mitarbeiter Montageprofis sind, was machen die Leute dann den Rest der Woche?

  25. Die Phrasenderscher sitzen in Berlin und schlafen ihren Multikultischlaf ,Herr jenckel.
    Dabei wird gegen rechts gewettert und Fake News den Kampf angesagt!
    Eine Chronik des Staatsversagens. Diese Staat hat vor lauter linkslastiger Politische „Korrektheit“ überhaupt nichts mehr im Griff. Wie wir sehen werden weder bestehende Gesetze umgesetzt noch gravierende Lücken geschlossen. Frankreich ist im Außnahmezustand und das nicht ohne Grund, Italien hat ein extremes Sicherheitsnetz gespannt und in Deutschland? Wir müssen was besonderes sein. Wir kümmern uns lieber um „FakeNews“ und das im Schnellschuss, den wer sagt und bestimmt das es „FakeNews“ sind? Vollig undurchsichtig und somit ein Verstoß gegen das Grundgesetz das freie Information und Meinungsfreiheit und deren Austausch garantiert. Die bestehenden Gesetze reichen hier aus. Wo Sie nicht ausreichen ist bei IS Propaganda, es ist Kinderleicht Menschenverachtenste Propagandavideos zu bekommen, oder Bombenanleitungen und Aufforderungen zu Anschlägen. Nichts wird seit Jahren dagegen unternommen! Zwei Türkische Heldenhafe kämpfer wurden lebendig vom IS verbrannt und als Propagandavideo einsehbar, und es passiert nichts!

    Nein wir lassen „Gefährder“=Für Anschläge bereite Extremisten frei herum laufen, Moscheen e.V. die Islamistisch sind bleiben seit jahren offen, Imane auf fereim Fuß!

    • RalfSabrinaMarkusTalmananUlfMartensb.W.AloisDitmarRahlfeldtSimonRenataThomasRinkeWielandBrandtGerdKaminskiJohannesKlausPeterGeraldandyArneWentropNicoResingerGregorChristinaSchwiegeLinusT.EricGerstnerMariaHalinaFriedhelmWernerFloFalkNorDennisBertBundeskasper,

      wenn ich nach der cheedo Liste von Klaus Bruns gehe (http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/388899-388899#comment-75221), dann sind Sie wohl, waren es wahrscheinlich immer und werden es vermutlich auch den Rest Ihres Lebens bleiben: ein darthvadernder Uhrensohn mit nix als schmoofen, Overcut tragenden Interneteiern.

      Mit Uhrensöhnen rede ich aber nicht.

      Deshalb ist dieser Post auch nur ein Dumfall.

  26. Chrissi (Friedhelm) 26. Dezember 2016 at 21:07

    Nein,nur keine Angst! Man muss einfach nur lesen können und das Gelesene verarbeiten können. Ich habe das im Gegensatz zu vielen hier hier getan,ebenso wie andere religiöse Bücher.
    Man sollte sich nur nicht von dieser Ideologie vereinnahmen lassen, wie die ideologisch beeinflussten und verblendeten, von der linksgrünen Ideologie. Das führt zu absoluter Ignoranz gegenüber logischen Argumenten und Fakten. Die werden einfach ausgeblendet,weil sie nicht in den realitätsverweigernden Kontext passen. Man hat z. B vielfach mit Geert Wilders versucht, seine Aussagen als faktisch falsch, als nicht im Koran enthalten , oder seine Aussagen als volksverhetzend nachzuwesen . Leider bestätigten Korangelehrte, die vor Gericht anwesend waren,seine Ausführungen, die er dem Koran entnommen hatte.Es waren nicht seine Worte, sondern nur Zitate. Und wenn man andere mit richtigen Aussagen zitiert, ist dies legitim.

