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Im Stil der Dreißiger Jahre: Steiner-Schüler spielen eine Kästner-Komödie. Foto: t&w

Verwechslungen und Verwicklungen

Lüneburg. Eine Hotellobby in Kopenhagen, ein Zugabteil, ein Schiffsdeck, Bordrestaurant, Polizeistation, Bus – und noch einmal ein Hotel, diesmal in Brüssel: Di e neue Theaterinszenierung in der Rudolf Steiner Schule stellt mit ihren vielen Bühnenbildern eine echte Herausforderung dar: Am Freitag war Premiere für „Die verschwundene Miniatur“, eine Komödie von Erich Kästner, gespielt von den Schüler(inne)n der achten Klasse.

Verwicklungen und Verwechslungen

Die Leitung hat Maik Ramm, der mit Rolf Lampe auch für zwei Besetzungen Regie führt. Ein Road-Movie also, ein 30er-Jahre-Stück mit Kästner-typischen Seitenhieben auf die Machthaber: Der gutmütige, durchaus pfiffige Fleischermeister Oskar Külz wird bei einem Urlaub in Kopenhagen in einen Kunstraub verwickelt. Ein Berliner Kunstsammler hat ein kostbares Gemälde von Hans Holbein erstanden, hinter dem auch eine Räuberbande her ist. Der brave Fleischer soll helfen, die Miniatur über Brüssel nach Berlin zu bringen. Das führt zu allerhand Verwicklungen und Verwechslungen, denn von dem Gemälde ist auch eine Kopie in Umlauf.

Die öffentlichen Aufführungen in der Aula: Sonnabend 20 Uhr, Sonntag um 17 Uhr. ff