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Vrau Britta, Vrau Branka und Erschafferin Kathrin Matzak. Foto: sel

„Volle Vrauen“ zeigen ihre Kraft

Lüneburg. Rund sind sie, unbeschwert, lebensfroh, unverstellt, genussvoll, ungehemmt. Die „Vollen Vrauen“ von Kathrin Matzak zieren sich nicht, posieren und kok ettieren nicht. Sie demonstrieren Ausgelassenheit, Natürlichkeit – aus vollen Zügen, mit Kraft und Selbstverständnis.

„Sie stehen für das Urweibliche, für die Fruchtbarkeit und das Nährende“, sagt die Künstlerin. Vom 2. bis zum 4. November zeigt Matzak ihre Skulpturen in leerstehenden Räumen in der Heiligengeiststraße/Ecke Lambertiplatz. Die Reaktionen auf ihre „volle Vrauen“ seien überwiegend positiv, sagt Matzak. In jedem Fall regen sie zu Gesprächen über das Frauenbild, über Klischees und tradierte Rollen, Schönheitsideale und Vorbilder an. Das „V“ in den „Vrauen“ versteht die Künstlerin auch als archaische Inspiration durch die „Urfrau“ Venus von Willendorf. Und: „Das V steht auch für Vollkommenheit“.

Figuren aus Papiermaché

Gearbeitet sind die Figuren aus Papiermaché, ohne Draht oder andere Hilfsmittel. Die Sockel, auf denen die Vrauen leichten Fußes stehen, sind oft aus Holz- oder Zaunpfählen gefertigt. Die Ausstellung, zu der Wanda Sippl individuelle Mokkatassen beisteuert, läuft vom 2. bis 4. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr. sel