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Mathias Richling, Lisa Eckhart und Alfons. Fotos: Lanju Design, Franziska Schrödinger, Guido Werner

Die Vorteile des Lasters

Hamburg. „Eine wilde Mischung“ verspricht Ulrich Waller, „aufregende Newcomer“, dazu kündigt der Intendant des Hamburger St. Pauli-Theaters „die kompetentesten politischen Satiriker“ an; fest steht: Am Montag, 6. Mai, öffnet am Spielbudenplatz das „31. Hamburger Kabarettfestival“, das traditionsreichste der Stadt. Den Auftakt macht Hagen Rether mit Erörterungen zum ewigen Thema „Liebe“ (6./7. Mai). Zu Ulrich Wallers Newcomern gehört Lisa Eckhart, in ihrem St.Pauli-Debüt am 8. Mai preist sie „Die Vorteile des Lasters“ und gibt Ratschläge für ein sündiges Leben. Zweiter Newcomer ist Franz-Xaver Franz (9. Mai), er lädt eilige Hasser zum „Speed Hating“. Altmeister Alfons, der Franzose mit dem Puschelmikro, ist „jetzt noch deutscherer“, zu erleben am 10./11. Mai.

Den Abschluss macht Mathias Richling

Was Frauen so umtreibt, von Bindegewebe bis Büstenhalter, davon berichten Anna Bolk, Jutta Habicht, Ines Martinez und Sabine Urig alias „Altes Mädchen“, bekannt aus der „Wechseljahre-Revue“, am 12. Mai. Noch einmal Frauen-Power-Comedy: Der DamenLikörChor singt am 19. Mai. Den Abschluss macht Mathias Richling, der für gleich vier Abende gebucht ist. Der Schwabe überprüft unter dem Titel „Richling und 2084“ das aktuelle Polit-Personal von Trump bis Erdogan auf seine Zukunftstauglichkeit. Der Vorverkauf für das Kabarettfestival läuft, auch bei der Landeszeitung, für einige Abende wird es bereits eng. lz