    • „Man muss einfach nur lesen können und das Gelesene verarbeiten können. (…) Man sollte sich nur nicht von dieser Ideologie vereinnahmen lassen, wie die ideologisch beeinflussten und verblendeten, von der linksgrünen Ideologie. Das führt zu absoluter Ignoranz gegenüber logischen Argumenten und Fakten. Die werden einfach ausgeblendet,weil sie nicht in den realitätsverweigernden Kontext passen.“

      Bravo Klaus-Peter-Bert Friedhelm, das ist die perfekte Selbstdiagnose. Da haben Sie sich irgendwo ja quasi alles ganz sauber abgeschrieben, was in Sachen Weltwahrnehmung bei Ihnen schief läuft.

      Aber Klaus-Dennis: „Man muss …“, „Man sollte …“ , „Man hat …“, „Und wenn man …“ ? Ihr ständiger Gebrauch impersonaler Pronomen verrät Ihr Problem: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/390000-frohe-weihnachten-zeit-zum-nachdenken#comment-75182

  27. Simone
    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Wer diese Waffen liefert ist völlig egal.
    allein dieser satz reicht völlig aus, Zitat:die Einfalt zum Zappeln und zum blöden Schamfudern vor der laut auflachenden LZ-Leserschaft zu bringen.
    wie fühlt es sich an, in seiner angeblichen unschuld sich zu suhlen und gleichzeitig mit dem finger auf andere zu zeigen? was meinen sie, wie abrüstung funktionieren kann? oder wollen sie keine? sich gegenseitig abschlachten macht einfach mehr sinn, oder? wer soll mit der abrüstung anfangen? immer der andere? wie praktisch. klingt nach arbeitsplatzsicherung.

  28. He, Deutschland!

    Laut einem Artikel in der DB Mobil wirst Du als Urlaubsziel immer beliebter. Auch viele Einheimischen blieben »daheim aus Überzeugung«, freut sich der Autor. »Deutschland ist Kultur- und Naturnation«, proklamiert er abschließend. Allein der folgende Infokasten scheint diesem Titel zu widersprechen. Darin sind die Lieblingsorte ausländischer Deutschlandtouristen gelistet: Platz 1: Miniatur-Wunderland Hamburg, Platz 2: Altstadt und Schloß Heidelberg, Platz 3: Europa-Park Rust. Allesamt also mehr oder weniger erfundene, kitschige Phantasieorte.

    Was schließen wir daraus? Wenn die Leute Dich und uns noch mehr lieben sollen, müssen wir nur unsere Städte abreißen, unsere Wälder abholzen und mit irgendwelchem beliebigen Tinnef zupflastern. Krempel statt Krefeld oder Libeskind statt Lüneburg sozusagen. Da machen wir gerne mit und freuen uns auf die deutsche Klim- und Bimnation!

    Deine Abrißbirnen vom rechten Rand der Lessingstraße (vom Kurpark aus gesehen)

  29. Schau´n Sie mal Herr Bruns,

    Von

    Jan, Ulf Martens, b.W., Alois, Ditmar Rahlfeldt, Simon, Renata, Thomas Rinke, Wieland, Brandt, Gerd Kaminski, Johannes, Klaus und Peter, Gerald, andy, Arne Wentrop, Nico Resinger, Gregor, Christina Schwieger, Linus T., Eric Gerstner, Maria, Halina, Werner, Flo, Falk, Dennis, Sabrina, Ralf, Markus Talman, Nor und Bert und Bundeskasper

    gibt es ein Bild im Netz: https://media.licdn.com/mpr/mpr/p/5/005/05a/367/201af6c.jpg

  30. „Phrasendrescher im Schlepptau des Terrors“

    Stünden der Überschrift noch die Attribute „feige“, „schamlos“ und „unverantwortlich“ voran, wären die Personen, die hier im Blog unter den folgenden Fake-Namen gepostet haben, genauestens charakterisiert:

