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Das ensemble reflektor.

Liebeslieder ohne Worte

Lüneburg. Das ensemble reflektor zählt zu den jungen Orchestern, die mit neuen Ideen der klassischen Musik Frische verleihen. Die 40 Profimusiker fanden 2015 zu sammen und starteten mit einem Beethoven-Zyklus. Lüneburg spielt für Reflektor von Beginn an eine besondere Rolle, die Stadt wird bei jedem Projekt einbezogen. So auch bei „Liebeslied“, dem ersten Konzert 2019. Beethovens achte Sinfonie steht auf dem Programm, sie stammt aus der Zeit, in der auch der „Brief an die Unsterbliche Geliebte“ entstanden sein soll. Von Brahms sind Auszüge der „Liebeslieder-Walzer“ zu hören, außerdem vom Jazzmusiker Malte Schiller arrangierte Popsongs.

Premiere in der Musikschule

Das Programm erlebt seine Premiere am Montag, 7. Januar, um 20 Uhr im Forum der Musikschule. Weitere Aufführungen folgen am 8. Januar um 19 Uhr in der Halle 424 im Hamburger Oberhafen und am 9. um 20 Uhr im Gruenspan auf St. Pauli. Abschließend tritt das von Thomas Klug geleitete Orchester am 11. Januar im Maschinenhaus Essen auf.

Im Rahmen des Beethoven-Zyklus‘ wird am 11. Januar die Debüt-CD des Orchesters erscheinen. Sie dokumentiert das Projekt „Gewaltakt“, in dem die Musiker das Thema Gewalt in Beethovens fünfter Sinfonie behandelten und in weiteren Werken aus Barock und zeitgenössischer Musik. lz