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Rhapsodie über den kleinen Prinzen

Lüneburg. Eine berühmte Geschichte – erzählt aus zwei Perspektiven: Das Tanzstück „Der kleine Prinz“ nach Antoine de Saint-Exupéry feiert am Sonnabend, 25. Mai, 20 Uhr Premiere im Großen Haus des Theaters Lüneburg. Eine Uraufführung: Ballettdirektor Olaf Schmidt hat das Buch in seine eigene theatralische Sprache übertragen: eine traumartige Variation, die den Einfluss der Biographie des Autors auf die Geschichte aufnimmt. Damit gestaltet er den ersten Teil des Abends – zu Musik, die Generalmusikdirektor Thomas Dorsch komponierte: „Die Musik wagt den Versuch, sich dem klanglichen Idiom der französischen Sprache möglichst anzunähern.“

Als Gast hat der Ballettchef seinen Kollegen Anselmo Zolla eingeladen, der den zweiten Teil choreographiert. Zolla stammt aus Brasilien und ist Leiter der Cia Sociedade Masculina und des Studios Cia de Dança in São Paulo. Die zehn Tänzerinnen und Tänzer wechseln auf dem Weg in den zweiten Teil ihre Rollen. Unter dem Titel „Rhapsodie über den kleinen Prinzen“ verlegt Choreograph Zolla die Geschichte nach Brasilien während des Karnevals – und hat als Musik unter anderem Samba und Bossa Nova gewählt. Die Premiere ist ausverkauft, Restkarten gibt‘s an der Abendkasse. Weitere Termine: 31. Mai, 6. und 21 Juni. Jeweils eine halbe Stunde vorher gibt es eine Einführung. lz/Video: Theater Lüneburg/Violaine Kozycki