    Klaus, Peter, Nor und Bert, Jan, Ulf Martens, b.W., Alois, Ditmar Rahlfeldt, Simon, Hildegard Trautwein, Renata, Thomas Rinke, Lydia, Wieland, Brandt, Gerd Kaminski, Johannes, Andre Hebsen, Gerald, andy, Arne Wentrop, Nico Resinger, Gregor, Christina Schwieger, Linus T., Eric Gerstner, Maria, Halina, Werner, Flo, Falk, Dennis, Karen, Ralf, Markus Talman, Ingo Dahlmann und Bundeskasper

  31. Sehr guter LZ-Kommentar heute (28. Dezember 2016) wieder von Joachim Zießler unter der Überschrift »Scharfes Schwert mit zwei Schneiden«:

    »Die nach dem Berliner Terroranschlag und dem versuchten Mord in der U-Bahn reflexartig wiederbelebte Debatte um mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ist ein Armutszeugnis für die Kreativität deutscher Politiker. Auf diesem Holzweg konnten sie weder diverse Urteile stoppen, mit denen die Karlsruher Verfassungshüter der Datensammelwut Grenzen setzen, noch die einfache Frage, wieso sich ein Gotteskrieger, der sich auf dem Weg zum Paradies wähnt, von Aufnahmen seiner Tat abhalten lassen sollte.

    Videoüberwachung inklusive Gesichtserkennungssoftware, Rasterfahndung, staatliche Trojaner in Privatcomputern und Vorratsdatenspeicherung zeugen von Allmachtsphantasien. Der schrankenlose Zugriff auf die Beherrschten würde das freie Leben ersticken, dem Gotteskrieger den Kampf angesagt haben. Und was passiert, wenn man ein derart scharfes Schwert schmiedet, um es am Ende Politikern in die Hand zu drücken, die mit Bürgerrechten und Demokratie fremdeln?

    Langfristig gefährlich ist es auch, über die sicherheitstechnische Aufrüstung der Polizei ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, das trügerisch bleiben muss. Wer sich allzu sicher wähnt, fällt beim nächsten blutigen Anschlag aus seiner Traumwelt und schreit nach dem starken Staat.

    Mehr Polizisten würden tatsächlich mehr Sicherheit bringen, aber wir müssten einen finanziellen Preis dafür zahlen. Mehr Kameras zehren dagegen nicht nur unser Kapital, sondern auch das der Demokratie auf: Freiheit.«

    Quelle: http://www.landeszeitung.de/kommentar

  32. Von der Bundeskanzlerin über die gesamte Bundesregierung bis hin zur SPD erfreut sich die Balance (von Sicherheit und Freiheit) seit Jahren bei all jenen großer Beliebtheit, die mehr Überwachung rechtfertigen wollen. Immer, wenn es darum geht, Bürgern wieder einige ihrer Grundrechte wegzunehmen, wird die Balance (von Sicherheit und Freiheit) bemüht. Sie soll denen eine Beißhemmung verpassen, die eben solche ihnen verfassungsmäßig garantierten Rechte einfordern. Und sie soll all die Zaghaften und Zweifelnden, die sich nicht sicher sind, ob die Bespitzelung aller Bürger nicht vielleicht doch zu irgendetwas gut ist, dazu überreden, ihre Freiheit klaglos aufzugeben.
    Wer von dem einen mehr will, heißt das sprachliche Bild der Balance, der nimmt dem anderen etwas weg. Wer Freiheit fordere, mache das Leben aller unsicherer, ja gefährlicher. Wer Sicherheit wolle, der müsse eben ein paar Freiheiten opfern. Doch es gibt diese Balance nicht, da die beiden Ideen nichts miteinander zu tun haben. Sie sind eben nicht die zwei Enden einer Wippe. Das Gegenteil von Sicherheit ist Unsicherheit. Das Gegenteil von Freiheit ist Unfreiheit.
    Die Behauptung, es gäbe und brauche irgendeine Balance (von Sicherheit und Freiheit), ist eine Lüge. Mehr Überwachung macht garantiert unfrei, ob sie sicher macht, ist unbewiesen. Es gibt vielmehr Indizien dafür, dass eine überwachte Gesellschaft alle verunsichert, denn Überwachung schürt gegenseitiges Misstrauen und Angst.
    Deutschland ist eines der sichersten Länder der Erde. Menschen sterben hier, weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen. Menschen werden hier vor allem von jenen umgebracht, die zu schnell Auto fahren. Sie sterben im Vergleich dazu sehr, sehr selten, weil irgendjemand Bomben zündet, einen Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt lenkt oder in einem Ferienlager um sich schießt. Trotzdem wird jedes neue Überwachungsgesetz damit gerechtfertigt, dass nur so, nur durch diese Beschneidung von Freiheitsrechten, das Leben sicherer gemacht werden könne. Tempolimits und mehr Geld für Turnhallen und Sportvereine würden hundert Mal mehr Menschenleben retten als jedes Überwachungsgesetz.
    Die Lüge von der Balance (von Sicherheit und Freiheit) hat nur eine Funktion: Sie soll die Menschen diskreditieren, die sich gegen Überwachung wehren und Freiheit verteidigen. Denn sie, so die darin verborgene Botschaft, würden irgendetwas aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei sind es die Befürworter von flächendeckender Datenspeicherung, von Mautbrückenüberwachung und Festplattenausspähung, die die Balance zerstören – die Balance zwischen bürgerlichen Abwehrrechten und staatlicher Gewalt, die im Grundgesetz verankert ist.

