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Rechts eine Arbeit von Mboa, links Rafiy. Fotos: ff

Die Frage nach der Identität

Lüneburg. O‘Maurice Mboa wurde in Yaounde geboren, das liegt in Kamerun. Mboa lebt heute in Genf, war auf der Art Basel präsent, und zeigt nun – bis Ende März – aktuelle Werke in der Lüneburger Galerie Esfandiary. Ein Mann, der in mehreren Welten zuhause ist, das spiegelt sich in seiner Kunst. „Standardisierung der Welt“ und „Identitätstäuschung“ nennt der Afrikaner als seine zentralen Themen, und: „Eine Reflexion über die Beziehung zwischen Jahrhunderten und die Vermarktung der Welt, über verlorene Identitäten und die Rolle der Erinnerung in dieser neuen Ära.“

Impulsive, farbkräftige Malerei

Formal mischt Mboa Malerei und eine selbst verfeinerte Graviertechnik. Ebenfalls zu sehen sind Arbeiten von Rafiy, einem Maler aus Daka, Burkina Faso: Impulsive, farbkräftige Malerei – verwirbelte, manchmal von Dämonen bewohnte Welten, in denen der Mensch keinen Ruhepol findet, auch hier autobiographische Elemente. Die März-Ausstellung wird abgerundet mit Arbeiten von Ulrike Walter, Willy Gaida und Armando Esfandiary. ff