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Konzert und Kampfkunst

Lüneburg. Die Lüneburger Symphoniker sind im Dauereinsatz. Kaum ist ihr Programm „Rausch und Verführung“ beim dritten Meisterkonzert mit großem Beifall bedacht worden, schon wenden sie sich ab von Richard Strauss, Gustav Mahler und Hector Berlioz – und haben weitere „dicke Brocken“ vor sich. Am Sonnabend, 2. Februar, tritt das Orchester um 20 Uhr im Libeskind-Bau auf dem Leuphana-Campus auf. Das dritte Konzert der Reihe „StadtRaumKlang“ trägt einen Doppeltitel – „Ingenieure der Seele / Engel in Flammen“ – und verbindet europäische symphonische und koreanische Kammermusik. „Engel in Flammen“ ist ein Werk von Isang Yun, das wie die fünfte Sinfonie von Schostakowitsch auf dem Programm steht.

Es moderiert Prof. Frank Böhme

Mitwirkende sind unter der Leitung von Thomas Dorsch die Sopranistin Franka Kraneis, ein Frauenchor des Theaters sowie die Musikerinnen Sun-Min Lee und Bo-Sung Kim an klassischen koreanischen Instrumenten. Es moderiert Prof. Frank Böhme. Noch eine Besonderheit: Meister Shin-Gyu Kang, Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hamburg, und seine Schüler zeigen während des Konzertes die Kunst des Taekwondo.

Ein Kalligraphie-Stand ergänzt das Programm, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung der Leuphana stattfindet. Ermöglicht wird das Konzert durch das Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“. Viel Arbeit also für die Symphoniker – und am Donnerstag, 31. Januar, werden sie auch noch „Bonnie & Cyde“ spielen. oc