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Jazz im Unterricht – auch das ist ein Bestandteil der Veranstaltungswoche. Foto: Musikschule

Spaß haben, Profi werden

Lüneburg. Am Montag, 13. Mai, beginnen die „Lüneburger Musikschultage 2019“, mit Konzerten, Info-Veranstaltungen und einem Tag der offenen Tür.

Montag, 13. Mai, 19 Uhr, Forum der Musikschule: „Tuten & blasen – Fachbereich Blasinstrumente“: Schülerinnen und Schüler der Musikschule gestalten solistisch oder in kleinen und großen gemischten Besetzungen, teilweise gemeinsam mit den Lehrkräften ein buntes Programm mit Werken von der Barockzeit bis zur Moderne. Klänge von festlich bis fetzig, von ruhig bis rasant und von schön bis schräg werden zu hören sein. Leitung Lisa Wulfes-Lange.

Abwechslungsreiches Konzertprogramm

Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr, Forum: „Crowd und Rüben – Jazz mit Freunden“, mit Matthis Wroblewski (Posaune), Johann Greve (Bass), Marcus Theilmann (Schlagzeug), Lajos Meinberg (Klavier) und Alexander Kolberg (Gitarre). Die junge Combo wurde im November 2018 bei „Jugend jazzt“ Niedersachsen zur Bundesbegegnung »Jugend jazzt« weitergeleitet, erhielt den Bandpreis der LAG Jazz Niedersachsen und wurde mit dem „Jazzspatzen“ Niedersachsen ausgezeichnet. Zusätzlich wurde Ben Matthis Wroblewski (Posaune) mit dem Coachingpreis des Landesmusikrats und dem Solistenpreis der Bigband „Fette Hupe« ausgezeichnet.

Donnerstag, 16. Mai , 19 Uhr, Forum: Thema Studienvorbereitung. Das gibt es für besonders begabte Schülerinnen und Schüler ab einem Alter von etwa zwölf Jahren an der Musikschule schon lange. Einmal im Jahr – diesmal im Rahmen der Musikschultage – stellen die Schülerinnen und Schüler der Abteilung SVA gemeinsam ein abwechslungsreiches Konzertprogramm aus den Bereichen Klassik, Jazz, Rock/Pop und Musical zusammen. Bei der Umsetzung steht ihnen Daniel Stickan zur Seite.

Abschlusskonzert im Forum

Freitag, 17. Mai, 19 Uhr, Forum: Gastkonzert mit Jungstudierenden der Hochschule Bremen. Mit dem Jungstudierendenprogramm bietet die Hochschule für Künste Jugendlichen, die sich noch in der Schulausbildung befinden, die Möglichkeit einer frühzeitigen Spitzenförderung und Einbindung in den Hochschulbetrieb. In das Programm werden junge Instrumentalisten, Sänger und Komponisten aufgenommen, die ein Hochschulstudium im Bereich Musik anstreben und neben dem regulären Schulbesuch nach einem hochqualifizierten Ausbildungsweg suchen. Zu erleben ist ein Programm zwischen Klassik und Jazz. Die jungen Interpreten sind zwischen 13 und 18 Jahren alt. Zu hören sind als Duo Moritz Schöning und Elias Schlieper (Klavier/Keybord und Schlagzeug/Percussion), als Solistinnen und Solisten Mirjam Rikus (Violine), Lukas Hammernik (Cello) sowie Sophia Lewerenz und Sophie Brandes (Klavier).

Sonnabend, 18.Mai, 10 Uhr: Tag der offenen Tür, um 12.45 Uhr Konzert mit den Ensembles der Musikschule im Forum.

Sonntag, 19. Mai, 11.30 Uhr: Abschlusskonzert im Forum. Auf dem Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdys Streichersinfonie Nr. 8 und Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll BWV 1041, mit dem Streichorchester „strings!“ der Musikschule, Sara Göbel (Solovioline), Beate Weidenhammer (Rezitation) und Kathy Nierenz, Leitung. Welche Bedeutung hatte das Komponieren und Musizieren für junge, begabte Musiker vor 350 Jahren? Und wie steht es um die „Hochbegabten“ von heute wie der Geiger David Garrett oder das „Wunderkind des 21. Jahrhunderts“, Alma Deutscher, während die „normalen“ Jugendlichen es kaum schaffen, Schule, diverse Hobbys, Snapchat und Instagram unter einen Hut zu bekommen? Antworten auf diese Fragen soll das Konzert „ … und dann noch so jung!“ liefern. lz