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Drei Mal Lüneburg: Igor Frank präsentiert seine fragilen, kleinen Pop-up-Kunstwerke. (Foto: ff)

Kunst zum Auseinanderklappen

Lüneburg. Kunst ist entweder flach, also ein Bild, oder räumlich, als Objekt. Die neuesten Werke von Igor Frank lassen sich ruckzuck von dem einen in das andere umwandeln: Fünf Lüneburg-Motive hat der Künstler zu Pop-up-Grußkarten verarbeitet. Wer sie öffnet, dem entfaltet sich die St. Nicolaikirche, ein Salz-Ewer, die Kutsche von Andreas Gensch, der Alte Kran oder die KulturBäckerei, das Domizil von Igor

Zierlich, aber belastbar

Bereits während des Studiums in Kasachstan befasste er sich mit der frickeligen Technik, aus gefalteter Pappe Skulpturen entstehen zu lassen. Die Teile werden nicht geklebt, nur gesteckt, sie müssen belastbar, aber natürlich auch zierlich sein, Miniatur-Modell-Charakter haben. Geschnitten hat Igor Frank für seine Prototypen mit einem Laser.

Rundungen funktionieren naturgemäß nicht, sie müssen durch das Hintereinander von vielen Flächen simuliert werden. Das wird demnächst bei dem Wasserturm der Fall sein, es gibt noch viele Ideen und Vorschläge über schmucke Gebäude, „glücklicherweise lebe ich ja in Lüneburg“, sagt Igor Frank. ff