    MfG, Kai

    • @Kai
      Was haben Sie zu befürchten,wenn Sie auf dem Bahnhof, Flughafen oder Rathausplatz beim gehen, warten oder sitzen beobachtet werden?Absolut nichts. Wenn es brutale Verbechen,Morde und Vergewaltigungen einschränkt, verhindert oder nur später den Täter überführt,ist viel erreicht.
      Denken Sie an die Anschläge im Flughafen von Brüssel ;vielleicht hätte das bei besserer Beobachtung verhindert wedren können und die Hilfskräfte noch schneller vor Ort sein können. Niemand will Sie mit Ihrer Freundin im Schlafzimmer beobachten.
      Zum Anderen geben gerade jung Leute ALELS von sich Preis im Internet, bei Facebook, Instagram usw. Da hat diese Besserwissergenaration auch niemand bedenken.Schon gar nicht beim Nutzen während des Autofahrens ,und auf dem Fahrrad.

      • Hallo Julia, Klaus, Peter, Nor und Bert, Jan, Ulf Martens, b.W., Alois, Ditmar Rahlfeldt, Simon, Hildegard Trautwein, Renata, Thomas Rinke, Lydia, Wieland, Brandt, Gerd Kaminski, Johannes, Andre Hebsen, Gerald, andy, Arne Wentrop, Nico Resinger, Gregor, Christina Schwieger, Linus T., Eric Gerstner, Maria, Halina, Werner, Flo, Falk, Dennis, Karen, Ralf, Markus Talman, Ingo Dahlmann und Bundeskasper,

        Nicht, was ich, was SIE zu befürchten hätten, müssen SIE sich fragen. Sie brauchen sich doch nur für eine Sekunde vorzustellen, eine Type wie Sie wäre am Drücker und hätte exekutiven Zugriff auf die digitale Überwachungstechnologie. Packt Sie beim Gedanken daran nicht das kalte Grausen? Wahrscheinlich säßen Sie schon seit Monaten wegen übler Beleidigungen und Volksverhetzungen hinter Gittern. Oder meinen Sie im Ernst einer wie Sie würde sich von einer anonymen Giftspritze wie Ihnen ununterbrochen ekelhafte Widerwärtigkeiten ans Zeug flicken lassen?

      • Julia
        Was haben Sie zu befürchten,wenn Sie auf dem Bahnhof, Flughafen oder Rathausplatz beim gehen, warten oder sitzen beobachtet werden?Absolut nichts.
        glatt gelogen.