Donnerstag , 13. Dezember 2018
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Rot ist die Farbe der Liebe, und Musik braucht sie auch. Foto: t&w

Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Lüneburg. Kinder- und Jugendtheater gibt es viele. Fast jedes Theater pflegt die Sparte. Sabine Bahnsen leitet am Theater Lüneburg den so aktiven wie erfolgreic hen Bereich. Aber sie blickt auch ans andere Ende der Altersskala, auf die Generation 60plus aufwärts. Die Mimetten nennt sich der SeniorenTheaterClub. 2012 gab es die erste Premiere, nun folgt am Freitag, um 20 Uhr im T.NT des Theaters die nächste – und sie ist ausverkauft.

Sabine Bahnsen, am Theater auch für die Kinder-/Jugendarbeit zuständig, hat sich ein Konzept für die Mimetten-Produktionen zurechtgelegt. Es geht ihr nicht darum, bestehende Stücke nachzuspielen, sondern aus dem Schatz zu schöpfen, der sich in einem Leben sammelt und meistens schlummert. Sie gibt einen Begriff vor und „sammelt Geschichten ein“. Das war mal Heimat, das war Wandel, nun ist es die Liebe. An sie hat jeder schöne und schmerzhafte Erinnerungen.

Die Mimetten und die Liebe

„Dat du min Leevsten büst“ singen die acht Frauen und zwei Männer nun. Sie werden vom ersten Kuss erzählen, von erster Liebe, von Freiheit wie damals, als sie 1970 jung zum Fehmarn-Festival fuhren. Nächsten-, Mutter-, Vater-, Heimat-, Jugend-, Altersliebe, sie hat viele Gesichter.

„Seltsames Spiel oder Himmelsmacht – Die Mimetten und die Liebe“ ist noch am 21. und 28. April um 16 Uhr, am 27. April um 20 Uhr zu sehen. oc